Kunden em pfehlungen
Rezensionen von rewareni:
Mutige Frauen
Sie packen aus von Mathilde Schwabeneder
Die österreichische Journalistin Mathilde Schwabeneder, die viele Jahre die ORF- Außenstelle als Korrespondentin in Italien, dem Vatikan und Malta geleitet hat, zeigt in ihrem Roman ,, Sie packen aus – Frauen im Kampf gegen die Mafia`` anhand von 9 Geschichten einen beeindruckenden Einblick in das mutige, aber auch gefährliche Leben von Frauen, die es gewagt haben sich gegen Cosa Nostra, Camorra und `Ndrangheta aufzulehnen.
Die Autorin hat bei ihren Recherchen viele mutige Frauen begleitet, die ihr Ziel oft auch unter Einsatz ihres Lebens und mit viel Engagement verfolgen. Die Anti- Mafia – Bewegung, die lange Zeit in den Händen der Männer gelegen ist, wird nun immer mehr auch von Frauen geleitet. Aus verschiedenen Blickwinkeln, sei es aus der Sicht einer Bürgermeisterin, einer Anwältin oder einer Camorra Jägerin, lernt der Leser das gefährliche Leben dieser mutigen Frauen kennen. Das erschütternde dabei ist oft, wie verwurzelt in Traditionen dabei die Mafia lebt und wie schwer es, vor allem für Frauen dabei sein kann, aus diesen brutalen Familien auszubrechen. Wenn man liest, wie immer wieder die Jugend manipuliert wird und diese gar keine wirkliche Chance haben ein freies und ehrliches Leben zu führen, dann merkt man als Leser, wie wichtig es ist, dass nicht nur von außen gegen die Mafia gekämpft wird, sondern auch von innen, wo es viele Mütter bereits gibt, die ihre Kinder schützen wollen und dabei auch ihr Leben verlieren.
Die Autorin wird in den Geschichten immer wieder Zeugin davon, wie aufopfernd diese selbstlosen Frauen kämpfen, wie sie oft selbst auf eine eigene Familie verzichten, damit diese nicht Opfer von Gewaltverbrechen werden können. Man erfährt vieles, das im Geheimen passiert, wo oft nur der Zufall Regie führt um eine skrupellose Machenschaft aufzudecken. Viele Dinge passieren so unscheinbar, dass kaum jemand auf die Idee kommen könnte, dass bisher angesehene Bürger der Gesellschaft hinter einem Verbrechen stehen könnten.
Ein toller Tatsachenroman, wo man nicht nur der Autorin gratulieren muss, die sich an dieses heikle und nicht ungefährliche Thema heran gewagt hat, sondern vor allem auch den Frauen, wo viele lieber im Hintergrund agieren möchten, aber alle das gleiche Ziel haben, nämlich die Machenschaften der Mafia zu unterbinden und den Menschen eine friedliche und angstfreie Zukunft bieten zu können.
Rezensionen von Manfred Fürst:
Der nächste feministischer Schwedenkrimi
Wings of Silver. Die Rache einer Frau ist schön und brutal von Läckberg Camilla
Nur wenige Monate nach Golden Cage 1 - Trau ihm nicht. Trau niemandem kommt der nächste feministischer Krimi von Camilla Läckberg auf den Büchermarkt. War der erste Band der Golden Cage-Serie noch ein bewusstes Statement für starke Frauen, vor allem von der Hauptprotagonistin Faye, für die man als männlicher Leser noch Verständnis für ihre Rache an ihrem Ehemann/Ex- aufbringen konnte, verpufft die Sympathie für Faye vollkommen.
Im Stile eines Kitschromans wird das Leben einer liebenden Mutter, einer guten Freundin, einer erfolgreichen Vorstandsvorsitzenden von Revenge und eines männerverschlingendes Vamp dargestellt. Faye hat ein bildschönes altes Haus mit Pool nahe Rom, die Inneneinrichtung von den besten italienischen Innenarchitekten gestaltet, ein Paradies auf Erden. Der Traum aller schwedischen weiblichen Teenager – wie Läckberg an dem Verkaufszahlen vermutet. Aber würden alle ein derart verbrecherisches Luder wie Faye werden wollen? Den Luxus mit allen Modeaccessoirs von den bekanntesten Toplabels und die anerkennenden Blicke der Männer, die Geschäftsfrau des Jahres, die Männerhasserin, jedoch nicht abgeneigt einer ménage à trois und Expertin für die Lusttropfen auf der Peniseichel.Faye stöckelt in ihren eintausend Euro teuren Jimmy Choo High Heels durch die Gegend, wohlwissend welche Signale ihr Hinterteil auf die lüsterne Männerwelt aussendet und nebenbei die Beulen in deren Hosen wachsen lässt.
Parallel zu Fayes aktuellem Leben skizziert Läckberg die schreckliche Kindheit von Faye in Fjällbacka. Dort ist Läckberg aufgewachsen, deshalb weiß sie wovon sie schreibt. Der Vater ein Schläger, die Mutter ein Weichei, der Bruder und seine Freunde Vergewaltiger. Wenn das nicht die perfekte Rechtfertigung für Faye ist einen Rachefeldzug mit allen Intrigen zu planen.
Fayes unglaublich abstruse geschäftlichen Expansionspläne: US-Launch und Neunotierungen. Dann die drohende feindliche Übernahme und das Erscheinen von Jack.
Das Ende deutet auf einen dritten Teil hin. Aber ehrlich gesagt werde ich mir den ersparen. Noch so eine skrupellose, abgedroschene, unrealistische, übertriebene Story mit der männermordenden Nymphomanin Faye brauche ich absolut nicht.
Einen Freund hat Camilla Läckberg, den schwedischen Autor Pascal Engmann; da kann man nur sagen, „gleich und gleich gesellt sich gern.“ Kritik von einem schwedischen Autorenkollegen an ihren Krimis bezeichnet Läckberg als 'Pisse von einem älteren Herrn, der sich übergangen fühlt'. Ein anderer verglich die weibliche Schwedenkrimiflut mit der 'Scheiße von Möwen'.
Rezensionen von Bücherwurm78:
Ein Projekt bedroht die Welt
Das Tartarus-Projekt von Gerd Schilddorfer
Der Journalist Michael Landdorff ist auf eine Party des schwerreichen Gregory Winter eingeladen. Am nächsten Morgen wird Winter tot in seinem Haus aufgefunden, er wurde brutal gefoltert und ermordet. Bei seinen Nachforschungen trifft Landdorff auf Alexandra Buschmann, gemeinsam versuchen sie die Hintergründe des Mordes aufzudecken.
Dieser Thriller hat mir richtig gut gefallen. Am Anfang war es für mich noch ein bisschen schleppend, aber er nahm dann immer mehr an Fahrt und Spannung auf. Die Suche von Michael und Alexandra ist sehr gut beschrieben. Es ist flüssig geschrieben und verliert auch nicht an Spannung. Bis zum Schluss war es offen, wer denn jetzt hinter den Morden steckt und vor allem wem Michael und Alexandra vertrauen können. Die Story ist gut durchdacht und im Buch sehr gut umgesetzt.
Fazit: Sehr spannend und empfehlenswert.
Rezensionen von niknak:
Bekommt Elliot eine neue Familie?
Winterliebe in Sandcastle Bay von Holly Martin
Inhalt: (Klappentext)
Seit einem Jahr kümmert sich Isla Rosewood hingebungsvoll um Elliot, den Sohn ihres verstorbenen Bruders. Auch sein Patenonkel Leo Jackson ist jeden Tag für den Jungen da. Warum Leo und Isla nicht einfach heiraten, kann Elliot überhaupt nicht verstehen. Auch wenn sie es nicht zugeben wollen, die beiden lieben sich doch! Aber so einfach ist das nicht: Isla und Leo leiden noch unter Verletzungen aus der Vergangenheit und haben Angst, sich auf eine neue Beziehung einzulassen.
Als Elliots Mutter Sadie plötzlich vor der Tür steht, müssen sie jedoch die Karten auf den Tisch legen, wenn sie das beschützen wollen, was ihnen wichtig ist. Wird es für die kleine Familie an Weihnachten ein Happy End geben?
Mein Kommentar:
Dies ist der dritte Teil der Sandcastle Bay Reihe, was ich aber erst später erfahren habe. Zum Glück sind die Bücher alle in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Es wird in jedem Band eine andere Liebesgeschichte erzählt, sodass man zwar immer wieder auf bekannte Charaktere trifft, aber dennoch jederzeit in die Reihe einsteigen kann.
In diesem Band geht es um Isla und Leo, welche sich nun um Elliot kümmern müssen, der seinen Vater durch einen tragischen Unfall verloren hat. Beide versuchen ihr Bestes zu geben und sind immer für den Jungen da. Aber auch gegenseitig sind sie sich eine wichtige Stütze, was sie aber nicht immer zu merken scheinen.
Die Autorin hat sehr lebendige und realitätsnahe Charaktere geschaffen, welche dem Leser auf Anhieb sympathisch sind. Ich habe alle drei sofort ins Herz geschlossen und das ganze Buch über mit ihnen mitgefiebert. Dabei waren sämtliche Emotionen vorhanden, von Liebe und Zuneigung über Freude, Trauer, Schmerz, aber auch Vertrauen und Selbstzweifel kam alles vor. Das hat die Geschichte auch sehr lebendig gemacht.
Ich konnte mich als Leser sehr gut in die Lage der Protagonisten hineinversetzen, da alles sehr schön und stimmig erzählt wurde. dabei habe ich auch die ganze Zeit mit ihnen mitgefiebert und gehofft, dass es zu einem Happy End für die Beiden kommt.
Ein ganz besonderes Highlight in diesem Buch ist für mich Elliot. Obwohl er alles verlor, ist er ein lebensfrohes Kind und lässt sich auf seine neuen "Eltern" ein. Er geht offen mit der Situation um, dass er nun neue Eltern bekommt und hilft ihnen dabei auch manchmal auf die Sprünge. Da Kinder ja oft einfach sagen was sie sich denken, ohne darüber nachzudenken, kamen teilweise sehr lustige Situationen zustande. Manchmal musste ich schmunzeln und ein paar mal sogar richtig lachen, da ich so in der Geschichte gefangen war und mir alles so gut vorstellen konnte.
Durch den lebendigen und bildhaften Schreibstil der Autorin hatte man auch immer ein gutes Bild der Situation und Landschaft vor Augen und die winterliche Stimmung passte da einfach hervorragend dazu.
Ich fand es ein sehr schönes und gefühlvolles vorweihnachtliches Buch, welches ich mit Genuss gelesen habe. Dies wird sicher nicht mein letzter Ausflug nach Sandcastle Bay gewesen sein und ich freue mich jetzt schon auf die Liebesgeschichten der anderen Bewohner.
Mein Fazit:
Ein romantisches Wohlfühlbuch, das den Leser zum Träumen und genießen einlädt. Dennoch bleibt es spannend, da sehr viele verschiedene Emotionen im Buch vorkommen und eine Rolle spielen.
Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band.
Ganz liebe Grüße,
Niknak
Rezensionen von April1985 :
Sehr schwarzhumorige Anekdoten aus Omamas Leben
Omama von Lisa Eckhart
Am Buchrücken steht groß geschrieben "tabulos, intelligent, böse, geschliffen – und sehr, sehr komisch". Eigentlich könnte ich meine Rezension damit beenden, denn diese wenigen Worte beschreiben Lisa Eckharts Romandebüt punktgenau. Die österreichische Kabarettistin und Poetry-Slammerin erzählt sehr wortgewandt, derb und mit viel Sarkasmus und schwarzem Humor gespickt die Geschichte ihrer Oma Helga, welche in der Nachkriegszeit beginnt und fast ein ganzes Leben später in einer skurrilen Kreuzfahrt in den Norden endet.
Lisa Eckhart beweist, dass sie nicht nur auf der Bühne glänzt, sondern auch schreiben kann. Ihr Spiel mit den Worten ist einfach grandios, nahezu poetisch. Dass die Autorin dabei dem österreichischen Dialekt treu bleibt, hat mich umso mehr gefreut. Die Anekdoten, die sie niedergeschrieben hat sind herrlich derb, teilweise bitterböse, überspitzt und gehen mitunter auch unter die Gürtellinie. Man muss diesen besonderen Humor schon mögen und sich darauf einlassen können, um das Buch vollends genießen zu können.
Noch besser hätten mir Oma Helgas Erinnerungen gefallen, wenn das Buch mit Kapitel versehen gewesen wäre. Als durchgängige Geschichte liest sich das Buch nämlich ein bisschen mühsam. Lisa Eckhart schweift oft und gerne ab und verliert sich in Parodien, sodass man leicht den Faden verlieren kann. Hätte man das Buch mit kürzeren Kapiteln und passenden Überschriften versehen, wäre das Leseerlebnis sicher noch besser und intensiver gewesen. Einzelne Passagen waren so einprägend und genial, dass ich sie gerne nochmals lesen würde. Hätte man Einteilungen wäre dies leicht und ohne viel Aufwand möglich. Schade, dass auf eine Kapiteleinteilung verzichtet wurde.
Für mich war Omama dennoch ein großartiges Leseerlebnis, welches mich unglaublich zum Lachen, aber auch zum Nachdenken gebracht hat. Eine Leseempfehlung gibt's allerdings nur eingeschränkt, da man mit der besonderen Art der Kunstfigur Lisa Eckhart umgehen können muss. Ich würde empfehlen vorm Kauf unbedingt die Leseprobe zu lesen.
Fazit
Schwarzhumorig, derb, vulgär und bitterböse, aber auch philosophisch, intelligent, wortgewaltig und herrlich frech. Kunstfigur Lisa Eckhart erzählt tabu- und schonungslos aus dem Leben ihrer Omama. Das Buch ist im österreichischen Dialekt verfasst und hält eine Vielzahl an Anekdoten parat. Auch wenn ich das Buch großartig finde, empfehle ich es nur eingeschränkt weiter. Man muss den speziellen Humor schon mögen. Daher unbedingt vorher in die Leseprobe schauen.
Rezensionen von Claudia R:
kreativ, spannend und vielseitig...
Herr Wolke - Ein Fall fürs Alphabet von Rolf Barth
Klappentext:
Herr Wolke nimmt die Kinder mit auf eine Reise durch seine Welt. Wir lernen sein Baumhaus kennen - innen und außen -; seine Freunde, Himmelsburg und natürlich einige der Wolken, mit denen er zu den Kindern fliegt, die seine Hilfe brauchen. Das alles gibt es zum Vorlesen und Ausmalen.
Kniffelige Bilderrätsel sorgen für zusätzlichen Spaß und beste Unterhaltung.
Cover:
Das Cover zeigt einen Mann mit einem großen bunten Pinsel in der Hand, wie er den erst des Covers ausmalt. Ein Großteil ist bereits bunt, aber an einigen Ecken ist noch das Schwarz-weiß-Bild erkennbar. Ein Baumhaus und eine wunderschöne Umgebung, sowie ganz viel Farbe, ist auch erkennbar.
Meinung:
Dies ist eine Mischung aus Vorlese- bzw. Lesegeschichte, Ausmalbuch und tollen Rätseln.
Das Buch eignet sich sowohl zum Vorlesen, aber auch durch die große Schrift, zum Selbstlesen. Auch die Sätze sind altersentsprechend gewählt und einfach gehalten, so dass man diese leicht und locker lesen kann und auch Leseanfänger ihre Freude damit haben.
Die Geschichte dreht sich um Herrn Wolke und dessen Freunde. man erfährt wo er lebt und was erwacht. Man kann der Geschichte sehr gut folgen. Spannend wird sie durch die zusätzlichen Rätsel gemacht, die in die Geschichte mit eingebunden sind. So gibt es allerhand zu entdecken und auch die Rätselvarianten sind ganz unterschiedlich, von Buchstabenrätseln, über Rätsellabyrinth, bis hin zu Kreuzworträtseln und Suchbildern.
Toll sind auch die vielen Ausmalbilder, so kann man sein Buch ganz individuell gestalten. Ausmalbilder die Freude machen und auf denen sehr viele Details zu finden sind.
Ein tolle und gelungene Mischung aus Geschichte, spannenden Rätseln und Bilder zum Ausmalen. Ein Buch, welches man vielseitig einsetzen kann und mit dem man sehr viel Spaß hat. Noch dazu ist das Preis-Leistungsverhältnis richtig gut in meinen Augen.
Mir hat das Buch auf jeden Fall richtig gut gefallen und man hat sehr viel Freude daran. Die Rätsel sind sehr vielfältig und auch sehr unterschiedlich, teils auch etwas einfacher, aber auch kniffeliger. Die Geschichte ist sehr schön erzählt und man erfährt allerhand über die Hintergründe zu Herrn Wolke und Himmelsburg. Und dann kann man auch noch selbst kreativ werden... einfach toll!
Fazit:
Eine gelungene Mischung aus Geschichte, spannenden Rätseln und Ausmalseiten ... Abwechslung, Spannung und Freude sind hier garantiert.
Rezensionen von la_stellina:
Der Metzger hat leider nicht ganz überzeugt
Die Djurkovic und ihr Metzger von Raab Thomas
Willibald Adrian Metzger wird von seiner Danjela vorm Traualtar im Salettl vom Dornhauer vor versammelter Verwandtschaft stehengelassen. Ganz klar, dass dies den etwas schrulligen und eher zurückgezogenen Restaurator aus der Bahn wirft. Zudem scheint seine Danjela nicht die gewesen zu sein, für die sie sich ausgegeben hat, denn nach und nach werden immer mehr Details zu ihrer Vergangenheit bekannt, die den Metzger zusehends unruhiger machen.
Die Handlung war trotz der an sich ja abwechslungsreichen und rasanten Geschehnisse irgendwie gebremst. Leider habe ich noch nicht herausgefunden woran es lag, aber das Buch hat mich einfach nicht gepackt. Es war mehr ein dahinplätschern der Handlung, ab und an unterbrochen von Funkprotokollen, die man während des Lesens noch nicht zuordnen konnte. Erst zum Ende hin, erfuhr man was es damit auf sich hat und wie sie sich in die Geschichte einfügen. Für mich kam auch der sonst eher eigentümliche Humor des Willibald Adrian in diesem Buch zu kurz. Daher dieser Teil der Reihe für mich leider nur mittelmäßiges Lesevergnügen - schade!
Rezensionen von Claudia R:
digitales Leben oder wahre Freundschaft ..?
Herr Wolke - Leo taucht ab! von Barth Rolf
Klappentext:
Leo ist Zauberschüler in Himmelsburg. Durch ein Versehen zaubert er ein Smartphone, das ihn sofort vereinnahmt. Leo verliert nach und nach den Kontakt zu seinen Freunden. Schließlich saugt ihn das Smartphone ein und wirbelt ihn durch die Weiten des Internets. Dort trifft er auf Spacy, der sich als faszinierender Verführer ohne Seele erweist.
In Himmelsburg sorgt Leos Verschwinden derweil für helle Aufregung. Herr Wolke weiß Rat und düst zu seiner Cousine Chilly Checker. Sie lebt in einem Baumhaus, direkt auf der Grenze zum Internet. Mitten im unendlichen Meer von Daten und Verlockungen hat sie einen digitalen Leuchtturm installiert. Er bietet Rettung für alle, die im Internet die Orientierung verloren haben.
Cover:
Das Cover ist bunt fröhlich und voller Action. Doch das ganze Besondere, es besteht aus einem Wackelbild, also es verändert sich. So wirkt es noch lebendiger.
Meinung:
Ein tolles Buch zum Vorlesen, aber auch zum Selbstlesen. Die Buchstaben sind entsprechend groß gewählt und die Texte sind auch nicht zu lange.
Einfache und verständliche Sätze laden zum Lesen ein und ermöglichen auch einen guten Einstieg in die Geschichte.
Kurz wird auf die einzelnen Charaktere eingegangen und erklärt, dass Leo, Lissi und Piet Zauberschüler sind und sich auf ihre Abschlussprüfung vorbereiten. Doch dann wird Leo abgelenkt von Spacy, einem bunten Vogel, der aus einem Smartphone springt und versucht Leo voll und ganz für sich zu vereinnahmen und ihn in die digitale Welt entführt. Doch das normale Leben läuft weiter ohne Leo und seine Freunde vermissen und bekommen mit, dass etwas nicht mit ihm stimmt.
Doch zu viel von der Geschichte möchte ich hier noch nicht verraten. Lest am Besten selbst, was noch alles passiert.
Dieses Buch macht auf kindgerechte Weise aufmerksam auf die Gefahren des Internets und der Digitalisierung. Auch die vernachlässig des realen Lebens wird hier angesprochen und was es heißt wahre Freunde zu haben.
Eine Geschichte mit tiefgründigem Inhalt, der sehr den Nerv der heutigen Zeit trifft und Kindern zeigt, dass technisch nicht nur alles gut ist, sondern was die wahren und wichtigen Werte im leben sind.
Die Geschichte ist sehr gut durchdacht und man kann dieser sehr gut folgen. Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, sowie die Erzähl- und Schreibweise.
Besonders toll sind auch die farbigen Illustrationen mit den vielen wundervollen Details. Diese laden zum entdecken und anschauen ein. Sie veranschaulichen auch sehr gut das gelesene und lassen dies noch mal wirken. Die Bilder sind bunt und sehr detailliert gezeichnet und haben mir sehr gut gefallen.
Eine tolle Geschichte ab 5 Jahren, aber auch für ältere Kinder und Erwachsene geeignet, bietet es sehr viel Gesprächsstoff und geht auf Themen, wie Technik, Gefahren des digitalen Lebens und wahre Freundschaft ein.
Fazit:
Ein Kinderbuch, welches auf die Gefahren des digitalen Lebens, kindgerecht, eingeht und auch veranschaulicht was dies bedeutet.
Rezensionen von Claudia R:
mysteriös und fesselnd ...
HöhenANGST von Laura Adrian
Klappentext:
»Der Berg hat sie geholt.«
Auf dem berühmten Schweizer Berg, dem Matterhorn, verunglücken Bergsteiger auf mysteriöse Weise. Ohne Vorwarnung springen sie in den Tod, selbst erfahrene Alpinisten stürzen ab oder geprüfte Materialien versagen scheinbar grundlos. Auch Joels Vater starb vor zehn Jahren bei der Besteigung.
Angeblich soll es Selbstmord gewe-sen sein. Joel glaubt allerdings nicht daran. Auf eigene Faust beginnt er nachzuforschen und kommt dabei dem Geheimnis der Berge auf die Schliche.
Wer oder was raubt den Menschen die Lebensenergie? Und was ist, wenn diejenigen, die es herausfinden, ebenfalls sterben müssen? Wie viel ist die Wahrheit wert?
Pass auf dich auf, sonst holt sich der Berg dich als Nächstes! Wenn du merkst, dass du ihm verfallen bist, ist es bereits zu spät.
Cover:
Das Cover zeigt einige Berge im Hintergrund und die Abgründe des Wassers im Vordergrund. Der Titel ist darin sehr schön mit eingearbeitet.
Meinung:
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und man kommt sehr gut und schnell in die Geschehnisse hinein.
Es wird sehr lebendig und authentisch erzählt, so das man auch den Vorkommnissen und Geschmissen sehr gut folgen kann. Diese umspielt etwas mysteriöses uns Fragen bleiben offen, so dass es zu Beginn an gleich sehr packend und spannend einhergeht und man gern erfahren möchte, was genau passiert ist und an den Hintergründen interessiert ist.
Joel´s Vater verstarb vor einigen Jahren in den Bergen, doch es ist ungeklärt wieso. Es bleiben einige Fragen offen, angeblich soll es Selbstmord gewesen sein, doch Joel glaubt nicht daran und beginnt nachzuforschen, was damals passiert ist.
Inhaltlich möchte ich jedoch an dieser Stelle nicht zu viel verraten, da man diesen lieber selbst lesen sollte und man sonst zuviel vorweg nehmen und verraten würde.
Die Gestaltung und Gliederung hat mir sehr gut gefallen. Auch die Länge der Kapitel ist sehr angenehm. Die Erzählweise ist lebendig und beschreibend, so dass man dieser sehr gut folgen kann.
Auch die Charaktere sind sehr gut durchdacht und haben mir sehr gut gefallen. Joel kommt sehr realistisch und authentisch rüber und auch seine Sorgen, Ängste und Gefühle werden sehr gut herüber gebracht.
Der Spannungsbogen ist von Beginn an sehr hoch und man wird regelrecht an diesen packenden Thriller gefesselt und möchte jeder zeit gern mehr erfahren. Mich konnte dieses Buch sehr gut unterhalten und packen und ich war bis zum Ende gespannt, was es mit alledem auf sich hat und was Joel über den Berg und die Unglücke, die den Menschen auf dem Berg ereilen, erfährt.
Mögt ist Spannung, das Mysteriöse und authentische, sowie lebendige Schreibweise...? Dann seid ihr hier genau richtig.
Fazit:
Ein spannender, packender und mysteriöser Thriller, der mich bis zum Ende fesseln konnte.
Rezensionen von Lesemama:
Erschreckend
Rules For Being A Girl von Candace Bushnell; Katie Cotugno
Zum Buch:
Wie alle Mädchen ist Marin an ihrer Schule mit lauter ausgesprochenen und unausgesprochenen Anforderungen konfrontiert: Schminke dich, aber trag nicht zu viel Make-up. Werd nicht zu dünn, aber auch nicht zu dick. Sei witzig, aber dränge dich nicht in den Mittelpunkt … Und Marin ist gut darin, die Regeln zu befolgen.
Bis ein Vorfall mit ihrem Lehrer ihr die Augen öffnet. Erstmals sieht Marin, wie ungerecht Mädchen und Frauen behandelt werden. Und sie beschließt, sich nicht länger an die Spielregeln von anderen zu halten, auch wenn das bedeutet, dass sie sich gegen ihre eigenen Freunde stellen muss.
Meine Meinung:
Ich muss gestehen, ich erwartete was anderes. Das Buch ist erschreckend, aber auch sehr ehrlich. Gerade als Mutter von Teenagertöchtern hat es mich sehr nachdenklich gestimmt. Nehmen Jugendliche ihre Umwelt so wahr?
Mobben, dissen, ablehnen, das erfahren viele Kinder und sie suchen den Fehler bei sich.
Ich kann nur sagen, nicht ihr seid schuld. Nichts an euch ist falsch. Es ist der 'Herdentrieb', das man unbedingt dazugehören well, was viele zu solchen Aktionen veranlasst.
Die Geschichte ist sehr gut erzählt und fordert die LeserInnen zum Nachdenken auf. Ob es den Geist der Zeit trifft, sei mal dahingestellt.











