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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Jonas1704:

Ein Schmuckstück für das Bücherregal

Der Schneeleopard von Sylvain Tesson

Der preisgekrönte Tierfotograf Vincent Munier macht sich mit drei Begleitern auf der Suche nach dem letzten Schneeleoparden Tibets in 4000 Metern Höhe. Gleichzeitig aber begibt sich der Autor auf einer Reise in sich selbst und im Inneren der Menschen um zu zeigen wie diese die Natur verändern und was für eine Verantwortung wir tragen, dessen wir uns nicht bewusst sind.

Dort oben auf dem Himalaya wird die Stille erst greifbar, die Beschreibung der Umgebung ist einzigartig und man hat den Anschein man spürt den Schnee unter den Füßen, riecht die Kälte, fühlt die Ruhe beim Warten.
Wer nach Action aus ist, ist bei diesem Buch nicht richtig, obwohl die Spannung, wird denn das fast vor dem Aussterben bedrohte Tier erspäht werden, immerzu präsent ist. Das Buch ist eine Hommage an die Natur, ein Warnzeichen für alle die merken wie sich unsere Welt verändert und wir vielleicht noch eine letzte Gelegenheit haben die Dinge zu ändern. Schöne Fotos, Einblicke in die Kultur und Lebensweise der Tibeter, ein ungewöhnlicher Schreibstil mit einer ausgesprochenen Finesse und stark philosophische Gedankenstränge vervollständigen den Reisebericht. Allemal lesenswert und ein Schmuckstück für das Bücherregal

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Rezensionen von nuean:

Kurzweilige Sport-Romance über die 2. Chance für die Liebe

Lean on Me von Helena Hunting

Ich mochte die „Hot as Ice“-Reihe von Helena Hunting sehr gern, deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass netgalley und Lyx mir das Buch zur Verfügung gestellt haben.
Das Cover gefällt mir sehr gut, denn ich mag die Farben und der Titel ist mir auch sofort ins Auge gesprungen.
Es geht um Lilah und Ethan, die schon als Teenager ein Paar waren.

Doch die Eishockey Karriere von Ethan hat die beiden damals erst räumlich und Ethan hat sich dann per Telefon endgültig von Lilah getrennt. Nach einigen Jahren kehrt Ethan nach Hause zurück und die beiden treffen wieder aufeinander. Obwohl die Gefühle noch da sind, weiß Lilah nicht ob sie ihm trauen kann und Ethan setzt alles daran ihr zu beweisen, dass die beiden zusammen gehören.
Anfangs hatte ich ein bisschen Probleme in die Story hineinzufinden. Doch da aus beiden Perspektiven erzählt wird, ist es mir dann schnell gelungen mich in die Charaktere und ihre Gefühle hineinzuversetzen. Lilah ist ein toller Mensch und mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Bei Ethan habe ich etwas gebraucht, aber dann konnte ich auch ihn und seine Ängste und Gefühle verstehen.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. Ich mochte den Humor und die Charaktere. Es gab wunderschöne und berührende Momente und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
Fazit: Ein kurzweiliges Buch mit viel Gefühl.

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Rezensionen von Claudia R:

ungewöhnlicher Schreibstil

Mr. Bats Meisterstück von Christine Nöstlinger

Klappentext / Inhalt:

Eine turbulente Zeitreise und ein Verjüngungstrank mit erstaunlicher Wirkung!
Wer ist der geheimnisvolle Mr Bat? Er hat eine Zeitmaschine erfunden, und jetzt kann er Robis Oma sogar einen Verjüngungstrank anbieten. Allerdings weiß er selbst nur wenig über den Trank. Er hat ihn von einer längst verstorbenen Ur-Ahnin.

Trotzdem trinkt die Oma gleich die ganze Flasche aus. Und zu Robis Erstaunen verwandelt sie sich innerhalb von Sekunden in ein fünfjähriges Mädchen. Das geht Robi eindeutig zu weit. Doch es gibt nur eine, die die Verwandlung rückgängig machen kann: Mr Bats Ur-Ahnin. Eine turbulente Reise in die Vergangenheit beginnt.
Christine Nöstlingers Kinderbuch-Klassiker ist Oetinger Lieblingsbuch zum 75. Verlagsjubiläum.

Cover:

Das Cover wirkt ein wenig ungewöhnlich, man sieht einen älteren Mann mit Bart und einem roten Umhang, den Himmel entlang fliegen. Im Hintergrund sind einige Fledermäuse erkennbar und die Gestaltung ist farblich und vom zeichnerischen sehr stimmig und passend.

Meinung:

Humorvoll und mit viel Charme wird hier eine besondere Kindergeschichte erzählt, die aufgrund der Verjüngungskur und Zeitreise einige turbulente und spannende Dinge ins sich birgt.

Der Schreibstil ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Gerade zu Beginn wirkt es sehr starr und sachlich. Ein sehr direkte, einfache Schreibweise, ohne viele Verschnörkelungen, lassen den Text zu Beginn etwas abgehackt und abrupt wirken.

Die Charaktere sind sehr liebevoll entworfen und vor allem Oma Seiferitzsorgt für so einige Schmunzelt und Lacher.

Eine tolle Idee ist auch die kleine Einleitung zu Beginn eines jeden Kapitels, die schon ein wenig was verrät, aber dennoch nicht zu viel.

Die Kapitel selbst haben eine angenehme Länge und lassen sich dadurch auch sehr angenehm lesen.

Die schwarz-weiß Zeichnungen veranschaulichen das Gelesene und runden die Geschichte sehr gut ab. Die kleinen Zeichnungen haben mir sehr gut gefallen und diese passen auch sehr gut zur Geschichte.

Zu Beginn wirkt die Geschichte etwas ruhiger und man braucht auch erst eine Weile um sich hineinzufinden, aber dann nimmt es an Fahrt auf und besonders zum Ende hin, wird es nochmals sehr spannend und turbulent.

Man merkt jedoch ein wenig, dass die Geschichte in die Jahre gekommen ist, da einige Redewendungen ungewöhnlich sind und so für Unterbrechungen sorgten, um diese nachzuschlagen. Alles in allem war es aber dennoch sehr unterhaltsam und interessant, so dass die Geschichte vor allem durch ihren Humor und Charme überzeugen konnte.

Fazit:

Ungewöhnlicher Schreibstil, der dennoch gut unterhält und durch Humor und Charme überzeugt.

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Rezensionen von Sago:

Cat und Pug

Lady Churchill von Benedict Marie

Schon lange wollte ich mehr über den berühmten britischen Premierminister Churchill als Menschen erfahren. Dass hier seine Frau Clementine als Ich-Erzählerin das gemeinsame Leben schildert, fand ich eine besondere Herangehensweise.

Tatsächlich habe ich eine ganze Menge über die beiden erfahren, auch wenn das Buch leider kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges bereits endet.

Obwohl die Geschichte über 440 Seiten umfasst, bleibt auch so schon nur gerade genug Zeit, einzelne Episoden schlaglichtartig zu beleuchten, so dass auch Zeitsprünge nicht ausbleiben. Vielleicht liegt es daran, dass der Roman einerseits für mich sehr interessant war, andererseits aber etwas blutleer blieb. Marie Benedict charakterisiert Cat und Pug, wie sich das Ehepaar liebevoll nennt, als äußerst ambitioniert und machthungrig. Freimütig lässt sie Clementine einräumen, dass fraglich ist, wie weit sie damit ihrem Land und wie weit ihrem eigenen Ehrgeiz dienen wollen. Dies trifft sicherlich auf einen Großteil aller Politiker zu, macht Churchill und Clementine aber nicht unbedingt zu Sympathieträgern.

Das Kriegsgeschehen, vor allem das des Zweiten Weltkrieges, nimmt im Buch einen sehr breiten Raum ein. Dadurch entsteht manchmal eher der Eindruck einer Chronik oder eines biographischen Sachbuches. Schilderungen dagegen z.B. über Churchill als großen bekennenden Katzenfreund habe ich dagegen gänzlich vermisst. Diese hätten seiner Figur mehr Tiefe verleihen können als das ausschließliche Abhaken historischer und entscheidender privater Ereignisse.

Erschütternd aus heutiger Sicht ist, dass Clementine, die sicher selbst eine talentierte Politikerin gewesen wäre, ihre Ambitionen nur über die Steuerung ihres Mannes ausleben kann. Kein Wunder, gibt es doch zu Beginn des Romans nicht einmal das Frauenwahlrecht. Dennoch hat dies das Paar für mich manchmal in ein etwas seltsames Licht gerückt. Gelegentlich entstand auch der Eindruck, dass Clementine ihre Rolle überbetont, etwa, wenn sie Churchill ein "Das ist genau richtig so", zuraunt, während er eine wichtige Rede schreibt. Dennoch ein faszinierender Roman über bewegte Zeiten.

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Rezensionen von liesmal:

Kleines Senfkorn - harter Weg

Die Senfblütensaga - Zeit für Träume von Clara Langenbach

In einer Trilogie erzählt Clara Langenbach „Die Senfblütensaga“. Der erste Teil der Geschichte, die Anfang des 20. Jahrhunderts beginnt, trägt den sehr passenden Titel „Zeit der Träume“.

Träume haben Emma und auch Carl. Emma wünscht sich nichts sehnlicher, als ihren Wunsch nach einem Studium zu verwirklichen.

Doch ihre Eltern halten nichts davon und wollen sie lieber „gewinnbringend“ verheiraten. Carl ist der Sohn eines Fuhrunternehmers, der seine Hoffnung darauf setzt, dass sein Sohn seine Nachfolge antritt. Doch Carl hat eine große Leidenschaft: Er träumt davon, eine eigene Senffabrik zu gründen, und findet in Emma eine begeisterte Unterstützerin.

Ein Buch, das Spaß macht, weil es leicht verständlich, aber fesselnd geschrieben ist. Bereits zu Beginn gefallen mir die kurzen, aber markanten Personenbeschreibungen der Hauptcharaktere auf der Innenseite des Klappentextes. Dadurch fiel es mir leicht, schon bald die passenden Bilder im Kopf zu haben.

Das Familienleben von Emma und ihren Eltern ist wenig liebevoll. Zeit für Gespräche miteinander nimmt sich keiner. Darum bin ich so froh, dass Emma in dem Buchladen von Monsieur Perrin immer gern gesehen ist. Von ihm erfährt sie Zuwendung und Verständnis und es entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft. Seine Herzlichkeit zeigt sich auch im Umgang mit seiner Katze Gusti, die ein besonderer Teil seines Lebens und der Buchhandlung ist.

Ein weiterer Protagonist ist Antoine, der Sohn eines großen Weingut-Besitzers und ein alter Freund von Carl. Er und ebenso Louise, die Schwester von Carl, sorgen für allerhand Wirbel und Aufregung und geben große Möglichkeiten zu Spekulationen und zum Nachdenken.

Für mich hat der erste Teil der Trilogie einen sehr befriedigenden Abschluss gefunden. Es bleiben zwar weiterhin viele Fragen offen, aber ich bin froh, dass das Buch ohne einen fiesen Cliffhanger auskommt und ich dennoch sehr gespannt auf den Folgeband sein kann.

Gefallen haben mir die Erklärungen von Clara Langenbach am Ende des Buches zu den Inspirationen, die sie zum Schreiben der Senfblütensaga angeregt haben.

Sehr gern gebe ich meine volle Empfehlung für ein Buch, das mir sehr wertvolle unterhaltsame Lesestunden geschenkt hat.

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Rezensionen von Claudia R:

liebevolle Geschichten

Der kleine Troll Tojok von Paul Maar

Klappentext / Inhalt:

Eine märchenhafte Welt – erzählt vom großen Geschichtenerzähler Paul Maar.
Der kleine Troll Tojok lebt mit seinen Eltern in einem Haus am Hang eines Berges. Obwohl das Haus etwas wild aussieht, ist es eingerichtet wie ein Menschenhaus. Nur dass alles etwas kleiner ist.

Die Sessel im Wohnzimmer bestehen z. B. aus Weidenzweigen, mit einem Baumstumpf als Tisch. Tojok spielt am liebsten draußen im Wald vor dem Haus mit seinem besten Freund, dem Wildkater. Zusammen erleben sie immer wieder kleine Abenteuer.
Der kleine Troll Tojok ist die ideale Identifikationsfigur für Kinder, denn er ist genauso neugierig und unternehmungslustig wie sie und sieht die Welt mit Kinderaugen.

Cover:

Das Cover zeigt den kleinen Troll Took und viele weitere Tiere sind drumherum erkennbar. Das Cover ist sehr detailreich und auch sehr schön gestaltet und macht neugierig auf mehr.

Meinung:

Das Buch besteht aus drei kleinen Geschichten um und über den kleinen Troll Tojok, den man hier näher kennenlernt. Jede einzelne Geschichte ist sehr liebevoll und bildlich beschrieben, so dass man die Handlungen und Geschehnisse gut nachvollziehen kann. Kindgerecht und altersentsprechend sind hier die Geschichten geschrieben.

Der Schreibstil ist angenehm und flüssig und lässt sich sehr gut und locker lesen und vorlesen.

Die drei Geschichten haben eine angenehme Länge und sind zudem in weitere kurze Kapitel eingeteilt.

Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle gar nicht zu sehr auf die Geschichten eingehen, da ich nichts vorweg nehmen möchte. Sondern man dies selbst lesen sollte.

Man lernt Tojok und seine Freunde kennen und erlebt so einige Abenteuer. Die Charaktere sind sehr gut durchdacht und auch Freundschaft und Zusammenhalt spielen hier eine Rolle. Liebevolle Charaktere und kreative Ideen werden hier kindgerecht umgesetzt.

Die Geschichten eigenen sich gut für Zwischendurch aber auch als Gute-Nacht Geschichten.

Neben den sehr liebevollen Geschichten, sind mir hier auch die sehr niedlichen Illustrationen aufgefallen, die das Ganze sehr gut abrunden. Toll sind auch die kleinen Reime und Lieder im Text, welche die Geschichte zusätzlich auflockern.

Fazit:

Reime und Lieder, sowie niedliche Illustratione, lockern die drei Geschichten sehr gut auf, und runden dieses Kinderbuch perfekt ab. Liebevolle und herzerwärmende Geschichten, die kindgercht geschrieben sind und für gute Unterhaltung sorgen. Tolle Vorlesegeschichten für Zwischendurch und als Gute-Nacht-Geschichte.

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Rezensionen von Hennie :

Ich bin's, dein Mörder

Letzte Ehre von Friedrich Ani

Das Cover zeigt zwei Männer vor einem Kiosk mit den Rücken zum Betrachter. Diese Örtlichkeit, ebenso wie andere Lokalitäten, werden einem in dem Roman des Öfteren begegnen.
Die Handlung empfand ich als düster und beklemmend. Die Männer kommen darin nicht gut weg. Unfassbare Gewalt gegen Frauen, einschließlich sexueller Übergriffe schon in der Kindheit, ist das vorherrschende Element.

Fariza Nasri (Mutter deutsch, Vater arabisch), die Oberkommissarin, fungiert als Ich-Erzählerin. Sie hat sich auf Verhöre spezialisiert und bringt die Menschen geschickt zum Reden.
In einer ruhigen, beinahe beiläufigen Erzählweise kommen Ungeheuerlichkeiten zu Tage.
Der Roman ist in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil merkte ich von Beginn an, dass da was nicht stimmen kann. Fariza vernimmt im Fall der verschwundenen siebzehnjährigen Finja Madsen den Freund der Mutter, Stephan Barig. Der unsympathische Unternehmer antwortet auf jede Frage. Doch die Polizistin merkt, dass er lügt.

S. 20 „Manchmal denke ich, das einzig Wahre in meinem Leben sind Lügen. Meine Lügen und die der Anderen, denen ich gezwungen bin zuzuhören.“

Es ist wie ein Sog. Das Erzählte kommt harmlos daher und steigert sich ständig bis zum Exzess. Wie ein roter Faden verbindet die Handlung die drei Fälle miteinander. Unbegreifliche menschliche Abgründe tun sich dabei auf und lassen mich ein ums andere Mal fassungslos zurück. Da ist von „Verhämmerung" die Rede. Diesen Begriff hatte ich noch nie gehört und doch verdeutlicht er wie kein anderes Wort, was einem Opfer angetan wurde.

Das Geschehen in diesem fesselnden Roman zog mich unwillkürlich in seinen Bann und ließ mich auch zwischen den Zeilen an dem Unfassbaren teilhaben. Mit einfühlsamen, psychologischem Geschick verfasste Friedrich Ani eine Geschichte mit erschütterndem Tiefgang. Die Lektüre beschäftigt mich weiterhin.

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Rezensionen von Claudia R:

Pferdeabenteuer für Leseanfänger

schleich® Horse Club(TM) - Ein zauberhaftes Fohlen von Friederike Kühn

Klappentext / Inhalt:

Auf Lakeside ist wieder einiges los! Ein neues Fohlen mit dem Namen „Frisky“ wurde geboren und Mia hat es sofort in ihr Herz geschlossen. Als sie deshalb viel Zeit mit Frisky verbringt, merkt sie nicht, dass es ihrem eigenen Pony Spotty immer schlechter geht. Die verspielte Art von ihrem neuen Liebling lenkt sie von ihren Verpflichtungen gegenüber ihrer treuen Begleiterin Spotty ab.

Doch als das Pony nicht mehr auf der Weide zu finden ist, ist Mia voller Sorge und macht sich auf die Suche nach ihr. Wird sie das kleine Shetlandpony finden?

Cover:

Das Cover zeigt ein Mädchen umgeben von zwei Pferden bzw. Fohlen. Farblich und auch von der Gestaltung ist das Cover sehr schön gewählt. Es ist bunt und für die entsprechende Altersgruppe ansprechend gestaltet.

Meinung:

Eine tolle Geschichte für Leseanfänger. Die Schriftgröße ist entsprechend gewählt und auch die Leseabschnitte und Kapitel haben eine angenehme Länge und sind dadurch gut für Leseanfänger geeignet.

Der Schreibstil ist angenehm und leicht lesbar, sowie flüssig und locker.

Die Geschichte rund um Mia und den Horse-Club wird sehr schön erzählt und beschrieben. Man kann sich gut in die Situationen hineindenken und fühlen. Auch Mias Freude und Emotionen kann man direkt spüren und so wird man hier in eine tolle Pferdegeschichte entführt.

Die Bilder sind passend zum Text entworfen und veranschaulichen das Gelesene. Zudem lockern sie das Schriftbild auf und es gibt sehr viel auf den wunderschönen Bildern zu entdecken. Illustrationen und Geschichte harmoniert sehr gut zusammen.

Ein tolles Buch für Leseanfänger mit wunderschönen Illustrationen und einer niedlichen Geschichte.

Sehr gut hat mir auch das bildliche Glossar am Ende gefallen. Dort werden die verschiedenen Charaktere nochmal erwähnt und kurz beschrieben und durch die kleinen Illustrationen dazu, kann man anhand des Glossars, die Personen und Charaktere dann auch besser zuordnen.

Auch die Idee mit dem Quiz und der Leseurkunde am Ende hat mir sehr gut gefallen.

Inzwischen gibt es schon einige Bücher aus der Horse Club Reihe, da diese aber in sich geschlossen sind, kann man diese auch sehr gut unabhängig voneinander lesen.

Dieses Buch ist ab 5 Jahren geeignet und besonders für Leseanfänger extra gestaltet.

Fazit:

Ein tolles Buch für Leseanfänger mit wunderschönen Illustrationen und einer niedlichen Geschichte.

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Rezensionen von Claudia R:

würdiges Ende ...

schleich® Horse Club(TM) - Ein zauberhaftes Fohlen von Friederike Kühn

Klappentext:

Unheil und Verhängnis aus der Vergangenheit können dich stärker machen – oder dich wie ein schleichendes Gift zerstören.
Ein Unbekannter hat das Siegel des Karneolvogels gefälscht. Niemand weiß, was er damit bezweckt, doch eines ist gewiss: Mit einer solch meisterhaften Fälschung kann er unermesslichen Schaden anrichten.

Das müssen Riki und die Gaukler um jeden Preis verhindern. Doch ihr Weg führt sie nicht nur zurück zu Myra, sondern auch in die Nähe von Rikis Onkel. Und der trachtet danach, sie so schnell wie möglich vom Zirkus wegzuholen und gegen ihren Willen mit ihrem einstigen Verlobten zu verheiraten.
Verblendet von seiner eigenen Vergangenheit, begeht Ramiro gleichzeitig einen schweren Fehler. Doch auch der Fälscher des Siegels verfolgt seine ganz eigenen Pläne. Ehe Riki, Myra und die Gaukler sich versehen, sind sie in eine Intrige verwickelt, deren Ausmaß sich ihnen erst nach und nach offenbart – und die sie alle an einen Ort führt, von dem sich Ramiro aus gutem Grund geschworen hat, ihn nie wieder zu betreten.

Cover:

Das Cover versprüht eine mystische Aura und die Gestaltung hat mir persönlich sehr gut gefallen. Ein toller Hintergrund und bei genauerem Betrachten ist ach der Karneolvogel erkennbar, aber nicht sofort offensichtlich. Und auch der Gesichtsausdruck des Mannes im Vordergrund passt sehr gut und macht neugierig auf den weiteren Verlauf.

Meinung:

Dies ist der dritte Band der Reihe "Die Reise des Karneolvogels" und damit heißt es leider auch Abschied nehmen.

Um in den vollen Genuss dieser Bücher zu kommen, würde ich durchaus empfehlen zumindest den vorherigen Band gelesen zu haben.

Ich bin auch erst mit Band 2 in diese Reihe eingestiegen und war von diesem sehr begeistert, daher habe ich mich auch sehr auf Band 3 gefreut und auf den weiteren Verlauf von Ramiro, Riki, Myra und den Gauklern.

Die Charaktere habe ich schnell in mein Herz geschlossen und vor allem Ramiro aber auch Myra waren mir stets sehr sympathisch. Ich konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen und auch ihre Handlungen und Taten nachvollziehen. Auch Gefühle und Emotionen wurden dabei sehr gut transportiert. Auch die damalige Zeit und Stimmung wurde sehr gut herübergebracht und wieder gegeben. Man kam sich in der Zeit zurückversetzt vor und mitten im Leben der Gauner und Gaukler fand man sich wieder.

Die Schreibweise empfand ich als sehr angenehm. Es lässt sich sehr gut und flüssig lesen und auch bildlich und detailliert wird hier die Geschichte beschrieben und erzählt.

Die Story ist rund und lebendig und man kann dieser sehr gut folgen. Auch die Handlungen und Geschehnisse sind nachvollziehbar und sehr gut aufgebaut. Einmal angefangen, ist man mitten in der Geschichte und wird von dem Flair und der Atmosphäre gefangen genommen. So wird man als Leser gut unterhalten.

Inhaltlich möchte ich an dieser Stelle nicht allzu viel verraten, da ich nichts vorweg nehmen möchte. Sondern diese Reihe jedem Fantasy Fan gern ans Herz lege.

Spannung, fesselnde Momente und eine besondere Stimmung schwang mit diesem Band mit. Und auch wenn das Ende ein wenig vorhersehbar war, so war es dennoch ein gelungenes und würdiges Ende. Mir hat es sehr gut gefallen und mich auch sehr gut unterhalten.

Fazit:

Spannung, fesselnde Momente und eine besondere Stimmung schwang mit diesem Band mit.

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Rezensionen von Bibliomarie:

Mandeln und Mord

Schweigendes Les Baux von Cay Rademacher

Im Februar zeigt sich in der Provence schon der Frühling. Die Mandelbäume blühen und auch Roger Blanc genießt vor seiner Mühle die milden Tage. Aber viel Muße hat er nicht. In einem alten Steinbruch bei Les Baux, der für Kunstausstellungen umfunktioniert wurde, liegt ein Mann mit durchgeschnittener Kehle.

Es handelt sich um den Privatdetektiv Ripert, der sich auf Kunstraub spezialisiert hatte. Tatsächlich wurde er von Monsieur Féraud engagiert, den reichen Besitzer eines Mandelhains und Kunstsammler, der sich auf die lokale Künstlerin Adry Novoli spezialisiert hat. Aus seinem Besitz ist ein kleines Gemälde verschwunden, da nur die Familie oder enge Freunde dazu Zugang hatten, wollte er die Suche diskret einem Privatdetektiv übergeben.
Nicht ganz logisch für Blanc, da die Bilder der Malerin keinen hohen Geldwert hatten, Ripert als Experte dagegen sehr teuer war.
Aber es gibt noch mehr Ungereimtheiten in der Familie Féraud und auch Detektiv Ripert war noch einem weiteren, ganz anders gelagerten Fall auf der Spur.
Wie immer entwirft Cay Rademacher einen interessanten und vielschichtigen Plot, der von Beginn an spannend und auch ein wenig rätselhaft ist. Je weiter Blanc mit seinen Ermittlungen kommt, desto interessanter werden das Miträtseln und die Motivsuche für den Leser.
Für einen Autor der selbst in der Provence lebt, darf natürlich auch die Landschaft eine prägende Rolle spielen und diesen Hintergrund gestaltet Rademacher sehr genussvoll, ohne sich in belanglosen Beschreibungen zu verlieren. Inzwischen ist mir Blancs Mühle schon sehr vertraut und fast schon ein Sehnsuchtsort geworden. Blancs Privatleben ist wieder in ruhigere Bahnen gelenkt worden, nachdem das gefährliche Spiel mit der Affäre mit Madame le Juge sein Ende gefunden hat und auch auserzählt war.
Capitaine Blanc ist ein Polizist der sehr auf sein Team setzt und Marius Tonon ist ihm inzwischen ein guter Freund und Fabienne Souillard als Computerspezialistin unentbehrlich geworden. Mir gefällt die Entwicklung der Figuren im Lauf der einzelnen Fälle.
Aber jeder Fall ist völlig in sich geschlossen und man hat als Leser keine Wissenslücken, wenn man die vorgehenden Bücher nicht kennt.
Rademacher und Provence-Krimis, das passt!

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