Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gaby 2707:
Ich bin restlos überzeugt
Mordseestrand von Emmi Johannsen
Hobbydetektivin Caro Falk beobachtet, wie sich Umweltschützer Jo Hammert mit einem ihr unbekannten Geschäftsmann am Borkumer Flughafen trifft. Außerdem sind ihr die vielen kleinen schwarzen Päckchen in Joe Rucksack aufgefallen. Als bei einem kleinen Junge beim Sandbuddeln ein abgetrennter Finger in seinem Eimer landet und Caro genau diese Art von Finger erst kürzlich gesehen hat, schrillen bei ihr alle Alarmglocken und ihr Ermittlergen breitet sich aus.
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„Mordseestrand“ ist für mich der erste Krimi, den ich aus der Feder von Emmi Johannsen gelesen habe, kenne aber die Bücher, die sie unter ihrem Klarnamen Christine Drews geschrieben hat. Also war ich sehr gespannt auf diese neue Reihe. Durch die in die Geschichte eingeflochtene kurze Vorstellung der Protagonisten und einige Rückblenden hatte ich den Eindruck nur sehr wenig verpasst zu haben.
Die Karten der Insel Borkum am Anfang und am Schluss des Buches gefallen mir sehr gut. Da habe ich einen ersten Eindruck, was wo auf der Insel liegt.
Caro ist mir mit ihrer dynamischen, lebenslustigen, neugierigen, herzlich und liebevollen Art und ihrem Ermittlerinstinkt sofort sehr sympathisch. Sie schafft es aber auch immer wieder sich mit ihrer Neugier in problematische Situationen zu manövrieren.
Jan Akkermann, der Caro bei ihren Ermittlungen begleitet, bleibt in der Geschichte mit seinem Privaten sehr im Hintergrund. Ob er was zu verbergen hat?
Jo Hammert, den einsiedlerische Umweltschützer, habe ich auch schnell ins Herz geschlossen. Er tritt nicht nur für die Vögel und eine ganz bestimmt Eulenart ein, sondern im liegt auch die Insel Borkum selbst am Herzen. Hier findet gerade, wie an vielen Nord- und Ostseeabschnitten, ein Bauboom statt. Dem stellt er sich entgegen – bis zum Schluss.
Aber auch die anderen Mitwirkenden, sympathische und weniger sympathische, kommen menschlich und sehr gut vorstellbar rüber.
Es geht sehr ruhig los. Die Sommer- und Urlaubsstimmung auf Borkum mit ihrer Hitze kann ich mir sehr gut vorstellen. Ich bekomme beim Lesen „Meerweh“ und möchte so gerne auch mal wieder in den Norden reisen. Durch den Fund des Fingers beginnt sich die Spannung aufzubauen und sie bleibt sehr hoch bis zur Auflösung des Falles. Es gibt einige Verdächtige und Fährten, auf die ich mich eingelassen habe, die aber ins Nichts geführt haben. Die Auflösung hat mich dann doch verblüfft. Ich hatte jemand ganz Anderen im Visier meiner Ermittlungen.
Die Themen Umweltschutz und Bauboom auf den Inseln sind im Moment wieder sehr aktuell und hier sehr gut in der Geschichte untergebracht.
Der leichte, manchmal humorige und flüssige Schreibstil gefällt mir sehr gut. Ich kann in die Gedanken der Protagonisten eintauchen und bin einfach mittendrin in einer gelungenen Geschichte, die mich überzeugt und sehr gut unterhalten hat.
Von mir bekommt das Buch eine klare Leseempfehlung auch für Leser, die hier erst einsteigen. Ich werde das erste Buch auf alle Fälle noch lesen.
Rezensionen von Gavroche:
Zu persönlich
Rosarotes Glück von Susan Sideropoulos
Ich war neugierig auf dieses Buch, weil ich das Gefühl habe, in der heutigen Zeit ist es wichtig, mal wieder positiver zu denken und was passt da besser, als die sprichwörtliche rosarote Brille doch einmal aufzusetzen. Ich gebe zu, dass ich mit dem Namen der Autorin nicht viel anfangen konnte, aber bei der Lektüre des Buches habe ich festgestellt, wie bekannt sie durch Serien und weitere Fernsehauftritte ist.
Das war für mich aber nicht das entscheidende Merkmal für dieses Buch. Ich hatte mir einfach einen Ratgeber erwünscht bzw. einen erwartet. Das Buch war mir insgesamt zu wenig strukturiert und auch ein wenig chaotisch. Und ich hätte mir mehr Stringenz erwünscht. Und auch die ständigen Verweise auf andere Ratgeber waren mir nicht gut eingebaut. Aber vor allem diese persönlichen Berichte aus dem Leben der Autorin, vor allem die Beweihräucherung ihres Mannes, haben mir nicht so recht gefallen. Vermutlich war ich einfach die falsche Ansprechpartnerin, da mir die Schauspielerin nichts sagte und ich einen allgemeinen Ratgeber und keinen biografischen Ratgeber gewünscht habe. Für andere sicherlich ein gutes Buch, für mich eher Mittelmaß.
Rezensionen von Gavroche:
Korny Koala
Mit Korny durchs Jahr von Göhlich Susanne
Dieses Buch bietet eine Sammlung von acht Alltagsgeschichten für Kindern im Kita-Alter. Korny und seine Eltern sind Koalas, sein Freund Eugen ist ein Elefant, dann gibt es noch ein Schwein, einen Hasen und viele andere Tiere. Korny lebt mit seinem Papa und seiner Mama zusammen. In der ersten Geschichten gehen Mama und Korny einkaufen, der Papa kocht abends.
Es gibt dann noch einen Ausflug an den See im Sommer, wo sie auch Freunde treffen und ins Wasser gehen. Dann eine (halbe) Übernachtung im Zelt, im Winter eine Schlittenfahrt, bei der Korny gemeinsam mit seinen Freunden tatsächlich die Kraft aufbringt, den Papa auf dem Schlitten zu ziehen. Ein Highlight ist sicherlich der Besuch der Feuerwehr in der Kita. Alles sehr alltagsnahe Geschichten, wunderschön illustriert und mit tollen Geschichten, keine zu langen Texte und bei den Bildern bieten sich sehr viele Redeanlässe. Die Zeichnungen haben es uns besonders angetan. Ein Buch, das sicherlich noch ganz oft gelesen wird.
Rezensionen von brauneye29:
Toll für Pferdefreunde
Socke und Sophie - Pferdesprache leicht gemacht von Juli Zeh
Zum Inhalt:
Sophie liebt Pferde über alles und freut sich wie verrückt, als sie erfährt, dass sie die Pflege für ein Pferd übernehmen darf. Doch ihr Pflegepferd ist ein sogenanntes Problempferd und es scheint so, als ob Sophie nicht mit Pony Socke klar kommen wird. Wird es ihr gelingen, doch noch Kontakt zu dem Pony aufzubauen? Oder muss es am Ende womöglich eingeschläfert werden?
Meine Meinung:
Ich denke, gerade Pferdemädchen werden das Buch lieben.
Es vermittelt auf sehr angenehme und doch anschauliche Weise Wissen, ohne groß zu belehren. Besonders gut hat mir gefallen, dass nicht nur Sophies Sicht der Dinge gezeigt wird, sondern auch wie das Pony Dinge erlebt und wahrnimmt. Abschließend gibt es noch einen Teil, indem einzelne Dinge noch weitergehend erklärt werden und das rundet das Buch richtig gut ab. Klare Leseempfehlung für junge Pferdefreunde.
Fazit:
Toll für Pferdefreunde
Rezensionen von Harakiri:
Toller Abschluss
VANITAS - Rot wie Feuer von Poznanski Ursula
Caro Bauer flieht vor ihren Verfolgern nach Frankfurt. Denn sie weiß: wenn sie sich nicht wehrt, wird ihre Flucht nie zu Ende sein. Als letzter Ausweg erscheint es ihr, den russischen Karpin-Clan zu vernichten – und zwar mit Hilfe eines anderen Clans. Caro hetzt beide gegeneinander auf und muss aufpassen, dass sie nicht selbst zwischen die Fronten gerät.
Ganz schön beschäftigt unsere Protagonistin. Und so ist die Handlung des gesamten Buches auch sehr rasant. Ich brauchte zwar ein, zwei Seiten bis ich mich wieder an die Vorgänge erinnert habe, aber dann ging es Schlag auf Schlag. Caro muss all ihre Raffinesse einsetzen und das machte die Handlung spannend und schnell. Man mochte das Buch gar nicht mehr aus den Händen legen.
Was die Autorin da aus dem Hut zauberte hat mich fasziniert. Caros Verkleidungen, ihr Mut, die Art, wie sie handelt, das nächtliche Duell, … Ich könnte hier noch unzählige Szenen aufführen, das Buch lässt den Leser kaum zu Atem kommen.
Beinahe nahtlos knüpft der dritte Band an den Vorgänger an, man sollte die beiden ersten Bände gelesen haben, damit man mit Band 3 das volle Lesevergnügen erreicht, denn die Bücher bauen aufeinander auf und erst mit dem finalen vorliegenden Band ist die Trilogie und Caros Jagd zu Ende.
Fazit: auch wenn ich gerne noch mehr von Caro lesen möchte, bin ich mit dem Ende der Trilogie sehr zufrieden. Dieser Band bildet einen tollen Abschluss. Ein Buch das man, einmal begonnen, kaum zur Seite legen kann.
Rezensionen von Gavroche:
Großartig
Die Erfindung von Alice im Wunderland von Peter Hunt
Dieses Buch im DINA4 Format ist ein traumhafter Schatz, denn es bietet nicht nur reichlich Hintergrundinformationen über "Alice im Wunderland" und "Alice hinter den Spiegeln", sondern auch über den Autor, Charles Dodgson, besser bekannt unter seinem Autorennamen Lewis Carroll. Er war Mathematikprofessor an der Universität in Oxford und ein wahrer Zahlennarr.
Offensichtliche und weniger offensichtliche Zahlenspiele finden sich auch in seinen Büchern wieder. Dieses Buch ist keine Biografie des Autors, im Vordergrund stehen hier definitiv die Bücher und ihre Entstehung. Auch die bekannten Vorwürfe wegen Dodgsons Fotografien von kleinen Mädchen werden genannt, allerdings stehen sie nicht so sehr im Vordergrund. Das wirklich Besondere und Schöne an diesem Buch sind meiner Meinung jedoch die tollen Illustrationen. Sie sind es, die das Buch zu einem Schatz machen, zu dem man immer wieder gerne greift. Und ich werde sicherlich die Alice-Bücher nun erneut lesen und sie dann noch einmal mit anderen Augen sehen, auch wenn ich vorher einiges über die Entstehungsgeschichte wusste, so hat sich nun mein Wissen noch vergrößert.
Rezensionen von Martje:
Im Leserausch
Was wir sehen, wenn wir lieben von Kristina Moninger
In dem Buch „Was wir sehen, wenn wir lieben“ geschrieben von Kristina Moninger geht es um Teresa die nach einem schweren Sturz einen Gedächtnisverlust hat. Sie kann sich an die letzten fünf Jahre ihres Lebens nicht mehr erinnern. Sie muss sich in ihr neues Leben zurückkämpfen. Mittlerweile hat sich alles verändert und sogar ihre Wohnung ist ihr fremd.
Wer ist eigentlich der nackte Mann in ihrem Badezimmer?
Das Letzte, was sie noch weiß, ist, dass sie Henry nach Jahren wieder getroffen hat und sie sich auf ein Date verabredet hatten. Henry ist damals der beste Freund von ihrer großen Schwester Celine gewesen, in den Teresa unsterblich verliebt war.
Wieso ist er nach fünf Jahren so sauer auf sie und wieso interessiert er sich nicht mehr für sie? Was hat das alles mit ihrer Schwester Celine zu tun? Wo ist Celine eigentlich? Warum steht sie nicht an ihrem Bett im Krankenhaus?
Wenn ich mehr als fünf Sterne geben könnte, würde ich es gerne tun! Mir hat das Buch total gut gefallen. Eins der besten Bücher, die ich seit Langem gelesen habe, und das heißt schon etwas. :)
Von Seite eins ist man im Buch gefangen und kann es gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Autorin bindet den Leser mit ihrem Schreibstiel komplett in ihr Buch ein. Man hat das Gefühl, man erlebt es selbst. Das Cover finde ich auch sehr ansprechend.
Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen!
Rezensionen von Harakiri:
Pia in Nöten
Ostseefalle von Eva Almstädt
Pia wird zu einem Cold Case gerufen: In einem alten Haus wird im Keller ein menschlicher Schädel gefunden. Schnell ist klar: der Schädel gehörte zu der vor 10 Jahren verschwundenen Alena. Doch war hatte Grund, das Mädchen zu töten? Verdächtige gibt es in dem kleinen Dorf einige, aber keiner passt so recht als Täter.
Und auf einmal überschlagen sich die Ereignisse.
Wieder ein toller Band um Pia Korittki und ihr Team. Aber auch die familiären Ereignisse stehen wieder in einem guten Verhältnis. Wobei die gegen Mitte des Buches aus nachvollziehbaren Gründen kaum noch Raum bekommt.
Nägelkauende Spannung erwartet den Leser bei diesem Band. Pia ist immer für eine tolle Geschichte gut, aber so spannend war es selten. Die Bände sind normalerweise in sich abgeschlossen. In „Ostseefalle“ geht Almstädt aber einen anderen Weg. Man sollte die Vorgängerbände (um nicht zu spoilern nenne ich jetzt keinen genauen Band) kennen, um die Ereignisse komplett nachvollziehen zu können. Das Ende empfand ich fast als Folter und fiebere jetzt dem nächsten Band entgegen.
Almstädts Charaktere sind wieder sehr authentisch und nachvollziehbar.
Rezensionen von Kokoloreslot:
Literarisch wertvolles Buch
Die Erfindung der Welt von Thomas Sautner
Der Klappentext gibt den Inhalt des Buches gut wieder. Eine Schriftstellerin bekommt einen anonymen Brief und eine großzüge Geldspende, mit der Biete, sie möge in Litstein für ihren neuen Roman recherchieren. Die Zusammentreffen mit den dortigen Bewohnern sind mitunter sehr unterhaltsam und amüsant.
Jedoch ist der Roman aus verschiedenen Blickwinkel geschrieben und so folgt der Leser viel mehr den kauzigen Bewohnern als nur der Schriftstellerin.
Mir haben die gescheiten Übergänge, der aufgeweckte Blick für Feinheiten, die treffende Wortwahl und das spielerische - sowohl handwerklich als auch inhaltlich - gefallen. Ich mochte die Ideen, das Geheimnisvolle und Sprunghafte - man wusste beim Lesen nie so genau, was als nächstes kommt. Trotzdem folgte alles einer schlüssigen Logik. Besondere Momente blieben mir sehr lebendig in Erinnerung, weil Thomas Sautner ein wunderbarer Erzähler ist, der mit Worten und Bildern einzufangen weiß. Dabei hat er eigensinnige Figuren geschaffen, grandios verrückte Einfälle, aber vor allem Orte, die keine sind und das Miteinbeziehen von Wissen- und Leidenschaft, der Natur und vor allem der Literatur und ihrer Bedeutung - mit der ein oder anderen Metaebene. Und so kommt einiges zusammen, auf diesen über 400 Seiten. Sprachlich grandios. Inhaltlich neue Wege gehend. Lesenswert!
Rezensionen von Katzenmicha:
Sylt in der Vergangenheit
Das Dünencafe von Sina Beerwald
Der erste Weltkrieg ist vorbei,es gibt wieder Hoffnung.Nach dem Tod ihres Mannes Theodor hat Moiken sie Verantwortung für die Strandvilla und dessen Angestellte übernommen.Das Dünencafé bleibt aber immer noch Moikens großer Traum.Moiken mus um Anerkennung kämpfrn,den es ist nach dem Krieg nicht normal das eine Frau ein großes Unternehmen-Hotel führt.
Zwar gibt es erste Anzeichen das sich die Geschlechterrollen wandeln und aufbrechen-aber es ist für eine Frau noch immer sehr schwer.Dazu kommt noch das die Leute kein Geld für Urlaub übrig haben.den die Infation ist hoch und das Geld verfällt von Tag zu Tag mehr.Das Geld wird eher für die wichtigsten Lebensmittel ausgegeben-die satt machen.Dann kommt der Achitekt und Wasseringeneur Adam von Baudissin wieder auf die Insel um beim Bau des Hindenburgdamms zu beaufsichtigen.Die Anziehungskraft,die die Beiden schon vor dem Krieg spürten-ist immer noch vorhanden.Doch Moiken macht sich zu dem Sorgen um ihre große Tochter Emma ,die mit ihrem Vater Boy nach Berlin gegangen ist um ein Fotostudio aufzumachen.Die steigenden Preise-die Infation lassen sie ums Überleben kämpfen.Als dann Emma schwer krank ist,macht sich Moiken nach Berlin auf um nach ihr zu sehen.Dort trifft sie nach langer Zeit wieder auf Boy-ihre große Liebe.Ob sie es diesmal schaffen sich endlich auszusprechen…..
Die Autorin Sina Beerwald hat es wieder geschafft mich nach Sylt zu endführen.Mit ihrer Deteil getreuen Erzählung und einer tollen Recherche hat sie mich wieder mitgenommen nach Sylt in den 20er Jahren in die damalige Zeit.Die Charaktere sind wieder so schön lebensnah beschriebenund auch den Bau des Hindenburgdammes bringt sie dem Leser nah.Für mich war es eine tolle Zeitreise nach Sylt-volle 5 Sterne,ich hätte auch dieses mal am liebsten mehr gegeben.Nun bin ich auf den 3.Band schon sehr gespannt.











