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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Miro:

Unbarmherziges Eis

Das Lied der Arktis von Cournut Bérengère

Uqsuralik blutet zum ersten Mal als sie auf dem Packeis von ihrer Familie getrennt wird. Mit einem lauten Krachen berstet das Eis und ihr Vater kann ihr gerade noch ihr Bärenfell und eine Harpune zuwerfen, bevor die Schollen zu weit auseinander driften.

Uqsuralik weiß, dass sie nicht stehenbleiben darf.

Drei Nächte und drei Tage wandert sie, bis sie endlich Land unter ihren Füssen spürt. Sie trifft auf einen kleinen Clan, dem sie sich anschließt. Sie ist eine gute Jägerin, ihr Vater hat sie gut unterrichtet und so kann sie ihren Beitrag leisten. Doch in diesem Clan herrscht ein selbstsüchtiger und neidischer alter Mann und Uqsuralik ist nicht sicher. Nach einem Unglück zieht sie weiter und trifft auf die Familie ihres Onkels, die sie bereitwillig in ihrer Mitte aufnehmen.

Sie führt nun ein Leben im Kreis einer großen und liebevollen Familie. Doch das Leben bliebt hart. Im Winter lauert ständig der Hunger. Auch der Alte kreuzt immer wieder ihren Weg, doch Uqusuralik ist stark. Sie geht ihren Weg.

Bérangère Cournut hat ausführlich recherchiert und vermittelt mit ihrem Buch ein gutes Gefühl für das Leben und die Kultur der Inuit. Ihre Erzählung ist durchsetzt mit Liedern, die anfangs sehr eigen anmuten. Mit dem Fortschreiten der Erzählung taucht man immer tiefer in das Denken dieses Volkes ein und beginnt auch diese Lieder anders wahrzunehmen. Sie vermitteln ein feines Gespür für ein Volk, wo Leben und Sterben sehr nahe beisammen liegen.

Der Tod gehört zum Leben genauso wie die Mythen und Legenden, die den Alltag sehr stark prägen.

Ich konnte dieses Buch kaum zur Seite legen, so sehr hat mich Uqsuraliks Geschichte gefesselt und ich bin dankbar, durch diese Lektüre einen neuen Blick auf das Volk der Inuit bekommen zu haben. Ich bin restlos begeistert von diesem Buch und empfehle es alles, die sich für das Leben im Eis interessieren.

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Rezensionen von Didi2256:

Spannernder Auftakt

Amissa. Die Verlorenen von Frank Kodiak

Frank Kodiak hat mit seinem neuen Privatdetektiven, Jan Kantzius und seine Frau Rica ein neues Privatermittlerduo erschaffen, das Spannung verspricht.

Als die Beiden auf der Autobahn in eine Massenkarambolage verwickelt werden, bekommen sie hautnah mit, wie ein Mädchen von einer Brücke springt und im Beisein von Jan, der ihre Hand hielt, stirbt.

Als Privatdetektive möchten sie natürlich Näheres erfahren und geraten in einen Strudel von grausamen Machenschaften. Auf ihren Ermittlungen stoßen sie auf die Hilfsorganisation AMISSA, die sich zur Aufgabe gemacht hat vermißte Jugendliche zu finden. Für diese Organisation arbeitet auch Rica und setzt natürlich alles daran mit Jan, der früher selbst Polizist war, Hintergründe zu erfahren.

Andreas Winkelmann, der unter dem Pseudonym Frank Kodiak schreibt, hat hier den Auftakt einer Thriologie erschaffen, die auf einem hohen Spannungsniveu liegt. Wer Winkelmann kennt, hat auch nichts anderes erwartet.
Sein Schreibstil ist schnörkellos und befasst sich nicht mit Nebensächlichkeiten. Immer wieder baut der Autor Chliffhanger ein, sodaß ein Lesefluß entsteht, bei dem man das Buch nur ungern zur Seite legt.
Glaubhafte Protagonisten runden das Bild ab und man ist mittendrin im Geschehen. Mich hat das Buch von der ersten Seite an gefangen und ich erwarte sehnsüchtig den zweiten Teil dieser Thriologie.
Für Thrillerfans eine klare Leseempfehlung.

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Rezensionen von liesmal:

Mein altersgerechtes Zuhause

Zu Hause statt Pflegeheim. Für ein langes Leben in den eigenen vier Wänden. von Sonja Fröse; Margit Krüger

„Zu Hause statt Pflegeheim“ von Sonja Fröse und Margit Krüger ist erschienen bei SingLiesel. Der Untertitel verspricht Möglichkeiten, Maßnahmen, Fördermittel. Für ein langes Leben in den „eigenen vier Wänden“ – das alles im DIN A4-Format und auf knapp 200 Seiten.

Bei einem ersten Durchblättern fallen mir die große Schrift und der große Zeilenabstand positiv auf.

Die Hauptüberschriften sind in Rot gehalten. Das Buch ist durchgehend illustriert, enthält verschiedene übersichtliche Tabellen, Checklisten und farblich unterlegte Empfehlungen. Eine tolle Idee ist das Geschenke-Symbol als Hinweis auf sinnvolle Geschenkideen. Das Symbol eines Sparschweins weist darauf hin, dass es Anregungen für Umbauten und Änderungen für jeden Geldbeutel gibt. Das alles habe ich auf den ersten Blick entdeckt, doch der Ratgeber für Senioren, Angehörige und andere Interessierte hat noch viel mehr zu bieten. Das zeigt ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis mit Kapiteln, die häufig mit vielen Untertiteln ins Detail gehen.

Ob es um bauliche Standards geht oder um Kommunikationsmöglichkeiten, eine Notfall-Telefonliste, die häusliche Sicherheit, altersgerechte Möbel oder auch um Anpassung und Veränderung einzelner Räume oder um Veränderungen im Außenbereich oder… Es scheint keine Frage zu geben, die das Buch nicht beantwortet. Hilfreich bei der Suche ist ein Stichwortverzeichnis am Ende des Buches ebenso wie eine Übersicht mit Adress- und Kontaktdaten in alphabetischer Ordnung.

Alles ist einfach und gut verständlich erklärt.

Ich persönlich habe mit diesem Ratgeber ein wunderbares Hilfsmittel gefunden, um für aufkommende Fragen im Seniorenkreis gewappnet zu sein.

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Rezensionen von KimVi:

Spannender Serienauftakt

Fremder Tod von Michael Kibler

Rainer Hauptmann ist vom Balkon seiner Darmstädter Wohnung in den Tod gestürzt. Da es anscheinend keine Angehörigen gibt, wird Nachlasspflegerin Jana Welzer mit dem Fall betraut. Sie soll den Nachlass sichten und eventuelle Erben aufspüren. Doch schon bald stößt Jana auf einige Ungereimtheiten.

Denn Rainer Hauptmann war offensichtlich nicht der, für den er sich ausgegeben hat. Gemeinsam mit ihrem alten Freund Ben, beginnt Jana nachzuforschen. Die beiden entdecken einige Pässe und Dokumente, die zu weiteren Identitäten des Verstorbenen führen. Der Fall ist äußerst rätselhaft. Doch Jana und Ben geben nicht auf....

"Fremder Tod" ist der Auftakt einer neuen Krimireihe um die Nachlasspflegerin Jana Welzer. Der Einstieg verläuft zwar zunächst eher gemächlich, gelingt aber dennoch mühelos. Denn der Autor beschreibt die Hauptprotagonistin Jana und ihre Arbeit als Nachlasspflegerin so authentisch und interessant, dass man sich von Anfang an auf die Spurensuche einlassen kann. Gerade die Tatsache, dass in diesem Krimi keine Polizisten ermitteln, sondern dass man eine Nachlasspflegerin bei ihrer Suche nach den Vermögenswerten und möglichen Erben beobachtet, gibt der Handlung einen ganz besonderen Reiz. 

Im Zentrum des Geschehens stehen die Nachforschungen von Jana und Ben. Außerdem gibt es immer mal wieder kurze Einschübe, in denen man einen Einblick in das stressige Leben des alleinerziehenden Vaters Caesar bekommt. Zunächst ist nicht klar, wie sich dieser Handlungsstrang in den Verlauf einbinden wird, doch dem Autor gelingt es hervorragend, die unterschiedlichen Stränge nach und nach zu verknüpfen. Bis dahin muss man sich allerdings etwas gedulden, da der Fall ungeahnte und mehr als überraschende Wendungen nimmt. Immer wenn man meint, dass man bei den eigenen Überlegungen einen Schritt weitergekommen ist, sorgt die Vergangenheit des Verstorbenen dafür, dass man umdenken muss. Dadurch gerät man früh in den Sog der Ereignisse, denn man möchte unbedingt erfahren, was Jana und Bens Ermittlungen ergeben. 

Ein durchweg spannender und interessanter Reihenauftakt, der durch die Tatsache, dass man keine herkömmliche Polizeiarbeit, sondern eine Nachlasspflegerin auf ihrer akribischen Spurensuche beobachtet, wohltuend aus der Masse hervorsticht. Bitte mehr davon!

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Rezensionen von Lilli33:

Etwas schwächer als Band 1, aber trotzdem klasse

QualityLand 2.0 von Marc-Uwe Kling


Etwas schwächer als Band 1, aber trotzdem klasse

Inhalt:
Peter Arbeitsloser darf nun offiziell als Maschinentherapeut arbeiten und ist levelmäßig auf dem aufsteigenden Ast. Sogar seine Ex-Freundin Sandra Admin interessiert sich wieder für ihn. Dagegen hat Martyn Vorstand das Glück verlassen.

Sein Absturz ist atemberaubend. Kiki Unbekannt ist auf der Suche nach ihrer Herkunft, und Peter auf der Suche nach Kiki.

Meine Meinung:
Qualityland 2.0 knüpft an den 1. Band an. Man sollte diesen unbedingt kennen, um die Handlung nachvollziehen zu können.

Was anfangs ein wenig wirr und zusammenhanglos wirkt, verknüpft sich später zu einer verflochtenen Handlung, die nur - wie schon im 1. Band - von Werbesendungen unterbrochen wird. Mit viel Wortwitz und Situationskomik übt der Autor Kritik an unserer Gesellschaft, auch wenn die Geschichte eigentlich in der Zukunft spielt, und hält uns allen herrlich überspitzt den Spiegel vor. Dies ist nicht ganz so genial wie im 1. Band, da man die Figuren und deren Handeln nun schon kennt und daher wenig von ihren speziellen Eigenheiten überrascht wird. Es kommen zwar auch neue Figuren hinzu, die sich aber relativ unspektakulär in das bewährte Muster ihrer Mitprotagonist*innen einfügen.

Trotzdem gibt es sehr viel zu lachen. Die meisten Dialoge sind einfach urkomisch und aberwitzig.

Diesem Band geht es ein klein wenig wie vielen Mittelbänden von Trilogien: Es fehlt ihm der Reiz des absolut Neuen, er kann aber auch noch nicht mit einem spektakulären Showdown aufwarten. Nichtsdestotrotz ist es ein riesengroßes Vergnügen, die altbekannten Figuren wieder in Action zu erleben.

Deshalb freue ich mich auch schon unbändig auf den 3. Teil, der hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt.

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Rezensionen von PMelittaM:

Roman mir Längen und einer Protagonistin, mit der ich nicht warm wurde

Madame Curie und die Kraft zu träumen von Susanna Leonard

Marie Curie – ich denke, diesen Namen hat nahezu jeder schon einmal gehört. Sie ist wahrhaftig eine Ikone ihrer Zeit, einer Zeit, in der man Frauen weniger Gehirnleistung bescheinigte als den Männern, und sie auch entsprechend behandelte. Doch Marie Curie hat sie dagegen gewehrt, hat Erfolge in ihren wissenschaftlichen Forschungen errungen und zweimal den Nobelpreis bekommen, noch dazu in verschiedenen Disziplinen.

Die Autorin spürt Marie Curies Leben nach. Die Rahmenhandlung spielt im Oktober 1926, als ihre älteste Tochter heiratet. Dreimal schaut Marie zurück in ihre Vergangenheit (erzählt wird allerdings in der dritten Person), im ersten Abschnitt in ihre Kindheit und Schulzeit, beginnend mit dem Jahr 1875, im zweiten Abschnitt in ihre Zeit als (Privat)Lehrerin in Polen und im dritten Abschnitt in ihre Studienzeit in Paris, und ihr Leben und Forschen an der Seite ihres Ehemannes Pierre Curie. Leider fehlt die Zeit nach dem Tod Pierre Curies, der bereits 1906 verstarb, sie wird nur ganz kurz im Roman und noch einmal im Nachwort angerissen. Das ist sehr schade, denn diese Zeit ist interessant und für Marie Curies Leben sehr wichtig.

Dafür wird meiner Meinung nach der erzählte Teil ihres Lebens teilweise zu langwierig beschrieben, vor allem der zweite Abschnitt hat viele Längen und ist für mich auch weniger interessant. Immer einmal wieder habe ich quer gelesen, ich wollte eigentlich vor allem über ihr Leben als Wissenschaftlerin lesen. Die Forschungen Marie Curies werden nicht zu ausführlich erzählt, aber durchaus so, dass man sie als Leser nachvollziehen und verstehen kann. Ein Rätsel bleibt, warum die Wissenschaftlerin sich und ihren Mann nicht vor der radioaktiven Wirkung geschützt hat, obwohl sie sie kennen musste.

Leider ist mir Marie Curie nicht nahe gekommen, ich wurde mit ihr nicht warm, sie berührte nicht mein Herz. Sicher, ihr Leben ist nicht immer einfach gewesen, schon allein in einem Land zu leben, das von einem anderen beherrscht wurde, und zwar so sehr, dass z. B. das Polnische an den Schulen verboten war (aber durchaus heimlich in dieser Sprache gelehrt wurde), ihr Vater hatte deswegen seine Stellung verloren, die Menschen fühlten sich unterdrückt und unfrei, Frauen durften nicht studieren. Aber auch ihr privates Leben war geprägt von Verlusten und Depressionen. Und dennoch ist es der Autorin leider nicht gelungen, mir diese Frau nahe zu bringen.

Was mich sehr stört ist, dass ich nicht nachvollziehen kann, ob die Brief- und anderen Zitate Marie Curies, ihres Mannes und anderer Briefpartner authentisch sind. Es findet sich kein Quellenverzeichnis oder eine ordentliche Zitierung – und das, obwohl sie offenbar viel schrieb und sicher einiges erhalten sein muss. Auch im Nachwort kann ich hierzu nichts finden. Viele Charaktere in diesem Roman sind historische Persönlichkeiten (näheres findet man im Personenverzeichnis zu Beginn des Romans), sie werden im wesentlichen aus Sicht der Protagonistin gezeichnet.

Ich hatte mich auf diesen Roman sehr gefreut, das Lebensbild einer interessanten weiblichen Persönlichkeit erwartet, doch leider hat der Roman viele unnötige Längen und lässt einen wesentlichen Teil des Lebens der Protagonistin, mit der ich zudem nicht warm wurde, aus. Dennoch habe ich nun einen Blick auf dieses Leben werfen können und weiß mehr über sie als zuvor, auch wurde ich zum Googeln angeregt. Ich vergebe daher knappe 3 Sterne. Wer tiefer in Marie Curies Leben eintauchen will, liest wohl am besten eine Biographie über sie.

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Rezensionen von Lesemama:

Wo Träume zuhause sind

Das Lichtenstein von Averbeck Marlene

Zum Buch:
1913 im Herzen Berlins: Hier lässt ›Das Lichtenstein‹ kaum einen Wunsch offen und bietet seinen Kunden ein breites Sortiment − vor allem aber Damenkleidung mit besonderem Chic. Das Warenhaus ist ein vielfältiger Mikrokosmos, in dem unterschiedlichste Menschen und Schicksale aufeinandertreffen.

Das Ladenmädchen Hedi taucht fasziniert in die Welt der Mode ein, während die Näherin Thea nur Augen für Ludwig hat. Er, der jüngere Sohn des Hauses, will mit aller Macht den Status Quo wahren. Sein Bruder Jacob wiederum hat ehrgeizige Pläne für die Zukunft des ›Lichtenstein‹. Gegen alle Widerstände beginnt er, seine Ideen umzusetzen. Doch dann geht das Haus in Flammen auf – und damit die Existenz der Angestellten wie auch der Inhaber.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch handelt es sich um den Auftakt einer Trilogie. Rund um das Modehaus Lichtenstein, sein Mitarbeiten und die Familie, die das Modehaus gegründet hat.
Eigentlich ganz interessant, ich mag die Zeit im frühen zwanzigsten Jahrhundert, kam dennoch so manches mal etwas Langeweile auf, es wurde etwas fad erzählt und war sehr langwierig und trostlos.
Ich kam mit den Charakteren nicht wirklich zurecht und die ganze Modebranche ist definitiv nicht mein Metier.
Ich werde die Reihe wohl nicht weiterverfolgen, denn es konnte mich leider nicht überzeugen.

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Rezensionen von Leserin71:

Baskische Tragödie

Baskische Tragödie von Alexander Oetker

Luc Verlain kenne ich schon länger aus den Vorgängerbänden von Alexander Oetker. In der Gegend um Bordeaux ist er ein rechtschaffener, ehrlicher Polizist, der die Gegend und die Kultur der Region zu schätzen weiß. In diesem Fall wird er in sehr persönlicher Weise zu einer Schnitzeljagd auf Leben und Tod herausgefordert.

....

Meine Meinung

Der Stimme von Frank Arnold gebannt lauschend war ich an Lucs Seite bei den Treffen mit seinen Kollegen und seiner Freundin Anouk. Bald wurde ich hineingezogen in die rasante Handlung, bei der die Spannung immer noch einmal gesteigert wurde. Überraschungen und Winkelzüge wechselten sich mit wunderbaren Landschaftsbeschreibungen und persönlichen Einsichten ab. Die Kombination ist genial und hat mich niemals gelangweilt.

Wer das Buch in seiner ganzen Tragweite verstehen will, sollte auf jeden Fall den einen oder anderen Vorgängerband kennen, am besten alle drei, die übrigens auch hervorragend sind. Wenn ich aber einen Vergleich wagen darf, finde ich dass sich der Autor mit der "Baskischen Tragödie" nochmals gesteigert hat. Für mich als frankophilen Krimifan bekommt das Buch 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung. Mein Krimihighlight des Jahres!

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Rezensionen von Lesemama:

Tolles Setting, laue Story

Baskische Tragödie von Alexander Oetker

Bewertet mit 3 Sternen

Zum Buch:
Amanda wurde von ihrem Verlobung betrogen, verlor ihren Job und zog daraufhin in das Atarndhaus ihres verstorbenen Vaters nach Florida.
Dort wollte sie eigentlich ihre Wunden lenken und sich erholen, lernt aber den heißen Surfer und Rettungsschwimmer Cole kennen und verliebt sich in ihn.

Nach und nach kommt sie einem Geheimnis auf sie Spur, auch wer ihr Vater wirklich war ...

Meine Meinung:
Ich verliebte mich in das Cover, auch die Kurzbeschreibung klang so, als wäre es genau ein Buch für mich.
Aber leider war die Story nicht wirklich fesselnd, sie zog sich und blieb fie ganze Zeit etwas lau. Auch die Zeitspanne schien nicht zu passen, mal vergingen mehrere Wochen, dann waren es nur ein paar Tage, spwas mag ich gar nicht und es stört mich irgendwie im Lesefluss.
Natürlich habe ich noch nie ein Buch geschrieben und weiß nicht, wie schwer es ist, aber Testlesern sollten zeitliche Unstimmigkeiten auffallen.
Zudem war Cole noch verheiratet, seien Frau kam dann auch wieder zurück und trotzdem ließ er nicht von Amanda ab. Entweder oder, so eine Ich halte mir alle Optionen offen Einstellung kann ich gar nicht ab.
(ACHTUNG, SPOILER)Auch der Spannungsteil, die Erpressung, war mir zu undurchsichtig und zu lasch.
Alles in allem konnte mich die Geschichte rund um Amanda und Cole einfach nicht begeistern und mor fehlte die Romantik und das Gefühl.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Aus fast erster Hand

Teatime mit Lilibet von Holden Wendy

Tee trinken mit der Queen? Kein Ding für Marion Crawford, allerdings tat sie dies in Lilibets Kinder- und Jugendjahren, also bevor Lilibet zu Queen Elizabeth II. gekrönt wurde.

Crawfie, wie Marion im Palast genannt wird, kommt als Gouvernante zur Herzogin von York um Elizabeth und Margaret zu unterrichten.

Erst mal für einen Probemonat - hätte man ihr gesagt, dass sie 16 Jahre lang im Dienst der britischen Krone stehen würde, hätte Marion dies als Erste nicht geglaubt.

Sie versucht den beiden Prinzessinnen das Alltagsleben normaler Bürger zu zeigen, indem sie die beiden mit anderen Kindern zusammen bringt, sie ins Kino oder ins Selbstbedienungsrestaurant mitnimmt. Trotzdem werden Crawfies Bemühungen immer wieder torpediert. Hat ihre "Operation normal", wie sie den Unterricht für Lilibet nannte, überhaupt gefruchtet?

Darüber kann man nach der Lektüre von "Teatime mit Lilibet" nachdenken. Ich denke, es ist Marion teilweise trotz allem gelungen. Zu sehen zum Beispiel daran, dass alle Nachkommen der Royals seither richtige Schulen besuchten und nicht mehr ausschliesslich zu Hause unterrichtet wurden. Welchen Preis aber zahlte Crawfie dafür? Unglückliche Beziehungen, Einsamkeit und am Ende eine grosse Enttäuschung.

Spannend fand ich, dass man die Charaktereigenschaften der Prinzessinnen schon von klein auf genau sah. Die pflichtbewusste Lilibet und die lebenslustige, sich immer zu kurz gekommen sein fühlende Margaret, die immer im Schatten ihre grossen Schwester stand, welche ihr viel später ihr Liebesglück nicht gönnte und ihr nicht erlaubte, ihre grosse Liebe Peter Townsend zu heiraten.

Ein ganz anderes Bild als zuvor habe ich nach dem Lesen des Romans von der Queen Mom. Ich kannte von ihr aber auch nur Bilder und Berichte als sie bereits 75 und älter war und fand ihr Gin-Tick witzig. Hier aber kommt sie sehr schräg und eisern rüber in ihren Ansichten und ich dachte oft: zum Glück ist sie nur die Frau des Königs. Am besten gefiel mir aber Marions Dozentin Mrs Golspie mit ihrem Ansatz, auch der Adel brauche gute Lehrer, denn dann kann ein Umdenken statt finden.

"Teatime mit Lilibet" ist ein absolut interessanter und faszinierender Bericht über die Kindheit der jetzigen Queen und ihrer Schwester. Einen Blick hinter die Palastmauern zu werfen, aus praktisch erster Hand zu erfahren was die Yorks zu Wallis Simpson dachten, was ihnen im Alltag wichtig war, was weniger, wie sie die Kriegsjahre verbrachten (z.B. wurden auch die Royals rationiert), fand ich total aufschlussreich.

Beworben wird der Roman mit "die wahre Geschichte". Was davon aber alles wahr ist oder nicht, ist nicht ersichtlich. Das ergäbe sich wahrscheinlich wenn man Marion Crafwords "The litte Princesses" gelesen hätte. Ich denke, vieles ist wahr und so oder ähnlich abgelaufen, dennoch stört mich die Anpreisung mit diesem Attribut.

Der Roman ist ein Muss für "The Crown" - Gucker und für alle Geschichte-Interessierte, denn er beschreibt ein eindrückliches England-Bild zwischen 1932 bis 1948, geschrieben aus einem bisher noch nie da gewesenen Blickwinkel.

Fazit: Absolut lesenswerte 528 Seiten!
5 Punkte.

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