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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Furbaby_Mom:

Zum Verlieben schön!

Der Garten des Hauses Ramblings von Field Kate

Kate Fields Roman ist eines jener Werke, in die man sich Seite um Seite mehr verliebt und schon zu Beginn des Buches hofft, das Ende der Geschichte möge noch lange auf sich warten lassen. Ich bin total begeistert – und zugleich verwundert darüber, dass ich diese begabte Autorin erst jetzt für mich entdeckt habe! Ihr zuvor erschienener Roman, "Der Zauber des Hauses Ramblings", ist nun direkt auf meine Wunschliste gewandert.

Zur Handlung:

Auf den ersten Blick ist Tess Bailey ein wandelnder Sonnenschein, immer fröhlich, souverän und so auffällig gestylt, dass sie im kleinen Ort Ribblemill, wo sie einst aufgewachsen war, auffällt wie eine rote Rose unter Gänseblümchen. Alle lieben Tess und die junge Frau ist sich dessen sehr wohl bewusst, hat sie doch ihr Leben lang alles dafür getan, um überall beliebt zu sein. Nicht etwa aus Eitelkeit oder Geltungssucht, nein. Tess kämpft um die Anerkennung ihrer Mutter. Um Grace stolz zu machen, bemüht Tess sich in allen Aspekten ihres Lebens um Perfektion, hat einen Job als Anwältin angenommen, obwohl ihr Herz für die Musik schlägt, hat eine pompöse Hochzeitsfeier ausgerichtet, von der die kleine Gemeinde noch Jahre später schwärmt und dennoch…es scheint nicht genug zu sein. Um schnell wieder Anschluss in Ribblemill zu finden, gründet Tess einen Chor, meldet sich für sämtliche Aktivitäten an, tritt nahezu jedem Club bei und wirkt als freiwillige Helferin bei Projekten mit – je mehr Ablenkung von dem dunklen Geheimnis, das schwer auf ihrer Seele lastet, desto besser. Ärgerlicherweise muss sie sich ihre neue Unterkunft, das zauberhafte kleine Cobweb Cottage, mit dem mürrischen Noah Thornton teilen, dem ihre "ständige Heiterkeit" schwer auf die Nerven geht. Für ihn ist diese "gedopte Disney-Prinzessin" vor allem deswegen kaum zu ertragen, weil er sich gerade nach Ruhe und Frieden sehnt, um ein traumatisches Erlebnis zu verarbeiten. Doch nach und nach finden sowohl Tess als auch Noah Gefallen an ihrer ungewöhnlichen Wohngemeinschaft…

Diese zauberhafte Geschichte ist so viel tiefgründiger und mitreißender, als der bereits vielversprechende Klappentext vermuten lässt! Ich habe mein Herz an Noah Thornton verloren – und an diese entzückende Gemeinde Ribblemill mit ihren liebenswerten Einwohnern. Selten habe ich eine Love Story erlebt, die sich so zart und vorsichtig zwischen den Figuren aufbaut, während bei mir längst das aufgeregte Herzklopfen eingesetzt hatte und ich den nächsten Szenen entgegenfieberte. Total glaubwürdig und einfach nur wunderschön!

">>Du kannst niemanden glücklich machen, wenn du selbst nicht mit dir im Reinen bist.<<"

Tess hätte ich am liebsten des Öfteren in den Arm genommen und getröstet. Über ihre Entwicklung habe ich mich unglaublich gefreut! Sie ist so eine starke, warmherzige, hilfsbereite Person. Und Noah…er zählt ab sofort zu meinen liebsten Bookboyfriends. Auch die Nebenfiguren sind überzeugend gestaltet worden, wobei Kyles Szenen mich besonders gerührt haben.

Die Handlung wird in der dritten Person, aus der Perspektive von Tess erzählt. Einmal angefangen, möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der angenehme Schreibstil ist die perfekte Mischung aus authentisch, gefühlsbetont, harmonisch und fesselnd, hier hat einfach alles gepasst!

Fazit: Das hübsche Cover hält, was es verspricht: "Der Garten des Hauses Ramblings" ist ein Wohlfühlroman par excellence!

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Rezensionen von wildberry:

Konnte mich überzeugen und begeistern

Du darfst nicht sterben von Andrea Nagele

Da dies das erste Buch ist was ich von der Autorin gelesen habe, konnte mich ihr Schreibstil aber direkt begeistern. 

Auch ihre Art der Beschreibungen der Orte und Figuren machte während des Lesens alles sehr lebendig. 

Die Geschichte zieht einem in einen Sog, da sie wirklich sehr atmosphärisch ist.

 

Auch wenn man weis wer der Täter ist, auch nach und nach seine Beweggründe erfährt, weiß man trotzdem nicht wie sich die Story weiter entwickelt und auch nicht wie sie endet. 

Ich hatte zwischendurch verschiedene Theorien durchgespielt, weil das Buch unvorsehbare Wendungen nimmt und man anfängt zu zweifeln, was ist nun noch die Realität bzw sind die Figuren das was sie vorgeben zu sein. Sind die Zwillinge wirklich ein Herz und eine Seele? Oder aber auch wer spielt ein perfides Spiel. 

Ich fand das Buch authentisch, sehr spannend, aber auch interessant welch eine Atmosphäre die Autorin aufbauen konnte. 

Toll fand ich auch das die einzelnen Kapitel nach den Protagonisten eingeteilt sind, weil so erfährt man mehr besonders auch ihre Gedankengänge. 

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Rezensionen von Marie aus E.:

Prima Detektivgeschichte für Grundschüler

Paula Prima und der Klassendieb von Regine Bielefeldt

Paula geht in die dritte Klasse in der allerbesten Schule überhaupt, der Waldschule. Zusammen mit ihren Freunden erlebt sie dort den ganz normalen Schullalltag. Alles prima, Paula? Na klar! Bis eines Tages die wunderschönen Glitzerstifte der allerliebsten Lehrerin verschwinden, klar, dass Paula und ihre Freunde sich auf die Suche nach Stiften und Dieb machen.

..

Wir (Mutter/Tochter) haben das Buch nacheinander gelesen. Hier der Eindruck der Tochter:
"Ich mag das Buch, weil es in der Ich-Perspektive geschrieben wurde, das lese ich am liebsten. Außerdem liebe ich Detektivgeschichten, hier fand ich gut, dass es um Glitzerstifte ging, nicht gleich um die Diamanten der Königin oder so etwas übertriebenes, weil es ja ein Buch für jüngere Kinder ist und da sind Glitzerstifte viel wichtiger als Diamanten."

Ich ergänze dann mal noch ein wenig.
Mir hat auch sehr gut gefallen, dass es eben aus der Kindersicht erzählt wurde und da auch mal etwas schief ging, also dass es so schön realistisch war.
Auch die Optik des Buches ist sehr schön, viele schöne Illustrationen und der Lageplan der Schule ist eine super Idee gewesen, so kann man noch tiefer in die Geschichte eintauchen und sich alles besser vorstellen.
Das Buch hat auch Gedankenanstöße gegeben, es geht ganz viel um Gerechtigkeit. Man kann sich wunderbar austauschen und stellt unter Umständen fest, dass man ganz unterschiedliche Ansichten hat, was gerecht ist. Spannend!
Aber auch unabhängig davon ist es einfach eine spannende, erfrischende Detektivgeschichte rund um das Leben von Grundschülern, die man sowohl selbst lesen kann oder es sich zusammen gemütlich macht und sich das Buch vorlesen lässt.
Falls jemand Bedenken bzgl. der Glitzerstifte haben sollte: keine Bange, es geht gar nicht um Glitzer-Bling-Einhorn-Irgendwas, das Buch ist für Jungen und Mädchen geeignet.

Weiterempfehlung ab ca. 2. Klasse, perfekt natürlich für Drittklässler wie Paula, aber auch Viertklässler werden sich noch wiederfinden.

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Rezensionen von SAW:

2 Seelen wohnen ach...

Der innere Gegenspieler von Uwe Böschemeyer

Wer kennt das nicht? Im Hirn sitzt ein kleines Teufelchen, dass einem immer das Negative einredet, sodass das Engelchen mit seinem positiven, liebevollen Denken nicht zu Wort kommt. Man macht sich mit Selbstkritik und Befürchtungen fertig. Selbst wann man positives Denken übt, taucht wie das Amen im Gebet gleichzeitig das Negativum auf.

Böschemeyer nennt diese beiden Kräfte den Lebensbejaher und den Lebensverneiner, Freud nannte sie Libido und Todestrieb. Man kann noch so viel üben, der Verneiner taucht immer wieder auf.
Das hat damit zu tun, dass wir in die Polarität zwischen Positiv und Negativ geworfen sind, es ist ja immer auch beides möglich. Ohne diese Spannung kann kein Strom fließen, gibt es kein Leben. Böschemeyer zeigt aber auch die Lösung auf: Wenn wir Licht und Schatten als zwei Teile des Selbst betrachten, können wir beides integrieren und damit zu einer entspannten Lösung kommen. Dann können wir uns entscheiden, durch beides hindurch zur Lösung zu schreiten. Diese hebt meist das Negativum in der Ganzheit auf, wenn wir dies bewusst so wollen. Der Gang durch den Schatten wird zum bestandenen Abenteuer, das notwendig war, um das Ziel zu erreichen.
Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Zaubere dein Leben. Erfüll dir deine Träume und erreiche jedes Ziel“

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Rezensionen von Bibliomarie:

Interessanter Krimi

Dunkle Wolken über Alberta Ein Kanada-Krimi. Kartoniert. von King Thomas

Thumps Dreadful Water war in einem früheren Leben mal Polizist in Kalifornien. Er hat zu viel erlebt und sein letzter Fall hat ihn persönlich getroffen. Nun lebt er als Landschaftsfotograf in der Kleinstadt Chinook in Montana. Er ist wortkarg, genervt von seinem kürzlich diagnostizierten Diabetes und noch genervter vom Sheriff, der ihn unbedingt als Urlaubsvertretung anheuern möchte.

Das Geld könnte er ganz gut gebrauchen, schließlich kommen reichlich Arztkosten und Medikamente auf ihn zu. Wie der Apotheker feststellte, als Kanadier bekäme er das meiste erstattet – aber als Amerikaner muss er schauen, wie er zurechtkommt.

Ganz gegen seinen Willen wird er tiefer in den aktuellen Fall gezogen. Stammesangelegenheiten sind Verpflichtungen, denen sich der indigene Ex-Cop nicht entziehen kann. Es geht um Reservatsgrenzen, Bodenschätze und das zieht immer auch das organisierte Verbrechen an. Als ein Wissenschaftler, der auf einer Umweltkonferenz sprechen wollte ermordet wird, ist Dreadful Water mitten drin.

Ein desillusionierter Mann, nicht mehr sehr jung und gesund, aber mit sehr viel Lebenserfahrung. Ein sympathischer Typ, meist wortkarg und wenn er redet, dann lakonisch und bissig. Der Autor, selbst indigener Amerikaner hat einen interessanten Charakter geschaffen. Er passt zu dieser Landschaft, genau wie Motiv und alle Nebenfiguren. Das macht den Krimi sehr lebendig und den Plot ausgesprochen realistisch und spannend. Dafür, dass Thumbs nicht ermitteln wollte, ist sehr engagiert und oft Sheriff Hockney einen Schritt voraus.

Die Erzählweise ist genauso lakonisch, wie Thumbs Dialoge, dabei mit leisem Humor und oft feiner Ironie. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Lediglich über den Titel und Untertitel wundere ich mich. Alberta, die kanadische Provinz spielt keine Rolle, die Handlung spielt in Montana, warum wird es als Kanada Krimi betitelt? Ist das dem diesjährigen Buchmessen-Gastland geschuldet?

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Rezensionen von nanu?!:

Ich werde Winterhaus vermissen

Die Magie von Winterhaus von Ben Guterson

Nach dem zweiten Band sind bloß 10 Wochen vergangen. Elizabeth hat sich vom letzten Kampf gegen Gracelle kaum ausgeruht, schon gibt es erneut Anzeichen, dass Gracella versucht zurückzukehren.
Seit Weihnachten darf Elizabeth ganz in ihrem Zimmer in Winterhaus bleiben. So erlebt sie auch mal wie es ist, wenn nicht ganz so viele Gäste das Hotel in Beschlag nehmen.

Zwischen Weihnachten und Ostern geht es in Winterhaus nämlich etwas gemächlicher zu. Langweilig wird es Elizabeth trotzdem nicht. Sie hilft Leona regelmäßig in der Bibliothek aus, sie lernt fleißig für die Schule und Winterhaus selbst sorgt sowieso ständig für Abwechslung.
Trotzdem freut sie sich riesig auf ihren allerbesten Freund Freddie, der darf nämlich zum ersten Mal auch seine Osterferien im Hotel verbringen. Sogar Freddies Eltern sollen diesmal mitkommen.
Auch wenn Norbridge die beiden Kinder auffordert sich aus jeglichem Ärger herauszuhalten, können sie doch nicht verhindern, dass die Geheimnisse von Winterhaus sich an ihre Fersen heften. Es gibt wieder eine Menge Rätsel zu lösen, Codes zu knacken und Wortleitern zu erklettern. Und wenn Norbridge selbst unausgepackte Kisten anschleppt mit geheimnisvollen Dingen darin, wie soll man sich da gegen die eigene Neugier wehren?

Ich liebe es wie schön Winterhaus und seine Umgebung wieder beschrieben worden ist. Diesmal verbringen Freddie und Elizabeth auch viel Zeit draußen, sodass man die Gegend um das Hotel noch ein bisschen besser kennenlernt.
Alle liebgewonnenen Figuren aus den ersten beiden Teilen trifft man im dritten Band wieder. In großer Runde wird regelmäßig zusammen gegessen und diskutiert. Man lernt aber noch ein paar neue Figuren kennen.
Elizabeths Familienangelegenheiten werden ein bisschen besser auseinander gedröselt. Bei der Fülle an Familienmitgliedern bin ich aber trotzdem wieder durcheinander gekommen. Es gibt einfach zu viele Falls und Winters in dieser Familie.
Einige der Rätsel sind einfacher zu lösen als andere, die Geschichte wurde aber auch für Kinder geschrieben und die werden bestimmt mehr dran zu rätseln haben, als eine Erwachsene.
Wieder weiß man nicht wem man vertrauen kann, denn Gracella könnte durch Magie jeden "überreden" ihr zu helfen. So bleiben Elizabeth und Freddie nichts anderes übrig, als alle Anwesenden zu verdächtigen. Elizabeth legt dafür wieder einige von ihren berühmten Listen an.
Das Ende hat mir sehr gut gefallen. Es war genau richtig um die Trilogie würdig abzuschließen und das Buch mit einem zufriedenen Seufzen wegzulegen. Ich werde Winterhaus ehrlich vermissen.

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Rezensionen von KimVi:

Spannendes Katz- und Mausspiel

Baskische Tragödie von Alexander Oetker

Am Strand findet ein kleiner Junge ein Paket, aus dem ein weißes Pulver herausrieselt. Heimlich probiert er davon und fällt kurz darauf ins Koma. Commissaire Luc Verlain wird mit den Ermittlungen betraut. Es stellt sich schnell heraus, dass es sich bei dem Pulver um Kokain handelt. An den Stränden werden weitere angespülte Pakete gefunden, die eine Gefahr darstellen.

Doch bevor die Ermittlungen Fahrt aufnehmen können, erhält Luc Verlain eine geheimnisvolle Nachricht aus dem Baskenland. Er macht sich auf den Weg, doch dann gerät er in eine Polizeikontrolle und muss feststellen, dass er sich plötzlich auf der anderen Seite des Gesetzes wiederfindet. Luc Verlain wird nicht nur Drogenschmuggel vorgeworfen, sondern er steht außerdem unter dringendem Mordverdacht. Der Commissaire wird in ein perfides Katz- und Mausspiel verstrickt, bei dem für ihn alles auf dem Spiel steht....

"Baskische Tragödie" ist bereits der vierte Fall für Luc Verlain. Obwohl es bei einer Bücherserie empfehlenswert ist, die Reihenfolge einzuhalten, kann man dem aktuellen Geschehen auch dann folgen, wenn man bisher keinen Teil der Serie gelesen hat, da Alexander Oetker wichtige Hintergrundinformationen einstreut. 

Der Einstieg in diesen Krimi gelingt problemlos, da es der Autor hervorragend versteht, Handlungsorte und Protagonisten so zu beschreiben, dass man beinahe meint, selbst vor Ort zu sein. Die Beschreibungen der Landschaft, der kulinarischen Besonderheiten und der nächtlichen Streifzüge sind dabei besonders gelungen und sorgen für eine authentische Hintergrundkulisse. 

Die Handlung startet mit hohem Tempo. Durch relative kurze Kapitel, die oft an entscheidenden Stellen enden, kann die Spannung nicht nur durchgehend gehalten werden, sondern sich sogar stetig steigern. Luc Verlain hat es mit einem Gegner zu tun, der ihm immer den entscheidenden Schritt voraus zu sein scheint. Der Plan, Luc zu vernichten, scheint präzise geplant zu sein. Deshalb folgt man gebannt dem fesselnden Katz- und Mausspiel und mag das Buch kaum noch aus der Hand legen. Die Handlung ist nicht so leicht zu durchschauen, denn es kommt zu einigen Überraschungen, bei denen man zwar manchmal das Gefühl hat, dass sie ein wenig konstruiert wirken, doch darüber kann man großzügig hinwegsehen, da man einfach mitfiebern muss. 

Ein spannendes Katz- und Mausspiel, das man bereits nach kurzer Zeit nicht mehr aus der Hand legen kann. 

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Rezensionen von begine:

Einfühlsam

Ein Winter im Alten Land von Julie Peters


Von der Schriftstellerin Julie Peters habe ich schon die Vorgänger von „Ein Winter im alten Land“ gelesen. Von Bea und ihren Schwestern ist da oft die Rede.
Man kann aber jedes Buch auch für sich lesen, denn es ist immer eine neue Geschichte.

Die Ärztin Bea lebt von ihrem Mann getrennt.

Einmal in der Woche, darf sie sich den gemeinsamen Hund holen.
Von ihren Eltern wird sie dazu verdonnert, ihrer Schwester Alice auf ihrem Apfelhof zu helfen, da die schwanger ist.

Der Neffe einer Patientin macht auf sie -erstmal keinen guten Eindruck. Dann trifft sie ihn auf dem Hof wieder, er liefert Honig.
Da geht die Geschichte viel um die Bienenvölker und ihr Bestehen.

Gut man kann sich ja vorstellen, was sich da entwickelt.

Es ist so richtig ein Roman zum Entspannen.

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Rezensionen von PeLi:

Adas Lebensgeschichte

Ein Winter im Alten Land von Julie Peters

Ada wird 1945 geboren und die ersten Jahre ihres Lebens verbringt sie mit ihrer jüdischen Mutter Sala in Argentinien. Als Ada fast 10 Jahre alt ist, kommen die beiden zurück nach Deutschland und Ada lernt auch endlich ihren Vater kennen (obwohl sie nie sicher ist, ob er überhaupt ihr richtiger Vater ist).

Endlich hat sie eine ganz normale Familie, wie sie sich das immer schon gewünscht hatte. Doch leider bekommt sie in dieser Familie keine echte Geborgenheit , denn die Eltern sind beide nicht sehr liebevoll. Der Vater , ein Arzt arbeitet immerzu und ist selten zuhause und die Mutter, die als Jüdin eine schlimme Vergangenheit hat und die auch noch ständig ihrer großen Liebe nachtrauert, hat immer wieder depressive Phasen, in denen man sie mit Samthandschuhen anfassen muss. Für Ada eine schwierige Situation, vor allem, weil sie so viele Fragen hat, die sie aber leider keinem stellen kann, weil einfach nicht über die Vergangenheit gesprochen werden darf. Als Ada dann auch noch ein Geschwisterchen bekommt, das "Goldkind" ihrer Eltern, wird es ganz einsam für das Mädchen. Trotz dieser schwierigen Kindheit gelingt es Ada allerdings, sich zu einer starken Frau zu entwickeln und auch wenn es in ihrem Leben nicht gerade wenige Probleme und Schwierigkeiten gibt, schafft sie es immer wieder, weiterzugehen und sich nicht unterkriegen zu lassen.

Ich kenne den Vorgänger "Der Apfelbaum" von Christian Berkel, nicht , aber ich denke, das ist auch nicht dringend nötig, um "Ada" zu verstehen, denn es handelt sich um eine in sich abgeschlossene Geschichte. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut und das Leben von Ada war sehr fesselnd beschrieben. Ich hatte oft Mitleid mit dem Mädchen, weil ihre Kindheit so einsam und lieblos war, doch sicher ging es zu der damaligen Zeit leider vielen Kindern so, dass man ihre Sorgen und Ängste nicht wirklich ernstnahm und dachte, ihnen noch einen Gefallen zu tun, indem man die schlimmen Vorkommnisse im Krieg einfach verdrängte und keine Fragen darüber beantwortet wurden.

Ein Buch, das ich auf jeden Fall empfehlen würde, auch, wenn ich mir einige interessante Passagen etwas ausführlicher gewünscht hätte.

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Rezensionen von Manfred Fürst:

It's up to you New York, New York, New York

Das Hohe Lied von Nell Zink

Mehrere Jahrzehnte umspannen den Roman von Nell Zink Das hohe Lied. In den Mittelpunkt stehen neben Joe - listen to „Hey Joe, where you gonna go?“ Jimi Hendrix - das Paar Pam und Daniel, die seit Ende der 1980er Jahre im New York leben.

Alle drei musikbesessen. Die Frage aller Fragen: Wie wird man eine berühmte Musikband, noch dazu eine Punk-Band.

„Wir machen aus Joe einen Superstar."

If I can make it there
I'm gonna make it anywhere
It's up to you
New York, New York, New York
New York by Frank Sinatra

Nell Zinks klare Sprache ist fantastisch, sachlich direkt, völlig unpathetisch, nicht besserwisserisch und leicht ironisch. Mit unterschwelligem Humor, aber nichts zum Lachen.

Verstehe wer auch immer, was und wie die Musikszene in NY abläuft: Slang für Insider.

Flora is coming. Die politisch engagierte Grüne sucht ihren eigenen Weg. Sie hatte ein prestigeträchtiges Diplom, das aussagte, dass sie ein überlegener Kopf mit super Skills war. Ihre Großeltern behaupteten, sie sei das beschäftigungsfähigste Familienmitglied aller Zeiten. Zu wissen, dass ihre Bedürfnisse befriedigt und ihre Rechte respektiert wurden, war nicht genug. Zwischen diesen Großeltern und ihren Eltern entwickelt sich Flora, um sich schlussendlich mit fünfundzwanzig Jahren einem ménage à trois wiederzufunden.

Musik spielt in Das hohe Lied eine dominierende Rolle, ist aber bei Weitem kein Musikroman, sondern ein mitreißender Gesellschaftsroman, eine Geschichtsschreibung der US-amerikanischen Politik, von Ende der 80er Jahre über die dramatischen Auswirkungen von 9/11 bis zur Präsidentschaft von Donald Trump.

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