Kunden em pfehlungen
Rezensionen von cr:
Geschichte einer Freundschaft
Die Geschichte von Kat und Easy von Susann Pásztor
Geschichte einer Freundschaft
Zwei Freundinnen ein Mann - und die Geschichte nimmt ihren Lauf.
Silvester 1973 beschließen die beiden Freundinnen, sich viel für 1974 vorzunehmen - sie wollen sich verlieben -> leider verlieben sie sich aber in den gleichen Mann. Als Easy mit diesem zusammenkommt, zerbricht Kat innerlich daran.
Die Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt.
50 Jahre später - ein gemeinsamer Urlaub auf Kreta - seit Ewigkeiten sprechen sie wieder miteinander. Was ist damals wirklich passiert? Finden die Freundinnen wieder zueinander?
Die Ausgangslage der Geschichte ist toll - sehr interessant, spannend und realitätsnah - eine Geschichte wie aus dem täglichen Leben. Ich habe mich in Kat und Easy sehr gut hineinversetzen können - und mit ihnen mitgefühlt - zwei tolle Protagonistinnen.
Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig zu lesen - ein richtiger Pageturner dieses Buch. Die Zeitsprünge haben auch den Spannungsbogen immer recht hoch gehalten.
Von mir gibt es eine absolute Empfehlung.
Rezensionen von nanu?!:
Mega kreativ, viel Abwechslung
Brot backen mit den Jahreszeiten von Matthias Loidl
Zusammen mit ein paar Leuten, habe ich einige Brote aus diesem Buch ausprobiert.
Richtig begeistern konnten mich die Vielfalt und Kreativität der Rezepte, auch wenn einige der Brote sehr aufwendig in der Herstellung sind.
Aufgeteilt sind die Rezepte in den 4 Jahreszeiten, so wie die Zutaten auch in der Natur reif werden.
So beinhaltet der Frühling Gebäcke mit den verschiedensten Wiesenkräutern, Blüten oder Sprossen, im Sommer gibt es Brot mit Früchten und Gemüse im Teig. Der Herbst zeigt Brote mit allerlei Nüssen, aber auch Eicheln, Buchecker, Waldpilze, Hagebutten und mehr. Und der Winter Brote mit verschiedenen Kohl- und Rübensorten.
Dann gibt es noch ein Kapitel für Fingerfood mit gefüllten Partybroten für das nächste Barbecue, oder auch allerlei Varianten von Knabberkram.
Im Kapitel Basics werden alle Extras aufgeführt, die man für die Herstellung mancher Brote im Buch benötigt. Löwenzahnsud für das Löwenzahnbrot, Bärlauchpaste für das Bärlauchbrot, Erdbeerchips für das Erdbeer-Spargel-Brot, nur um ein paar Beispiele zu nennen. Aber es finden sich auch Aufstriche, Pestos und Aroma-Butter-Rezepte, um das eigene Brot noch zusätzlich aufzumotzen.
Mir gefällt der Aufbau der Rezepte der in Tagen aufgeteilt ist. So sieht man auf einen Blick, was an welchem Tag erledigt werden muss. Zwischen den Handgriffen gibt es viele Ruhepausen für die Teige, manchmal bis zu 24 Stunden am Stück.
Etwas Kopfzerbrechen machten mir die vielen Fachbegriffe in den Anleitungen. So wird vom dehnen und falten gesprochen, vom einschießen und schwaden und so weiter. Am Ende des Buches gibt es zwar ein paar Seiten mit Begriffserklärungen, aber die fand ich oft nur oberflächlich. Manche Begriffe werden auch gar nicht erklärt.
Am schwierigsten fand ich die Sache mit dem "Anstellgut". In vielen Rezepten braucht man Anstellgut, und ich wusste als blutiger Anfänger noch nicht einmal was das ist. Und natürlich hatte ich sowas auch nicht zu Hause. Leider gibt es im Buch auch kein Kapitel wo erklärt wird, wie man sein eigenes Anstellgut ansetzt, oder wie man es füttert. Diese Informationen haben mir wirklich gefehlt, es wird einfach davon ausgegangen, dass der Leser schon weiß, wovon die Rede ist.
Ansonsten kann ich das Buch nur loben, auch wenn manche der Zutaten echt eine Herausforderung sind, um sie aufzutreiben.
Das Buch ist vielleicht nicht wirklich für Anfänger wie mich geeignet - dafür wird zu oft davon ausgegangen, dass der Leser schon weiß, wovon der Autor spricht - trotzdem wurde ich meistens ganz gut fertig.
Empfehlen kann ich das Buch allen, die etwas Abwechslung auf dem Abendbrottisch brauchen.
Rezensionen von Ele:
Kleine Frau ganz groß
Sturmvögel von Manuela Golz
Sturmvögel, Roman von Manuela Golz, 333 Seiten, erschienen im Dumont-Verlag
Die Geschichte ihrer Großmutter diente der Autorin als Inspiration zu diesem Roman.
Emmy wurde 1907 auf einer kleinen Insel in der Nordsee geboren, geliebt von ihren Eltern mit einer sehr strengen Großmutter. Als ihre Mutter stirbt und ihr Vater im ersten großen Krieg fällt, muss sie als Dienstmädchen in Berlin ihr Leben bestreiten, Schulbildung hat sie wenig genossen.
In Berlin in den wilden 20er Jahren, lernt sie Hauke Seidlitz kennen, einen Sohn aus reichem Hause. Als sie schwanger wird, heiratet er sie. Das haben ihm seine Eltern mit ihrem Standesdünkel nie verziehen. Als Hauke in den 2. Weltkrieg ziehen muss, flüchtet sie vor der grässlichen Schwiegermutter und schafft es sich und ihre Kinder durchzubringen. Emmy nun im reifen Alter, bestimmt ihr Leben noch immer selbst. Da stoßen ihre Kinder auf ein Familiengeheimnis, die alte Dame scheint sehr vermögend zu sein. Doch die Kinder haben ihre Rechnung ohne die Mutter gemacht, noch immer weiß Emmy was sie will.
Diese Geschichte hat mich zutiefst beeindruckt. Spannend und unterhaltsam wird in Rückblicken die Lebensgeschichte von Emmy erzählt. Flüssig, bildhaft und aus der Sicht der Protagonistin. 27 Kapitel in angenehmer Leselänge, einzeln mit Datum überschrieben, ist es für den Leser leicht die chronologischen Abläufe zu überblicken. Alle Figuren sind so voller Leben und hervorragend charakterisiert, mir war es so als ob ich die Handelnden schon lange kennen würde. Meine Lieblingsfigur war natürlich die Protagonistin selbst, das große Mädchen von der kleinen Insel. Laut lustig, anpackend und voller Mut, manchmal auch ein wenig bockig, aber stets sympathisch. Und voll mit Lebensklugheit. Obwohl sie wenig Schulbildung genießen durfte, hat sie stets an sich gearbeitet, wissensdurstig und aufgeschlossen hat sie sich unter der Führung von Hauke zu einer taffen Berlinerin entwickelt. In größter Not, besonders in Kriegszeiten hat sie nicht aufgegeben und für sich und die Kinder gesorgt. Und mit ihrem letzten Willen hat sie einen regelrechten Coup gelandet. Gerade diese Entwicklung und das unerwartete Ende fand ich besonders spannend. Immer wieder musste ich schmunzeln, aber die eine oder andere Träne verdrücken – ein Buch voller Emotionen und Gefühle. Die Stellen im Buch, die die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen beschrieben und auch die Kriegsjahre in Berlin, haben mich ganz besonders gefesselt. Die gesellschaftlichen Abgründe zwischen den „Herrschaften“ und dem Dienstpersonal waren toll geschildert.
Witzige und schlagfertige Dialoge beleben das Buch. Einige Sätze fand ich besonders gelungen, z.B. auf S. 9: „Wenn ich noch lange lebe, bin ich auf meiner eigenen Beerdigung alleine“ oder auf S.243 „Der schönste Gedanke ist der an eine gelebte Liebe“. Am Ende des Buches gibt es ein kleines Glossar welches sehr hilfreich war, die Sprache zu verstehen, die Emmy als Kind auf der Insel gelernt hat. Ein Interview mit der Autorin schließt das Buch sehr passend und informativ ab.
Mir hat das Buch und die Lebensgeschichte von Emmy sehr viel Freude gemacht, deshalb will ich das Buch gerne empfehlen, ganz besonders den Lesern, die aufregende Familienromane mögen. Von mir dafür 5 Sterne.
Rezensionen von Petra:
Ein Dammbruch
Der Himmel ist hier weiter als anderswo von Valerie Pauling
Nach dem überraschenden Tod ihres Mannes kann Fee nicht mehr Geige spielen. Sie ist in ihrer Trauer gefangen und meistert ihr Leben als Mutter von vier Kindern mehr schlecht als recht. Mit einem Umzug aus der Großstadt ins Alte Land will sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen und für sich und ihre Kinder eine neue Zukunft aufbauen.
Sie kauft einen alten Gasthof der arg renovierungsbedürftig ist.
Fee ist eine sehr zurückhaltende Person, sie behält alles für sich, lässt kaum jemanden an sich heran. Sie hat viel Verantwortung kommt aber durch ihre Trauer nicht damit klar. Dieses Vermissen von ihrem verstorbenen Mann zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Alles muss sich an Jan und seine Ansichten messen lassen. Verständlich und passend, aber es baut sich immer mehr auf, das Neue ( Männer, beruflicher Neuanfang, Kindererziehung ) verblasst daneben. Bevor es mir als Leserin zu viel wurde, brach rechtzeitig der Damm. Das Neue in Fees Leben nahm mehr Raum ein, wurde bunter und tiefer beschrieben.
Die Nebenfiguren blieben nicht mehr blass, sondern bekamen eigene Profile.
Auch die Entwicklung jeder einzelnen Personen ging auf einmal in die richtige Richtung.
Durch den sehr zurückhaltenden Schreibstil, passte es, ich hatte nicht das Gefühl da muss auf einmal ein Ende her. Es war ein durchschlagener Knoten der die Entwicklung folgerichtig beschleunigt hat.
Das Cover spiegelt das alte Land wieder. Kirschen, Schwalben und Obstbaumblüten.
Rezensionen von Claudia R:
fesselnde und gelungene Fortsetzung ...
Das Wolkenschiff Die Legende vom Feuervogel (Das Wolkenschiff 2) 22.03.2021. Hardback. von Hardy Vashti
Klappentext:
Eine spannende Reise zu entlegenen Inseln. Die Zwillinge Arthur und Marie Brightstorm machen sich auf zu einer gefährlichen Expedition: Der berühmte Entdecker Everest Wriggleworth wird vermisst und eine ganze Flotte von Wolkenschiffen bricht auf, um ihn zu finden. Doch warum sucht die zwielichtige Forscherin Eudora Vane ausgerechnet auf den entlegenen Östlichen Inseln nach ihm? Und was hat es mit der Legende vom Feuervogel auf sich, die sich die Einheimischen dort erzählen? Arthur und Marie setzen alles daran, diese Geheimnisse zu ergründen.
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Cover:
Der Mittelgrund dieses Covers ist ein wunderschönes und sehr detailliertes Wolkenschiff. Umrandes wird das Ganze durch eine Art Urwald mit vielen kleinen verschiedenen Tieren, wie Affen, Echsen und einem besonderen Vogel. Das Cover ist sehr schon und auch detailreich gestaltet und wartet darauf entdeckt zu werden.
Meinung:
Dies ist bereits der zweite Band der Wolkenschiff Reihe. da ich erst kurz zuvor den ersten Band Gelsen hatte, war ich schon sehr auf die Fortsetzung gespannt und hatte noch darauf gefreut. und wurde auch nicht enttäuscht.
Aber auch ohne den ersten Band zu kennen, würde man hier in die Geschichte sehr gut hineinkommen, da jeder Band schon recht in sich geschlossen ist.
Der Schreibstil ist, wie gewohnt, sehr angenehm und flüssig zu lesen und auch recht locker, lebendig und leicht. Man kommt sehr schnell und gut in die Geschichte, Handlungen und Geschehnisse hinein.
Und auch die Charaktere Marie und Arthur, sowie die Crew der der Aurora haben es mir sehr schnell wieder angetan. Die Entwicklung der Charaktere finde ich sehr gelungen und besonders Marie und Arthur gefallen mir noch immer sehr gut.
Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle nicht allzu viel verraten, Ada ich nicht zu viel vorweg nehmen möchte. Lest dies am Besten selbst.
Der Handlungsaufbau ist actionreich und lebendig, so dass sofort Spannung aufgebaut wird n der Leser an das Buch gefesselt wird. Man kommt gut in die Situationen hinein und kann diese sehr gut nachvollziehen. Es wird alles sehr gut beschrieben und so wird man in eine fantastische und fantasievolle Welt entführt und darf fast direkt und diese Eintauchen. Man fühlt sich mitten in der Geschichte.
Die Story spricht nicht nur Leser ab 10 Jahren an, sondern auch für ältere Leser ist diese Fantasy Geschichte durchaus auch sehr interessant und spannend.
Die kurzen Kapitel sorgen ebenso für einen leichten und angenehmen Lesefluss, genau wie auch die Schriftgröße und die Gliederung. Zu Beginn der Kapitel gibt es eine kleine Grafik, wodurch die Kapitel deutlich hervorgehoben werden und auch die Kapitelüberschriften finde ich sehr passend und stimmig.
Ein fesselnde und gelungene Fortsetzung, die sehr fantasievoll und kreativ, aber auch spannend und abenteuerlich ist. Gute Unterhaltung ist hier gegeben und auch spannende, humorvollen und nachdenkliche Momente werden hier sehr schön mit eingeflochten. Denn auch Freundschaft und das Zwischenmenschliche kommt hier nicht zu kurz.
Fazit:
Ein fesselnde und gelungene Fortsetzung, die sehr fantasievoll und kreativ, aber auch spannend und abenteuerlich ist.
Rezensionen von Claudia R:
gewaltig, düster...
Die Eherne Garde - Die schwarze Klaue von Peter Hohmann
Klappentext:
Auf ihrer Flucht trifft die Hüterin Avi auf Lormak, den Gezeichneten, der Mensch und Dämon in sich vereint. Sie ist auf ihn angewiesen, um hinter das Geheimnis der Dämonenplage zu kommen – er auf sie, um seine Vergangenheit zu enträtseln. Keiner von beiden will diese Zweckgemeinschaft, aber nur so besteht eine Aussicht auf Erfolg.
Je länger Lormak allerdings in Avis Nähe weilt, desto stärker regiert ihn seine innere Dunkelheit. Und diese Dunkelheit lechzt nach Leid, Vernichtung und Tod.
Cover: (neu)
Das Cover wirkt etwas düster und spannend. Das verregnete Wetter und die dunklere Farbgebung machen die Stimmung perfekt und wecken die Neugier. Ein Reiter mit einem gehörnten Helm, so wie einem Langschwert sind vor einer gemauerten Stadt erkennbar. Die dunklen blauen Farbtöne und auch die Schatten runden die abenteuerliche Atmosphäre ab.
Meinung:
Ein düsterer, spannender und fesselnder Plot, rundet diese Fantasy Geschichte perfekt ab. Brutal, blutig, aber auch bildgewaltig und spannend geht es in diesem ersten Band der Trilogie zu.
Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und haben ihre Ecken und Kanten. Nicht jeder Charakter ist einem dabei sympathisch, aber auch dies wird perfekt ausgespielt und in Szene gesetzt, Charaktere, die in sich sehr eigen sind trifft man hier und kann sich sehr gut in diese hineinversetzen.
Auch der Plot ist sehr gut durchdacht und fesselnd den Leser von Beginn an. Jedoch fehlte mir zwischenzeitlich an manchen Stellen ein wenig die Spannung und der gewisse Anreiz, aber dies lies auch schnell wieder nach und nahm dann wieder an Fahrt auf. Die Atmosphäre ist überwiegend recht düster und bedrückend. Nervenkitzel und Anspannung schwingen dadurch unterschwellig immer mit.
Der Schreibstil an sich ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut lesen. Die einzelnen Kapitel haben eine angenehme Länge und auch die Gliederung darin ist gut gewählt.
Gut hat mir auch die Karte am Anfang des Buches gefallen. An manchen Stellen haben mir jedoch ein wenig die örtlichen Beschreibungen gefehlt, so das man leider die Entwicklungen nicht ganz auf der Karte nachvollziehen konnte. Umgebungs- und Ortsbeschreibungen hätte ich mir hier durchaus etwas bildlich und detaillierter gewünscht.
Der Plot ist sehr lebendig und auch teils sehr brutal und gewaltlästig, damit hatte ich jedoch weniger Probleme, da dies durchaus auch zu Gunsten des Spannungspegels verlief.
Die Charaktere und die Handlungen waren sehr gut nachvollziehbar und auch die Handlungsstränge haben mir sehr gut gefallen. Ich bin sehr auf den nächsten Teil der Trilogie gespannt und wurde bereits im ersten Teil sehr gut unterhalten.
Fazit:
Ein fesselnder, spannender und düstere Auftakt einer Fantasy-Trilogie, der gewaltig und auch brutal, einen guten ersten Eindruck hinterlässt.
Rezensionen von Claudia R:
spannend und kreativ
Internat der bösen Tiere, Band 3 - Die Reise von Gina Mayer
Klappentext / Inhalt:
Bist du gefährlich genug für diese Schule?
Noël ist entsetzt: Die silberne Schatulle, die einen Hinweis auf seine verschollene Mutter enthalten könnte, wurde geklaut. Weiß vielleicht die Schuldirektorin Mrs Moa, die ihm diesen kostbaren Schatz anvertraut hat, was er enthält? Als Noël zur Insel der Direktorin rudert, um sie danach zu fragen, erfährt er etwas Schreckliches: Die gelb-weiße Schlange hat die Inseln für immer verlassen! Ohne zu überlegen, reist er ihr nach, und begibt sich dabei in die Fänge seiner Feinde …
Der dritte Band der erfolgreichen Abenteuerreihe von Bestseller-Autorin Gina Mayer für Jungs und Mädchen ab 10 Jahren
Cover:
Das Cover wirkt lebendig und auch ein wenig gefährlich und beängstigend.
Es sind auf felsigem Untergrund fleischfressende Pflanzen, Gekostet und eine Schlange erkennbar. Die Schlange lugt aus einer Felsspalte hervor und ein leichter 3-D Effekt wird hier ermöglicht.
Meinung:
Dies ist bereits der dritte Band der Reihe "Internat der bösen Tiere" und ich würde hier durchaus empfehlen die vorherigen Bände zu kennen, da man dann besser die Zusammenhänge versteht und leichter in die Geschichte und die Charaktere hineinkommt. Jedoch kann man die Bücher auch durchaus unabhängig voneinander lesen, da die Geschichten für sich sprechen, aber in der richtigen Reihenfolge, denke ich, macht es mehr Spaß. Ich kenne die beiden vorherigen Bände und habe mich schon sehr auf das dritte Abenteuer mit Noël gefreut.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen. Die Gliederung sehr schön gewählt. Es ist in drei Teile und dann in weitere Kapitel unterteilt. Die Kapitel sind deutlich durch kleine Illustrationen hervorgehoben, die das Ganze ein wenig auflockern und sich auch dadurch sehr gut hervorheben. Die Schriftgroße ist altersentsprechend gewählt und lässt sich sehr angenehm lesen.
Die Geschichte wird spannend und lebendig erzählt. Es geht um Geheimnisse und Besonderheiten. Toll fand ich auch hier wieder, wie gut die unterschiedlichen Charaktere und auch deren Wesen beschrieben wird und man hier in eine ganz besondere Welt eintaucht. Hierdurch wird die Kreativität angeregt und es werden auch wichtige Werte wie Stärke und das Miteinander vermittelt. So ist jedes Tier etwas besonderes und auch die Harmonie und die Werte, die hier gezeigt und vermittelt werden, zeigen wie wichtig Zusammenhalt und Freundschaft ist.
Ein fantastisches und kreatives Kinder- bzw. Jugendbuch, das Abenteuer, Spannung, aber auch Natur, Zusammenhalt und Unterstützung vermittelt.
Eine fesselnde Geschichte, die zum Nachdenken anregt, Gesprächsstoff bietet und zudem sehr gut unterhält und ein fesselndes Abenteuer in sich birgt. Eine Geschichte die neugierig auf noch weitere Abenteuer aus dem Internat der bösen Tiere macht.
Fazit:
Ein fantastisches und kreatives Kinder- bzw. Jugendbuch, das Abenteuer, Spannung, aber auch Natur, Zusammenhalt und Unterstützung vermittelt.
Rezensionen von Manfred Fürst:
Autoren zerpflücken ihre schwedischen Landsleute
Der andere Sohn von Peter Mohlin; Peter Nyström
Der Kriminalroman von Peter Mohlin& Peter Nyström hat mit „Der andere Sohn“ – im Original „Det sista livet“ eine schlechte Übersetzung, „The Bucket List“ in der amerikanischen Ausgabe ist nicht besser.
Ein Undercover-Einsatz des FBI-Agenten John Adderley endete schwer verletzt in einem Krankenkaus in Baltimore.
Die nigerianische Drogenmafia, die er ausspionieren sollte, kam ihm auf die Schliche und das „Bandenmitglied“ Abaeze/Trevor setzte ihm den finalen Todesschuss. John überlebte und genau dieser liegt im Krankenhaus neben ihm. Trevor ist jedoch ebenfalls ein Undercoveragent. John macht seine Zeugenaussage im Prozess gegen die Drogenmafia, erhält Zeugenschutz und wählt ausgerechnet Karlstad in Schweden als sein Fluchtdomizil. Mit voller Absicht lässt er sich zu eine Cold Case-Einheit versetzten, die ein Verschwinden eines Mädchens vor zehn Jahren aufklären soll. Der Verdächtige ist sein Halbbruder Billy. Er möchte faire Ermittlungen.
Dass die Cold Case-Ermittlungen Erfolg haben werden steht außer Zweifel. Genüsslich legen die Autoren verschieden Spuren, und nachdem der Leser seinen Hauptverdächtigen gefunden hat, muss er seine Festlegung bald wieder revidieren. Breites Feld nehmen die Charaktere und das Leben der Oberklassefamilie Bjurwall ein. Heimer, verachteter und betrogener Schlapp-Ehemann/Vater/Schwiegersohn, die verschwundene Emelie, die nymphomane und drogensüchtige Tochter und Sissela, Ehefrau, Mutter und Masterin des Universums. Die polierten Edel-Fassaden beginnen zu bröckeln.
Es tun sich menschliche Abgründe auf und viele Geheimnisse, die erst ganz allmählich aufgeklärt werden. Das fesselt den Leser und der Spannungsbogen wird auf sehr hohem Niveau gehalten, mit dem Kulminationspunkt am Ende.
Im Ganzen ein durchschnittlicher Thriller, für das Debütwerk der beiden Peter sehr routiniert geschrieben, unverkennbar die Handschrift eines Drehbuchautors, der gewiss bereits an eine Verfilmung gedacht hat, nach dem Hype um diesen Roman. Die Figuren sind gut gezeichnet, selbstredend John Adderley und Heimer. Aber nicht nur die, sondern das Leben der schwedischen Upperclass und einem H&M-affinen Unternehmen. Der Roman spielt überwiegend in Karstad, wo beide Autoren aufgewachsen sind, was dem Roman eine gewissen Authentizität verleiht. Clever wie die beiden sind, haben sie „Der andere Sohn“ als Band 1 der „John Adderley“-Serie apostrophiert, eine Fortsetzung ist also garantiert. Damit die beiden Autoren auf eine Stufe mit Henning Mankell und Jo Nesbø gestellt werden können, haben die beiden noch einen sehr weiten Schöpfungsweg zu absolvieren.
Rezensionen von Claudia R:
fesselnd und spannende Fantasy ....
Der andere Sohn von Peter Mohlin; Peter Nyström
Klappentext:
Auf Raouls großer Liebe liegt ein Fluch, der ihre Seele in einem ewigen Schlaf gefangen hält. Er kann sie retten – doch dafür müsste er ihren gemeinsamen Sohn opfern und zu einem Schicksal schlimmer als der Tod verdammen.
Während er noch mit sich hadert, stellt sich heraus, dass der Fluch den Schlüssel zu unvorstellbarer Macht birgt.
Diese weckt Begehrlichkeiten bei dem ortsansässigen Werwolfsrudel und einer intriganten Hexe. Plötzlich läuft Raoul Gefahr, zu deren Werkzeug zu werden und alles zu verlieren. Als letzten Ausweg bittet er Aurica und die anderen vom Schloss der Schatten um Hilfe. Doch das Misstrauen gegen ihn ist groß – und begründet. Jeder weiß, dass der Vampir gern nach seinen eigenen Regeln spielt. Wird es auch diesmal so sein? Zudem kämpfen Aurica und ihre Freunde mit ihren eigenen Dämonen, denn der Werwolf Attila wird von einem dunklen Geheimnis aus seiner Vergangenheit eingeholt. Zunächst scheinen beide Ereignisse unabhängig voneinander. Doch dann stellt sich heraus, dass in dem einen die Lösung des anderen liegt – allerdings zu einem vernichtend hohen Preis.
Cover:
Das Cover wirkt märchenhaft schön und dennoch auch blutrünstig zugleich. Mehrere unterschiedliche Stimmungen schwingen hier mit, verbunden durch den blutbeschmierten Dolch, welcher auf dem Cover mittig erkennbar ist und darunter eine märchenhafte Schönheit und darüber eine erst dreinschauende Gestalt offenbart. Das Cover ist farblich und auch von der Gestaltung sehr schön gezeichnet und macht so neugierig auf mehr. Da es einige Charaktere der Geschichte zeigt und gleichzeitig auf Spannung vermittelt.
Meinung:
Dies ist bereits der zweite Band der Reihe "Schloss der Schatten" und hatte ich hatte mic sehr auf diesen Band gefreut, da ich kurz zuvor den ersten Band gelesen hatte. Dies würde ich übrigens auch den Lesern empfehlen, diese Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Vermutlich wäre auch ein Quereinstieg möglich, aber um alle Zusammenhänge zu verstehen, ist es durchaus von Vorteil und auch nötig, das vorherige Wissen zu haben.
Der Schreibstil ist lebendig, modern und lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen. Man kommt sehr schnell und gut in die Handlungen und Charaktere hinein.
Ich habe mich sehr gefreut hier wieder auf Raoul, Aurica und die anderen zu treffen. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und entwickelt und man kommt sehr gut in ihre Gedanken und Gefühle hinein. Diese werden auch sehr gut transportiert.
Es wird aus der unterschiedlichen Sichte der Charaktere in der dritten Person beschrieben, wobei es zumeist aus der Sicht von Aurica in der dritten Person erzählt wird, aber auch manchmal aus der Sicht einer der anderen Charaktere, was es dann auch sehr spannend und interessant macht.
Die Geschichte wird fesselnd und lebendig erzählt, so dass man dieser gern folgt und das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Man wird hier sehr gut unterhalten und auch der zweite Band setzt die Geschichte sehr spannend und interessant fort.
Werwölfe, Vampire, Hexen und eine grandiose Mischung, die das Herz jedes Fantasy Fans höher schlagen lässt. Eine grandiose Mischung aus Spannung, Kreativität, Emotionen und Fantasy. Mir hat dies sehr gut gefallen und besonders das Ende, war sehr überraschend und hat mich auch ein wenig nachdenklich zurück gelassen, so dass ich bereits jetzt sehr gespannt auf den dritten Teil warte.
Fazit:
Eine grandiose Mischung aus Spannung, Kreativität, Emotionen und Fantasy.
Rezensionen von Karlheinz:
Dieses Buch hat Zukunft
HEITER LEBEN, FREUDIG STERBEN von Anton Siebler-Stroganoff
Als selbst Kulturschaffender war ich skeptisch als mir eine Freundin HEITER LEBEN, freudig sterben empfohlen hat. Jetzt bewundere ich ihre Urteilsfähigkeit, denn dieses Buch ist einfach außergewöhnlich. Vielleicht wäre visionär das treffendste Urteil, aber auf der Grundlage knallharter Fakten und das hat mich am meisten beeindruckt.
Chapeau!










