Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesemama:
Sylt im Winter
Weihnachten im kleinen Laden am Strand von Julia Rogasch
Bewertet mit 4 Sternen
Zum Buch:
Lene lebt mit im Hamburg, hat aber als Kind den Sommer und Weihnachten auf Sylt verbracht. Sie war aber schon Jahre nicht mehr dort. Als sie nun schwer erkrankt ist, merkt sie dass ihr Sylt sehr fehlt und beschließt, Weihnachten auf der Insel zu verbringen.
Ebba und Magnus führen einen kleinen Laden mit Geschenkartikeln und in dem fängt Lene als Aushilfe an.
Mehr und mehr kommt die Vergangenheit ans Tageslicht und vieles hat mir dem verfallenen Kapitänshaus zu tun, in dem Lene mit ihrer Familie Urlaub machte ...
Meine Meinung:
Als erstes fiel mir das absolut zauberhafte Cover auf, ich bin da sehr anfällig und kann so einem Buch nicht widerstehen. Aber in diesem Fall hat es sich auch gelohnt. Denn nicht nur das Cover ist wunderschön, sondern auch die Geschichte.
Ein wunderschönes Setting erwartet den Leser und ein unglaublich berührende und vor allem wahnsinnig spannende Story. Ich erwartete einen Liebesroman mit weihnachtlichen Flair und bekam eine so berührende erzählte Familiengeschichte voller Geheimnisse.
Einiges konnte ich mir denken und habe auch richtig gelegen. Was mich am allermeisten begeistert hat, waren die abendlichen Spaziergänge am Watt entlang die weihnachtliche Beschreibung der Häuser und vor allem der kleine Laden. Am liebsten würde ich Koffer packen und ans Meer reisen.
In den letzten Kapiteln haben sich die Ereignisse überschlagen und manchmal war es mir fast zuviel. Ohne spoilern zu wollen muss ich sagen, bis zum Zusammentreffen im Haus (die, die das Buch lasen, wissen was ich meine) war ich fast schon in Richtung fünf Sterne Buch, dann wurde es mir ein wenig zu viel, zu gewollt und es waren mir ein paar Personen zu viel in der letzten Szene. Aber dennoch eine wunderschöne und vor allem sehr weihnachtliche Geschichte mit einem sehr romantischen Ende. Sehr empfehlenswert für die Vorweihnachtszeit, ich hatte jedenfalls große Lesefreude und jetzt ordentliches Meerweh.
Rezensionen von Claudia R:
landschaftlicher Eifel-Krimi
Sturm über der Eifel von Katja Kleiber
Klappentext:
Am Goloring, einem keltischen Heiligtum in der Eifel, wird ein Mann erstochen aufgefunden. Er trägt Fellkleidung und ist barfuß. Handelt es sich um einen Ritualmord? Erste Ermittlungen zeigen, dass der Tote als Schamane tätig war. Ella Dorn, selbst als »Eifelhexe« verschrien, kannte den Mann und hatte in ihm eine verwandte Seele gefunden.
Erschüttert beginnt sie, seine Vergangenheit zu erforschen. Doch je näher sie seinem Geheimnis kommt, desto mehr bringt sie sich selbst in Gefahr.
Cover:
Das Cover finde ich sehr schön gewählt. Landschaftlich und von der Gestaltung sehr passend. Die aufziehenden dunklen Wolken geben die Stimmung sehr gut wieder und auch kleinere Details, sind hier sehr gut umgesetzt, wie die Windräder im Hintergrund des Covers.
Meinung:
Ein spannender Fall, der für fesselnde Unterhaltung und neue Wissensvermittlung sorgt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und lassen sich sehr gut lesen. Auch die Gliederung hat mir sehr gut gefallen.
Die Ermittler Tanja Marx und Peter Claes sollen den Mord an dem selbsternannten Schamanen Leo aufdecken. Dieser schien ein netter, freundlicher und harmloser Mann gewesen zu sein, weshalb man sich schlecht einen Mord an ihm vorstellen konnte. Auch Ella, die sogenannte "Eifelhexe" kannte ihn und findet nach und nach einige Motive für einen Mord heraus und versucht es auf eigene Faust.
Doch zu viel vom Inhalt möchte ich hier noch nicht verraten, da ich nicht zu viel vorweg nehmen möchte.
Die Umgebung und Geschehnisse werden sehr gut beschreiben, so dass man sich auch die Orte und die Umgebung in der Eifel sehr gut vorstellen kann und direkt die Bilder fast vor Augen hatte.
Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und mit all ihren Ecken und Kanten beschrieben. Ella hat mir von Anfang an sehr gut gefallen und sie habe ich schnell in mein Herz geschlossen, ein sehr sympathischer Charakter. Während ich mit Tanja und ihrem Untergebenen Peter leider nicht so recht warm wurde. Tanja war mir zu herrisch und launisch, leider nicht so ganz meins, aber dies ist durchaus Ansichtssache.
Auch das Thema Windkraft wird hier thematisiert und bekommt hier ganz andere Einblicke, so dass man auch hier noch einiges dazu lernen kann. Man bekommt auch die Eindrücke der Natur, des Waldes, aber auch der Landwirtschaft und der verschiedenen Lebensformen sehr gut vermittelt. Es wirkt alles sehr lebendig, aber auch sehr authentisch und real und wird so auch dem Leser sehr realitätsnah vermittelt.
Ein spannender Krimi der mich am Ende überraschen konnte und der tolle Einblicke in die Natur und die Welt der Eifel bietet. Authentische Charaktere und nachvollziehbare Handlungen runden das ganze sehr gut ab.
Fazit:
Fesselnder Eifelkrimi mit interessanten Charakteren, wunderschönen landschaftlichen und authentischen Beschreibungen und einer spannenden Story.
Rezensionen von div:
schöne Familiengeschichte - aber oberflächlich
Marigolds Töchter von Woolf Julia
schöne Familiengeschichte - aber oberflächlich
eine wirklich schön zu lesende Familiengeschichte für Zwischendurch. Das Buch ist eher seicht und oberflächlich - also ein richtiger Roman für nebenbei, der auch nicht recht lange nachwirkt. Das ist nicht negativ gemeint - denn manchmal liest man ja auch gerne seichte Geschichten.
Marigold ist eine sehr toll gelungene Protatonistin - äußerst warmherzig, wie sie sich um Ihre Familie kümmert. Es machte traurig zu lesen, wie es ihr immer schlechter ging - zuerst unbemerkt.
Auch lustige Passagen kommen immer wieder vor in dem Buch.
Eine schön geschrieben Unterhaltungsliteratur.
Rezensionen von rewareni:
Elsa, die Chaos Queen
Marigolds Töchter von Woolf Julia
Es ist schon schlimm genug, wenn man Elsa-Antoinette „Sternderl“ Stern heißt, aber wenn man fast 30 ist, noch dazu unverheiratet und mit einer Männerbegleitung, die man ja nicht hat auf die Hochzeit der ungeliebten Cousine Helene gehen soll, dann steht man vor einem großen Problem. Doch Elsa schafft es sich selbst von einer Katastrophe in die andere zu manövrieren.
Dank ihrer guten Freundin E. landet sie nach einem Unfall vor Gericht und lernt dort den geheimnisvollen Herr Q. kennen, der ihr Leben gehörig durcheinander bringen wird. Von nun an geht alles schief, was nur schief gehen kann und Elsa ist nicht nur einmal der sprichwörtliche Elefant im Porzellanladen.
,,Liebe, Männer, Eierlikör und andere Katastrophen“ ist der unglaublich witzige Roman der Autorin Christina Loböck, die unter dem Pseudonym Elsa Stern schreibt und somit gleich zeigt, dass sie und die gleichnamige Protagonistin, sehr viel Humor haben. Alleine das farbenfrohe und auffällige Cover zieht den Leser sofort an. Ich habe schon viele lustige Romane gelesen, aber dieser hier schlägt alle um Längen. Es ist unglaublich, dass auf jeder Seite entweder eine kleine oder große Katastrophe passiert, wo man als Leser Bilder projiziert bekommt, wo man einfach lachen muss, ob man will oder nicht. Slapstickartige Einlagen der Protagonistin möchte man dabei sofort auf einer Kinoleinwand sehen, weil sie so toll und lebhaft beschrieben sind. Ich bin von der Ideenvielfalt, die die Autorin dabei aufs Papier bringt, fasziniert. Aber auch ihre Gedankengänge und erfundenen Wortschöpfungen sind einfach zum niederknien. Ich habe mich oft gefragt, woher sie diese Einfälle hat. Dass dieses Niveau bis zum Schluss aufrecht erhalten bleibt ist eine Kunst, die nicht jeder beherrscht. Ihre Protagonisten, allen voran Elsa werden sehr lebhaft dargestellt. Mich hat dabei überhaupt nicht gestört, dass die Freundinnen nur als die E. und die A. bezeichnet wurden und dass der Traummann den Namen Herr Q. hat. Schon alleine das zeigt, dass die Geschichte sich von anderen abhebt. Wenn dann Fräulein Stern den Leser auch noch persönlich anspricht hat man das Gefühl direkt in das Geschehen mit einbezogen zu sein. Jede Figur hat ihre Eigenheiten und Macken, die sie wunderbar in der Geschichte ausleben dürfen. Der Hauch vom österreichischen Dialekt lässt den Leser noch intensiver an manchen Szenen teilhaben und es wirkt noch lebendiger, als es eh schon ist. Elsa, eine liebenswürdige Chaos Queen, die von einem Fettnäpfchen ins andere tappt und wo man als Leser, der Autorin nur gratulieren kann und hofft, dass sie uns bald an einer Fortsetzung teilhaben lässt.
Rezensionen von Claudia R:
Sagen märchenhaft gereimt
Is’ ja SAGENhaft! 2 - Norddeutsche Sagen reloaded von Lars Kramer
Klappentext:
Moin, moin geschätzter Sagenfreund,
gut siehste aus, so frisch gebräunt!
Wie schön, Du bist erneut dabei,
bei Is' ja SAGENhaft! Teil 2.
Drum bringe ich es auf den Punkt,
beim ersten Mal hat's wohl gefunkt.
Und all die andern, hab die Ehre,
seid mir willkommen zur Premiere!
Ihr freut Euch sicher, seid gespannt
aufs SAGENhafte Norddeutschland.
So krallt Euch fest, ich nehm Euch mit
auf einen wilden Märchenritt!
Cover:
Das Cover ist sehr niedlich skizziert und wirkt humorvoll. dadurch macht es auf sich aufmerksam und passt sehr gut zur Idee dahinter.
Meinung:
Lasst euch erneut entführen in die sagenhafte Welt der Norddeutschen Riten und Sagen, die hier sehr schön gereimt auf neuen Glanz gebracht werden.
Dies ist bereits der zweite Band der "Is´ja sagenhaft" Reihe und auch in diesem zweiten band gibt es wieder allerhand spannende und interessante Sagen aus Norddeutschland zu entdecken.
Toll hat mir auch die Karte zu Beginn gefallen, auf der die Orte der Sagen verzeichnet sind. Auch die Gestaltung und Aufmachung ist wunderschön gestaltet. Die einzelnen Sagen sind sehr schön verziert und die Schriftwahl der Überschriften ist toll gewählt. So machen diese sehr gut auf sich aufmerksam. Auch die tollen Illustrationen runden das Ganze sehr gut ab.
Die einzelnen Sagen werden in Reimform erzählt und dies macht das Ganze sehr interessant. Auch wenn man erst vermutet, dass es das Ganze anstrengend macht, so ist die Reimform sehr flüssig und elegant gelöst und liest sich sehr angenehm und flüssig.
Mir haben die einzelnen Sagen sehr gut gefallen und ich wurde durch diese sehr gut unterhalten. Zu Beginn kann man die ganz eigene Version mit Titel entdecken und darunter steht in Klammern der Originaltitel der nachempfundenen Saga, die nun in neuem Glanz erstrahlt auf ganz eigene, humoristische und sarkastische Weise, so dass man sich manch Lacher nicht verkneifen kann.
Der Autor versteht es mit Wörtern zu jonglieren und die Reime in ein wundervolles Ganzes zusammen zu führen. Eine tolle Idee, sehr gut umgesetzt. Sagen, die ein wenig angestaubt sind, durch die Moderne und ein wenig Sarkasmus, Humor und neuen Glanz verleihen und dadurch etwas ganz wundervolles erschaffen.
Sagen sagenhaft schön und neu interpretiert, die ein ganz neues Licht auf das Ganze werfen. Mir hat dies wieder sehr gut gefallen und ich bin sehr auf weitere sagenhafte Werke gespannt und hoffe wehr, dass diese dem Autoren nie ausgehen.
Fazit:
11 Norddeutsche Sagen werden hier humorvoll neu interpretiert, entstaubt und modern in neuen Glanz versetzt.
Rezensionen von Claudia R:
spannender, nachdenklicher Krimi
Hafenstraße 52 von Jobst Schlennstedt
Klappentext:
Zwanzig Jahre nach dem verheerenden Brand in einer Lübecker Asylunterkunft überrollt erneut eine Welle der Gewalt gegen Flüchtlinge die Hansestadt. Aber angeblich steht der schwerste Anschlag erst noch bevor, wie Simon Winter unter mysteriösen Umständen erfährt. Bald schon verdichten sich die Hinweise, dass die Warnung einen glaubwürdigen Hintergrund hat.
Doch Winter ahnt noch nicht, wie grausam die Wahrheit tatsächlich ist.
Cover:
Das Cover finde ich sehr schön gestaltet und auch farblich sehr gut gewählt, mit der Spiegelung und den unterschiedlichen Farben, die jeweils eine andere Stimmung hervorbringen, macht dies sehr neugierig auf das Buch.
Meinung:
Ein spannender und fesselnder Krimi, der zum Nachdenken anregt und mit so einigen Wendungen und unvorhersehbaren Überraschungen der Leser an sich bindet.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen. Auch die Kapitel haben eine angenehme Länge und die Gliederung hat mir sehr gut gefallen.
Dies ist bereits der dritte Fall für den Ermittler Simon Winter, aber auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, kommt man sehr gut in diese Geschichte hinein.
Das Buch nimmt sich den Fall bzw. den verheerenden Brand vor zwanzig Jahren auf ein Lübecker Asylantenheim an und rollt diesen neu auf, nachdem es einen Tipp von einer Frau gibt, das eine ähnliche Tat erneut passieren soll.
Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und haben ihre Ecken und kannten, was sie dadurch aber auch sehr sympathisch macht. Simon Winter und auch Ida-Marie haben mir sehr gut gefallen, auch wenn sie mir teils ein kleines Rätsel bleiben, so folgte ich diesen doch sehr gern.
Der Spannungsbogen wurde von Anfang an sehr hoch gehalten und immer wieder kamen einem beim Lesen neue Fragen hinzu, auch über das Motiv und wer dahinter steckt. Erst zum Ende hin, wurde dies sehr plausibel erklärt und auch, wenn ich so nicht damit gerechnet hatte, so fügte sich am Ende alles sehr gut zusammen, ach wenn es dennoch recht offen blieb.
Die Geschichte wird spannend und fesselnd erzählt und ich wusste bis zum Ende nicht, wer der Mörder war. Zusätzlich regt die Geschichte zum nachdenken an und auch das Motiv lässt einen berührt und nachdenklich zurück. Mir hat der Spannungsbogen sehr gut gefallen und auch die Erzähl- und Schreibweise.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel vorweg nehmen und nicht zu viel verraten und erspare daher Zusammenfassungen oder detaillierte Informationen, um nicht zu Spoilern.
Der Krimi hat mich gut unterhalten und mir sehr gut gefallen. Ich bin gespannt auf weitere Fälle mit Simon Winter. Überraschende Wendungen und eine tolle Ermittlungsarbeit, sowie die vielen Fragen, denen man sich stellt, sorgen für spannende Lesestunden und gute Unterhaltung.
Fazit:
Hoher Spannungsbogen, mit vielen offenen Fragen, die erst am Ende geklärt werden und so für gute Unterhaltung und einen fesselnden Krimi sorgen.
Rezensionen von goejos:
Es geht ums Überleben
Gut Greifenau - Silberstreif von Hanna Caspian
Endlich ist die Inflation vorüber. Sie ging natürlich auf auf Gut Greifenau nicht spurlos vorbei. Aber es scheint das Schwierigste überwunden zu sein. Aber all die Jahre bringen neue Herausforderungen, welche bewältigt werden müssen. Ein weiterer Band der Familienchronik, welcher grandios geschrieben, die Schicksale der einzelnen Familienmitglieder auflistet.
Da ist es schon ein bisschen schwierig, bei der großen Anzahl den Überblick zu bewahren. Es wird auch auf die gesellschaftlich Veränderung, auf den politischen Umbruch und auf die drohende Gefahr durch die nationalsozialistische Bewegung Bezug genommen. Auch die herandrängende technische Veränderung, ihre Auswirkung auf die Beschäftigung und auf die finanzielle Bewältigung derselben wird eingegangen. Die sozialen Veränderungen machen das Leben für Gutsbesitzer nicht einfacher, aber es zeichnet sich immer wieder ein Silberstreif am Horizont ab. Auch wenn manche es noch immer nicht wahrhaben wollen, es stehen große Veränderungen bevor. Ob alles zum Guten ausgehen wird? Ein Buch, welches den Leser in seinem Bann zieht, obwohl es manchmal auch Längen hat.
Rezensionen von KimVi:
Unterhaltsamer Roman
Teatime mit Lilibet von Holden Wendy
Die schottische Lehrerin Marion Crawford ist 22 Jahre alt. Sie fühlt sich dazu berufen, Kindern aus schlechter gestelltem Umfeld Bildung zu vermitteln, damit deren Leben eine Kehrtwendung nehmen kann. Doch im Jahr 1932 erhält Marion eine Anstellung im englischen Königshaus, um die Prinzessinnen Elisabeth und Margaret zu unterrichten.
Marion setzt nun alles daran, den Kindern, die hinter den Palastmauern relativ abgeschottet aufwachsen, einen Blick in das wirkliche Leben zu ermöglichen...
"Teatime mit Lilibet" ist ein historischer Roman, der auf den Ereignissen, die Marion Crawford selbst in "The Little Princesses" niedergeschrieben hat, beruht. Wendy Holden mischt in ihrer Version Fiktion und Fakten. Allerdings gelingt es ihr hervorragend, die damaligen Ereignisse so lebendig zu schildern, dass man sofort das Gefühl hat, einen authentischen Blick hinter die Kulissen des englischen Königshauses zu bekommen.
Obwohl man Marion Crawford beim Lesen etwas distanziert betrachtet, spürt man doch, mit welchem Herzblut sie sich der Erziehung und Bildung der beiden Prinzessinnen widmet. Es ist ihr wichtig, dass die beiden über ihren goldenen Tellerrand hinausschauen können und die ganz normale Welt kennenlernen. Die Einblicke, die man hier quasi durch einen Blick durchs königliche Schlüsselloch bekommt, sind sehr interessant geschildert. Denn in den Jahren, die Marion Crawford die Kinder begleiten durfte, ist im Königshaus viel passiert. Durch die geradezu bildhaften Beschreibungen, kann man mühelos in diesen Roman eintauchen und die royale Welt auf sich wirken lassen. Dabei wird man auch immer wieder dazu angeregt, sich genauer über die handelnden Personen zu informieren, Hintergründe zu recherchieren oder sich einfach nur die Bilder anzusehen, um die Geschichte noch authentischer genießen zu können.
Ein interessanter und unterhaltsam geschilderter Blick durchs königliche Schlüsselloch.
Rezensionen von heinoko:
Ein Buch mit zu viel "Gschisti-Gschasti"
Die Djurkovic und ihr Metzger von Raab Thomas
Humor ist so eine Sache. Vor allen Dingen eine ernste Sache, falls man darüber nachdenken möchte. Auf jeden Fall ist nicht jede Art von Humor für jeden Menschen in gleicher Weise geeignet, was das vorliegende Buch unmissverständlich beweist. Der Autor ist ein „Kult-Autor“, heißt es. Demnach gibt es viele Menschen, die seinen Humor mögen.
Tja, ich gehöre leider nicht dazu.
Den Inhalt kann man kurz fassen: Die große Hochzeit des Metzger mit Danjela steht an, doch kurz vor dem Ja-Wort verschwindet diese mit einem bedrohlich aussehenden Kerl aus der Kirche. Der Metzger rappelt sich aus der Depression hoch, forscht nach und stolpert mitten hinein in einen Familienclan, dessen Machenschaften nicht sehr sympathisch sind.
Mit viel gutem Willen, zudem mit dem österreichischen Sprachductus einigermaßen vertraut begann ich das Buch zu lesen. Und fand die Anfangsszene „Vorhang auf – Vorhang zu“ noch einigermaßen vergnüglich. Aber je weiter ich las, desto verwirrter und genervter wurde ich. Walkie-Talkie-Unterhaltungen , Funkprotokolle und Anjezas Erinnerungen funken sich zwischen die eigentliche Handlung. Unvollständige Sätze und die Fülle an Ausrufezeichen machen das Lesen auch nicht leichter. Und den viel gerühmten schrägen Humor des Autors teile ich leider auch nicht. Mühsam schleppte ich mich durch die Seiten. Einzig die Vorstellung, dass ich nicht lese, sondern das Buch von einem Könner laut im Lokalkolorit vorgelesen bekomme, brachte mich einigermaßen verletzungsfrei durch die Geschichte. Aber Spaß hatte ich keinen mit diesem Buch, im Gegenteil.
Rezensionen von Mag. Martina Weitlaner:
Hervorragendes und wichtiges Buch!
Die Israel-Boykottbewegung von Alex Feuerherdt; Florian Markl
Man MUSS dieses Buch einfach gelesen haben!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Mag. Martina Weitlaner









