Kunden em pfehlungen
Rezensionen von KimVi:
Konnte mich leider nicht ganz überzeugen
Saved by the Single Dad – Mitch von Whitley Cox
Seit seine Frau bei einem Unfall starb, zieht Mitch seine Tochter alleine auf. Er versucht, seinen Job und das Familienleben aufeinander abzustimmen, um Jayda eine tolle Kindheit zu ermöglichen. Bei einem Fest sieht er Paige tanzen. Er ist sofort fasziniert von dieser Frau und den Gefühlen, die sich in ihrem Tanz widerspiegeln.
Er setzt alles daran, Paige kennenzulernen. Doch sie geht zunächst auf Abstand...
"Saved by the Single Dad" ist der dritte Band aus der Reihe "Single Dads of Seattle". Da die Geschichten in sich abgeschlossen sind, können sie ohne Vorkenntnisse und unabhängig voneinander gelesen werden. Zum besseren Verständnis ist es, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, sicher besser, die Reihenfolge einzuhalten, aber man kann den aktuellen Ereignissen auch so folgen.
In diesem Band stehen Mitch und Paige im Zentrum der Ereignisse. Beide Charaktere wirken sofort sympathisch. Man kann sich deshalb von Anfang an ganz auf die Handlung einlassen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm lesbar. Whitley Cox versteht es nicht nur, Handlungsorte und Protagonisten authentisch zu beschreiben, sondern auch die ganz großen Gefühle, die sich zwischen Paige und Mitch entwickeln, zu transportieren. Dennoch wirkt die Liebesgeschichte, für meinen persönlichen Geschmack, etwas zu vorhersehbar. Die Schwierigkeiten, die es zu überwinden gilt, werden zu schnell aus dem Weg geräumt. Dabei kommt es zu keinerlei überraschenden Wendungen. Es verläuft alles zu glatt und die Charaktere wirken dabei ein wenig zu "gut", was bei mir für gelegentliches Augenrollen gesorgt hat.
Insgesamt gesehen, habe ich mich beim Lesen gut unterhalten, auch wenn diese Liebesgeschichte für meinen Geschmack ein wenig zu zuckersüß und dadurch etwas unglaubwürdig wirkte. Deshalb vergebe ich auf meiner persönlichen Bewertungsskala auch "nur" drei von fünf Sternchen und die Empfehlung, sich selber ein Bild zu machen.
Rezensionen von Lilli33:
Fesselnder Psycho-Krimi
Letzte Ehre von Friedrich Ani
Fesselnder Psycho-Krimi
Inhalt:
Oberkommissarin Fariza Nasri ist zurück nach München versetzt worden, aber nicht alle Kollegen sind davon begeistert. Sie muss sich gegen böse Zungen behaupten. Der Fall der verschwundenen siebzehnjährigen Schülerin Finja Madsen macht ihr zu schaffen. Und dann wird auch noch ihre Freundin Catrin von einem Unbekannten schwer misshandelt.
Fariza lässt es sich nicht nehmen, auch hier den Täter zu ermitteln, obwohl sie wegen Befangenheit von dem Fall abgezogen ist.
Meine Meinung:
Friedrich Ani konnte mich schon öfter mit seinen ruhigen und tiefgründigen Romanen begeistern. Auch „Letzte Ehre“ ist sehr lesenswert und gibt uns Einblicke in die psychischen Abgründe von Tätern, aber auch von Polizisten, die die Verbrechen irgendwie verarbeiten müssen.
Schon in „All die unbewohnten Zimmer“ konnte man Fariza Nasri kennenlernen. Hier wird nun dieser Charakter weiterentwickelt und vertieft. Das hat mir sehr gut gefallen, denn ich finde diese Frau absolut interessant. Ihre Herkunft, ihr beruflicher Werdegang, ihre Ansichten sind besonders. Zwar wird auch in einer kurzen Sequenz auf den Vorgängerband eingegangen, aber man muss diesen nicht unbedingt gelesen haben, um der Handlung folgen zu können.
Der Roman ist aus vielen Facetten aufgebaut, die eines gemeinsam haben: Sie zeigen eine düstere Geschichte, die betroffen macht und schwer verdaulich ist. Immer wieder geht es um Männer, die nach Macht gieren, die meinen, Frauen beherrschen zu müssen und zu dürfen.
„Letzte Ehre“ ist kein hoch spannender Krimi, konnte mich aber aufgrund seiner starken psychologischen Komponenten durchaus stark fesseln, sodass ich das Buch innerhalb eines Tages gelesen habe. Ich freue mich jetzt schon auf weitere Romane von Friedrich Ani, gerne wieder mit der starken Figur Fariza Nasri.
Rezensionen von Meli:
Mutterschaft, Lebenspläne und Culinary Art
Soul Food von Elizabeth Acevedo
Emoni liebt drei Dinge: Ihre Tochter Emma, ihre Großmutter und das Kochen. Ihre 'Buela hat sie großgezogen als Emonis Mutter starb und ihr Vater nicht mehr konnte, nun hilft sie ihr auch mit Emma, während Emoni arbeitet und jeden Tag zur Schule gehen muss.
Seit sie mit vierzehn Jahren schwanger wurde, sind ihr schon sehr viele Menschen mit Vorurteilen begegnet, abfällige Blicke und anzügliche Kommentare sind ihr nicht fremd.
Ich war beeindruckt, dass sie über solchen Beleidigungen steht, aber auch erschüttert, weil sie schon so abgehärtet ist. Gleichzeitig machen ihre Erfahrungen sie mitfühlender gegenüber den Problemen ihrer Mitmenschen.
Die zweijährige Emma, die aufgrund ihres Alters nicht viel tun kann, ist Emonis Antrieb und Motivation und der Grund, warum Emoni all ihre Entscheidungen mit Bedacht treffen und genau planen muss. Emmas Vater bringt sich auch ein, denn auch wenn er ein lausiger Freund für Emoni war, gibt er sich bei ihrer gemeinsamen Tochter schon Mühe.
Ihre Zukunft ist noch etwas unsicher, Emoni hat meistens nicht viel Geld übrig und es ist auch noch nicht klar, ob sie an den Colleges angenommen wird, wo sie Culinary Art studieren möchte. Immerhin gibt es an ihrer Schule schonmal einen Kurs, den sie nach kurzem Zögern natürlich belegt hat, denn Kochen ist ihre große Leidenschaft. Der Kurs läuft aber anders als sie geplant hat, denn ihre Kreativität und Experimentierfreudigkeit sind nicht immer angebracht, wenn sie sich an Regeln halten und nach Rezept kochen muss.
Es geht nicht nur um die Verantwortung für ihr Kind, es geht auch um Familie und Freundschaft, Vorurteile und Vertrauen, Liebe und Leidenschaft. Die wirklich kurzen Kapitel des Buches haben manchmal meinen Lesefluss ein bisschen gestört, aber ansonsten habe ich hier eigentlich nichts zu bemängeln. Auch die Rezepte und die Philosophie des Kochens haben mir sehr gut gefallen.
Fazit
In "Soul Food" konnte mich die Protagonistin mit ihrer Entschlossenheit, ihrer Leidenschaft und ihrer Geschichte um Mutterschaft, College-Pläne und Kochkunst überzeugen.
Rezensionen von Ele:
Drei Frauen auf einem Hof
Wildtriebe von Ute Mank
Wildtriebe, Roman von Ute Mank, 282 Seiten erschienen bei dtv.
Ein Kampf um Selbstbestimmung, Anerkennung und Freiheit.
Das Wichtigste in ihrem Leben ist für Lisbeth der Bethchens-Hof, eine Großbäuerin zu werden, als ihre Brüder vom Krieg nicht mehr nach Hause gekommen sind, das hätte sie sich niemals träumen lassen.
Mit aller ihr zur Verfügung stehenden Kraft, versucht sie den Hof, das Erbe zu erhalten und zu mehren. Eines Tages erscheint mit Marlies eine neue Frau im Haus, die Ehefrau des Jungbauern Konrad. Marlies kann sich mit ihrer neuen Stellung nicht abfinden, sie erträumt sich ein modernes selbstbestimmtes Leben sie will und kann sich der Schwiegermutter nicht ohne weiteres unterordnen. Die beiden tragen stille Kämpfe aus. Lisbeth stellt sich vor, dass alles so gemacht werden müsse wie es schon immer war. Neuerungen die sich Marlies erkämpft werden missachtet und als schlecht empfunden. Keine der beiden Frauen will und kann nachgeben. Als Joanna geboren wird und das einzige Kind der Jungen bleibt, wird es etwas besser, doch die erwachsene Joanna hat andere Pläne und geht ihren eigenen Weg.
Die einzelnen Kapitel sind in angenehmer Leselänge, jedes neue Kapitel beginnt mit einem Großbuchstaben. Ute Mank schreibt auktorial und in einem flüssigen Stil. Etwas befremdlich fand ich jedoch die immer wiederkehrenden abgehakten Sätze, in denen das Verb fehlt, die mir den Lesefluss gehemmt haben. Die einzelnen Frauen sind hervorragend charakterisiert, tiefe Einblicke in Gedanken, Träume und Wünsche sind möglich und doch kann ich die Handlungen der Frauen, vor allem Joannas nicht immer nachvollziehen. Die männlichen Charaktere bleiben jedoch blass. Manchmal habe ich mir gedacht, was Konrad wohl über die Meinungsverschiedenheiten zwischen seiner Mutter und seiner Gattin denkt. Weder er noch sein Vater haben in irgendeiner Weise deeskalierend auf die Frauen eingewirkt. Wobei der Mann von Lisbeth auch „nur“ auf den Hof eingeheiratet hat, vielleicht war das der Grund. Da ich auch in ländlicher Umgebung lebe und mir auch aus der weiteren Bekannt- und Verwandtschaft der Begriff „Bauernstolz“ gängig ist, kann ich die Situation verstehen. Wenn ich an meine Tante denke, die auch in einen größeren Betrieb mit einer ebenso selbstbewussten Altbäuerin eingeheiratet hat, war ihr Leben doch ein ähnliches.
Die Lektüre an sich hat mich gefesselt, spannungsfrei und doch in flottem Tempo habe ich mich durch das Buch gelesen. Emotionslos aber unterhaltsam ging es dahin, völlig ohne kitschig zu sein. Innerlich zustimmend habe ich immer wieder genickt, wenn mir etwas vertraut vorkam. Ganz besonders z.B. die Dorfratschen, die jede aufregende Neuigkeit wie eine Sau durchs Dorf treiben, da hat sich bis heute auch bei uns auf dem Dorf nichts geändert.
Lisbeth kann ich gut verstehen, wurde ihr der Hof doch unerwartet zuteil, Pflichtbewusstsein und Dankbarkeit gegenüber ihren Eltern haben sie bei der harten Arbeit gestärkt, schon früh musste sie Entscheidungen treffen. Doch hätte sie den jungen Leuten, ein eigenes besseres Leben, angefangen mit einer eigenen Wohnung, im großen Haus zugestehen sollen, auch wenn sie selbst gerne noch Tracht trägt, sollte sie der jungen Frau einen moderneren Lebensstil, schicke Kleidung, ihre eigene Methode der Haushaltsführung, oder die der Kindererziehung zugestehen.
Marlies hat lange Zeit gekämpft und dann einfach resigniert, da hätte ich mir gewünscht, dass ihr Konrad, auch gegen seine Mutter, den Rücken gestärkt hätte. Kein Wunder, dass Marlies irgendwann frustriert aufgegeben hat.
Joanna habe ich nicht verstanden, als Kind wurde sie, besonders von der Mutter liebevoll umsorgt. Warum sie ihr mit solcher Kälte begegnet und sich eher der Oma anvertraut, habe ich nicht verstanden. Marlies hat stets nur das Beste für sie gewollt.
Eine interessante Lektüre, gute Unterhaltung, eine Leseempfehlung und 3,5 wo nötig 4 Sterne
Rezensionen von Hexenaugen:
spannender Roman
Der Nachtwächter von Louise Erdrich
Klappentext:
Der Nachtwächter«, der neue Roman der mit dem National Book Award ausgezeichneten Autorin Louise Erdrich, basiert auf dem außergewöhnlichen Leben von Erdrichs Großvater, der den Protest gegen die Enteignung der amerikanischen Ureinwohnerinnen vom ländlichen North Dakota bis nach Washington trug.
Meinung:
Glückwunsch zum Pulitzer Preis 2021
Ich hab mich mit der Schreibweise zuerst etwas schwer getan, aber tapfer weiter gelesen.
Aber dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
Die Protagonisten sind wirklich gut entwickelt und es fühlt sich an, als würde ich sie alle kennen.
Es ist wunderschön geschrieben und zeigt einen starken Sinn für Gemeinschaft, für Familie und für das harte Leben in Reservation in North Dakota.
Es geht um die Eliminierung" der Indianer.
Ich wollte alles über das neue Gesetz, das der Kongress verabschieden wollte, wissen und habe es nachgeschlagen.
Es ist 1953, in der Turtle Mountain Reservation im ländlichen North Dakota, und wieder einmal versucht der Kongress der Vereinigten Staaten, die Rechte der amerikanischen Ureinwohner unter dem Deckmantel der Emanzipation zu beenden.
Authentisch und erstaunlich, das sind die beiden Worte, die mir einfallen, um diesen Roman zu beschreiben.
Ich wollte sehen, wie es für diese Menschen weitergeht.
Die Geschichte ihres Großvaters ist wundervoll, ein Mann, der seine eigene Gesundheit riskierte und für das kämpfte, woran er wirklich glaubte.
Fazit:
Ein wundervolles Buch, ich bin noch immer begeistert und ich empfehle das Buch sehr gerne weiter! ;-)
Rezensionen von Petra:
Nannerl mozart
Fräulein Mozart und der Klang der Liebe von Beate Maly
Maria Anna Mozart, genannt Nannerl, war die ältere Schwester des großen Komponisten und Musikers Wolfgang Amadeus Mozart.
Die Autorin Beate Maly hat in ihrer Romanbiografie " Fräulein Mozart und der Klang der Liebe" zwar nicht ganz wahrheitsgetreu ihr Leben wieder gegeben, aber man erhält schon ein relativ gutes Bild von der Schwester Mozarts.
Nannerl war, wie ihr Bruder eine äußerst begabte Musikerin, die ihr Publikum immer wieder mit ihrer Kunst begeisterte. Nach einer längeren Reise durch Europa, bei der beide auftraten, musste sie vom Vater erfahren, dass er nur sein Sohn weiter fördern wird. Die damalige Zeit lies es nicht zu, dass eine Frau ihr leben mit der Bühne verband.
Auch in der liebe wollte ihr das Glück nicht zu fliegen. Ihre große Liebe, Franz Armand d’Ippold , darf als Direktor der Schule, an der er beschäftigt ist nicht heiraten.
Rezensionen von aon.912401633@aon.at:
Interessantes Reiseverhalten
Fräulein Mozart und der Klang der Liebe von Beate Maly
Zwei junge Leute, welche sich noch nicht lange kennen, beschließen mit einem umgebautem VW-Bus eine Reise quer durch Europa zu machen. Ohne zu ahnen, welche Schwierigkeiten in den einzelnen Ländern auf sie warten, welche Hindernisse das Zusammenleben auf engstem Raum für sie bereithält. Wunderbares Buch, erlebnisnah beschrieben, wunderschöne Fotos.
Man lernt hautnah die jeweilige Gegend und die Leute kennen. Man erfährt, wie man unvorhergesehene Hindernisse beseitigen kann. Hervorragend geschildert ist auch die Bewältigung der zwischenmenschlichen Beziehung zweier verschiedener Charaktere. Man kann beim Lesen die Begeisterung der Beiden nach einer gelungenen Hindernis Überwindung spüren, welche ihnen trotz gegensätzlicher Meinung und Auffassung gelungen ist. ein Buch, welches nicht nur Camper und Individualreisende begeistern wird.
Rezensionen von sofia:
Schönes Werk!
Lasst uns übers Leben reden: Gedichte und Aquarelle von Lukasdichtet über sozialen Druck, Selbstliebe und Mobbing. von Lukas Kofler Pellegrini
Wunderschöne Aquarelle und Gedichte die echt zum Nachdenken anregen! Schönes Werk!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von sofiaRezensionen von thomas:
Lasst uns übers Leben reden: Gedichte und Aquarelle von Lukasdichtet über sozialen Druck, Selbstliebe und Mobbing. von Lukas Kofler Pellegrini
Rezensionen von marsu:
Vorhang auf!
Kate in Waiting von Becky Albertalli
Dieser Roman ist aufgebaut wie ein Theaterstück in 80 Szenen und so passt der Titel auch wunderbar zur Geschichte. Seit ihrer Kindheit sind Kate und Andy beste Freunde. Und sie interessieren sich oft für dieselben Jungen. Doch in diesem Jahr, nach dem Sommercamp, ist alles anders. Denn im Camp haben sie Matt getroffen und der ist im neuen Schuljahr dann auch an ihrer Schule.
Kate verliebt sich in Matt, tiefer und mehr als sie vorher dachte. Und so ist sie eifersüchtig, wenn die beiden Jungen gemeinsam etwas unternehmen. Denn sie scheint sich sicher, dass auch Matt für sie Gefühle entwickelt hat. Ja, es gibt hier eine ordentliche Portion Highschooldrama, doch hey, was auch sonst, denn immer hin sind die Hauptpersonen genau in diesem Alter und auch an diese Altersgruppe wendet sich das Buch. Ich finde es wichtig, dass auch queere Liebesbeziehungen in Büchern vorkommen, allerdings muss das zurzeit in gefühlt jedem Buch vorkommen, doch hier wirkte es zum Glück nicht aufgesetzt, sondern gerade passend. Eine locker-leichte Liebeskomödie von der Ouvertüre bis zur Verbeugungsszene.









