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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Vom Blitz getroffen
Was für eine tolle Geschichte! Tiefgründig, ernst, lustig - und noch ganz viel Adjektive mehr, die man dem neuen Roman von Kristina Valentin zuordnen kann.
Ihre Protagonistin Felicitas, Mitte Vierzig, wacht im Spital auf - sie wurde von einem Blitz getroffen und merkt schnell, dass sie unter einer Amnesie leidet.
Ein ganzes Jahr fehlt in ihrer Erinnerung. Ein Jahr, das anscheinend sehr heftig gewesen sein muss, denn alle ihre Freunde eiern herum und rücken nur spärlich mit ihrem Wissen heraus. Felicitas weiss aber noch, dass davor ihre beste Freundin Melanie starb und ihr Mann sie kurz darauf verlassen hat. Zwei Schicksalsschläge kurz aufeinander - was das mit Felicitas gemacht hat, weiss sie nicht.
Nur dass sie es komisch findet, dass ihr Haus tiptop aufgeräumt ist und - Hilfe - kein Kaffee mehr im Haus zu finden ist. Stattdessen aber ein Hund. Dass sie Fridolin übernehmen wollte, weiss sie natürlich auch nicht mehr. Aber er tut ihr gut. Wie auch Sebastian, der neue Mitarbeiter, ein eigener ruhiger Kauz, der gleichzeitig mit ihr die Arbeit aufnimmt.
Auch die Arbeit tut ihr gut, obwohl sie keine Ahnung mehr hat, was sie genau abgesprochen hat, sofern sie sich keine Notizen gemacht hat. Felicitas arbeitet in einem Bestattungsunternehmen, wo die Wünsche der Verstorbenen und Hinterbliebenen wichtig zu nehmen sind. Wäre nicht ihr Ex-Mann, der sie ständig spontan überrascht, könnte es gut so weitergehen. Aber irgendwas Wichtiges war da noch vor dem Blitzschlag, bloss was?
Die Autorin "verarbeitet" gleich mehrere Themen: Menschen, die vom Blitz getroffen werden, überleben selten, und wenn, dann leiden sie oft unter einer Amnesie wie hier Felicitas. Dann geht es auch um Menschen, die in Bestattungsunternehmen arbeiten und ihren oft schwierigen Job sehr lieben. Tod, Trauer, Trennung, neue Chancen - sehr viel ist drin in "Herzblitze".
Kristina Valentin nähert sich feinfühlig an die grosse Thematik ran, bleibt ihrem Schreibstil treu und bringt die Geschichte auf eine nachdenkliche, sensible, aber dennoch konstant humorige Art rüber.
Felicitas Umfeld ist bis auf Mark sympathisch, alle Figuren haben ihre speziellen Eigenheiten, die gekonnt charakterisiert werden. Mein Liebling ist ganz klar Fridolin, der genau im rechten Moment zu Felicitas kommt, auch wenn es erst mal gar nicht so scheint.
Fazit: Inhaltlich erwartet die Leser ein mega schöner Roman. Es ist eine der seltenen Geschichten, bei der man beim Lesen der letzten Seite bereut bereits zu Ende gelesen zu haben, weil man das Vergnügen, den Roman zu beginnen schon hinter sich hat.
5 Punkte.
Rezensionen von Ele:
Packend und berührend
Bis wir uns wiedersehen von Catherine Bailey
Bis wir uns wiedersehen, Historischer Roman von Catherine Bailey, 488 Seiten, erschienen bei wbg Theiss. Orginaltitel The Lost Boys.
Eine Mutter, ihre geraubten Kinder und der Plan, Hitler umzubringen.
Hier wird von Catherine Bailey die Lebensgeschichte von Fey von Hassell erzählt. Sie war mit einem italienischen Adeligen und Widerstandskämpfer verheiratet, Ihr Vater Ullrich von Hassell wurde wegen einer Beteiligung am Stauffenberg-Attentat gegen Hitler im Herbst 1944 hingerichtet.
Fey wurde ihrer Kinder beraubt, deren Namen geändert und die an einem geheimen Ort gebracht wurden, sie machte eine Odyssee durch etliche Konzentrationslager (Stutthof, Buchenwald und Dachau). Eine dramatische Schilderung des Widerstands und des untergehenden tausendjährigen Reichs.
41 fesselnde Kapitel in angenehm großer Schrift teilten das Buch in gut lesbare Abschnitte. Zahlreiche Bilder beleben die Geschichte und es ist ein Leichtes sich die handelnden Personen vor Augen zu halten. Am Ende sind einige interessante Karten zu sehen, die dem Leser helfen, sich im Setting zu orientieren. Fußnoten sind mit * markiert, im Anhang sind ausführlich die Quellen und auch die handelnden Personen mit Seitenzahlen aufgeführt.
Dieses Buch hat mich einfach nicht losgelassen und ist mir sehr nahe gegangen, obwohl es am Anfang schwierig war in Lesefluss zu kommen. Die politischen Zustände, Familienzusammenhänge und die Aktivitäten der italienischen Partisanen und die umfangreiche Vorgeschichte haben mich nicht so sehr interessiert. Doch allmählich hat sich eine unheimliche Sogwirkung eingestellt. Ich musste mich, auch weil es mich so sehr berührt hat, dazu zwingen, das Buch aus der Hand zu legen und das gelesene zu verdauen und darüber nachzudenken. Unfassbar welches Leid und welche Ungerechtigkeit den Angehörigen, bzw. Sippenhäftlingen der Verschwörer vom 20. Juli, angetan wurden. Nebenbei und gerade auch das war es was mich zutiefst betroffen gemacht hat, die Schilderungen und Tagebucheinträge dieser Sippenhäftlinge über die Zustände in diversen Konzentrationslagern. Das ist ein Teil unserer Geschichte, der mich immer wieder ganz tief betroffen macht. Besonders hervorheben möchte ich auch die Reaktion, des damaligen Militärischen Berichterstatters und späteren Bundeskanzler H. Schmidt, sein Brief an die Witwe von Hassell über die Größe die ihr Gatte beim Prozess gezeigt hat. Das wusste ich nicht und es hat mich zu Tränen gerührt. Immer wieder musste ich pausieren, weil ich das Weiterlesen einfach nicht mehr ertragen habe. Natürlich hat auch das Schicksal von Corrado und Roberto, von Fey und Detalmo Pirzio-Biroli mich nicht ruhen lassen. Die Spannung war wirklich unerträglich. Ich wusste nicht, dass dieses Attentat so viele „Opfer“ hatte. Auch nach der Lektüre bin ich auf weiterführende Veröffentlichungen (z.B. Tagebuchberichte) der Verwandten, der betreffenden Verschwörer neugierig geworden. Sicher werde ich mich auch noch näher mit den Attentaten gegen den „Führer“, die immer wieder scheiterten befassen. Ich bin sehr dankbar, dass ich dieses Buch lesen konnte und bin stolz und froh, dass es solche Menschen gab, die sich trauten, dem NS Regime zu trotzen und dabei ihr Leben und das ihrer Angehörigen zu gefährden.
Die Figuren sind gut beschrieben, die guten wie die Bösen sind hervorragend charakterisiert und ihr Handeln ist nachvollziehbar.
Die Autorin hat wirklich hervorragende Recherchearbeit geleistet, das merkt man in jedem Satz auch an den umfangreichen Quellenangaben. Eine bildhafte und flüssige Erzählweise in einer außergewöhnlichen Klarheit und Eleganz kann ich nur bestätigen. Ein Buch welches geschrieben werden musste, eine unbedingte Leseempfehlung und 5 verdiente Sterne.
Rezensionen von Ele:
Packend und berührend
Bis wir uns wiedersehen von Catherine Bailey
Bis wir uns wiedersehen, Historischer Roman von Catherine Bailey, 488 Seiten, erschienen bei wbg Theiss. Orginaltitel The Lost Boys.
Eine Mutter, ihre geraubten Kinder und der Plan, Hitler umzubringen.
Hier wird von Catherine Bailey die Lebensgeschichte von Fey von Hassell erzählt. Sie war mit einem italienischen Adeligen und Widerstandskämpfer verheiratet, Ihr Vater Ullrich von Hassell wurde wegen einer Beteiligung am Stauffenberg-Attentat gegen Hitler im Herbst 1944 hingerichtet.
Fey wurde ihrer Kinder beraubt, deren Namen geändert und die an einem geheimen Ort gebracht wurden, sie machte eine Odyssee durch etliche Konzentrationslager (Stutthof, Buchenwald und Dachau). Eine dramatische Schilderung des Widerstands und des untergehenden tausendjährigen Reichs.
41 fesselnde Kapitel in angenehm großer Schrift teilten das Buch in gut lesbare Abschnitte. Zahlreiche Bilder beleben die Geschichte und es ist ein Leichtes sich die handelnden Personen vor Augen zu halten. Am Ende sind einige interessante Karten zu sehen, die dem Leser helfen, sich im Setting zu orientieren. Fußnoten sind mit * markiert, im Anhang sind ausführlich die Quellen und auch die handelnden Personen mit Seitenzahlen aufgeführt.
Dieses Buch hat mich einfach nicht losgelassen und ist mir sehr nahe gegangen, obwohl es am Anfang schwierig war in Lesefluss zu kommen. Die politischen Zustände, Familienzusammenhänge und die Aktivitäten der italienischen Partisanen und die umfangreiche Vorgeschichte haben mich nicht so sehr interessiert. Doch allmählich hat sich eine unheimliche Sogwirkung eingestellt. Ich musste mich, auch weil es mich so sehr berührt hat, dazu zwingen, das Buch aus der Hand zu legen und das gelesene zu verdauen und darüber nachzudenken. Unfassbar welches Leid und welche Ungerechtigkeit den Angehörigen, bzw. Sippenhäftlingen der Verschwörer vom 20. Juli, angetan wurden. Nebenbei und gerade auch das war es was mich zutiefst betroffen gemacht hat, die Schilderungen und Tagebucheinträge dieser Sippenhäftlinge über die Zustände in diversen Konzentrationslagern. Das ist ein Teil unserer Geschichte, der mich immer wieder ganz tief betroffen macht. Besonders hervorheben möchte ich auch die Reaktion, des damaligen Militärischen Berichterstatters und späteren Bundeskanzler H. Schmidt, sein Brief an die Witwe von Hassell über die Größe die ihr Gatte beim Prozess gezeigt hat. Das wusste ich nicht und es hat mich zu Tränen gerührt. Immer wieder musste ich pausieren, weil ich das Weiterlesen einfach nicht mehr ertragen habe. Natürlich hat auch das Schicksal von Corrado und Roberto, von Fey und Detalmo Pirzio-Biroli mich nicht ruhen lassen. Die Spannung war wirklich unerträglich. Ich wusste nicht, dass dieses Attentat so viele „Opfer“ hatte. Auch nach der Lektüre bin ich auf weiterführende Veröffentlichungen (z.B. Tagebuchberichte) der Verwandten, der betreffenden Verschwörer neugierig geworden. Sicher werde ich mich auch noch näher mit den Attentaten gegen den „Führer“, die immer wieder scheiterten befassen. Ich bin sehr dankbar, dass ich dieses Buch lesen konnte und bin stolz und froh, dass es solche Menschen gab, die sich trauten, dem NS Regime zu trotzen und dabei ihr Leben und das ihrer Angehörigen zu gefährden.
Die Figuren sind gut beschrieben, die guten wie die Bösen sind hervorragend charakterisiert und ihr Handeln ist nachvollziehbar.
Die Autorin hat wirklich hervorragende Recherchearbeit geleistet, das merkt man in jedem Satz auch an den umfangreichen Quellenangaben. Eine bildhafte und flüssige Erzählweise in einer außergewöhnlichen Klarheit und Eleganz kann ich nur bestätigen. Ein Buch welches geschrieben werden musste, eine unbedingte Leseempfehlung und 5 verdiente Sterne.
Rezensionen von inya:
eine tolle Geschichte
Die zitternde Welt von Tanja Paar
Die hochschwangere Maria reist ihrem Freund nach Anatolien auf und davon gemacht hat. Er arbeitet dort als Ingenieur und ist dann aber doch positiv überrascht von ihrem Erscheinen. Die beiden bauen sich dort mit ihren drei Kindern eine heile Welt auf und verbringen eine schöne Zeit, bis der erste Weltkrieg ausbricht.
Diese Geschichte handelt von Maria, einer selbständigen und weltoffenen Frau, die ihren eigenen Weg in einer Zeit geht, in der dies alles nur nicht normal ist. Ich empfand des Schreibstil der Autorin als sehr angenehm und auch fesselnd, da ich von der ersten Seite an mitten im Geschehen war und mich vollkommen auf die Geschichte einlassen konnte. Auch das Cover ist einfach nur schön gestaltet.
Rezensionen von dorli:
Mississippi Melange
Mississippi Melange von Miriam Rademacher
Esbjerg/Dänemark. Smiljan Sandhus führt ein überschaubares, in ruhigen Bahnen verlaufendes Leben – bis zu dem Tag, als Hasso Maiberg vor seiner Tür steht und ihn als Aufpasser für sein Mündel Katalie engagiert. Was zunächst nach einem einfachen Job und leicht verdientem Geld klingt, erweist sich schnell als anstrengende Aufgabe, die Smiljans Alltag gewaltig ins Trudeln bringt.
Katalie Skjóldal ist eine junge Frau mit einem ganz speziellen Charakter. Die 23-Jährige wirkt durch ihre Art und ihr Verhalten um einiges jünger und erscheint auf den ersten Blick recht sonderbar. Sie vertritt die These, dass alles Denkbare bereits gedacht wurde und man für die Lösung eines Problems nur wissen muss, welche Geschichte sich gerade wiederholt.
Katalie und Smiljan machen sich auf die Suche nach dem vermissten Tom Sawbarn und schlittern dabei unversehens in einen Kriminalfall, in dem eine verkohlte Leiche am Gammelgab-Strand Rätsel aufgibt und ein Mann zur Strecke gebracht werden muss, der mit einer Injektionsspritze Amok durch Esbjergs Straßen läuft. Katalie beharrt auf ihrer These und tatsächlich lassen sich schon nach kurzer Zeit immer mehr Parallelen zu einem Klassiker der Weltliteratur feststellen.
Miriam Rademacher erzählt diesen Krimi mit viel Pep und Schwung und präsentiert eine lebhafte Hauptfigur, die mich mit ihrer Andersartigkeit und ihrer eigentümlichen Betrachtungsweise der Dinge schnell in ihren Bann gezogen hat - Katalie ist
eine faszinierende Person, die man einfach mögen muss.
Es ist der Autorin ganz hervorragend gelungen, Humor und Spannung miteinander zu verknüpfen. Situationskomik, lockere Sprüche und eine abwechslungsreiche Krimihandlung sorgen durchweg für kurzweiliges Lesevergnügen – es macht großen Spaß, das Miteinander und Gegeneinander der Akteure zu beobachten und die originelle Ermittlungsmethode zu verfolgen.
„Mississippi Melange“ hat mir sehr gut gefallen – ich konnte mit Katalie & Co. mitfiebern und miträtseln und wurde zudem durch den stets mitschwingenden Humor bestens unterhalten. Wer amüsante Krimis mit einer skurrilen Hauptfigur und einer außergewöhnlichen Herangehensweise an die Aufklärung eines Kriminalfalls mag, kommt hier voll auf seine Kosten.
Rezensionen von Katzenmicha:
Pfötchencafé
Das kleine Pfötchencafé zum großen Glück von Caroline Messingfeld
Mila verliert ihren sicher gelaubten Job in der Bank,und ihr Freund hat sich eine andere Frau gesucht.Und so landet Mila mit neunundzwanzig Jahren wieder mit ihrer Sheltie Hündin Amy bei ihen Eltern.Mila schreibt einen Blog und backt gerne Kuchen und Torten nach Omas Rezepten.Mila lernt in der der Seniorenresidenz lernt den attraktiven Felix kennen-der ihr nicht sympatisch ist.
Aber er taucht immer dann auf wen Mila in Schwierigkeiten ist.In der Residenz begegnet Mila auch dem Konditor Sam er ist ihr sofort sympatisch.Milas Voschlag sich selbstständig zu machen und ein Pfötchencafé zu eröffnen findet er toll.Unterstützung bekommen sie von Freunde und Oma ist begeistert.....
Die Autorin Caroline Messingfeld hat einen schönen,flüssigen Schreibstil.Vor meinen Augen baute sich durch ihre Erzählung die Landschaft und die Charaktere auf.Es hat viel Spass gemacht zu lesen und gerne hätte ich das eine oder ander Stück Kuchen oder Torte probiert,4 Sterne gerne dafür.
Rezensionen von brauneye29:
Lesen!
Rules For Being A Girl von Candace Bushnell; Katie Cotugno
Zum Inhalt:
Eigentlich ist Marin ein ganz normaler Teenager und sie befolgt die unausgesprochenen Regeln, die für die Mädels gelten. Doch ein Vorfall mit einem Lehrer zeigt ihr, dass Frauen und Mädchen ungerecht behandelt werden und das will sie nicht akzeptieren und damit macht sie sich das Leben nicht gerade leicht.
Meine Meinung:
Das ist mal ein Buch mit einem richtig wichtigem Thema. Es zeigt, dass es wichtig ist, für seine Meinung einzustehen auch wenn der Weg verdammt hart werden kann. Aber nur so kann man sich aber auch anderen damit helfen. Ich fand das Buch richtig gut. Es greift ein Thema auf, dass mit Sicherheit ein Tabu ist, aber genau das muss aufhören. Die Thematik ist sehr gut verpackt und das Buch liest sich einfach gut. Ich glaube, gerade junge Mädchen sollten dieses Buch lesen und mit Sicherheit wird es diese Zielgruppe stärken auch mal aufzustehen und für sich und andere einzustehen.
Fazit:
Lesen!
Rezensionen von brauneye29:
Tolle Frau!
Heimat muss man selber machen von Sina Trinkwalder
Zum Inhalt:
Sina Trinkwalder hat mehr als 10 Jahre lang erfolgreich eine Werbeagentur geleitet bis sie quasi die Seiten wechselte und das erste soziale textile Business aufbaute. Sie gab Menschen eine Aufgabe, die sie gerne ausführen, die ihnen Selbstvertrauen gibt und sich als Teil eines Ganzen begreifen.
Doch auch sie hat sich verändert, ihre Haltung, ihr Leben.
Meine Meinung:
Eigentlich hat mich das Buch hauptsächlich interessiert, weil die Frau auf dem Cover so positiv wirkt und das ist sie auch wirklich. Aber das Buch ist noch viel besser als nur das positive Lachen auf dem Cover. Sie erzählt, wie wir Dinge verändern können, wie wir Dinge positiver sehen und verändern können und das Heimat viel mehr ist als wir normalerweise glauben. Ein tolles Buch über eine tolle Frau, deren Weg noch viele Menschen folgen sollten, ob nun im Business oder auch im Privatem.
Fazit:
Tolle Frau!
Rezensionen von Katzenmicha:
Eine bewegende Geschichte
Das Kind der Wellen von Rebecca Martin
Lisa verheiratet und Mutter zweier Söhne und einer Tochter,verliert bei einem Badeunfall ihre Tochter.Mit dem Verlust kommt Lisa nicht klar und vernachlässigt ihre Familie-die dann verläßt.Sie kehrt in das Ferienhaus der Familie zurück,das sie so vorfindet wie sie es verlassen haben.Ein Wasserschadem am Dach reißt Lisa aus ihrer Trauer und sie beauftragt den alten Schreiner Lars das Dach zu reperieren.
Dieser will mit seinem Sohn Jonas die Renovierung machen.Bei den Arbeiten enddeckt Lisa Notizen und Bilder zu einem Märchen über eine Meerjungfrau.Lisa und Jonas haben den Verdacht das eine Mutter das Märchen für ihr Kind gemacht hat.Die Beiden machen sich auf Spurensuche und enddecken dabei eine tragische Geschichte....
Die Autoim Rebecca Martin hat einen sehr schönen Schreibstil,ihre Beschreibung der Landschaft und der Charaktere liesen vor mir Bilder der Geschichte endstehen.Sie hat die Geschichte in zwei Zeitebenen geschrieben.Einmal im Jahr 2019,die andere 1919.In der Vergangenheit verliebt sich die 17 jährige Vicky in den Besatzungssoldat marokanischer Herkunft .Aberdie Liebe von Jamal und Vicky steht unter keinem guten Stern in dieser Zeit.
Die beiden Handlungsstränge wechseln sich immer ab-und der kleine Ort an der Nordsee ersteht vor meinen Auge.Ich habe durch Rebecca Martins Erzählung immer das Gefühl gehabt an der Seite der Charaktere zu sein.Es war für mich ein Lesevegnügen und sehr gerne 5 Sterne dafür.
Rezensionen von heinoko:
Packender Historienschmöker
Das Erbe der Päpstin Historischer Roman von Helga Glaesener
Vermutlich bin ich eine der Wenigen, an der sowohl das Buch als auch der Film „Die Päpstin“ unbeachtet vorübergingen. Insofern las ich das vorliegende Buch völlig unbefangen. Ich wollte es lesen, weil ich bislang noch keinen historischen Roman aus dem ganz frühen Mittelalter gelesen hatte und vor allen Dingen, weil mich die Leseprobe sehr angesprochen hatte.
Die Handlung ist kurz umrissen: Die junge Freya wird Zeugin am Mord ihrer Mutter. Sie flieht nach Süden, ihr Großvater Gerold lebt in Rom als Schutzherr des Papstes oder richtiger gesagt als Geliebter der Päpstin. In Männerkleidern gelangt Freya in die Heilige Stadt und muss den Mord sowohl von Gerold als auch von Johanna, der Päpstin, miterleben. Als Freya herausfinden will, wer hinter den Morden steckt, gerät Freya selbst in allergrößte Gefahr.
Für mich war das Buch von Helga Glaesener ein richtig packender Historien-Schmöker, der mich von Anfang bis Ende richtig gut unterhalten hat. Die Autorin erzählt farbig, atmosphärisch dicht, lebendig und immer kurzweilig. Ich habe es genossen, mich in die Geschichte von Freya ganz hineinfallen zu lassen und mich hineinzufühlen in eine Zeit, die von Grausamkeit, sexueller Gewalt, Intrigen und Aberglauben diktiert ist. Dass Freya zwar eine willensstarke, mutige Protagonistin ist, aber im Roman nicht zur absoluten Superheldin hochstilisiert wurde, gefiel mir sehr. Sehr, sehr spannend geschrieben! Deshalb absolute Leseempfehlung.









