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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von OWI:

Post-Apokalypse einmal anders.

Der zweite Schlaf Roman. Gebunden. von Harris Robert

Harris nimmt sich diesmal also nicht der Historie an, sondern der Post-Historie. Es geht um die Zeit nach der großen Apokalypse, die nicht genau beschrieben wird. Es scheint wohl (passend zum Zeitgeist) eine große Klimakatastrophe gewesen zu sein, die die Zivilisation, wie wir sie kennen, zerstört hat.

Der Roman spielt ca. 100 Jahre danach.
Normalerweise werden solche Szenarien so dargestellt, dass die Post-Apokalyse-Zivilisation in den Trümmern der alten Welt lebt, aber was Technologie, Wissen und Lebensstil betrifft, auf der untergegangenen aufbaut.
Das ganz Besondere an Harris' Szenario ist, das die "neue" Zivilisation der gleicht, wie wir sie etwa für das Hochmittelalter kennen. Wissen über moderne Technologien existiert nicht mehr, ja die Beschäftigung damit oder nur die Suche danach wird als ketzerisch bewertet und strafverfolgt. Das Sagen hat die Kirche. Auf dieser Grundlage entwickelt sich die Geschiche um einen jungen Geistlichen, der in ein entlegenes Dorf reiten muß, um den dort unter mysteriösen Umständen verstorbenen Pfarrer zu beerdigen. Er trifft dort auf Wahrheitssucher und wird , obwohl eigentlich fest in seinem Glauben auch zu einem Suchenden. Dass er unterwegs auch die Liebe seines Lebens findet, ist nicht das einzige Fundstück, das seine bisherige Welt zum Einsturz bringt. A propos Einsturz: Es begibt sich... Aber halt, ich will nicht spoilern, lesen Sie einfach selbst. Kaufempfehlung!

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Rezensionen von Nele33:

Erinnerungen an die 80-iger Jahre

Hard Land von Benedict Wells

Mit "Hard Land" hat Benedict Wells einen wundervollen Coming of Age Roman geschrieben, der mit Sam einen guten Protagonisten hat.

Sam ist 15, lebt in einem langweiligen Dorf namens Grady in Missouri. Es ist Sommer und er nimmt einen Job in einem Kino an um seinem Zuhause zu entfliehen, den Problemen die dort herrschen.

Sein Vater kommt mit der Krankheit der Mutter nicht zurecht und Sam findet keinen Zugang mehr zu ihm. Anstatt Unterstützung bleibt Sam mit der Angst um seine kranke Mutter alleine. Im Kino lernt er Cameron, Hightower und Kirstie kennen, die ihren letzten Sommer vorm Besuch des Colleges ausnutzen und genießen wollen. In Kristie verliebt sich Sam auf Anhieb. Dieser Sommer verändert das Leben von Sam grundlegend und das seiner Familie gleich mit.

In den 80-igern war ich auch ein Teenie, vielleicht hat mir das Buch mit seinen tollen Beschreibungen der Gefühle und Gedanken deshalb so gut gefallen? Nein, mich begeistert der tiefgreifende Schreibstils Wells immer wieder auf Neue. Mit dem Quentchen Kitsch, der dann auch kam, kann ich da sehr gut leben. Es ist ein wundervolles Buch, welches sehr viel Hoffnung vermittelt und die Protagonisten altersgerecht charakterisiert hat.
Von mir eine klare Leseempfehlung im Coming of Age Bereich.

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Rezensionen von brauneye29:

Schöner Roman für zwischendurch

Hard Land von Benedict Wells

Zum Inhalt:
Erfolgreich im Job zu sein ist nicht alles, das merkt Chelsea besonders als ihr Vater verkündet wieder heiraten zu wollen, denn es macht ihr bewusst, dass sie seit dem Tod ihrer Mutter mehr oder weniger nur für ihren Job gelebt hat. Glücklich war sie nur auf einer Reise durch Europa vor Jahren.

Um ihr Glück zu wieder zu finden, will sie diese Reise wiederholen.
Meine Meinung:
Das war eine richtig schöne Unterhaltung für zwischendurch mit vielen Verwicklungen, unerwarteten Ereignissen und Geständnissen und dem Weg zu sich selbst. Eigentlich hatte ich eine leichte Liebesschnulze und nicht mehr erwartet aber das Buch hat durchaus auch etwas Tiefgang. Mir hat die Leichtigkeit der Erzählung gefallen, der Schreibstil ist echt gut und das Buch liest sich flott weg. Auch die Geschichte hat was und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Schöner Roman für zwischendurch

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Rezensionen von Sophie H.:

Eine starke Frau

Lady Churchill von Benedict Marie

Churchill kennt wohl jeder. Dass er verheiratet war, wusste ich auch noch, aber da hörte es dann auch schon auf. Dieser Roman ist nun aus der Sicht von Churchills Frau Clementine geschrieben. Die Geschichte beginnt am Tage ihrer Hochzeit. Das Kennenlernen der beiden wird im Rückblick erzählt. Die einzelnen Kapitel scheinen Tagebucheinträge von Clementine zu sein, sind sie doch alle mit einem Datum versehen.

Hier gibt es allerdings große Sprünge, weswegen man die Daten gut im Blick haben sollte, um nicht den roten Faden zu verlieren.
Clementine stellt sich selber als die große Verbündete Churchills dar, ohne die er keine politischen Entscheidungen treffen kann. Fast bekommt man bei den Schilderungen das Gefühl, dass nicht Churchill die Geschicke der Politik geleitet hat, sondern seine Frau. Obwohl die Churchills fünf Kinder hatten, hatte Clementine nicht viel übrig für ihre Sprösslinge. Sie haben sie eher gelangweilt und teilweise auch genervt. Inwieweit das historisch ist, mag ich allerdings nicht zu beurteilen. Auf jeden Fall hat Clementine nicht die Frauenrolle erfüllt, die man damals von einer guten Ehefrau erwartete, sondern sie war ihrer Zeit weit voraus.
Die Sprache passt gut zum Inhalt der Geschichte. Das Buch lässt sich leicht und flüssig lesen. Ein wenig gefehlt hat mir der Spannungsbogen. Manchmal kam das Geschehene dadurch etwas langatmig daher. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der sich für Politik interessiert. Ich habe so einen Blick auf das Weltgeschehen aus einer völlig neuen Perspektive werfen können.

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Rezensionen von Petra:

sehr englisch, sehr gut

Der Donnerstagsmordclub von Richard Osman

Ein älteres Quartett aus einer englischen Seniorenresidenz löst Kriminalfälle besser als die Polizei und hat sehr viel Spaß dabei. Joyce eine ehemalige Krankenschwester, Elizabeth eine pensionierte Geheimagentin, Ron ein alter Gewerkschaftsboss und Ibrahim ein emeritierter Psychiater. Durch ihren sehr unterschiedlichen Hintergrund haben sie verschiedene Herangehensweisen und Quellen für ihre Ermittlungen.

An Geld mangelt es nicht, eher an Besuch von außen. Aber dafür haben sie jetzt die Polizistin Donna de Freitas.
Mit sehr viel Charme und Durchsetzungsvermögen wickeln die älteren Herrschaften Donna, ihren Chef und uns Leser um den kleinen Finger.
Das Buch wird teilweise in der Ich Form von Joyce und dann wieder in einer neutralen Rede erzählt. Auch agieren nicht immer alle gemeinsam. Im ersten Moment ist das irritierend aber dann ist es genau diese Abwechslung, die das Lesen aufregender macht.
Der feine Humor, die liebevollen Details und das es bis zum Schluss immer wieder überraschende Wendungen gibt, macht das Buch ungeheuer lesenswert.
Immer wenn ich gedacht habe, das ist jetzt der Mörder war ich auf dem falschen Dampfer, herrlich wie falsche Fährten gelegt wurden.
Auch Themen wie Altersdemenz haben Einzug in diesem Buch gehalten, aber der Umgang damit ist sehr pragmatisch, gehört zum Leben, ist nicht schön, abgehakt.
Der Krimi kommt ohne große Brutalität aus, es sind die Ermittlungen mit denen die Spannung steigt.
Ich freue mich schon auf den nächsten Band, hoffentlich müssen wir nicht so lange warten.

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Rezensionen von Petra:

Eine Satire

Der Wald ruft von Moritz Matthies

Eine Gesellschaftssatire und Erdmännchen sind die Hauptakteure. Ungewöhnlich wenn man diese possierlichen Tiere vor Augen hat. Aber wenn sie sprechen könnten kann ich mir Ray, Rufus und Rocky genau so vorstellen. Ihre Gedankenwelt ist frech, frei und einfach lustig.
Das sie auf einmal in die Rolle von Migranten geraten haben sie in ihrem bequemen Zoo nie gedacht.

Alle Tiere im Wald sind Sinnbilder für die Bevölkerung in einem aufnehmenden Land. Der deutsche Wald soll nach Meinung der Wildschweine deutsch bleiben. Die Mandarinenten schon etwas länger da, aber noch nicht richtig angekommen. Andere Tiere sind abwartend, abweisend oder auch gerne aufnehmend und hilfsbereit.
Die überzeichneten Figuren alias Tiere sind extrem. Wildschweine, man muss sie sich vorstellen, geben hier die Nationalisten Ich weiß nicht wer sich mehr beleidigt fühlen darf, die Rotte Wildschweine oder Anhänger von Pegida und Co.
Im Ganzen ist es für mich eine gelungene humorvolle Satire.
Da es das erste Erdmännchen Buch ist das ich gelesen habe, werde ich mir die anderen auch holen, obwohl es dann anscheinend Krimis sind. Aber ich denke der Humor dieser Autoren wird der gleiche sein.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Da werden Kindheitserinnerungen wach

Alarm im Kasperletheater von Nils Werner

Ich habe in meiner Kindheit schon sehr gerne Bücher angeschaut und gelesen. Erinnern kann ich mich auch noch an zwei Kasperle Bücher, die ich geliebt habe. Da habe ich sofort zugegriffen, als ich „Alarm im Kasperletheater“ aus dem Eulenspiegelverlag gesehen habe.

Kasperles Oma hat Geburtstag und Kasperle läuft los und holt eine ganze Schüssel mit Pfannekuchen (hier bei uns würde man Krapfen sagen).

Das freche Teufelchen stiehl die ganze Schüssel und es entwickelt sich eine wilde Verfolgungsjagd mit Schutzmann Schill, der Kräuterhexe Adelheid, dem Räuber Fridolin, der Gretel, König Zipfelbart, Kasperle und dem Krokodil. Als sie ihn endlich gefangen haben ist die Schüssel leer und sein Bauch voll. Aber wie immer weiß Großmutter am Ende Rat und Teufelchen sitzt mit an der Kaffeetafel und hält sich seinen schmerzenden Bauch.

Wir lieben die locker-leichten und einprägsamen Reime von Nils Werner und die kindgerechten, farbenfrohen Illustrationen von Heinz Behling, auf denen es so Vieles zu entdecken gibt. Das Buch hat einen festen kartonierten Einband und die stabile Fadenbindung hält die Seiten sehr gut zusammen.

Ein echter Kinderbuchklassiker, den unser Kleiner liebt.

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Rezensionen von nil_liest:

Die vergessene Vorreiterin: Die Königin der Tretkurbel

Die Rebellion der Alfonsina Strada von Baldelli Simona

Alfonsina Strada war ihrer Zeit weit voraus, heute bezeichnet man sie bewundernd als willensstarke Frau, die sich ihren Platz in der Männerdomäne des Radrennsports erobert hat! Sie war die einzige Frau die je am Giro D’Italia teilnahm! Ach, sie haben diesen Namen noch nie gehört? Was eine Schande, aber so ging es mir vor dem Lesen dieses guten Romanes auch.

In „Die Rebellion der Alfonsina Strada“ wird die Lebensgeschichte dieser Dame erzählt. Es beginnt mit ihrem Todestag, den 13 September 1959 und der Text springt munter vor und zurück zu bestimmten Ereignissen und wichtigen Lebenspunkten. In der Summe ist alles wichtige enthalten was ihre Biographie ausmacht und natürlich auch die feinen Nuancen die dazwischen liegen – was wird die gedacht und gespürt haben? Wie erging es ihr?

Simona Baldelli hat sich feinfühlig in die starke Frau mit dem Fahrtwind im Haar hinein gedacht und Fakten in Fiktion verwandelt und uns somit eine wunderbare Frau näher gebracht. Das Einzige was mich störte, waren die zeitlichen Sprünge innerhalb einiger Kapitel. Mag das Kapitel mit 1959 betitelt sein und dann springt sie wiederum in Gedanken in das Jahr 1924 muss der Leser sich manchmal noch mal bewusst machen wo man in ihrem Lebenszeitstrahl gerade steckt. Sonst haben mich die Sprünge nicht gestört, im Gegenteil lockert es die Geschichte doch auf und wird sie nicht stupide vom Anfang bis zum Ende erzählt, hat die Strada doch einige Höhen und Tiefen erlebt.

Ein interessanter literarischer Kniff ist die Art wie sich Alfonsina im Roman mit ihren Toten verständigt. Sie erscheinen ihr ab und an und Alfonsina erzählt ihnen was sie selbst nicht mehr erleben können. Hier handelt es sich hauptsächlich um die toten Geschwister, die durch Krankheiten und Hunger früh verstorben sind.

Was den Schreibstil anbelangt, muss man Simona Baldelli ein großes Lob aussprechen sowie ihrer Übersetzerin Karin Diemerling. Der Roman ist wie eine Daunendecke in die man sich einhüllen mag. Die Gegenwart wird ausgesperrt und man ist mit Alfonsina gedanklich auf dem Rad und saust durch die Zeit. Die Prosa ist fließend und was dem Italienischen scheinbar sehr liegt auch streckenweise poetisch.

Fazit: Sehr gelungen – erfahren sie mehr über eine vergessene Ikone des Radrennsports!

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Rezensionen von Gaby 2707:

Spannung und Humor glänzend vereint

Nur Helga schwamm schneller von Dany R. Wood

Spannung und Humor glänzend vereint

Oma Käthe hatte sich den Abend bei der Geburtstagsfeier zum 80. Geburtstag ihrer Schwimmfreundin Margot Engelhardt auch anders vorgestellt. Erstmal brauchte sie eine passende Kopfbedeckung, um ihr blaues Haarmalheur vom Friseur zu verstecken. Dann gibt es unter den Familienmitgliedern der Familie Engelhardt nur Streitereien und sie sucht nach dem 3-Gänge-Menue das Weite.

Am nächsten Morgen findet die Haushälterin Helga ihre Chefin tot im Swimmingpool. Da lässt es sich natürlich Dorfsheriff Jupp Backes nicht nehmen und ermittelt ohne seine Vorgesetzten in Saarbrigge zu informieren. Als jedoch auch Robert Engelhardt ein paar Tage später tot im Pool auf dem Schwimmschwan dahin dümpelt, bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Kripo Saarbrücken zu informieren. 2 Tote sind selbst dem Jupp einer zu viel.

Dies ist schon der 4. Fall, bei dem ich im schönen Saarland in der kleinen Gemeinde Hirschweiler dabei bin. Ich fühle mich bei Jupp Backes, seiner Inge und Oma Käthe schon fast wie zuhause und habe mich richtig auf unser Wiederlesen gefreut. Auch dass ich dem Nachbarn Karl-Heinz Brandner und der alten Marianne Müller hier wieder begegnet bin, fand ich toll. Der saarländische Dialekt findet hier und da Eingang. Um Verständnisproblemen zuvor zu kommen, gibt es im Anschluss an den Fall ein kleines Saar-ABC.

Diesmal hat es Jupp mit dem Ermitteln nicht leicht. Von den Kindern, Stiefkindern, Schwiegerkindern und der Enkelin der Familie Engelhardt hat jeder ein mehr oder minder starkes Motiv bzw. eine Leiche im Keller. Aber mit Oma Käthe, die den Mörder ihrer Freundin unbedingt finden will und Frau Inge, die auch ihr Bestes gibt, hat er zwei tatkräftige Helfer bei der Suche nach den Tätern.

Mir gefällt der ganz spezielle Humor, den Autor Dany R. Wood hier seinen Protagonisten, allen voran Jupp Backes, einhaucht. Meine Mundwinkel zeigen die meiste Zeit beim Lesen wie fest getackert nach oben. Hier und da habe ich auch mal laut gelacht. Die Situationskomik ist einfach grandios.

Aber es wird nicht nur gelacht. Jupp ermittelt ganz schön kräftig und kommt dem Täter auf die Spur. Er führt mich auf immer neue Fährten, die ins Nichts laufen. Ich habe immer neue Theorien, wie es gewesen sein könnte. Und zum Schluss löst sich alles recht zufriedenstellend auf.

Aber auch im Hause Backes läuft diesmal bei dem Dreiergespann nicht alles ganz so rund und ich hatte schon die Befürchtung, dass Jupp eine seiner grandiosen Ideen die Oma betreffend umsetzen könnte.

Mit der Aussicht auf einen neuen Fall für Familie Backes habe ich mich dann erst mal aus Hirschweiler wieder verabschiedet.

Ein spannender Fall, interessante Protagonisten, ein kräftiger Schuss Humor – das sind die Zutaten für den Dorfkrimi, der meine Laune mal wieder kräftig in die Höhe gehoben hat.

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Rezensionen von brauneye29:

Gefällt mir gut

Die Wahrheit der Dinge von Markus Thiele

Zum Inhalt:
Frank Petersen ist als Richter überzeugt von der Unfehlbarkeit des Rechts. Auch glaubt er dass er immer objektiv und gerecht ist. Aber idt das wirklich so? Ein umstrittenes Urteil wirft in völlig aus der Bahn, er wird kritisiert, seine Frau wendet sich von ihm ab. Er muss sich selbstkritisch betrachten und sich selbst Fragen stellen, deren Antworten ihm wahrscheinlich nicht gefallen.

Meine Meinung:
Das Buch hat mir gut gefallen. Mir hat die Zerrissenheit, der Konflikt, der den Richter umtreibt, gut gefallen. Ich fand die Schilderung sehr glaubhaft und vorstellbar. Aber auch die Figur der Corinna hat mir gut gefallen. Wie ihr Leben sich entwickelt und wie es zu der schwerwiegenden Entscheidung kam. Zudem fand ich das Buch sehr gut geschrieben und dadurch liest sich das Buch sehr schnell weg. Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt und das ist wichtig für ein gutes Buch.
Fazit:
Gefällt mir gut

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