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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lilli33:

Aktuelles Thema spannend umgesetzt

Fair Play von Kerstin Gulden

Aktuelles Thema spannend umgesetzt

Inhalt:
Vier Schüler*innen eines Gymnasiums nehmen an einem Wettbewerb des Berliner Senats zum Thema Klimakrise teil, Kera, Elodie, Leonard und Max. Sie entwickeln eine App für die Schüler*innen ihrer Schule, die den ökologischen Fußabdruck jedes Einzelnen abbildet - für alle Teilnehmer sichtbar.

Schon bald spaltet sich die Schule in zwei Lager, Fair Player (nach der App, die Fair Play heißt) und Foul Player, die sich weigern, sich von einer App ihr Handeln vorschreiben zu lassen. Schon bald kommt es zu ersten Schummeleien, um besser dazustehen, andererseits zu Mobbing und Schlimmerem.

Meine Meinung:
Die Klimakrise ist ein sehr aktuelles und äußerst wichtiges Thema, über das sich gerade auch Jugendliche Gedanken machen sollten und auch machen. Ich finde es gut, dass es in diesem Jugendbuch aufgegriffen wird. Auch wie die Autorin es in ihre Story eingebaut hat, halte ich für sehr gelungen. Sie zeigt, dass mit Fanatismus nichts gewonnen ist, dass jeder mithelfen muss, die endgültige Klimakatastrophe abzuwenden oder zumindest aufzuhalten, und dass auch Jugendliche in dieser Sache durchaus verschiedene Möglichkeiten haben, für die Sache einzutreten.

Daneben haben unsere jugendlichen Helden und Antihelden auch ganz normale Teenagerprobleme wie Liebeskummer, schlechte Schulnoten, familiäre und finanzielle Probleme oder Einsamkeit.

Erzählt wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive der vier Protas. Sie stellen total unterschiedliche Charaktere dar. Hier ist sicher für alle Lesenden eine Identifikationsfigur dabei. Durch die verschiedenen Sichtweisen wirkt das Geschehen sehr vielschichtig und bunt. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen, sodass es keinesfalls langweilig wird.

Ein kleines Manko ist für mich, dass die Programmierung der hoch komplexen App unglaubwürdig einfach vonstatten ging. Davon abgesehen, konnte mich Kerstin Gulden aber von der ersten Seite an packen. Teilweise liest sich das Buch so spannend wie ein (Polit-) Thriller.

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Rezensionen von eleisou:

Ein Juwel für das Bücherregal!

Wer wohnt denn da im tiefen Wald? von Rachel Piercey

Wimmelbücher sind für die Mehrzahl der Kinder hochinteressant, vor allem wenn sie, wie hier, mit schönen illustrierten Seiten vollbeladen sind. Die goldenen Highlights im Cover sind ein zusätzlicher Hingucker. Die kurzen Sätze die sich reimen, geben den Kindern die Gelegenheit sich die Aufgaben besser zu merken.

Bei den tollen, bunten Bildern sind die Kinder direkt motiviert, die vielen niedliche Tiere zu suchen, was ja auch der Sinn des Wimmelbuches ist. Aber glaubt nicht die gesuchten Sachen sind sehr leicht zu finden. Ein wenig Mühe ist da schon erforderlich jedoch nicht so sehr, dass das Vergnügen zur Last wird.
Darüber hinaus ist das Buch auch mit vielen Seiten bestickt, man hat also lange viel Freude daran. Außerdem geben die Seiten Anlass über die verschiedenen Tiere zu sprechen, ein wenig mehr zu erklären und das Leben im Wald zu erkunden. Uns hat es wahnsinnig gut gefallen und wir möchten gerne mehr von der Reihe. es gibt viele Thematiken, die man zu Wimmelbüchern umformen kann, von daher können wir gespannt sein.
Wahrlich ein Juwel für das Bücherregal!

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Rezensionen von eleisou:

Frauenschicksale

Sie haben mich nicht gekriegt von Felix Kucher

Zwei sehr unterschiedliche Frauen sowohl vom Charakter als auch von der Lebensweise, eine Buchhändlerin und eine Revolutionärin, treffen aufeinander. Marie wächst als nicht praktizierende Jüdin behutsam auf und übernimmt später in ihrem Leben die Buchhandlung ihres Vaters in Nürnberg. Sie wollte eigentlich studieren aber ihre Träume mussten an zweiter Stelle stehen.

Tina wächst als Arbeiterkind unter schwierigen Verhältnissen in Undine auf und wird später zur kommunistischen Revolutionärin, ohne jede Aktion zu scheuen. Auch sie hatte andere Lebensträume, die Notwendigkeit des Überlebens jedoch fesselte sie erstmal an den Webstuhl einer Weberei.
Die Wege der beiden Frauen kreuzen sich Jahre später in den USA als Tina eine Künstlerin ist und die Kommunisten weltweit unterstützt und Marie in Amerika ausgewandert ist um von den Nazis zu fliehen.
Diese zwei unterschiedliche Frauenbiografien werden in dem Roman anschaulich dargestellt und vom Autor lebendig beschrieben. Obwohl ich die beiden Frauen über vierzig Jahre ihres Lebens begleiten und bewundern konnte, gab es doch in dem Roman Längen mit denen ich mich schwertat.
Außerdem kamen mit die ständigen Wechsel etwas nervig vor, kaum hatte ich mich in die eine Geschichte eingelesen, kam schon wieder die nächste. Vielleicht wären zwei unabhängige Geschichte besser gewesen..

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Rezensionen von eleisou:

Kalle, Kirsten und der Schnudel

Sie haben mich nicht gekriegt von Felix Kucher

Karl alias Kalle und Kirsten freunden sich bei einer zufälligen Begegnung an. Zusammen mit Hund Pelle erleben sie so einiges merkwürdiges durch ihre Spaziergänge durch die Stadt. Da ist zum Beispiel die Frau aus dem Luftballonladen, welche plötzlich verschwunden ist. Und was hat es mit den schwarzen Luftballons zu tun, die komischerweise auftauchen? Und der neue Interessant für Omas Matz Wohnung ist ihnen auch nicht geheuer.

Die beiden beschließen auf Detektivjagd zu gehen und die Situation zu klären.
Ein lustige Detektivgeschichte mit ungewöhnlichen Ereignissen, erzählt mal von der Sicht von Kalle und mal von der Sicht von Kirsten. So ist das Buch sowie für Mädchen als auch für Jungen geeignet, dem in dem Alter haben es die Heranwachsenden nicht immer so gern, wenn der Protagonist vom anderen Geschlecht ist.
Kalle und Kirsten sind jedenfalls das perfekte Detektivduo und ergänzen sich prima. Eine witzige Figur ist natürlich Pelle, der Schnudel, der die Show stielt, denn ein Schnudel ist nicht so einfach auffindbar. Die Geschichte wird zudem durch so manche schwarz-weiß Illustrationen aufgelockert.
Für kleine und etwas größere Detektivfans ist die ein sehr unterhaltsame Geschichte, die wir gerne weiterempfehlen (gelesen mit Sohnemann, fast 9).

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Rezensionen von nanu?!:

Von Schurken und Helden

Das Camp der Unbegabten von Boris Koch

Bjarne wünscht sich nichts mehr, als dass seine Begabung endlich ans Tageslicht kommt. Denn er will fliegen können, obwohl er weiß, dass Fliegen, die seltenste Superkraft von allen ist.
Es gibt viele Theorien darüber, wie man seine Begabung hervorkitzeln kann. Eine davon besagt, man soll sich in eine gefährliche Situation bringen, die eigene Intuition würde dann die Begabung hervorbrechen lassen.

Deswegen springen er und sein bester Freund Luca von einer ziemlich hohen Brücke, doch das Ergebnis findet Bjarne nicht wirklich zufriedenstellend. Er hat nun einen gebrochenen Fuß, dafür hat Luca jetzt eine Begabung, obwohl der eigentlich gar nicht so dringend eine haben wollte. Wie ungerecht kann das Leben überhaupt sein?

In dieser Buchwelt passiert es seit einigen Jahren, dass Jugendliche manchmal eine Begabung erhalten. Das geschieht willkürlich, und niemand kann bisher sagen, warum das so ist. Diese Begabungen sind eigentlich sehr selten und nur in einem bestimmten Alter kann man sie bekommen. Sie sind unterschiedlichster Art und nicht immer nützlich, aber sie versprechen dem Träger Ruhm, Ehre und eine Menge Geld. Die Begabten mutieren zu Medienstars, kümmern sich nur noch um ihre Werbeverträge und ihr öffentliches Leben auf den Social-Media-Kanälen.

Bjarne hat mit vielen Problemen zu kämpfen. Seine Eltern, aber vor allem er selbst, setzen ihn unheimlich unter Druck, endlich eine Begabung zu entwickeln, bevor er zu alt ist.
Weil das Ausmaß seines Wunsches unbedingt fliegen zu können, langsam gefährliche Züge annimmt, wird er zu einem wochenlangen Aufenthalt in einem Camp für Unbegabte geschickt.
Stattdessen kommt sein bester Freund Luca auf die exclusive Schule Hohenfels, wo nur Begabte aufgenommen werden. Und es ist schwer jemand anderen etwas zu gönnen, das man selber auch unbedingt haben möchte. Hinzu kommt, die Kluft zwischen Begabten und Unbegabten wird immer größer, denn die Begabten werden mit der Zeit unnahbar durch ihre Berühmtheit. Bjarne muss sich für seine Freundschaft mit Luca richtig anstrengen.

Ich mochte vor allem dieses Campleben im Buch, es erinnerte mich sehr an meine alten Internatsgeschichten die ich als Kind so gerne gelesen habe.
Der Zusammenhalt der Gruppen, aber auch die Rivalitäten die zwischen vereinzelten Campteilnehmern herrschte. Dann die Aufgaben die alle zu lösen hatten und die Aussicht auf einen Wettbewerb zwischen dem Camp und den Begabten von Hohenfels, machen einfach nur Spaß beim Lesen. Die Jugendlichen sollen lernen, dass sie auch ohne Begabung wertvolle Menschen sind.
Natürlich läuft nicht alles nach Plan wie es sollte, und Bjarne erlebt ein größeres Abenteuer als gedacht.
Und ob die Freundschaft zu Luca diese ganze Aufregung um Begabungen und Berühmtheit überlebt, wird sich zeigen.
Ich jedenfalls kann das Buch nur weiter empfehlen, da es mich wunderbar unterhalten hat und ich immer mit Bjarne mitfühlen konnte. Und die unerwarteten Wendungen machen Bjarnes Abenteuer auch noch richtig spannend.

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Rezensionen von yellowdog:

Exzellente Reiseliteratur

Der Schneeleopard von Sylvain Tesson

In letzter Zeit sind einige interessante Titel von Nature Writing erschienen. Der Reiseschriftsteller Sylvain Tesson schließt sich mit seinem Buch "Der Schneeleopard" da an und es gibt einige bemerkenswerte Beschreibungen, so dass man von Literatur sprechen kann. Der Schneeleopard ist rar und selten zu sehen.

Sylvain Tesson begleitet den Tierfotografen Vincent Munier im Himalaja auf der Suche nach dem seltenen Tier. Es dauert eine Weile, bis ein Schneeleopard auftaucht. Aber es gibt auch andere Tiere in Tibet.

Das Besondere an dem Buch ist unter anderen auch die Tatsache, dass Sylvain Tesson in Gegenden reist, die normale Menschen nicht erreichen werden. In großen Höhen herrscht eisige Kälte. Aber Sylvain Tesson wird auch innerlich getrieben.

Wer Reiseliteratur mag, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Erwartungen wurden nicht erfüllt

Bittersüße Zitronen von Luca Ventura

Als Enrico Rizzi nachts auf dem Heimweg ist, kommt ihm ein Fahrzeug mit überhöhter Geschwindigkeit entgegen - das kurz darauf verunfallt. Rizzi eilt sofort an die Unglücksstelle und kann nur noch den Tod von Elisa, einer jungen einheimischen Frau, feststellen.

Die Mühlen mahlen langsam auf Capri und so will niemand ausser Augenzeuge Rizzi daran glauben, dass es nicht einfach ein Unfall, sondern ein Mordanschlag war.

Er nimmt die Ermittlungen trotz Gegenwind auf, und als bald darauf jemand angegriffen wird, ist allen klar, dass da mehr dahinter steckt.

Enrico Rizzi würde am liebsten alleine ermitteln und schickt Antonia Cirillo nur auf Botengänge. Das ist ihr zu langweilig und so macht sie es Rizzi nach und ermittelt auf eigene Faust, quasi parallel. Beide finden einiges über die betroffenen Familien heraus, alles könnte ermittlungsrelevant sein. Am Ende sind sie auf der richtigen Spur.

"Bittersüsse Zitronen" hat mich unterhalten, ich habe den Band zügig ausgelesen.

Doch mit einem spannenden Krimi kann dieser zweite Capri-Krimi-Band nicht mithalten. Als leichter Spannungsroman mit viel lokalem Flair kann diese Story durchgehen, aber halt nicht wirklich als Krimi.

Das Ende hat mich enttäuscht, obwohl ich es so ähnlich geahnt habe und es im realen Leben wohl ganz oft solche Fälle von rivalisierenden Familien gibt. Und wäre bei denen kein Rizzi in der Nähe, würden sie einfach als Unfall abgehakt und nie nachgeforscht, was tatsächlich dahinter stecken könnte.

Was mich auch sehr störte, war, dass Rizzi und Cirillo kaum miteinander gesprochen haben. Es las sich, als wären einfach beide von sich aus am selben Fall interessiert, aber würden sich kaum kennen. Die beiden sind wahrlich kein Dreamteam, und das liegt nicht an ihrem unsympathischen Vorgesetzten. Nach dem ersten Band dachte ich, die beiden Einzelgänger hätten sich zusammen gerauft. Doch dem war nicht so.

Der erste Band hörte sich vielversprechend an, doch dieser zweite Band konnte meine Erwartungen nicht erfüllen und deshalb werde ich einen allfälligen dritten Teil wahrscheinlich nicht mehr lesen.

Fazit: Es ist zwar ein unterhaltender Roman, aber leider weder spannend noch wirklich interessant.
3.5 Punkte.

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Rezensionen von begine:

Rückblick an die Jugend

Der große Sommer von Ewald Arenz



Der Schriftsteller Ewald Arenz hat eine hervorragende Erzählkunst. Schon sein Roman Alte Sorten konnte mich begeistern.

In seinem neuen Roman „Der große Sommer“ führt er uns an eine Erinnerung.
Der Protagonist Friedrich erinnert sich auf der Suche nach einem Grab auf dem Friedhof an seine Zeit als er 16 Jahre alt war.

Seine Versetzung ist gefährdet. Für seine Nachprüfung, darf er nicht mit auf den Familienurlaub. Er soll von seinem Großvater Nachhilfe bekommen.

Der Autor erzählt einfühlsam, manchmal witzig, aber auch mal nachdenklich von Friedrich Freundschaft mit Johannes, dem guten Verhältnis mit seiner Schwester und über die erste Liebe.
Er lässt uns die Empfindungen und Ängste miterleben. Ich sah den Jungen, wie er sich manchmal blamierte, wenn er doch so cool sein wollte.
Ewald Arenz versteht es glänzend, eine gute Atmosphäre zu vermitteln.
Der Roman ist empfehlenswert.

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Rezensionen von begine:

Fesselnde Familiengeschichte

Eine Sehnsucht nach morgen von Eva Völler



Von der Schriftstellerin Eva Völler habe ich schon einiges gelesen. Am liebsten hatte ich ihre historischen Romane als Charlotte Thomas.

Der neue Roman „Eine Sehnsucht nach morgen“ ist eine interessante Liebes- und Familiengeschichte. Er führt uns nach Essen 1968.
Die Ärztin Bärbel kommt nach einer Enttäuschung aus Hamburg zurück zu ihrer Familie.

Die Schwester Inge ist mit Johannes verheiratet. Der junge Bruder Jakob ist eigentlich ein kluger Kopf und beteiligt sich an den Studentenaufständen. Der Vater Karl ist im Krieg verwundet worden. Die Mutter ist bei Jakobs Geburt gestorben. Die Tante Klärchen führt den Haushalt.

Die Autorin lässt die Schicksale der Personen detailliert und kompetent zu einer besonderen Geschichte werden.

Der Roman ist fesselnd und ein gutes Leseerlebnis.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Dieser Fall hat mich ein kleines bisserl enttäuscht

Heideopfer von Kathrin Hanke

„Wie kann sich eine junge Familie ein solches Grundstück mit Haus leisten?“ Bevor sich diese Frage beantworten lässt, reißen seine Bauarbeiter Abrissunternehmer Achim Brenner aus seinen Gedanken. In dem alten abzureißenden Schuppen, der zum Haus gehört, haben sie die Bodenplatten aufgerissen und starren nun – auf eine Hand.

Die forensischen Untersuchungen und die Ermittlungen von Katharina von Hagemann und Benjamin Rehder der Kripo Lüneburg ergeben, dass diese Hand zu der Leiche eines Mannes gehört, der seit 1991 als verschwunden gilt. Nun haben die Beiden mit ihrer Mannschaft ihren ersten Cold Case.

Es ist nun schon der 8. Fall, bei dem ich den Ermittlern der Kripo Lüneburg über die Schulter schaue. Ich liebe dieses kleine Städtchen, vor allem die Altstadt, und es ist für mich jedes mal ein Kurzbesuch bei Freunden. Vor allem diesmal, da ja auch Tobias Schneider wieder genesen und mit im Team ist. Auch dass Vater Reinhard Rehder mal kurz auftaucht, hat mich gefreut. Katharina hat hier viel mit ihren privaten Problemen mit Bene, dem Bruder von Ben Rehder zu kämpfen. Bahnt sich hier ein Umbruch an? Da das Ende in diesem privaten Bereich Fragen offen lässt, warte ich jetzt schon ungeduldig auf Fall Nr. 9.

Kathrin Hanke stellt mir ihre Mitwirkenden auch diesmal wieder sehr anschaulich, mit vielen unterschiedlichen Charakteren und gut vorstellbar vor. Auch diesmal habe ich gemerkt, dass es mit meiner Menschenkenntnis bei Krimis nicht so weit her ist, denn in einer Person habe ich mich arg getäuscht. Aber das macht einen Krimi eben spannend und interessant. Wobei ich mir hier mehr versprochen hatte. Vielleicht geht die Spannung durch das viele Private etwas unter?

Dabei lerne ich durch den Fall aus dem Jahr 1991 viele interessante Menschen kennen, komme an neue Orte im Lüneburger Raum und sitze den Ermittlern auch hier bei ihren Ermittlungen im Nacken. Aber irgendwie hat mich der Fall nicht einfangen können. Ich habe mir fast mehr Sorgen um Katharinas Privatleben gemacht.

Obwohl mir die Autorin einen spannenden Cold Case vorlegt und mich mit interessanten Menschen bekannt macht, hat mir dieser Fall nicht so gut gefallen wie die bisherigen. Trotzdem warte ich jetzt schon auf Fall Nr. 9. Ich bin und bleibe einfach ein Lüneburger-Heide-Fan.

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