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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Amena25:

Der schwierige Weg ins Erwachsenenleben

Hard Land von Benedict Wells

Der Roman spielt zwar in Missouri, könnte meiner Meinung nach aber ebenso in einer deutschen Kleinstadt spielen.
Im Sommer 1985 nimmt der fünfzehnjährige Sam einen Ferienjob in einem alten Kino an. Für ihn, der ein unscheinbarer Außenseiter ist, wird dieser Job zum Glücksfall. Er findet in Kirstie, der Tochter des Kinobesitzers und deren Kumpels, allmählich richtige Freunde, verliebt sich und wird zunehmend selbstbewusster.

Durch die Zeit mit seinen Freunden, die ihn zu Alkohol und gefährlichen Mutproben verleiten, ihn aber auch dazu bringen, Probleme auszusprechen und sich ihnen zu stellen, wird es ein ganz besonderer Sommer für Sam. So vergisst Sam auch hin und wieder die unheilbare Krankheit seiner Mutter und das Schweigen seines Vaters.
Die Geschichte ist an sich eine mehr oder weniger typische Geschichte des Erwachsenwerdens, die sowohl Erwachsene als auch ältere Jugendliche lesen können. Allerdings erzählt Wells sie auf besondere und sehr berührende Weise. Sams Geschichte geht zu Herzen, Tragik und Komik halten sich dennoch die Waage. Sprachlich ist der Roman ein wahrer Genuss. Poetische Wortschöpfungen wie Euphancholia bezeichnen treffend die Grundstimmung des Romans. Allerdings kann ich mit dem Ende des Romans wenig anfangen. Hier wird es vorhersehbar und kitschig, was mich im Vergleich zum restlichen Roman etwas enttäuscht zurücklässt.

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Rezensionen von Petra:

Ein Leben im Gefängnis

Gefangen und frei von David Sheff

Der amerikanische Autor David Sheff erzählt in seinem Buch "Gefangen und frei" das Leben von Jarvis Jay Masters.
Masters lebt im Todestrakt von San Quentin, dem ältesten Gefängnis im US-Bundesstaat Kalifornien, das sich über eine Fläche von 1,7 Quadratkilometern erstreckt.
Die Kindheit von Jarvis Jay Masters war furchtbar, geprägt von Lieblosigkeit, Gewalt und Hass.

Im Jahr 1981 tritt er, als neunzehnjähriger, eine Haftstrafe wegen eines bewaffneten Raubüberfalls an. Vier Jahre später wird ihm der Mord an einen Gefängniswärter angehängt. Er wird unschuldig zum Tode verurteilt.
Voller Hass und Panik beginnt es sich mit buddhistischen Lehren und Meditation auseinanderzusetzen. Er wird zum praktizierenden Buddhisten und sieht das Leben neu.

Ein sehr interessantes Buch, das dazu anregt sich einmal näher mit dem Buddhismus zu beschäftigen.

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Rezensionen von Lesemama:

Das Ende hat mich sehr enttäuscht

Nordstern – Der Ruf der freien Pferde von Karin Müller

Zum Buch:
Erla verläßt 1949 mit ihrer Mutter Deutschland und damit sie in Island ein neues Leben beginnen können.
Eigentlich sollten sie gemeinsam auf einen Hof kommen, aber Erla kommt alleine auf einen Hof, auf dem sie sich nicht willkommen fühlt.
Zum Glück hat sie ihr Pferd Drift, die ihr eine Stütze ist und die Unsichtbaren, die nur Erla wahrnehmen kann.

Aber damit macht sie sich auch Zum Außenseiter.

Meine Meinung:
Ich fand den Beginn ganz interessant, mkt den Frauen, die nach Island gingen, weil es in Deutschland keine Perspektive gab. Auch den Beginn auf dem Hof war noch ganz spannend. Dann hat es für mich ein wenig an Spannung verloren, es wurde mir zu langatmig, zu viel drumrum erzählt. Die Geschichte kam sehr langsam in Fahrt und sich von den Unsichtbaren hätte ich geregelt erfahren.
Als ich bei der Hälfte des Buches war und immer noch nicht wirklich viel passiert war, dachte ich mir schon, das es mit einem Cliffhänger endet, da ich dann auch gesehen habe, das es eine Trilogie ist.
Allerdings fand ich das Ende unglaublich enttäuschend und für ein Kinderbuch auch unpassend. Ich kann mit jedenfalls nicht vorstellen, das ein Kind bei so einem Ende noch Lust hat weiterzulesen. Mal sehen ob ich einen weiteren Teil lesen werde.

Bei einem Kinderbuch erwarte ich einfach ein anderes Ende, ich habe einfach was ganz anderes erwartet. Auch kam das Pferd nicht wirklich oft vor, es hatte eher eine Nebenrolle und alleine schon vom Klappentext und Cover habe ich einfach etwas ganz anderes erwartet.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Richtig gute Unterhaltung

Wilde Geilheit | 13 heiße erotische Geschichten von Eve Passion

Nachdem ich „Wilde Triebe“ von Eve Passion sehr gerne gelesen habe, wollte ich natürlich auch ihre neuen erotischen Kurzgeschichten kennenlernen.

Hier bekomme ich 13 total unterschiedliche Geschichten, sinnlich, erotisch, hart, voller ungezügelter Leidenschaft, die für jeden Geschmack etwas zu bieten haben.

Die Autorin entführt mich in ihrer erotischen Welt auf ein Kreuzfahrtschiff, wo es an den unterschiedlichsten Orten heiß her geht; nimmt mich mit in einen Reitstall; ich lerne einen indischen Tantra-Masseur und eine Animateurin kennen; werde in das Leben eines Harems eingeführt; lerne einen Nachbarn kennen, der nichts anbrennen lässt und eine Juristin, die sich die Zeit zwischen den Verhandlungen zu ihrer Entspannung zu vertreiben weiß.
Bei den Geschichten, die Eve Passion erzählt, gefällt mir auch das Drumherum sehr gut. Es geht nicht immer nur um das Eine, sondern sie hält auch noch vielerlei kleine Nebenschauplätze bereit, die es sich lohnt zu lesen. Mein Kopfkino wurde auch hier wieder sehr schnell eingeschaltet und aktiv. Die jeweiligen Situationen konnte ich zumeist sehr gut nachvollziehen. Die Protagonisten wirken bis auf den Robotermann, den ich gar nicht mochte, echt und menschlich und ich kann sie mir gut vorstellen.
Außerdem bekomme ich im Buch einen Gutscheincode für eine Gratisgeschichte als Zugabe zum herunterladen, die ich mir nicht entgehen lassen werde.

Auch mit diesen Geschichten hat mich die Autorin wieder gut unterhalten und mir abwechslungsreiche Lesestunden geschenkt.

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Rezensionen von ender.matthias@wrg.salzburg.at:

Fakten-Check Impfen von Nicola Kuhrt; Jan Oude-Aost; Cornelia Betsch

Enthält kaum Informationen, die über ein bescheidenes Allgemeinwissen hinausreichen, insgesamt wenig hilfreich

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Rezensionen von TheLidel:

Dieser Roman ist ein wahrer Glanz

Das Leben, ein ewiger Traum von Sommerfeld Helene

Magda Fuchs versucht ihrer Vergangenheit zu entfliehen und verlässt ihre Heimat Hildesheim um in der großen, unbekannten Stadt Berlin als Polizeiärztin neu anzufangen. Sie findet eine Unterkunft in der Pension „Bleibtreu“, welche gleichzeitig zu einem Ort der Begegnung zwischen den so vielseitigen Frauen dieses Romans ist.

Während Magda mit der Unterstützung eines einzigen Kollegen und der Fürsorgerin Ina gegen die Ungerechtigkeit und Brutalität, die den in Armut lebenden Kindern in der Großstadt widerfährt, anzukämpfen versucht, bemüht sich Celia aus dem Gefängnis ihrer Ehe zu befreien, um ihren Traum vom Medizinstudium verwirklichen zu können.

Ich habe – unverständlicherweise – die Reihe um „Die Ärztin“ von Helene Sommerfeld bisher nicht gelesen und wusste also nicht was mich erwarten würde. Nun kann ich es kaum erwarten, dass die Fortsetzung dieser neuen, wunderbaren Reihe endlich erscheint. Der Roman hat alles was man sich nur vorstellen kann: Couragierte Frauen, überhaupt interessante, vielseitige Charaktere, spannende Ermittlungen, menschliche Abgründe, Elend und Leid aber genauso große Gefühle, familiärer Zusammenhalt und Hoffnung. Man ist bestürzt, schockiert, fiebert mit den Figuren mit und steckt zusammen mit ihnen in ihren Dilemmata, bei denen man froh ist, nicht selber diese Entscheidungen treffen zu müssen.

Immer wieder sind Frauen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Schichten Teil der Handlung, die alle versuchen ihren Weg zu gehen. Langsam erkennen sie, dass auch sie eine Stimme haben und lernen diese auch einzusetzen. Es ist schön zu sehen, wie die Frauen einander unterstützen und Mut machen. Es ist „die Zeit von Frauen […], die ihr Leben selbst in die Hand nehmen“. Damals standen diese mutigen Frauen vor riesigen Herausforderungen und haben uns durch ihr mutiges Handeln den Grundstein geschaffen, 100 Jahre später auf so viel bereits Erreichtes zurückzublicken und dennoch weiter kämpfen zu können und zu müssen.
Der pessimistisch konnotierte Titel lässt wenig Platz für Hoffnung und oft hat man das Gefühl, all die Anstrengungen der Charaktere seien nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Der Roman schafft es aber auf überzeugende Weise die Hoffnung in den Vordergrund zu stellen und „mahnt“ den Glauben an jeden Einzelnen nicht zu verlieren: „Auch nur einen Menschen zu retten, heißt, die ganze Menschheit zu retten.“

Der Roman liest sich wunderbar und kann spannungstechnisch locker mit einem Kriminalroman mithalten. Vor allem die weiblichen Charaktere sind so unterschiedlich und vielschichtig gestaltet, dass man mit mindestens einer Figur sympathisieren kann. Die Darstellung von Celias Vater hat mir besonders gut gefallen, da dieser Charakter so erfrischend gegensätzlich zu den gewohnt konservativen und spießigen Darstellungen ihm ähnlicher oder gleichaltriger Figuren ist.
Die detailreichen, historischen Gegebenheiten lassen einen ganz in das Berlin der „Goldenen Zwanziger“ eintauchen und man bekommt ein unglaublich gutes Gefühl für die Stimmung in dieser Stadt. Mir gefallen auch die Charaktere, die im breitesten Berlinerisch reden und ihre „Berliner Kodderschnauze“ nicht verstecken, da es das ganze so viel authentischer macht. Einfach dufte! Dank der tollen Recherche, welche diesem Roman zugrunde liegt, lernt man gleich noch was dazu. Nun weiß ich über die Bedeutung hinter der Abkürzung AVUS auch Bescheid.

Für mich ein absolut empfehlenswerter historischer Roman mit starkem Frauenbild und authentischem Einblick in das Berlin der goldenen 20er.

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Rezensionen von hexenaugen:

Sehnsuchtsflüstern

Montana Hope - Flüstern der Sehnsucht von Linda Lael Miller

Inhalt:

Drei beste Freunde in einem kleinen Städtchen in Montana mit gemeinsamener Vergangenheit und Zukunft begleiten uns in der neuen Reihe von Linda Lael Miller. Der erste Band um Painted Pony Creek konzentriert sich dabei vor allem auf Cord, der als Pferdeflüsterer erfolgreich ist. Und gerade er kann Shallie helfen, die nach langer Zeit wieder zurückkehrt an den Ort ihrer Kindheit.

Doch schon in ihrer Jugend war sie sehr in ihn verliebt und seine Anziehung bringt ihr Herz heute mehr denn je aus dem Takt. Dazu taucht eine geheimnisvolle Jugendliche im Ort auf, die nicht nur Cord und seine Freunde an ungeliebte Erfahrungen aus der Vergangenheit erinnern. Können die beiden zwischen jeder Menge Enthüllungen aus der Vergangenheit zusammenfinden?

Meinung:

Linda Lael Miller hat einen gut lesbaren Roman geschrieben, indem Cord, der als Pferdeflüsterer erfolgreich ist und Shallie die schon seit ihrer Jugendzeit in Cord verschossen ist, zwischen Enthüllungen und Verstrickungen der Vergangenheit gefangen sind und man wird schnell von
den einzelnen Vorgeschichten der verschiedenen Protagonisten gepackt wobei Freundschaft, Familie und Vergangenheitsbewältigung die Story zu einer spannenden und unterhaltsamen Geschichte macht.

Fazit:

Ein gelungener Auftakt-Roman mit tollen Charakteren, dessen Geschichte fesseln konnte und die ich gerne weiterempfehle.

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

...endlich ein Oberösterreich Reiseführer...

TRESCHER Reiseführer Oberösterreich von Gunnar Strunz

Lange musste man darauf warten, jetzt ist er endlich da; ein sinnvoller und sehr ausführlicher Reiseführer von Oberösterreich.
Auf rund 380 Seiten erfährt man so einiges über unser schönes Landl. Aufgebaut ist dieser Reiseführer in sieben Kapitel davon sehr viel geschichtliches, dass ich persönlich sehr interessant fand.

Die verschiedene Regionen von Oberösterreich werden ausführlich mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorgestellt. Viele Karten und Hinweise vervollständigen diesen Reiseführer. Danke Trescher Verlag, für diesen tollen Reiseführer. Für alle Urlauber und wissbegierige Oberösterreicher idealer Lesestoff.

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

Toller Wanderführer mit vielen Tourideen

Salzburg gehmütlich von Christian Heugl

Ein neuer Wanderführer der etwas anderen Art. Denn hier steht die Gemütlichkeit im Vordergrund. Ob Salzburg Stadt, Flachgau, Salzkammergut oder Großgmain hier findet jeder Wanderer eine Tour, die für ihn gerade passt.

Bei jedem Vorschlag befindet sich ein Infokästchen mit wichtigen Daten wie zum Beispiel: Schwierigkeit, Gehzeit oder Einkehrtipps.

Finde diesen Wanderfüher sehr gelungen mit tollen Kartenausschnitten. Es ist für jeden etwas dabei, ideal auch für Familien.

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Rezensionen von melanie82:

Auf der Suche nach dem Glück

Die 12 Glücksbringer von Michaela Merten; Pierre Franckh

Was ist eigentlich Glück und wie kann man es erlangen? Diese Frage steht im Zentrum des Buchs und wird aus 12 völlig unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Die Auswahl der Beitragenden ist sehr breit gewählt und so unterscheiden sich auch die Herangehensweisen an die Beantwortung der Frage. Dabei sind dem Leser sicher einige näher als andere, aber das liegt ja in der Sache.

Es sind kurze Kapitel mit meist nur gut 10 Seiten, wodurch man auch bei Positionen, die einem vielleicht fremder sind, nicht dazu neigt, das Kapitel zu überspringen - und so vielleicht doch auch daraus Inspiration ziehen kann. Alle Kapitel sind recht lebensnah gehalten und bieten ausreichend praktische Tipps und den Anhaltspunkt, über das eigene Leben und das eigene Glück nachzudenken.
Das Buch hallt bei mir auch im Nachgang nach und ich bin sicher, ich werde das eine oder andere Mal wieder reinschauen und einzelne „Glücksformeln“ nochmal nachlesen.

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