Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
Gedichtvariationen ...
Die tanzenden Gärten von Willie Benzen
Klappentext:
Gedichte
Willie Benzin wurde 1956 in Kiel geboren, wo er nach Aufenthalten in Dänemark, Österreich und Syrien heute wieder lebt. der gelernte Verlagskaufmann ist Mitbegründer vieler bekannter Literaturgruppen und leitet über ein Jahrzehnt das Kleinkunst-Forum Kiel. Er veröffentlichte Gedichtbände,Erzählungen, Theaterstücke und Fernsehrdrehbücher.
Cover:
Das Cover ist stilistisch sehr schön gestaltet und zeigt Blüten, sowie die Vorgehensweise derer Bestäubung. Auch farblich ist das Cover sehr schön geworden.
Meinung:
Dieses kleine Heftchen enthält einige sehr schöne Gedichte.
Die Gedichte unterscheiden sich in Form und Länge. Es gibt einige sehr kurze und dann auch längere. In manche muss man sich erst hineinfinden und auch erst etwas Nachdenken, bis man das Dahinter versteht.
Diese Sammlung von Gedichte gibt eine große Bandbreite von der unterschiedlichen Form der Gedichte und dabei sind auch einige Gedichte die mehr besser gefallen und manche, die mich leider nicht ganz erreichen konnten.
Besonders gut hat mir Anfang April und die verschiednen Gärten, wie Garten der Bücher, Garten der Kräuter und Garten der Steine, gefallen. Manches ist wie eine Art Aufzählung, manches wie Gedankenfetzen, andere Gedichte sind sehr anmutig und gefühlvoll, so variieren diese recht stark. Gedichte, die zum Nachdenken anregen, Gefühle vermitteln und teilweise den Leser etwas stutzig zurück lassen.
Fazit:
Eine große Bandbreite von Gedichten, die sich in Länge Form, Art und Weise unterscheiden und den Leser teils emotional berühren, aber auch nachdenklich stimmen.
Rezensionen von Claudia R:
die Warthenberg Saga geht weiter
Wunderjahre von Izabelle Jardin
Klappentext:
Eine starke Frau zwischen den Schatten der Vergangenheit und dem Aufbruch in eine hoffnungsvolle Zukunft: der bewegende zweite Band von Izabelle Jardins Familiensaga um die von Warthenbergs.
Während Westdeutschland ein Wirtschaftswunder erlebt, ringt Constanzes Tochter Eva im tristen Osten des geteilten Nachkriegsberlins um ihren Platz im Leben.
Intelligent und energisch, wie sie ist, fällt es ihr nicht leicht, sich kritiklos den Regeln des neuen Systems zu unterwerfen. Als sie am 17. Juni 1953 mitten in den Volksaufstand hineingerät, fasst sie den Entschluss: Ihre Zukunft wird im Westen liegen!
Dort lernt sie den achtzehn Jahre älteren Wilhelm kennen. Eva ist hingerissen von seinem Charme, seiner Großzügigkeit und seiner Lebenslust. Sie erlebt eine leidenschaftliche Liebe und entwickelt eine ungewöhnliche Freundschaft zu Wilhelms resoluter Mutter Agnes, die Eva dringend brauchen wird. Denn Wilhelm ist ein Mann mit Vergangenheit.
Cover:
Das Cover zeigt eine schöne und starke Frau in einem blauen Mantel mit passendem Tuch und Kappe. Farblich ist auch hier wieder das Cover sehr schön gezeichnet und der Zeit angepasst. Auch der Stil und das Gesamtbild passen sehr gut zur Reihe und zum Cover des ersten Bandes.
Meinung:
Die ist bereits der zweite Band der Warthenberg-Saga. Es ist keine direkte Fortsetzung bzw. Anknüpfung an den ersten Band, sondern vielmehr eine Generationen Saga. Es wird in jedem Band eine Generation der Familie näher beleuchtet. Daher ist es durchaus möglich, in diesen Band zu starten, auch ohne den ersten zu kennen. Da aber auch auf Personen aus dem ersten Band zurückgegriffen wird, und für das Gesamtverständnis, ist es natürlich sehr viel einfacher, wenn man der ersten Band bereits kennt.
Mir viel es sehr leicht in das Geschehen hineinzukommen. Die Schreibweise war wieder sehr flüssig und angenehm, wie bereits im ersten Band. Es lässt sich sehr gut lesen und die Gefühle und Emotionen werden sehr gut herüber gebracht.
Constanze, die mir im vorherigen Band eigentlich sehr gut gefallen hatte, konnte ich hier an einigen Stellen nicht ganz verstehen. Situationen, die ich ihr so nicht zugetraut hätte und Entscheidungen, die man nicht vermutet hätte, machen sie mir doch ein wenig unsympathisch.
Eva hingegen hat mir sehr gut gefallen. Sie wirkt sehr authentisch und auch ihre schwankenden Gefühle, das hin und hergerissene und dennoch ihre positive Fröhlichkeit hat mir sehr gut gefallen. Auch sie erleidet einige Schicksalsschläge und das Leben meint es nicht immer gut mit ihr. Der tragische Unfall von Jan, die Geheimnisse von Wilhelm, machen ihr Leben nicht gerade leicht und dennoch meistert sie dies alles. Eine sehr starke und raffe Frau.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel vorweg nehmen und nicht zu viel verraten, daher halte ich mich hier eher vage mit inhaltlichen Aussagen. Da ich dem Leser nicht zu viel verraten möchte.
Die Geschichte ist auch hier wieder sehr gut durchdacht und die Charaktere sehr schön entwickelt. Diese schaffen es Emotionen und Gefühle zu vermitteln und auch den Leser nachdenklich zu stimmen.
Sehr berührend und bewegend sind verschiedene Situationen und auch Gedankengänge der Charaktere. So auch als sich Eva mit dem Thema Krieg beschäftigt und was dieser mit den Menschen macht, mit den inneren und äußeren Verletzungen, sowie den sichtbaren und unsichtbaren, ein sehr berührender Abschnitt, der auch nachdenklich stimmt.
Ein sehr bewegendes, berührendes, spannendes und interessantes Buch, welches die Zeit um 1949 -1961 näher beleuchtet. Man besondere Einblicke erlangt und eine weitere Generation mit Eva kennenlernt. Mich hat diese Geschichte gut unterhalten, sehr berührt und nachdenklich gestimmt. Ich bin sehr auf den dritten band der Warthenberg-Saga gespannt und was uns da erwartet.
Fazit:
Die Warthenberg-Saga geht weiter. Eine weitere Generation, mit einer bewegenden, emotionalen und spannenden Geschichte.
Rezensionen von heinoko:
Das Spiel des Lebens - klug und literarisch interpretiert
Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht von Andrea Petković
Ich als lebenslanger Sportmuffel soll das Buch einer Tennisspielerin lesen? Ohne auch nur die minimalste Ahnung von Tennis zu haben? Kann nicht gut gehen, dachte ich. Sicher schrecklich langweilig, dachte ich. Doch wie so oft bei Vorurteilen: Ich hatte mich sehr, sehr geirrt! Ja, es geht um Tennis – auch.
Und ja, es geht um das Leben einer Top-Ten-Tennisspielerin – auch. Aber es geht noch um so viel mehr.
In einzelnen Episoden, nicht immer chronologisch, erzählt Andrea Petkovic aus ihrer Kindheit und Jugend bis hin zu der sehr erwachsenen späten Entscheidung, Tennis einfach nur noch so aus Spaß zu spielen. Sie erzählt von Begegnungen, schwierigen und besonderen. Sie erzählt von den gewaltigen Anforderungen des Leistungssports und von einer Psyche, die nicht immer mithalten kann im Auf und Ab des Unterwegsseins. Sie gibt uns Einblick in das Gespaltensein eines Menschen, der zum Teil eine Serbin ist, zum anderen Teil Darmstädterin. Die nicht auffallen will und doch auffällt durch ihren zornigen Willen, immer und überall Beste sein zu wollen und die mit ungebändigter Wut reagiert, wenn etwas nicht so läuft, wie sie will. Sie erzählt vom Verlust der Kindheit, von Depressionen: „… mein Körper ausgeschabt, mein Herz ausgewrungen, meine Seele gekidnappt…“ Sie beschreibt, wie es sich anfühlt, wenn mentale Stärke zum Sieg verhilft oder wie durch einen einzigen ablenkenden Gedanken plötzlich Selbstzweifel die Führung übernehmen. Und sie erzählt von Begegnungen mit ungewöhnlichen Menschen und mit ungewöhnlichen Büchern. All das beschreibt sie in einer überraschend literarisch kraftvollen Sprache, gewürzt mit einer guten Portion Ironie und Humor, selbstkritisch, messerscharf sich selbst und die anderen beobachtend. Und so wie uns Andrea Petkovic eine Ahnung vom Tennisspielen vermittelt, so zeigt sie uns gleichermaßen eine Parabel vom Leben als solchem.
Kurzum:Ein kluges, kurzweiliges Buch das sich zu lesen sehr lohnt.
Rezensionen von nuean:
Netter Ausflug in die Welt der Götter und Valkyren, leider konnten mich die Charaktere nicht wirklich packen und mitreißen.
The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love (Nordische-Mythologie-Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni) von Bianca Iosivoni
Das Cover des Buches ist der Hammer, die Farben, die goldene Schrift, absolut mein Geschmack. Auch der Titel hat sofort meine Neugier geweckt. Der Klappentext klang spannend und mystisch, deshalb habe ich mich sehr auf das Buch gefreut.
Es geht um Blair, die mit Ihrer Mutter und ihrer Schwester zusammenwohnt und eigentlich ein ganz normales Leben führt.
Sie steht kurz vor ihrem Highschoolabschluss und plant ihr Collegezeit zusammen mit ihrem besten Freund Ryan, für die sie allerdings schon seit einiger Zeit mehr Gefühle entwickelt hat. Doch Blair hat ein Geheimnis, ihre Mutter ist eine der neun Valkyren und ihre Schwester soll in die Fußstapfen treten. Da Blair keinerlei Kräfte besitzt, kennt sie auch nicht alle damit verbundenen Geheimnisse. Doch als ihre Familie bei einem Autounfall ums Leben kommt, kann Blair sich damit nicht abfinden und versucht tiefer in die Welt der nordischen Götter einzutauchen und den Schuldigen am Tod ihrer Liebsten zu finden. Dabei macht sie unfassbare Entdeckungen.
Die Idee der nordischen Götter und der Valkyren finde ich sehr spannend, aber die Umsetzung konnte mich einfach nicht packen. Ich weiß nicht genau woran es liegt, aber schon die anderen Fantasyromanen der Autorin konnten mich einfach nicht restlos begeistern. Nur „Midnight Chronicles“ hat mich letztens überrascht, da konnten mich die Charaktere packen und überzeugen, deshalb habe ich gehofft, dass jetzt der Knoten geplatzt ist. Aber ich wurde wieder enttäuscht. Auch wenn die Handlung stetig voranschreitet, eigentlich keine Langeweile aufkommt und es sich flüssig lesen lässt, habe ich einfach keine Verbindung zu den Charakteren. Sie wecken leider keinerlei Emotionen, obwohl dieses Buch so viel Potential dafür hätte. Ich habe weder mit Blair geweint, noch gelitten. Ein bisschen fehlt mir der Humor und witzige Schlagabtausche. Ich hoffe, dass in Teil 2 noch etwas in der Richtung passiert.
Fazit: Netter Ausflug in die Welt der Götter und Valkyren, leider konnten mich die Charaktere nicht wirklich packen und mitreißen.
Rezensionen von Lesemama:
Nicht ganz überzeugend
Strangeworlds - Öffne den Koffer und spring hinein! von L. D. Lapinski Pascal Nöldner
Bewertet mit 3 Sternen
Zum Buch:
Flick zieht mit ihrer Familie in eine neue Stadt. Auf eine Streifzug entdeckt sie ein altes Reisebüro mit einem sehr jungen Angestellten. Aber in dem Reisebüro gibt es keine Reisen, sondern nur Koffer. Und mit diesen Koffern kann man in eine Parallelwelt voller Magie reisen und Flick ist eine der letzten, die die Magie noch sehen und somit auch reisen kann.
Meine Meinung:
Ich bin verliebt in dieses wunderschöne Cover und auch die Kurzbeschreibung klang so vielversprechend. Ich freute mich so unglaublich auf das Buch.
Leider brauchte ich ewig um überhaupt in die Geschichte zu finden. Mich nervt vor allem zu Beginn die Mutter von Flick, die von ohr verlangte dass sie zuhause mithalten, ihren kleinen Bruder hütete und auch sonst war sie mir nicht wirklich sympathisch.
Es dauerte auch viel zu lange, bis die Geschichte wirklich in Gang kam. Die ersten Reisen mit dem Koffer waren ja ganz nett, aber mehr auch nicht. Es dauerte bis zur Hälfte, bis endlich mal die Story richtig anfing und auch dann fand ich es teilweise etwas verwirrend und für ein Kinderbuch auch ziemlich komplex.
Leider konnte mich die Geschichte nicht wirklich überzeugen.
Rezensionen von Petra:
Sonnenuntergäng
Mission: Weisse Weihnachten von Andreas Benz
Die Geschichte ist traurig, lustig, spannend und ein bisschen verrückt.
Der Schnee und Weihnachten sind nur ein Aufhänger das Buch könnte auch zu jeder anderen Jahreszeit spielen.
Wenn man im fortgeschrittenen Alter noch solche Freunde findet, hat selbst das Altenheim seinen Schrecken verloren, Obwohl ich glaube, das es ein solches Heim wie hier beschrieben nicht mehr gibt.
Aber egal: Die alten Leutchen sind äußerst charmant und liebenswert, jede/r auf eine eigene besondere Art. Selbst die Gegenspieler der Gäng sind so schräg das man ihnen nicht böse sein kann.
Im ersten Moment denkt man an den Hundertjährigen aber dann entwickelt sich das Ganze als etwas Eigenes.
Locker geschrieben, ist das Buch trotzdem berührend, ohne zu sehr auf die Tränendrüse zu drücken.
Rezensionen von Marie aus E.:
Rein in den Koffer, ab ins Abenteuer
Strangeworlds - Öffne den Koffer und spring hinein! von L. D. Lapinski Pascal Nöldner
Flick ist 12 Jahre alt, als sie zufällig ein seltsames Reisebüro entdeckt, das voll von alten Koffern ist. Nicht einfach alte Koffer, nein, sie sind magisch, man kann mit ihnen in andere Welten reisen. Klingt verrückt? Vielleicht ein klein wenig, aber es ist vor allem ist es ein riesiges Abenteuer.
Doch schnell wird klar, ohne Flick wird es diese Welten so vielleicht nicht mehr lange geben..
Das Buch ist optisch eines der bisherigen Jahreshighlights, wir finden es wunderwunderwunderschön. So viele Details, sogar am Buchrücken der Koffergriff.
Das Inhalt für ist für etwas ältere Lesekinder, die Empfehlung liegt bei 10-12 Jahren.
Leider begann es etwas schleppend. Die ersten 100 Seiten haben sich wie Kaugummi gezogen, das Kind hat da dann die Lust am Weiterlesen verloren.
Dann wurde es aber flüssiger und spannender, die Idee mit dem „rein in den Koffer, ab in andere Welten“ ist super.
Anfangs fand ich die verschiedenen Welten auch noch phantasievoll und aufregend (die Hüpfwelt war besonders hübsch), mit der Zeit fand ich es aber ein wenig ermüdend, so viele Details lesen zu müssen.
Mit dem Ende war ich dann auch nicht ganz glücklich.
Das Buch ist der Auftakt einer neuen Reihe, schon klar, dass da nicht alles aufgelöst wird, insgesamt sind mir hier aber doch zu viele Fragen offen geblieben.
Rezensionen von nuean:
Einfache und schnelle Rezepte aus der „Katzenküche“
Die Katze kocht! von Daniela Katzenberger
ch kann kaum an Kochbüchern vorbei gehen, aber bei diesem ist es ja unmöglich. Es ist pink und glitzert! Auch Daniela Katzenberger mag ich ganz gern und war gespannt um was für Rezepte es sich handelt.
Es gibt verschiedene Themen wie „Katze kocht für Kater, Katze kocht mit Kätzchen“ oder „Süße Sauereien“.
Dazu gibt es jedes Mal ein kleines persönliches Vorwort zu dem folgenden Kapitel.
Ich liebe schnelle, einfache Rezepte mit wenig Zutaten und genau die habe ich hier gefunden. Ich bin sehr überrascht, welche tollen Rezepte in diesem Buch sind, vom schnellen Hühnerfrikassee über Frikadellen gibt es auch Bananensushi und noch viele andere witzige Gerichte, die genau meinen Geschmack treffen.
Auch die Fingerfood und die Rezepte für´s Kätzchen finde ich süß und kindgerecht. So einfache Ideen auf die ich nicht gekommen wäre.
Die Bilder sind auch toll, die Gerichte werden super in Szene gesetzt und beim Anschauen läuft einem schon das Wasser im Mund zusammen.
Fazit: Ein tolles Kochbuch mit einfachen, leckeren Gerichten, nicht nur für Katzenberger-Fans.
Rezensionen von Gaby 2707:
Täter – Opfer – wer ist wer?
55 - Jedes Opfer zählt Thriller. Kartoniert. von Delargy James
Die Stadt Wilbrook auf dem Pilbaro-Plateau in Westaustralien ist eine Kleinstadt, übrig geblieben nachdem die Goldgräbereuphorie abgeebbt ist. Hier tut Polizeisergeant und Sheriff Chandler Jenkins zusammen mit seiner Kollegin und Stellvertreterin Tanya und 3 Kollegen seinen fast eintönigen Dienst.
Bis zu dem Tag, als plötzlich die Tür auf geht und ein blutbefleckter Fremder die Polizeistation betritt. Gabriel Johnson erklärt, dass er vor einem Serienmörder geflohen sei, der sich Heath nennt und er die 55 sein sollte. Chandler bringt den völlig verstörten und verunsicherten Mann in einem Hotel unter. Kurze Zeit später betritt ein weiterer verletzter Mann die Polizeistation, nennt sich Heath Barwell und erzählt haargenau die gleiche Geschichte wie Johnson.
Wer ist Täter, wer ist Opfer? Chandler ruft Verstärkung und bekommt seinen ehemals besten Freund Mitch Andrews vor die Nase gesetzt. Was ist mit dieser Freundschaft geschehen?
Eine Geschichte, die viele Fragen aufwirft. Ich wollte eigentlich nur ein paar Seiten lesen, habe es aber immer nur für sehr kurze Zeit geschafft, das Buch wegzulegen. Und schon war es ausgelesen. Und der Schluss hat mich total verstört zurück gelassen.
Dazu gibt es in Auszügen eine zweite Geschichte, geschrieben in kursiv und im Jahr 2002 angesiedelt, warum die Freundschaft zwischen Chandler und Mitch zerbricht. Und was der Grund dafür war. Warum die so wichtig ist, habe ich erst kurz vor Schluss begriffen.
Chandler und seine Truppe sind mir von Anfang an sympathisch. Er, seine Vertreterin Tanya, Nick Kyriakos, Jim Fall und Luka Grgic werden mir im Laufe der Geschichte immer näher vorgestellt. Mit denen zusammen könnte ich auch gut arbeiten. Was ich von Mitchell Andrews absolut nicht behaupten kann. Ein arroganter Schnösel, der nur seinen Vorteil sucht, nur auf Karriere aus ist und für seine Fehler immer einen Sündenbock findet. Für mich ein absolutes A...
Wenn James Delargy in der Wüste dichten roten Staub aufwirbeln lässt, habe ich das Gefühl nicht mehr atmen zu können. Ich meine die herunter peitschenden Äste der Bäume zu spüren und die Angst des Flüchtenden. Und ich spüre die Fesseln um Hände und Füße beim Lesen. Es baut sich eine Spannung auf, die kaum auszuhalten ist.
Die Geschichte wird zum Großteil von Männern dominiert, was mich aber nicht gestört hat. Ich finde, es passt sehr gut zu der hier beschriebenen sehr rauen Gegend und ich kann Chandlers Ex gut verstehen, dass es sie zurück an die Küste gezogen hat.
Ein super spannender, packender Thriller, eine actionreiche Geschichte mit provokanten religiösen Splittern und einem Ende, bei dem sich jeder selbst seine Gedanken machen kann/muss. Ich bin immer noch ganz geplättet.
Rezensionen von Tara:
Ahoi ! Endlich einmal eine Piratin !
Aleja und die Piratinnen, Band 1: Das Schattenschiff von Kuzniar Maria
Es gibt unzählige Kinder- und Jugendbücher über Piraten, aber wir kannten bisher keines, in dem eine Piratin zur Protagonistin gemacht wurde. In ihrem Debüt „Das Schattenschiff“ dem ersten Band der Reihe „Aleja und die Piratinnen“ macht die Autorin Maria Kuzniar genau das, endlich darf ein Mädchen diese Rolle besetzen.
Aleja ist ein mutiges und abenteuerlustiges Mädchen, das sich kaum etwas Aufregenderes vorstellen kann, als mit einem Piratenschiff in See zu stechen, um dort aufregende Abenteuer zu erleben. Mit der Aufnahme in die Besatzung des Schattenschiffes, dessen Manschaft nur aus Piratinnen besteht, geht ihr Traum in Erfüllung und eine Welt voller Rätsel, Magie und Geheimnissen liegt vor ihr.
Das Buch liest sich leicht und die Sprache ist perfekt für junge Leserinnen oder auch Leser ab zehn Jahren. Die Beschreibung der Charaktere ist sehr detailliert und schon nach wenigen Seiten hatten wir ein gutes Bild von Aleja und auch den anderen Charakteren. Die Atmosphäre des Hafens und auch auf dem Schiff kommt gut rüber, fast hat man das Gefühl selbst am Hafen in Sevilla zu stehen, so deutlich hat man die Kulisse vor Augen. Der Ideenreichtum, die Magie, die zwischen den Seiten steckt ist einfach grandios und die Autorin schafft es fantastische Bilder vor dem inneren Auge des Lesers zu malen. Aber nicht nur dort. Das gesamte Buch ist toll gestaltet. Das bunte Cover – gestaltet von Mark van Leewen – hat eine tolle Haptik und die Struktur fühlt sich einfach gut an, so dass man das Buch gerne zur Hand nimmt. Im gesamten Buch findet man kleine Illustrationen von Max Meinzold, die die Geschichte perfekt abrunden.
Unser Fazit: Eine lebendige und spannende Piratinnengeschichte, die uns schon gespannt auf Band zwei warten lässt und an der nicht nur junge Leser Spaß haben.










