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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Petra:

Ein neuer Fall für den Sebastians Club

Die letzte Sinfonie von Sophie Oliver

Während eines Konzerts stirbt ein Musiker auf der Bühne. Die Detektive des Sebastians Club sind während der Vorstellung anwesend und erleben das Geschehen vor Ort mit. Der Mäzen der Gruppe bittet sie um Hilfe. Natürlich sind sie an einem neuen Fall interessiert. Gleichzeitig sollen sie auch für ihren verstorbenen Freund Professor Brown tätig sein.

Mir gefällt der Gedanke das gut gekleidete Gentleman sich höflich an Verdächtige wenden und sie befragen. Sie spazieren durch die Stadt oder fahren in Kutschen von einem Ort zum anderen. Diese Gemütlichkeit wirkt realitätsfern insbesondere wenn es um Mord geht. Aber gerade diese Gemütlichkeit machen diese Krimis lesenswert. Es ist eine andere Welt. Der Mord geschieht aus Heimtücke oder Leidenschaft. Aber die Lust am Töten steht nicht im Vordergrund. Die Taten sind nicht sehr blutig. Auch hier ist eine gewisse Eleganz zu sehen.
Das viktorianische Zeitalter spielt eine Rolle im Geschehen, die ostindische Kompanie wird erwähnt, Reisen in Luxusorte finden statt. Genauso wie die kruden Moralvorstellungen der oberen Gesellschaftsschicht.
Es ist der vierte Fall dieses Teams, das eher ungewöhnlich ist. Denn zu den Detektiven gehört eine Frau.

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Rezensionen von nicol_loves_books:

Faszinierend und spannend- ein echter Pageturner

Dark Blue Rising (Bd. 1) von Teri Terry

Inhalt:
Schon von klein auf wurde Tabby eingetrichtert, dass Sie niemandem vertrauen darf und sie sich vor allem vor dem Kreis hüten und schützen soll.
Tabby darf nirgends auffallen oder gar Kontakte knüpfen. Ständig wechseln ihre Mutter Cate und sie ihren Wohnort- doch dann kommt plötzlich alles anders, Cate wird verhaftet und Tabby muss erfahren, dass Cate gar nicht ihre Mutter ist.

Tabby muss sich an ihr neues luxuriöses Leben bei ihren „echten“ Eltern gewöhnen, doch der einzige Ort an dem sie sich wirklich heimisch fühlt ist das Meer.
Was hat es damit auf sich, dass Tabby unnormal lange unter Wasser bleiben kann? Ist Tabby die einzige mit diesen Fähigkeiten und hat vielleicht der ominöse Kreis damit zu tun?
Tabby bemerkt ziemlich schnell, dass ein ungeheuerliches Geheimnis in ihr schlummert und geht dem nach....

Meine Meinung:
Dark Blue Rising ist der Auftakt der Klimathriller-Trilogie von Bestseller Autorin Terri Terry.
Schon das Cover ist ein echter Hingucker. Für mich ganz klar ganz große Coverliebe. Auch im Buch selbst sind kleine Illustrationen bei jedem Kapitelanfang, was mir supergut gefallen hat und worüber ich mich sehr gefreut habe.

Einmal in die Hand genommen, konnte ich das Buch nicht mehr weglegen. Es ist so unglaublich spannend, mystisch, düster, dramatisch, geheimnisvoll und ich wollte einfach mehr erfahren und hinter all die großen Geheimnisse kommen.

Der Schreibstil der Autorin ist unheimlich fesselnd, detailreich, flüssig und sehr bildhaft. Da die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Tabby geschrieben ist, war ich sofort in der Geschichte drin und konnte mich, obwohl Tabby ein Teenager ist, sofort mit ihr identifizieren. Ich war direkt Feuer und Flamme und dieses Buch entwickelte sich für mich als richtiger Pageturner! Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, teilweise etwas zu kurz. Dennoch war es super angenehm zum lesen.

Tabby ist ein sympathischer Teenager, welcher nicht einfach alles so hinnimmt und auch vieles hinterfragt. Ich habe sie für ihre Reife bewundert und dennoch hat sie sich im Laufe des Buches immer weiterentwickelt. Das war alles so authentisch, so dass es einfach ein reinstes Lesevergnügen war.

Ein sehr großes Thema in diesem Buch ist natürlich der Klimawandel und der Klimaschutz. Da dieses Buch als Klima-Thriller deklariert ist, hätte ich da sogar noch ein bisschen mehr erwartet. Dennoch finde ich es gerade in der heutigen Zeit bewundernswert, dass dieses so wichtige Thema, so eine Beachtung in einem Buch erhält. Da es sich um den Auftakt der Klima-Thriller-Trilogie handelt, werden wir hier bestimmt auch in den Folgebänden mehr erfahren.

Dieser Teil endete nun natürlich mit einem Cliffhanger und auch viele Fragen sind nach wie vor offen geblieben. Ich für meinen Teil kann es nun kaum erwarten, bis der zweite Teil „Red sky burning“ im Frühjahr 2022 erscheinen wird!

Fazit: Ich bin mehr als nur begeistert und kann dieses Buch jedem empfehlen, der Lust auf ein spannendes Jugendbuch mit Suchtpotential hat.

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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

Nicht mein Lieblingsband, dennoch fesselnd

Die verschwundene Schwester von Lucinda Riley

Lange mussten wir auf Band 7 warten. Kurz vor dem vor dem lang ersehnten Erscheinungstag liess Lucinda Riley plötzlich in ihrem Newsletter und auf Social Media verlauten, dass es noch nicht zur grossen Enthüllung um Pa Salt kommt, sondern er einen extra Band bekommt. Was für ein Knüller!

Für mich einerseits schade, denn meine Vorfreude auf diesen vermeintlich letzten Band war gross, andererseits freue ich mich, denn so kann ich Familie D'Aplièse noch länger begleiten.

Nun, nachdem ich diesen Band ausgelesen habe, kann ich sagen, dass es wirklich mehr als nur ein paar Kapitel Erklärungen zu Pa Salt und seinem Leben braucht.

Pa Salts Todestag nähert sich und die sechs Schwestern wollen in der Ägäis zusammenkommen und ihm mit einem Kranzabwurf gedenken. Dazu möchten sie die siebte Schwester einladen. Doch noch immer weiss niemand wer sie ist und wo man sie suchen sollte. Bis Georg Hoffmann, der Anwalt der Familie, einen Hinweis bekommt und auf Atlantis Maia und Ally erzählt, dass sie in Neuseeland suchen sollen. CeCe wohnt am nächsten und fliegt hin, nur um herauszufinden, dass sie nicht viel mehr als vorher in Erfahrung bringen konnten. Bei der verschwundenen Schwester könnte es sich nämlich um Mary-Kate oder deren Mutter Mary handeln. Welches ist die richtige, noch fehlende Schwester?

Mary-Kates Mutter jettet aber gerade um die Welt. An jeden neuen Standort reist ihr eine der Schwestern nach, doch Mary entwischt einige Male. Sie scheint Angst zu haben. Dies fällt auch ihren Kindern MK (Mary-Kate) und Jack auf, weswegen sie ihre Mutter ermutigen, zumindest eine der Schwestern zu treffen und sich die ganze Geschichte persönlich erklären zu lassen.

Schon während dem Lesen empfand ich Marys Angst ein wenig zu übertrieben. Auch noch, als ich am Ende die Gründe für ihre Angst erfahren habe. Sie hätte sich gleich am Anfang ans Telefon setzen und zuhören können. Und schon längstens eine andere bestimmte Sache ergoogeln. Doch das wär wohl zu einfach gewesen.

Aber durch ihre Flucht begegnet man wenigstens allen Schwestern nochmals und wird auf den aktuellen Stand gebracht. Nachdem für sie alle in ihren jeweiligen Bänden etwas Neues begann, sind die neuen Beziehungen mittlerweile nicht mehr ganz so frisch und der Alltag hat Einzug gehalten im neuen Lebensabschnitt. So erleben wir nicht nur Tiggy und Elektra, sondern auch Star, die mit Orlando eine Scharade hinlegt, während Maus durch einen Umbau unabkömmlich ist und CeCe, die ihrer Familie auf Atlantis Chrissie vorstellt. Aber besonders Maja und Ally, die schon auf Atlantis sind, lassen die Leserinnen näher an sich heran kommen.

Dennoch fand ich einige Szenen ein wenig an den Haaren herangezogen. Die Tischgespräche in Frankreich zum Beispiel. Da sprechen zwei englisch miteinander und der grosse Rest am Tisch französisch - und somit gibt es kein richtiges gemeinsames Tischgespräch, was wenig glaubhaft erscheint. Auch fragte ich mich, wieso denn Star nach London musste, wenn CeCe doch auch gerade hingeflogen ist, ausser dass wir Leserinnen sie auch noch in Action erleben durften. Logisch war es aber ganz und gar nicht.

Der Vergangenheitsstrang spielt zur Zeit des irischen Unabhängigkeitskrieges und beginnt 1920. Wir lernen Nuala und ihre Familie kennen, später Merrys Geschichte ab 1955. Wie die beiden irischen Erzählstränge zusammenhängen kann man zu einem gewissen Teil erahnen, genau erklärt wird es aber zum Ende des 832 Seiten starken Romans, so dass (fast) keine Fragen mehr offen sind.

Von allen bisherigen Bänden fand ich das Thema des irischen Bürgerkriegs am wenigsten interessant. Mir fehlten hier ein bisschen die "schönen Künste", die in einigen Bänden eine Rolle spielten, wie zum Beispiel die Geschichte der Christo-Statue in Rio, Komponist Grieg in Leipzig und Norwegen, Alice Keppler und Beatrix Potter in England und der Flamenco in Spanien. Aber auch die Perlenfischerei und die Ureinwohner in Australien, sowie die Gleichberechtigungsbewegung in den USA waren für mich persönlich spannendere Themen als Irland.

Auch wenn Lucinda Riley das Leben in Irland damals sehr gut und detailliert beschreibt - die extremen Unterschiede zwischen einer Stadt wie Dublin und auf dem Land im Südwesten sind wie Tag und Nacht - und uns dabei die tragischen Schicksale vieler Iren vor Augen führt, war es nicht mein Lieblingsthema. Ich mochte Nuala und Hannah erst beide, dann erst die eine und danach die andere nicht mehr. Alles nur wegen extremen politischen und religiösen Überzeugungen, bei denen Familienbanden auf einmal keine Rolle mehr spielten.

Father O'Brien und Ambroise sind meine Lieblingsfiguren in diesem Band. In der Gegenwartsgeschichte ist es Jack - lauter Männer, wenn es doch um die Schwestern, und somit alles Frauen, gehen sollte.

Der Geschichte um Pa Salt ist man nur minim näher gekommen, doch Platz findet sie wie erwähnt erst in einem weiteren Band. Nach den letzten Sätzen in "Die verschwundene Schwester" bin ich nun sehr auf die Auflösung dieses grossen Rätsels gespannt.

Fazit: Unterhaltend und, auch wenn es nicht mein favorisierter Band ist, dennoch fesselnder Lesestoff.
4 Punkte.

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Rezensionen von greenpanda:

Spannung in der Provinz

Schwarzwälder Morde von Linda Graze

Nicht nur der kreative Titel, sondern auch das Cover haben mich als großen Regionalkrimi-Fan gleich angesprochen - besonders die Farbgebung ist extrem stimmig und macht das Buch zu einem echten Hingucker im Buchregal.

Und der Inhalt hält, was das Cover schon verspricht: Ein zünftiger Regionalkrimi mit jeder Menge dialektalen Einschlägen, einem coolen Ermittler (mit haitianischen Wurzeln) in der Provinz und einer Vielzahl unterschiedlicher Verbrechen, um die man sich kümmern muss.

.. das schreit ja regelrecht nach Unterhaltung.

Besonders der Kommissar mit dem coolen Namen Justin Schmälzle hat es mir während des Lesens angetan und natürlich auch die Putzfrau, die nichts Besseres zu tun hat, als sich neugierig in die Ermittlungen einzumischen - und dabei ganz nebenbei für das ein oder andere Schmunzeln bei mir gesorgt hat.

Blutig wird es dann auch noch als ein zuvor mit einem Drohbrief angeschriebener Notar angeschossen und mit einem Golfschläger verprügelt. Die Hinweise deuten auf einen klaren Verdächtigen und damit auf einen Streit um Grundstücksgrenzen. Und dann taucht auch noch eine Moorleiche auf, die auf ein lange zurückliegendes Verbrechen hindeutet. Und dieses wird dann auch durch Zeitsprünge im Buch immer wieder thematisiert. Diese konnte man aber immer gut verfolgen und waren damit eine Bereicherung für die Handlung.

Alles in allem also ein toller Regionalkrimi für Fans dieses Genres - Daumen hoch!

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Rezensionen von skiaddict7:

Liebevoll gestaltetes Mutmach-Buch

Sylvia und der Vogel von Gemma Koomen

Die schüchterne Sylvia lebt auf einem Baum. Denn sie ist eine von vielen Baumhütern, kleinen daumengrossen Wesen, die sich täglich um Bäume kümmern und dafür sorgen, dass alles rund geht. Die meisten Baumhüter sind gesellig und spielen gemeinsam, sie verbringen gerne Zeit miteinander. Sylvia ist da anders.

Am liebsten ist sie allein. Doch eines Tages taucht ein junger Vogel auf, den sie Zausel nennt. Gemeinsam erleben sie einige Abenteuer und Sylvia erkennt, dass das Zusammensein mit anderen auch sehr viel Spaß machen kann.

Das Buch ist wirklich gut gelungen. Wunderschöne, detaillierte Illustrationen unterstreichen die Erzählung. Auf den Bildern gibt es sehr viel zu entdecken. Durch die Geschichte sollen Kinder animiert werden, sich etwas zu trauen. Sehr gut gelungenes, empfehlenswertes Buch über Freundschaft und Mut.

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Rezensionen von nil_liest:

Werde selbst zum Kreaturenschöpfer!

Kreaturenkritzelbuch von Thomas Hussung

Dies ist wahrlich eine Zeichenschule für Kinder und Erwachsene die gerne grusselige, angsteinflößende, anstoßende oder sonstige Kreaturen malen. Es lässt sich alles finden vom Gnom, über das Einhorn, aber auch Oger, dreiköpfige Hunde, Nixen und Klabautermänner sowie Dracula. Dies alles gilt es zu zeichnen.

Aber auch Kreaturen die mir bisher unbekannt waren wie Sylphe (Luftgeist) oder Rottkapp (kleines fieses Wesen) sind enthalten und viele viele mehr. Aus meiner Sicht eine sehr umfangreiche Sammlung an Anschauungsobjekten die zum kreativen Zeichnen einladen.
Es ist ein recht dickes Buch mit 160 Seiten prall gefüllt mit Zeichenanleitungen. Es erinnert mich bei der Ansprache an den Leser an das „Kleines böses Buch“. Direkte interaktive Ansprache an den/die Zeichenschüler:in! Vor allem wird nicht nur erklärt WIE die einzelnen Kreaturen zu zeichnen sind, es gibt auch gleich jeweils ein Kasten in dem man sich ausprobieren kann. Ich empfehle allerdings die ersten Versuche auf einem Block zu machen und dann den 2 oder 3 Anlauf ins Buch zu „kritzeln“.
Das Buch richtet sich aus meiner Sicht frühstens an Grundschüler, da es zum einen zum Lesen animieren kann mit Pausen zum Zeichnen und weil die zeichnerische Leistung die hier trotz detaillierter Vorgaben erwartet werden, doch recht hoch sind, möchte man ein Ergebnis erzielen, dass dem des abgedruckten Vorbilds ansatzweise entspricht.
Es sind auch Zeichenübungen dabei wie blind nachzeichnen oder von Punkt zu Punkt oder bestimmte Flächen auszumalen. Wenn Frust auskommt, kann man auch beliebig weiterblättern. Ohnehin ist es kein Buch das von vorne nach hinten stringent durchzuarbeiten ist. Kreuz und quer nach Lust und Laune geht auch! Wobei es vorne tendenziell einfacher ist.
Thomas Hussung hat ein tolles Buch erschaffen bei dem nun auch Zeichenschüler:innen auf ihre Kosten kommen, die keine Waldtiere oder ähnlich kuscheliges malen wollen. Hier wird es schaurig!
Fazit: Eine super Sache für Lesemuffel in der Grundschule, die sich lieber kreativ grusselige Kreaturen zu Papier bringen wollen!

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Rezensionen von Katzenmicha:

Hamburg mein Hafen

Meine große Freiheit von Maike Brunk

Maike Brunk erzählt in dem Buch ihre Geschichte,wie sie zur Reiseführerin für den Hambuger Hafen kam.Sie arbeitete erst im IT Bereich und die Arbeit machte ihr keinen Spass.Durch Zufall und nach einigen Wirrungen findet sie einen Job als Reiseführerin für den Hamburger Hafen.Nach den ersten Kapitel fühlte der Leser ,das dieser Job genau das richtige für Maike ist.

Mit wieviel Spass und Liebe sie den Touristen den Hamburger Hafen und seine Umgebung nahe bringt-fliest aus jeder Zeile des Buches.Sie erzählt mit viel überschwänglicher Begeisterung von ihrer Berufsfindung,von dem Abenteuer und der Sehnsucht.Sie berichtet von den Begegnungen im Hafen,von den Touristen,den Fischbudenbesitzern.Vom G20 Gipfel,den Teinmehmern mit viel Liebe zu ihrer Arbeit.Man merkt ihre Liebe zum Hamburger Hafen zu den Menschen und ihrem Zuhause.Als Leser erfährt man viel über den Schiffverkehr,den umliegnden Stadtbezirken.Mit ihrem Witz und Humor war es für mich als Leser ein Vergnügen mit ihr alles zu erleben.Ihr Schreibstil ist flüssig und von der ersten bis letzten Seite war ich gespannt zu lesen.Das Buch hat mir viel Lust gemacht ,eine Tour von Maike Brunk mitzumachen -wenn ich in Hamburg wieder bin,volle 5 Sterne.

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Rezensionen von Nele33:

Ein wichtiges Buch

Zorn der Lämmer von Daniel Wehnhardt

Mit "Zorn der Lämmer" hat der Autor Daniel Wehnhardt ein aufwändig recherchierten Roman geschrieben, der zum Teil auf wahren Begebenheiten beruht.

Die Geschichte spielt im zweiten Weltkrieg und beleuchten den Zusammenschluss der Nakam, deren Anführer und Kopf Abba Kovner war. Wilna, der Ort aus dem Abba, Vitka, Ruzka und Leipke kommen, wird von den Deutschen eingenommen und ein Getto ensteht.

In diesem Getto zettel Abba,Vitka, Ruzla und Leipke einen Aufstand ähnlich wie im Warschauer Getto an, Bis auf Leipke gelingt ihnen die Flucht in die Wälder von denen aus sie ihre Rache nehmen wollen. Leipke hingegen wird erwischt und landet im KZ. Das Grauen welches die Menschen erleben und sehen ist unvorstellbar. Ruzka flüchtet im Verlauf nach Israel, wo sie versucht den Juden die Grausamkeiten zu erzählen, sie stößt nicht unbedingt auf Verständnis für ihre Rachepläne, bis zur Fragestellung: Warum habt ihr euch nicht gewehrt und euch zur Schlachtbank treiben lassen.....?

Der Autor beleuchtet hier eine fast vergessene Geschichte des zweiten Weltkrieges und die Zeit danach. Er beschreibt auf feinfühlige Weise die Gedanken und Gefühle der im Getto eingepferchten Juden, den Klassenkampf den es auch dort gab, Den Reichen ging es auch dort erst noch besser.
Einen großen Anteil hat der Rache-Gedanke den die Gruppe um Abba Kovner hat, auch nach der Bezwingung der Deutschen durch die Alliierten schmieden sie Rachepläne um die Leben ihrer Familien zu rächen.
Doch kann man Frieden finden, in dem man sich rächt. Werden die Trauer, Wut und Verzweiflung dann kleiner?
Diese Frage habe ich mir beim Lesen dieses wichtigen Buches oft gestellt und stellen müssen. Vergebung ist ein großes Wort und eine noch größere Geste, doch dies ist nicht jedem gegeben.

Das Buch war völlig anders als ich erwartet hatte. Ein Buch gegen das Vergessen und ein Einblick in einen Teil des zweiten Weltkrieges der mir nicht so detailliert bekannt war.

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Rezensionen von Bibliomarie:

Paartherapie auf Dänisch

Sex ist immer noch schön, aber Weihnachten ist öfter Roman von Marie Schwarzkopff

„Wenn die Kinder aus dem Haus und der Hund tot, fängt das Leben an…..“ Ist diese Volksweisheit wirklich richtig? Morten und Anna machen eine ganz andere Erfahrung. Haben sie sich auf diese Zeit gefreut, ist ihre Beziehung plötzlich aus den Fugen geraten. Missverständnisse, Ärger und die Frage „Lieben wir uns eigentlich noch?“ stehen im Raum.

Auch ein Paartherapeut trägt nicht zur Lösung der Frage bei.

Doch dann soll ein gemeinsamer Sommer auf einer kleinen dänischen Insel die Beziehung retten. Es wird ein turbulenter Sommer, der Anna und Morten vor viele Fragen und Probleme stellt.

Auch wenn der Titel und die Inhaltsbeschreibung amüsant und unterhaltend klingen und dieses Versprechen auch hervorragend eingelöst wird, habe ich sehr viel Wahres und Tiefgang in der Geschichte gefunden. Bei so mancher Szene konnte ich mir das Schmunzeln nicht verkneifen, musste mir aber gleichzeitig auch an die eigene Nase fassen.

Ja, die Autorin hat sehr Lebenserfahrung und Empathie in ihrem Roman verarbeitet und weil sie es auf so eine unterhaltsame, leichte Art macht, fühlt man sich in diesem Buch so richtig wohl. Die kleine, fiktive Insel scheint wie ein Sehnsuchtsort zu sein, an dem man wieder zu sich und zu seiner Liebe findet. So fiktiv wie Insel, soll auch der Roman sein – aber ganz ehrlich – das haben schon viele Paare so erlebt und sie werden alle sagen, so ist das wirkliche Leben.

Wer Unterhaltung möchte und auch gern einmal spontan über Szenen lachen kann und dennoch einen gewissen Anspruch an ein Buch hat, findet hier genau die richtige Lektüre.

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Rezensionen von Vicky:

Blüten sind wie die Gesichter der Pflanzen

Verlockende Blüten von Doris Kern

'Verlockende Blüten' ist ein Sachbuch der Autorin und Bloggerin Doris Kern. Außerdem bildet das Buch den zweiten Teil der Reihe 'Selbstgemachtes aus der Natur'.

Das Cover ist schön und ansprechend gestaltet, man bekommt so bereits eine erste Idee was im Buch alles verarbeitet werden wird. Das handliche Format lädt zum Mitnehmen beim Sammeln ein.

Zu Anfang erfährt man kurz einiges über essbare Blüten. Danach folgt ein Sammelkalender mit Infos Wann und Was gesammelt wird – man kann Blüten, Knospen, Früchte, Blätter und Wurzeln der verschiedenen Pflanzen sammeln. Die Hinweise zur Achtsamkeit beim Sammeln fand ich sinnvoll und die Erwähnung sehr wichtig.

Über 80 Rezepte der Kräuterexpertin Doris Kern dürfen wir kennen lernen. Darin werden Blüten verwendet die man fast überall finden der sogar im eigenen Garten anpflanzen kann. Folgende Pflanzen darf man kennen lernen: Apfel, Augentrost, Gänseblümchen, Goldrute, Heidekraut, Holunder, Johanniskraut, Kamille, Kapuzinerkresse, Kirsche, Königskerze, Lavendel, Linde, Löwenzahn, Mädesüß, Mohn, Ringelblume, Rose, Rotklee, Sonnenblume, Veilchen

Zu jeder Pflanze gibt es ein kurzes Porträt sowie ein paar Rezepte. Die schönen Bilder ergänzen die Porträts und Rezepte perfekt. Die farblich abgehobenen 'So wird's gemacht' und 'Man benötigt' Infos finde ich wunderbar und geben dem Ganzen eine übersichtliche Struktur. Die Rezepte finde ich schön gestaltet und gut verständlich beschrieben. Besonders begeistert haben mich die Tees und Oxymels sowie der Gänseblümchen-Lipgloss und der Kirschblüten-Lippenbalsam. Ich kann es gar nicht erwarten meine Lippen damit zu verwöhnen. Ich bin mir sicher auch die Muskelwohl-Salbe kommt in Kürze zur Anwendung denn diese kann man immer gebrauchen.

Die Bastelideen lassen sich bestimmt auch gut mit Kindern umsetzen. Oder zumindest kann man auf den Wiesen auf gemeinsame Sammeltour, für die selbstgemachten Dekorationen, gehen.

Das Glossar am Ende fand ich hilfreich und kann bei dem Einen oder Anderen bestimmt ein paar Fragezeichen beseitigen.

Fazit: In 'Verlockende Blüten' kann man gemeinsam mit Doris Kern die Wiesen, Felder und den Garten erkunden und die Schätze der Blüten, Knospen, Blätter und Wurzeln entdecken. Ergänzt werden die Informationen mit vielen traumhaft schönen Bildern. Die Gestaltung und Gliederung finde ich sehr übersichtlich. Doris Kern hat ein wunderbares Buch mit über 80 Rezepten erschaffen.

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