Kunden em pfehlungen
Rezensionen von nil_liest:
Zeit zum Umdenken!
It's now von Janina Kugel
Janina Kugel ist eine dieser Powerfrauen, die viele Ideen mit Mut kombinieren. Sie hat dadurch viel erreicht und eine großartige Karriere hingelegt, aber sie hat auch für ihre innovative Ader ganz schön einstecken müssen. Kurz und bündig: Diese Frau ist einfach großartig! Einer meiner persönlichen Vorbilder und daher ein MUST-READ in diesem Jahr! Das erste Mal habe ich sie in einem recht langen Podcast-Interview zum Gründen gehört.
In ihrem Sachbuch „It’s now – Leben, Führe, Arbeiten – Wir kennen die Regeln, jetzt ändern wir sie“ hat sie ihre Ideen und Visionen komprimiert zusammengestellt. Veränderungen als Chance zu begreifen, liegt nicht jedem/r, aber es ist unabdingbar in unserer schnelllebigen Welt. Dies gilt für all unsere Lebensbereiche und vor allem für die eigene Arbeitswelt und Arbeitsweise!
Das Buch umfasst mannigfaltige Themen und gliedert sich in zehn Kapitel. Es kommt eigentlich alles mal auf den Tisch und ist dabei kurzweilig und regt sehr stark zum Nachdenken an. Vom Kinder haben, über verpasste Corona-Chancen, bis hin zu den Generationenunterschieden und die allseits notwendige Diversity. Alles enthalten. Im Grunde ein großer Appell an mehr Mut, mehr Offenheit um neue Wege auszuprobieren und das mit viel Energie und Freude am Leben, auch bei der Arbeiten.
Was das Buch überzeugend macht, ist die sehr persönliche Herangehensweise und die nahbare Janina Kugel, die in persönlich erlebten Beispielen situativ ihre Message erklärt. Wunderbar finde ich, dass sie fluid zwischen ihren Rollen auf die Situationen schaut, sei es als Managerin, sei es als Vorstand, sei es als Mutter oder Kollegin und dabei immer lösungsorientiert!
Mich hat das Buch motiviert positiv in die berufliche Zukunft zu schauen und freue mich darauf meinen Anteil an den Veränderungen zu leisten. Also, packen wir es an - gemeinsam!
Rezensionen von yellowdog:
Skurrile Geschichten
Die einsame Bodybuilderin von Yukiko Motoya
Yukiko Motoja zeigt mit ihren ungewöhnlichen Geschichten den emotionalen Zustand von Frauen.
Dabei geht es oft um Beziehungen und Veränderungen.
Zwar sind die Stories aus Japan, aber sie haben einen universalen Ansatz.
Der Erzählungsband wird von der relativ kurzen Titelgeschichte eröffnet, die mir gleich gut gefallen hatte.
Eine längere Erzählung gibt es auch: Ehe mit einer fremden Spezies.
Die Geschichten haben oft etwas von einer Groteske, gemildert von einem leichten Humor.
Rezensionen von yellowdog:
Leidenschaft
Thérèse und Isabelle von Violette Leduc
Die autobiografisch angehauchte Erzählung berichtet von der Liebe zweier 17jährigen Internatsschülerinnen, die sich auch körperlich ausdrückt.
Thérèse ist unglücklich, dass ihre Mutter wieder geheiratet hat und sie in ein Internat gegeben wird. Sie hasst es hier und die provokante Isabelle mag sie zunächst überhaupt nicht.
Sie reizt sie, doch nachts nähern sie sich an.
Die Perspektive bleibt stets bei Thérèse.
Mit großer Offenheit schreibt Violette Leduc über die Leidenschaft und löst eine faszinierende Intensität aus.
Es ist eine sehr dichte Erzählung.
In den sechziger Jahren wurde der Text zunächst nicht veröffentlicht. Davon berichtet das Kapitel Die Geschichte einer Zensur von Carlo Jansiti am Ende des Buches.
Rezensionen von nil_liest:
Reisen, Liebe und Komödie – alles zwischen diesen Buchdeckeln
Laudatio auf eine kaukasische Kuh von Jodl Angelika
Olga ist 26 Jahre alt und angehende Ärztin in Deutschland. Gähn, das könnte spannender sein? Nun gut, dann mischen wir einen Migrationshintergrund hinein aus Georgien und eine verrückte Familie, die gerne an ihren doch sehr traditionellen Gepflogenheiten festhält. Wenn es dann um die Männer geht, tja, dann klaffen die Ideen auseinander, als die von Olga und ihrer Familie FÜR Olga.
Denn Olga ist mit Felix liiert, einen Arztkollegen, etwas langweilig, aber berechenbar und nett. Es kommt wie es in einer guten Geschichte kommen muss: Es taucht ein chaotisch romantischer Typ auf: Jack! Natürlich reist Olga auch nach Tiflis und dort gibt es dann den Supergau und klar, die Kuh ist auch mit von der Partie! Lasst euch überraschen.
„Laudatio auf eine kaukasische Kuh“ ist eine aberwitzige Reise raus aus dem Alltag und rein in die georgische Mentalität. Das die Leserschaft hier nicht alles zu ernst nehmen sollte, ist klar, aber erst die Überzeichnung macht den Witz.
Angelika Jodl hat einen leichten und netten Schreibstil, überaus unterhaltsam. Vor allem merkt man dem Roman an, dass sie sich in Tiflis auskennt! Nicht nur die Gegend auch die ihr liebgewonnenen Georgier hat sie in ihr Herz geschlossen.
Mir hat besonders die Gestaltung der Charaktere mit ihren jeweils doch sehr markanten Macken gefallen. Nach dem Motto: Nimm jeden wie er ist und liebe diese Ecken und Kanten.
Fazit: Ein Clash der Kulturen der überaus liebevoll gezeichnet wird und mit vielen Lachern durchsetzt ist. Unterhaltsam lesenswert!
Rezensionen von Meli:
Unterhaltsam, spannend und ein sehr kompetenter Protagonist
Tinte & Siegel von Kevin Hearne
Siegelmagier Al war mir sofort sympathisch. Er ist älter als meine üblichen Protagonisten und strahlt trotz oder gerade wegen all der Dinge, die er schon erlebt hat, eine gewisse Weisheit, Ruhe und Reife aus. Die Wesen, mit denen er tagtäglich zu tun hat, sind oft gefährlich und er wird immer mit neuen Situationen konfrontiert, aber er hat genug Berufserfahrung, um nie die Contenance zu verlieren und schnell neue Pläne zu fassen.
Er musste aber auch schon eine ganze Menge durchmachen, denn er ist nicht nur verflucht, sodass jeder, der seine Stimme hört ihn früher oder später zu hassen beginnt, er hat nun auch den siebten Lehrling verloren, der dazu auch noch Dreck am Stecken hatte.
Der Humor im Buch hat mir schon sehr gut gefallen, denn er bildet oft einen wunderbaren Kontrast zu Als gelassener Art und den eigentlich ernsten Themen im Buch. Schon die bunte Mischung der Charakter bringt viel Abwechslung in die Geschichte, wie Kämpferin/Managerin/Goth Nadia oder der verzweifelte Hobgoblin Buck mit seinen derben Sprüchen. Die Geschichte wird spannend durch Als Ermittlungen bezüglich der Wesen, an deren Entführung sein letzter Lehrling beteiligt war, und den ständig drohenden Gefahren durch die Feenwesen, die Al so souverän und nonchalant meistert, was ihr Abenteuer auch wieder unterhaltsam gestaltet. Auch die Magie der Siegel sowie die verschiedenen Regeln der Feenwelt fand ich wirklich interessant.
Fazit
In "Tinte & Siegel" gefiel mir besonders Protagonist Al, der immer der Herr der Lage ist, und die magische Geschichte um entführte Feenwesen, die sowohl spannend als auch sehr unterhaltsam ist.
Rezensionen von signalhill:
Seltene Einblicke in das Leben in der Todeszelle
Gefangen und frei von David Sheff
Seltene Einblicke in das Leben in der Todeszelle
Fasziniert an "Gefangen und frei" von David Sheff hat mich vor allem, dass es sich hier um einen wahren Bericht handelt, um das Leben eines Gefangenen in einer Todeszelle in den USA. Im Fernsehen kann man ja viel sehen über das Leben der Gefangenen in den schlimmsten amerikanischen Gefängnissen, aber die Insassen, die dort zu Wort kommen, sind meist uneinsichtig und gewalttätig, da sie ja auch nichts mehr zu verlieren haben.
Jarvis Jay Masters ist kein solcher Gefangener. Er hat sich in Gefangenschaft zu einem friedfertigen und guten Menschen entwickelt. Dies ist vielleicht auch der Tatsache geschuldet, dass Masters den ihm angehängten Mord möglicherweise nicht begangen hat und er nicht der mordende Gewalttäter ist, der dafür die Todesstrafe bekommen hat.
Für mich war nicht das eigentliche Ziel des Autors David Sheff interessant, nämlich den Buddhisten Masters und seine innere Überzeugung und Wandlung darzustellen, interessant, sondern die Erfahrungen eines dauerhaft Gefangenen in den US-Gefängnissen zu erleben. Hoffnung auf Rehabilitation gibt es hier keine. Eine Wiedereingliederung in die Gesellschaft wird nicht angestrebt, auch, wenn man nicht im Todestrakt sitzt.
Auch Masters' Leben bietet einiges, was zum Verständnis seiner Lage beiträgt, was aber seine Taten nicht rechtfertigt oder entschuldigt. Der Autor David Sheff allerdings lässt sich komplett vom Interviewten mitnehmen und schafft es nicht, hier die Neutralität an den Tag zu legen, die er anfangs propagiert hatte. Zwiegespalten ist daher meine Meinung über dieses Buch, doch es ist sehr lesenswert, wenn man einen Täter, sein Leben und seine Ansichten kennen lernen möchte.
Rezensionen von signalhill:
Gute Geschichte, Ende unbefriedigend
Mission Hollercamp Band 1 - Der unheimliche Fremde von Lena Hach
"Mission Hollercamp - Der unheimliche Fremde" von von Lena Hach ist wieder eines jener Bücher, bei dem man schon fast genötigt wird, den zweiten Teil auch zu lesen. Bei vielen Kinderbüchern ist mir das nun schon so gegangen, und immer dann mache ich das extra nicht. Auch Kindern würde ich den kommerziellen Gedanken dahinter erklären und den zweiten Teil nicht kaufen.
Vielleicht bieten ihn ja die Bibliotheken an.
Das Buch hat ein spannendes Cover, auf dem man sehen kann, dass im Hollercamp ganz viel passieren wird. Man sieht die Freunde und den unbekannten Fremden, um den sich die Geschichte dreht. Viele gute Gedanken werden hier aufgegriffen, so z.B. Freundschaft, Vorurteile, Toleranz, Familie. Dabei ist all dies in eine spannende Abenteuergeschichte verpackt.
Das Buch ist kindgerecht geschrieben, leider mit eher wenigen Illustrationen. Auch mir hat das Buch sehr gut gefallen. Was es besonders macht, sind sicher die Anmerkungen am Rand, denn Leon hat die Geschichte aufgeschrieben, doch Emily hat sie noch einmal durchgelesen und Ergänzungen am Rand vermerkt. Eine schöne Idee.
Fazit: Tolle Geschichte, weniger starkes Ende. Den zweiten Teil würde ich auch gern lesen. Jüngere Kinder von 10 bis 12 oder 13 werden "Mission Hollercamp" lieben, und es ist auch für Mädchen und Jungen gleichermaßen geeignet.
Rezensionen von signalhill:
Grillen neu erleben
Weber's Gasgrillbibel von Manuel Weyer
Grillen neu erleben
Ich bin eher ein Grillanfänger, bzw. bin ich über Würstchen und Gemüse bisher nicht hinaus gekommen. Aber der Sommer kommt, und es ist nun an der Zeit, sich mit dem Grillen etwas mehr zu beschäftigen, um neue Inspirationen zu bekommen. Die Grillsaison ist bei uns ja quasi schon eröffnet.
"Weber's Gasgrillbibel" von Manuel Weyer ist eine wahre Bibel des Grillens. Das große, schwere Buch bietet ca. 50 Seiten für den Gasgrillanfänger. Fortgeschrittene können sich diesen Teil vielleicht sparen, aber ich habe diese Seiten wirklich verschlungen. Viele Illutrationen und Fotos, die sehr variabel gestaltet sind, machen die Seiten kurzweilig und interessant.
Toll ist auch der Rezepteteil, denn hier ist wirklich etwas für jeden dabei. Ich sehe Grillen für mich nun ganz anders. Sicher hätte ich mir viele Inspirationen auch im Internet zusammensuchen können, aber mich inspiriert die Zusammenstellung hier sehr.
"Weber's Gasgrillbibel" ist für mich wirklich eine Bibel des Grillen geworden, die einen sicheren Platz im Kochbuchregal bekommt. Vor allem Gästen kann man hier innovative Grillerlebnisse bieten.
Rezensionen von signalhill:
Ein wichtiges Thema, auch für Kinder
Calypsos Irrfahrt von Cornelia Franz
Ein wichtiges Thema, auch für Kinder
Man kann Kinderbücher über alle möglichen spannenden Abenteuer schreiben, doch "Calypsos Irrfahrt" ist anders, denn Cornelia Franz ist es gelungen, ein spannendes Kinderbuch zu schreiben, in dem ein sehr aktuelles Problem thematisiert wird. Am Beispiel der Flüchtlingskinder wird der Umgang mit den Flüchtlingen auf dem Mittelmeer greifbar, das dramatische Schicksal der geflüchten Menschen in Seenot bekommt ein Gesicht, als die Familie von Oscar zwei Flüchtlingskinder aus dem Meer rettet.
Während die Bürokratie den Eltern untersagt, die Kinder an Land zu bringen, freundet sich Oscar mit ihnen an. Man erfährt viel über ihr schreckliches Schicksal, und man sieht hier Kinder mit einem Schicksal und einem Gesicht, im Gegensatz zu den eher unpersönlichen Bildern, die man aus den Nachrichten kennt.
Zu hoffen wäre, dass die jungen Leserinnen und Leser die Problematik verstehen, verfolgen und später vielleicht auch zum Handeln animiert werden. "Calypsos Irrfahrt" ist ein Buch, das man so schnell nicht vergisst. Den Hamburger Literaturpreis hat das Buch wirklich verdient.
Rezensionen von Petra:
Es fehlte der Kirsch(Geist)
Schwarzwälder Morde von Linda Graze
Die Polizisten Scholz und Schmälzle langweilen sich auf ihrem Posten in Bad Wildbad zu Tode. Kein Verbrechen weit und breit. Dann auf einmal gleich zwei. Eine Sachbeschädigung am Auto eines zukünftigen Investors für eine Freizeitanlage und eine Leiche. Die Leiche ist leider schon ein Jahrhundert tot, damit ist der Täter auch schon verstorben sehr zum Leidwesen der beiden.
Die Sachbeschädigung ist nur der Anfang, daher wenigstens etwas.
Leider kann man es nicht ermitteln nennen, was die beiden machen. Sie reden, essen und trinken mehr als das sie arbeiten. Den Kriminalfall an sich, dafür hätte man keine Polizei gebraucht, den hätte jeder andere auch gelöst. Die Kapitel zur Moorleiche waren besser, weil sie das Leben in der damaligen Zeit in den Mittelpunkt gestellt haben.
In dem Buch wird sehr viel Dialekt gesprochen, Wörter die ich mehr erraten als das ich sie verstanden habe. Das hat für mich den Lesefluss gestört. Andererseits gab es witzige Stellen die ich sehr gut fand.
Das Buch war eine Mischung aus Regionalkrimi und historischen Roman. Wobei mir der historische Teil besser gefallen hat.











