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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

Durcheinander

Die Tierärztin - Große Träume von Sarah Lark

Zu Beginn des vorigen Jahrhunderts konnten die Frauen nicht studieren, es gab da sehr eigenartige Ansichten über ihre Fähigkeiten dazu. Tiermedizin war natürlich genauso unmöglich denn das war außerdem auch noch körperlich anstrengend. Als Nellie trotzdem Himmel und Hölle in Bewegung setzt und abenteuerliche Ideen hat um ihren Wunsch trotzdem umzusetzen kann man nur stauen.

Außer ihren Freund unterstützt sie in Belgien niemand. Im Gegenteil zu Marie, sie ist besonders und darum darf sie in Deutschland ausnahmsweise studieren.
Diese Geschichten werden sehr langsam und ausführlich erzählt. Die dazu gehörigen Männer sind auch eher außergewöhnlich. Hauptthema ist die Liebe zu den Tieren, dem sich vieles unterordnen muss. Die Protagonisten sind entweder in Tiere vernarrt oder sie können sie nicht leiden. Dazwischen gibt es nichts. Dadurch verliert man als Leser den Blick auf die eigentlichen Charaktereigenschaften , wie Starrsinn bei den Frauen und Unentschlossenheit bei den Männern. Zum Ende entwickelt sich eine Mischung dieser Eigenschaften und die Figuren werden sympathischer.
Der Autorin ist in vielen Fällen über das Ziel hinaus geschossen. Die vielen Einzelheiten, die verworrenen Gedankenspielereien und Wendungen haben das Lesen anstrengend gemacht. Weniger wäre mehr gewesen.
Denn soviel Schicksal auch wenn es teilweise nur angedeutet wurde kann auch in einem Buch niemand erleben. Ich frage mich was in den nächsten beiden Bänden noch kommt, wenn hier schon soviel passiert ist und damit meine ich nicht den ersten Weltkrieg.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Eine unglaubliche und bedrückende Familiengeschichte

Girl A von Abigail Dean

Als ihre Mutter im Gefängnis stirbt und Alexandra Gracie ihr Elternhaus in der Moor Wood Road 11 in Hollowfield erbt, kommen alle Erinnerungen, die sie im Laufe der letzten Jahre verdrängt hat, wieder hoch. Hier haben ihre Eltern sie und ihre sechs Geschwister Ethan, Gabriel, Delilah, Noah, Daniel und Evie, getrieben von ihrer strengen Religion, an ihren Betten angekettet, sie hungern und verwahrlosen lassen.

Bis zu dem Tag als Alexandra fliehen kann.

Alexandra „Lex“ erzählt in 7 Kapiteln die Geschichte von sich, Girl A, und jedem Einzelnen ihrer Geschwister, Girl B + C und Boy A – D, wie sie in den Zeitungen genannt wurden. So lerne ich sie damals in ihrer Gefangenschaft kennen, und begegne ihnen fast übergangslos als Erwachsene in der Gegenwart. Es erschüttert mich zu lesen, wie diese Kinder von allem ferngehalten wurden, psychisch und physisch gequält wurden, keine Elternliebe erfahren und Hunger gelitten haben, und im Dreck vegetieren mussten. Ihre Jahre sind geprägt von Brutalität, Dominanz, Herrschsucht, Entbehrungen und Angst. Wobei aber nicht alle Kinder gleich behandelt wurden.
Beim Lesen musste ich immer wieder an den Österreicher Josef Fritzl denken, der seine Kinder ebenfalls über Jahre gefangengehalten und missbraucht hat. Und ich will mir nicht vorstellen, dass es so etwas immer noch geben kann.

Abigail Dean hat einen feinsinnigen und eindringlichen Schreibstil. Ihre Protagonisten sind mit ihren psychischen Verletzungen und den dauerhaften Schäden sehr gut eingefangen. Durch die leicht emotionslose Erzählung von Lex entsteht eine Schranke, die mir als Leserin aber sehr willkommen ist.

Eine Geschichte, die mich stark berührt und schockiert hat.

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Rezensionen von Lesemama:

Die Macht der Tattoos

Touch of Ink, Band 1: Die Sage der Wandler (Fesselnde Gestaltwandler-Romantasy) von Stefanie Lasthaus

Bewertet mit 3.5 Sternen

Zum Buch:
Schon immer hat Quinn ein Tattoo im Nacken von dem weder sie noch ihre Adoptiveltern wissen wo es herkommt. Es war einfach schön da, als sie Quinn adoptierten.
Dann geht Quinn aufs College und lernt dort den nervigen "Vorzeigestudent" Nathan kennen. Nathan der ihr den StudentenJob vor der Nase weggeschanppt hat.

Der so wunderschöne Augen hat und ihr doch suspekt ist.

Meine Meinung:
Das Cover finde ich ein wenig langweilig und farblos. Ich mag den Trend mit nur Schrift nicht wirklich.
Die Geschichte selbst hat lange gedauert bis ich reinkam, ich fand den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig. Die Kapitel endeten oft sehr unbefriedigend, warfen mehr Fragen auf, als sie beantworteten. Ich hätte mir einen durchgängigen Erzählstrang gewünscht.
Aber die Idee mit den Wandlern und Sängern fand ich ganz gut, mal was anderes. Die meisten Charaktere waren junge Menschen auf der Uni, mal mehr mal weniger interessant, es gab natürlich auch sehr unsympathische. Einige hatte besondere Fähigkeiten. Abgesehen davon hätte es auch ein ganz normaler Collegroman mit den alltäglichen Problemen junger Menschen sein können. Manchmal ein wenig drüber und ein wenig nervig, aber im großen und ganzen ganz unterhaltsam.
Die zarte Anbahnung zwischen Quinn und Nathan war süß. Das offene Ende macht neugierig und verlangt tatsächlich nach dem zweiten Teil.

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Rezensionen von Natalie:

Vergiss nie vergangene Taten

Sommernacht von Foley Lucy

Eine Hochzeit auf einer abgelegenen Insel vor der Küste Irlands, die der nächste Höhepunkt von Julia und Will werden soll. Ausgewählte Gäste, die dieses perfekt geplante Fest miterleben sollen. Was nach einer tollen Hochzeitsfeier mit Familie und Freunden klingt, verwandelt sich schnell in einen ziemlichen Albtraum, in dem nichts so läuft, wie geplant.

Längst begrabene, vermeintlich vergessene, Geschichten kommen wieder hoch und bald scheint jeder ein Geheimnis zu haben...bis schlussendlich einer der Feiernden sogar den Tod findet...und die große Frage lautet: wer war es?

Nach Neuschnee das zweite Buch das ich von Lucy Foley gelesen habe und muss sagen, ich mag ihren Schreibstil - die Spannung wird langsam aufgebaut, ohne dass ich jedoch das Gefühl hätte, es kommt zwischendrin Langeweile auf. Die Geschichte ist fließend, mit Perspektivenwechsel verschiedener Personen und der Leser lernt die verschiedenen Protagonisten gut kennen - wie ich finde, für eine gute Story sehr wichtig.

Die Autorin schafft es, die Geschichte so zu erzählen, dass schließlich fast jeder ein Mordmotiv hätte und es bleibt bis zum Schluss spannend, wer es denn tatsächlich war und warum. Die Vergangenheit verknüpft sich mit der Gegenwart und erklärt damit einige Verhaltensweisen der Protagonisten als auch den großen Gesamtzusammenhang, der dem Leser zuvor noch verborgen bleibt.

Ich hatte das Buch innerhalb weniger Stunden ausgelesen und kann das Buch somit jedenfalls weiterempfehlen.

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Rezensionen von manu63:

Tamara und Mateo

Liebe all inclusive von M.L. Busch

Liebe all inclusive Tamara und Mateo ist eine Kurzgeschichte der Autorin M. L. Busch. Mateo ist alleine nach Italien gereist um seine Familie auf seine Ehefrau Tamara und den gemeinsamen Sohn vorzubereiten. Plötzlich steht Tamara ein überraschender Gast ins Haus.

Da es sich um eine Kurzgeschichte handelt werden die Charaktere nicht groß eingeführt, um Tamara und Mateo näher kennen zu lernen, sollte man den Band Liebe all inclusive Alix und Colton lesen.

Um die Geschichte rund um Tamara und Mateo zu genießen benötigt man dieses Vorwissen jedoch nicht unbedingt. Die Geschichte überrascht mit einigen Wendungen und schönen Dialogen. Alles wird aus der Sicht von Tamara geschildert und ihre Gedankengänge fand ich stimmig und der Situation angemessen. Insgesamt ein schöner booksnack für die kleine Pause oder zur Entspannung.

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Rezensionen von Minigini:

Schöne Landschaftsbeschreibungen

Mord auf Provenzalisch von Serena Kent

Auch im zweiten Band der Krimireihe von Serena Kent wird die Britin Penelope mit einem Toten konfrontiert. Während sie eine Vernissage besucht, bricht einer der Künstler zusammen und muss in die Notaufnahme eingeliefert werden. Als er kurz darauf stirbt und Gift im Spiel zu sein scheint, bittet der Gallerist Gilles Penny sich ein wenig umzuhören, da sie schon vor kurzem mitgeholfen hat einen Mord aufzuklären.

Penny lehnt zuerst ab, da sie diesmal nicht selbst betroffen ist. Als jedoch Bekannte von ihr ins Visier der Ermittlungen genommen werden, beginnt sie doch Fragen zu stellen. Und dann taucht auch noch eine zweite Leiche auf. Der Besuch ihrer Kinder samt Enkelkinder verläuft ein wenig turbulent und schließlich kommt auch Pennys Freundin Frankie wieder zu Besuch.

Auch diesmal schafft es das Autorenduo mich mit ihren schönen Landschaftsbeschreibungen in die Provence zu versetzten. Man trifft „alte Bekannte“ aus dem ersten Band wieder und auch das französische Lebensgefühl wird sehr bildlich beschrieben. Auch die neuen Charaktere werden gut vorgestellt. Der Schreibstil ist angenehm und das Buch leicht und flüssig zu lesen. Zu Beginn plätschert die Handlung ein wenig dahin und im zweiten Drittel kommt auch etwas Spannung auf. Das Ende kam dann ziemlich abrupt und war für mich nicht ganz schlüssig nachzuvollziehen.

Fazit: Da ich das erste Buch schon kannte, kam ich mit den vielen verschiedenen Personen gut klar und kannte auch deren Hintergründe bzw. ihre Beziehung zu Penny. Aus diesem Grund habe ich auch eher einen Cosy-Krimi und keine Geschichte mit wilden Verfolgungsjagden oder sonstigen Actionszenen erwartet.
Aber genau das hat Serena Kent am Ende versucht und es war ein wenig unlogisch und nicht gut durchdacht. Außerdem passt es nicht zum Rest des Buches. Ein wenig gestört hat mich auch die Tatsache, dass die Hintergründe der Morde erst nach der Festnahme der Täter erklärt wurden. Ich rätsle gerne während des Lesens mit und überlege mir verschiedene Ansätze und Lösungen, aber hier war dies nicht möglich. Ein paar versteckte Hinweise auf Motiv und Täter hätten man problemlos schon früher einfließen lassen können. Das ist schade, denn sonst hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Ich konnte mir die Provence im Winter gut vorstellen – man merkt, das die beiden Autoren schon viel Zeit dort verbracht haben.

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Rezensionen von Lagoona:

Absolut fantastisch

Die Farm der fantastischen Tiere: Voll angekokelt! von Michael Peinkofer

Wenn es um spannende Abenteuer mit Zwillingen geht, dann sind wir natürlich direkt mit dabei.
Wir fanden die Nell & Monty auf Anhieb sehr sympathisch und haben sie gerne auf ihrer Reise zu ihrer etwas schrägen Tante Ally begleitet.
Toll ist natürlich, dass sie ja beide anfangs so überhaupt gar keine Lust haben ihre Ferien auf der Farm zu verbringen und es dann nach nach
aber doch recht spannend wird.

Spätestens als sie den Sprung ins magische Bild wagen, geht der Spaß dann richtig los.
Alleine die fantastischen Tiere, die auf der Farm leben, sind einfach nur großartig.
Besonders gut hat uns natürlich der kleine Frockling Mr Cucumber mit seinem lustigen Frack und der Fliege gefallen.


Unser Fazit:

Dieses Buch ist einfach absolut fantastisch. Wir hatten beim Lesen sehr viel Spaß und finden Nell und Monty, die magische Tante Ally und
die ganzen ausgefallenen Tiere einfach großartig. Ein richtiges tolles Buch zum Vorlesen oder auch selber lesen.
Von daher gibt es von uns eine ganz klare Leseempfehlung.

Wir geben 5 gute Sternchen und freuen uns nun auf weitere spannende Abenteuer mit Nell und Monty.
Band 2: Einfach unbegreiflich! ist auch schon erschienen, das werden wir aufjedenfall auch noch lesen.

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

Vielschichtiger, düsterer absolut spannender Thriller“

Trauma - Kein Entkommen von Wortberg Christoph

Der Start einer neuen Serie rund um die Mordermittlerin Katja Sand. Zwei Tote werden gefunden, anscheinend war es Selbstmord. Als Katja und ihr Kollege Rudi tiefer in den beiden Fällen graben, kommen Unstimmigkeiten auf. War es eventuell Mord? Durfte ein Geheimnis nicht an die Öffentlichkeit und mussten deshalb Menschen sterben?
Katja verbeißt sich ihre Theorie und stößt fasst an ihre Grenzen damit.

Man erfährt sehr viel über die Ermittlerin, über ihre privaten Probleme und über ihre Vergangenheit. Es ist damals etwas Schreckliches passiert, der Leser wird aber sehr auf die Folter gespannt, bis er die ganze Geschichte erfährt.
Fazit: Durch zahlreiche positive Rezensionen bin ich auf diesen Thriller gestoßen. Ich wurde nicht enttäuscht. Hatte es fast an 2 Abenden gelesen. Bin schon sehr gespannt auf die weiteren Fälle.
Ein sehr spannender, atmosphärischer und düstere Schreibstil und eine sympathische Ermittlerin runden dieses tolle Debüt ab.

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Rezensionen von manu63:

Alles endet

VANITAS - Rot wie Feuer von Ursula Poznanski

Rot wie Feuer ist der Abschlussband der Trilogie Vanitas der Autorin Ursula Poznanski. Carolin will sich endgültig vom Karpin Clan befreien und begibt sich dafür nach Frankfurt in die Höhle des Löwen. Aufgrund ihres Wissens über die rivalisierenden Clans in der Stadt, spinnt sie nun Intrigen und legt Fallen aus, um ihr Ziel zu erreichen.

Die Autorin erzählt die Geschichte rund um Carolin spannend zu Ende und wartet mit einem überraschenden Ende auf. Nicht immer konnte ich Carolins Handlungen nach vollziehen, da sie sich dadurch unnötig in Gefahr gebracht hat. Ihre Ängste und Sorgen hat die Autorin gut eingefangen und lässt die Leser hautnah an Carolins Erlebnissen teilhaben. Alle Fragen aus den Vorbänden wurden für mich geklärt und nach dem eher mäßigen Auftakt in Band 1 hat die Trilogie von Buch zu Buch mehr Spannung erhalten. Insgesamt eine lesenswerte Trilogie mit einigen heftigen Szenen die nichts für zarte Gemüter sind.

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Rezensionen von Lesebegeisterte:

„Ein neuer Fall für Max Bischoff“

Mörderfinder - Die Spur der Mädchen von Arno Strobel

Max Bischoff war einer der besten Fallanalytiker der K11. Nach einem sehr schlimmen Vorfall, quittiert er seinen Dienst und bildet seither Polizisten/Innen an einer Schule aus.
Eines Tages bittet ihn ein sehr verzweifelter Vater um Hilfe. Seine vor sechs Jahren verschwundene Tochter sei wieder aufgetaucht, dubios Vorfälle bestätigen dies.

Max soll sich der Sache annehmen.
Er ist hin und hergerissen, ob er den Fall annehmen soll. Als dann noch zwei kleine Mädchen spurlos verschwinden, kann Max nicht anders und forscht nach. Denn kein anderer kann sich so in den Täter hineinversetzten als Max. Der Fall wirft viele Fragezeichen auf, denn wenn es wirklich die verschwundene Leni ist, wo war sie die ganze Zeit und was hat sie nur Schreckliches durchgemacht?
Auch die zwei verschwundenen Mädchen beschäftigen Max, hat der Täter von damals erneut zugeschlagen? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven, was schon sehr spannend ist. Der Leser weiß fast bis zum Ende des Thrillers nicht, wer nun die Wahrheit sagt und wer nicht. An manchen Stellen hatte ich echt Gänsehaut. Bravo Arno Strobel! Wieder ein sehr gelungener Thriller, der sich rasant liest und nur schwer zur Seite legen lässt.
Bin schon gespannt auf weitere Fällt mit Max Bischoff.

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