Kunden em pfehlungen
Rezensionen von div:
In der Welt eines Tennisspielers
Zwischen Ruhm und Ehre liegt die Nacht von Andrea Petković
Das Buch wurde beworben mit "nicht nur für Tennisliebhaber" - dem kann ich leider nicht ganz zustimmen. Denn mich konnte das Buch nicht so mitreißen, wie ich es erwartet hätte. Auch von der Autorin selber bin ich nicht unbedingt ein Fan.
ich hätte mir von dem Buch erhofft, Einblick in die Tennis-Welt zu bieten - der interessant zu lesen ist.
Das wurde in meinen Augen nicht erfüllt - ich wurde nur mäßig unterhalten.
Ich kann mir aber vorstellen, dass Tennisfans und/oder Fans von Anna auf ihre Kosten kommen könnten.
Rezensionen von Claudia R:
ulkig und humorvoller Krimi
Josefine und der Sommermörder von Lenny Löwenstern
Klappentext:
Erst ergattert die verträumte Hutmacherin Josefine Bach den wichtigsten Auftrag ihres Lebens, dann macht sie eine erschütternde Entdeckung. Der Bernburger Bankdirektor Jochen Sommer wird ermordet.
Hartnäckig und von Neugier getrieben, stellt das »verrückte Huhn« auf eigene Faust Ermittlungen an.
Sie verliebt sich in ihren Helden und schwebt bald ahnungslos in höchster Gefahr.
Cover:
Das Cover ist sehr vielfältig und mit vielen kleinen Details ausgestattet. In den Ecken ist Absperrband erkennbar. Desweiteren sieht man die Umrisse des Opfers, wie bei einer Ermittlung. Auch Handschellen und ein Messer sind erkennbar. Das sommerliche Flair wird durch die Farbwahl und die kleinen Schmetterlinge erzeugt. Ein wunderschönes Cover, welches neugierig macht.
Meinung:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. So lässt sich das Buch sehr gut und locker lesen.
Das Buch ist gut gegliedert und die Kapitel heben eine angenehme Länge.
Das Buch wird aus Sicht von Josefine Bach in der dritten Person erzählt. So kommt man gut in ihre Handlungen und Vorgehensweisen hinein. Die bildlichen und detaillierten Beschreibungen unterstützen dies zusätzlich.
Josefine Bach ist Hutmacherin und liebt ihren Beruf über alles, denn sie ist mit Herz und Seele Hutmacherin. Jedoch kommt ein weiteren Interessensgebiet hinzu, als sie in einen Mordfall verwickelt wird und auf eigene Faust mit den Ermittlungen beginnt. Diese sind teils sehr skurril und ulkig. So bekommt es einen sehr humorvollen und eigenen Touch, der sich sehr angenehm und fesselnd lesen lässt. Josefine habe ich sehr schnell in mein Herz geschlossen und finde sie sehr sympathisch.
Es macht Spaß ihr bei ihren Ermittlungen der die Schulter zu schauen. Dies ist zugleich spannend, sowie mit einer gewissen Portion Humor gewürzt.
Vom Fall selbst möchte ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten, um nicht ausversehen zu viel vorweg zu nehmen.
Das Buch ist spannend und fesselnd und bis kurz vor Ende war ich mir noch immer nicht sicher, wer der Mörder war und warum. Ich tappte lange Zeit im Dunkeln und war somit überraschter und konnte sehr gut mit ermitteln. Das Ende war stimmig und sehr passend. Mir hat diese Geschichte sehr gut gefallen und ich würde sehr gern weiter mit Josefine ermitteln und mehr Fälle mit ihr lesen.
Fazit:
Ein humorvoller und ulkiger Fall rund um Josefine Bach, der man beim Ermitteln über die Schulter schauen darf.
Rezensionen von Gaby 2707:
Hier kommen Erinnerungen hoch
Hafenstraße 52 von Jobst Schlennstedt
Der Brandanschlag auf ein Haus für Asylbewerber in Lübeck in der Nacht zum 18. Januar 1996, bei dem zehn Menschen zumeist aus Afrika starben,ist knapp 20 Jahre her. Nun gibt es erneut Brandanschläge auf bisher noch leer stehende Unterkünfte von Flüchtlingen. Bis sich eine Frau bei Privatermittler Simon Winter meldet und ihn anfleht, den Mann zu finden, der diese Anschläge verübt.
Denn an dem Tag an dem sich der erste Anschlag zum 20. Mal jährt, wird es angeblich erneut Tote geben. Die Frau verschwindet im Nebel.
Wird es Simon Winter gelingen diese äußerst knifflige Aufgabe zu meistern?
Auch hier in München hat der damalige Anschlag in Lübeck hohe Wellen geschlagen. Daher kann ich mich noch heute recht gut an die Schlagzeilen erinnern, die damals in der Presse der Hauptaufmacher waren.
Um so beängstigender empfand ich beim Lesen gerade die ersten Seiten, wo ich praktisch gleich neben dem Haus des Anschlags stehe und die Flammen aus dem Haus schlagen sehe, die Menschen schreien höre und miterlebe, wie eine Frau in den Tod springt.
Jobst Schlennstedt schafft es ab der ersten Seite mich sofort in die Geschichte hinein zu ziehen. Er schafft es, einen spannenden Bogen vom Hafenstraße-Anschlag 1996 bis zu aktuellen Ereignissen 20 Jahre später zu schlagen. Und gerade heute, wo wir mehr Flüchtlinge den je in unseren Städten haben, ist dieses Thema hoch aktuell. Der Krimi setzt dieses heikle Thema sehr gut in Szene und macht gerade nach der Auflösung doch recht nachdenklich.
Mit seinem Privatermittler Simon Winter hat der Autor einen Ermittler kreiert, der schon mehr als Ecken und Kanten hat. Winter ist anstrengend, unnachgiebig, größenwahnsinnig, gibt nie auf. Ein Einzelgänger, der aber auch ein guter Freund sein kann. Rast- und ruhelos zieht er aus seinem Campingbus vom Campingplatz am Pönitzer See zurück nach Lübeck. Im Lauf der Geschichte ist er zwar nicht mein Freund geworden, aber ich finde ihn doch recht sympathisch. Im Laufe dieses Falles macht er sich auch wieder an die Aufarbeitung seiner eigenen Vergangenheit, die gewiss nicht gradlinig verlaufen ist.
Was bei mir sehr selten vorkommt – dass ich mit einem Täter im Nachhinein Mitleid habe. Warum, das werdet ihr beim Lesen selbst merken. Vielleicht geht es euch ja genau so und ihr könnt mich erstehen.
Ich konnte auch bei diesem Fall gut mit ermitteln und meine eigenen Schlüsse ziehen. Leider haben die mich manchmal in die Irre geführt, weil ich den eingestreuten Hinweisen mehr Glauben geschenkt habe, als meinem Gefühl.
Auch die Stadt Lübeck habe ein bisserl kennengelernt, und es hat mir dort gut gefallen.
Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten, zum Nachdenken angeregt und vor allem tief bewegt. Und ich würde mich freuen, wenn es bald einen neuen Fall geben würde. Diesmal für das Ermittlerteam Winter und Hansen.
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Eine wundersame Geschichte
Juno und die Reise zu den Wundern von Judith Hoersch
Juno ist ein ungewöhnliches Mädchen, sie ist schüchtern und wäre am liebsten eine Nixe. Sie träumt sich durch ihre Kindheit und fühlt sich einsam und unverstanden. Als junge Frau zieht Juno in die schielende Stadt und lernt dort den kauzigen Goldschmied Mr. James kennen. Er wird Lehrmeister und Freund zugleich und ermahnt sie, ihr Leben nicht bloß zu verträumen, sondern mutiger zu sein, damit die Wunder sie finden können.
Also bricht sie auf zu einer magischen Reise rund um den Globus und findet den Weg zu sich selbst.
Eine wundersame Geschichte voller Magie und Herzenswärme. So einfühlsam erzählt, es hat mich sehr berührt.
Es ist zwar ein sehr dünnes Buch, aber jede Seite hat es in sich. So ein toller Schreibstil, so wunderschön zu lesen. Ein absolutes Lesehighlight und definitiv eines meiner Jahreszeiten. Ich konnte Juno so nachfühlen, ich spürte sie. Einfach nur absolut empfehlenswert und wunderbar.
Rezensionen von begine:
Erschütternd Ahnenforschung
Ihr sollt wissen, dass wir noch da sind von Esther Safran Foer
Die Schriftstellerin Esther Safran Foer erzählt in dem Buch „Ihr sollt wissen, das wir noch da sind“ von ihrer Suche nach ihrer Familie.
Nachdem ihr Sohn seinen Roman , alles ist erleuchtet, keine Hinweise auf seinen Großvater gefunden hat und deshalb einen fiktiven Roman geschrieben hat.
, nimmt Esther die Sache selbst in die Hand.
Ihr Buch fängt erst etwas schwierig an, es sind viele Personen, und viel hin und her, zu verstehen.
Esther Safran Foer ist Jüdin. Sie wurde 1946 geboren, als sie 8 Jahre alt war, nimmt sich ihr Vater das Leben. Erst als sie 40 Jahre alt war, erfährt sie, das er schon mal verheiratet war und ein Kind hatte. Die Beiden wurden von den Nazis ermordet.
2009 macht sie sich auf die Suche in die Ukraine. Es ist erstaunlich, das sie doch noch einiges erfuhr. Diese Reise in die Heimat ihrer Eltern und die Grauen der Zeit, ist erschütternd. Das mag man sich nicht vorstellen.
Es ist gut, das die Autorin von ihrer Familie schreibt. Das sollt nie vergessen werden.
Rezensionen von nil_liest:
Hokus pokus - wir zaubern mit der Klasse Chaos her?
Wunschbüro Edda - Wunschalarm im Klassenzimmer von Suza Kolb
Auch wenn es hier schon um Band 4 geht des „Wunschbüro Edda“, muss der euch ans Herz gelegt werden! Die große Frage zu Beginn – kann man hier mittendrin in der Reihe einsteigen? Ein klares JEIN. Wir kannten Edda und ihre Freunde bereits aus den ersten Bänden und können daher schlecht sagen wie man hier ohne Vorwissen startet, aber ich persönlich finde es recht eindeutig und man kann gut der Handlung folgen.
Spricht, wenn es euch in die Hände fällt: LESEN! Wenn die Entscheidung aussteht, dann startet doch zumindest mit Band 1 in dem das Wunschbüro erklärt wird.
In „Wunschalarm im Klassenzimmer“ geht es wieder munter und kunterbunt weiter wie in den anderen 3 Bänden. Besonders toll an diesem Band der Reihe ist auch die aus meiner Mutter-Brille genderfreie Geschichte. Es kommen alle wild durcheinander vor: laute Mädchen, traurige Jungs, Fußballer, tobende Lehrer und nette Omas. Alles dabei! Charmant ist das Figurenkabinett, weil hier ein ganzer Kiez als Kinderuniversum dient und es heimelich und schön ist! Hätte ich auch gern gehabt! Und dabei ist es so realitätsnahe am Kinderalltag wie nur möglich. Kinder haben im Grundschulalter hier hohes Identifikationspotential, sehr gelungen!
Band 4 handelt von einer Projektwoche in der Schule und letztendlich wird statt langweiliges Töpfern (ja, keine Sorge, auch meine Kinder töpfern und es macht vielen Spaß) eine Zauber-Lern-Woche daraus. Allerdings mit Hindernissen und etwas Kuddelmuddel. Alles drin!
Es ist mit großem Zeilenabstand und großer Schrift gedruckt, wunderbar für alle Kinder, die so ebenen die Erstleserbücher hinter sich gelassen haben! Sprich 2. Klasseniveau zum Selbstlesen. Leichte Sprache und einfache Satzstruktur hilft auch hier. Bebilderung ist gut, hält sich in Grenzen, aber aus meiner Sicht genau richtig.
Kleiner Tipp, wenn das Buch fast zu Ende gelesen ist, sollte man Mandarinen im Haus haben! Jetzt seid ihr gespannt wie ein Flitzebogen, oder?
Rezensionen von Nele33:
Wenn einer fehlt....
Was uns verbindet von Shilpi Somaya Gowda
...bleibt eine lebenslange Lücke zurück.
Die Autorin Shilpi Somaya Gowda erzählt ih ihrem Buch "Was uns verbindet" die berührende Geschichte der Familie Olander dessen Sohn und Bruder durch ertrinken im Schwimmingpool stirbt.
Nach diesem Tag beginnt für die Familie eine neue Zeitrechnung, es gibt nur noch ein Davor und ein Danach.
Jedes Familienmitglied geht anders mit dem Verlust um, nur nicht gemeinsam, da gibt es kein gemeinsames Trauern. Da sind keine Anknüpfungspunkte mehr an die glückliche Zeit vor dem Tod.
Karina die Tochter versucht nach Beendigung der Schule neue Freundschaften während des Studiums zu knöpfen, gerät aber sehr schnell an Menschen die ihr nicht gut tun.
Kurze Einblicke bekam durch die Rückblicke ins perfekte Davor.
Die Autorin beschreibt sehr sensibel den unterschiedlichen Umgang mit dem Tod und der Trauer in einem Familiengefüge und wie es sich dadurch ändert.
Häufig sind solche Bücher sehr auf die Tränendrüse drückend oder gar kitschig geschrieben, hier setzt sich dieses Buch angenehm von der Masse ab.
Mich hat das Buch gut unterhalten.
Rezensionen von Pearl:
Das schwarze Gold des Südens von Tara Haigh
In diesem Roman geht es um ein Familiengeheimnis, welches sehr lange gehütet wurde. Doch nicht lange genug, denn eines Tages kommt es ans Licht und bringt die ganze Familie durcheinander. Amilie und Elise sind die Schwestern eines Industriellen der Lakritz herstellt. Leider werden seine Süssholzpfanzen in Deutschland so befallen, das er nach Italien expansiert, da dort das Süssholz besser wächst.
Hier erfährt man viel Interessantes über die Lakritzherstellung und der Spruch von einem Süssholzraspler gekommt eine ganz andere Bedeutung. Der Vater der beiden Mädchen, will Elise wie auch schon ihre Schwester Amilie wegen Geld an einen Mann regelrecht verschachern. Daraufhin flieht Elise mit Ferdinand ihrer großen Liebe nach Paris und baut sich dort ein eigenes Leben auf. Amilie hatte das nicht geschafft und ist daher sehr unglücklich mit Hermann verheiratet. Doch in Italien ändert sich das alles und auch Amilie erfährt endlich was Liebe und Leidenschaft bedeuten. Die Beziehung von Elise und Ferdinand wird auf eine schwere Probe gestellt, da der Vater endlich sein Geheimnis auspacken muss. Der Roman nimmt erst zum Schluss so richtig Fahrt auf. Überhaupt nicht gefallen haben mir die vielen Handlungsprünge zwischen den Schwestern. Der Zusammenfluss gerät dadurch dauernd ins Stocken, da nach jedem auch noch so kurzem Abschnitt, man sofort wieder bei der anderen Schwester ist. Das stört die ganze Handlung
Rezensionen von nil_liest:
Horizonterweiternd
Der Koffer der tausend Zauber von Antonia Michaelis
Es gibt leider noch sehr viele Länder, die kein soziales Auffangnetz für Kinder haben, geschweige den Kindern eigene Rechte einräumen wie es die UN Kinderrechtskonvention vorsieht. Viele Kinder, die durch Schwierigkeiten ihrer Eltern in prekäre Situationen rutschen, werden nicht durch den Staat aufgefangen, sondern landen leider oft auf der Straße - alleine.
Diesen sehr bittere Zustand, der in vielen Entwicklungsländern die Norm ist, wird in diesem Kinderroman „Der Koffer der tausend Zauber“ aufgegriffen. Aber keine Sorge! Antonia Michaelis hat es sehr kindgerecht in eine spannende Geschichte eingearbeitet und vermengt Spannung mit Horizonterweiterung.
Der Roman spielt auf Madagaskar und spiegelt die eigenen Erfahrungen der Autorin wider, da sie dort länger mit ihrer Familie lebte und sich für Straßenkinder unermüdlich einsetzt. Nicht nur Ortskenntnis, Flora und Fauna werden detailreich beschrieben, es wurde auch Malagasy eingeflochten (Sprache der Malagassen) und machen den Roman aus meiner Sicht besonders authentisch. Es ist im Text immer schnell klar was es bedeutet, sonst gibt es am Ende ein Glossar.
Ohnehin ist das Buch in kurzen verständlichen Sätzen geschrieben und ist textuell leicht zu erfassen. Was am Ende der Grundschulzeit bei der eigenen Lektüre hilfreich ist. Im Gegensatz dazu stehen die vielen handelnden Personen und die diversen Ebenen auf denen hier mitgedacht werden muss. Manches Mal ergibt sich erst nach ein paar Seiten, dass hier ein Traum beschrieben wurde oder es müssen längere inhaltliche Bögen wahrgenommen werden um der Geschichte folgen zu können. Daher erscheint mir die Altersangabe für Selbstleser ab 10 Jahren gut gewählt. Wir haben es unseren Zwillingen, 7 Jahre alt, abends vorgelesen und es somit gemeinsam erlesen und konnten uns auch mit den Kindern über das gelesene austauschen. Auch gibt es Stellen die beim Lesen erst hart erscheinen sich aber dann wieder relativieren (ohne zu viel zu verraten!). Daher zum Selbstlesen ab 9/10 Jahren, zum Vorlesen ab 7/8 Jahren.
Daher eigentlich das unschlagbare Argument warum wir es neben den pädagogisch wertvollen Hinweisen sehr sehr gerne empfehlen: Es ist MEGA spannend!!!! Eines der Bücher wo man böse Blicke der Kinder bekommt, wenn man nach 30 Seiten nicht mehr weiter liest….
Und besonders schön ist auch die Freundschaft der beiden Protagonisten. Der eine reich, der andere arm – das Oberflächliche ist irrelevant und sie sind füreinander da, klar gibt es Streit, aber im Kern verbindet die beiden schnell eine tiefe Zuneigung. Wunderbar erzählt.
Fazit: Dieses Buch war für uns alle in der Familie eine Bereicherung und eine Entdeckung in diesem Jahr.
Wer sich vor, während oder nach der Lektüre noch weiter mit den bedürftigen Kindern auseinandersetzen will, dem leg ich sehr gerne das Hilfsprojekt der Autorin ans Herz: https://www.les-pigeons.net/
Rezensionen von Katzenmicha:
Toller 2.Teil der Triologie
Tribut der Schande von Silvia Stolzenburg
Es ist der zweite Teil der Triologie,und der Prolog zu Anfangwar war schon sehr spannend.Sofort war ich wieder mitten im Geschehen.In einer gnadenlosenZeit im 16.Jahundert in Stuttgart.Es ist 1514 ,die Händlers Tochter Franziska lebt als Mann verkleidet ,bei ihrem langjährigen Freund Jakob.Franzi sinnt auf Rache was man ihr und ihrer Familie angetan hat.
Der Herzog Ulrich von Württenberg ist ein verschwenderischer Herscher über sein Land.Er unterdrückt sein Volk und blutet es garde zu aus ,mit seinen Räten und Schergen.Und so schließen sich immer mehr Menschen der Aufständigen Kanzleien „Armer Konrad“ an.Auch Franzi und Jakob gehören dazu,sie versuchen Mittel und Wege zu finden-um sich aus den Fängen Ullrich von Württenberg zu befreien…
Die Autorin Silvia Stoltzenburg hat einenunheimlich fesselten Schreibstil.Man hat das Gefühl mitten drin und dabei zu sein.So erlebt man alles hautnah mit-die Trauer,die Folter,Wut und das Bangen der Charaktere.Für mich volle 5 Sterne und nun bin ich auf den finalen 3.Band gespannt und wie es fürFranzi und Jakob weiter geht.











