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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von yellowdog:

Lockdown in Lagos

Das Baby ist meins von Oyinkan Braithwaite

Oyinkan Braithwaite erster Roman war so stark, dass ihr zweiter den nicht so einfach überflügeln kann. Dafür ist er noch kompakter, und vielleicht sogar etwas zu kurz.
Erzählt wird aus der Sicht von Bambi, ein junger, selbstbewusster und machohafter Mann in Lagos, Nigeria zur Zeit des harten Lockdowns.

Diese Erzählperspektive erzeugt eine gewisse Ironie und prägt das Buch.

Er gerät dann zwischen zwei Frauen und einem Baby. Es sind seine Tante und die Geliebte ihres Onkels, mit der er auch einmal etwas gehabt hat. Es ist zunächst unklar, wer die Mutter des Babys ist und eigentlich auch, wer der Vater. Vielleicht Bambi?
Die Frauen sind sich natürlich spinnefeind und wetteifern um das Kind.
Bambi entwickelt sich langsam, er schlägt sich auf die Seite des Babys.

Wegen dem Lockdown können die Figuren nicht aus dem Haus und es wird sehr kammerspielartig.
Mir imponiert an dem Roman, dass er so zeitgemäß ist und ein gesellschaftliches Bild zeigt, dabei kritisch wie illusionslos.

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Rezensionen von PollyLeseratte:

Super

Kinderklinik Weißensee - Zeit der Wunder von Antonia Blum

Nachdem ich die neue Staffel der Charite an einem Abend geschaut habe, hatte ich Lust auf eine weitere Historische Medizingeschichte und hab mir dieses Buch rausgesucht. Und das Buch war absolut grandios.

Es spielt in Berlin 1911. Marlene und Emma fangen in der Kinderklinik Weißensee als Lernschwestern an.

Wir haben dann einerseits eine Liebesgeschichte, dann Konkurrenz zwischen den Schwestern und dann die Thematik dass eine Frau Kinderärztin werden will, was zu einer Zeit in der Frauen noch nicht mal wählen durften nicht gerade üblich war. Und dann gibt es da natürlich noch die Geschichten um die kleinen Patienten. Also ein super Mix aus verschiedenen Themen.

Die Handlung ist rasant erzählt und der Schreibstil ist gut zu lesen. Die Charaktere sind alle gut ausgearbeitet und zum großen Teil ziemlich sympatisch.

Also alles in allem ein super Buch!

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Rezensionen von Bücherwald13:

Leider etwas enttäuschend

Miss Bensons Reise von Rachel Joyce

Da ich die bisherigen Bücher von Rachel Joyce unglaublich geliebt habe, hab ich mich unglaublich auf das neue Buch gefreut. Umso enttäuschter war ich als ich gemerkt habe das ich mit dem Buch nicht so ganz warm werde.
Eigentlich hat es ziemlich gut begonnen.

Margery hat ihr altes Leben satt und macht sich auf die Reise um den goldenen Käfer in Neukadelonien zu finden und finder dazu bald eine Begleitung.

Die zwei Charaktere sind ziemlich extrem aber eigentlich ganz sympathisch. Am Anfang hatte ich noch Spaß die beiden zu begleiten, aber irgendwann hab ich das Interesse verloren. Es kam eins nach dem anderen aber es hat mich einfach nicht packen können.
Das Ende fand ich dann zwar wieder ganz gut, aber vorallem im Gegensatz zu Rachel Joyes vorherigen Büchern war ich einfach enttäuscht. Ist wohl einfach nicht meins. Die meisten anderen lieben dieses Buch ja sehr.

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Rezensionen von PollyLeseratte:

Dostojewskij

Orangen für Dostojewskij von Michael Dangl

Fjodor M. Dostojewskij ist ein russischer Autor. Ich habe schon einige Bücher von ihm gelesen und diese haben mich auch sehr beeindruckt.
Dieses Buch ist natürlich fiktiv, aber trotzdem habe ich das Gefühl ihn etwas besser kennen zu lernen. Außer ihm geht es auch um den italienischen Komponisten Gioachino Rossini und dem österreichischem Schauspieler und Autor Michael Dangl.

Ich mochte die Art wie die Geschichte erzählt wird. Die Handlung ist realtiv ruhig. Es geht viel um Gespräche und Erlebnisse. Um Empfindungen und die Vergangenheit. Manchmal wird es schon fast philosophisch.
Es gab allerdings auch ein paar Stellen wo ich mich etwas gelangweilt.
Da hätte ich mir etwas mehr Dynamik gewünscht.

Insgesamt war es ein Buch was sich zwar etwas gezogen hat, mich am Ende aber irgendwie doch beeindruckt hat und ich froh bin es gelesen zu haben.

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Rezensionen von PollyLeseratte:

Schöne Geschichte

Malvina Moorwood - Das Geheimnis von Moorwood Castle von Christian Loeffelbein

Nachdem ich das Buch auf vorablesen.de gefunden habe und nach einem schönem Buch für einen gemütlichen Nachmittag gesucht habe ist mir das Buch eingefallen und ich hab es mir als eBook geholt und innerhalb von einem Nachmittag gelesen.
Und es war das perfekte Buch zum wegträumen.

Es geht um Malvina Moorwood, die damit nicht einverstanden ist dass das alte Familienschloss verkauft werden soll.

Mit ihrem Freund Tom beginnt sie die Mission das alte Haus zu retten.

Das Buch hat alles was ein schönes Buch braucht: Eine rasante Handlung, freche und sympathische Charaktere, einen schönen Schreibstil und ein wenig Grusel und Spannung.

Insgesamt war es einfach eine richtig schöne Geschichte. Ich hab mich da sehr wohl gefühlt und kann die Geschichte uneingeschränkt empfehlen. Sowohl für Kinder als auch für Erwachsene die gerne mal Kinderbücher lesen.

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Rezensionen von bibliofreund:

Gelungenes Debüt

Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid von Schröder Alena

Die junge Hannah Borowski deckt Stück für Stück ihre Familiengeschichte durch ein zufälliges Ereignis auf, die sich über einen Zeitraum von fast einem Jahrhundert hinauszieht. Und zwar kommt sie einem Erbe ihrer 90-jährigen Oma auf die Schliche, das Letztere aus Israel mit einer Nachricht erfährt.

Bei diesem wird sie Erbin des Kunstvermächtnisses von einem gewissen Itzig Goldmann. Ihre Oma will nichts von dem Erbe wissen und Hannah versucht ihre Oma zu überreden, ihr mehr von ihrer jüdischen Verwandtschaft, ihren Wurzeln und deren Vergangenheit zu offenbaren.
Ihre Großmutter weigert sich ihr ihre Familiengeschichte preiszugeben und so macht sich Hannah allein auf die Suche. Diese Erkundungen werden ihr Leben für immer verändern.
Der Titel der Geschichte ist recht merkwürdig aber gleichzeitig auch anziehend. Da ich selbst sehr gerne Geschichten mit Handlung vor, während und nach dem zweiten Weltkrieg lese, war das Buch eine gute Wahl. Manchmal etwas zu ausführlich in den Beschreibungen aber dennoch mit einem anrührendem Erzählstil ist das Debüt der Autorin ein gelungenes, das ich gerne weiterempfehle.

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Rezensionen von bibliofreund:

Solche Bücher dürfen in keiner Kinderbibliothek fehlen!

Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid von Schröder Alena

Noch ein tolle Buch aus der Wieso? Weshalb? Warum? Reihe. Diesmal erfährt der Leser alles über Roboter. Die dicken Seiten des Buches sowie die kindgerechte Art der Beschreibungen machen es schon für die kleine komplexe Themen zu verstehen wie z.B wie die Roboter funktionieren.
Markus Humbach übernimmt die vielen Illustrationen im Buch, die sehr realistisch rüberkommen.

Die verschiedene Entdeckerklappen sind zudem noch der Clou des Buches, die die Abbildungen detaillierter erklären. Ein gelber Roboter erklärt mittels einer Sprechblase mit einem kurzen Kommentar noch diverses zu den jeweiligen Themen.
Die angegebene Altersempfehlung zwischen 4-7 Jahren finde ich etwas streng, sogar ältere Kinder könnten an den Informationen Gefallen finden. Kleineren wäre die Texte vielleicht etwas zu komplex.
Die Sachbücher der Wieso? Weshalb? Warum? Reihe stehen für hohe Qualität und solide Information. Immer wieder gerne stöbern wir unter den Sachbüchern und lernen jedes Mal ein wenig mehr dazu. Solche Bücher dürfen in keiner Kinderbibliothek fehlen!

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Rezensionen von nil_liest:

Einfach mal was wagen!

Miss Bensons Reise von Rachel Joyce

Wie so oft sind die spannendsten und bereichernsten Freundschaften welche bei denen zwei sehr unterschiedliche Charaktere aufeinanderprallen und sich lieben lernen. Auch hier treffen zwei Welten aufeinander. Die eine mit offenen Armen für die Welt und die andere mit eingetrichterter Distanz. Zu Beginn kaum zu glauben, dass diese beiden zu einem dream team mutieren.

Der Titel des Romans passt in doppelter Hinsicht, macht Miss Bensons nicht nur die Reise ihres Lebens um den halben Erdball herum, sondern auch eine innerliche Reise, die viel weiterführt! Das ganze Unterfangen ist waghalsig, riskant und dann am Ende zwar mit hohen Verlusten und doch so bereichernd für sie.
Rachel Joyce schreibt treffend, charmant und leicht. Sie nimmt uns als Leser mit in die Herzen der beiden Protagonistinnen und schafft es an den richtigen Stellen einen humorvollen Moment einzubauen, damit die Dramatik nicht überhandnimmt. Leicht lesbar und herrlich unterhaltsam, auch wenn es uns lehr mal zu schauen was uns im Leben wichtig ist.
Mich hat dieses abenteuerlustige Buch besonders erfreut um eine Reise in Gedanken zu erleben. Nicht nur fern ab meines Alltags hier um nach Neu-Kaledonien zu reisen, auch ist ein wenig Zeitreisen angesagt, denn der Roman spielt hauptsächlich 1950. Da tickte die Welt noch ein wenig anders!
Fazit: Ein unterhaltsamer schöner Roman – über alle Leseraltersklassen hinweg!

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Rezensionen von bibliofreund:

Ein wenig für etwas ältere Kids

Malvina Moorwood - Das Geheimnis von Moorwood Castle von Christian Loeffelbein

Malvina Moorwood, die elfjährige Protagonistin dieser Geschichte liebt ihr Zuhause über alles. Zumal es sich hierbei nicht um ein normalles Einfamilienhaus handelt, nein: Malvina lebt mit ihren Eltern und ihrem Hund Poldi, ihren älteren Bruder sowie ihren Zwillingsschwestern Amalia und Georgina auf dem Familienschloss Moorwood Castle.

Doch als sie kurz vor ihrem 11. Geburtstag erfährt, dass das Schloss verkauft werden soll tut sie alles dafür, diesen Verkauf zu verhindern. Denn sie möchte auf keinen Fall aus Moorwood Castle wegziehen. Selbst wenn sie dabei nicht immer zu korrekten Mittel zugreift, hilft ihr dabei ihr bester Freund und Computerfreak Tom.
Die beiden bilden zusammen ein unschlagbares Team. Werden sie es schaffen, das Schloss zu retten?
Die Geschichte hat uns mit meinem 9 jährigen Sohn gut unterhalten, auch wenn ich hin und wieder den Eindruck hatte dass die Sprache ein wenig zu anspruchsvoll für dieses Alter war. Obwohl mein ein Vielleser ist, gab es manche Stellen, wo ich nochmal explicit erklären musste, was das eine oder andere bedeutet. Deshalb würde ich das Alter ein wenig hochschrauben, vielleicht so ab 11 oder 12. Außerdem gab es ein paar Stellen im Buch, die wirklich gruselig waren und für zartbesaitete nicht unbedingt optimal. Darüber hinaus aber war die Geschichte wirklich spannend und seht gut aufgebaut.

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Rezensionen von Lesemama:

Eine berührende Geschichte, aber sehr vorhersehbar

All das Ungesagte zwischen uns von Colleen Hoover

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:
Morgan wird mit siebzehn schwanger. Siebzehn Jahre später hat sie eigentlich ein schönes, erfülltes Leben. Dann kommt ihr Mann ums Leben und sie muss feststellen, das alles mehr Schein war ...

Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt mir einem Rückblick auf die Zeit vor siebzehn Jahren.

Dann beginnt die Geschichte sehr normal, Morgan hat Geburtstag, alle sind glücklich und zufrieden. Der Unfall ändert ihr komplettes Leben und natürlich auch das von Clara, ihrer Tochter.
Was mich tatsächlich von Beginn an gestört hat, war die Vorhersehbarkeit der Geschichte. Es gab keine Überraschung, auch wenn mich die Geschichte sehr bewegen konnte, konnte sie mich halt einfach nicht überraschen.

Die Story wird abwechselnd aus der Sicht von Morgan und Clara erzählt, was mit ganz gut gefallen hat. Aber dennoch war es alles zu vorhersehbar und zu unspektakulär.

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