Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Sago:
Einfach mal abtauchen
Wonderlands von Laura Miller
In "Wonderlands" lässt die Herausgeberin ein wahres Feuerwerk der phantastischen Literatur der vorangegangenen Jahrtausenden zünden. In kurzen Essays beginnt es mit den alten Mythen und Legenden wie dem Gilgamesch-Epos, Tausendundeiner Nacht und König Arthur, führt weiter ins Zeitalter der Wissenschaft und Romantik, geht über ins Goldene Zeitalter der Fantasy und die neue Weltordnung im 20.
Jahrhundert und schließt mit dem Computerzeitalter. Dabei werden nicht nur reine Fantasy-Schöpfungen vorgestellt, sondern auch dystopische und solche der Science Fiction.
Nach einer kurzen Einleitung geht es sofort in medias res. Eine Vielzahl an Professoren und Professorinnen, journalistisch Tätigen sowie Literaturkriterinnen und Literaturkritikern stellt die Werke vor, unter denen sich selbst für mich als Kennerin der Materie einige wenige unbekannte befanden. Jedes Essay wird abgerundet durch ein Foto der Originalausgabe, des Verfassers und Illustrationen aus dem jeweiligen Buch oder der späteren Verfilmung.
Trotz der ansonsten eng beschriebenen Seiten blieb das Buch für mich durchgängig faszinierend, was schon eine kleine Meisterleistung darstellt. Etwas schade fand ich aber, dass der Leser nicht erfährt, wonach entschieden wurde, welche Werke es ins Buch geschafft haben. Handelt es sich um solche, die die Herausgeberin für die mit dem meisten Einfluss hält oder für die literarisch wertvollsten? Jeder wird wohl zwangsläufig Bücher vermissen, die der eigenen Meinung nach dann zwingend hineingehört hätten. In meinem Fall wären das zweifellos die Michael Endes (wie man überhaupt deutschsprachige Autoren fast vergebens sucht) und die Wüstenplanet-Reihe. Dass Autorinnen in der absoluten Minderheit sind, versteht sich angesichts des geschichtlichen Hintergrundes leider von selbst. Gerade deswegen hätte man hier aber dann bei Darstellung der zeitgenössischen Literatur dort einen größeren Fokus hinlegen können.
Auch wenn die Werke nicht nur aufgezählt, sondern mit Verfasser, Inhalt und Einfluss dargestellt werden, fehlen mir außerdem zusammenfassende Erläuterungen über die Entwicklung der phantastischen Literatur durch Beschreibung etwa gemeinsamer Merkmale, Erläuterung der wirklich zahlreichen Subgenres usw. Dies tat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch.
Rezensionen von KimVi:
Konnte mich leider nicht überzeugen
Hexenjäger von Seeck Max
Die Bestseller-Trilogie des Autors Roger Koponen ist äußerst erfolgreich. Während er sich gerade auf einer Lesung befindet, wird seine Frau grausam ermordet. Ihre Leiche wird so arrangiert, dass sie an einen beschriebenen Mord aus der Trilogie erinnert. Kommissarin Jessica Niemi beginnt mit ihrem Team zu ermitteln.
Es kommt schon bald zu weiteren Todesfällen. Dabei stellt sich nicht nur heraus, dass der Täter sich offenbar von den Büchern inspirieren lässt, sondern dass alle Frauen ein starke Ähnlichkeit mit der ermittelnden Kommissarin haben...
Der Einstieg in diesen Thriller gelingt mühelos, denn man befindet sich sofort mitten im spannenden Geschehen. Der Mord an der Frau des Schriftstellers gibt einige Rätsel auf. Der Täter scheint den Ermittlern nicht nur immer einen Schritt voraus zu sein, sondern ein regelrechtes Katz- und Mausspiel zu treiben, dass er genießt. Jessica Niemi und ihr Team ermitteln fieberhaft. Sie folgen jeder Spur, kommen aber immer nur so weit, wie der Täter es zulässt. Jessica Niemi hat schon bald den Verdacht, dass die Taten etwas mit ihr zu tun haben könnten. Doch auch dieser Verdacht lässt sich nicht näher eingrenzen. Die Atmosphäre, die zwischen den Zeilen schwebt, ist düster und bedrohlich und damit äußerst passend für einen spannenden Thriller. Deshalb fliegt man zunächst atemlos durch das Buch.
Die aufgebaute Spannung kann leider nicht durchgehend gehalten werden, da es immer wieder Rückblicke in Jessicas Vergangenheit gibt, die man zunächst nicht zuordnen kann und die offenbar nichts mit den aktuellen Ereignissen zu tun haben. Diese Einschübe bremsen die Spannung im aktuellen Handlungsstrang aus und wirken zuweilen langatmig und zäh. Erst ganz zum Schluss fügen sich die unterschiedlichen Stränge zusammen.
Die aktuellen Ermittlungen sind durchgehend spannend und äußerst temporeich, denn die Ereignisse überschlagen sich regelrecht. Das Ganze gipfelt in einem hochspannenden Finale. Wobei man über die Auflösung, ob Motiv und Umsetzung glaubhaft wirken, geteilter Meinung sein kann.
Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich leider nur drei von fünf Bewertungssternchen. Die aktuellen Ermittlungen wirkten auf mich durchaus spannend, doch die Rückblicke in Jessicas Vergangenheit konnten mich leider nur bedingt fesseln und das atemlos spannende Finale wirkte auf mich viel zu konstruiert und extrem unglaubwürdig.
Rezensionen von C. P.:
Mir fehlten Spannung und Atmosphäre
Die Schrecken des Pan von Ursula Neeb
In diesem Roman hat die Autorin versucht, eine Reihe fiktiver brutaler Mordfälle rund um den realen Okkultisten Aleister Crowley anzusiedeln. Tatsächlich lernt man zunächst ein paar Momente seiner aktiven Zeit kennen, bevor er im luxuriösen Holloway-Sanatorium u. a. von der jungen Krankenschwester Maureen Morgan betreut wird.
Ihr vertraut Crowley ein paar wichtige Details an, welche später für die Aufklärung brutaler Morde wichtig, aber nicht entscheidend sind. Dank dieser Details versucht Maureen unabhängig von der Polizei, die Morde aufzuklären, da sie meint, als einfache Krankenschwester würde sie von der Polizei nicht ernst genommen werden. Vorhersehbar, dass ihre Naivität sie in tödliche Gefahr bringen wird.
Die Grundidee am Roman ist nicht schlecht. Vermisst habe ich jedoch neben einem vernünftigen Spannungsbogen auch diese viele kleinen Details, welche mir die damalige Atmosphäre greifbarer gemacht hätten. Ebenso fielen die Dialoge zu modern und umfangreich aus, um authentisch zu wirken. Als unnötig empfand ich Maureens Liebesleben, welches den eh nur spärlich mit Spannung versehenen Roman nur unnötig streckte, zumal es für den Kriminalfall an sich unbedeutend war.
Mich konnte der Roman nicht überzeugen, mir haben Spannung und Atmosphäre gefehlt.
Rezensionen von C. P.:
Spaß - Spannung - Unterhaltung
Herbstlande / Die Reisen des jungen Haselhorn von Markus Heitkamp
Die Herbstlande - ein magischer Ort in Form eines Ahornblattes. Ich muss gestehen, dass mir dieser Ort bisher fremd war, dennoch (oder grad deswegen?) war ich neugierig auf diese Novelle, die zu den Herbstlanden gehört. Vermutlich war da ein gewisses Haselhorn nicht ganz unschuldig dran. Im Anhang befindet sich ein Glossar, welches u.
a. aus den Aufzeichnungen eines Reisenden besteht und die wichtigsten Orte und Lebewesen erklärt. Derart gerüstet fühlte ich mich fit genug, mich in die abenteuerliche Novelle zu stürzen, wusste ich doch jetzt, was es mit Haselhorn, Dreizeh-Po und Zylinderbackenbartfisch (siehe auch das Coverbild) auf sich hat.
Die Reisen des jungen Haselhorn ist als Novelle geschrieben, welche zum Einen durch die Aufzeichnungen des Reisenden zu verschiedenen Themen zwischendurch immer wieder humorvoll aufgelockert wird. Einiges davon kannte ich bereits aus dem angehängten Glossar, aber das störte mich nicht. In Form von Zwischenspielen gibt es desweiteren noch eine Ebene hinter dem Geschehen, welche mit Haselhorns Schicksal verbunden ist und ein interessantes "hinter den Kulissen" bietet. Überhaupt bietet die Novelle jede Menge Möglichkeiten, seine Lachmuskeln zu trainieren, auch wenn sie eher ins Genre Fantastik statt Sport und Fitness eingeordnet wird. An den Lach- und Schmunzelmomenten war allerdings auch Haselhorns Eigenart nicht ganz unbeteiligt, die ich nicht vorweg nehmen möchte. Wobei mir die vielen kleinen Anspielungen und Wortspielereien auch sehr gefielen.
Eine sehr unterhaltsame und amüsante Novelle aus den Herbstlanden, welche auch ohne weitere Ortskenntnisse gelesen werden kann. Definitiv nicht mein letzter Ausflug in diese Gegend. Oder um es mit den Worten eines Spitzohrs zu beschreiben: Faszinierend!
Rezensionen von Petra Sch.:
weihnachtlich ponytastisch!
Ponyschule Trippelwick - Schiefer die Ponys nie singen von Ellie Mattes
Kurz zum Inhalt:
Kurz vor Weihnachten wird im Ponyinternat Trippelwick gewichtelt. Und Annie zieht ausgerechnet den Ponydirektor. Was kann sie ihm bloß schenken? Sie will natürlich das beste Geschenk für ihn finden. Zufällig hört sie, dass er einen Hinweis auf den geheimen Schatz von Gräfin Trippelwick, der Gründerin der Ponyflüsterschule, gefunden hat.
Kann sie das Rätsel mit Hilfe ihrer Freunde und ihres Gefährtenponys Henry lösen? Doch plötzlich haben ihre Freundinnen anderes zu tun und Henry verhält sich seltsam.
Meine Meinung:
"Schiefer die Ponys nie singen" ist der 3. Teil der Ponyschule Trippelwick. Für uns war es das erste Buch der Reihe, aber das hat uns nicht gestört, denn wir kamen sehr schnell in die Geschichte rein und haben uns auch gleich im Ponyinternat mit den vielen Kindern und Tieren zurechtgefunden. Sehr schön fanden wir die Idee, dass jede/r Schüler/in ein eigenes Gefährtenpony hat und dass nur die Ponyflüsterkinder mit den Tieren sprechen können.
Meine Tochter fand es lustig, dass der Direktor der Schule ein Pony ist. Und ein Zebra als Lehrer fand sie auch total witzig!
Der Schreibstil ist kindgerecht und humorvoll, und v.a. den Ausdruck "ponytastisch" fanden wir prima und die Bezeichnung "Ponichteln" für das Wichteln mit Ponys!! Und natürlich Henrys Verhörer, als er Annie einen "Weihnachtshahn" schenkt ;)
Auch das soziale Zusammenspiel zwischen den Ponyflüster-Kindern und ihren Gefährtenponys sowie überhaupt zwischen Menschen und Pferden und den Schülern untereinander ist faszinierend.
Viele Themen, die für Mädchen in diesem Alter wichtig sind, werden angesprochen: natürlich die Ponyliebe, Freundschaft, aber auch Eifersucht, Streit, Missgunst und erste romantische Gefühle.
Toll kombiniert ist das Ganze mit der Detektivgeschichte um das Rätsel des Schatzes von Gräfin Trippelwick.
Sehr schön war natürlich das Happy-End; nicht nur um den Schatz, sondern v.a. der Freundschaften. Dass die Kids merken, dass man miteinander sprechen muss, ehrlich sein und sich zuhören muss, dann können ein Streit und Probleme auch wieder aus der Welt geschaffen werden.
Schön war natürlich die Weihnachtsgeschichte zur Weihnachtszeit, und beim Lesen haben wir richtig Lust auf Kekse bekommen *lach*
Die vielen farbig illustrierten Bilder untermalen das Gelesene und peppen die Geschichte auf. Toll und hilfreich ist auch der Lageplan von Trippelwick im Buchdeckel.
Fazit:
Eine weihnachtliche fantasievolle Geschichte über Pferdeflüster-Mädchen, Freundschaft, Zusammenhalt und eine Schatzsuche.
Rezensionen von mamaofhannah07:
Ritter, Stolz und Glaube, mittelalterliches Magdeburg zum Leben erweckt
Die Jüdin von Magdeburg Historischer Roman von Ruben Laurin
Die Jüdin von Magdeburg ein historischer Roman von Ruben Laurin (Bastei Lübbe)
...„Eine Pfütze gleich neben dem Altar!“, platzte es aus ihr heraus, noch bevor sie ihn begrüßt hatte. „Das muss man sich nur einmal vorstellen: Es regnet herein, es regnet auf den Altar!“ S.92
Die gealterte, mystische Mechthild spricht bisweilen aus, was nicht jedem Obrigen und Machthungrigen behagt.
Ihre eigenes Schicksal ist eng mit der Geschichte Magdeburgs verknüpft. Die historische Persönlichkeit versucht die ihr anvertrauten Lieben zu schützen, wobei sie sich und ihrem Glauben treu bleibt. Die Geschlechterrolle, Fehltritte und der allgegenwärtige Glaube bieten einiges an Zündstoff und Konflikte sind somit vorprogrammiert. ...
Der Autor hat ein Gespür für diese längst vergangene Zeit. Zuweilen derb und direkt, zeitgemäß und eindringlich beschreibt er das Machtgefüge und die Abhängigkeit des Einzelnen von höfischer und kirchlicher Gunst. Es entsteht ein lebendig klares, realistisches Bild vom Mittelalter mit diesem Detailausschnitt von Magdeburg um 1250 bis 1278.
Die Charaktere sind beispiellos authentisch und wunderbar glaubhaft gezeichnet. Mit der Jüdin Esther und dem jungen Knappen Wolfram, dem einnehmenden Markgraf Otto von Brandenburg und der ach so feinen Heilwig sowie dem einnehmenden Ritter Gero von Greifenstein und dem hinterhältigen Priestermönch Gallus von Trier erlebt der Leser aufregende Momente. Die Figuren sind vielfältig und beleben die Geschichte auf berührende und bedrückende Art und Weise.
Die Personenliste mit historischen und fiktiven Figuren zu Anfang des Buches ist hilfreich, eine weitgefasste Zeittafel dient der Einordnung der vormaligen Geschehnisse. Besonders gut gefallen hat mir die Karte von Magdeburg anno 1250n.Ch. Während des Lesens habe ich die Wege des ein oder anderen Protagonisten durch die Stadt verfolgt. Ein ergänzendes Nachwort des Autors verdeutlicht die geschichtlichen Zusammenhänge und nachfolgenden Jahre dieser bewegten Ritterzeit. Das Glossar hilft bei erklärungsbedürftigen Worten weiter. Alles in allem finde ich diese Details sehr gelungen. Auch das Cover ist passend und ansprechend gestaltet. Neben dem Klappentext ist dies ein Kriterium, warum ich diesen Roman gern lesen wollte.
In den Text fließt ein Element des Mittelalters, der Minnesang ein. Der Autor hat dies gekonnt, in fast heiterer Form umgesetzt. Wie wichtig dies in Bezug auf das Werben und Leben war, wird auf informative und erfrischende Weise im Roman eingeflochten.
Zahlreiche Einzelthemen fließen hier ein. So auch die Stellung der Juden und deren wichtige Bedeutung für die damalige Zeit. Oftmals stand ihre Bedeutung und ihr Ansehen in keiner Relation zur allgemeinen Behandlung und zweifelhaften Wertschätzung, die ihnen von den Christen mehr oder weniger entgegengebracht wurde.
Nochmals wird die Historie und die Hintergründe des Dombaus beleuchtet. Hier erfolgen interessante Einblicke.
Fazit: Mit "Die Jüdin von Magdeburg" liefert Ruben Laurin, wie schon "Die Kathedrale des Lichts" und "Das Weisse Gold der Hanse" einen großartigen Roman in einem einzigartigen Schreibstil ab. Mich konnte die Geschichte durchweg begeistern und hat meine Erwartungen übertroffen. Die, in vorangegangenen Rezessionen bemerkten Fehler, störten den Lesefluss nicht. Es überwiegt der fesselnde Erzählstil und die Verflechtung der charakterstarken Figuren. Ich kann die Lektüre gern weiterempfehlen, da mir der Autor mit dem vorliegenden Roman wunderbare Lesestunden beschert hat. Es war eine bildliche Zeitreise in eine bewegte Zeit unserer Geschichte.
Rezensionen von Claudia R:
Zeitreise ...
Marta von Monika Hürlimann
Klappentext:
Das kommunistische Polen, 1984. Die fünfzehnjährige Marta wird aus ihrem Leben gerissen, als sie mit ihrer Mutter und dem Bruder nach Westdeutschland flieht.
Doch in Auschwitz wurde der Mutter von den Nazis, nach ihren Worten, Schlimmes angetan. Warum also emigriert die Familie ausgerechnet in dieses Land?
Was Ende April 1984 begann, endet über viele Stolpersteine, nach Zwischenstationen unter anderem im Berlin der ersten Stunde nach der Wiedervereinigung Deutschlands schließlich in der Schweiz.
Als die verschlossene Mutter dreißig Jahre später stirbt, wird Marta mit der Vergangenheit konfrontiert. Kann sie Mutters dunkles Lebensgeheimnis lüften? Die Autorin legt einen mitreißenden Roman vor, der Tatsachen, Wirren, und Träume miteinander verwebt und für den Leser ein Stück europäischer Zeitgeschichte sehr persönlich erfahrbar macht.
Cover:
Das Cover ist sehr einfach und schlicht gehalten. Ein orangefarbener Hintergrund und nur der Titel durch die blaue färbe sticht hervor. Da ich an sich eigentlich ein sogenannter "Coverkäufer" bin, muss ich ehrlich sagen, dass mir auf den ersten Blick das Cover ein wenig zu wenig ist, wahrscheinlich hätte ich nur aufgrund des Covers nicht unbedingt zugegriffen.
Meinung:
Die Geschichte um Marie wird spannend erzählt und ich bin froh, dass ich diese lesen durfte.
Wie bereits erwähnt, wäre aufgrund des Covers, das Buch nicht unbedingt meine erste Wahl gewesen, aber der Klappentext klingt interessant und vielversprechend und hält, was er verspricht.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und lässt sich recht gut lesen. man kommt sehr gut in die Geschehnisse und Handlungen hinein.
Marta hat mir von Anfang an sehr gut gefallen und ich habe mit ihr mitgebangt, gezittert und mitgefiebert. Während mir ihr Bruder Tomek und auch ihre Mutter eher unsympathisch erschienen. Emotionen und Gefühle wurden sehr gut herübergebracht und vermittelt. Man konnte sich die Situation und die Lage von damals sehr gut vorstellen. Auch der bildliche Schreibstil hat dazu sehr gut beigetragen.
Die Gliederung und auch die Länge der Kapitel hat mir gut gefallen. Die Kapitel sind in Zeitabschnitte eingeteilt und auch wenn diese nicht in chronologischer Reihenfolge erfolgten, so konnte ich mich durchaus daran gewöhnen, man musste nur ab und an etwas rechnen, wie alt wohl gerade Marta war und auch immer entsprechen aufpassen auf die entsprechende Zeitform. Ich finde aber auch, dass dieser Wechsel der Zeit, also die Zeitsprünge eine gewisse zusätzliche Spannung hineingebracht haben. Was mir ganz gut gefallen hat.
Die Geschichte über Marta und ihre Reise von Polen über Deutschland in die Schweiz hat mir sehr gut gefallen und diese hat mich gut unterhalten. ich empfand diese als sehr interessant und hatte einige schöne Lesestunden. Eine unterhaltsame und interessante Geschichte über die Vergangenheit und auch die unterschiedlichen Länder und die Gegebenheiten dieser Zeit. Man erlebt hier eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit von Deutschland, Polen und der Schweiz und lernt dabei Marta und ihre Familie, sowie deren Geschichte näher kennen.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zuviel vorweg nehmen und nicht zu viel verraten.
Ein mitreißender Roman, der eine kleine Zeitreise darstellt und den Leser in die Geschichte von Marta und ihrer Familie mitnimmt und deren Reise durch Deutschland, Polen und der Schweiz. Verwirrungen, Träume und Realitäten werden hier sehr schön miteinander verknüpft und auch sehr authentische, aber auch emotionale Weise wieder gegeben, so dass man als Leser direkt Teil daran haben kann und sich sehr gut mit hinein versetzen kann. Die Geschichte ist sehr gut nachvollziehbar geschrieben und so erkennt man auch so einige Situationen und Handlungen wieder und kann diese durchaus nachempfinden.
Fazit:
Eine interessante Reise in die Vergangenheit und durch Deutschland, Polen und die Schweiz, sowie Wirrungen, Träume und Realitäten, die hier ineinander verschlungen werden.
Rezensionen von Emmmbeee:
Man möchte mitreisen
Miss Bensons Reise von Rachel Joyce
Mit Rachel Joyce auf Reisen zu gehen, finde ich empfehlenswert. Schon die Pilgerschaft des Harold Fry war ein grandioses Stück Weg im Bereich der Literatur.
Diesmal darf der Leser zwei Frauen nach Neukaledonien begleiten. Zwei sehr unterschiedliche Frauen, was bereits in der Leseprobe viele Überraschungen versprach.
Und diese Überraschungen wurden durchaus gehalten, die ganze Reise entlang bis zum Südpazifik.
Das Duo besteht aus der eher unscheinbar-grauen Hauswirtschaftslehrerin Margery Benson und Enid Pretty, die ihrem Namen alle Ehre macht und auf den ersten Blick in die Schablone „hübsch, aber dumm“ passt. Doch das täuscht, und das muss auch Marge erkennen, welche anfangs keine große Freude mit ihrer sexy Reisegefährtin hat.
Gemeinsam überwinden sie die Hindernisse, die sich ihnen entgegenstellen, nicht zuletzt ihre eigenen Vorurteile. Mit Witz, Mut und Tatkraft kommen sie einander näher, ändern ihre Sichtweisen und finden nicht zuletzt auch zu sich selbst.
Auf knapp 480 Seiten streut Joyce sowohl literarische Bonbons als auch mühselige Strecken, die vom Leser Durchhaltevermögen verlangen. In den langatmigen Partien habe ich eine gewisse Ruhe zwischen all dem Aufregenden gesehen und genossen.
Die Schilderungen sind überaus farbig, der Erzählfluss hat Tempo, der Stil ist flott, gepflegt, die Übersetzung in anspruchsvoller und dennoch leichter Sprache gehalten.
Die Umschlaggestaltung ist sehr gelungen, denn das Coverbild deutet gleich mehrere Themen des Inhalts an, ohne jedoch etwas Wesentliches zu verraten. Alles in allem ein Roman, den ich all meinen Bekannten schenken würde.
Rezensionen von Claudia R:
gute Kombi aus Wissen, Spiel und Spaß
Miss Bensons Reise von Rachel Joyce
Klappentext/Inhalt:
Dieses Set enthält ein witzig illustriertes Sachbuch mit faszinierenden Fakten über die verschiedensten Tiere dieser Erde und eine Puzzleweltkarte mit 200 Teilen.
Cover:
Das Cover zeigt eine Weltkarte mit vielen verschiedenen Tieren und dessen Namen darauf. Durch die vielen Tiere wirkt diese Karte sehr bunt und vielfältig und macht zudem sehr neugierig.
Meinung:
Dies ist ein wundervolles Set bestehend aus einem wunderschönen Puzzle bestehend aus 200 Teilen und einem kleinen Sachbuch mit vielen weiteren Informationen rund um die verschiednen Tiere auf dieser Welt.
Das Puzzle hat als Motiv die Weltkarte auf der die unterschiedlichen Kontinente erkennbar und auch bezeichnet sind. Zudem sind auf den entsprechenden Gebieten die Tiere, die dort leben zu finden und diese sind auch mit ihren Namen benannt. So lernt man allein schon durch das Puzzle sehr viele Tiere und deren Namen kennen.
Das Buch ist in die unterschiedlichen Lebensräume, wie Arktis, Wüste, Regenwald und vieles mehr unterteilt und zu den jeweiligen Gebieten werden die unterschiedlichen Tiere, die dort Leben vorgestellt und man erfährt einige wichtige und wissenswerte Fakten dazu. Ein kleines Sachbuch, bei dem nicht nur die jüngeren, sondern auch noch die Erwachsenen etwas dazu lernen können.
Mir hat sowohl das Sachbuch, wie auch das Puzzle sehr gut gefallen. Ein wundervolles Set, welches sehr viel Spaß und Freude bringt und zudem sehr viel Wissen und Interessante Fakten vermittelt.
Ein Set für große und kleine Entdecker, die mehr über die Tiere dieser Welt erfahren wollen. Spaß, Spiel und Wissen werden hier in einer guten Mischung miteinander kombiniert.
Fazit:
Ein wundervolles Set aus Buch und Puzzle, welches Wissen vermittelt und zudem Spiel, Spaß und Freude bedeutet.
Rezensionen von Claudia R:
tolles Set aus Puzzle und Buch
Puzzle & Buch: In der Nacht (Puzzle) von Kirsteen Robson
Klappentext/Inhalt:
Dieses Set enthält ein witzig illustriertes Wimmelbuch mit kniffligen Suchaufgaben und ein Puzzle mit 100 Teilen.
Cover:
Das Cover zeigt sehr viele unterschiedlich und sehr bunte Eule. Es ist sehr kreativ und detailreich gestaltet und macht allein von der Optik auf sich aufmerksam.
Ein wunderschönes buntes, lebendiges und kreatives Cover, dass auf jeden Fall zum Hingucken einlädt.
Meinung:
Dies ist ein wundervolles Set bestehend aus einem 100 teiligem Puzzle und einem kleinen Buch, welches als eine Art Wimmelbuch angelegt ist.
Das Puzzle hat recht große und stabile Teile, so das es altersentsprechend und kindgerecht angelegt ist. Die einzelnen Teile lassen sich gut zusammenfügen, so das dem Puzzle-Erlebnis nichts im Weg steht.
Das entsprechende Buch dazu beinhaltet eine Vielzahl an Tieren und was sie bei nacht so treiben. Zudem werden in kleinen Sprechblasen Fragen bzw. Aufgaben gestellt, so dass man einzelne Tiere oder Dinge finden und zeigen muss. Also ein kleines interaktives Heftchen, bei dem man mit agieren und rätseln kann.
Das kleine Buch ist sehr schön gestaltet und rundet das Set sehr gut ab.
So bekommt man hier ein wundervolles Set aus Puzzle und Buch, welches sehr viel Spaß macht und sehr gut als Zeitvertreib dient und gegen Langeweile hilft.
Zudem lernt man in dem Buch viele unterschiedliche Tiere kennen und schult seinen Fein- und Spürsinn. Durch das Puzzle wird die Motorik geschult und so ergänzt sich dieses Set perfekt.
Vor allem hat mir bei diesem Set die farbliche Gestaltung aber auch die wundervollen Illustrationen gefallen. Die Bilder sind einfach wunderschön und machen sehr viel Spaß und Freude. Die Tiere sind einfach sehr niedlich und farbenfroh dargestellt, auch wenn sie so nicht der Realität entsprechend, so wird dadurch der Kreativität und Vielfalt freien Lauf gelassen.
Ein wundervolles Set, welches ich sehr gern weiter empfehle.
Fazit:
Ein wundervolles Set aus Buch und Puzzle zum Thema Tiere in der Nacht.










