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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von April1985 :

Bildgewaltige Zukunftsvision der Menschheit

INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne von Christopher Paolini

Eine Reise durch die unendlichen Weiten des Weltalls. Neue Planeten, Monde und fremde Spezies. Die Ewigkeit der Sterne. Eragon-Autor Christopher Paolini schickt uns in seinem Sci-Fi-Epos auf eine Reise durch Raum und Zeit. Infinitum ist bildgewaltig, komplex, unglaublich detailreich und nur schwer zu beschreiben.

Wer sich an den 960 Seiten dicken Wälzer heranwagt, den erwartet auf jeden Fall ein intensives Leseerlebnis, dass vorallem durch sein grandioses Worldbuilding besticht.

Aber um was geht es jetzt eigentlich? Infinitum erzählt die Geschichte von Xenobiologin Kira Navarez. Die Wissenschaftlerin ist damit beauftragt besiedelbare Planeten zu überprüfen. Bei einer Abschlussmission fällt Kira in eine Felsspalte und entdeckt in der Höhle darunter Anzeichen von außerirdischen Leben. Kira kann zwar aus ihrer misslichen Lage befreit werden, ihr "Unfall" bzw. ihre Entdeckung hat allerdings weitreichende Konsequenzen.
Mehr möchte ich an dieser Stelle eigentlich gar nicht verraten. Aber stellt euch auf ein Weltraumabenteuer ein, in dem viel gekämpft, verhandelt und natürlich durchs Weltall geflogen wird. An Bord der 'Wallfish' erwartet euch, abgesehen vor Kira, eine Crew, die ich so richtig ins Herz geschlossen habe. Ein besonderes und außergewöhnliches Team bilden Captain Falconi, das Schiffsgehirn Gregorovich, Bordschwein Göffel und Kater Mr. Fuzzypants. Sie stehlen Kira eindeutig die Show. Tatsächlich wirkt die Protagonistin wirklich etwas langweilig und blass neben den anderen Charakteren. Das macht aber nichts, denn das Gesamtpaket passt einfach.

Am meisten hat mich an Paolinis Sci-Fi-Kunstwerk ohnehin das Worldbuilding beeindruckt. Dieses hat ein gigantisches Ausmaß, ist wahnsinnig komplex, detailliert und facettenreich. Der Autor selbst nennt seine Welt "Fractalverse". Die Menschheit hat das Weltall erobert und sich auf neuen Planeten angesiedelt. Die Zukunftsvision mit all seinen Planeten, Monden, fremden Spezies, Raumstationen und Raumschiffen erinnert etwas an Star Trek. Der Fantasie sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt. Fürs bessere Verständnis und zur Visualisierung seines "Fractalverse" gibt es unzählige Karten und Abbildungen im Buch. Außerdem findet sich am Ende ein umfangreicher Glossar, der die unzähligen fremden und wissenschaftlichen Begriffe erklärt. Das Buch fordert wirklich etwas Zeit und Konzentration beim Lesen. Wenn man sich aber einmal darauf eingelassen hat, lässt es einem nicht mehr los. Zumindest ich war gebannt und erstaunt, welch grandioses Universum sich vor meinem geistigen Auge aufgetan hat.

Fazit

Infinitum - Die Ewigkeit der Sterne ist ein bildgewaltiger Sci-Fi-Epos, der vorallem durch sein grandioses Worldbuilding besticht. In Christopher Paolinis Zukunftsvision haben die Menschen das Weltall besiedelt und müssen sich nun vor der Eroberung durch fremde Spezies verteidigen. Der einnehmende Erzählstil des Autors ist detailreich, komplex und bildgewaltig. Die Handlung ist relativ simpel und hat dennoch Sogwirkung. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung, aber man sollte schon etwas Zeit und Muße aufbringen.

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Rezensionen von Castilleja:

Teil 2

QualityLand 2.0 von Marc-Uwe Kling

Endlich geht es zurück nach QualityLand und wir treffen Peter Arbeitsloser und Kiki Unbekannt wieder. Peter Arbeitsloser darf mittlerweile endlich als Maschinentherapeut arbeiten - allein dieser Begriff und dann auch noch die Ausführung dieser Tätigkeit! Kiki Unbekannt macht sich derweilen auf Spurensuche in ihre Vergangenheit.

Dieses Buch trifft sicherlich nicht den Humor aller Leser, man muss diese Art einfach lieben. Und auch die vielen geschwärzten Stellen und Seiten. Das Buch ist anders, aber ich habe mich gefreut, nach QualityLand zurück zu kehren und zu lesen, was dort alles (absurdes) passiert. Gerade zurzeit tut ein solches Buch einfach gut. Man darf es nur eben nicht zu ernst nehmen, doch hinterfragen und zwischen den Zeilen lesen ist erlaubt. Eine interessante, andere Dystopie und auch ein Krimi, denn ein mysteriöser Killer ist auf Kikis Spuren. Gesellschaftskritik mal anders.

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Rezensionen von buchina:

Interessante Fälle, die etwas zu kurz kommen

ZEIT Verbrechen,5 Audio-CD von Sabine Rückert

Dieses Hörbuch ist aus einen Podcast Der Zeit entstanden. Verschiedene Folgen der Podcastsendung wurden hier auf dem Hörbuch vereint. Ich selbst kenne den Podcast nicht, weshalb ich jetzt nichts dazu sagen kann, inwieweit Kürzungen vorgenommen oder anderweitig verändert wurden. Das Hörbuch besteht aus sehr unterschiedlichen Berichten über wahre Verbrechen und es wurden verschiedene bekannte Hörbuchsprecher*innen ausgewählt.

Viele der Sprecher*innen kannte ich aus anderen Hörbüchern. Sie wurden sehr gut ausgewählt und machen einen sehr guten Job.
Die Berichte über die Verbrechen empfand ich quantitativ und qualitativ als sehr unterschiedlich. Einige wenige Geschichten habe mich gefesselt und ich konnte richtig mitfiebern. Andere Berichte haben nur an der Oberfläche des Falls gekratzt und es blieben eigentlich nur Fragen übrig. Täter und Opfer blieben in diesen Geschichten irgendwie gesichtslos, weshalb ich auch keinen wirklichen Zugang zu dem Fall bekam und dementsprechend blieb auch die Spannung weg.
Insgesamt konnte mich diese Art des Hörbuchs nicht überzeugen. Mir wurden die Fälle zu knapp behandelt. Kaum war ich richtig drin, war es schon wieder zu Ende. Ich denke für mich ist diese Form einfach nichts. Ich bleibe dann doch lieber bei dem Fernseh- oder Zeitschriftenformat, was die Berichte von wahren Verbrechen angeht. Und höre mir dann lieber Krimi- oder Thrillerhörbücher an. Das Hörbuch hat mich aber auch neugierig auf den Podcast gemacht, in dem ich jetzt sicher mal reinhören werde.

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Rezensionen von Castilleja:

Lecker!

super fresh von Donna Hay

Die australische Kochbuchautorin Donna Hay war mir schon vor diesem Buch ein Begriff und ich habe schon in anderen ihrer Bücher gestöbert und bin bekocht worden. Somit war ich dementsprechend neugierig auf ihr neues Buch - und bin voll auf meine Kosten gekommen. Die Rezepte sind ausgefallen und kreativ, aber dennoch einfach nachzukochen.

Besonders gut gefallen hat mir die Rubrik "einfach ausgetauscht", denn wie oft kommt es vor, dass man Anregungen für den Austausch einzelner Zutaten bekommt? Sicherlich, ich werde da gerne selbst kreativ, aber auf die Vorschläge von Donna Hay wäre ich nicht gekommen. Hier gibt es für alle etwas, ob mit oder ohne Fleisch. Man merkt, dass Australien so nah an Asien liegt und so sind viele Rezepte mit asiatischen Zutaten und Gewürzen versehen, die man mittlerweile jedoch auch problemlos bei uns in Deutschland erhalten kann. Und auch wenn man nicht gerade kocht, dann ist das Buch eine wahre Augenweide mit den wunderbaren Fotos, bei denen mir so manches Mal das Wasser im Mund zusammen gelaufen ist. Dieses Buch wird mich sicherlich noch lange begleiten und ich werde noch viele weitere Rezepte ausprobieren.

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Rezensionen von v.strasser:

Enttäuschend

super fresh von Donna Hay

Donna Hay als Kochbuchkoryphäe kenn ich schon länger - besitze auch mehrere Kochbücher von ihr. Ich war etwas enttäuscht von dem neuesten Exemplar von ihr. Besonders komisch fand ich, dass ich bei fast jedem Rezept die Zutat „Kraut“ gefunden habe. Also wer kein Krautliebhaber ist, sollte sich das Buch wirklich sparen.

.. Etwas irritierend fand ich auch die Kommentare von Donna bei jedem Rezept, bei denen jedesmal betont wird, wie super gesund hier alles ist. Der Titel des Buches „super fresh“ lässt sich gut erklären, da alles frisch gekocht wird, allerdings hätte ich einen Titel besser gefunden, der die Jahreszeit Herbst/Winter beschreibt, da die Rezepte im Buch wohl eher für die kälteren Jahreszeiten im Jahr gedacht sind. Ich finde, dass dies auch gerne Rezepte sind, die man mal schnell unter der Woche kocht.... wie gesagt, war nicht begeistert.

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Rezensionen von Lesemama:

Konnte mich nicht überzeugen

Get Even - Unsere Rache ist süß von Gretchen McNeil

Zum Buch:
Kitty, Margot, Bree und Olivia gehen auf dieselbe Katholische Schule, haben aber ansonsten nicht viele Gemeinsamkeiten. Niemand käme auf die Idee, dass ausgerechnet diese Vier hinter der Geheimgruppe „DGM" stecken, die an mobbenden Mitschülern Rache übt. Gnadenlos stellen sie die Bullys vor der gesamten Schule bloß – genau wie diese es mit ihren Opfern getan haben.

DGM selbst bleib dabei immer unerkannt. Doch als ihre letzte Zielperson tot aufgefunden wird, mit einer blutverschmierten Visitenkarte der DGM in der Hand, ahnen die Vier, dass nun jemand Rache an ihnen üben will. Oder kommt der Mörder etwa aus ihren eigenen Reihen? Es bleibt jedenfalls nicht bei einem Todesfall ...

Meine Meinung:
Mobbing, ein Thema welches nicht zu verachten ist und unsere Kinder prägt.
Angefixt durch den Erfolg der Netflix-Serie wollte ich das Buch gerne lesen. Aber ich bin da entweder zu alt und zu verkopft. Mich konnte es jedenfalls nicht überzeugen. Ich war genervt von den Protagonisten, von ihrem Verhalten und von der ganzen Situation.
Der Schrieb ist ganz nett zu lesen, aber alles in allem konnte mich die Geschichte nicht überzeugen.

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Rezensionen von nicole koppandi:

Was für eine eindringliche Geschichte - Leseempfehlung

Ein Tag wird kommen von Caminito Giulia

Dieser eindringliche Roman ist zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Italien angelegt. Die grundverschiedenen Brüder Lupo und Nicola wachsen in einem kleinen Ort in den Marken, in einer mittellosen Familie eines Bäckers auf. Nicola ist der schwache, ängstliche und unsichere der beiden, eigentlich für nichts zu gebrauchen.

Lupo ist der starke, wütende, der Draufgänger. Er ist Anarchist und versucht gegen die Ungerechtigkeiten der Mächtigen und die Kirche zu kämpfen. Lupo hat es sich zur Aufgabe gemacht, auf den jüngeren Bruder aufzupassen und diesen zu beschützen.

In einem anderen Erzählstrang wird von Suor Clara berichtet. Sie lebt als Äbtissin in dem Kloster oberhalb des Ortes. Sie wurde als Kind aus dem Sudan entführt und als Sklavin verkauft. Nella, die vermeintliche Schwester der beiden Brüder, wurde in dieses Kloster geschickt.

Was für eine außergewöhnliche, verdammt gute Geschichte vor dem Hintergrund der Geschehnisse des 1. Weltkrieges, der Spanischen Grippe und dem Aufstieg Mussolinis. Wer lesen über unfaire Pachtverträge, Kindersterblichkeit und anarchistische Bewegungen.

Die Geschichte ist von Beginn so spannend, dramatisch und erschütternd. Immer wieder kommen Geheimnisse zu Tage, mit denen man nicht rechnet, die sich jedoch vermutlich in vielen Dörfern so oder so ähnlich abgespielt haben dürften. Während des Lesens bin ich so richtig reingekippt in diese Lektüre und wollte immer wissen wie es weitergeht. Dies ist ein Buch, wie ich es mag: anspruchsvoll, mit historischen Fakten, verpackt in einer genialen fiktiven Geschichte.


Uneingeschränkte Leseempfehlung!!!

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Rezensionen von Lesemama:

Das Geheimnis des Malamanders

Malamander - Die Geheimnisse von Eerie-on-Sea von Thomas Taylor

Bewertet mit 4 Sternen

Zum Buch:
Der zwölfjährige Herbie Lemon ist Sachenfinder im Grand Nautilus Hotel in Eerie-on-Sea als eines Abends ein Mädchen in seinen Keller kommt und Herbie bittet sie zu verstecken. Und sie bittet ihn um Hilfe ihre Eltern zu finden, die sie vor zwölf Jahren einfach im Hotel gelassen hatten und spurlos verschwanden.

Violet und Herbie machen sich auf die Suche nach dem Malamander, denn irgendwie hat er wohl mit dem verschwinden ihrer Eltern zu tun.

Meine Meinung:
Die Aufmachung des Buches ist schon absolut ansprechend. Im Vorsatz findet man eine Karte von Eerie-on-Sea, was sehr hilfreich ist.
Die Geschichte ist spannend aus Sicht von Herbie erzählt, ein toller Schreibstil, gut zu lesen, auch für jüngere LeserInnen, die schon etwas Spannung ertragen können.
Die Kapitel sind recht kurz, so kann man noch schnell ein Kapitel lesen.
Die Kinder Herbie und Violet sind sehr sympathisch, die fantastischen Figuren, die die Geschichte begleiten, sind sehr interessant.

Ein Kinderbuch voller Spannung, Abenteuer und Freundschaft. Sehr lesenswert und unterhaltsam.

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Rezensionen von Lealein1906:

Eine Geschichte voller Wärme

Ein Sonntag mit Elena von Fabio Geda

"Ein Sonntag mit Elena" hat mir wirklich ausgesprochen gut gefallen, vor allem wegen dem Erzählstil der Geschichte, der etwas ganz Besonderes ist. Und auch die Handlung und die Personen gehen einem schnell ans Herz.
Die Geschichte wird von einer Tochter erzählt, dessen Vater Ingenieur ist und, um Brücken zu bauen, um die ganze Welt reiste.

Seine drei Kinder leben nun bis auf eins, weiter weg, seine Frau ist gestorben. Mit dem Sohn in Finnland hat er manchmal Kontakt, seine Älteste kommt ab und an mit ihrer Familie bei ihm vorbei. Mit der Jüngeren, die diese Geschiche erzählt, hat er zu diesem Zeitpunkt keinen Kontakt. An einem Sonntag, als die älteste Tochter doch nicht zum Mittagessen kommt, lernt er Elena und ihren Sohn kennen und lädt sie spontan zu sich ein.
Schon an der Beschreibung der Geschichte merkt man, dass es hier um starke Bindungen innerhalb von Familien aber auch zu völlig fremden Leuten geht. Und diese werden wunderbar transportiert.
Am besten an dem Buch hat mir der Erzählstil gefallen, weil ganz nebenbei nicht nur die gegenwärtige Geschichte, sondern auch viel aus der Vergangenheit und der Erinnerung der Tochter erzählt wird. Das ist wirklich sehr gelungen.
Man verliebt sich einfach von der ersten Seite an in dieses Buch und kann es nicht mehr weglegen.

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Rezensionen von div:

äußerst erschreckend, da realistischer Ansatz

Die Stimme von S. K. Tremayne

äußerst erschreckend, da realistischer Ansatz

Jo Ferguson, frisch geschieden, konnte fürs Erste bei ihrer Freundin Tabitha unterschlüpfen, die in einer luxuriösen Wohnung lebt. Dort kommt sie mit Electra in Kontakt (irrtümlicherweise tendiere ich immer dazu, Alexa zu schreiben... ;))
Tabitha ist selten zu Hause, auch die Nachbarn sind meistens unterwegs - Jo genießt das Alleinesein und möchte zur ruhe kommen.

Doch dann meldet sich Electra zu Wort …

Eine gruselige Ausgangssituation - vor allem, weil es so realitätsnah ist: massenhaft Haushalte haben heutzutage eine Alexa. Dadurch beginnt das Psyochospiel in den Gedanken beim Lesen so richtig - zumindest bei mir. Der Spannungsbogen wird das ganze Buch hindurch auf sehr hohem Niveau gehalten.
Man leidet richtig mit der Protagonistin mit - durch den schönen Schreibstil fühlt man ihre Verzweiflung.

Ein toller Thriller, der mich überzeugen konnte.

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