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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Sonne3:

Ohne Schönfärberei

Buddha töten von Miku Suzuki

Die Idylle vom Zen fehlt. Das ist auch gut so.

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Rezensionen von Sonne3:

Spannend

Kill Buddha von Miku Suzuki

Ein Buch voller spannender Rätsel. Tolle Bilder!

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Rezensionen von readpassion9:

Serikenkiller in Deutschland

Der Blutkünstler von Chris Meyer

Klappentext und Leseprobe hatte mich neugierig gemacht auf diesen Thriller, doch meine Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt.

Gefühlt ein Thriller nach Schema Eff: Wir haben einen blutrünstigen, kranken Killer und einen Profiler, der selbst eine dunkle Vergangenheit hat. Tom Bachmann ist ein Einzelgänger, der den Killer lesen kann, Schauplatz ist Deutschland.

So weit so gut.

Der Schreibstil ist eher einfach gehalten, lässt sich flott lesen, aber der Funke ist bei mir leider nicht über gesprungen. Die Protagonisten sind etwas lieblos gezeichnet, keiner der wirklich sympathisch rüberkommt. Über Tom erfährt man zwar viel, vor allem über seine Kindheit und von seinen früheren Fällen beim FBI, wobei ich diese Infos über alte Fälle nicht gebraucht hätte. Trotzdem blieb er mir fremd, ich bin mit ihm nicht warm geworden. Die anderen aus dem Team bleiben leider zu blass, um eine genaue Vorstellung von ihnen zu bekommen.

Die Taten des Blutkünstlers waren für meinen Geschmack etwas zu detailliert beschrieben, wirklich sehr blutig und eklig. Irgendwie verorte ich so einen brutalen Thriller eher in die USA, in Deutschland ist es schwer vorstellbar und wirkt zu konstruiert.

Das Ende hat mich nicht überzeugt, aber das ist wie immer Geschmacksache.

Insgesamt ein solider Thriller mit kleinen Schwächen, ich vergebe 3 Sterne.

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Rezensionen von Bibliomarie:

Tödliche Adria

Adria mortale - Bittersüßer Tod von Margherita Giovanni

Ende der Fünziger Jahre war ein Italien-Urlaub ein Traum für Deutsche. So machen sie auch die jungen Frauen Elke und Sonja mit ihrem Motorroller auf den Weg. Als sie sich verfahren und dann auch noch das Benzin knapp wird, stranden sie in Pesaro del Monte. Aber der charmante Signor Rossi überzeugt sie vom kleinen unbekannten Ort und in der hübschen Pension der Signora Pellegrini finden sie eine günstige Unterkunft.

Doch dann wird Signor Rossi tot an einem Feldweg gefunden und gleich mehrere Dorfbewohner geraten unter Verdacht. Als dann noch in Federica Pellegrinis Schuppen ein Glas mit Rattengift gefunden wird, beschließt sie, selbst ein wenig zu schnüffeln und sich nicht allein auf Commissario Garibaldi zu verlassen.
An diesem Krimi hat mir vor allem der ganze Hintergrund gefallen. Die Frühzeit des Tourismus in Italien, Urlauber aus Deutschland, die misstrauisch Spaghetti beäugen und ihnen dann mit Messer und Gabel zu Leibe rücken. Rückständige Dorfbewohner die jede Neuerung ablehnen und den aufkeimenden Tourismus mit Sorge sehen und die anderen, die da das große Geschäft wittern. Rossi war ein Landschaftsschützer und offensiv gegen Ausbaupläne, vielleicht auch ein Motiv für seinen Tod oder war doch eher sein Ruf als Verführer?
Die Autorin – der italienische Name ist das Pseudonym einer deutschen Schriftstellerin – hat dieses Dorf und seine Bewohner fabelhaft ausgestaltet. Man findet jeden Typ: den gerissenen Geschäftsmann, den schmachtenden Jüngling, das schüchterne junge Mädchen, ein frustriertes spätes Mädchen und eine ganze Reihe klatschsüchtiger Matronen, vor denen nichts verborgen bleiben kann. Federica Pellegrini ist die Außenseiterin, sie ist Witwe, stammt aus dem Süden und trägt Hosen! Kein Wunder, dass alle sie gern als Täterin sähen.
Der Krimi selbst entwickelt sich eher langsam. Ein typischer Cosy Crime, der eher unterhalten, als durch atemlose Spannung auffallen möchte. Das sorgte bei mir für einen kleinen Durchhänger in der Mitte des Buches, allerdings wird das durch die tolle Stimmung aufgefangen. Die Auflösung ist durchaus überraschend und sehr menschlich.
Elke und Sonja werden um einige Erfahrungen reicher aus dem Urlaub zurückfahren. So wie sie mit dem Beginn des Buches auftauchen, entschwinden sie am Ende auch wieder. Den gelungen gewählter Untertitel sollte man nicht überlesen.
Ein schöner Sommerkrimi, unterhaltsam und stimmungsvoll.

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Rezensionen von Ecinev:

Auf der Suche nach der jüdischen Vergangenheit

Viktor von Judith Fanto

Basierend auf der Familiengeschichte der Wiener Familie Rosenbaum erzählt Judith Fanto ihre Familiengeschichte.

In der Gegenwart Geertje van Berg 1994, Studentin in Nimwegen weiß zwar das sie Jüdin ist, kann die Hintergründe aber nicht erfassen. Zu sehr wird von ihrer Mutter die Vergangenheit ausgeblendet, Kontakt zu jüdischen Nachbarn gemieden.

Auch von ihren Großeltern erfährt sie nur wenig über die Vergangenheit und die Angehörigen in Wien und die Auswanderung nach Holland. Fragen werden nur kurz abgehandelt. 'Otto – der lebt nicht mehr'
So begibt sich Geertje eines Tages selbst auf die Suche nach ihren jüdischen Verwandten in Wien und stößt auf die Geschichte von Victor, einer schillernden Figur und schwarzem Schaf der Familie.

In der Vergangenheit, 1914 wächst Victor in Wien auf und fällt schon früh auf als er sich für einen jüdischen Nachbarsjungen einsetzt. Kurzerhand nimmt die wohlhabende Familie Rosenbaum den kleinen Bubi bei sich auf. Victor hat seine eigenen Ziele die er verfolgt und schert sich nicht um das gesellschaftliche Ansehen der Familie. Ohne Studium und Ausbildung geht er seinen Weg. Als der Antisemitismus in Wien Einzug hält hat er dank seines Aussehens, blond und hellhäutig nutzt er alle Wege für Vorteile.

Das Buch wird abwechselnd aus der Gegenwart und der Vergangenheit erzählt. Überschriften hätten dem Einfinden in die unterschiedlichen Erzählsträngen etwas geholfen. Der Schreibstil ist trotz der umfassenden Dichte dieser Familiengeschichte auch locker und humorvoll und hinterlässt einen guten Einblick in ein jüdisches Leben.

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Rezensionen von Ecinev:

Summer in the City

Berlin Heat von Johannes Groschupf

Berlin im Sommer nach Corona. Das Leben erwacht wieder, es kommen wieder Touristen in die Stadt und wollen Party machen. Tom Lohoff verwaltet Wohnungen, vermietet sie an Party hungrige Touristen und kümmert sich um den Eintritt in exklusive Clubs und besorgt Drogen. Außerdem ist er Zocker, verbringt seine Zeit in Spielhallen und Wettbüros.

Bei einem dubiosen Bordellbesitzer hat hohe Spielschulden.

Da kommt es ihm entgegen als er von zwei zwielichtigen Leuten angesprochen wird einem Bekannten kurzfristig eine ruhige Wohnung zu beschaffen. Er bringt die beiden in einer Plattenbauwohnung unter und sieht am nächsten Tag in den Nachrichten das ein AfD Politiker entführt wurde. Das ist der Mann den er am Vortag in die Wohnung gebracht hat. Die Polizei interessiert sich nicht dafür so beschließt er mit seinem Vater die Sacht selbst in die Hand zu nehmen ohne zu ahnen das die Entführung nur vorgetäuscht war um vor der Bundestagswahl Wählerstimmen zu bekommen.

Der Schreibstil ist einfach, kurze knappe Sätze. Manchmal sehr vulgär andere Szenen z.B. mit der taffen Polizistin Romina humorvoll. Das Tempo ist atemberaubend, die Personen werden gut beschrieben. Tom ist und bleibt aber einfach ein Loser in extended Version. Thriller oder Krimi Potential sehe ich bei dem Buch jedoch nicht. Mit seinen gut 250 Seiten und den kurzen Kapiteln lässt es sich schnell lesen.

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Rezensionen von Gaby 2707:

Midnight Blue - Die Jagd nach der Lust | Erotischer Roman von Shauna Grey

Erotisch und heiß

Im Pub „Midnight Blue“ lerne ich Carrie und ihre Freundin Lynn kennen, die sich hier sehr wohl fühlen. Das liegt aber zum großen Teil an Besitzer Ryan Moore und Liam, dem Drummer der Band, die hier am Wochenende für Stimmung sorgt. Und dann ist da auch noch der super heiße Jackson, Ryan´s älterer Bruder.

Im „Wild Pussy Paradise“ begegnen mir „das weiße Kätzchen“ Natasha, Xenia, Marcus und andere Kätzchen, die hier ihre Lust und Leidenschaft ausleben.
Besonders erotisch finde ich persönlich die Geschichte um Natasha, die sich als Aktmodell zur Verfügung stellt und die dort mehr über sich, ihren Körper, Marius und Lilian erfährt.
Ich weiß jetzt, was man mit einem Liebeshocker alles anstellen kann und lerne auch andere Spielsachen kennen.

Shauna Grey hat einen so gefühlvollen, mitreißenden und vor allem bildhaften Erzählstil ohne derb, obszön oder vulgär zu erscheinen, dass mein Kopfkino ab der ersten Seite im Einsatz war und mich sehr gut unterhalten hat. Einige Szenen sind so spritzig und ansprechend, dass man sie vielleicht selbst einmal ausprobieren sollte. Anregungen erhält man hier einige.
Die Protagonisten, denen ich in den verschiedensten Rollen immer wieder begegne, kommen sehr menschlich und authentisch rüber und wirken sympathisch.
Die einzelnen Locations sind ebenfalls sehr bildhaft und real beschrieben, so dass ich mich dort gut zurecht gefunden und wohl gefühlt habe.

Zum Schluss kann ich mir mit einem Gutscheincode noch eine weitere prickelnde Geschichte herunterladen – gratis.

Mir hat die Jagd nach der Lust im „Midnight Blue“ sehr gut gefallen.

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Rezensionen von hexenaugen:

Herzenssehnsucht

Firefly Creek von Lilian Kaliner

Klappentext:

Willkommen in Firefly-Creek, der Stadt der Glühwürmchen, und willkommen auf der Ranch der Bennetts!
Endlich wieder zu Hause! Wie hat Ethan Bennett diese herrliche Landschaft um die Silverwood Ranch vermisst. Nachdem er seinen Job in Sydney verloren hat, will er einen Neuanfang wagen, und wo ginge das besser als zu Hause? Sofort ist er wieder mittendrin im turbulenten Alltag der großen Bennett-Familie, wo es rau, aber herzlich zugeht.

Doch mit einem hat Ethan nicht gerechnet – mit der wunderschönen Liz, die den chaotischen Haushalt seines Vaters und seiner vier Brüder führt. Eine Frau wie sie hat er noch nie getroffen – so zart und dennoch stark. Wieso nur beginnt Ethans Herz laut zu schlagen, wenn sie ihn anlächelt? Warum ist jede flüchtige Berührung wie ein Funkenschlag? Liz stellt seine Pläne gründlich auf den Kopf

Meinung:

Firefly Creek: Sehnsucht in deinem Herzen ist einer der besten Liebesromane, die ich dieses Jahr gelesen habe.

Es ist eine berührende Liebesgeschichte über Ethan Bennett und der zauberhaften Liz mit einer in die Tiefe gehende Story die mit ihrer angenehmen Sprache und den faszinierenden Protagonisten gut zu lesen war. Ethan Bennet der in Firefly Creek einen Neuanfang wagen will und Liz die den Haushalt von Ethans Vater und Ethans vier Brüdern führt verdreht ihm gehörig den Kopf und wirbelt seine Pläne, die er hatte, gehörig durcheinander und warum fühlt sich jede ihrer Berührungen an wie flüssiges Feuer. Liz stellt alle Pläne, die Ethan hatte, infrage.

Der Roman konnte durch sympathische und unterhaltsame Protagonisten begeistern es war ein toller Roman mit viel Gefühl und ich konnte das Buch nur sehr schlecht aus der Hand legen denn ich war total in der Geschichte gefangen.
Lilian Kaliner schafft es mit einigen Wendungen und den interessanten Protagonisten Liz und Ethan, der Geschichte eine Dynamik zu verleihen, die einen zum Weiterlesen zwingt.

Fazit:

Der Roman hat mir mit seiner spannenden Story, den interessanten Protagonisten und dem tollen Schreibstil sehr gut gefallen, er hat mir eine tolle Lesezeit beschert und ich empfehle ihn sehr gerne weiter.

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Rezensionen von Meli:

Emotionale Geschichte um Verlust und Familie - da kam die Liebe fast zu kurz

Everything I Ever Needed von Kim Nina Ocker

Ava hatte keine leichte Kindheit, denn eine Herzerkrankung hat ihr das Leben erschwert und auch nach der Herztransplantation war sie nicht sofort gesund, auch Jahre danach ist sie körperlich nicht so fit. Am College möchte sie aber so leben wie alle anderen Studenten und auf eigenen Beinen stehen. Nun ist sie auch wieder in der Nähe von ihrem Freund Nathan, aber die Beziehung ist auch nicht mehr das, was sie einmal war.

Dafür schließt Ava neue Freundschaften, wird mutiger und der attraktive und charmante Dexter bringt ihr Leben ganz schön durcheinander.

Dexter kannte ich schon aus "Everything I Didn't Say", da war der Verlust seiner Familie noch frischer, er war entsprechend schlecht gelaunt und auch später noch fand ich ihn immer etwas mürrisch und man konnte immer fühlen, dass er nicht wirklich glücklich ist. Hier lässt er öfter mal seinen Charme spielen, und auch wenn er immer noch leidet, kämpft er nun um Normalität und Stabilität in seinem Leben.

Ava und Dexter zusammen sind einfach ein sehr unterhaltsames Paar, aber Avas Freund, mit dem sie schon seit einigen Jahren zusammen ist, stellt da natürlich ein Hindernis dar. Vielleicht lag es auch daran, dass ich von Anfang an #TeamDexter war und einen Konkurrenten um Avas Zuneigung dann als Bedrohung sah, aber ich fand Nathan direkt unsympathisch und fand, dass er Ava nicht gut tut. Ein anderes Problem waren Dexters Stimmungsschwankungen, die mich auf Dauer schon ein bisschen genervt haben. Mal will er mit ihr zusammen sein und ist ist eifersüchtig auf alles und jeden, dann will er sich doch wieder von ihr fernhalten.

Ein Thema, das hier eine große Rolle spielt, habe ich schon beim Lesen des Klappentexts erahnt, aber es wurde dann doch mehr in die Länge gezogen als ich erwartet hätte. Ich hätte da lieber etwas mehr Liebesgeschichte gehabt, denn die kam in all dem Drama beinahe etwas zu knapp. Zwar werden die Gefühle der Protagonisten gut übermittelt, aber zwischen ihnen passiert rückblickend gar nicht mal so viel. Ich fand alle Gefühle bezüglich Verlust, Krankheit und Familie sehr überzeugend und fand auch, dass die Chemie zwischen Dexter und Ava einfach stimmt, aber ich hätte bei der Liebesgeschichte etwas mehr erwartet.

Fazit
"Everything I Ever Needed" hat mir so gut gefallen wie erhofft. Man lernt eine ganz neue Seite von Dexter kennen und die Gefühle der Protagonisten konnte man richtig gut spüren. Nur die Entwicklung der Liebesgeschichte kam mir ein bisschen zu kurz, da hätte ich ein bisschen mehr erwartet.

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Rezensionen von Tara:

Interessante Einblicke in die chinesische Kultur

Im Reich der Schuhe von Spencer Wise

„Im Reich der Schuhe“ ist das Debüt des Autors Spencer Wise. Er ist Dozent an der Universität Augusta, hat aber auch schon in einer Schuhfabrik in Südchina gearbeitet und verfügt über eine bunte Mischung an weiteren beruflichen Erfahrungen.

Alex Cohen, ist ein 26-jähriger Jude aus Boston.

Sein Vater - Fedor Cohen - ist selbsternannter Kaiser der Schuhe in China. Nun soll Alex in seine Fußstapfen treten. Fedor hat den Blick nur auf sein Geschäft und seinen Profit gerichtet. Die Armut, das Chaos und den Dreck im Land blendet er aus. Alex wird auf die Missstände in der Schuhfabrik aufmerksam und er verschließt nicht die Augen. Er ist entsetzt, fühlt sich nicht wohl mit der Art und Weise wie mit den Menschen in der Fabrik umgegangen wird, interessiert sich für das Leben der Menschen und die Kultur Chinas. Die Fabrikarbeiterin Ivy gibt ihn Einblicke in das Leben der Einheimischen, in ihre Kultur und ihre Bräuche. Alex Ziel wird es etwas Besonderes, etwas Neues zu erschaffen, etwas worauf die Fabrikarbeiter/innen stolz sein können, stößt dabei aber immer wieder auf Mauern und an seine Grenzen.

Der Schreibstil von Spencer Wise ist angenehm, sehr detailliert und lässt sich gut lesen. Man merkt, dass er seine Lebenserfahrungen einfließen lässt. Die Einblicke, die er in das Leben der Menschen in China, ihre Arbeit und die Zustände in den Fabriken gibt, sind sehr eindringlich und schockierend. Ebenso erschreckend ist die Rücksichtslosigkeit der Reichen, mit welcher Skrupellosigkeit sie die Ärmeren ausnehmen und für sich schuften lassen. Alex und Fedor sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere, so dass es zu Konflikten kommen muss. Bei den Ansichten von Fedor, seinen Aussagen und Sprüchen habe ich mich gefragt, was alles passieren muss, bis ein Mensch so wird.

Es werden sehr viele unterschiedliche Themen angesprochen. Es geht um Politik, die chinesische Kultur, das Zusammenspiel der unterschiedlichen Kulturen, die desaströsen Arbeitsbedingungen in den Fabriken, Judentum, Revolution, eine Vater-Sohn-Beziehung, eine Liebesgeschichte und vieles mehr. Das alles fand ich fast ein wenig zu viel für dieses knapp 400 Seiten starke Buch. Trotzdem sind die Einblicke in die chinesische Kultur und das Leben des Autors – da es sehr den Eindruck macht, als ob er hier einiges aus seinem Leben eingearbeitet hat – ausgesprochen interessant und ich würde mir wünschen, dass so mancher Konsument seine Einkäufe aus China - und anderen Gebieten der Welt, in denen es ähnlich aussieht - neu überdenkt.

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