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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Streiflicht:

Beklemmend real

Das Gebot von Sunil Mann

Bei diesem Buch bin ich hin- und hergerissen. Ich fand es wirklich gut zu lesen und es war auch megaspannend, zugleich aber sehr beklemmend. Das Thema Attentäter und Islamisten hat mich sehr bedrückt und daher war ich irgendwie auch froh, als das Buch fertig gelesen war. Andererseits spricht es ja auch für den Autor, wenn er es schafft, so eine Atmosphäre zu erzeugen und den Leser so mitfühlen zu lassen.

Das Buch hat mich tief beeindruckt zurückgelassen und ich habe noch lange darüber gegrübelt.
Ich kannte bisher kein Buch des Autors, war aber schnell drin im Geschehen. Ich nehme an, es wäre noch schöner gewesen, wenn man die Geschichte der beiden Ermittler, der Hauptfiguren Marisa Greco und Bashir Berisha, besser gekannt hätte, weil man das Vorgängerbuch „Der Schwur“ auch gelesen hat. Aber auch als Quereinsteiger kommt man gut zurecht und hat Freude am Lesen.
Der Fall ist hochspannend und verzwickt, man kann richtig mitfiebern. Es ist auch blutig und brutal und man hat den Eindruck, man erlebt mit, was die Figuren denken und fühlen, tun und planen. Das mochte ich sehr, denn alles wirkte so authentisch. Wer es spannend und realitätsnah mag, ist hier genau richtig.

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Rezensionen von Streiflicht:

Offen und ehrlich

Morgens Zirkus, abends Theater ... und zwischendurch ganz großes Kino von Janina Kürschner

Familienleben kennt ja jeder und ich finde, es ist immer auch spannend zu erfahren, wie es bei anderen so läuft. Ich wollte das Buch gerne für meine Schwester, die gerade Mama geworden ist, aber natürlich musste ich es vorher selbst lesen…
Das Cover und die Illustrationen sind mir gleich ins Auge gefallen.

Ich mag es sehr, wie modern und zugleich sehr ansprechend es gestaltet ist. Und ich finde es gut, dass noch Raum für eigene Gedanken und Interpretationen bleibt.
Sofort aufgefallen ist mir die herrlich unaufgeregte und so normale Art der Autorin. Und ich fand ihre Ehrlichkeit und Offenheit toll. Es ist, als würde eine Freundin erzählen, so nah und aus dem Leben gegriffen. Viele Gedanken haben mir sehr gut gefallen und waren mir sehr nah aus dem eigenen Erleben und Leben. Ich mag es, dass die Kinder nicht nur gefördert, sondern auch gefordert werden. Jeder sollte in einer Familie seinen Beitrag leisten. Auch die Beschränkung der Medienzeit finde ich richtig und wichtig.
Zwei Kapitel mochte ich besonders: das über das Geld, da erkannte ich auch unsere Familien wieder und musste mehrfach schmunzeln, und das über die Dankbarkeit. Dankbarkeit zu sein, ist wohl das wichtigste, nur so kann auch Zufriedenheit und daraus Glück entstehen, denke ich.
Auch der zweite Teil des Buchs war gut. Ich fand es interessant, mehr über die Vergangenheit der Autorin zu erfahren. Was sie geprägt hat und wie sie zum Glauben gefunden hat. So lernt man sie noch besser kennen und verstehen. Ein tolles Buch, das man auch nebenbei lesen kann, weil die einzelnen Geschichten so kurz sind. Perfekt für alle Eltern.

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Rezensionen von judith1:

Fesselnd von Anfang an!

Philomena und das gestohlene Leben von Rainer M. Osinger

”PHILOMENA und das gestohlene Leben” Großartiger Roman der nicht nur junge Menschen sondern absolut auch erwachsene Leute anspricht! In einer Welt die auf Leistung, Effizienz und Profit ausgerichtet ist, zählen Herz und Liebe leider nur noch wenig. Die Hauptprotagonistin nimmt das aber nicht einfach so hin… Einfach wunderbar mit welchem Mut und welcher Charakterstärke dieses Junge Mädchen die Welt zu verbessern versucht.

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Rezensionen von Streiflicht:

Düsteres Schweden

Schwedensommer von Jesper Lund

Ich lese total gerne Romane skandinavischer Autoren oder Bücher, die dort spielen. Ich mag die düstere Atmosphäre und die oft so finsteren Gedanken und Gestalten, die einem da begegnen. Selbst im Sommer ist es in Schweden mörderisch und es wird richtig spannend. Vom gleichen Autor hatte ich bereits unter seinem Klarnamen Jobst Schlennstedt einen Krimi gelesen, der mir gut gefallen hatte.

Daher war ich umso neugieriger.
Der Auftakt ist vielversprechend. Es passieren viele Dinge, man lernt viele verschiedene Leute und Situationen kennen. Wie sie alle zusammenhängen, weiß man als Leser noch nicht, aber das macht umso neugieriger. Man weiß auch noch nicht, was damals in der Vergangenheit passiert ist und wie alles zusammenhängt. Erst nach und nach entwirren sich die Fäden des Netzes, in das sich die Familie des Opfers verstrickt hat. Als Leser hat man bis zuletzt nur eine vage Ahnung, was passiert sein könnte und rätselt immer weiter. So mag ich es!
Dieses Buch zeigt, dass auch deutsche Autoren düster und geheimnisvoll, skandinavisch gut schreiben können! Gerne mehr davon!

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Kein Muss für Thrillerfans

Die Karte von Andreas Winkelmann

Ein kurzes und typisches Winkelmann-Vergnügen, aber kein Muss für Thrillerfans.

Im vierten Band der Thrillerreihe um Kerner und Oswald geht es um einen, in sich abgeschlossenen, brisanten Fall: Joggerinnen werden auf ihren Laufrunden grausam ermordet. Der Einstieg ist packend: Jens Kerner geht den neuen Fall gewohnt zielorientiert und hartnäckig an, bis etwas passiert, womit er nie gerechnet hätte.

Nur mit Unterstützung schafft Kerner es, fokussiert zu bleiben, während sich immer mehr Verstrickungen in dem Fall auftun. Schließlich kann Kerner nicht länger die aufkommenden Gefühle verdrängen und verliert sich in Schuldzuweisungen und festhängenden „Was wäre, wenn…" Fragen. Ein Fall, indem es für alle Beteiligten auf eine emotionale Reise geht, die alles verändern wird.

Thematisiert werden starke Frauen, die sich von Männern nichts gefallen lassen, Drogensucht, GPS-Tracking und die Schattenseiten der sozialen Medien. Schreibstil, Handlung und Figuren sind authentisch und gekonnt konstruiert und der Grund, warum Winkelmann’s Thriller Vergnügen machen. Für Auflockerung sorgen die verschiedenen Blickwinkel, die zwischen den Ermittlern, Opfern und dem Täter wechseln. Mir fehlte am Ende jedoch die Erklärung zum genauen Motiv der Taten, als dürfte man nach den letzten Seiten nicht mehr allzu genau über die Geschichte nachdenken. Deshalb hatte ich beim Lesen zwar Spaß, aber die Geschichte wird mir nicht in Erinnerung bleiben.

Auch als Winkelmann-Neuling kann man in die Reihe einsteigen. Besser ist es aber natürlich, wenn man die Charaktere bereits kennt und ihre Entwicklung nachvollziehen kann. Ich empfehle das Hörbuch zu hören. Charles Rettinghaus verleiht dem Täter eine angsteinflössende Aura und transportiert Emotionen beispielhaft zum Zuhörer.

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Rezensionen von La Calavera Catrina:

Wissen spielerisch vermitteln

Wieso? Weshalb? Warum? Band 16 - Tiere im Einsatz von Andrea Erne

In Band 16 von Wieso? Weshalb? Warum? geht es um tierische Helfer des Menschen und ihre Einsatzfelder: bei der Polizei, in Rettungsgebieten und anderen Ländern. Man erfährt wie Pferde, Hunde, Ziegen, Kaninchen, Ratten und viele andere Tiere dem Menschen helfen und sich in unterschiedlichsten Umgebungen und Situationen zurechtfinden.

Wiederkennung bietet das niedliche Alpaka, dass auf jeder Doppelseite zu finden ist und über eine Sprechblase Humorvolles und Interessantes beisteuert.

Die Idee, wie sich dem Thema genährt wurde, ist durchaus gelungen. Was auf den ersten Blick vierjährige überfordern mag, bietet in Wahrheit viele Entdeckungsmöglichkeiten und garantiert mehrmaliges Angucken und Spaß beim Wiederentdecken. Oben steht immer eine Frage, die dann mithilfe von realistischen und detailreichen Illustrationen und kleineren Textblöcken bestmöglich beantwortet wird. Dabei sind die Klappen ein spielerisches Element, das zudem Spannung erzeugt, was sich dahinter verbergen könnte. All dies macht die Buchreihe so beliebt und auch dieser Band ist absolut empfehlenswert.

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Rezensionen von Lagoona:

Urlaubsfeeling pur

Mit dir leuchtet der Ozean von Lea Coplin

Penny wollte ursprünglich mit ihrer besten Freundin Nathalie gemeinsam nach Fuerteventura fliegen, um dort in einem Ferienclub zu arbeiten.
Nathalie bricht sich dann aber das Bein und Penny ist gar nicht wohl dabei dieses Abenteuer alleine auf sich zu nehmen.
Zum Glück bekommt Penny eine Patin namens Helena für die ersten zwei Wochen zur Seite gestellt, die ihr den Start ein wenig erleichtern soll.

Helena scheint eine echte Frohnatur zu sein. Sie ist immer gut gelaunt und sieht die Welt einfach leicht und locker, zudem ist sie auch noch sehr beliebt. Als Helena Penny dann aber ihren Freund Milo vorstellt, der ebenfalls im Club arbeitet, scheint das Chaos fast perfekt zu sein.
Penny und Milo kennen sich. Eins ist klar, es wird nicht leicht Milo hier aus dem Weg zu gehen. Nach all den Jahren steht diese eine Sache von damals aber immer noch zwischen den beiden.


Für mich ist "Mit dir leuchtet der Ozean" etwas sehr besonderes, da ich selbst vor langer, langer Zeit in genau so einem Ferienclub auf Fuerteventura
gearbeitet habe. Vielen Erinnerungen an damals wurden durch Pennys und Milos Geschichte in mir wieder wachgerüttelt. Erinnerungen an eine schon fast vergessene Zeit. Ich danke Lea Coplin für diesen wunderbaren Ausflug in meine eigene Vergangenheit und für das sommerliche Urlaubsfeeling, welches das Buch einfach mit sich bringt.




Mein Fazit:

Wie schon erwähnt, hat mich dieses Buch ganz besonders berührt und mich an meine eigene Zeit auf Fuerteventura erinnert.
So oft hatte ich ein Schmunzeln im Gesicht bei all den Dingen, die Penny im Solana Sunshine Club erlebt.
So oft habe ich gedacht: " ja, ganz genau so ist es".
Mir hat die Geschichte von Penny und Milo richtig gut gefallen.
Dieses Buch ist eine ganz wunderbare romantische, herzerfrischende Urlaubslektüre und bringt einem auch einen Hauch Sommerfeeling nach Hause, auch wenn man nicht verreisen kann.

Mein Daumen geht ganz klar nach oben und ich gebe 5 gute Sternchen

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Rezensionen von Silvia :

Assolutamente da leggere!

Lasst uns übers Leben reden: Gedichte und Aquarelle von Lukasdichtet über sozialen Druck, Selbstliebe und Mobbing. von Lukas Kofler Pellegrini

Un libro dai profondi messaggi che aiuta a riflettere su se stessi e su ciò che ci circonda. Consigliatissimo! Non vedo l'ora di leggere il prossimo :)

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleserin Annika (13 Jahre, Telfs)

Ferryman - Der Seelenfahrer (Bd. 1) von Claire McFall

Testleserin Annika (13 Jahre, Telfs)

Das Buch Ferry Man ist leicht zu lesen, sowie leicht zu verstehen. Es beinhaltet eine schöne Liebesgeschichte und einen kurzen Einblick darin, wie sich die Autorin das Leben nach dem Tod, oder besser gesagt den Weg dorthin, vorstellt. Es sind kurz anhaltende, spannende Momente in der Geschichte aufgereiht, die mich persönlich aber nicht erreicht haben.

Vielleicht ergeht es anderen da anders, aber ich fand das Buch insgesamt nicht sehr spannend geschrieben.

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Rezensionen von nanu?!:

Zu den Waffen!

Ferryman - Der Seelenfahrer (Bd. 1) von Claire McFall

Ruby kann es kaum erwarten, der alljährliche LARP steht an. Doch um mit ihrem Team eine Chance auf den Sieg zu haben, brauchen sie noch unbedingt einen Mitspieler. Da fragt sie ihren Zockerkumpel Ben, dem sie ihre Leidenschaft für Rollenspiele aber bisher verschwiegen hat. Ben ist neugierig und sagt sofort zu.

Jetzt muss Ruby nur noch ihren Ex Henrik auf dem LARP aus dem Weg gehen, denn der hat noch ein Hühnchen mit Ruby zu rupfen. Der Sommer verspricht turbulent zu werden.

Das Buch fand ich aus mehreren Gründen toll.
Zum einen gibt es eine Menge Action. Ruby und ihre Teamkollegen nehmen wie jedes Jahr zusammen am LARP, einem Fantasy-Rollenspiel-Event, teil. Dort schlüpfen sie in ihre selbst entwickelten Figuren, müssen eine Menge Quests bestehen, Insignien sammeln und epische Kämpfe austragen.
Es ist einfach ständig Bewegung da, immer passiert irgendwo etwas und nicht eine Sekunde kann Langeweile aufkommen.
Da das Thema LARP für mich völlig neu war fand ich es toll, dass ich als Neuling auf dem Gebiet, Ben zur Seite gestellt bekomme. Denn auch er ist ein blutiger Anfänger was LARPs angeht und mit ihm zusammen habe ich alles wichtige, worauf es beim LARP ankommt, erklärt bekommen. Das fand ich super gelöst.
Mit dem Buch kriegt man richtig Lust, auch mal an solch einem Event teilzunehmen. Es klingt nämlich toll was die Autorin beschreibt: Wie über die Jahre starke Freundschaften entstehen, wie alle durch ihre Leidenschaft zum Spiel miteinander verbunden sind. Wie sie als Gemeinschaft oder in Teams die kühnsten Abenteuer bestehen. Dass jedes Alter willkommen ist und sogar schon die Kleinsten im Spiel mit eingebunden werden und eine Rolle bekommen. Die selbstgemachten Kostüme, die Waffen, die Feste und alles andere was dazu gehört.

Zum anderen gibt es natürlich eine kleine, süße Liebesgeschichte mit ordentlichem Durcheinander. Aber hier möchte ich nicht näher darauf eingehen um nicht zu viel zu verraten.

Der Stil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Man kann richtig in der Geschichte versinken, es gibt in der Handlung ständig Abwechslung und einen Bösewicht, über den man sich als Leser ziemlich fies ärgern kann. Die Fantasie, mit der die Spieler ihre Figuren spielen, hat mich sehr amüsiert. Ich musste öfter laut auflachen. Das Buch hat mir richtig Spaß gemacht. Davon gerne mehr :)

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