Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
Interessante Familiengeschichte
Wo wir Kinder waren von Kati Naumann
Zum Inhalt:
Als Eva, Iris und Jan die ehemalige Spielzeugfabrik Langbein erben, werden sie dadurch sehr an ihre glückliche Kindheit erinnert. Im Wechsel von Gegenwart un Vergangenheit wird die Geschichte der Familie und der Spielzeugfabrik erzählt. Durch den Fund einer besonderen Form keimt die Idee, das alte Handwerk neu zu beleben.
Meine Meinung:
Was mir gut gefallen hst, war der Einblick in die Familiengeschichte und auch in die Fabrikation von Spielzeug. Ein wenig schwer getan habe ich mich zunächst mit dem Schreibstil, irgendwie fand ich den nicht so eingängig, musste mich erst mal eingewöhnen. Insgesamt hat das Buch keine große Highlights, aber wer eine eher ruhig erzählte Geschichte mag, ist hier sehr gut aufgehoben. Als Figur hat mir zum Ende hin Anita, die so gerührt über den Fund des Models war. Ich hab mich recht gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Interessante Familiengeschichte
Rezensionen von Gavroche:
Auf geht's!
Homefarming von Judith Rakers
Judith Rakers beginnt ihr Buch damit zu beschreiben, wie ihre Obstschale und der Kühlschrank vorher aussahen; nicht sehr appetitlich. Und auch mit ihren Kochkünsten war es nicht sonderlich ausgefeilt, doch dann hat sie ein Interview machen müssen und dann änderte sich alles. Sie hat sich der Aufgabe gestellt, Selbstversorgerin zu werden und berichtet in diesem Buch von ihrem Weg, ihren Erfolgen, aber auch ihren (Mirabellen-)Misserfolgen, wie der Maulwurf vom Feind zum Freund wurde, wie man ein Hochbeet aufbaut, was man wann und wie vorzieht, dass sie anfangs gar nicht ihr schönes Gemüse und Obst ernten wollte, sondern es nur verzückt angeschaut hat.
Dann gibt es noch eine große Rubrik zu Hühnern, Hühnerstallbau etc. Und zum Abschluss gibt es - was mir sehr gut gefallen hat - ein Kapitel mit Rezepten. Witzig und unterhaltsam geschrieben, reich und wunderschön bebildert. Da bekommt man Lust, sofort zu starten.
Rezensionen von Vicky:
Füll das Biber-Loch
Hot As Ice 1-3: Drei Romane in einem E-Book von Helena Hunting
Helena Hunting ist die Autorin der 'Hot as Ice'-Reihe. Bei diesem Roman hier bekommt man drei in einem! Ich muss gestehen ich dachte anfangs es handle sich um Liebesromane aber tatsächlich sind es erotische Romane - nur so als kleiner Hinweis damit es anderen nicht auch so ergeht wie mir ;-).
Mein Rezensionstitel ist ebenso zweideutig und anzüglich wie die Geschichten selbst ;-)
Das Cover ist schön gestaltet, die einzelnen gut aufeinander abgestimmt.
Der Wiedererkennungswert der Reihe ist also definitiv gegeben.
Unter 'Zu diesem Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf jeden der Romane holen, die Länge jedes einzelnen mit 26 oder 27 Kapiteln ist gut gewählt. In 'Heiskalt verliebt' geht es um Violett Hall und Alex Waters, Team-Captain der Blackhawks. In 'Heiskalt verführt' dürfen wir den Eishokeyspieler Miller 'Buck' Butterson (der Stiefbruder von Violett aus Teil eins) bei seiner Wandlung begleitet und erleben wie er Sunny Waters (die Schwester von Alex, ebenfalls aus Teil eins) erobert - diese Konstellation fand ich anfangs als sie in Teil eins angedeutet wurde, ehrlich gesagt etwas schräg. Ich muss aber gestehen dass sie mich trotz Vorbehalte überzeugen konnte! In 'Heiskalt geküsst' geht es um Lily LeBlanc und Eishokeystar Randy Ballistic - endlich mal nicht 'die Schwester eines Spielers verliebt sich in einen Teamkollegen'-Geschichte, denn davon hatten wir bereits in Teil eins und zwei genug!
Der Einstieg mit Violett und Alex war okay aber mir ehrlich gesagt etwas zu arg - wie gesagt, ich hatte einen Liebes- statt eines Erotikromans erwartet (nichtsdestotrotz gibt es dafür keinen Abzug, denn daran bin ich ja selbst Schuld wenn ich nicht genau schaue). Jedes Kapitel hat einen Titel, das finde ich sehr gut denn so wir mein persönliches Kopfkino bereits da immer befeuert und ich überlege schon was passieren könnte :-) Man begleitet mal die weiblichen, mal die männlichen Hauptfiguren - das finde ich eine gelungene Abwechslung. Den Schreibstil selbst fand ich ehrlich gesagt die meiste Zeit über etwas mühsam. Anfangs kam ich nur langsam voran, das kenne ich von Büchern desselben Genres aber auch von anderen Büchern der Autorin so nicht, normalerweise fliegen die Seiten nur so dahin. Hier allerdings nicht und deshalb gibt es auch Abzüge. Außerdem war es mir persönlich zwischendurch etwas zu derb, wer es so mag, okay aber für mich war das an manchen Stellen eindeutig TOO MUCH. Auch dafür ziehe ich aber nichts ab denn das ist ja eindeutig Geschmackssache und vielen gefällt das bestimmt.
Fazit: Seichte Unterhaltung für Zwischendurch - ich denke die 'Hot as Ice'-Reihe ist die perfekte Strandlektüre, zwar nicht unbedingt die einfachste aber ganz okay wenn man mal nicht zu viel denken sondern sich nur unterhalten lassen will. Der Schreibstil sowie die Ausdrucksweise darf gerne noch verbessert werden - da hatte ich bereits angenehmere Bücher von Helena Hunting gelesen. Nichtsdestotrotz werde ich die Reihe weiter verfolgen denn die Autorin hat mich mit ihren Eishockeyspielern und den starken weiblichen Figuren dennoch bezaubert!
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Das Lakritzimperium
Das schwarze Gold des Südens von Tara Haigh
Bamberg im vorletzten Jahrhundert. Nur eine Ehe, die nicht aus Liebe, sondern aus Vernunft geschlossen wird, kann die Süßholz-Firma noch retten. Aber die Liebe ist stärker und so flieht Elisa mit ihrem Geliebten nach Paris und überlässt es ihrer Schwester die Firma zu retten. Wird es gelingen?
Ich muss ja gestehen, so genau las ich mir den Klappentext gar nicht durch, als ich das Buch aus dem Regal meiner Mum nahm.
Ich dachte es spielt in Afrika oder sogar Neuseeland...
Aber es beginnt in Deutschland und es beginnt auch gleich ganz abenteuerlich. Ich war jedenfalls sofort in der Geschichte.
Lakritz ist ja eine Süßigkeit, da scheiden sich die Geister. Aber das tut der Story keinen Abbruch. Romantisch, packend und spannend begleiten wir die Schwestern, die beide ihr Glück suchen. Mal mehr, mal weniger Erfolgreich. Aber durchaus unterhaltsam.
Mich hat die Geschichte jedenfalls gleich gepackt und ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
Ich werde wohl noch mehr der Autorin lesen.
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Ein gelungener Abschluss
Die Farben der Schönheit - Sophias Triumph (Sophia 3) von Corina Bomann
Nach einem Streit meldet sich Sophias Mann freiwillig für die Front. Europa schien weit weg und ist nun doch so nah.
Sophia hat Angst um ihren Mann und um ihre Freunde in Europa.
Auch mit ihrer Kosmetik steht sie auf einem Scheideweg. Wie geht es weiter?
Sophia hat mich jetzt fast ein Jahr lang begleitet und fand ich sie zu Beginn noch eher naiv und unscheinbar hat sie sich doch im Laufe der Reihe zu einer unglaublichen starken Frau entwickelt.
Über den Inhalt kann man im dritten Teil nicht so viel sagen ohne zu spoilern, aber eines muss ich unbedingt anmerken. Es war gut, dass sich einige der losen Fäden am Ende noch verbunden haben.
Toller Schriebstil, wie immer halt. Ich liebe diese Bücher die über einen längeren Zeitraum gehen und trotzdem bis zum Ende spannend und unterhaltsam bleiben. Das ist der Autorin sehr gut gelungen.
Eine großartige Reihe über einen sehr spannenden Zeitraum in dem die Welt einen unglaublichen Fortschritt machte, leider auch eine unserer dunkelsten Vergangenheit. Aber sehr lesenswert und ich freue mich schon auf Nachschub von dieser unglaublich vielseitigen Autorin.
Rezensionen von Sissi:
Grandioses Leseerlebnis
HEITER LEBEN, FREUDIG STERBEN von Anton Siebler-Stroganoff
I
ch schreibe normalerweise keine Buchrezension,
aber hier musste ich es einfach tun, sonst hätte ich ein schlechtes Gewissen gehabt. Jetzt weiß ich, wie ich auch in seltsamen Zeiten glücklich weiterleben kann. Danke, Monsieur Siebler-Stroganoff – ich hätte sowas nicht für möglich gehalten, womit ich meine: sowas von lebensnah und dennoch ungeheuerlich visionär!
Rezensionen von yesterday:
Frauenpower in allen Gesellschaftsschichten
Dark von Candice Fox
Candice Fox schafft es immer wieder, Figuren zu erfinden die so eigen und skurril sind, dass man sie einfach mögen muss, egal auf welcher “Seite” sie stehen. Bisher kennt man die Autorin durch die “Hades”-Reihe und die Bände mit Ted Conkaffey.
Ihr neuester Thriller spielt in Los Angeles und lässt Frauenpower sprechen.
Und zwar sehr vielfältige. Fox’ Heldinnen sind keine duckmäuserischen, auf Hochglanz polierte Vorzeigefrauen. Sie sind teilweise das genaue Gegenteil, aber auf eine unterhaltsame, verständliche Weise. Tough, ehemals im oder knapp vor dem Gefängnis stehen sie täglich vor neuen Probleme: schlechte Jobs, Kriminalität, Behörden-Willkür oder Diskriminierung.
Der Fall einer vermissten jungen Frau führt letztendlich vier Frauen zusammen, die - nicht immer in Harmonie, aber mit Beharrlichkeit - durch ihre Ermittlungen einigen Männern und Verbrechern auf die Füße treten.
Wie immer bei Candice Fox gibt es auch härtere Szenen, etwas Blut und Schusswaffengebrauch, aber sie ergießt sich nie seitenlang in Gemetzel oder übertrieben detailliert dargestellten Mordszenen. Kurze Abschnitte und kleine Rückblenden sowie die so unterschiedlich verlaufenden Schicksale der Protagonistinnen machen diesen Thriller zu einem unterhaltsamen, spannenden und kurzweiligen Lesevergnügen.
Rezensionen von PollyLeseratte:
Wichtig!
Mädchen, Frau etc. - Booker Prize 2019 von Bernardine Evaristo
„Mädchen, Frau etc.“ von Bernardine Evaristo und übersetzt von Tanja Handels ist Gewinner des Bookers Price 2019. Dementsprechend hohe Erwartungen hatte ich an dieses Buch und ich wurde nicht enttäuscht.
Das Buch erzählt die Geschichte von verschiedenen Frauen in London. Sie sind schwarz und LBGTQ+.
Und damit immer noch mehrfach diskriminiert.
Auf die Handlung an sich möchte ich gar nicht eingehen. Diese ist zwar interessant, aber meiner Meinung nach nicht die eigentliche Stärke des Buches. Denn das sind die Figuren die in dem Buch gezeichnet werden. Wir haben viele verschiedene Charaktere, die zwar ihr Gemeinsamkeiten haben aber trotzdem alle ihre individuellen Charakterzüge und Geschichten.
Da der Fokus nicht nur auf eine Person gelenkt wird, sondern schon relativ bald auf mehrere habe ich mich am Anfang mit den Namen etwas schwer getan. Das hat sich aber bald gelegt.
Auch die zwischenmenschlichen Beziehungen fand ich interessant ausgearbeitet und spannend gestaltet.
Die Autorin ist, wie die meisten Charaktere in dem Buch,schwarz. Deswegen sind dargestellten Sichtweisen und Erfahrungen auch umso wichtiger. Denn leider repräsentieren die meisten (ausgezeichneten) Bücher immer noch die Sicht von weißen Menschen.
Der Schreibstil ist teilweise fast poetisch und immer gut zu lesen.
Insgesamt hat mir das Buch sehr viel gegeben. Ich hatte das Gefühl immer mehr in die Welt und Perspektive unsere Charaktere einzutauchen und ich habe es sehr genossen das Buch zu lesen.
Rezensionen von Lesemama:
Eine Freibeuterin auf dem Schattschiff
Aleja und die Piratinnen, Band 1: Das Schattenschiff von Kuzniar Maria
Bewertet mit 4.5 Sternen
Zum Buch:
Aleja hat zwei Brüder und lebt mit ihrem Vater bei ihre Großmutter. Diese möchte gerne aus ihr ein richtiges Mädchen machen. Aleja hat aber mehr die Abenteurer und Entdecker mit ihren Schiffen im Kopf.
Meine Meinung:
Ich mag schon das Cover sehr gerne, ich finde Aleja macht einen spannenden, abenteuerlichen Eindruck.
Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Die Kapitel sind nicht so lange, die Wortwahl ist für das Lesealter sehr s gebracht.
Aleja ist ein mutiges Mädchen, voller Tatendrang und Abenteuerlust. Sie möchte einfach kein braves Mädchen sein, wie es ihre Großmutter gerne hätte.
Die Geschichte ist spannend, abenteuerlich und auch überraschend.
Es hat mir sehr gut gefallen und sehr unterhaltsam.
Rezensionen von Petra:
DerZauber fehlt
Die Buchhandlung zum Glück von Wiggs Susan
In einem Drittel des Buchs geht es um Verlust, Trauer und Vertrauen. Den Rest teilen sich Liebe, Geldsorgen und Demenz. Den Zauber einer Buchhandlung sucht man als Leser vergebens. Die Geschichte hätte in jedem anderen schönen Laden z. B.: Antiquitäten oder Schokolade spielen können. Vielleicht hat die Autorin eine Buchhandlung gewählt weil sie ein schönes Cover ergibt.
Aus Büchern wurde zitiert, teilweise wurden diese Zitate aber schon oft verwendet so das sie abgenutzt wirkten.
Die Protagonisten blieben farblos, teilweise nett, teilweise zickig aber keine/r war in irgendeiner Form herausragend.
Das Wunder am Ende wirkte aufgesetzt so das es eben ein Wunder war.











