Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Ein Muss für Indien-Fans!
Die unglaubliche Reise von Sitas Töchtern von Jaswal Balli Kaur
Die in London aufgewachsenen Schwestern Rajni, Shirnia und Jezmeen sind grundverschieden und stehen sich nicht sonderlich nahe, daran kann auch der Tod ihrer Mutter nichts ändern. Doch Sita hatte kurz vor ihrem Ableben noch ein Ass im Ärmel: in ihrem letzten Wunsch bittet sie die Mädchen, gemeinsam nach Indien zu reisen, in das Land ihrer Herkunft.
Prompt sind sich die jungen Frauen zum ersten Mal seit Langem über etwas einig: sie haben so gar keine Lust auf diesen Zwangsurlaub im lauten, hektischen, tropisch heißen Indien, zumal jede von ihnen gerade ganz andere Sorgen und mit eigenen Problemen zu kämpfen hat. Rajni hat erfahren, dass ihr 18-jähriger Sohn eine doppelt so alte Frau zur Freundin hat und demnächst Vater wird. Shirnia, die einst nach Australien ausgewandert war, fühlt sich mittlerweile in ihrer Vorzeige-Ehe mit einem reichen Inder und dessen herrischer Mutter unverstanden und bevormundet. Und von der kessen Jezmeen geht ein skandalöses Video viral, das ihren Traum von einer Schauspielkarriere für immer zu zerstören droht.
Die eigenwillige Familiendynamik der Shergill-Schwestern ist herrlich authentisch dargestellt worden – sie zanken und reizen sich bis aufs Blut, aber im Ernstfall halten sie doch zusammen und erkennen, wie wichtig sie einander sind. Alle Figuren sind gleichermaßen intensiv, facettenreich und schlichtweg glaubwürdig ausgearbeitet. Vor allem die besonnene Shirnia, die von ihrer Schwiegerfamilie eine schreckliche Pflichtaufgabe für ihren Indien-Aufenthalt aufgetragen bekommt, an der sie beinahe zerbricht, ist mir ans Herz gewachsen.
Für mich war dieser im März 2020 beim Goldmann Verlag erschienene Roman das erste Werk der Erfolgsautorin Balli Kaur Jaswal, aber ihr lockerer und zugleich feinfühliger Schreibstil, der mit viel Humor an den richtigen Stellen gewürzt ist, hat mir ausnehmend gut gefallen. Das farbenfrohe, mit edlen Goldakzenten verzierte Cover verspricht eine angenehme Wohlfühlstory; in Anbetracht all der faszinierenden indischen Impressionen in diesem Buch – lebendige Märkte, heilige Gedenkstätten, kunstvolle Tempel, spirituelle Rituale, geschichtsträchtige Traditionen – stimmt dies wohl. Dennoch zeichnet die Autorin kein verklärtes Bild von Indien, sondern schlägt auch ernste Töne an, die zum Nachdenken anregen. Sterbehilfe, die Alltäglichkeit von Vergewaltigungen, seelischer Missbrauch und veraltete Ansichten gegenüber Frauen sind zentrale Elemente der Handlung. Aufgrund der zahlreichen aufgeweckten Dialoge, witzigen Momente und rührenden Szenen verfällt man beim Lesen allerdings keineswegs in Negativität, im Gegenteil.
Fazit: Unheimlich atmosphärischer, tiefgründiger Indien-Roman über Familienzusammenhalt, Traditionen, den Mut zur Veränderung und die Suche nach dem individuellen Glück.
Rezensionen von Katzenmicha:
Ein gefühlvoller Roman mit einer Prise Humor
Die unglaubliche Reise von Sitas Töchtern von Jaswal Balli Kaur
Tessa hat sich von ihrem Mann getrennt und will nun neu beginnen.Aber keine Wohnung,kein Job machen es ihr nicht leicht -und noch dazu fehlt es Tessa auch an Selbstvertrauen.Die Begegnung mit dem Leadsänger Ben und seinem kleinen Bruder Andy,die Tessa vor hysterischen Fans rettet-bringt die Wende in ihrem Leben.
Ben bietet Tessa den Job eines Kindermädchens an.Den bei seiner Großfamilie wird dringent eine gebraucht.Aber nicht alle sind begeistert,aberTessa schafft es mit viel Herz -das sie akzeptiert wird.Sie wird zu einem wertvollen,wichtigen Mitglied der Großfamilie.Und Tessa hat nun endlich wieder ein Zuhause-wenn da nicht die Gefühle für Ben wären.Tessa hat Angst das die Gefühle alles wieder zerstören könnten…..
Die Autorin Heike Sonn hat einen tollen Schreibstil-schnell war ich mit den Charakteren vertraut.Sie beschreibt jeden der Charakter super-ich habe sie richtig vor mir gesehen.Jeder aus der Familie ist anders ,hat Macken und Kanten.Der Roman ist nicht nur ein Liebesroman -sondern auch ein Familienroman.Es geht in der Geschichte nicht nur um zwei Liebende sondern um eine ganze Familie.Es hat viel Freude gemacht zu lesen-5 Sterne sehr gerne dafür.
Rezensionen von nanu?!:
Überzeugt nicht
super fresh von Donna Hay
Als ich das Kochbuch zum ersten Mal aufschlug, war ich wegen der eleganten Aufmachung und den kompliziert klingenden Rezepten erstmal schwer beeindruckt. Nach dem ersten Blättern erhielt meine Begeisterung aber einen ordentlichen Dämpfer. Das hat verschiedene Gründe...
Mir gefallen die Kompositionen sehr, olles Gemüse wird hier komplett neu erfunden.
Allerdings wird man um einen Besuch im Feinkostladen nicht herumkommen wenn man alle Zutaten bekommen will.
Viele Gerichte gehen stark in die asiatische Richtung und erfordern eine ganze Reihe an Dingen, die man nur in spezielle Läden bekommen kann. Von manchen Lebensmitteln habe ich auch noch nie etwas gehört, das passt nicht mit dem Motto des Buches "alltägliche Küche", wenn ich erst googlen muss, was ich da koche.
Gut finde ich das einige der Gerichte stark verändert werden können, sodass man jedes Mal ein komplett neues Gericht erhält. Zum Beispiel bei dem "klebrigen Miso-Hähnchen" kann man einfach das Gemüse aus der Unterlage austauschen, bei den Frittatas verändert man die Füllungen, die Burger mit den Kichererbsen-Pattys erhalten andere Beilagen, die Einlagen der asiatischen Hühnerbrühe sind ebenfalls variabel, usw. Da gibt es ganz viele Möglichkeiten und die Autorin hat da ganz viele Vorschläge präsentiert.
Aus dem Gemüse macht Donna Hay einfach alles: Pizza, wo der Boden aus Blumenkohl besteht, mit verschiedenen Belägen. Vegetarische Lasagnen, immer mit anderen Füllungen. Ravioli, wo die Aussenhülle nicht aus Nudelteig, sondern aus Zucchinis bestehen. Es gibt ein ganzes Kapitel nur mit Bowls, die sind ja gerade total angesagt, in den verschiedensten Variationen. Es gibt viel zu entdecken, zwar auch Rezepte mit Fleisch und Fisch, die muss man allerdings suchen, weil es nicht so viele sind.
Und man muss ein Freund von Kohl und Hülsenfrüchten sein, denn sonst bleiben nicht viele Rezepte übrig.
Die Kochanleitungen sind sehr kurz gehalten. Zu kurz! Die Autorin ist kein Freund von langen Worten, es bleiben Fragen offen. Vielleicht denkt sie sich, dass der Leser schon von selbst wissen wird was gemeint ist. Bei jemanden der viel und gerne kocht, mag das stimmen, Anfänger werden aber überfordert sein.
Es gibt auch keine Angaben zur Zubereitungszeit, keine zu Nährwerten oder Kalorien.
Von den Fotos bin ich auch nicht so begeistert. Sie sind zwar richtig schön und kunstvoll, aber oft sieht man gar nicht was da eigentlich auf dem Teller liegt. Alle Seiten des Buches sind komplett schwarz, die Teller auf den Bildern ebenfalls. Oft ist sogar das Essen auf den Tellern recht dunkel, entweder weil die Lebensmittel von Natur aus so sind (schwarzer Reis, schwarzer Kohl, Auberginen,...), oder weil man es mit der Hitze zu gut gemeint hat. Nichts gegen Röstaromen, aber manche der Gerichte sind an den Rändern ja richtig verbrannt. Man hat also schwarz auf schwarz auf schwarz.
Und durch die ganze Druckerfarbe riecht das ganze Buch richtig streng.
Das Buch hat tolle Tipps um Gemüse mal völlig neu zu kreieren, alltagstauglich ist es aber überhaupt nicht. Schade! 2,5 Punkte gibt es daher nur von mir.
Rezensionen von chipie2909:
Wohin du auch ziehst, deine Vergangenheit nimmst du mit
What if we Drown von Sarah Sprinz
Was für ein schönes Cover! Und auch der Titel zog mich magisch an und machte mich sehr neugierig auf die Geschichte aus der Feder der deutschen Autorin Sarah Sprinz. Als ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich die Story unbedingt lesen. Erschienen ist dieser Titel übrigens beim LYX-Verlag, meinem absoluten Lieblingsverlag.
Die Young Adult Bücher von LYX garantieren wundervolle Lesestunden und da kann man gar nichts „Falsches“ wählen. Doch um was geht es in „What if we Drown“ überhaupt?
Laurie will vor ihrer Vergangenheit fliehen und zieht von Toronto nach Vancouver, um dort Medizin zu studieren. Zu tief sitzt der Schmerz, den der Verlust ihres Bruders Austin in ihr ausgelöst hat. Dreieinhalb Jahre ist es nun her und sie hofft, dass ihr Neubeginn in Vancouver den Schmerz leichter werden lässt. Auch Austins größter Wunsch war, Arzt zu werden. Die ersten Tage in Vancouver verlaufen bestens, sie findet sofort Freunde und trifft auf Sam, der ihr Herz sofort höher schlagen lässt. Doch dann erfährt sie, dass er mehr mit ihrem Leben zu tun hat, wie ihr lieb ist. Denn plötzlich tut sich die Frage auf: Was hatte Sam mit Austins Tod zu tun?
Mein Eindruck vom Buch:
Ich fand es super, dass am Anfang des Buches eine Trigger-Warnung ausgesprochen wird. Die Thematik des Buches ist zum Teil harter Tobak und die Warnung fand ich sehr sinnvoll. Nichtsdestotrotz haben mich die ersten Seiten sofort begeistert! Ich liebe es, wenn eine Geschichte in der Ich-Form erzählt wird, so kann man gleich einen ganz anderen Bezug zu den Protagonisten herstellen. In dieser Story taucht man in die Gedankenwelt von Laurie ein, die viel zu früh ihren geliebten Stiefbruder Austin verloren hat. Ihre Verzweiflung darüber war richtig spürbar und die Emotionen wurden unheimlich authentisch von der Autorin dargestellt. Aber nicht nur Laurie habe ich schnell ins Herz geschlossen. Nein, auch Emmett und Hope kann man einfach nur gernhaben, ebenso wie Kian, Teddie und Cole. Last but not least ist auch Sam ein ganz besonderer Charakter, dessen Herzenswärme ebenso gefühlvoll zu Papier gebracht wurde. Übrigens musste ich nicht nur einmal lachen, als ich Emmetts und Hopes Schlagabtausch folgen durfte. Es macht einfach Spaß, die Figuren zu begleiten: Mit ihnen zu lachen, mit ihnen zu weinen und als Leser vergaß ich oft, dass diese berührende Geschichte Fiktion ist. Schön fand ich ebenso, dass Vancouver so bildlich beschrieben wurde. Dies hat by the way dazu geführt, dass diese Stadt jetzt ganz oben auf meiner To-Travel-List steht.
Fazit:
Für mich ist „What if we Drown“ ein absolut gelungenes Debüt und ein toller Auftakt der „University of British Columbia-Reihe“, von der es 3 Teile geben wird. Ich freu mich schon sehr auf den nächsten Band „What if we Stay“! Dieser erscheint am 26. Februar 2021 und darin darf der Leser dann Lauries beste Freundin Amber ein Stück begleiten.
Rezensionen von ClaudiaWirth@t-online.de:
Wohin du auch ziehst, deine Vergangenheit nimmst du mit
What if we Drown von Sarah Sprinz
Was für ein schönes Cover! Und auch der Titel zog mich magisch an und machte mich sehr neugierig auf die Geschichte aus der Feder der deutschen Autorin Sarah Sprinz. Als ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich die Story unbedingt lesen. Erschienen ist dieser Titel übrigens beim LYX-Verlag, meinem absoluten Lieblingsverlag.
Die Young Adult Bücher von LYX garantieren wundervolle Lesestunden und da kann man gar nichts „Falsches“ wählen. Doch um was geht es in „What if we Drown“ überhaupt?
Laurie will vor ihrer Vergangenheit fliehen und zieht von Toronto nach Vancouver, um dort Medizin zu studieren. Zu tief sitzt der Schmerz, den der Verlust ihres Bruders Austin in ihr ausgelöst hat. Dreieinhalb Jahre ist es nun her und sie hofft, dass ihr Neubeginn in Vancouver den Schmerz leichter werden lässt. Auch Austins größter Wunsch war, Arzt zu werden. Die ersten Tage in Vancouver verlaufen bestens, sie findet sofort Freunde und trifft auf Sam, der ihr Herz sofort höher schlagen lässt. Doch dann erfährt sie, dass er mehr mit ihrem Leben zu tun hat, wie ihr lieb ist. Denn plötzlich tut sich die Frage auf: Was hatte Sam mit Austins Tod zu tun?
Mein Eindruck vom Buch:
Ich fand es super, dass am Anfang des Buches eine Trigger-Warnung ausgesprochen wird. Die Thematik des Buches ist zum Teil harter Tobak und die Warnung fand ich sehr sinnvoll. Nichtsdestotrotz haben mich die ersten Seiten sofort begeistert! Ich liebe es, wenn eine Geschichte in der Ich-Form erzählt wird, so kann man gleich einen ganz anderen Bezug zu den Protagonisten herstellen. In dieser Story taucht man in die Gedankenwelt von Laurie ein, die viel zu früh ihren geliebten Stiefbruder Austin verloren hat. Ihre Verzweiflung darüber war richtig spürbar und die Emotionen wurden unheimlich authentisch von der Autorin dargestellt. Aber nicht nur Laurie habe ich schnell ins Herz geschlossen. Nein, auch Emmett und Hope kann man einfach nur gernhaben, ebenso wie Kian, Teddie und Cole. Last but not least ist auch Sam ein ganz besonderer Charakter, dessen Herzenswärme ebenso gefühlvoll zu Papier gebracht wurde. Übrigens musste ich nicht nur einmal lachen, als ich Emmetts und Hopes Schlagabtausch folgen durfte. Es macht einfach Spaß, die Figuren zu begleiten: Mit ihnen zu lachen, mit ihnen zu weinen und als Leser vergaß ich oft, dass diese berührende Geschichte Fiktion ist. Schön fand ich ebenso, dass Vancouver so bildlich beschrieben wurde. Dies hat by the way dazu geführt, dass diese Stadt jetzt ganz oben auf meiner To-Travel-List steht.
Fazit:
Für mich ist „What if we Drown“ ein absolut gelungenes Debüt und ein toller Auftakt der „University of British Columbia-Reihe“, von der es 3 Teile geben wird. Ich freu mich schon sehr auf den nächsten Band „What if we Stay“! Dieser erscheint am 26. Februar 2021 und darin darf der Leser dann Lauries beste Freundin Amber ein Stück begleiten.
Rezensionen von Claudia R:
niedlich und liebevoll gestaltet
Mein Fingerpuppenbuch - Emily Eule von Erl Lea-Marie
Klappentext:
Emily Eule ist ganz aufgeregt. Heute macht sie mit Mama einen Ausflug durch den Wald. Wen sie dabei wohl alles trifft? Eine zauberhafte erste Vorlesegeschichte mit echter Plüsch-Fingerpuppe, die zum interaktiven Nachspielen der Geschichte einlädt. Das Spielbuch mit stabilen Pappseiten ist bereits für Kinder ab 24 Monaten geeignet.
Cover:
Das Cover ist sehr niedlich gestaltet und zeigt eine kleine Eule mit ausgebreiteten Flügeln. Vor allem der plüschige Kopf sticht hervor. Auch der Hintergrund und die natürliche Umgebung im Wald ist sehr schön gestaltet. Ein Fuchs und ein kleiner Vogel sind erkennbar.
Meinung:
Ein wunderschönes Kinderbuch ab 24 Monaten aus stabiler Pappe und sehr gut zum Vorlesen geeignet.
Die Schrift ist angenehm groß gewählt, so dass sie gut erkennbar ist. Die Sätze sind einfach und verständlich gehalten, so dass man diesen sehr gut folgen kann.
Die Geschichte selbst ist sehr liebevoll und niedlich aufgebaut. Es geht um die kleine Eule Emily, die mit mit ihrer Mama einen Ausflug in den Wald macht und dabei allerhand spannende Dinge entdeckt.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten.
Toll ist auch die kleine Fingerpuppe. Denn das Gesicht der Eule Emily ist beweglich und kann als Fingerpuppe benutzt werden und so wird es zu einem richtigen Erlebnis und es kommt viel Bewegung in die Geschichte. So wirkt es noch lebendiger und macht noch mehr Spaß.
Eine Geschichte mit Fingerpuppe ist gerade bei den Kleinsten ein großes Highlight und macht sehr viel Spaß.
Die Fingerpuppe ist sehr plüschig und kommt sehr gut an. Das Eulengesicht sticht sehr hervor und macht so auf sich aufmerksam und weckt die Neugier.
Der Schreibstil ist locker, leicht und flüssig. Die Sätze sind sehr angenehm und kurz und dem Alter angemessen, so dass die kleinen auch gut folgen können.
Die Illustrationen sind wunderschön und veranschaulichen das Vorgelesene. Die Qualität des Buches ist sehr gut und stabil und altersentsprechend geeignet.
Fazit:
Eine niedliche und liebevolle Geschichte um Emily Eule mit interaktiven Effekten durch das Fingerpuppenelement.
Rezensionen von Claudia R:
Wein, Mord und Fassenacht ...
Winzerschuld von Andreas Wagner
Klappentext:
Wein, Mord und Fassenacht.
Alle feiern Fassenacht. Die große Sitzung ist in vollem Gange, bis in die Morgenstunden wird bei Wein und Sekt getanzt. Als am nächsten Tag eine der Bedienungen tot aufgefunden wird und der Till spurlos verschwunden ist, wird schnell klar, dass in diesem Jahr einiges aus dem Ruder gelaufen ist.
Kurt-Otto Hattemer versucht Licht ins Dunkel zu bringen. Eine fieberhafte Suche beginnt, die schnell offenbart, dass Schuld niemals verjährt.
Cover:
Ein wunderschönes emons Cover, welches ein Weinglas zeigt und sich mit dem Hintergrund sehr schön verbindet. Auch die Farbwahl ist sehr gut gewählt und angepasst. Der rötliche Schimmer des Hintergrundes verbindet sich gut mit dem Weinglas. Das Cover macht neugierig und weckt das Interesse.
Meinung:
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Es wird spannend und teils auch recht düster erzählt. Der Plot ist nicht ganz einfach und die Rückblicke zu Beginn etwas verwirrend.
Kurt-Otto mit seinem trockenen Humor hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere sind sehr vielschichtig und haben schon so einiges mitgemacht. Die Atmosphäre ist teils recht düster, aber humorvolle Gespräche und witziger Schlagabtausch darf auch hier nicht fehlen und sorgt für einige Schmunzeln. Man taucht ein in das Geschehen der Fassenacht und der Winzerei und kann auch hier noch einiges dazu lernen.
Die Geschichte dahinter wird sehr spannend und fesselnd erzählt und man kann die Geschehnissen und Abläufen sehr gut folgen.
Die einzelnen Charaktere sind sehr gut durchdacht und sehr vielzellig, was es zu Beginn nicht gerade leicht macht, nach und nach versteht man immer Besser die Zusammenhänge und auch die Rückblenden ergeben immer mehr Sinn.
Doch zu viel vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten, da ich dem Krimi nicht seine Spannung nehmen möchte.
Mich konnte dieses Buch sehr gut unterhalten und auch das Ambiente drumherum hat mich sehr berührt und bewegt. Hier erfährt man allerlei Hintergründe und kommt auch sehr gut in die Region und die Vergangenheit hinein, welche sehr authentisch und wissensreich beschrieben wird.
Ein spannender Fall, der am Ende sehr schlüssig und passend aufgeklärt wird, auch wenn zu Teil etwas vorhersehbar, hat es mir recht gut gefallen.
Fazit:
Winzer-Milieu, Fassenacht und Krimi, drei spannende Komponenten, die für gute Unterhaltung sorgen.
Rezensionen von Lesemama:
Wenn einer lügt ...
Das lügenhafte Leben der Erwachsenen von Elena Ferrante
Zum Buch:
Neapel in den Neunzigern, Giovanna ist dreizehn Jahre alt, die Vorzeigetochter kultivierter Mittelschichtseltern, eine strebsame Schülerin. Doch plötzlich verändert sich alles, ihr Körper, ihre Stimmung, die Noten brechen ein, und immer öfter gerät sie mit ihren Eltern aneinander.
Zufällig kommt Giovanna der Vorgeschichte ihres Vaters auf die Spur, der aus einem ganz anderen Neapel stammt, einem leidenschaftlichen, vulgären Neapel. Dort treibt sie sich herum, aber die Geheimnisse, auf die sie da stößt, verstören sie. Und als sie bei einem Abendessen bemerkt, wie ein Freund der Familie unterm Esstisch zärtlich die Füße ihrer Mutter streift, verliert sie vollends die Fassung. Denn wem kann sie überhaupt noch trauen? Und was soll ihr Halt geben? Oder ist sie selber bereits unrettbar verwoben in dieses lügenhafte Leben der Erwachsenen?
Meine Meinung:
Dies war mein erstes Buch der Autorin, obwohl ich schon sehr viel über sie gehört habe.
Das Thema sprach mich sofort an, vor allem war es wohl aber die Zeit, in der es spielte.
Das Setting, in dem strengen und doch so anderen Neapel war so anders, als ich mir das Italien vorstellte.
Der Schreibstil war gut zu lesen, auch wenn ich so "höhere" Literatur normalerweise nicht so gerne lese, es ist mir oft zu anstrengend.
Aber so ganz konnte mich die Story um die pubertierende Giovanna nicht überzeugen.
Vielleicht versuche ich es doch mal mit der Freundinnen Reihe.
Rezensionen von clavacs:
Die grüne Vision
Das lügenhafte Leben der Erwachsenen von Elena Ferrante
Die grüne Vision … (Rezension|Innovation, Hans Klawatsch)
22.11.2020
Dr. Opelt, Rüdiger, Psychologe|Historiker; Die grüne Vision – Leben im Jahr 2100;
ISBN: 978-3-948811-14-3
Rüdiger Opelt sieht in Urwäldern, Natur und Leben in optimaler Symbiose orchestrierter kreativer Diversität verwirklicht, atemberaubend schön.
Welch eine Blaupause zur Gestaltung unseres Planeten Erde mit uns Menschen, um zu bleiben. – Ich schließe meine Rezension.
Die grüne Vision, vom Buchinhalt originär, ambitioniert und vielschichtig – Leser kommen nicht ohne ergriffen und berührt zu werden durchs Buch, spannend und anregend.
Rüdiger Opelt hat sich sichtlich dem Dasein verschrieben, wer nach fundierten Daseinsexpertisen sucht, wird in seinen Büchern fündig: Die grüne Vision ist nur eines davon.
Wir Leser werden ungeschönt deutlich durch die Odysseen der Menschheitsgeschichte geführt, bis ins Jetzt mit seinem weltweiten Chaos – Gewissen und Verantwortung drängen vehement ins Bewusstsein.
Mutig zurück in die Zukunft und wir Menschen trotzen Endzeitstimmungen, wenn wir Herz, Hand und Hirn benutzen und wir uns der Fehler der Vergangenheit bewusst werden und diese durch Zukunftslösungen ersetzen, lässt sich Opelts Zuveresicht|Optimismus zusammenfassen. Welt gestalten!
In 24 Kapiteln erschließt uns Rüdiger Opelt seine grüne Vision fürs 21zigste Jahrhundert – bekanntlich kommt es zumeist anders als man denkt. Es ist stets besser dem Wegwissen zu folgen, unter diesem kulminieren WegundZiel! Evaluierung beugt Fehlallokationen vor. Der Autor ist sich dessen ohnehin weitgehend bewusst, es sei hier für Leser ergänzend erwähnt.
K1: Den Muttermord an unserem Planeten Erde werden wir nicht überleben (Toynbee), lässt sich K1 zusammenfassen. Unsere Sorglosigkeit im Umgang mit unserem Planeten, gründet gutteils mangels Bewusstsein um die Erdgeschichte. RO führt uns dieses, in einem Art Lebenslauf unserer Erde, fundiert bis drastisch vor Augen und Hirn: Vulkanologie, Erdmagma bricht sich gewaltig an die Erdoberfläche und bildet Vulkane, der Beginn aller Biosysteme; alsbald schaffen Mikroorganismen die Grundlage aller Natur und Leben; im rhythmischen und kreisläufigen Zeitenlauf von hunderten Jahrmillionen; Evolution und Entwicklung zeigt sich, hin zu immer komplexeren Ereignissen; wir dürfen insofern von Spiralläufen und nicht bloß von Kreisläufen sprechen, was sich später in der Doppelhelix (DNA/DNS) eindrucksvoll zeigt. Rüdiger Opelt (RO), taucht uns Leser erhellend ein, in diese spannende Entwicklung der Erdgeschichte. Und schärft uns damit in Bewusstwerdung und Bewusstsein um unsere wahrhaften Lebensgrundlagen. Wir Menschen die Kinder dieser phänomenalen Ereignisse.
K2: Entwicklung erfolgt teils in Schüben (Fulguration), wir springen und finden uns auf lebenswerten Kontinenten, unter Flora, Fauna und Hominini. Der Autor, Psychologe und Geschichtsforscher, versetzt uns in eine fast nostalgisch-romantische Zeit, ich überzeichne etwas, bewusst! – Seine Vision von organischen Städten, Pyramiden-Städte, Gebirgsstädte, welche spielend die etwa 10 Mrd. Menschen zur kommenden Jahrhundertwende aufzunehmen vermögen.
Sind wir Menschen dankbar für alternierende Anschauungen|Sichtweisen, diese inspirieren und laden zu weiteren innovativen Visionen|Sichtweisen.
Rüdiger Opelt grätscht mit seiner Vision von organischen Städten in mein angestammtes Metier|Genre als Baumeister: Diversität wird Programm.
Den Geschichtsforscher RO mögen die Pyramiden, überall auf der Welt, besonders die der Azteken im Hochland von Mexiko und die der Pharaonen in Nordafrika, inspiriert haben und gleichsam den Psychologen RO, wissend um die Bedürfnisse von uns Menschen. Nicht unbedingt eine geläufige Konklusion, umso mehr beachtenswert!
Ich erlaube mir eine Hintergrund-Bemerkung, irgendwie sehe ich mich mit Marxismus light konfrontiert, wie bei Franziskus‘ aktueller Enzyklika auch.
Wir Menschen als Landwirte im Hausgarten, auf der Hausterrasse, das erinnert mich an die DDR-Doktrin. Leser und Autor, mögen mir diese persönlichen Einschübe nachsehen, ich finde diese angezeigt.
Zurück zum Anliegen des Autors, das nachvollziebar berechtigt ist: wir bedürfen innovativer Visionen, um zu überleben. Alles, aber auch wirklich alles muss auf den Prüfstand, wir bedürfen neuer Ansätze und Lösungen, wir dürfen allerdings die Evolution nicht außer Acht lassen und Evolution bedeutet Diversität und Freiheit.
Bei Rüdiger Opelt schwingen diese Kriterien, teils intensiv und effizient, allemal mit, der Lösungen sind viele. Ich greife beispielhaft die Gebirgsstädte auf, wir haben solche anschaulich mit Honkong, mit den Stadtstaaten wie Singapur und andere. Ein wichtiges Thema ist zweifellos die Zersiedelung, diese gilt es im Auge zu behalten und vorzubeugen. Städte mit Öko-Charme sind eine Richtung weisende Vorstellung, orientieren wir uns an orchestrierter Vielfalt|Diversität.
Organische Städte sind ein visionäres Thema, wählen wir mit Bedacht! Dem Autor sei Dank, diese Thematik aufzugreifen und selbst in Details als Vision durchzuspielen.
Lesern sei nachdrücklich empfohlen, sich dieser Thematik mit Herz und Verstand zu nähern und anzunehmen.
K3: Ein besseres Jetzt liegt in fortwährender Symbiose von Natur|Leben und Mensch als gesundes ÖKO-TECHNIK-SYSTEM.
In Urwäldern pulsieren Natur und Leben hoch intelligent und effizient, lernen wir Menschen vom Urwald und wir driften unter Zukunft, reüssiert Autor Rüdiger Opelt, was möchte man dem hinzufügen!
Das verlangt von uns Menschen Innovation-Management, verlangt von uns bewusst verantwortlich Möglichkeiten und Chancen aufgreifen, bewusst die Welt mitgestalten, buchstäblich stets neue Welten zu kreieren, im Einklang mit Natur und Leben.
Innovationskraft bestimmt unseren Innovationsbogen, Innovatoren sind keine Spezialisten, sondern Universalisten mit Gespür und Durchblick.
Lösungskompetenz verlangt nach Spinnern, nach niveauvollen Allroundern, die von allem etwas verstehen, perzeptive Weltenbummler mit apperzipierenden Fähigkeiten sind gefragt – Typen vom Schlage Leonardo da Vincis. Der Autor driftet teils in seinen Spuren.
Diese drei Kapitel sind von mir beispielhaft aufgegriffen, es geht innovativ durch alle 24 Kapitel, kaum einen Lebensbereich ausklammernd, lassen wir Menschen uns darauf ein, es geht um eine lebenswerte Zukunft, im Miteinander mit Natur und allen Mitlebewesen.
Auf ein weiteres Kapitel möchte ich besonders eingehen, abschließend, bei dem sich reichlich Divergenz unter uns beider Autoren zeigt: K20 – Spiritualität und Sinn.
Jedem Menschen seine Weltanschauung, könnte man eingestehen, also bald 10 Mrd. Anschauungen, diesbezüglich würde der Urwald zum Dschungel, die Wahrheit der Wirklichkeit, wahr und wirklich, ist nur eine.
Ich teile die Ausführungen in K20 bishin zu den punktierten Ausführungen, diese Sichtweisen sind mehr oder weniger bekannt. Die Monadenlehre betreffend, merke ich den heftigen brieflichen Diskurs zwischen Newton und Leibniz an. Zu Leibniz Monaden, wenn dann mit Türen und Fenstern, was auch von RO so gesehen wird.
Ich bringe hier einfachheithalber meine persönlichen Einsichten und Erkenntnisse mit ein, worum geht es: dem Dasein sein Wesen und damit um Bewusstwerdung, es drängt uns Menschen um unser Menschsein zu wissen, wahr und wirklich zu wissen. Ich darf diesbezüglich auf Meilensteine meiner Bewusstwerdung zugreifen, in meinem Schrifttum reichlich beschrieben. Das Wesen des Daseins erweist sich jeden Augenblick selbst, diesbezüglich ist nichts zu beweisen, nur zu entdecken, so als Vorbemerkung. Es geht um Wahrnehmung, nicht nur um die über unsere geläufigen Sinne, ergänzend sind Innenschau, Intuition, Ahnung, usw. mit im Spiel und insbesondere darauf kann ich persönlich zugreifen. Zum einen auf das komplementär-ambivalente Verschränkungsmuster, das allen Ereignissen als Verlaufsmuster implizit ist und strikte Orientierung bietet, Lebensorientierung bietet, zum anderen auf den Ikonmenschen in uns, die kosmische Blaupause in uns. Insbesondere über diese beiden Kategorien schreiben sich Weltbild, Lebensbild und Menschenbild gänzlich neu. Wirkbild und Werkbild und Lebenserfüllung unter gänzlich neuem Licht. Es geht primär nicht darum was wir Menschen wollen, sondern wessen wir bedürfen. – Ich reiche dieses Bewusstsein gleichsam auf K21 hin weiter.
Ich füge, meinen Sichtweisen folgend, unseren Daseinskulturen deren Wesenskultur hinzu. – Ich möchte es hier bei diesem persönlichen Einschub belassen.
Die grüne Vision von Dr. Rüdiger Opelt ist zu wertvoll um lediglich darüber zu Rezensieren, ich ergänzte innovativ, wo es sich anbot. Ich danke Rüdiger Opelt von Herzen für Die grüne Vision und seine Einladung das Buch zu besprechen, es bereitete mir viel Freude.
Es geht bei dem Buch um Lebenskunst und Lebenserfüllung, insofern sind viele Menschen angesprochen, ich empfehle Die grüne Vision zu lesen guten Gewissens.
Johann Klawatsch, Bludenz, Nov. 2020
(Lebenswissenschaftler, Universalist der vielverschmähten School of Life …)
Rezensionen von nicole koppandi:
Eine interessante Herangehensweise
Dieses ganze Leben von Raffaella Romagnolo
Paola wächst in einer Villa irgendwo in Italien gemeinsam mit ihrem behinderten Bruder in sehr reichen Verhältnissen auf. Die Eltern leiten ein Bauunternehmen, es gibt eine rumänische Nanny, die für den Bruder engagiert wurde und einen Gärtner, der es scheinbar auf die Oma abgesehen hat.
Paola, 16, findet sich zu dick, mit Pickel im Gesicht und einem Pferdegesicht – sie nimmt sich selbst sehr negativ wahr.
In der Schule fühlt sie sich Außenseiterin, nur Antonio, aus der Margeriten-Siedlung trifft sich mit ihr und ist ausgesprochen nett und empathisch. Dort spielt Ricci mit Antonios Bruder Schach, Paola und Antonio können sich sehen und reden. Ein bisschen verliebt sich Paola in Antonio, kann aber nicht glauben, dass dieser gutaussehende Junge es ehrlich mit ihr meint, eher hat er etwas Hinterhältiges im Sinn – so etwas ist ihr schon einmal passiert.
Jedoch dürfen Paola und Ricci nicht in die Margeriten-Siedlung, das will ihre Mutter nicht, sie machen es trotzdem – heimlich.
Vieles in der Familie passiert heimlich und ist geheimnisvoll, weil nicht gesprochen wird. Schweigen und nichts ansprechen, ist das, was die Familie zusammenhält, bis es nicht mehr geht. Bis vieles ganz offensichtlich wird und man endlich reden muss und somit auch die Familiengeheimnisse preisgegeben werden. Wie ich finde, eine tolle Herangehensweise in diesem Roman.
Das letzte Drittel des Romans ist genial geschrieben. Zwischendurch war es fast ein bisschen konfus und holprig, weil Paola denkt und das fängt irgendwo an und hört auch irgendwo wieder auf, ist manchmal ganz zusammenhangslos und metaphorisch – das war nicht so meins und gewöhnungsbedürftig.
Alles in allem ein ausgesprochen gutes Buch, mit einer interessanten Herangehensweise.








