Kunden em pfehlungen
Rezensionen von jutscha:
Herrlich erfrischender Ostseeroman mit Fischbrötchen, Salzkaramell und Kribbeln im Bauch
Protagonistin Katharina Engel, genannt Kat, steht kurz vor ihrem 30. Geburtstag. Bis dahin wollte sie eigentlich eine Führungsposition inne haben und hat die letzten Jahre nur darauf hingearbeitet. Für irgendwelche Hobbys oder gar einen Mann hat sie bisher keine Zeit gehabt. Doch als sie nach einer anstrengenden Präsentation, für die sie nahezu Tag und Nacht gearbeitet hat, zusammenklappt, schickt sie ihr Chef kurzerhand in Urlaub.
Doch statt Wellness zu machen, bucht sie ein Survivaltraining an der Ostsee, was den outdoorbegeisterten Chef überzeugen soll, dass sie die Richtige für eine Führungsposition ist.
Eckernförde an der Ostsee ist Kats Ziel. Dort trifft sie auf Hannes, ihren Survivaltrainer, ein (Zitat) „holsteinischer Ostseeschrat“, der vom Stress gerade mal weiß, wie man ihn schreibt und der Kat mit seiner unglaublichen Gelassenheit fast in den Wahnsinn treibt. Allerdings ist er auch sehr attraktiv. Und irgendwie schafft er es, dass sie als Reiseleiterin bei einer Kaffeefahrt nach Dänemark teilnimmt und Quartier in seinem Büro bezieht.
Wird Kat sich auf ein Abenteuer mit Hannes einlassen? Unterschiedlicher könnten sie von ihrer Art her gar nicht sein. Wird Hannes es schaffen, Kat zu entschleunigen? Wie wird ihre Zukunft aussehen?
Ich kenne den ersten Band der Fördeliebe, der mir sehr gut gefallen hat und hatte dadurch eine gewisse Erwartungshaltung. Ich wurde nicht enttäuscht. Kat ist eine Protagonistin, die mir sogleich sehr sympathisch war und die ich mir gut als Freundin vorstellen könnte. Sie ist gradlinig, fleißig und ehrlich. Aber sie arbeitet auch zuviel und schafft zu wenig Ausgleicht dafür. Und ich muss zugeben, dass ich mich hier etwas wiedergefunden habe. Vielleicht konnte ich mich auch dadurch sehr gut in die Protagonistin hineinfühlen. Auch der Schreibstil ist wunderbar fließend und locker geschrieben, so dass ich gleich wieder in die Geschichte eintauchen konnte. So liebe ich es. Das Tüpfelchen auf dem i sind die witzigen Dialoge und die flotten Sprüche, die mich immer wieder zum Schmunzeln brachten. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass Charaktere aus Fördeliebe 1 wieder aufgetaucht sind. Ich habe sie als gute alte Bekannte begrüßt. Dennoch ist Fördeliebe 2 als Einzelgeschichte lesbar und abgeschlossen, so dass Band 1 keine Voraussetzung ist.
Ich fand die Geschichte sehr unterhaltsam und ideal als leichte Lektüre im Sommer. Auch das Quentchen Romantik und Liebe hat nicht gefehlt. Ich habe mich mit Kat und Hannes in Eckernförde pudelwohl gefühlt und gebe dieser wundervollen Geschichte 5 von 5 Sternen und eine unbedingte Leseempfehlung an alle, die dieses Genre lieben.
Rezensionen von Claudia R:
stimmungsvoller Krimi
Finstere Havel von Tim Pieper
Klappentext:
Ein Auto wird aus der Havel geborgen, am Steuer eine tote Frau. Beging sie Selbstmord, war es ein Unfall oder wurde sie umgebracht? Die Ermittlungen führen Hauptkommissar Toni Sanftleben in den Naturpark Westhavelland, wo die Biologin an einem großen Flussprojekt mitarbeitete und in ihrer Freizeit den Nachthimmel erforschte.
Doch am dunkelsten Ort Deutschlands ist es so finster, dass man die Gefahr nicht kommen sieht.
Cover:
Das Cover ist farblich und auch von der Gestaltung sehr schön ausgewählt. Es zeigt ein kleines Boot einsam im Wasser, welches sehr stimmungsvoll gefärbt ist. Das Cover macht neugierig auf mehr.
Meinung:
Dies ist bereits der fünfte Band aus der Reihe um den Hauptkommissar Toni Sanftleben, aber auch ohne die vorherigen Bände zu kennen, kommt man sehr gut in die Bücher hinein, da die Fälle in sich abgeschlossen sind.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich locker und flüssig lesen. Ich kam sehr gut in die Geschichte und die Geschehnisse hinein. Der Einstieg hat mir gut gefallen und auch die Ereignisse und Ermittlungen sind gut aufgebaut. Es bleibt die ganze Zeit über sehr spannend und so begleitet man Toni gern bei seinen Ermittlungen.
Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle nicht allzu viel verraten, da ich nichts vorweg nehmen möchte. Macht euch am Besten selbst ein Bild.
Aus der Havel wird ein Auto geborgen, was zunächst auf einen tragischen Unfall, eventuell sogar Selbstmord hinweist, aber für Toni bestehen da einige Zweifel an dieser Theorie und so wird es spannend, ob er den Fall um Melanie klären kann.
Es wird sowohl aus der Sicht von Toni, zeitweise aber auch von Melanie geschrieben, und so kann man die Geschehnisse drumherum sehr gut mitverfolgen.
Der Fall ist von beginn an sehr spannend und bleibt es auch bis zum Schluss. Mich konnte dieser Krimi sehr gut unterhalten und mich gefühlt in die Ermittlungen mit einbinden.
Auch die Charaktere und die Zeichnung bzw. Entwicklung dieser, hat mir sehr gut gefallen.
Das Ende finde ich sehr stimmig und sehr gut gelungen. Auch Wendungen sind hier dabei, mit denen ich so nicht gerechnet hatte, und die mich dadurch überraschen konnten.
Fazit:
Ein stimmungsvoller Krimi, mit einem Schreibstil, der den Leser direkt an der Ermittlungen teilhaben lässt.
Rezensionen von Petra Sch.:
ein witziges Pferdebuch im Comic-Stil
Und dann kam Juli von Petra Eimer
Eines Tages im Juli steht ein Pferd im Garten von Pauls Familie. Seine Eltern sind sofort entzückt und nennen das Pferd Juli, doch Paul denkt sich: was soll ich denn mit einem Pferd? Ich will doch lieber einen Hund!
Deshalb denkt er sich unendlich viele Dinge aus, um dieses ungeliebte "Haus"Tier wieder loszuwerden.
Gleich mal vorweg zu nehmen ist, dass man dieses Buch nicht tierisch ernst nehmen darf, denn Juli wird eher menschenähnlich dargestellt und auch viele Szenen sind absurd und total unrealistisch, zB Kutsche fahren mit Einkaufswagen, oder Juli in der Hängematte. Und mal ehrlich: wer freut sich über ein Pferd im Garten, das die Wiese und sämtliche Beete zerstört? ;)
Somit ist die Geschichte natürlich nicht realistisch - doch genau das ist es, was das Buch so lustig macht!
Und natürlich der Comic-Stil, in dem das Buch verfasst ist (einzelne Worte sind in anderer Schriftart und -größe gestaltet, auch mal in Farbe) und die vielen humorvollen bunten Illustrationen. So werden auch Lesemuffel zum Lesen angeregt!
In dieser Geschichte geht es um Freundschaft, v.a. zwischen Mädels und Burschen, und um Freundschaft zu Tieren, und darum, dass man seine Scheuklappen ablegen und seine Einstellung zu gewissen Dingen verändern kann. Auch wenn Paul am Anfang mit seiner negativen Einstellung total nervig ist und seine Wandlung am Schluss etwas zu schnell geht, ist dieses Buch einfach soo unterhaltsam und bringt einen oft zum Lachen.
Was mir besonders gut gefallen hat ist, dass es kein "typisches Pferdebuch" (für Mädchen) ist, sondern eigentlich eine Geschichte über ein ungeliebtes Haustier (statt Pferd kann man hier wohl jedes beliebige Tier einsetzen) und wie man seine Sicht der Dinge verändern kann, wenn gewisse und unvorhergesehene Dinge geschehen.
Und natürlich die allzu bekannte Erkenntnis, dass man erst weiß, was man hat, wenn man es nicht mehr hat...
Schön wäre noch gewesen, wenn im Anhang ein bisschen etwas über richtige Pferdehaltung und den Umgang mit diesen Tieren erklärt worden wäre, denn Pferde sind eben keine Haustiere!
Fazit:
Ein etwas anderes Pferdebuch mit viel Comic-Spaß - das vor allem auch toll für Jungs ist!
Rezensionen von Claudia R:
tierisch gut ...
Vier Pfoten im Sommerwind von Petra Schier
Klappentext:
Aus eigener Kraft haben die drei Freundinnen Hannah, Caroline und Ella ein Cateringunternehmen gegründet. Schon nach kurzer Zeit können sie riesige Erfolge verbuchen. Die Köstlichkeiten der Foodsisters sind einmalig, das muss auch Jörn zugeben. Doch bei der Aussicht zusammen mit Ella die Jubiläumsfeier der Lichterhavener Feuerwehr zu organisieren, ist er schon jetzt genervt.
Wie soll er, der ruhige und besonnene Fischer, mit der quirligen Partyqueen ein Team bilden? Aber als Ella sich um den Bearded Collie ihrer Großmutter kümmern muss, ist sie heillos überfordert und Jörn lernt Ella plötzlich von einer ganz anderen Seite kennen …
Cover:
Das Cover wirkt sommerlich frisch und macht Lust auf Urlaub, Sommer und eine Auszeit. Es ist ein sehr süßer Hund erkennbar entlang des Standes an der See, mit Strandkörbchen im Hintergrund. Richtiges Nordsee-Feeling kommt dabei gleich auf. Ein wunderschönes Cover, welches neugierig macht.
Meinung:
Es geht wieder nach Lichterhaven, einen kleinen fiktiven Ort an der Nordseeküste und ich habe mich schon sehr darauf gefreut.
Dies ist bereits der fünfte Roman der Lichterhaven-Reihe, aber da jeder Band in sich geschlossen ist, kann man diese auch sehr gut unabhängig voneinander lesen.
Die taffe und quirlige Ella übernimmt nach dem Tod ihrer Großmutter den Bearded Collie Barnabas und ist mit der neuen Situation heillos überfordert. Als sie dann auch noch die Jubiläumsfeier für die Feuerwehr gemeinsam mit Jörn organisieren soll, lernt dieser sie von einer ganz anderen Seite kennen.
Doch zu viel vom eigentlichen Inhalt möchte ich an dieser Stelle nicht verraten und nicht zu viel vorweg nehmen.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und lässt sich sehr locker und leicht lesen. Besonders toll ist, das man neben den Gedanken und Gefühlen von Ella und Jörn, auch die Gedankengänge des Hundes Barnabas mitbekommt, was dem Ganzen ein ganz besonders Flair gibt. Es ist toll auch immer wieder in seine Gedanken hineinzublicken und so noch eine weitere Ansicht auf die Sicht der Dinger erhält.
Der Wechsel der Perspektiven macht das Ganze noch unterhaltsamer und gibt dem Ganzen eine gewisse Spannung. Der Roman liest sich sehr angenehm und man wird sehr gut in die Handlungen und die Atmosphäre mitgenommen, man kann diese fast förmlich spüren. Auch die Anspannung und die Hilflosigkeit zu Beginn von Ella kommen sehr gut rüber. Aber auch deren Entwicklung ist sehr gut zu spüren.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, da diese nicht aufgesetzt wirken, sondern sehr authentisch und real rüber kommen. Sowohl die menschlichen, wie auch die tierischen Charaktere haben mir gut gefallen.
Die Geschichte ist sehr unterhaltsam und sorgt für schöne, lockere Lesestunden. Nicht nur als Strandlektüre und für Hunde-Fans ist dieses Buch geeignet, sondern auch, wenn man einfach mal ein paar entspannte Stunden zum Abschalten braucht. Denn diese leichte Lektüre ist schnell gelesen und sorgt für wunderschöne Unterhaltung.
Fazit:
Leichte Lektüre für Zwischendurch mit zusätzlichem, tierischem Blick auf die Sicht der Dinge.
Rezensionen von nil_liest:
Literarisch off the beaten tracks
Die Optimistin von Timo Blunck
Treffen ein türkischstämmiger Nerd nach der Flucht von seiner eigenen Hochzeit und eine alte Dame in einem Altersheim zusammen. Die alte Dame beginnt ihre Lebensgeschichte zu erzählen.
So beginnt kein Witz, sondern das ist der Anfang von Timo Bluncks neustem Roman ‚Die Optimistin‘, der herrlich erfrischende Lesestunden beschert! Toygar hat in einer Altenresidenz an der Ostsee bei Charlotte Keller einen Unterschlupf gefunden.
Denn er sollte eigentlich durch missliche Umstände eine Frau heiraten, die er bis dato nicht kannte. Charlotte freut sich über den unerwarteten Gast und lauscht zunächst Toygar wie er in diese Situation geriet, um dann selbst über ihr Leben zu erzählen.
Aber keine Sorge! Die Dame hat die historischen Fakten präsent, aber ihre eigenen scheinen da ab und an mit ihr durch zu gehen. Was das Ganze absurd und urkomisch macht. Und zum Glück ist Toygar auch sattelfest mit den Fakten und fragt öfters mal nach.
Dynamik erhält der ganze Text in dem nicht nur Charlotte ihr Leben zum Besten gibt, sondern auch parallel die Suche nach dem Bräutigam stattfindet durch drei Brüder der Brautfamilie, die etwas an der Nase herumgeführt. Dieser Strang hat einen leicht klamaukhaften Touch.
In der Kombination kurzweilig, da der Gegenwartsstrang Toygar immer mehr auf die Spur kommt und weil Charlotte zwar ihre fantasievolle Lebensgeschichte erzählt, aber durch die Geschichte rast und scheinbar überall mitgemischt hat! Wiederaufbau, Beatles, RAF, DDR….
Der Roman enthält Unmengen an Referenzen zu Songs und Filmen. Wer also Film und/oder Musikliebhaber ist, sollte dieses Buch definitiv lesen! Da ich eher der Gattung Leseratte angehöre, konnte ich nicht mit allem was anfangen, aber mit dem meisten und las einfach drüber hinweg, wenn unbekannt. Schadete dem Lesefluss nicht.
Nicht nur die Geschichte ist kreativ, auch hat der Autor sich einen interessanten didaktischen Kniff überlegt und einzelne Sätze oder Satzfetzen zu Überschriften erkoren, aber im Endeffekt ist es der Fließtext selbst.
Das gedruckte Buch ist auch genial, denn das Cover hat keinen klassischen Schutzumschlag sondern es ist direkt auf das Buch gedruckt mit Prägedruck. Viel besser als immer diese anachronistischen Umschläge! Sollte es vielmehr geben.
Fazit: Lasst doch die älteren Generationen auch mal ausreden und hört einfach zu. Nicht immer nur die alten Kamellen von gestern gibt es zu hören, wer länger horcht, erfährt viel mehr und erkennt, dass die Alten von heute die Jungend von gestern waren und es nicht immer einfach war.
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Pferdeliebe
Socke und Sophie – Pferdesprache leicht gemacht von Juli Zeh
Socke ist ein Pony und Socke wurde misshandelt. Daher ist die Angst da und das Vertrauen zu Menschen weg. Sophie träumt von einem eigenen Pferd/Pony, so wie fast jedes Mädchen inihrem Alter.
Ein Traum geht für Sophie in Erfüllung, sie bekommt mit Socke ihr eigenes Pflegepony. Aber das ist alles andere als einfach, denn die zwei verstehen sich nicht.
Sollte allerdings Sophie Socke nicht bald in Griff bekommen, muss das Pony weg. Die Zeit drängt.
Ein etwas anderes Pferdebuch. Kein Buch mit heiler Ponyhofwelt wie in den meisten, sondern ein Buch über ein Problempony, welches weg soll.
Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Socke und aus Sicht von Sophie erzählt. Zuerst bekommt man den Eindruck, Sophie sei vielleicht nicht die richtige Person für Socke. So viele Missverständnisse, soviel Fehler. Aber natürlich ändert es sich, würde ja sonst nicht Socke und Sophie heißen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, gerade weil es nicht alltäglich ist. Und die Illustrationen sind absolut genial und so süß. Ein etwas anderes Pferdebuch, aber nicht weniger lesenswert.
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Vom wiederfinden der Liebe
Heimweh nach uns von Helen Schreiber
Lena und Malte sind schon ewig zusammen, sie sind Eltern von großartigen Kindern. Aber Lena ist nicht mehr glücklich, sie hat das Gefühl, sie hat sich verloren im Alltag.
Von ihrer Schwester bekommt sie zur Entspannung einen Yogakurs, dem sie zuerst sehr skeptisch gegenüber steht. Aber dann lernt sie ihren Yogalehrer kennen und plötzlich ist die Welt wieder viel bunter.
Lena muss aber aufpassen das sie nicht alles verliert ...
Eine unglaublich ehrliche Geschichte. Ein Schreibstil, den man sehr flüssig einfach so dahinlesen kann, aber nicht abgedroschen. Ich bin noch zu jung um Lena wirklich nachfühlen zu können, kann mir aber sehr gut vorstellen, das der Alltag so sämtliche romantischen Gefühle killt.
Und das ist in der Geschichte sehr gut beschrieben, ich fühlte mir Lena mit, mit ihrer Familie.
Ein ehrloches, aber vor allem berührendes Buch mit einer Geschichte, die tagtäglich passiert. Für mich war es pure Unterhaltung die ich sehr empfehlen kann.
Rezensionen von Lesehörnchen99:
Unterhaltende Familiengeschichte
Ich dachte schon, du fragst mich nie von Gabriella Engelmann
In Sophies Leben bricht Chaos aus. Ihre Tochter Pauli hat den ersten Liebeskummer ihres Lebens, ihre andere Tochter bricht sich kurz vor der Eröffnung ihres Restaurants die Hand und auf ihre Schwester ist auch kein Verlass, die sucht sich immer der falschen Männer aus und bleibt enttäuscht zurück.
Sophie stößt an ihre Grenzen, denn auch sie ist nicht unendlich belastbar.
Eine Familiengeschichte die es in sich hat. Aber auf wunderschöne Kulisde, der Insel Mallorca wenigstens im Buch darf man noch reisen und träumen.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig zu lesen, die Charaktere sind lebendig beschrieben, man fühlt mit.
Eine Geschichte voller Wirrungen und Irrungen, aber auf gute, unterhaltsame Art. Ein lockerer Roman in einem traumhaften Setting. Viel Humor, aber auf jede Menge Romantik warten auf die Leser. So macht Unterhaltung Spaß, man kann träumen und lachen. Sehr empfehlenswert.
Rezensionen von C. P.:
Kurzweiliges, romantisches Zeitreise-Abenteuer
Durch die Nacht und alle Zeiten von Völler Eva
Lori nimmt mit ihrer Familie an einem Reenactment teil, einem Event, bei dem ein wichtiger Sieg von 1813 über Napoleons Truppen aufwendig nachgestellt wird. Dabei trifft die 16-jährige auf den jungen Engländer Thomas, der seine Rolle als Soldat wohl etwas übergenau nimmt - als wäre er wirklich aus dem Jahr 1813.
Kann natürlich nicht sein - oder doch?
Bei diesem Zeitreise-Abenteuer für Jugendliche ist zunächst nicht klar, wer da nun in wessen Zeit gereist ist. Oder warum. Innerhalb kurzer Zeit entwickelt sich der Roman zu einem kurzweiligen Abenteuer, in welchem Lori und Thomas unter Gefahr die Zeitlinie retten müssen. Größere Konflikte und Probleme, welche beim Zeitreisen entstehen, bleiben im Roman aussen vor, der Schwerpunkt liegt auf der Korrektur der Geschichte. Dass Lori und Thomas sich dabei ineinander verlieben ging mir persönlich etwas schnell, da sind Geschmäcker bekanntlich verschieden. Etwas schade fand ich, dass Lori neben dem kaum älteren, strategisch denkenden Soldaten Thomas manchmal zu naiv und unbedacht wirkte, wodurch ich nicht so recht verstand, was ihn an Lori so reizte. Beschützerinstinkt? Da hätte ich mir Lori etwas cleverer und weniger unbeholfen gewünscht, zumal sie zu Beginn noch recht tough wirkte. Davon abgesehen gibt es in der Handlung ein paar schöne Wendungen, welche mir gut gefielen, besonders zum Schluss hin. Auch der geschichtliche Anteil, welcher so nebenbei erzählt wird, ist recht interessant. Dafür blieben die Charaktere rund um Lori und Thomas relativ einfach gehalten, schade.
Ein kurzweiliges, romantisches Zeitreiseabenteuer mit so einigen interessanten Wendungen, bei welchem über größere Zeitreisen-Probleme hinweggesehen wird.
Rezensionen von hexenaugen:
klasse Roman
Alaska Love - Single-Dad zu vergeben von Jennifer Snow
Inhalt:
Ein Single-Dad zum Verlieben!
Als Single-Dad hat Tank Wheeler nur ein Ziel: Das Leben seiner kleinen Tochter so stabil wie möglich zu gestalten. Da kann er es gar nicht gebrauchen, dass sein Herz jedes Mal schneller schlägt, wenn er seine beste Freundin Cassie Reynolds sieht. Und als dann ein heißer Geburtstagskuss die Situation zuspitzt, geben die beiden ihren Gefühlen nach.
Doch ausgerechnet jetzt taucht Tanks Exfrau in Alaska auf und will ihn zurückerobern.
"Die Wild-River-Serie ist prickelnd, romantisch und sehr sexy!" New York Journal of books
Meinung:
Jennifer Snow hat einen spannenden Roman mit flüssigen und gut lesbarenm Schreibstil verfasst dessen Protagonisten autentisch und sympathisch wirkten, die für gute Unterhaltung sorgten und das Buch zu einer unterhaltsamen Leseerfahrung machten.
Das gut gestaltete Cover mach auf Anhieb Lust das Buch zu lesen.
Fazit:
Die tolle tolle Mischung aus Spannung , Romantik, Liebe machen das Buch zu einer tollen Leseerfahrung und auch das Prickeln kommt in diesem Roman nicht zu kurz.
Ich habe das Buch mit Begeisterung gelesen und empfehle es sehr gerne weiter! ;-)










