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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von marsu:

Mehr erwartet

Die Karte von Andreas Winkelmann

Dies ist laut Klappentext wohl bereits der vierte Fall für die Verwaltungsfachangestellte Rebecca Wolf und den Polizisten Jens Kerner. Ich kenne die anderen drei Teile nicht, hatte aber dennoch nicht das Gefühl, mit den privaten Geschichten nicht klar zu kommen. So etwas ist für mich wichtig, dass man bei einer Krimireihe auch "mittendrin" einsteigen kann und nicht völlig genervt aufgibt, weil die privaten Hintergründe der Ermittler zu sehr im Fokus stehen.

A propos Fokus: ich hatte gedacht, dass hier die Fitnesstracker und die app mehr im Mittelpunkt stehen würden, doch das taten sie bis zum Ende nicht. Ja, es gibt nicht nur ein Opfer, sondern mehrere, die "getrackt" wurden, jedoch konzentrieren sich die Ermittlungen nicht nur darauf. Ein wenig mehr Fokussierung hätte dem Buch sicherlich gut getan. Denn hier geht es auch um die Suche nach dem Besitzer des abgetrennten Unterschenkels, um Drogenmissbrauch und eine Vergangenheitsperspektive, in der es um ein Mädchen geht, das von seiner Mutter schlecht behandelt wird. Am Ende wird zwar zusammen geführt, doch es bleiben mir noch zu viele Fragen offen. Fazit: nicht schlecht, aber ich hatte mehr erwartet.

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Rezensionen von Marie aus E.:

Spannend und dramatisch

Von hier bis zum Anfang von Chris Whitaker

Auf dem Cover ist folgendes Zitat abgedruckt: "Seit der Gesang der Flusskrebse hat mich kein Roman so bewegt und begeistert".
Tja, damit hatten sie mich, denn das Buch ist eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Dementsprechend hoch lag aber auch die Messlatte.
Ich nehme es gleich vorneweg: ein gutes Buch - aber der Gesang der Flusskrebse hat mich viel mehr bewegt, aufgewühlt, da kommt es für mich nicht ran.

So - jetzt aber genug im Vergleichen, nun endlich zum eigentlichen Buch.
Duchess ist dreizehn Jahre jung und lebt mit Mutter und Bruder in Armut. Selten wird sie richtig satt und auf ihr lastet die Verantwortung für die ganze Familie. Sie kümmert sich sowohl um die depressive und alkoholkranke Mutter als auch um den kleinen Bruder.
Das wird sehr eindringlich erzählt und ist furchtbar zu lesen.
Über der Familie liegt ein dunkler Schatten, Duchess Tante wurde als Kind ermordet - und das wirkt bis heute.

Dann wird der Mörder aus dem Gefängnis entlassen und die Dinge nehmen ihren Lauf...

Ein Buch über Schuld und Vergebung, eine Mischung aus Drama und Krimi, spannend und ergreifend und manchmal auch nur sehr schwer auszuhalten.

Duchess musste früh erwachsen werden, sie war mir aber trotzdem zu erwachsen dargestellt. Vielleicht muss man so sein, wenn das Leben so ist, aber sie wirkte auf mich nicht wie eine Dreizehnjährige. Trotz allem.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, spannend, dramatisch und mit einem gelungenem Abschluss - und vielleicht sind vier Sterne auch etwas ungerecht. Wenn nicht dieser Vergleich meine Erwartungshaltung so dermaßen hoch geschraubt hätte, wären es vielleicht sogar fünf geworden.
Aber im direkten Vergleich...

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Rezensionen von marsu:

Duchess Day Radley

Von hier bis zum Anfang von Chris Whitaker

Bei diesem Buch waren die Erwartungen hoch gesteckt und ich war mir unsicher, ob ich bei all dem Lob wirklich auch so angetan sein würde. Doch, ich war es. Ein zutiefst emotionales, berührendes, trauriges, hoffnungsloses, dann wieder hoffnungsvolles Buch. Eine Familie, die so viel durchmachen muss.

Die Mutter von Duchess und Robin ist depressiv, hat schon so manch einen Selbstmordversuch hinter sich. Duchess ist erst 13 Jahre, Robin 5. Sie tut alles, damit er eine möglichst normale Kindheit führen kann und stellt ihre eigenen Bedürfnisse hinten an. Sie hat mir so unendlich leid getan, die kleine, unerschrockene Kämpferin, die sich als Outlaw bezeichnet, da einer ihrer Vorfahren einer war. Die Ursprünge reichen 30 Jahre zurück. Vincent, erst 15 Jahre alt, wird verurteilt die kleine Schwester von Star getötet zu haben. Er kommt erst nach 30 Jahren aus dem Gefängnis. Walk ist inzwischen bei der Polizei und hat Cape Haven nie verlassen. Er ist eine große Stütze für Star und vor allem Duchess. Aber auch er hat Probleme. Immer, wenn man hofft, einen Lichtblick zu erhaschen, kommt es zur nächsten Tragödie. Dabei wirkt dies nicht übertrieben oder kitschig. Ein Roman, bei dem ich so dankbar für meine behütete Kindheit bin. Ein grandioser Schreibstil, eine Geschichte, die mich sicher lange nicht loslassen wird.

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Rezensionen von nil_liest:

Wie „chicken soup for the soul“ auf japanische Art.

Kleine Wunder um Mitternacht von Keigo Higashino

Immer wieder zieht mich die leise und feine Erzählkunst der Japaner:innen an und ich freue mich auch dieses Mal wieder eine wunderbare Entdeckung gemacht zu haben mit Keigo Higashino. Der Autor, der wohl für seine Krimis vielfach ausgezeichnet und weltweit bekannt geworden ist, legt mit „Kleine Wunder um Mitternacht“ eher eine märchenhafte schöne Erzählung vor als ein spannungsgeladenes Buch! Aber es lohnt sich, ist man gewillt in diese Geschichte einzutauchen.

Da sind sie nun die drei Gauner, die nach ihrem gedrehten Ding in dem verlassenen Gemischtwarenladen sitzen und eigentlich nur darauf warten wieder aus der Versenkung auftauchen zu dürfen. Aber was ist das? Plötzlich flattert ein Brief durch den Schlitz, den die 3 öffnen um dann ein handfestes Problem zu lösen, denn ignorieren lässt es sich nicht – so düster sind die Kleinkriminellen nun auch wieder nicht. Eine Frau sucht eigentlich Rat bei dem verstorbenen Besitzer des Ladens. Die Geschichte kommt ins Rollen.
Durch Zeitsprünge, durch perspektivische Wechsel und allerlei anderer Kniffe erfahren wir auch was es mit dem Laden auf sich hatte, um was es der Frau genau geht und wie die drei Halunken damit umgehen.
Eine in der Tat märchenhafte, leise nette Geschichte, die ans Herz geht. Und sehr ruhig und mit viel Bedacht erzählt wird. Mich hat sie überzeugt und ich erhoffe dem Buch noch so einige Leser:innen.
Fazit: Wie „chicken soup for the soul“ auf japanische Art.

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Rezensionen von Vicky:

Der Sinn des Lebens ist zu leben

Gefährtin des Zwielichts von Lara Adrian

‘Gefährtin des Zwielichts‘ ist ein Fantasy-Roman der Autorin Lara Adrian. Das Buch bildet die bereits den siebzehnten Teil der Reihe ‘Midnight Breed‘. Das Cover ist schön gestaltet und gefällt mir sehr gut. Beim ersten Blick konnte ich es sofort der Reihe zuordnen, der Wiedererkennungswert ist hier also definitiv gegeben und das finde ich wichtig.

Lara Adrian entführt uns in siebenundzwanzig Kapiteln wieder ein mal in ihre Welt der Vampire. Unter ‘Zu diesem Buch’ kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf den Ordenskrieger Micah, Tegans Sohn, und die Atlantidin Phaedra holen. Ich warte bereits lange auf die Geschichte rund um Micah, war Anfangs aber Aufgrund der Konstellation etwas skeptisch. Ich muss allerdings sagen die beiden geben ein tolles Paar ab, ich finde die Geschichte der beiden super. Außerdem wird auch die große Haupthandlung weitergeführt und zwar sehr spannend, wie ich feststellen muss! Ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen sondern ergründen was es mit Phaedra auf sich hat.

Ich würde jedem ans Herz legen vorher alle anderen Bände der Reihe zu lesen damit man diesen hier versteht. Ansonsten wird man an der großen Haupthandlung keinen Spaß haben. Ich kann euch versichern ihr werdet es nicht bereuen die anderen Teile zu lesen! Und he, ihr könnt alle anderen auf einmal lesen, ich musste seit 2007 immer wieder Monatelang auf die Fortsetzung warten ;-)

Fazit: Ich persönlich bin bereits seit Jahren süchtig nach dieser Reihe - unfassbar wie lange ich die ‘Midnight Breed’ Reihe bereits begleiten darf. Der Schreibstil und die Geschichte ist von der ersten Zeile an fesselnd und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Mischung aus Fantasy, Action und Liebe gefällt mir sehr gut. Ich kann es nur immer wieder sagen: Ich liebe diese Reihe! Ich werde weitere Bände bestimmt genauso verschlingen wie alle bisherigen!

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Rezensionen von brauneye29:

Gar nicht schlecht

Gefährtin des Zwielichts von Lara Adrian

Zu Inhalt:
Sibyl will endlich irgendwo ankommen, nicht mehr weglaufen, nie wieder in ihrem Auto schlafen. Und dann läuft ihr ausgerechnet Cedric über den Weg, der irgendetwas in ihr berührt. Doch er hat nicht gerade den besten Ruf, nie mehr als eine Nacht mit einer Frau. Aber sie fühlt sich so sehr von ihm angezogen, kann das gut gehen.

Meine Meinung:
Was mich an diesem Buch sehr verblüfft hat, war dass das Buch deutlich mehr Tiefe hat, als man erwartet, denn es werden Themen aufgeworfen und ohne viel Tüchlein drum drehen erzählt und das fand ich schon erstaunlich. Man merkt natürlich, dass das Buch für ein eher jüngeres Publikum geschrieben wurde, aber dennoch fühlt ich mich gut unterhalten. Ich hatte das Buch als Hörbuch und war zunächst etwas unglücklich über die Sprecher, das wurde aber im Verlauf des Hörbuchs immer besser, man gewöhnt sch auch einfach an die Stimmen.
Fazit:
Gar nicht schlecht

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Rezensionen von Gaby 2707:

Auch bei Freddy wird alles gut

Freddy Sidebottoms absolut peinliche Welt von Rebecca Patterson

Frederick „Freddy“ Sidebottom oder Fredster, wie er auch genannt wird, ist ein Junge, dem dauernd irgendwelche Peinlichkeiten passieren. Bei seiner Lehrerin im Zimmer kann er einen stinkenden Pups nicht mehr halten, im Tierpark bekommt er Affenkacke auf den Kopf und im Schwimmbad verliert er seine Badehose, als er aus dem Becken steigt.

So geht es am laufenden Band. Bis sein Opa ihm eine Anti-Peinlichkeitserfindung zusteckt, mit der er die Zeit zurück drehen kann und er endlich mal ein wirklich coller Junge ist, den seine Freunde und Schulkameraden bewundern. Doch als dieses Teil in die Badewanne plumpst, wird das Chaos nur noch größer…


Rebecca Patterson erzählt die Geschichte um Freddy Sidebottom und seine vielen kleinen Missgeschicke für Kinder verständlichen, anschaulich und sehr lebendig. Viele kleine schwarz-weiß Illustrationen ergänzen den Text auf anschauliche Weise. Immer wieder habe ich schmunzeln müssen und gehofft, dass Freddy, der ein sehr liebenswerter Junge ist, aus den verschiedenen Situationen wieder raus kommt. Schließlich lernt er, mit den peinlichen Situationen umzugehen und er merkt, dass alles halb so schlimm ist, wenn man einfach darüber hinweg sieht.

Ein tolles Kinderbuch über einen Jungen, der am Ende entschlossen seinen Weg geht.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Romatik mit viel Tiefgang

Kaputte Herzen kann man kleben von Kristina Günak

Die alleinerziehende Louisa hat in ihrem Alltag in München viel um die Ohren.Nicht nur das sie alleine die 8jährige Amelie kümmmert-weil der Vater sich nicht im Stande sieht sich um sein Kind zu kümmern.Er schafft es ja noch nicht mal den regelmässigen Unterhalt zu überweißen.Sie hat auch noch einen anstrengenden Beruf-Hebamme.

Eigendlich der schönste Beruf der Welt -wenn da nicht die wenige Zeit für die Gebärenden währe,die sie wie Nummern abarbeiten muß.Zudem verlangen die Lehrerinnen und anderen Supermütter aus der Klasse ihrer Tochter immer wieder von ihr einiges ab.Dazu kommt das Louisa kaum Zeit für ihre Tochter,noch für sich hat.Dann macht ihr der schmerzende Rücken Probleme und Louisa braucht unbedingt eine Auszeit.Sie fährt zu ihrer Tante Mimi nach St.Peter-Ording-wo sie auf etwas Erholung hofft.Doch Louisa hat seit Jahren kaum Kontakt zu ihrer Tante,auf Grund eines Streites in der Vergangenheit,ist die Lage sehr angespannt.Für Amelie ist ein Erlebnis auf dem Hof der Tante und sie findet schnell Freundinnen.Als es Louisa wieder schlecht geht und sie am Strand auf einige Frauen trifft -ändert sich alles.Da merkt sie das auch die Frauen einige Bürden zu tragen haben.Das gemeinsame Klönen was die Frauen sich Freitags am Strand gönnen hilft ihnen viel.Den gemeinsam bekommt man vieles besser hin.Für Louisa eine ganz neue Erfahrung,den in München hat sie keine Freundin.Da es ihrem Rücken nicht besser geht hat Louisas Tante Mimi ihr einen Termin bei dem Osteopath Tom gmacht.Und Louisa merkt das der als Weiberheld verschriehene Tom auch wie die Frauen und sie Probleme hat und Verantwortung übernommen hat…….

Die Autorin Kristina Günak hat einen tollen mitreißenden Schreibstil.Ich habe an Louisas Seite alles so hautnah miterlebt und war als stiller Betrachter dabei.Ich habe die Sorgen der verschiedenen Frauen am Strand miterlebt und ihre Sorgen begleitet.Mir hat die Geschichte super gefallen,auch aktuelle Themen wie das fehlen der Hebammen,Demenz und die Homosexuellität wurden angesprochen.Und ich war sehr froh als Louisa und ihre Tante Mimi endlich das Ungeheuer der Vergangenheit besiegen konnten.Die verschiedenen Charaktre haben mir alle sehr gut gefallen,jeder für sich war einzigartig und machten die Geschichte rund.Sehr gerne 5 Sterne-wobei wenn es gehen würde, hätte ich gerne mehr gegeben.

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Rezensionen von April1985 :

Sehr spannungslos und nüchtern

Girl A von Abigail Dean

Schon lange hat mich kein Klappentext mehr so sehr angefixt wie es bei Abigail Deans Girl A der Fall war. Es ist die Geschichte eines Mädchens, einer jungen Frau, das unfassbar schreckliches und grausames durchmachen musste - Gewalt und Missbrauch im eigenen Elternhaus. Doch Lex ist stark, sie kann sich und ihre Geschwister aus dem Gefängnis befreien.

Als Jahre später ihre Mutter während der Haft verstirbt und Alexandra ihr Erbe antritt, sieht sie sich plötzlich wieder mit den Albträumen ihrer Kindheit konfrontiert.

Ich war wirklich unglaublich gespannt darauf auf welche dramatische und emotionale Reise uns Abigail Dean mitnimmt. Welche Schrecken uns im Horrorhaus erwarten. Wie sich Lex und ihre Geschwister entwickelt haben und welche Ängste sie nach wie vor begleiten. Einen packenden und fesselnden Thriller habe ich mir erhofft, der mich tief in die Psyche der Täter und Opfer eindringen lässt. Leider muss ich aber sagen, dass ich das Hörbuch bei der Hälfte abgebrochen habe.

Da war zunächst einmal Abigail Deans Stil, mit dem ich nicht so wirklich warm werden wollte. Die Autorin erzählt Lex Geschichte sehr emotionslos und kalt. Ich konnte Lex und ihre Gefühle nicht greifen. Sie blieb mir als Charakter irgendwie fremd, was auch damit zusammen hängt, dass mir die Ereignisse aus Lex Vergangenheit zu wenig heraus gearbeitet wurden. Außerdem fehlte mir irgendwie die düstere, beklemmende Atmosphäre, die es bei Thrillern dieser Art aber meines Erachtens braucht, um voll und ganz eintauchen zu können. Dabei fand ich den Anfang noch recht vielversprechend. Ab dem Zeitpunkt als Lex als Verwalterin des Erbes der Reihe nach ihre Geschwister aufsucht, um die Nachricht vom Tod der Mutter zu überbringen, wurde es mir dann aber irgendwie zu konfus und - was mich auch schon zum nächsten Punkt bringt - zu spannungslos. Ich hatte über weite Strecken das Gefühl auf der Stelle zu treten, es ist nichts von Bedeutung passiert und die teilweise sehr langen und ausschweifenden Kapitel, die dann auch noch Zeitsprünge beinhalten, haben es mir schwer gemacht am Ball zu bleiben. Ich fühlte mich regelrecht gelangweilt, was auch Verena Wolfien, die Sprecherin des Hörbuches, nicht wirklich ändern konnte. Ihre Lesung war passend monoton, genau wie die geschilderten Ereignisse und Dialoge im Buch. Da ich mir das ganze keine 12 Stunden lang antun wollte und ich auch nicht davon ausgehe, dass sich noch groß etwas geändert hatte, was Spannung und Atmosphäre betrifft, habe ich beschlossen, Lex Geschichte zur Halbzeit abzubrechen.

Fazit
Hier ist er also. Mein erster persönlicher Flop des Jahres. Dabei habe ich mir wirklich viel von Girl A erhofft, entspricht das Buch doch meinen Beuteschema, was Thriller angeht. Autorin Abigail Dean konnte mich mit ihrer Umsetzung allerdings gar nicht überzeugen. So können wir als Leser nur erahnen, welch schreckliches Martyrium Alexandra in ihrer Kindheit durchleben musste. Leider war für mich alles zu oberflächlich dargestellt. Emotionen kamen bei mir gar nicht an und das ganze war dazu sehr spannungslos und nüchtern erzählt. Da ich nicht davon ausgegangen bin, dass mich das Buch noch abholen kann, habe ich beschlossen Lex' auf ihrer Reise in die Vergangenheit nicht weiter zu begleiten und das Hörbuch bei der Hälfte abgebrochen.

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Rezensionen von Vicky:

Einen Schicksalsberg besteigt man nie alleine

Wer Flügel hat, braucht keine Beine von Christina Wechsel; Julia Heyne

'Wer Flügel hat, braucht keine Beine' ist eine Biographie von Christina Wechsel.

Das Cover ist nett gestaltet. Normalerweise mag ich solche mit echten Menschen nicht aber bei Biographien passt es natürlich ausgezeichnet. Ich finde das Cover auch mutig, und genau deswegen gut so wie es gemacht wurde.

Das Buch umfasst ein Intro, fünf Kapitel und ein Outro. Jedes Kapitel beinhaltet verschiedene Abschnitte mit Titel und einem Spruch.

Das Intro startet direkt mit dem Unfall. Ein interessanter aber auch heftiger und zugleich spannender Einstieg, man muss unbedingt weiterlesen um zu erfahren wie es dazu kam und was danach passiert. Im ersten Kapitel wird es erst mal ruhiger und wir erfahren etwas über die Kindheit und Jugend von Christina. Diese Erzählungen sind nicht zu ausführlich aber dennoch so, dass man sich auskennt und einen ersten aber bereits guten Eindruck von Tina bekommt.

Danach begleitet man sie auf ihrem Weg zur Weltreise, und der Reise selbst. Das ruft in mir sofort mein Fernweh wach! Nach Australien und Neuseeland wollte ich auch immer schon mal. Durch das Buch und die Geschichte erkennt man viel, und lernt vielleicht kleine Dinge mehr zu schätzen. Aber auch die Ansicht zur Angst fand ich interessant. ‚Denn man kann sich vor der Angst fürchten und warten bis sie vergeht, oder aber man kann die Angst annehmen und mit ihr gehen, und so das Leben leben welches man will.‘ Wertvoll fand ich auch die Idee mit dem Worst-Case und dem Best-Case-Szenario - wir bestimmen worauf wir unsere Aufmerksamkeit und Energie leiten, diese Idee fand ich interessant, inspirierend und vor allem wichtig.

Ich möchte noch aus dem Buch zitieren: ‚Aber es hat seine Gründe, weshalb wir unsere Zukunft nicht kennen. Umso wichtiger ist es, jeden einzelnen Moment bewusst zu ERLEBEN und zu fühlen, bewusst im Hier und Jetzt zu sein. Wenn unsere Gedanken in der Vergangenheit oder Zukunft herumschwirren, verpassen wir die Gegenwart mit all ihren Facetten.‘

Fazit: Das Buch vermittelt Lebensfreude, Hoffnung und Dankbarkeit. Durch Tina habe ich erkannt dass wir jeden Tag für viel mehr dankbar sein sollten, für all die kleinen Dinge die wir als selbstverständlich ansehen und normalerweise überhaupt nicht darüber nachdenken, oder je auf die Idee kämen sie in Frage zu stellen. Jeder Tag, an dem es einem gut geht und an dem der Körper all das tut, was er eben so tun soll, ist ein Tag für den man dankbar sein sollte!

Christina Wechsel ist eine unglaublich lebensfrohe und inspirierende Persönlichkeit! Ich finde das Buch ist unglaublich mutig und inspirierend geschrieben. Es ist ungeschönt aber trotzdem unglaublich positiv, lebendig, dankbar und lebensfroh. Abschließen möchte ich mit einem Satz aus ihrem Buch (ich weiß, ich hatte bereits einige aber ich finde das Buch so toll!): ‚Es geht nicht darum, was mir passiert ist, sondern wie ich darauf reagiert habe und weiterhin reagiere.‘

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