Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Manfred Fürst:
Das Herz rast beim Lesen, der Atem stockt. Innehalten, durchatmen kaum möglich!
Gone Baby Gone von Dennis Lehane
Im Indian Summer 1997 verschwindet in Boston die vierjährige Amanda spurlos. Auch nach drei Tagen hat die Polizei nicht eine einzige vielversprechende Spur. Für solch scheinbar aussichtslose Fälle gibt es in Boston nur ein einziges, das geniale Detektivduo: Patrick McKenzie & Angela „Angie“ Gennaro.
„Alles an diesem Verschwinden ist faul, vierjährige Kinder verschwinden nicht einfach so, ohne dass jemand nachhilft,“ bringt es Gennaro auf den Punkt. Sie wusste zu diesem Zeitpunkt noch nicht wie wahr ihre Vermutung werden sollte.
Die Dialoge zwischen Kenzie und Gennaro sind erfrischend und charmant, ironisch und überhaupt nicht verletzend. Das ist einer der wahren Schätze von Lehanes Thriller und deren Übersetzung, ohne die es nicht funktioniert.
Auffällig gegenüber den ersten drei Bänden der Kenzie/Gennaro-Reihe ist, dass Lieutenant Doyle, der ausgerechnet die Einheit Crimes Against Children CAC der Bostoner Polizei leitet, seine Detectives Nick „Poole“ Raftopoulos und Remy Broussard dem Detektivduo McKenzie & Gennaro als Aufpasser zuteilt.
Der Thriller hat natürlich eine kriminalistische Rahmenhandlung - Kindesentführung-Drogen-Kriminelle-korrupte Polizei – doch Lehanes bestimmende Thematik ist der Schutz des Kindeswohls, wer dafür verantwortlich ist und wie weit er gehen soll. Grundsätzlich ist der Kinderschutz in den USA ein sehr restriktiver, in jedem Bundesstaat besonders geregelt und nach unseren europäischen Maßstäben viel zu streng. Auf der einen Seite ist der Staat sehr streng, dennoch es ist in den USA fast unmöglich einer Mutter das Kind abzunehmen, wenn sie sich bezüglich des Kindes nicht strafbar macht.
"Gone Baby Gone" ist ein spannender, nervenaufreibender und hoch emotionaler Thriller nicht nur für die Protagonisten, vor allem für Kenzie und noch mehr für Gennaro, sondern auch für den emotionalisierten Leser. Der verdächtige Personenkreis dieser Kindesentführung ist ebenso groß wie übersichtlich und wechselt vielfach.
Mit einer Rachel beginnt Lehanes Thriller und mit dieser Rachel am Ende schließt sich der Kreis. Jedoch keine runde Sache, das gibt der Plot nicht her, dafür ist die darin innewohnenden Thematik hochexplosiv.
Das Cover zeigt die Skyline von Boston mit Christian Science Church, im linken Bildteil, direkt daneben der Prudential Tower, im rechten Bildteil das State House. Im Vordergrund steht Patrick McKenzie, in der rechten Hand seine .45er Colt Commander. Filmposten der Miramax Film Corp.
Filmtipp: Gone Baby Gone – Kein Kinderspiel ist ein US-amerikanischer Kriminalfilm aus dem Jahr 2007. Regie führte Ben Affleck, der das Drehbuch gemeinsam mit Aaron Stockard anhand des Romans Gone Baby Gone, Kein Kinderspiel von Dennis Lehane aus dem Jahr 1998 schrieb. In den Hauptrollen Casey Affleck (Patrick McKenzie), Michelle Monaghan (Angela „Angie“ Gennaro) und Morgan Freeman (Police Chief Jack Doyle).
Rezensionen von liesmal:
Das Kreuz bleibt ihr
Die Kannenbäckerin von Annette Spratte
„Nichts ist unmöglich, wenn man tut, was man liebt.“
„Die Kannenbäckerin“ von Annette Spratte ist ein historischer Roman aus dem Verlag Francke. Er spielt im Westerwald und führt zurück in die Zeit des 30-jährigen Krieges.
Nachdem sie zuerst ihre Mutter und Geschwister und jetzt auch noch ihren Vater an die Pest verloren hat, bleibt die 13-jährige Johanna allein zurück.
Vor lauter Wut und Schmerz reißt sie dem Pfarrer, der mit ihr beten will, das Kreuz vom Hals und schwört sich, nie wieder zu beten. Dann bleibt ihr nur der weite Weg zu dem einzigen Menschen, der noch zu ihrer Familie gehört, ihrem unbekannten Onkel Wilhelm, einem Kannenbäcker. Eine Nachbarin hilft ihr dabei, sich als Junge zu verkleiden, damit sie sich unterwegs etwas sicherer fühlen kann. Es ergibt sich fast von selbst, dass Johanna sich bei Onkel und Tante nicht als Mädchen zu erkennen gibt, sondern Johann bleibt, um den Männerberuf des Kannenbäckers erlernen zu können.
Mit ihrem flüssigen, leicht verständlichen Schreibstil und einer spannenden Geschichte mochte ich das fesselnde Buch von Annette Spratte nicht aus der Hand legen. Besonders hat mir gefallen, dass der christliche Glaube eine große Rolle spielt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Obwohl Wilhelm sehr streng ist und manchmal hart und ungerecht erscheint, hatte ich bald das Gefühl, dass in seiner Brust zwei Herzen schlagen. So bringt er Johanna bei, dass sie sich von niemandem etwas gefallen und sich nicht ungerecht behandeln lassen muss und sich vor allem niemals unterkriegen lassen darf.
Immer ist da in der Werkstatt der brummelnde Onkel, und dennoch spürt man, wie Johanna nach und nach – manchmal wie ganz nebenbei – alles Notwendige von ihm lernt. Es hat mich nicht losgelassen mitzuerleben, wie Johanna ihre ersten Modellierversuche macht, oder wie Wilhelm sie mitnimmt in den Wald, um Ton zu graben. Johanna: „Du meinst, hier ist überall Ton im Boden? Einfach so?“ – „Genau. Das ist Gott wohl so eingefallen.“ Gott ist immer dabei. Auch vor dem Brand bittet Wilhelm um Gottes Segen. Johanna erkennt zwar nicht, was Gott damit zu tun haben sollte, doch Wilhelm hat gute Antworten parat. Es ist eine teilweise knüppelschwere Arbeit, doch Johanna steht ihren Mann und kämpft oft bis zum Umfallen.
Natürlich gibt es neben der Kannenbäcker-Arbeit noch weitere Erzählstränge, die der Geschichte zusätzlich Spannung verleihen. Liebe und Freundschaft, aber auch Neid und Missgunst gehören dazu. Dennoch steht für mich im Mittelpunkt der Erzählung Johanna, die sich unter Wilhelms Führung zu einer starken Frau entwickeln könnte, wenn es in diesem von Männern dominierten Beruf möglich wäre und es nicht so viele Hindernisse zu überwinden gäbe.
Annette Spratte ist der Name einer Autorin, den ich mir auf jeden Fall merken werde. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich gebe meine Empfehlung aus vollem Herzen.
Rezensionen von Das Echo vom Alpenrand:
Skrupellos
Amissa. Die Verlorenen von Frank Kodiak
Es gibt wohl kaum etwas Schlimmeres für Eltern als das spurlose Verschwinden ihres Kindes. Vor allem wenn dem Ganzen ein Streit vorausgegangen ist, werden die Schuldgefühle schnell zu einer erdrückenden Last, die sich mit jeder Minute der Ungewissheit ins Unerträgliche steigert. Auch wenn viele dieser Fälle mit der reuigen Heimkehr des Ausreißers enden, gibt es genügend Einzelschicksale die nie aufgeklärt werden können.
Groß ist die Dunkelziffer der Kinder und Jugendlichen, die von skrupellosen Gangstern entführt, missbraucht und verkauft werden. Aber es gibt auch eine andere Seite. Bestes Beispiel dafür sind das Ermittlerehepaar Rica und Jan Kantzius, die durch Zufall zu Zeugen einer Entführung mit tödlichem Ausgang werden.
FAZIT
Eine spannende und aufrüttelnde Story, die den Leser in eine abgründige und unbekannte Welt entführt, die in der Öffentlichkeit viel zu wenig Beachtung erfährt.
Rezensionen von Sago:
Wildstern
Elchtage von Malin Klingenberg
Was für eine wunderbare schwedische Coming-of-age Geschichte! Sie hat mir auch als Erwachsene großen Spaß gemacht. Hauptprotagonistin Johanna ist ein patentes tierliebes Mädchen, das ich von Anfang an gern hatte. Ihrer besten Freundin Sandra ist sie allerdings nach den Sommerferien plötzlich nicht mehr interessant genug.
Sandra verbringt ihre Zeit jetzt lieber mit den beliebtesten Mädchen der Klasse, interessiert sich für Jungs und Klamotten. Johanna dagegen ist immer noch am liebsten in der gemeinsamen Hütte im Wald.
Als eines Tages dort zwei Hirschkühe auftauchen und eine der beiden, die Johanna wegen ihrer Zeichnung Wildstern nennt, sich als gar nicht so scheu erweist, beginnt sich Johanna für die Tiere zu interessieren. Kann man sie wirklich sogar reiten, wie es in einem Bibliotheksbuch abgebildet ist? Ehe Johanna sich versieht, ist sie mitten drin in einem Abenteuer um die Elche, Elchfänger und Jäger, Naturschutz und den geheimnisvollen Jungen Six. Seit sie ihn getroffen hat, beginnt Johanna auf einmal zu verstehen, warum sich die anderen Mädchen für einen Jungen interessieren. Und ist es manchmal vielleicht gar nicht so schlecht, wenn Dinge sich ändern?
Das Buch hat mich wirklich begeistert. Jeder, der sich noch gut an die Tücken der Schulzeit und der ersten Liebe erinnern kann oder Tiere mag, ist hier gut aufgehoben. Nicht nur Johanna, auch die Nebencharaktere sind plastisch ausgearbeitet. Auch der Herbstwald hat mir als Setting gut gefallen und wurde atmosphärisch geschildert. Gerne mehr davon!
Rezensionen von Lesestern:
Das Erinnerungs-Video
Der Tag, an dem die Zeit stillstand von Katie Ganshert
" Der Tag, an dem die Zeit still stand" von Katie Ganshert ist im November 2020 im Francke-Buch Verlag erschienen.
Es beginnt mit einem Schneesturm, der über die Plattform der Hochbahn in Chicago tobt.
Eine in sich versunkene Frau, kollidiert mit einem Passanten, besteigt den Zug und sucht sich einen Sitzplatz.
Kurze Zeit später wird der Zug durch eine Explosion auseinandergerissen.
Bei diesem schrecklichen Anschlag sterben 22 Menschen im Feuer und nur eine Frau wird herausgeschleudert, kann gerettet werden und überlebt.
Ein Jahr danach kann sich Autumn Manning, die einzig Überlebende, immer noch nicht daran erinnern, was an diesem Tag eigentlich passiert ist und warum sie zu diesem Zeitpunkt im Zug war.
Von Trauer gequält, mit Schuldgefühlen beladen erlebt sie ein Trauma mit Folgen und verliert jegliche Lebensfreude.
Auf der Suche nach Antworten verfolgt sie das Leben der Opfer, kommt nicht zur Ruhe und findet keinen Weg zurück in die Normalität.
Paul Elliot, der seine Frau während dem Bombenanschlag verloren hat, möchte diesen Tag aus seinem Gedächtnis streichen und sein Leben in Frieden weiter führen.
Als verantwortungsvoller Vater möchte er jegliche Aufregung und erneuter Schmerz und Trauer von seiner Familie fern halten.
Doch ausgerechnet Reese, seine zwölfjährige Tochter sucht den Kontakt zu Autumn, der einzig Überlebenden des Anschlags, um mit ihrer Hilfe ein Erinnerungs-Video von ihrer Mutter zu gestalten.
Die Begegnung mit Autumn scheint das Familien- Gefüge der Elliots auseinander zu reißen und auch bei Autumn gibt es Puzzle- Teile, die plötzlich einen Sinn ergeben.
Kate Ganshert hat hier eine temporeiche meisterhaft erzählte Geschichte geschrieben, die den Leser durch Höhen und Tiefen führt und von Anfang bis Ende den Spannungsbogen hält.
Ihre hier dargestellten Charaktere berühren und fesseln zugleich.
Sie stellen Fragen nach Wahrheit und Sinn, sind authentisch und emotional und berühren in der Tiefe.
Mein Fazit :
Ein geniales Buch und für mich das Beste, was ich bisher von Katie Ganshert gelesen habe.
Die Geschichte hat mich sofort ergriffen und durch ihren kraftvoll- fließenden Schreibstil ins Geschehen hinein gezogen.
Sympathische Charaktere, glaubwürdige Dialoge und das zarte Band von Hoffnung und Glauben haben mich vollends überzeugt und meine Erwartungen weit übertroffen.
Eine Lektüre, die nachklingt...
Rezensionen von Claudia R:
Glaube und Hoffnung...
Mondschatten und der Weltenbaum von Corinna Gottsmann
Klappentext:
»Wenn ein Freund dich bittet, ihm zu helfen, steh ihm bei!«
Es ist ein Jahr vergangen, seit Mondschatten und ihre Gefährten den Untergang der »Alten Ordnung« aufhalten konnten. Die Aufregung über den Sieg hat sich gelegt, und der Alltag bestimmt wieder das Leben der Westländer.
Die Ruhe endet plötzlich, als Amon, Gefährte und Freund Mondschattens, zu ihr kommt und sie um Hilfe bittet. Sein Vater, Anführer der Ostmenschen, liegt im Sterben, und kein Heiler seines Volkes konnte ihm bisher helfen. Außerdem droht der Weltenbaum, heiliges Symbol der »Alten Ordnung«, zu verdorren.
Zusammen mit ihren Freunden begibt sich Mondschatten auf die Reise in Amons Heimat, um ihm zur Seite zu stehen.
Was Mondschatten nicht ahnt: In der Wüste der Ostländer erwartet sie ein Gegner, den eine sehr alte und gefährliche Macht umgibt.
Ein spannendes Fantasy-Abenteuer um Glaube und Hoffnung für alle, die Magie in ihrem Herzen tragen.
Cover:
Das Cover wirkt sehr orientalisch und abenteuerlich. Vier junge Menschen und ein Falke sind darauf zu erkennen. Dabei handelt es sich um Mondschatten und ihre Freunde, sowie ihrem Falkenmädchen Vata.
Dies ist bereits der zweite Band rund um Mondschatten und ihre Freunde. Eine tolle Fantasyreihe für junge Leser, aber auch Erwachsene haben hier ihre Freude daran. Auch ohne den ersten Band gelesen zu haben, habe ich recht gut und schnell in die Geschichte hinein gefunden.
Zu Beginn brauchte ich eine Weile um die ganzen Namen und Orte zuzuordnen, aber wenn man erst einmal die Zusammenhänge verstanden hat, dann lässt einem diese fantastische Geschichte nicht mehr los.
Eine Fantasy-Geschichte mit mehr als nur kreative Orten und außergewöhnlichen Mächten. Hier geht es um sehr viel mehr. Freundschaft, Glaube, Zusammenhalt und Traditionen spielen hier eine große Rolle und sind Grundlage des Buches. So werden wichtige Werte und Fantasy miteinander vermischt und tragen zur guten Unterhaltung bei.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und sind sehr gut gegliedert. Auch die Kapitelanfänge sind deutlich hervor gehoben und die Überschriften der Kapitel sind prägnant, verraten aber nicht zu viel.
Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und mich zudem neugierig auf den ersten Band gemacht, aber auch neugierig auf weitere Abenteuer und Geschichten. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und empfehle dieses Jugend-Fantasy-Abenteuer sehr gern weiter.
Fazit:
Ein Jugend-Fantasy-Abenteuer, welches nicht nur um Magie und Mächte geht, sondern auch um Glaube und Hoffnung.
Rezensionen von yellowdog:
Die Geschichten anderer Leute
Die Geschichte eines Lügners von Boyne John
Romane über den Literaturbetrieb schätze ich sehr und Die Geschichte eines Lügners reiht sich gut ein. Die Handlung erstreckt sich über mehr als 25 Jahre.
Es ist zu Beginn des Romans 1988. Der preisgekrönte 66jährige Schriftsteller Erich Ackermann lernt einen jungen Engländer namens Maurice Swift kennen.
Er erzählt ihm einen Teil seiner Lebensgeschichte aus der Zeit des dritten Reichs. Das nutzt Maurice, um aus dieser Lebensbeichte einen reißerischen Roman zu machen.
Der Roman hat mehrere Teile, bei denen auch die Erzählperspektiven wechseln. Maurice wird aus Sicht der anderen gezeigt. Seine Perspektive wird erst ganz zum Schluß eingenommen.
Maurice wird durch die Außenperspektive als opportunistischer Schriftsteller stilisiert, der vor geistigen Diebstahl nicht scheut.
Schon komisch, schließlich ist John Boyne selbst nicht gerade zimperlich.
Das hat er in vorangegangenen Romanen bewiesen und auch hier, wenn er z.B. im zweiten Abschnitt den Schriftsteller Gore Vidal als handelnde Figur auftreten lässt. Tatsächlich wird Gore eine eindrucksvolle und respektable Figur.
Im dritten Abschnitt ist Maurice verheiratet und es wird aus Sicht seiner Frau, die eine ebenfalls Schriftstellerin ist, geschildert. Man ahnt, was kommen wird.
Fazit: Es handelt sich um einen leicht überzogenen, aber unterhaltsamen Roman!
Rezensionen von Claudia R:
grandioser und finaler Abschluss
LUCE von Doreen Hallmann
Klappentext:
Der Besitzer der vier Artefakte erlangt große Macht. Doch die Geschichte hinter den Relikten birgt ein Geheimnis. Die Vergangenheit, die düster und rätselhaft im Verborgenen lag, verschmilzt nun unheilvoll mit der Gegenwart.
Das Ende einer abenteuerlichen und kräftezehrenden Reise rückt Stück für Stück näher.
Luce und ihre Freunde erwarten Hindernisse und Gefahren, die alle Kraft und großen Mut erfordern. Argor scheint ihnen jedoch stets einen Schritt voraus zu sein. Wem können sie wirklich trauen?
Spannend, gefährlich, sonderbar: Das fulminante Finale der Civitas Lux Saga!
Cover:
Das Cover ist wieder sehr stimmungsvoll und farbenfroh. Stilistisch wird hier, wie aus vielen kleinen Nervenbahnen, ein Herz geformt. Die vielen kleinen Verästelungen und Linien wirken sehr mystisch und machen neugierig. Vom Cover selbst wird sehr wenig des Inhalts verraten, sondern das Cover ist einfach ein kleines Meisterwerk und Hingucker an sich. Dieses passt auch sehr gut zu den anderen dieser reihe und bleibt seinem Stil treu.
Meinung:
Die Reihe schließt sich und dies ist nun der finale dritte Teil der Civitas-Lux-Saga. Man sollte die vorherigen Bände kennen, um vollends in den Genuss dieser Saga zu kommen. denn nur so kommt man auch gut in das Geschehen und die Handlungen hinein.
Ich kannte die ersten beiden Teile und habe mich schon sehr auf dieses Finale gefreut. Auch in diesem Band ist der Schreibstil wieder sehr besonders und eigen, aber dies im positiven Sinne. Man kann der Story sehr gut folgen und diese ist sehr bildgewaltig und auch sehr emotional, lebendig und spannend.
Die Charaktere haben sich im Laufe der Saga sehr entwickelt. So ist aus der einst recht schüchternen Luce, eine starke und taffe junge Frau geworden.
Mir hat die Entwicklung und auch die Story sehr gut gefallen und auch dieser abschließende band, konnte mich sofort wieder in seinen Bann ziehen. Einmal angefangen, möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Was auch in diesem Band wieder wundervoll ist, ist die tolle Gestaltung und die vielen kleinen Details. Die Kapitelanfänge sind besonders hervorgehoben und auch die kleinen Zitate und Sprüche unter den Kapitelanfängen wirken immer sehr philosophisch und sind sehr gut durchdacht. Auch die kleinen Verzierungen am Kapitelanfang sind sehr schön und dies zieht sich durch das Buch und die Reihe durch und machen es besonders. Solche kleinen Elemente runden das Gesamtwerk sehr gut ab.
Auch toll ist die Einführung zu Beginn in die unterschiedlichen Welten, sowie deren Beschreibung und auch die dazugehörige Beschreibung der Charaktere, die zu der entsprechenden Welt gehören. So kann man sich die Charaktere und auch die Welten besser vorstellen und kann dies auch vorn immer wieder nachschlagen.
Ein wundervolles, spannendes und grandioses Finale, welches mich voll und ganz überzeugen konnte, aber leider auch ein wenig wehmütig zurück ließ, da diese fulminante Saga nun zu Ende ist.
Mich konnte dieses Buch und die gesamte Reihe überzeugen und ich empfehle diese sehr gern weiter.
Inhaltlich gehe ich hier nicht weiter auf die Reihe bzw. diesen Band ein. Das wichtigste erfahrt ihr aus dem Klappentext und ansonsten empfehle ich, lest einfach selbst!
Fazit:
Eine grandiose Reihe geht hier leider zu Ende und auch dieser finale Band konnte voll und ganz überzeugen.
Rezensionen von barbara.liest:
Anleitung zu einem ausgeglichenen Leben
Happy Life Diät von Shermine Shahrivar
Der Titel ist mit "Happy Life Diät" etwas unglücklich gewählt finde ich, da das Buch wenig mit Diät zu tun hat.
Shermine Shahrivar beschreibt in ihrem Buch was ihr selbst zu einem ausgeglichenen und glücklichen Leben verhilft und stellt dies auf die 6 Säulen
Beziehungen
Spiritualität
Sexualität
Ernährung
Beauty und
Sport.
Jede der Säule wird ausführlich beschrieben und es gibt auch mehr oder weniger hilfreiche Tipps zu jeder der Säulen.
Sie ist der Meinung, dass es einen Ausgleich in diesen Lebensbereichen braucht um glücklich sein zu können.
Das Buch ist einfach und flüssig zu lesen, der Aufbau sehr nachvollziehbar und die Fotos und das Layout sehr schön.
Meiner Meinung handelt es sich mehr um eine Autobiographie und die Verarbeitung eigener Erlebnisse und Traumata und ist weniger ein reiner Ratgeber.
Das Buch ist ein netter Input für die Gestaltung eines ausgeglichenen Lebens, zum erlangen des Wohlfühlgewichtes aber bestimmt zu wenig.
Rezensionen von Claudia R:
Grüße aus Andalusien ...
Volles Haus in Andalusien von Rebecca Timm
Klappentext:
Lila lässt sich darauf ein, einen letzten Urlaub mit ihren Brüdern in Andalusien zu verbringen. Für sie steht der Verkauf der Ferienvilla fest, er gestaltet sich nur schwieriger als gedacht, weil immer mehr Menschen einziehen. Allen voran ein attraktiver Gitarrenspieler, der Lila den letzten Nerv raubt.
Dabei hat sie schon genug damit zu tun, ihren Freund loszuwerden und sich die Frage zu beantworten, wann ihre Brüder endlich erwachsen werden...
Cover:
Das Cover macht Lust auf Urlauf im Süden mit Sonnenschein und Entspannung. Es zeigt ein kleines gelbes Häuschen mit sehr vielen Pflanzen drumherum und macht einen sehr schönen und entspannten Eindruck. Man bekommt richtig Lust auf das Buch. Auch die farbliche Gestaltung hat mir sehr gut gefallen.
Meinung:
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und lässt sich recht gut lesen. Jedoch hätte ich mir noch etwas mehr frische und Romantik gewünscht.
Gerade zu Beginn war es für mich ein wenig holprig. Ich brauchte eine Weile um in die Story und die Charaktere hineinzufinden. Zumal mit Lila zu Beginn etwas zu oberflächlich und zickig rüberkam. Mit ihr musste ich erst ein wenig warm werden, aber so etwas ist bekanntlich Ansichtssache.
Lila und ihre Zwillingsbrüder haben ein Haus in Andalusien geerbt und wollen dort einen letzten Urlaub verbringen. Während Lila das Haus schnellstmöglich verkaufen möchte, wollen ihre Brüder, Ben und Enno, erstmal ausgiebig Urlaub machen und so sind, durch die unterschiedlichen Bedürfnisse, Streit und Ärger vorprogrammiert. Lila hat mit Kindheitserinnerungen und auch mit der Situation um ihren Freund zu kämpfen und dann taucht auch noch dieser nervige Gitarrenspieler auf.
Doch zu viel vom Inhalt möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten, da ich nicht Spoilern möchte und auch nicht zu viel vorweg nehmen möchte.
Ein Wechselbad der Gefühle, dass man hier durchläuft und dies aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Lila. Dadurch konnte ich mich auch nach und nach immer mehr in sie und ihre Gefühle hineinversetzen. Die Handlungen und Beschreibungen werden sehr gut erklärt und man kann diesen sehr gut folgen.
Jedoch hatte ich mir einen leichten und sehr einfachen Urlaubsroman vorgestellt und zu Beginn, war dies eher etwas holpriger, bis die Gefühle und Emotionen gut transportiert wurden, hat es für mich eine Weile gedauert. Wenn man aber erst einmal drin ist, lässt einem das Buch nicht mehr los und dann liest es sich auch sehr angenehm. Lebendig, humorvoll und einfühlsam wird hier die Geschichte von Lila erzählt und auch ihre Ängste und Gefühle werden hier sehr gut projiziert. Wie sich das Ganze entwickelt, ist zwar durchaus voraussehbar, aber sehr gefühlvoll umgesetzt. Ein unterhaltsamer und wunderschöner Urlaubsroman, der in Andalusien spielt und mich gut unterhalten konnte, daher eine klare Leseempfehlung von mir.
Fazit:
Unterhaltsamer, lebendiger und einfühlsamer Urlaubsroman in Andalusien, mit tollen Beschreibungen und bildhaften Handlungen.











