Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Petra:
Nebel im Kopf
Marigolds Töchter von Woolf Julia
Marigolds Töchter von Julia Woolf ist ein sehr berührender Roman um das Thema Demenz.
Marigold eine engagierte Frau mit sechzig ,betreibt einen kleinen Laden, ist in ihrer Dorfgemeinschaft sehr aktiv und lebt mit Mann , Mutter und inzwischen wieder mit ihren zwei Töchtern unter einem Dach. Sie ist immer für alle da und macht es ihrer jüngeren Tochter und der etwas grantigen Mutter manchmal zu einfach.
Mit ihrem Mann führt sie eine liebevolle Ehe. Eigentlich ist sie mit ihrem Leben rund herum zu frieden, wäre da nicht die immer wachsende Vergesslichkeit. Anfangs hält sie das Vergessen von Kleinigkeiten für eine altersbedingte Schwäche. Später fängt es an ihr Angst zu machen, sie schafft sich kleine Hilfen. Sie versucht ihre Mitmenschen zu täuschen, indem sie Situationen überspielt. Aber irgendwann geht das nicht mehr. Sie und ihre Familie müssen der Tatsache, dass Marigold dement ist ins Auge sehen. Ihre Familie kümmert sich liebevoll, bis sie einsehen müssen, dass auch auch sie an ihre Grenzen gestoßen sind.
Glatte 5 Sterne und der Tipp:unbedingt lesen!
Rezensionen von Petra:
Willkommen in Arken
Millenia Magika - Der Schleier von Arken von Falk Holzapfel
Klappentext
Arken - die langweiligste Stadt der Welt: kein Internet, kein Handynetz, kein Einkaufszentrum.
Und doch ist dies der Ort, an den sich Adrian flüchtet, als der Krach Zuhause und in der Schule zu groß wird. Er will sich dort nur ein paar Tage bei seiner Großtante zurückziehen, bis sich alles wieder beruhigt hat.
Wie kann er denn ahnen, dass mit dem Beginn des neuen Millenniums die Magie zurückgekehrt ist und dass ausgerechnet Arken der Ort ist, an dem sich Hexen, Ghule und magische Wesen vor dem Rest der Welt verstecken? Viel schlimmer ist aber, dass er scheinbar zu ihnen gehört.
Meinung
Dieses Willkommen gilt nur wenn du ein Magica, oder ein begeisterter Leser von magischen Büchern bist.
Du wirst dort phantastische Abenteuer erleben, neue Freunde und was auch wichtig ist, eine neue Heimat finden und Aufgaben die nichts mit der Schule zu tun haben.
Adrian ist ein ganz normaler Junge mit zu viel Stress, da erkennt sich jeder Jugendliche wieder. Die neuen Freunde sind außergewöhnlich, das passt auch.
Auch Erwachsene brauchen mal Hilfe oder treffen die falschen Entscheidungen. Diese Erkenntnis ist in viel Magie verpackt und ist daher nicht ganz ernst zu nehmen.
Vor allem haben mir einige eingeflochtene Gedanken gut gefallen, z. B.: Umweltschutz oder Toleranz.
Das ganze Buch ist mit einem Augenzwinkern geschrieben und macht viel Spaß beim Lesen.
Dazu kommen die wunderschönen Illustrationen des Autors. Ein Highlight die Stimme in Adrians Kopf. Sie wird im Text rot dargestellt.
Am Ende ist das leise Gefühl, es könnte noch eine Fortsetzung geben. Darauf hoffe ich zu mindestens sehr.
Rezensionen von skiaddict7:
Bunte orientalische Küche
Sila's Orientküche von Sahin Sila
Die Schauspielerin Sila Sahin teilt mit uns die Küche ihrer Kindheit... und ihre Erinnerungen. Sie ist türkischer Abstammung, und ihre Eltern legten während ihrer Kindheit stets Wert auf frisches, selbst gekochtes Essen. Mittlerweile ist sie verheiratet mit zwei Kindern und versucht, die Liebe zum türkischen Essen auch ihren Kindern mitzugeben.
Ihr Mann ist Vegetarier, weshalb sie beim Kochen häufig auf Fleisch verzichtet. Gemäss ihren Anekdoten steht in der Familie hauptsächlich Sila am Herd, Die vorgestellten Rezepte reichen von Snacks über Hausmannskost, Suppen, Salat und Dessert bis hin zum türkischen Frühstück. Sie sind schön und verständlich gestaltet und von bunten, ansprechenden Fotos begleitet. Für das Kochen ist ein türkischer Supermarkt in der Nähe von Vorteil. Ich fand manche Rezepte trotdem nicht ganz einfach umzusetzen. Der Geschmack ist jedoch wunderbar und das Buch ist definitiv für Vegetarier geeignet. Ein sehr ansprechendes Buch mit vielen interessanten Rezepten.
Rezensionen von skiaddict7:
Das Schweigen der Nachkriegszeit
Ada Roman von Christian Berkel
„Niemand sprach. Weil nicht sein konnte, was nicht sein durfte, war nichts geschehen. Aber ihre dumpfe Angst, es könnte sich wiederholen, erinnerte sie daran, dass da noch etwas war. Diese Angst wurde zu unserer Mitgift. Auf der Suche nach einem Ventil schleppten wir sie mit uns herum.“
Ada wird 1945 geboren.
Kurz nach dem Krieg flüchtet ihre Mutter mit ihr nach Argentinien, wo sie in Buenos Aires aufwächst. Die Mutter schlägt sich mit verschiedenen Jobs durch. Sie sprechen Spanisch. Ada kennt nichts anderes. Bis sie mit 9 Jahren nach Deutschland zurückkehren. In das ihr fremde Land, zu diesen schweigenden, verschlossenen Menschen, die eine fremde Sprache sprechen. Nur schleppend findet sie in Berlin Anschluss. Langsam lernt sie Deutsch. Schließlich taucht auch ihr vermeintlicher Vater auf, mit dem sie von nun an zusammenwohnen. Bald bekommt sie einen kleinen Bruder…
Das Buch beschreibt Adas Suche nach sich selbst in einer Welt, in der das Schweigen dominiert. Vieles wird Ada verschwiegen. Informationen, die sie für ihr Selbstbild brauchen würde. Und so entwickelt sie sich zum rebellierenden Teenager. Sie wächst im Nachkriegsberlin auf, erlebt die Mauer, den kalten Krieg, zieht vorübergehend nach New York City. Viele Umwege, über die sie hofft, ihre Familie wiederzufinden.
Der Schreibstil ist beschreibend, teils sehr poetisch und flüssig. Ich hatte tatsächlich das Gefühl, einer Frau zuzuhören. Immer wieder gibt es Zeitsprünge, die für mich jedoch Sinn machten und mich nicht weiter störten. Ich habe das Lesen sehr genossen und bin gern in Adas Geschichte eingetaucht. Ein sehr gut geschriebenes, interessantes Buch.
Rezensionen von Bibliomarie:
Hochzeitsnacht mit Todesfolge
Bierbrauerblues von Natascha Keferböck
Die Hochzeitsnacht der Rieglers fällt etwas ungewöhnlich aus. Max Riegler schaut mit seinen Trinkkumpanen ein Fußballspiel und die frustrierte Marie lässt sich von Revierinspektor Aigner entführen und landet in einem Boxspringbett im Schaufenster des Möbelhauses Eidenbichler. Blöd nur, dass beide verschlafen und als morgens die Jalousien hochgehen, wird das ganze Dorf Zeuge dieser pikanten Situation.
Drei Tage später ist der Riegler tot, ertränkt im Gärbottich seines eigenen Brauhauses. Riegler war im Dorf alles andere als beliebt, Mordverdächtige gäbe es zuhauf, aber keiner hat ein so starkes Motiv wie die frischgebackene Witwe. Trotz seiner eigenen Verwicklung in den Fall, lässt es sich Raphael nicht nehmen mit dem herbeigezogenen LKA Kollegen Buchinger zu ermitteln. Obwohl „Raphi“ wirklich kein Kostverächter ist, liegt ihm eine ganze Menge an Marie und er ist fest von ihrer Unschuld überzeugt, obwohl die Indizien eine andere Sprache sprechen.
Ein Dorf im Salzburger Land, bevölkert mit jeder Menge kauziger Individuen, die alles andere als offen mit der Polizei umgehen. Das bekommt Buchinger, aber auch der einheimische Aigner zu spüren. Zudem macht der Spott nach diesem Eklat – ein Handyfilmchen hat sich längst verselbstständigt – Aigner schwer zu schaffen.
Dem Leser verschafft das aber jede Menge Lesevergnügen. Hier sind die Gags vorprogrammiert und die witzigen, oft im Dialekt gehaltenen Dialoge machen richtig Spaß. Es ist ein Krimidebüt, aber das Timing hat Natascha Keferböck bestens gemeistert. Die Handlung ist temporeich und voller überraschender Wendungen. Auch wenn in der Geschichte Witz und Ironie einen großen Anteil haben, bleibt die Spannung dabei nicht auf der Strecke.
Marie, die Hauptverdächtige ist ein vielschichtiger, undurchschaubarer Charakter, aber als Leserin war ich, genau wie Raphi von ihrer Unschuld überzeugt. Raphael Aigner, der gutaussehende Womanizer mit Vaterqualitäten hat viel Potential und ich bin gespannt, wie er sich weiter entwickeln wird. Die Nebenfiguren sind liebevoll angelegt und sorgen meist für die witzigen Situationen in der Geschichte. Ganz besonders die Frauenfiguren sind der Autorin gut gelungen, ob es nun Gabi, Aigners Schwester oder die resolute Erni ist.
Ich fände es schön, wenn es noch weitere Flachgauer Krimis aus der Feder Autorin gäbe. Auf alle Fälle passen sie gut ins Portfolio des Emons Verlags.
Rezensionen von Lesemama:
Neuanfang statt Abbruch
Volles Haus in Andalusien von Rebecca Timm
Bewertet mit 3.5 Sternen
Zum Buch:
Lila hat ihren Abschluss als Ingenieurin und eine Stelle in Lüneburg, daher wünscht sie sich, dass ihr langjähriger Freund Lukas sie nach Lüneburg begleitet.
Nach einem kurzen Zwischenstop am Timmendorfer Strand bei ihrer Mutter bricht Lila gemeinsam mir ihren Brüdern Ben und Enno auf nach Andalusien.
In das Ferienhaus, das ihr Vater, zu dem sie seit Kahren keinen Kontakt mehr hat, den drei Kindern überschrieben hat.
Während Lila das Haus am liebsten sofort verkaufen möchte, wollen ihre Brüder zuerst noch einen Urlaub dort genießen. Nur das das Haus schon bewohnt ist und dieser Bewohner bringt Lila ganz schön durcheinander ...
Meine Meinung:
Nochmal den Sommer aufleben lassen mit einem Roman der im Spätsommer in Andalusien spielt, das war der Plan. Die Kurzbeschreibung und das Cover zogen mich an.
Die Geschichte beginnt etwas holprig, schnell sitzen die drei im Flieger nach Andalusien und der Konflikt zwischen Lila und Lukas ist offen, irgendwie reden die beiden nicht miteinander oder aneinander vorbei.
Lila kommt auch zuerst ziemlich zickig und oberflächlich daher, machte auf mich einer eher unsympathischen Eindruck. Überhaupt hätte ich mir mehr Gefühl gewünscht, die Personen hatten alle ihre Probleme, aber es wurde alles so oberflächlich abgehandelt. Mir fehlte ein wenig die Romantik.
Trotzdem ein schöner Unterhaltungsroman in den allerdings so nebenbei die Probleme mit der Umwelt in Andalusien gepackt wurden, was ich als ein wenig störend empfand.
Rezensionen von Gaby 2707:
Ein Türke in Frankfurt - 1983
Happy Birthday, Türke! von Jakob Arjouni
Ahmed Hamul lag erstochen mit einem Messer im Rücken im Hinterhof eines Etablissements nahe dem Frankfurter Hauptbahnhof. Da die Polizei keine all zu großen Anstrengungen macht, seinen Mörder zu finden, steht seine Frau ein paar Tage später im Büro von Kemal Kayankaya, Türke in der Türkei geboren in Deutschland aufgewachsen, versteht und spricht kein türkisch, der sich mit Privatermittlungen versucht über Wasser zu halten.
Es ist der 11.08.1983, sein 26. Geburtstag und den 1.000,00 DM Schein, den ihm Frau Hamul hin hält, kann er sehr gut brauchen. Also begibt er sich auf Spurensuche…
Als ich dieses Buch ganz unten in meinem SuB gebunden habe, habe ich lange überlegt, ob ich die Geschichte überhaupt lesen soll.Jetzt, im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich es nicht viel früher hervorgeholt habe.
Jakob Arjouni, der leider nur 48 Jahre alt wurde, hat einen so mitreißenden, trotzdem entschleunigten Schreibstil, dass ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Es ist noch nicht mal die Geschichte an sich, die mich hier bei der Stange gehalten hat. Die würden andere Autoren heute in drei Minuten erzählen. Es waren eher die Typen, die ich hier kennengelernt habe, die Zeitreise zurück in die 1980 Jahre, die ich hier gemacht habe. Beim Lesen habe ich immer wieder realisiert, wie sich die Gesellschaft gerade gegenüber Ausländern seitdem geändert hat. Heute lacht sich keiner mehr schlapp, wenn sich ein Türke z.B. als Privatermittler ausgibt. Ich finde es klasse, wie hier das Verhältnis der Deutschen zu den neuen Einwanderern, gerade aus der Türkei, aufs Korn genommen wird.
Kemal Kayankaya war mir trotz einiger Marotten von Anfang an mit seiner ruhigen, zurück genommenen Art sehr sympathisch. So wie er die Ermittlungen angeht, würde es heute niemals ein Ermittler tun. Das spielt aber beim Lesen keine Rolle. Ich werde hinein gezogen in dichte Zusammenhänge, die es zu entschlüsseln gilt. Alles nicht mit den heutigen Krimis vergleichbar. Aber trotzdem sehr gut.
Besonders gut gefallen haben mir die Gespräche, die auf hessisch geführt wurden. Da habe ich mich mittendrin gefühlt in der hessischen Metropole.
Wer sich zurück versetzen lassen will in die Kriminalgeschichte der 1980 Jahre, der wird hier ein spannendes, humorvolles, kurzweiliges und vergnügliches Leseerlebnis haben. Ich habe die Stunden sehr genossen.
Rezensionen von begine:
Die Vergangenheit ist aufregend.
Das letzte Licht des Tages von Kristin Harmel
Die Schriftstellerin Kristin Harmel schreibt mit „Das letzte Licht des Tages“ einen tragischen und berührenden Roman.
Es beginnt 1940 auf einem Weingut in Frankreich, mit tragischen Verwicklungen.
Da ist die Geschichte, wie immer, wenn es um die Zeit geht, grausam und macht Angst.
Es geht um Judenverfolgung und die Résistance.
Es geht um Liebe, Eifersucht und Verrat.
Die zweite Episoden spielt 2019. Die Amerikanerin Liv hat gerade eine gescheiterte Ehe hinter sich. Da kommt ihre 99jährige Großmutter Edith und fährt mit ihr nach Frankreich. Liv möchte jetzt endlich die Familiengeschichte erfahren. Langsam gibt es Hinweise. Aber Edith fällt es schwer, alles zu erzählen.
Die beiden Teile werden abwechselnd erzählt.
Die Autorin versteht es gut, die Teile zu verweben. Ihre Schreibweise ist gut und sie bringt Spannung in die Geschichte.
Das Buch ist gut unterhaltend.
Rezensionen von KimVi:
Spannung und Nervenkitzel garantiert!
Amissa. Die Verlorenen von Frank Kodiak
"Amissa - Die Verlorenen" ist der Auftakt einer Thriller-Trilogie. Im Mittelpunkt stehen der private Ermittler und ehemalige Polizist Jan Kantzius und seine Frau Rica, die für die Hilfsorganisation Amissa weltweit nach vermissten Personen sucht. Als die beiden in eine Autobahnkarambolage geraten, die dadurch ausgelöst wird, dass ein verzweifeltes Mädchen panisch über die Fahrbahnen rennt und kurz danach in Jans Gegenwart stirbt, beginnen sie genauer nachzuforschen.
Dabei finden sie heraus, dass das Mädchen offenbar entführt wurde. Die Umstände sind äußerst rätselhaft und die Polizei scheint bei den Ermittlungen nicht weiterzukommen. Doch Jan und Rica stoßen auf erste Hinweise, denen sie um jeden Preis folgen. Dabei ahnen sie nicht einmal im Ansatz, in welches Wespennest sie dabei stechen....
Der Einstieg in diesen Thriller gelingt mühelos, denn ohne langatmiges Vorgeplänkel befindet man sich sofort mitten im spannenden Geschehen und gerät dadurch von Anfang an in den Sog der Ereignisse. Dabei gilt es mehrere Handlungsstränge zu verfolgen, die oft an entscheidenden Stellen stoppen und so das Tempo erhöhen. Es gibt auch immer wieder kursiv gedruckte Einschübe oder Rückblicke in die Vergangenheit, die für zusätzliche Spannung sorgen. Einmal angefangen, fällt es also äußerst schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen.
Die Charaktere haben Ecken und Kanten und wirken dadurch sehr lebendig. Auch wenn Jan Kantzius nicht sofort zu den Sympathieträgern dieses Thrillers gehört, da er zunächst etwas eigensinnig, verschlossen und unnahbar wirkt und dadurch schwer einzuschätzen ist, freundet man sich während des Lesens immer mehr mit ihm an. Rica wirkt von Anfang an deutlich sympathischer, obwohl es offensichtlich ist, dass sie eine Vergangenheit hat, die man niemandem wünscht. Gemeinsam geben sie ein tolles Paar ab, bei dem die Verbundenheit zwischen den Zeilen spürbar ist. Man braucht allerdings nicht zu befürchten, dass die privaten Hintergründe der Ermittler zu viel Raum einnehmen. Der Fall und die Ermittlungen stehen im Zentrum.
Egal ob der Autor als Andreas Winkelmann oder wie hier, als Frank Kodiak, schreibt, versteht es wieder hervorragend, mit den Ängsten der Leser zu spielen. Denn Eltern dürfte es wohl eiskalt den Rücken herunterlaufen, wenn sie beobachten müssen, mit welcher Naivität die weiblichen Jugendlichen hier ihre Sorgen blauäugig mit Unbekannten in den sozialen Medien teilen und nicht ahnen, mit wem sie sich da austauschen und welche Konsequenzen sich daraus ergeben. Spannung und Nervenkitzel sind deshalb durchgehend vorhanden. Im Verlauf der Handlung kommt es außerdem zu einigen Überraschungen. Dadurch ist das Geschehen kaum vorhersehbar und das Ende weckt die Neugier auf die Fortsetzung.
Ein spannender Auftakt der Thriller-Trilogie, bei dem das Ende dafür sorgt, dass man so schnell wie möglich den nächsten Teil lesen möchte.
Rezensionen von Claudia R:
ein ganz besonderes Backbuch
Wundervolle Weihnachtsbäckerei von Theresa Baumgärtner
Klappentext:
Seid ihr bereit für Sternenstaub?
Die Ballettstücke "Der Nussknacker" und "Schwanensee" inspirieren die beliebte Fernsehköchin Theresa Baumgärtner zu einer Reise ins Allgäu. Dort ist die märchenhafte Winterkulisse die schönste Einstimmungfür ihre Weihnachtsbäckerei.
In Theresas Küche duftet es nach Zimtsternen und Apfelkipferl, nach feinsten Nussmakronen und knusprigen Ingwerplätzchen. Dieses Buch sorgt für Herzklopfen, noch bevor ein einziger Keks gebacken ist.
Cover:
Das Cover ist sehr schön gestaltet und man sieht sofort, dass es durch die Ballettstücke Nussknacker und Schwanensee inspiriert wurde. Die Schrift ist goldfarben geprägt. Ein bunter Nussknacker ziert das Cover und sticht ein wenig hervor und gibt dem Ganzen einen weihnachtlichen Touch. Die Schwäne sind eher dezent im Hintergrund eingearbeitet und das Ganze wirkt sehr edel und hochwertig. Ein wunderschönes und gut durchdachtes Cover.
Meinung:
Zauberhaft und einfach wundervoll gestaltet ist dieses wunderschöne Backbuch, was sehr viel mehr, als nur tolle Rezepte enthält.
Zu Beginn bekommt man eine kleine Einführung und Tipps rund ums Plätzchen backen. Auch das Vorwort ist sehr schön gestaltet und stimmt einen sehr gut auf die weitere Inhalte des Buches ein.
Die Rezepte sind sehr gut angelegt. Diese sind sehr übersichtlich. Die Zutaten sind leicht zu finden und auch die Zubereitung ist in einfachen Schritten sehr gut erklärt. Viele tolle Plätzchenideen, die auf eine Umsetzung warten und sehr toll beschrieben und auch sehr lecker klingen. Da bekommt man Direkt Lust mit dem Backen an zu fangen.
Auch die Illustrationen dazu sind sehr schön und veranschaulichen das Ganze sehr gut. Man bekommt direkt Spaß nach zu backen und auch die vorweihnachtliche Stimmung beginnt damit zu Wachsen.
Neben den tollen Rezepten finden sich hier auch allerhand Bastelideen, Gedichte und kleine Geschichten, auch rund ums Handwerk und die Weihnachtszeit und stimmen somit auf die besinnliche Zeit des Jahres ein und sind sehr gut für die Vorweihnachtszeit und die Weihnachtszeit geeignet. Man merkt auch die Einflüsse der Ballettstücke Nussknacker und Schwanensee, dies rundet dieses Backbuch ganz besonders ab.
Die wunderschönen Illustrationen, die tollen Bilder und auch die Fotos der Plätzchen sind einfach wunderschön und passend ausgewählt. Das Zusammenspiel aus Rezepten, Gedichten, Basteleien und Geschichten, sowie die Gestaltung und und das Gesamtkonzept sind einfach sehr gut durchdacht und stimmig und machen das Buch zu etwas ganz besonderem und nicht nur einem einfachen Backbuch, sondern einem tollen Buch für die vorweihnachtliche Einstimmung. Mir hat dies sehr gut gefallen.
Fazit:
Nicht einfach nur ein Backbuch, sondern eine Sinfonie, aus Poesie, Kunst und Rezepten, durch wunderschöne Illustrationen meisterlich abgestimmt und hervorragend in Szene gesetzt.











