Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Meli:
Sympathische Protagonisten und spürbare Liebe zur Musik
One Last Song von Nicole Böhm
Riley liebt Musicals und ihr größter Traum ist es, selbst auf der Bühne zu stehen. Doch bisher hatte sie höchstens ein paar kleine Rollen und ihr bleibt nicht mehr viel Zeit, da sie ihrem Vater ein Versprechen gegeben hat: Wenn sie in New York nicht Fuß fassen kann, kehrt sie zurück in ihre Heimat.
Und ihr Job als Kellnerin zählt da nicht.
Sie ist nicht untalentiert, denn als Julian sie zum ersten Mal singen hört, fühlt er die Leidenschaft in ihrer Stimme. Doch sie ist noch unerfahren und braucht noch viel mehr Erfahrung und Selbstbewusstsein. Der Druck macht sie aber noch zusätzlich nervös, was sie leider auch nicht besser macht. Sie ist auf eine sympathische Art ehrlich und nett, was auch Julian sehr zu schätzen weiß, denn sein Leben ist geprägt von Groupies und Menschen, die seinen Ruhm ausnutzen wollen - in der Hinsicht hat er schon eine sehr schlechte Erfahrung gemacht und hat nun Angst davor, wieder jemandem zu vertrauen.
Das Buch hat mir schon besser gefallen als erwartet. Riley hat Ängste und Träume und sie ist auch nicht sofort die perfekte Sängerin und Schauspielerin, sodass man ihre Entwicklung sehr schön begleiten kann. Es geht viel um Musik und die Leidenschaft zur Kunst und durch Julians Ruhm und den Nebenwirkungen kommt auch noch mehr Drama und Spannung dazu, jedoch nicht so viel, dass es übertrieben wäre.
Fazit
"One Last Song" hat mir wirklich gut gefallen da mich die sympathischen Protagonisten und ihre Liebesgeschichte überzeugen konnten.
Rezensionen von Gavroche:
Basteln
Im Kindergarten: Allererstes Schneiden von Kirstin Jebautzke
Dieser Block ist eine tolle Beschäftigung, wenn die Kita mal wieder geschlossen bleiben muss und die Kleinen zu Hause gut beschäftigt werden müssen, damit keine Langeweile aufkommt. Für dreijährige Kinder ist es je nach Motorik noch eine allzugroße Herausforderung und vor allem bei den schriftfreien Erläuterungen ist es gut, wenn man gemeinsam klärt, wie die Aufgabe gemeint ist.
Aber gut ist, dass es gleich Vorlagen für mehrere Versuche gibt beziehungsweise können mehrere Kinder gleichzeitig sich an die Aufgaben machen. Denn hier geht es nicht nur um das Schneiden, sondern auch darum, Ausgeschnittenes aufzukleben, anders zusammen zu setzen und natürlich nach dem eigenen Geschmack auszumalen. Hier werden durch unterschiedliche Anforderungen gleich diverse motorische Fähigkeiten gefördert und miteinander verbunden und zugleich macht es Spaß.
Rezensionen von Gaby 2707:
Ich bin immer noch ganz begeistert
Das wunderbare Weihnachtshotel von Karen Schaler
Haley Hanson arbeitet hart an ihrer Karriere in einer Werbeagentur in Boston. Sie will unbedingt Partnerin bei ihrem Arbeitgeber Bergmann Advertising werden und dabei sollen ihr die Puppen der Taylor-Toys-Spielzeugfabrik, für die sie eine neue Kampagne starten will, helfen. Ihr Chef will ihr aber nur den Zuschlag zu dieser Kampagne geben, wenn sie, die von ihrer besten Freundin Kathy als Weihnachtsgrinch bezeichnet wird, eine Woche in einem Weihnachts-Bootcamp in den Bergen verbringt.
Und Haley tut alles für ihren Job.
Als ich das Buch bekommen habe, war ich von diesem wunderschönen Cover sofort ganz entzückt. Das weihnachtliche Bild vom Eingang zum Inn, bestäubt mit Glitzer, den ich unter meinen Fingern spüre. Ein tolles haptisches Erlebnis.
Die Autorin nimmt mich mit in die weihnachtliche Welt des Holly Peak Inn in der Nähe von Boston im US-Bundesstaates Massachusetts. Hier betreibt Ben Jacobi ein kleines Hotel mit Restaurant. Einmal im Jahr, kurz vor Weihnachten, macht er sein Weihnachts-Bootcamp auf. Hier wird, gespielt, gebastelt, geschmückt, was das Zeug hält. Ich habe mich dort sofort pudelwohl gefühlt.
Egal ob Haley, Jeff, sein Vater Ben, Köchin Laura oder die anderen Gäste Gail, Susie und Ian oder John mit seinen beiden Kindern – alle sind so liebenswerte Menschen, die man einfach gern haben muss. Nicht zu vergessen Hund Max, dessen treue Augen mich immer noch verfolgen.
Es ist so schön mitzuverfolgen, wie Haley, die bisher nur für ihre Arbeit gelebt hat, sich langsam verändert und sich dem Weihnachtsfest, der Vorfreude darauf und auch der Liebe öffnet.
Karen Schaler hat einen so mitreißenden, bildhaften Erzählstil, der mich gleich gefangen genommen und mitgerissen hat. Ich war mit allen Sinnen bei dieser Geschichte dabei. Ich habe den Duft der Plätzchen, die gerade aus dem Ofen kommen, in der Nase. Ich sehe dabei zu, wie alle rund um einen großen Tisch sitzen, Anhänger basteln und der Christbaum langsam immer mehr Anhänger bekommt. Mir ist kalt, weil ich auf dem Schlitten mit Haley und Jeff sitze und den Hang hinunter rase.
Zwar war Weihnachten gerade vorbei, als das Buch bei mir ankam. Aber das hat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Ich habe es geliebt mich in die Winter-Weihnachtswelt der Berge und das Holly Peak Inn entführen zu lassen, neue Menschen kennenzulernen, nachzudenken und vor allem mich dort wohlzufühlen.
Ein weihnachtlicher Wohlfühlroman, den ich allen empfehle, die Romantik mit viel Gefühl mögen. Dafür bekommt das Buch von mir die volle Punktzahl von 5 Sternen.
Rezensionen von Gavroche:
Anna
Trümmermädchen von Lilly Bernstein
Köln während des Zweiten Weltkriegs. Anna wächst bei ihrem Onkel Matthias und ihrer Tante Marie auf. Sie betreiben eine Bäckerei und deswegen wird der Onkel auch lange nicht eingezogen. Doch kurz nachdem der Onkel doch eingezogen wurde, kommt es zu einem Bombenangriff und die Bäckerei und somit der Lebensunterhalt der Familie werden zerstört.
Doch davon lassen sich die beiden Frauen nicht unterkriegen und gemeinsam mit einem polnischen Hilfsarbeiter machen sie sich an die Arbeit, damit die Kölner auch weiter Brot bekommen können und erfüllen somit Onkel Matthias' Auftrag. Der zweite Teil der Handlung spielt in der Nachkriegszeit und Anna ist mittlerweile zu einer Jugendlichen herangewachsen. Auch hier spielen Bäckerei und (der Duft von) Brot eine große Rolle. Eine sehr emotionale Geschichte, geschrieben in einem wunderbaren Schreibstil; ein Buch, das zu Herzen geht und nebenbei noch Geschichtslektionen gibt.
Rezensionen von Gavroche:
Dänische Hochspannung
Leichenblume von Anne Mette Hancock
Dieses Buch wurde in der Vorankündigung schon so hochgelobt, unter anderem von Jussi Adler-Olsen, dessen Bücher ich sehr gerne lese und somit war meine Erwartung umso höher an das Buch von Anne Mette Hancock. Und auch das Gefühl, villeicht doch enttäuscht zu werden. Doch das war nicht der Fall. Die dänische Autorin hat mich mit ihrem Thriller-Debüt um den Kommissar Schäfer und die Kopenhagener Investigativ-Journalistin Heloise Kaldan überzeugen können.
Die Journalistin erhält eine Reihe von Briefen einer seit Jahren gesuchten Mörderin. Anna Kiel scheint so einige Details aus dem Leben von Heloise zu kennen. Kommissar Schäfer erhält die Information, dass man Anna Kiel gesehen hat. Wechselnde Perspektiven (das scheint seit einigen Jahren quasi ein "Muss" zu sein), überraschende Wendungen und eine schlüssige Auflösung und ein toller Schreibstil mit einem Gefühl für Spannung. Ich werde die Autorin bestimmt weiter "verfolgen" und empfehlen.
Rezensionen von Caro75:
Fernweh ❤️
Ms. Molly und ihre Gentlemen von Karolina Putz
Das coole ist, der Roman wurde in Tirol geschrieben. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen und habe dabei etwas Fernweh bekommen ... mit viel Liebe ❤️
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Caro75Rezensionen von brauneye29:
Nicht so ganz meins
Wie man seine Eltern erzieht (Eltern 1) von Pete Johnson
Zum Inhalt:
Das gefällt Luis ja gar nicht. Erst umziehen, dann nur Streber als Mitschüler und die Lehrer sind total humorlos. Sie wollen seine Witze einfach nicht verstehen, als ob sie gar nicht witzig wären. Und dann fangen seine Eltern auch noch an, ihn zu mehr Engagement in der Schule zu drängen.
Was haben die denn auf einmal? Er will doch Comedy-Star werden. Da kommt ihm die rettende Idee, er meldet sich zu einem Casting an.
Meine Meinung:
Ich lese ja ausgesprochen gerne Kinderbücher, aber dieses hat mich nicht wirklich abgeholt. Die Illustrationen haben mir gut gefallen, aber das war es dann auch schon fast. Der Tagebuchstil ist mir zu einseitig, viel lieber mag ich da Interaktionen zwischen den handelnden Personen. Auch war mir die ganz Geschichte irgendwie zu flapsig und auch nur bedingt gut lesbar. Ich würde dieses Buch auch eher für eine etwas ältere Zielgruppe empfehlen, da sicher mancher Witz dann besser ankommt.
Fazit:
Nicht so ganz meins
Rezensionen von marianna_thielsch@gmx.de:
Unerwartet eindrücklich
Ada Roman von Christian Berkel
Ada wird 1945 als Kind einer Jüdin in Leipzig geboren und flieht mit ihrer Mutter nach Argentinien. Ein paar Jahre später muss sie sich in Berlin in ihre Heimat einfinden. Sie wächst mit dem Schweigen ihrer Mutter und den umwälzenden Ereignissen der deutschen Geschichte nach dem zweiten Weltkrieg auf.
Nach "Der Apfelbaum" ist "Ada" der zweite Roman in einer Trilogie. Berkel befasst sich darin mit der Geschichte der Frauen in seiner Familie.
Dieser Roman hat mich unerwartet begeistert. Christian Berkel zeigt sich als wahrer Schriftsteller. Er schafft es die frühere deutsche Geschichte ergreifend zu beschreiben und das aus Sicht einer jungen Frau. Seine einfühlsamen Beschreibungen begleiten Ada in ihrer Entwicklung. Ihre Haltlosigkeit, der große Druck des Schweigens und die Suche nach ihrem Ich sind bewegend und realistisch dargestellt. Ihr Erleben ist raumgreifend.
Berkel hat eine ausdrucksstarke Sprache, bringt Zusammenhänge humorvoll und bildreich auf den Punkt. Die Dialoge im Berliner Dialekt wirken authentisch, ebenso die poetisch anmutenden Gedanken seiner Hauptfigur. Er bringt der Schwere und Eindrücklichkeit ebenso viel Humor und Leichtigkeit entgegen.
Der Roman hat mich ergriffen, mich in das Geschehen eingesaugt, mich bewegt und nachdenklich gemacht. Berkel gelingt es die geschichtlichen Ereignisse nah rücken zu lassen, ihnen die Bedeutung zu geben die ihnen zukommt. Die Geschichte lebt weiterhin in den nächsten Generationen. Mit diesem Gefühl habe ich das Buch beendet.
Ein beeindruckender Roman über die Entwicklung einer Frau in schweren Zeiten und die Umwälzungen des 20.Jahrhunderts in Deutschland. Sehr eindrücklich.
Rezensionen von Natalie:
Spannend bis zum Schluss
Der Tausch von Julie Clark
Zwei Frauen und ein Ziel. Beide wollen aus ihrem aktuellen Leben raus – ohne Wiederkehr. Ist das komplette Verschwinden eines Menschen überhaupt möglich? Claire will ihrer gewalttätigen Ehe entfliehen und auch Eva hat gute Gründe ihr bisheriges Leben hinter sich zu lassen. Claire hat sich für ihre Flucht einen eigentlich wasserdichten Plan zurechtgelegt, welcher aber in letzter Sekunde durch eine Änderung von ihrem Mann vereitelt wird.
So landet sie am Flughafen mit einem ganz anderen Ziel, wo Eva sie anspricht und einen Flugticket-Tausch vorschlägt. Gesagt, getan. Leider muss Claire nach der Landung in Kalifornien nach und nach feststellen, dass Eva ihr nicht die Wahrheit über ihr Leben gesagt hat und sie somit im nächsten Schlamassel gelandet ist. Während Claire noch versucht, herauszufinden, worauf sie sich eingelassen hat, kommt ihr Mann ihr auf die Schliche und ist auf dem Weg zu ihr. Somit hilft nur noch die Flucht nach vorne: öffentlich über die gewalttätige Ehe mit ihrem Mann aus einer Senatorenfamilie zu berichten.
Das Buch handelt über zwei starke Frauen, die sich nicht mehr mit ihrem Schicksal abfinden möchten. Im Laufe des Buches wird die Geschichte der beiden erzählt und auch die vermeintlich zufällige Begegnung am Flughafen mit dem Tickettausch wird aufgelöst. Claire ist trotz ihrer gewalttätigen Ehe ein positiver Mensch, die immer noch an das Gute glaubt. Eva ist ein sehr kämpferischer Typ, die sich nur auf sich selbst verlässt und wenig Nähe zulässt. Beide Charakterzüge wurden sicherlich auch durch ihre Erlebnisse in der Kindheit/Jugend hervorgebracht.
Ein absoluter spannender Roman über zwei Frauen, die mutig für ein besseres Leben kämpfen. Spannend bis zur letzten Seite und somit von mir eine absolute Leseempfehlung.
Rezensionen von Bücherwald13:
68er
Ada Roman von Christian Berkel
Ich durfte das Buch "Ada" durch eine Lesung im Rahmen der Frankfurter Buchmesse kennen lernen. Der Autor hat auch selber ein Stück gelesen und schon dort wurde ich total neugierig auf die weitere Handlung.
Es ist zwar eigentlich ein zweiter Teil, aber man kann das Buch auch sehr gut lesen ohne den ersten Teil gelesen zu haben.
Es wird praktisch die Geschichte der Familie weiter erzählt und wir befinden uns in den Jahren um die 68er.
Eine Zeit die mich sehr interessiert!
Die Handlung an sich ist die meiste Zeit eher ruhig. Es geht mehr um Beobachtungen und Zwischenmenschliches. Doch da Berkel eine sehr sehr schönen Schreibstil hat konnte ich das auch genießen.
Unsere Charaktere sind sehr gut dargestellt und ich hatte richtig das Gefühl sie von Seite zu Seite besser zu kennen und zu verstehen.
Insgesamt wirklich ein sehr sehr gutes Buch! Ich denke ich "muss" mir jetzt wohl auch noch Band 1 anschaffen. ;)










