Icon Kontrast wechseln
Logo Bücher Leporello Stöger

Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ele:

Im Auftrag ihrer Majestät

Das Windsor-Komplott von Bennett S J


Das Windsor Komplott: Die Queen ermittelt, Cosy-Crime von SJ Bennett, 320 Seiten, erschienen bei Droemer Knaur.

Die Queen auf Mörder-Suche – ein königliches Krimi-Vergnügen

Nach einer Feier auf Schloss Windsor wird ein junger russischer Pianist tot aufgefunden, in einer peinlichen Situation, die auf einen unglücklichen autoerotischen Unfall hindeutet.

Der MI5 ermittelt auf Hochtouren und verdächtigt sofort Wladimir Putin, jedoch die Queen ist not amused. Was keiner weiß Elizabeth II., hat ein heimliches Hobby sie löst für ihr Leben gerne Kriminalfälle. Äußerst diskret natürlich und weil die Queen nicht ermittelnd in der Gegend herumspazieren und brisante Fragen stellen kann, hat sie ihre nigerianische Privatsekretärin Rozie, die im „Außendienst“ ermitteln muss. Bald schon gibt es eine heiße Spur.

Es handelt sich in diesem Buch nicht um spannungsgeladene Aktionen oder um einen spektakulären wendungsreichen Plot, dafür besticht dieser Krimi, mit viel britischem Humor. Ihre Majestät, die Königin wird hier als kleine, clevere und durchaus fitte alte Dame dargestellt ihre Dialoge mit ihrem Ehemann Prinz Philip haben mich wirklich schmunzeln lassen. Die Personen sind gut charakterisiert und handelten nachvollziehbar. Die Queen war mir sehr sympathisch, sie ist hier wirklich absolut charmant dargestellt, ihre Cleverness hat mir Freude gemacht. Lustig fand ich auch, wenn ihr ihr Privatsekretär irgendwelche unangenehmen oder peinlichen Mitteilungen machen musste, meist war die clevere Königin sowieso schon darüber informiert und sie genoss es sichtlich wie Sir Simon sich um eine möglichst schonende Version bemühte, nach dem Motto: Wie sag ichs meiner Königin? Meine Lieblingsperson Rozie, sympathisch und sehr klug, zusammen mit ihrer Chefin ein unschlagbares Team sie erledigt für ihre Chefin die außerhäusliche Ermittlungsarbeit mit Köpfchen und wenn nötig auch mit Selbstverteidigung.
Diese Szenen, aber auch die Innenansichten und Gedankengänge der Queen fand ich nett, wie sie über Putin oder Angela Merkel denkt hat mich köstlich amüsiert. Mit dabei auf Schritt und Tritt die Wadenbeißer der Königin ihre Corgis.
Eine insgesamt nett gemachte, kurzweilige Geschichte mit mäßiger Spannung, trotzdem möchte ich das Buch weiterempfehlen, ich würde eine weitere Folge auch gerne lesen. Von mir 3 Sterne

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ele

Rezensionen von barbara.liest:

Eine tierische Freundschaft

Flips - Ein Wollschwein legt los von Matysiak Mascha

Toni hat sich schon immer ein Haustier gewünscht.
Auf dem Weg zur Schule läuft ihr plötzlich ein kleines Wollschwein über den Weg und sie nimmt es mit nach Hause. Diese Entscheidung bringt noch viele Abenteuer mit sich deren Hauptthemen Freundschaft und Tierschutz sind.

Toni ist einfach liebenswert beschrieben und Flips, das Wollschwein muss man sowieso gleich ins Herz schließen auch wenn es immer wieder Chaos verursacht.

Das Buch ist für Kinder die schon flüssig lesen können sehr leicht und selbstständig zu lesen, die Schrift hat eine angenehme Größe und die Schweinchenspuren im Buch drinnen fand mein Sohn sehr lustig. Es eignet sich aber auch gut zum Vorlesen finde ich.

Unserem fast achtjährigen Sohn hat das Buch sehr gut gefallen und wie nicht anders zu erwarten möchte er jetzt auch ein Wollschwein haben.
Mir hat das Buch auch gut gefallen, am Besten fand ich, dass es sich bei Flips nicht um ein klassisches Haustier handelt und dass auch erwähnt wird, welche Haltungsbedingungen vorhanden sein müssen damit sich ein Wollschwein wohlfühlen kann.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von barbara.liest

Rezensionen von Petra Sch.:

bedrückender und sehr mystischer Roman, im dem es leider nur wenig um Pferde geht

Nordstern - Der Ruf der freien Pferde von Karin Müller

4,5 Sterne

Kurz zum Inhalt:
1949: Nach dem Krieg ist es für Frauen schwer in Deutschland, deshalb zieht die 14jährige Erla mit ihrer Mutter nach Island, wo sie als Hilfskräfte auf einem Bauernhof arbeiten sollen.
Doch aufgrund eines Fehlers werden die beiden getrennt. Erla landet bei einer anderen Bauernfamilie und hat es dort nicht leicht, denn Erla hat eine seltene Gabe: sie sieht Dinge, die andere nicht wahrnehmen und hat Kontakt mit dem "Unsichtbaren Volk".

Doch in Island sind die Menschen sehr abergläubisch und die Bauernfamilie schikaniert sie.
Erla sucht Halt bei ihrer Schimmelstute Drifa. Und dann ist da noch Flóki aus dem Volk der Unsichtbaren...


Meine Meinung:
"Der Ruf der freien Pferde" ist der Auftakt der Nordstern-Trilogie.
Dass dies kein typischer Pferderoman ist, wussten wir schon aufgrund des Klappentextes.
Die Geschichte wird aus Sicht von Erla in ich-Form erzählt, somit kann man sich noch besser in Erlas Gefühls- und Gedankenwelt einfühlen.
Island, die Landschaft, die Naturelemente, waren sehr gut beschrieben, sodass man alles genau vor Augen hatte.
Die Atmosphäre ist düster, melancholisch; und mit den mystischen Elementen musste ich mich erst anfreunden - im Gegensatz zu meiner Tochter. Ich hatte befürchtet, dass ihr die Geschichte deshalb nicht so zusagen wird, doch sie war total begeistert! Deshalb ist sie jetzt auch traurig, weil wir noch auf die Fortsetzung warten müssen.
Es gibt auch einige traurige Stellen, eine war besonders bedrückend. Aber so ist das Leben, und besonders nach dem Krieg war es hart.
Ich fand toll, dass die Kinder in diesem Buch auch lernen, wie es nach dem Krieg war, besonders für Frauen und Mädchen. Das regt zum Nachdenken an, wie gut es den Kids heutzutage geht.
Und wie rau das Leben in Island war. Die Frauen wurden zwar als Arbeitskraft gebraucht, aber menschlich behandelt wurden sie in den seltensten Fällen. Das Leben war hart, und die erst 14jährige Erla muss sich durchkämpfen, muss schwere Arbeiten verrichten und findet nur Trost bei ihrem Pferd Drifa. Und dann ist sie noch Außenseiter wegen ihrer Gabe, die Unsichtbaren zu sehen. Kein leichtes Leben.
Leider war das Ende nicht abgeschlossen und man möchte doch unbedingt wissen, wie es weitergeht.
Für ein Kinderbuch hätte ich mir auch noch ein Glossar gewünscht, was die isländischen Ausdrücke bedeuten bzw. wie man sie richtig ausspricht. Das wusste ich als Vorleserin nämlich leider auch nicht.


Fazit:
Ein etwas anderes Pferdebuch mit einem traurigen Schicksal, viel Mystik und einer rauen isländischen Landschaft und natürlich den Islandpferden, die jedoch viel zu kurz kamen. Leider ist die Geschichte nicht abgeschlossen-aber meine Tochter freut sich schon auf Band zwei!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Petra Sch.

Rezensionen von Ele:

Ein Wissensbuch für die ganze Familie

Alles, was wir wissen und was nicht von Christopher Lloyd

Alles, was wir wissen und was nicht, Enzyklopädie, 383 Seiten, Hrsg. Christopher Lloyd, erschienen bei wbg Theiss.
Viele Antworten auf eine Menge Fragen.
Über Raketen, Vulkane Mumien, Bienen, Kriege, das Gehirn und unsere Zukunft. Auch ich hatte als Kind eine Enzyklopädie in einem ähnlichen Stil, auch mir hat vor vielen Jahren solch ein Buch riesige Freude gemacht, mir dringende Fragen beantwortet und viele Themen für mich interessant gemacht.

Eine bunte Enzyklopädie sollte auch in der heutigen Zeit in keinem Haus fehlen und Kindern zugänglich sein. Vorliegenden Band finde ich dazu geradezu prädestiniert. Wie der Herausgeber in seinem Vorwort schon schreibt sollte das Werk ermöglichen, dass Kinder und Jugendliche für die verschiedenen Themen begeistert werden. Dass die Jugend anschließend und nach eingehender Beschäftigung damit voller Forscherdrang durchs Leben geht angespornt durch das Wissen, dass es noch viel Aufregendes zu entdecken gibt. Das wünsche ich mir auch. Auch mir hat das Buch Spaß gemacht hat mich hervorragend unterhalten und ich habe auch darin einiges entdeckt, was ich nicht gewusst habe.
Alles was wir wissen und was nicht, ist in acht Kapitel aufgeteilt. Z.B. Universum, die Erde, Menschen Altertum und Mittelalter oder Moderne Zeiten. Diese Kapitel sind in verschiedenen Farben gekennzeichnet, dazu sind die Seitenzahlen die das Kapitel umfassen, in der jeweiligen Farbe zugeordnet, so lässt sich alles schnell finden. Hervorragende und faszinierende Bilder haben mich beeindruckt. Skizzen und Tabellen erklären die speziellen Vorgänge immer wieder ganz genau und eindrücklich. Zu jedem Thema ist ein Experten-Kommentar eines bedeutenden Wissenschaftlers beigefügt, der sich gründlich damit befasst hat, das gefiel mir ganz besonders. Besonders vom Kapitel 6 „Altertum und Mittelalter“ war ich gefesselt, da habe ich mich richtig festgelesen, Stonehenge, das alte Ägypten, Mesopotamien oder antikes Griechenland Themen so faszinierend und informativ. Ich kann mir vorstellen, dass das Buch in seiner Vielfalt, Farbigkeit und seinem wertvollen Informationsgehalt, Kinder und Jugendliche anspricht. Die Fotos aus der Welt von Mikroorganismen Bakterien und Viren im Kapitel „Leben“ haben mich ganz besonders fasziniert. Es handelt sich hier m. M. nach um ein Buch, dass sie ganz besonders zum Verschenken eignet. Ich werde das sicher bei Gelegenheit tun.
Eine Enzyklopädie für Wissensdurstige in jedem Alter, es lässt den Leser auf jeder Seite eine neue Welt entdecken. Von mir begeisterte 5 Sterne.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Ele

Rezensionen von Harakiri:

wieder fesselnd

Höllenkind von Veit Etzold

Man sollte den Vorgängerband „Blutgott“ gelesen haben, denn gerade die ersten Seiten des Buches verweisen stark auf diesen, nehmen die Handlung sogar teilweise wieder auf. Was mir, als Dauerserienleserin der Reihe, auch sehr gut gefallen hat. Auch im Buch gibt es öfter Querverweise zu Vorgängerbänden der Serie.

Clara wird nach den Vorgängen in Blutgott vorübergehend von ihrer Arbeit beurlaubt. Mit einer Freundin macht sie Urlaub in Florenz, als in Rom ein Mord geschieht. Der Vatikan hat von Claras Ermittlungserfolgen gehört und möchte sie als Beraterin. Als weitere Morde geschehen, spitzt sich die Lage dramatisch zu.
Skurrile Morde sind Etzolds Markenzeichen. Der Mord im Brautkleid – absolutes Neuland. Auch die anderen Taten haben mir sehr gut gefallen, man braucht aber bei der Lektüre von Etzolds Büchern schon ein gewisses Maß an Bluttoleranz. Die Handlung wechselt auf zwei Ebenen: Die Morde in der Gegenwart und Claras Ermittlungen und (weniger) Kapitel mit Beatrice, die von Menschenhändlern nach Rumänien gebracht und zur Prostitution gezwungen wird.
Ab etwa der Hälfte des Buches kommt ein gewisser Verdacht auf. Leider ist das Ende nicht ganz so, wie ich es erwartet hatte, vor allem, weil der Vorgängerband auch etwa auf diese Weise endete.
Ein kleiner negativer Touch entstand für mich aber leider auch, dasselbe hatte ich schon in Etzolds Politthrillern zu bemängeln: Der Autor schweift mir teilweise etwas stark ab. Bei Vidalis war das bisher nie der Fall, aber in diesem Band gibt es für mich too much Input in Sachen Dante und Geschichte. Diese Komponenten sind für den Thriller nicht nötig und bremsen nur das Lesetempo.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Harakiri

Rezensionen von brauneye29:

Düstere Geschichte

Blütengrab von Ada Fink

Zum Inhalt:
Im Wald, aufgebahrt auf einer Art Bett aus Blütenzweigen wird eine Mächenleiche gefunden. Die Leiche ist mit Runen versehen. Die ostdeutsche Kommissarin Bandow und ihr neuer Kollege aus dem Westen Larssen übernehmen den Fall. Rätselhafte Spuren zeigen Verbindungen in die deutsch-deutsche Vergangenheit auf.

Meine Meinung:
Ich habe mich lange Zeit mit dem Buch echt schwer getan, weil die Art der Erzählung irgendwie sperrig ist und dadurch relativ wenig Spannung entsteht. Dennoch fand ich das Buch irgendwie interessant, gerade auch durch die Verquickung mit der deutsch-deutschen Vergangenheit hatte was interessantes. Das Ermittler-Duo ist auch nicht uninteressant, da könnte ich mir durchaus weitere Fälle vorstellen. Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, doch irgendwann hatte man sich gewöhnt. Insgesamt ist die Geschichte sehr düster erzählt.
Fazit:
Düstere Geschichte

im Shop ansehen weitere Rezensionen von brauneye29

Rezensionen von Manfred Fürst:

Präzise, realitätsnahe und extrem spannende Lektüre

Die Damaskus-Connection von Matt Rees

Die Ärztin Dr. Amy Weston hastet durch die Straßen zum New Yorker Büro der "Immigration and Customs Enforcement" (ICE). ICE ist eine Polizei- und Zollbehörde des Ministeriums für Innere Sicherheit, nach 9/11 neu strukturiert und ist eine der am stärksten verdeckt ermittelnden Strafverfolgungsbehörde der Vereinigten Staaten von Amerika.

Weston ist die auf die Behandlung von Opfern chemischer Kampfstoffe spezialisiert. Ein Mann verfolgt sie, glaubt sich sicher als sie im Lift erschossen wird. Noch bevor sie stirbt kann sie Federal Agent Dominic Verrazzano einen Zettel mit einer kryptischen Botschaft zustecken. Die Zahlenkombinationen erweisen sich als Koordinaten: Damaskus, Syrien, dort wird Sarin gelagert, das tödlichste Nervengift.

Die Ermittlungen führen Verrazzano, ehemaliger Elitesoldat, Söldner - paranoid und Hypochonder - mit seinen Kollegen in das Bürgerkriegsland Syrien zurück, wo er vor einiger Zeit in Aktion war.

Droht den USA ein Angriff mit dem Giftgas Sarin? Doch was genau ist das Ziel und wer steckt hinter diesen perfiden Plänen? Dazu stehen die Ermittlungen unter enormen Zeitdruck.

Präzise, realitätsnahe und extrem spannende Lektüre. Faktenreich und fundiert, rasant und bis zum raffinierten Showdown.

Rees hat mit Verrazzano einen neuen unschlagbaren Helden geschaffen, brillanter Ermittler mit menschlichen Zügen und einer „ehrlichen Haut“, und Dialoge mit einer guten Portion Zynismus. Beim Lesen hatte ich immer Dwayne Johnson vor Augen.

Spannungsgeladener Thriller für alle, die gerne etwas über internationalen Terrorismus lesen. Wer allerdings zart besaitet ist, sollte sich die Lektüre gut überlegen, nicht nur durch seine Actionlastigkeit und die Tatsache, dass die Handlung vermutlich nicht so weit von der aktuellen politischen Lage entfernt sein dürfte, sondern weil unähnliche Leichen den Weg pflastern. Diese Aktualität hat seine Grundlage in der Arbeit des Autors als Journalist in Nahen Osten.

Der deutschen Ausgabe fehlt der Untertitel der englischen Originalausgabe: „An ICE Thriller“, was auf eine neue Thriller-Reihe von Nahost-Kenner Matt Rees hinweist.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Manfred Fürst

Rezensionen von hexenaugen:

empfehlenswerte, gut lesbare Story

The Story of a Love Song von Vi Keeland; Penelope Ward

Inhalt:

Ich will dein Licht sein, Luca, bis du dein eigenes wiederfindest. Das machen Menschen, wenn sie verliebt sind." Griffin und Luca waren Brieffreunde, doch nach einem schrecklichen Ereignis bricht Luca den Kontakt ab.
Seither meidet sie Menschenmengen und hat sich zurückgezogen.
Als sie Jahre später ein Brief von Griffin erreicht, gibt Luca sich einen Ruck, und sie knüpfen da an, wo sie als Teenager aufgehört haben: Sie schreiben sich, vertrauen sich alles an.

Aber jetzt will Luca mehr, sie will Griffin endlich auch persönlich kennenlernen und überwindet ihre größte Angst. Luca macht sich auf den Weg nach Kalifornien, um ihn aufzusuchen.
Was sie nicht weiß: Griffin ist der Sänger einer der bekanntesten Bands der Welt ...

Meinung:

The Story of a Love Song von Vi Keeland und Penelope Ward ist einer der besten zeitgenössischen Liebesromane, die ich dieses Jahr gelesen habe!
Dieses Buch hat mich berührt es war unglaublich schön, herzzerreißend traurig..

Griffin und Luca werden Brieffreunde, verlieren aber den Kontakt zueinander.
8 Jahre später treffen sie sich endlich persönlich...
Keiner von beiden benutzt in der Korrespondenz oder im Berufsleben seinen richtigen Nachnamen.
Luca ist bereit, einen großen Sprung zu wagen und ihren Freund zu suchen, aber was sie findet, ist nicht das, was sie erwartet hat.
Können zwei so unterschiedliche Menschen einen Weg finden, für immer zusammen zu sein?

Fazit:

Dies ist einer dieser Liebesromane, die einen in den Bann ziehen und wenn man "Das Ende" erreicht, hat man das Gefühl, dass keine Zeit vergangen ist und man möchte die Welt von Luca und Griffin nicht verlassen.

Ich empfehle diese Romanze sehr!

im Shop ansehen weitere Rezensionen von hexenaugen

Rezensionen von Gaby 2707:

Ein einzigartiges und einfach wundervolles Kinderbuch

Das Kuscheltier-Kommando (Band 1) - Eine Geschichte über wahre Stärke von Samuel Koch; Sarah Koch

Nachdem ich Sarah und Samuel Koch in einer Talkshow gesehen habe, wo sie ihr Buch „Das Kuscheltier-Kommando“ mit tollen Illustrationen von Nadine Resch, erschienen im Edelkidsbook-Verlag so begeistert vorgestellt haben, musste ich es unbedingt haben. Heute kam das Buch endlich hier an und ich bin ganz begeistert.

Wenn ich es aufschlage, finde ich sechs Bilder mit Fred und Pollo, wo der kleine Bär noch beide Arme hat. Dann beginnt die Geschichte der Beiden:
Fred und sein Kuschelbär Pollo sind die besten Freunde. Sie spielen und kuscheln zusammen und abends darf Pollo zu Fred mit ins Bett und passt auf ihn auf. Bis er eines Tages beim Klettern und Toben seinen linken Arm verliert. Tieftraurig, weil er ja mit einem Arm nicht mehr so kuschelbärenstark ist, versinkt der kleine Pollo in seinem Schmerz. Er fühlt sich nutzlos und auch Fred kann nichts mehr mit ihm anfangen. Bis ihn das Kuscheltier-Kommando, eine Gruppe von ausrangierten Spielfiguren, die ebenfalls kleine Blessuren haben, aufspürt und ihm neuen Lebensmut gibt. Außerdem haben sie eine ganz besondere Überraschung für Pollo mit dabei.
Am Schluss der Geschichte dann nochmal sechs Bilder, auf denen wir Fred und Pollo mit seinem neuen Arm sehen, die zeigen, dass er weiterhin alles kann – nur eben anders.

Das Bilderbuch des Schauspielerehepaares Sarah und Samuel Koch enthält eine für Kinder und auch für Erwachsene ganz wichtige Botschaft: Egal wie Du bist oder was dir widerfahren ist, du bist einzigartig. Und genau so bist du richtig.
Sarah und Samuel haben ein so liebevolles, berührendes und herzerwärmendes Kinderbuch geschrieben, dass ich immer noch ins Schwärmen gerate, wenn ich daran denke. Auf den wundervoll ausdrucksstarken, farbenfrohen Illustrationen von Nadine Resch gibt es so Vieles zu entdecken. Allein durch die verschiedene Farbgestaltung schafft sie es, dass ich mir die Emotionen, die hier gezeigt werden, noch besser vorstellen kann. Es fällt bei jeder Seite schwer, sie umzublättern.

Ich habe Fred und Pollo sofort ins Herz geschlossen, auch wenn Pollo nicht perfekt ist. Denn wer ist das schon? Hier wird kindgerecht erklärt, dass auch Menschen mit Behinderung oder Kuscheltiere, die nicht mehr heile sind, wertvoll sind. Sie sind halt auf ihre Art und Weise anders und besonders. Man kann auch mit ihnen ganz normal umgehen. Das anhand eines kleinen Jungen mit seinem Kuschelbär zu vermitteln, finde ich großartig gelöst. Da können sich die Kinder gut hinein versetzen.
Ich bin schon so gespannt, wie meinem Enkel dieses ganz besondere Buch gefallen wird.

Ein, wie ich finde, absolut einzigartiges Buch über Freundschaft, Stärke, Hilfsbereitschaft, Zuversicht, Mut und das Anders sein, das in keinem Kinderbuchregal fehlen sollte.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von Gaby 2707

Rezensionen von S.:

Kreuzfahrt mit Mörder

Dampfer ab Triest von Günter Neuwirth

Kreuzfahrt mit Mörder
Inspektor Bruno Zabini ist ein kluger und innovativer Ermittler, stattlich und den Frauen zugetan. Sehr zugetan. Zur Untersuchung der zu klärenden Kriminalfälle setzt er schon im Jahr 1907 fortschrittliche Methoden wie Daktyloskopie und Fotografie erfolgreich ein.
Als in Triest ein Anschlag auf den wohlhabenden Grafen von Urbinau verübt wird, muss er - sehr zu seinem Missvergnügen - zu dessen Schutz mit an Bord des Luxusdampfers Thalia.

Auf der drei Wochen dauernden Kreuzfahrt treffen unterschiedlichste Charaktere aufeinander. Urbinaus Tochter gelingt es sogar, ihren Liebhaber an Bord zu bringen. Eine Reiseschriftstellerin sucht Material für einen Roman, ein Steward möchte die Frauen verführen. Aber ist auch ein Mörder an Bord?
Günther Neuwirth lässt nicht nur seinen Inspektor clever agieren, er gibt ein anschauliches und gut vorstellbares Bild des damaligen Triest und flicht viele historischen Fakten ein. Gewürzt mit antiquierten Begriffen und Wiener Schmäh ein ganz besonderes Leseerlebnis.

im Shop ansehen weitere Rezensionen von S.