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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

leicht und locker

Bridgerton - Der Duke und ich von Julia Quinn

Durch den Hype für die Nexflix Serie Die Bridgertons bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Da ich lieber lese als Serien schaue habe ich mir das Buch genommen.
Eine humorvolle Liebesgeschichte im gregorianischen England,. Da die Heldin mehrere Geschwister hat gibt es auch dem entsprechend mehrere Romane.

Die Bücher sind bereits 2009 das erste mal erschienen und hier ist jetzt die Neuauflage.
Die Heldin agiert hier sehr modern für das Zeitalter, während der Rest sich eher zeitgemäß verhält.
Die beiden Hauptfiguren sind interessant und agieren spannend miteinander. Während die restlichen Figuren blass bleiben.
Das Ganze ist leicht und lockere Unterhaltung. Etwas das man gut zwischendurch lesen kann.

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Rezensionen von Tara:

Ergreifend, atmosphärisch, fesselnd

Die Verlorenen von Stacey Halls

„Die Verlorenen“ ist der zweite Roman der Autorin Stacey Halls

Die Handlung beginnt im November 1747. Bess Bright bringt eine Tochter zur Welt, die sie aber nicht behalten kann, da ihr und ihrer Familie das Geld fehlt. Sie bringt ihre Tochter Clara schweren Herzens in das Foundling Hospital. Dort werden die Kinder bis etwa zu ihrem sechsten Lebensjahr betreut, damit ihre Eltern Geld verdienen können und sie, wenn sie ausreichend verdient haben, um eine entsprechende Zahlung an das Hospital zu leisten, abholen können.

Als Bess Jahre später dorthin zurückkehrt, um ihre Tochter zu sich zu holen, wurde diese bereits abgeholt. Clara lebt inzwischen unter dem namen Charlotte in guten Verhältnissen bei einer wohlhabenden und psychisch instabilen Frau, die sich nicht mehr von ihr trennen möchte.

In einem lebendigen und bildhaften Schreibstil schildert die Autorin die Situation in London im 18. Jahrhundert. Die Armut, in der ein Teil der Bevölkerung lebt, ist erschütternd. Die Kontraste zu der wohlhabenden Gesellschaft werden sprachlich gekonnt dargestellt. Durch verschiedene Perspektiven kann man gut in die Geschichte abtauchen. Mich hat der Wille von Bess, die sich von Anfang an nach ihrer Tochter sehnt und so sehr dafür kämpft sie wieder zu sehen, sehr berührt.

Das Foundling Hospital beruht auf Fakten. Diese Stiftung wurde 1741 in London eröffnet und diente der Aufnahme von Kindern, deren Mütter nicht für ihren Lebensunterhalt aufkommen konnte.

Mein Fazit: „Die Verlorenen“ ist ein gut recherchierter, fesselnder historischer Roman, der mich berührt und mitgenommen hat und über den ich ein Stück Londoner Geschichte kennengelernt habe.

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Rezensionen von Ecinev:

Klimawandel

2,5 Grad - Morgen stirbt die Welt von Noah Richter

Deutschland in der Zukunft. Anhaltende Regenfälle lösen ein Jahrhundert Hochwasser aus, in Afrika herrscht Dürre, in der Arktis schmelzen die Gletscher und ein riesiger Eisberg stürzt ein und begräbt eine Forschungsstation mit dem Glaziologen Jakob. Kurz vorher hat er seiner Verlobten Leela brisante Dateien geschickt.

Doch auch andere Mächte sind hinter den Dokumenten her die ein düsteres Szenario beschreiben. Leela nimmt den Kampf mit den Mächtigen auf und wird gejagt.

In kurzen Kapiteln jeweils aus Sicht einer anderen Person wird ein düsteres Bild des Lebens gezeichnet. Der Erzähl Stil ist spannend, die kurzen Kapitel teilweise in Ich-Form lassen einen schnell in die Geschichte eintauchen. Das Ende hochdramatisch und schlüssig.

Man kann nur hoffen, dass dies nur eine Vision ist denn das Buch macht einem doch sehr betroffen.

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Rezensionen von Ecinev:

Das Wendland

Unter Wasser Nacht von Kristina Hauff

Zwei Familien teilen sich im idyllischen Wendland einen großen Hof, doch die Freundschaft ist zerbrochen nach dem der Sohn von Sophie und Thies ums Leben gekommen ist während bei Inga und Bodo mit ihren beiden Kindern das perfekte Familienglück herrscht.

Als eines Tages eine Fremde in den kleinen Ort kommt und das Leben der beiden Familien gehörig durcheinanderbringt.

Es tauchen Wahrheiten auf die besser nie ans Licht gekommen wären.

Die Geschichte wird ganz ruhig beschrieben, die Landschaft immer wieder beschrieben. Das Buch erinnert fast an ein Schauspiel da es ausschließlich um die beiden Familien und Mara, die Fremde geht. Die Personen bleiben ein wenig blass und wirken seltsam teilnahmslos an dem Geschehen und ohne rechten Willen etwas daran zu ändern. Auch das Happy End konnte das Buch für mich nicht wirklich abrunden.

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Rezensionen von S.:

Rose

Nächstes Jahr in Berlin von Astrid Seeberger

Mit viel Tiefgang erzählt Astrid Seeberger die Geschichte einer Familie. Enthalten sind auch autobiografische Bezüge.
Sie beginnt mit der Mutter, die 2007 über 80-jährig verstarb. Eine harte Frau, wie es schien. Ihre Geschichte ist schwer zu ertragen. Vieles davon erfährt die Autorin erst später, will ihr mit diesem Buch ein Gedenken geben.

Sie berichtet auch von der Ehe ihrer Eltern, von der wiedergefundenen Familie, von schönen Erinnerungen, von Entwicklungen aufgrund politischer Gegebenheiten, von Brüchen innerhalb der Gemeinschaft.
Besonderen Raum nimmt der Großvater ein. Er erschien wie ein König, benahm sich aber nicht immer wie einer.
Eine besondere Familie, facettenreich, fremd, eigen.
Die Lebensgeschichte der Mutter ist faszinierend, voller Tragik. Die Autorin weckt mit ihrer Erzählung Verständnis für das verschlossene Wesen von Rose, sehr gelungen. Gleichzeitig schrieb sie eine verspätete Liebeserklärung an ihre Eltern.
Aus dem Schwedischen übersetzt von Gisela Kosibek, verlegt von Urachhaus.

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Rezensionen von Ecinev:

Leben mit der Diagnose

Bucket List - Nur wer fällt, kann fliegen lernen von Georgia Clark

Lacey ist 25 als sie die Diagnose erhält das BRCA1 Gen zu haben und damit eine erhöhte Gefahr an Brustkrebs zu erkranken. Auch ihre Mutter ist in jungen Jahren an dieser Krankheit verstorben. Klar das für sie eine Welt zusammenbricht. Gemeinsam mit ihren Freundinnen erstellt sie eine Bucket List mit Dingen die sie vor einer vorsorglichen Entfernung der Brust noch erleben will.

Lacey arbeitet in einem New Yorker Modehaus immer auf der Suche nach neuen Trends und Designern. In dieser Glitzerwelt der Mode ist kein Platz für Brustkrebs. Sie macht sich daran ihre Liste abzuarbeiten und findet junge Männer in die sie sich verliebt.

Im ersten und im letzten Teil erscheint Lacey abgeklärt und sachlich in dem großen Mittelteil möchte man ihr am liebsten, wie eine ihrer Freundinnen es ausdrückte, zurufen 'werd endlich erwachsen' So kindlich und sehr sexistisch erscheinen ihre Abenteuer.

Der Schreibstil ist locker, teilweise humorvoll wird das Leben in New York, seiner Clubs und der Modewelt geschildert. Aber auch abgeklärt der Besuch bei einem Schönheitschirurgen zumThema Brustaufbau.

Mit einem starken Anfang und einem nüchternen Ende hat das Buch doch in weiten Teilen viele Längen wo es viel um Sex geht. Auch die Bekleidung wird immer wieder angesprochen. Es hätte ein gutes Buch zur Aufklärung von Brustkrebs werden können, aber teilweise erschien mir das Buch wie ein trivialer Liebesroman.

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Rezensionen von Ecinev:

Kannenbäcker

Die Kannenbäckerin von Annette Spratte

Deutschland während des 30jährigen Krieges. Mit 13 Jahren verliert Johanna ihre gesamte Familie an die Pest. Übrig bleibt ein ihr unbekannter Onkel der als Töpfer im Westerwald lebt. Da sie als Mädchen zu Kriegszeiten nicht alleine reisen könnte, schneidet eine Nachbarin ihr die Haare ab und verkleidet sie als Junge.

Diese neue Freiheit die Johanna/Johann während der Reise erlebt, gefällt ihr, außerdem möchte sie gerne das Töpferhandwerk erlernen, so beschließt sie als Johann bei ihrem Onkel zu leben. Es gelingt ihr den barschen Onkel zu überreden und er weist sie in das Handwerk der Kannenbäcker ein.

Als eines Tages der Schwindel auffliegt und sie nicht länger als Junge leben kann, wird es für sie sehr schwer. Sie wird als Hexe verhaftet und entkommt nur knapp der Inquisition.

Das Buch kommt ohne geschichtliche Daten aus und erzählt nur von den Lebensbedingungen vor 400 Jahren. Der Schreibstil ist lebendig, die Personen werden sehr gut beschrieben und das Buch lässt sich schnell lesen.

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Rezensionen von Ecinev:

anders als erwartet

Die Kannenbäckerin von Annette Spratte

Das Cover des Buches, rosa mit einem schwarzen Schmetterling und der Titel lassen einen denken, es handele sich um ein Liebesroman. Doch weit gefehlt, das Buch ist richtig spannend.

Rose Gold wächst bei ihrer allein-erziehenden Mutter Patty in einer amerikanischen Kleinstadt auf. Sie ist schwer krank, sitzt im Rollstuhl und nicht fähig ein eigenständiges Leben zu führen.

Doch als eines Tages die Lügen der Kindheit auffliegen und die Mutter verhaftet wird lernt Rose Gold wieder richtig zu leben.

Nach 5 Jahren kommt die Mutter aus dem Gefängnis frei und hofft sich mit ihrer Tochter zu versöhnen. Tatsächlich kommt sie anfangs bei ihr unter die inzwischen einen Sohn hat und das Elternhaus von Patty gekauft hat. Jeder hat seine eigenen Pläne die hartnäckig verfolgt werden.

Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Rose Gold und Patty geschrieben. Die Abschnitte aus der Sicht von Rose Gold bieten auch Rückblicke in die Vergangenheit. Beide sehen sich als Opfer und halten an ihren gemeinen Plänen fest.

Der Schreibstil ist flüssig und sehr lebendig. Auch wenn die Erzählung etwas plastisch wirkt, ist es doch ein durchtriebenes Psycho Spiel der beiden Protagonisten.

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Rezensionen von Ecinev:

ein anderes Diätbuch

Happy Life Diät von Shermine Shahrivar

Klassische Diät Rezepte sucht man in diesem handlich schmalen Buch vergebens.

Das Model Shermine Shahrivar erzählt aus ihrem Leben und wie es ihr gelang zu einem glücklichen Leben zu kommen. Die 6 Säulen, Beziehung, Spiritualität, Sexualität, Ernährung, Sport und Beauty werden mit vielen persönlichen Erlebnissen geschildert.

Ein paar Highlights werden in einem Kasten herausgehoben. Daneben gibt es viele Hochglanzfotos von dem Model. Vielleicht sollte Shahrivar eher eine Biografie schreiben.

Das Buch bietet wenig neues, es läd ein sein Leben zu überdenken. Durch die persönlichen Schilderungen bleiben die Tipps eher etwas oberflächlich. Auch die Sporttipps sind ohne Fitnessgeräte nicht durchzuführen und werden nur aufgezählt anstatt sie zu beschreiben. Irgendwie hätte ich mir doch etwas anderes vorgestellt.

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Rezensionen von KimVi:

Grandioses Finale

Engelsgrund von Geschke Linus

Alexander Born wird von seiner ehemaligen Kollegin Carla Diaz um Hilfe gebeten. Denn ihre Tochter Malin ist offenbar in die Fänge einer Sekte geraten, die sich in Engelsgrund, einem früheren Sanatorium, niedergelassen hat. Dort wurde nun die grausam verstümmelte Leiche einer Frau gefunden, die ebenfalls Mitglied der Sekte war.

Carla hat Angst um Malin und will sie zu sich zurück nach Berlin holen. Doch Malin weigert sich. Denn sie fühlt sich in der Gemeinschaft wohl und sicher. Born soll Malin ins Gewissen reden. Da seine Versuche ebenfalls vergeblich sind, löst er bei Andrej Wolkow den versprochenen Gefallen ein. Doch damit nehmen unvorhersehbare Ereignisse ihren Lauf...

"Engelsgrund" ist der finale Band der Trilogie um den Ex-Polizisten Alexander Born, der zwar eigentlich zu den Guten gehört, es mit den Gesetzen aber nicht immer genau nimmt. Auch wenn es Linus Geschke hervorragend gelingt, die wichtigsten Hintergrundinformationen, die man benötigt, um diesem Teil auch ohne Vorkenntnisse folgen zu können, in die Handlung einfließen zu lassen, lohnt es sich auf jeden Fall, die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Denn dann kann man die Charaktere und ihre jeweiligen Verbindungen untereinander, einfach besser zuordnen und die spannende Handlung noch besser genießen. 

Der erneute Einstieg in die Reihe gelingt mühelos. Das Interesse an der Handlung wird sofort geweckt. Durch die unterschiedlichen Perspektiven, bei denen man den jeweiligen Charakteren über die Schulter schaut, verläuft die Handlung äußerst abwechslungsreich und nimmt schnell Fahrt auf. Man fiebert mit den Protagonisten mit. Egal, ob sie zu den Guten oder Bösen zählen. Denn die Grenzen, was gut oder böse eigentlich ist, lassen sich nicht genau definieren. Die Spannung wird früh aufgebaut und steigert sich stetig. Denn der Täter lässt sich nicht so leicht enttarnen. Immer wenn man meint, dass man ihm auf der Spur ist, sorgen neue Erkenntnisse dafür, dass man umdenken muss. Selbst zum Ende hin sollte man sich nicht zu sicher sein, denn Linus Geschke überrascht mit einer Wendung, die einem den Atem stocken lässt. 

Ein grandioses Finale, das durch Spannung und überraschende Wendungen restlos überzeugt. Schade, dass die Trilogie damit beendet ist, denn der Abschied von Born fällt schwer. 

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