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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Claudia R.:

tolles Fühlbuch

Erstes Lernen Fühl-Leporello. Erste Wörter von DK Erstes Lernen

Klappentext / Inhalt:

Leporello-Buch mit Fühlelementen: Erste Wörter zum Anfassen!
• Aufklappen & aufstellen: Fühlbuch für Babys ab 3 Monaten
• Hund, Ball & Co.: realistische Fotos zeigen vertraute Dinge aus dem Alltag
• Animiert Babys in Bauchlage , das Köpfchen zu heben
• 11 abwechslungsreiche Fühlelemente laden zum Greifen, Tasten und Staunen ein
• Fördert Kinder von Beginn an in ihrer Entwicklung
Erstes Fühlen – erstes Lernen
Auf der Krabbeldecke ausgeklappt, zieht der Fühl-Leporello schnell die Aufmerksamkeit der Kleinsten auf sich und bietet einen wunderbaren Anreiz für Babys beim Liegen auf dem Bauch, ihren Kopf zu heben .

Schon ab 3 Monaten entdecken die Kinder mit Augen und Händen ihre ersten Wörter auf Bildern und trainieren dabei spielerisch ihren Tastsinn.
Ob Blume, Schuhe oder Teddybär: Im aufgestellten 77 cm langen Pappbilderbuch begegnen die Mädchen und Jungen typischen Gegenständen aus ihrer Umgebung – im bekannten Stil der DK „Erstes Lernen“-Bücher mit realistischen Fotos und einfacher Beschriftung . Zusätzlich sorgt ein Fühlelement auf jeder Seite für haptische Erlebnisse, fördert die Sinneswahrnehmung und lädt zum gemeinsamen „Begreifen“ ein: von der glatten Oberfläche eines Apfels bis zum weichen Fell einer Katze.
Das aufklappbare Baby-Buch ist ein wunderbares Geschenk zur Geburt und begleitet Kinder im 1. Lebensjahr mit vielfältigen Sinneseindrücken und Bewegungsimpulsen.
Dieses Buch ist Teil der beliebten DK Bestseller-Reihe „Erstes Lernen“, von Expert*innen zur Sprachförderung empfohlen.

Cover:

Das Cover ist bunt gestaltet und zeigt einen Apfel mit einer Aussparung zum erfühlen, so zieht nicht nur der rote Apfel die Aufmerksamkeit auf sich, sondern gleichzeitig kann dieser auch befühlt werden. Das Cover ist einfach gehalten, die Überschrift ist sehr bunt, denn jeder Buchstabe hat eine andere Farbe. Der Hintergrund ist einfach und weiß gehalten, so dass das ganze nicht zu überladen wirkt.

Meinung:

Dieses Pappbuch eignet sich sehr gut für die Allerkleinsten, denn sie können hier einiges lernen und entdecken. Neben den dargestellten Gegenständen sind besonders die Fühlelemente am interessantesten. Hier gibt es nicht nur plüschige Fellimitationen, sondern auch rutschigere, oder grobporige Untergründe und auch klebrige Flächen oder Glitzerelemente sind hier zu finden. Diese Vielfalt der unterschiedlichen Fühlelemente fand ich richtig klasse.

Neben Apfel, Teddybär und Socken, lassen sich hier auch Brei, Zug und Schuhe erfühlen. Jede Seite widmet sich dabei einem Gegenstand, dieser nimmt den Fokus der Seite ein und der Hintergrund ist recht schlicht gehakten, so dass man sich je Seite wirklich auf diesen Gegenstand beschränkt. Zudem wird der jeweilige Gegenstand benannt und es gibt ein tolles Fühlelement, womit man den Gegenstand betasten und in Verbindung setzen kann.

Dieses Buch ist kein Standardbuch, welches sich Seite für Seite öffnet, sondern man kann es ziehharmonikaartig auseinander ziehen und dadurch auch sehr praktischerweise aufstellen.

Das Buch ist von guter Qualität. Die Pappe macht einen stabilen Eindruck und hält auch kleinen Kinderhänden gut Stand. Mit diesem Buch lernt man erste einfache Worte und Gegenstände kennen, wie Apfel, Hund, Socken und so einiges mehr und kann dieses dabei sehr gut erfühlen, betrachten und erleben. Das Ganze ist toll und ansprechend umgesetzt. Auch die Farben sind toll und ansprechend gewählt. Ein tolles Fühlbuch für die Kleinsten.

Fazit:

Tolles Fühlbuch mit vielen unterschiedlichen Fühlelementen zum Entdecken und Betasten.

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Rezensionen von Claudia R.:

Miteinander

Der beste Garten der Welt von Alice Courtley

Klappentext / Inhalt:

Ein Garten für alle!
Stadthörnchen Steve hat einen großen Traum: Er will ins Grüne ziehen und dort den besten Garten der Welt erschaffen. Die Waldtiere helfen begeistert mit und pflanzen und jäten und säen und stutzen, bis alles perfekt ist. Doch was ist das?! Die Streifenhörnchen buddeln Tunnel im Rasen und die Hasen knabbern die schönen Blumen an! Steve will das wilde Treiben stoppen, bis ihm aufgeht, dass Freundschaft die wichtigste Zutat für den besten Garten der Welt ist.

Und zusammen gestalten sie einen Garten, der für alle Platz bietet – wild, vielfältig, bunt und wunderschön.
- Witzige und warmherzige Geschichte: Stadthörnchen Steve lernt, dass jedes Tier eigene Bedürfnisse hat
- Farbenfrohe und fröhliche Illustrationen mit vielen liebevollen Details zum Entdecken
- Vermittelt wichtige Werte: Es braucht Toleranz und Empathie für ein harmonisches Zusammenleben
Dieses farbenfrohe, süß illustrierte Bilderbuch ist für alle, die es fröhlich, vielfältig und bunt mögen . Ein Garten wird erst dann zum schönsten Ort der Welt, wenn alle sich darin wohlfühlen. Erst als Stadthörnchen Steve ein Licht aufgeht und er begreift, dass jedes Waldtier seine eigene Art und Vorliebe hat, wie es den Garten nutzen möchte – Staudämme bauen, Blumen futtern oder auf Bäumen herumklettern –, können alle zusammen den besten Garten der Welt erschaffen. Und so entsteht am Ende ein Ort, der zu einem echten Zuhause für die verschiedenen Tiere wird .

Cover:

Das Cover ist wunderschön und sehr farbenfroh umgesetzt. Neben vielen Tieren Sund auch wunderschöne Pflanzen und eine besonders großen Sonnenblume hier erkennbar. Optisch und farblich ist das Ganze hier sehr schön und liebevoll umgesetzt. Die warmen Farben machen auch eine sehr sonnige und fröhliche Atmosphäre aus.

Meinung:

Eine wundervolle, warmherzige und liebevolle Geschichte mit tierisch sympathischen Charakteren. Perfektion ist nicht alles und auf die Bedürfnisse anderer einzugehen macht auch Glücklich und das nicht nur allein. Eine wundervolle Geschichte mit sehr viel Tiefe und wunderschönen Illustrationen.

Inhaltlich möchte ich hier gar nicht allzu viel verraten und halte mich mit Details zum Buch zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und locker und zudem sehr gut verständlich. Mit kurzen Textpassagen wird hier eine wundervolle und beeindruckende Geschichte erzählt. Steve baut gern und möchte so gern den besten Garten der Welt gestalten, aber kann keiner diesen so richtig würdigen. Das wird Steve erst in Gesprächen mit den anderen Tieren klar und so baut er den Garten nochmals um, denn Perfektionismus ist nicht immer das was für eine Gemeinschaft und Freunde am Besten ist.

Die farbenfrohen Bilder setzen das Ganze sehr gut in Szene. Die Bilder sagen fast mehr als Worte und man findet durch diese noch mehr in die Geschichte hinein und sie runden die Geschichte zudem sehr gut ab. Die bunten Bilder sind wunderschön umgesetzt und geben die Geschehnisse sehr gut wieder. Auch die Zeichnungen der Tiere sind wundervoll gelungen und in deren Gesichtern kann man auch die Emotionen sehr gut lesen.

Eine tolle Geschichte über Miteinander und das eingehen auf Bedürfnisse und unterschiedliche Vorstellungen. Das Ganze ist kindgerecht und sehr liebevoll verpackt. Ein tolles Buch zum immer wieder ansehen.

Fazit:

Eine wundervolle, warmherzige und liebevolle Geschichte mit tierisch sympathischen Charakteren.

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Rezensionen von Schlafmurmel:

Magisch, humorvoll und voller Geheimnisse

Seamere College 1. Strange Familiars von Keshe Chow

Das Cover und der Farbschnitt haben mich sofort neugierig auf das Buch gemacht, weshalb ich mich unbedingt darauf bewerben wollte. Als ich es dann endlich in den Händen hielt, war ich total begeistert – optisch ist das Buch einfach ein echtes Highlight! Die Farben harmonieren wunderschön und der Farbschnitt ist wirklich ein absoluter Hingucker.

Und dann begann ich zu lesen … und plötzlich machte es einfach suuum! Es fühlte sich an, als würden mich unsichtbare Mächte direkt ins Buch ziehen, um gemeinsam mit Gwendolin und ihren Seelentieren den Geheimnissen auf die Spur zu kommen.
Auch Harrisford mochte ich sehr. Seine garstige Art gegenüber Gwen wirkte für mich wie pure Unsicherheit – heimlich war er eindeutig in sie verknallt und wollte sich einfach nicht eingestehen, dass ein Mädchen vielleicht besser sein könnte als er. Die Schlagabtausche zwischen den beiden waren herrlich humorvoll und gleichzeitig spannend.
Ein absolutes Highlight war für mich Percy, der gerettete, magische und wunderbar launische Kater. Ich habe ihn sofort ins Herz geschlossen! Und auch Harrisfords Seelentier, die Echse Pudding, sorgte bei mir schon allein wegen ihres Namens für einige Schmunzler.
Besonders spannend fand ich die Nachforschungen rund um die Magie-Explosionen und die außer Kontrolle geratenen magischen Wesen in London. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Gwendolin und Harrisford erzählt, was mir richtig gut gefallen hat. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und macht das Lesen unglaublich leicht.
Insgesamt ist Strange Familiars für mich eine rundum gelungene Geschichte, die definitiv Lust auf mehr macht. Am Ende bleiben noch einige Fragen offen – und genau deshalb freue ich mich jetzt schon riesig auf Band 2!

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Rezensionen von Vobabooks:

Eine Vater-Tochter-Geschichte

Brombeerblaue Tage von Simone Veenstra

„Brombeerblaue Tage“ ist ein Roman von Simone Veenstra. Die Landschaftsarchitektin Elisa liebt Geometrie und ist gerne für sich. Ihr Vater Henk ist früh ausgezogen und sie haben nur sporadisch Kontakt, doch plötzlich fragt er nach Hilfe. Elisa findet sich also spontan auf Rügen wieder zwischen ihrer freiberuflichen Arbeit und dem Kümmern um Hund, Haus und Hof sowie Besuchen bei ihrem Vater im Krankenhaus…
4.

5 ⭐️ Eine berührende, nachdenkliche und leise Geschichte rund um eine komplexe Vater-Tochter-Beziehung. Der Fokus der Geschichte liegt auf den Familienbanden. Elisa ist eine toughe Hauptfigur und ich mochte ihre Entwicklung. Sie lernt das Landleben samt seiner Bewohnenden kennen. Eine schöne Familiengeschichte über den Lauf des Lebens und zweite Chancen.

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Rezensionen von Anndlich:

Das Monster unterm Bett

Licht ins Dunkel von Steffen Gumpert

Rupert Rumpelstil ist das jüngste Mitglied seiner Familie der Kammerjäger und er ist sich sicher, er möchte nicht der nächste Kammerjäger werden. Doch aktuell beschäftigt Rupert noch eine ganz andere Frage, wohin verschwand sein Vater vor einigen Jahren und warum kam er nie wieder zurück?

Licht ins Dunkel von Steffen Gumpert ist ein gruseliges Mitmachabenteuer für Kinder ab acht Jahren.

Jede Doppelseite endet mit einem kleinen Rätsel, das sich aufgrund der Geschichte ergibt, aber teilweise auch viel Zeit beim Rätseln und Nachschauen erfordert und damit nicht nur Spaß macht, sondern auch ein wenig Geduld erfordert. Die Illustrationen sind hervorragend gelungen und wecken nicht nur dann Interesse, wenn das Rätsel besonders ins Detail geht!

Der Comic hat uns von der ersten Seite an eine Menge Spaß bereitet. Rupert ist ein toller Protagonist, der mit Günther einen coolen Kumpel an seine Seite bekommt. Die Dialoge zwischen den beiden haben immer wieder für Lacher gesorgt! Auch Ruperts Entwicklung und die Vorstellung seiner Mama waren ein kleines Highlight.

Licht ins Dunkel ist ein wunderbarer Comic zum Mitmachen, Mitlachen und Herz zeigen! Eine klare Leseempfehlung!

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Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:

Ein Buch, das unter die Haut geht

Freetown in sieben Stunden von Nicola Juretko

Ich habe das Buch sehr neugierig gestartet und obwohl es ein dickes Buch ist ( 588 Seiten ), ist die Lesezeit einfach nur dahin geflogen :
Die Geschichte um Pilot James Marburgh, der einen schweren Rucksack aus seiner Vergangenheit mit sich trägt und Fracht und Hilfsgüter nach Sierra Leone fliegt, ist packend und so spannend, dass ich Seite um Seite tief im Geschehen war.

James Marburgh kämpft mit andere Protagonisten gegen eine verheerende Seuche und Emotionen wie Verzweiflung oder auch Hilflosigkeit, die sind so spürbar gewesen, weil Nicola Juretko es perfekt versteht, den Leser / die Leserin mitzunehmen.
Emotionen in Zeilen zu verwandeln, Charaktere real werden zu lassen und Örtlichkeiten detailreich und bildhaft darzustellen; das macht den Schreibstil der Autorin aus. Bei ihr klingt selbst ein einfacher Satz nach Literatur und das macht den Lesegenuss dieses Buches aus.
Man merkt, dass die Autorin Menschen beobachtet und versteht und das transportiert sie auf ihre Figuren, so dass sie total authentisch sind. Was mir unheimlich gut gefallen hat, ist, dass man merkt, dass ganz viel Recherche in diesem Buch steckt und es sich trotzdem total flüssig liest – ganz unaufdringlich wird hier Wissen vermittelt und verleiht damit dem Buch absolute Glaubwürdigkeit.
Mich hat das Buch gepackt, gefesselt und sich in mir festgesetzt, weil es literarisch und menschlich auf so hohem Niveau geschrieben ist – eine absolute Kauf- und Leseempfehlung gibt es dafür von mir, mit dem Wunsch, dass es ganz viele Leser*innen erreicht, weil es gelesen werden SOLLTE !

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Rezensionen von verhei:

ein nordischer Psychothriller über Geheimnisse in der Familie

Home Before Dark von Eva Björg Ægisdóttir

Reykjavik im Jahr 1977-Marsibil bekommt einen Brief von ihrem ehemaligen Brieffreund, mit dem sie seit dem Verschwinden ihrer älteren Schwester zehn Jahre davor keinen Kontakt mehr hatte. Ihre ältere Schwester Kristin, genannt Stina, verschwand damals am Abend am Heimweg von ihrer Freundin spurlos – nur ihre Jacke wurde gefunden.

Marsibil trägt seit dem Tag auch ein Geheimnis mit sich, hat sie sich doch gegenüber ihres Brieffreundes Bergur, als ihre ältere Schwester ausgegeben und Bergur wollte sich am Auffindeort der Jacke mit seiner Brieffreundin treffen.

Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen und Perspektiven erzählt. Man folgt Marsibil im Jahr 1977 auf der Suche nach ihrer schon langen verschwundenen Schwester. Im Jahr 1966 bekommt man Einblicke in Kristins Gefühlsleben im Jahr 1966, dem Jahr ihres Verschwindens. Die Erzählstränge sind ineinander verwoben und erzählen immer aus der Ich-Perspektive.

Rasch merkt man vor allem bei Marsibil welche Auswirkung das Verschwinden und der Jahrestag auf die gesamte Familie hat. Das Elternhaus und auch ihre Eltern selbst, scheinen etwas verwahrlost zu sein, fast als wären sie in der Zeit stehen geblieben. Auch Marsibil hat zu kämpfen auf Grund der Schuldgefühle. Schlaflosigkeit, Halluzinationen und die Gewohnheit öfter zu viel zu trinken, begleiten sie, und damit ist klar, dass man sich nicht vollumfänglich auf ihre geschilderten Erinnerungen verlassen kann. Das zehn Jahres Jubiläum ist aufwühlend und das neue Interesse der Medien auch bedrückend, diverse Artikel tauchen auf.

Schichtweise taucht man in die Geschichte ein, lernt verschiedenste Charaktere des Ortes kennen. Neben alten Bekannten tauchen auch neue Figuren auf, in Summe doch etliche. Trotz des angenehmen, flüssigen Schreibstils wird es dadurch auch etwas verwirrend. Vielleicht ist dies allerdings auch der Tatsache geschuldet, dass Stina im Teenageralter verschwand, und damit einen großen Kreis Kontakte hatte.

Bis zum Schluss kommt es zu etlichen Wendungen und falschen Fährten. Einem nordischen Krimi typisch, war auch die durchgängige düstere Atmosphäre.
Als Stand Alone Roman eine schöne Abwechslung, jedoch wird die Island-Krimi Reihe immer mein Highlight dieser Autorin sein.

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Rezensionen von Claudia H.:

Großstadttussi trifft auf Ranger-Woman

Lila Nächte am Dreisessel von Karin Mertl

Worum es geht:
Nachdem Finia mitten in den Trümmern ihrer Ehe steht, hat sie sich dazu entschlossen, sich eine Auszeit im Bayerischen Wald zu gönnen. Hier möchte sie zu sich zurückfinden, um ihr Leben neu zu ordnen. Doch da hat sie die Rechnung ohne Magdalena gemacht. Gleich beim ersten Aufeinandertreffen mit der Rangerin fliegen die Fetzten.

Da man sich bekanntlich 2 Mal im Leben trifft, findet Finia die patzige Magdalena dann verletzt vor. Ein paar Radrowdys haben sie über den Haufen gefahren. Deshalb bringt Finia Magdalena in die Klinik und geht mit ihr zur Polizei, um die flüchtigen Radler anzuzeigen. So kommt es, dass die Beiden immer wieder miteinander zu tun haben und sich immer besser verstehen. Außerdem gilt es herauszufinden, wer in letzter Zeit in der Gegend die Natur verwüstet.

Mein Fazit:
Auch heute möchte ich euch wieder einen Roman von einer Indie-Autorin ans Herz legen. Dafür, dass es hier kein professionelles Lektorat gibt, bin ich wirklich beeindruckt von dem Roman. Mir hat er richtig gut gefallen. Ich habe von Profis schon echt schlechteres gelesen. Man ist gleich mittendrin in der Story, so mag ich das. Finia und Magdalena gefallen mir sehr gut. Ich habe mit ihnen gelitten und einige Male auch gelacht. Ich habe zwischendurch auch mal nach der Gegend gegoogelt, um mir ein eigenes Bild zu machen, weil die Gegend so schön beschrieben wurde. Dies ist mein erster Roman von Karin Mertl und mir gefällt ihr Schreibstil sehr gut. Die Story hat Witz, Spannung und Romantik. Sie kommt übrigens sehr gut ohne spicy Szenen aus, dafür hat die Story einen Hauch von einem Krimi.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich vergebe sehr gerne 5 Sterne.

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Rezensionen von Meli:

Durchschnittliches Romantasy-Abenteuer

Empire of Whispers and Shadows von Ursa Jaumann

Saya wurde zur Assassine ausgebildet, doch um ihre Ziele zu erreichen, muss sie noch eine Reihe von Prüfungen bestehen. Dafür muss sie ausgerechnet mit Teno zusammenarbeiten, der sie zuvor schon einmal verraten hat.

Das Setting ist zwar japanisch inspiriert, aber ich habe davon nicht so viel gespürt, was über die Namen von Personen oder Gegenständen hinausging.

Die Prüfungen fand ich nicht allzu spannend und auch die Intrigen drumherum konnten mich nicht begeistern. Die magische Welt fand ich interessant, auch wenn es gern noch etwas mehr Magie hätte sein dürfen. Auch die Enemies-to-Lovers-Romance fand ich zwar ganz nett, aber mehr auch nicht.

Insgesamt war das Buch für mich schon ein sehr durchschnittliches Romantasy-Abenteuer, das ich vermutlich schnell wieder vergessen werde.

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Rezensionen von Shilo:

Ein Traum, der nicht loslässt

Dem Himmel entgegen von Katja Maybach

Ein Wunsch zieht sich leise durch die ganze Geschichte. Der Wunsch, endlich frei zu sein und den eigenen Weg zu gehen.
Isabelle möchte fliegen. Nicht nur mitreisen, sondern selbst das Steuer in der Hand haben. Doch Anfang der sechziger Jahre ist das für Frauen nicht vorgesehen. Obwohl sie ihre Ausbildung schafft, bleibt ihr nur die Arbeit als Flugbegleiterin.

Das fühlt sich beim Lesen oft ungerecht an und macht ihren Traum umso greifbarer.
Nach und nach rückt auch ihre Familie stärker in den Blick. Besonders Emanuelle, die sich in Paris ein eigenes Leben als Modeschöpferin aufgebaut hat. Zwischen den Schwestern liegt mehr als nur die Entfernung. Es wird langsam deutlich, dass es Dinge aus der Vergangenheit gibt, die lange keinen Platz hatten. Auch Heloise spielt dabei eine Rolle. Ihre Geschichte fügt sich Stück für Stück ein und lässt vieles in einem anderen Licht erscheinen.
Mit Julian kommt Bewegung in die Handlung. Erst wirkt die Begegnung eher zufällig, doch das ändert sich schnell. Verbindungen werden sichtbar, die so nicht zu erwarten waren. Spätestens mit der Reise nach Argentinien wird klar, dass die Vergangenheit der Familie tiefer reicht, als gedacht. Nicht jede Wahrheit ist leicht auszuhalten.
Die Handlung bleibt ruhig, wird aber nie langweilig. Es gibt immer wieder Wendungen, die überraschen und das Lesen zu einem spannenden Vergnügen machen. Dabei wirkt nichts übertrieben. Vieles ergibt sich einfach aus dem, was vorher schon angedeutet wurde.
Die Figuren fühlen sich nah an. Isabelle steht im Mittelpunkt, aber auch Emanuelle und Heloise bleiben im Gedächtnis. Gerade dieses Zusammenspiel macht die Geschichte lebendig.
Die Sprache ist schlicht und gut verständlich. Gefühle sind da, aber sie drängen sich nicht auf. Vieles passiert eher leise, und genau das bleibt hängen.
Es gibt Bücher, bei denen man am Ende merkt, dass man noch nicht loslassen möchte. Hier war es genauso. Die letzten Seiten kommen schneller als gedacht, und danach fehlt einfach noch ein Stück.
Es ist eine Geschichte über Träume, Familie und das, was lange verborgen bleibt.
5 wohlverdiente Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle, die Geschichten mit Gefühl und kleinen Spannungsmomenten mögen.

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