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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von HEYN Leserunde, Irmgard Mandl-Mair:

Keine Leichtigkeit des Seins

Der Kolibri von Sandro Veronesi

Der Beginn des Buches macht neugierig! Worin besteht die Lebensgefahr, welche Lebensgeschichte steckt hinter Marco Carrera? In den nachfolgenden Seiten werden die Lebensgeschichten und -lügen der einzelnen Familienmitglieder aufgerollt. Das Buch vermag mich leider nicht zu fesseln, zwischendurch hat es Längen, es beiseite zu legen gelingt aber auch nicht.

Das Durchhalten bis zum Ende lohnt sich, dieses ist berührend authentisch und versöhnlich.

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Rezensionen von HEYN Leserunde Manfred Angerer:

Lebensgeschichte komplex erzählt

Der Kolibri von Sandro Veronesi

Die Lebensgeschichte des Arztes Marco Carrera, erzählt in kurzen oder längeren Rückblicken, verschiedenen Briefen auch an die unerreichte Geliebte, Gesprächen mit dem Psychoanalytiker, und all das in Zeitsprüngen, versehen mit dem Datum oder Jahr des erzählten Geschehens, wodurch eine zeitliche Einordnung etwas erleichtert wird.

Den Versuch, mir bei jedem Abschnitt zu vergegenwärtigen, an welche Schilderung dieser anknüpft, habe ich bald aufgegeben, es hätte für eine graphische Darstellung eines sehr großen Blattes Papier bedurft. Ich glaube, es war dieses literarisch möglicherweise durchaus wertvolle Stilmittel der ständigen thematischen und zeitlichen Wechsel sein, der mir das Eintauchen in die Geschichte/n ebenso erschwert hat, wie die zwar sprachlich großartigen aber dem Leseverständnis eher abträglichen teilweise über Seiten sich hinwegschleppenden Sätze.

Ja, und die (Familien- und Lebens) Geschichte selbst ist über weite Strecken nichts besonders Außergewöhnliches. Erst ab der Mitte des Romanes kommen einige Entwicklungen auf, die in mir Neugier geweckt haben, das Buch mit gewisser Spannung zu Ende zu lesen. Und das war dann richtig erbaulich, auch wenn am Ende des Lebens von Marco Carrera, so wie bei jedem von uns, sein Tod steht.

Eine durchaus ansprechende Lektüre, aber nicht leicht genug für ein Lesen am Strand, sondern eher für ruhige (Lese)Zeiten in einem Wald oder einem gemütlichen Sofa, um, losgelöst von Alltagsgeräuschen, Satz für Satz wirken zu lassen.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Maria Dörfler:

Ein ganz normales, seltsames Leben

Der Kolibri von Sandro Veronesi

Das Leben des Marco Carrera ist geprägt von manchmal seltsamen Zufällen, Brüchen, Sehnsüchten, Schwierigkeiten und doch einer Form von Treue zu sich selbst und für ihn wichtigen Menschen. In manchen Zeiten verausgabt er sich total in der Aufopferung für seine Familie und doch scheint er immer wieder an dem, was ihm an großem Glück vorschwebt, vorbei zu gleiten.

Einer (vermeintlich) großen Liebe ein Leben lang nach zu träumen hat schon auch etwas von selbst gewähltem Leiden.
Teilweise sehr spannend zu lesen, war es für mich doch mühsam - ich musste die Lektüre oft unterbrechen - die Zeitsprünge der Erzählung mit zu machen. Ich habe nicht wirklich einen Sonn darin gefunden.
Dass kaum die Rede von seinen Gefühlen in der Achterbahn seines bewegten Lebens die Rede ist, macht die Geschichte eher reizvoll. Am ehesten zeigt er in den Briefen "an die ferne Geliebte" seine Gefühle, seine Zerrissenheit. Doch etwas seltsam ist die Geschichte mit seiner Enkelin und zu dem Analytiker....
Das selbst gewählte, selbst inszenierte (?) Ende seines Lebens hinterlässt für mich auch etwas zwiespältige Gefühle. Alles zusammen scheint fast ein wenig viel für ein einziges Leben.

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Rezensionen von Lesehörnchen99:

Die Macht der Nachricht

Nachrichten von Männern von Anika Decker; Katja Berlin

Männer. Man kann nicht mit ihnen, aber ohne sie ist auch schwer ... zumindest die Kommunikation. Gerade im Moment kann man ja sehr schwierig welche in freier Wildbahn treffen, da müssen die sozialen Medien für die Unterhaltung herhalten ...

Und in dem Buch von Annika Decker und Katje Berlin sind sie alles versammelt.

Die Männer, die abtauchen, die Männer die ihre romantische Ader entdeckte, die die in ihrem früheren Leben Diktatoren waren, Stalker und und und.
Was habe ich gelacht, aber eigentlich bin ich auch erschrocken, wie wahr es doch ist.
Bei einer Taxifahrt, beim Lesen diversen Nachrichten kamen die beiden Autorinnen auf die Idee des Buches. Und wie alle Bücher dieser Art ist es in Dosen genossen ein wahrer Lesespaß. Am Stück gelesen langweilt es dann doch, denn wenn wir ehrlich sind, ähneln sich die Männer doch alle.
Mich hat das Buch jedenfalls sehr amüsiert, ich empfehle es nicht in der Öffentlichkeit zu lesen, denn ich musste schon oftmals sehr lachen und das wiederum könnte peinlich werden. Ansonsten eine amüsante Art sich Zeit zu vertreiben.

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Rezensionen von Lesehörnchen99:

Neuanfang

Der Himmel ist hier weiter als anderswo von Valerie Pauling

Felicitas, Fee, ist Geigerin und Mutter von vier Kindern. Als ihr Mann plötzlich verstirbt und sie auch noch aus ihrer Wohnung muss, startet sie einen Neuanfang im alten Land.

Mich sprach das Cover schon an, obwohl ich anhand des Covers eher ein schwierigeres Buch erwartete, bekam ich eine sehr berührende, romantische Geschichte.

Fee und ihre Kinder sind tolle Menschen, jeder auf seine Art. Das Leben, der Neuanfang im alten Land ist nicht immer einfach, aber was im Leben ist schon einfach. Ich fand die Geschichte sehr authentisch mit haben natürlich die bewegenden und auch die romantischen Teile des Romans sehr gut gefallen, dazu noch das traumhafte Setting in einem der schönsten Flecken Deutschland und ein wunderschöner Unterhaltungsroman ist entstanden den ich sehr gerne gelesen habe. Ein flüssiger Schreibstil, nette Charaktere und eine schöne Umgebung, dazu noch die berührenden Elemente der Geschichte und ich habe mich sehr gut unterhalten und das Buch sehr gerne gelesen. Ich kann es jedenfalls nur empfehlen.

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Rezensionen von miriamf:

Super interessante Lektüre!

Wahre Kriminalgeschichten aus Innsbruck von Ewald Strohmar-Mauler

Als geborene Tirolerin bin ich dankbar dafür, in einem relativ sicheren Land leben zu dürfen. Über schwere Verbrechen hört man in Innsbruck selten etwas, doch als Geschichtsinteressierte und True-Crime-Fan hat mich dieses Buch Ende letzten Jahres in der Wagner'schen trotzdem sofort angesprochen.
Alles in allem hat mir „Wahre Kriminalgeschichten aus Innsbruck“ sehr gefallen.

Insbesondere fand ich toll, dass der Autor einen wirklich auf eine Reise in die Vergangenheit mitnimmt und gekonnt die kriminelle / rechtliche Geschichte der Stadt ab dem Mittelalter erzählt. Man merkt sofort, dass Ewald Strohmar-Mauler ein begabter Fremdenführer ist. Das Buch bringt einem viel Neues über Innsbruck bei und stellt sicher, dass man beim nächsten Spaziergang durch die Altstadt und die Maria-Theresien-Straße so manches Gebäude und manche Sehenswürdigkeit aus einem komplett neuen Blickwinkel betrachtet.
Der einzige Kritikpunkt für mich ist, dass das Buch in typisch deutschsprachiger Weise in sehr verworrenen und langen Sätzen geschrieben ist, was deshalb leider den Lesefluss etwas erschwert. Deswegen muss man den ein oder anderen Absatz schon zweimal lesen, um die Informationen tatsächlich gut aufnehmen zu können. Allerdings würde ich dieses Buch dennoch jeder Innsbruckerin und jedem Innsbrucker empfehlen! Ich werde mir definitiv irgendwann auch die anderen Bücher in dieser Serie anschauen!

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Rezensionen von Petra Sch.:

gelungene Fortsetzung um Nell und Monty und die fantastischen Tiere der Anderwelt

Die Farm der fantastischen Tiere: Einfach unbegreiflich! von Michael Peinkofer

4,5 Sterne

Die Zwillinge Petronella und Montgomery, von allen nur Nell und Monty genannt, verbringen immer noch die Ferien bei ihrer Tante Ally auf Dragonford, die eine HMK, eine Hüterin magischer Kreaturen, ist.
Diesmal müssen die Kinder auf einen jungen Greifen namens Merlin aufpassen, während dessen Eltern und Tante Ally auf einer Mission unterwegs sind.

Doch auf junge Greife aufzupassen, ist schwieriger als gedacht.


Meine Meinung:
Auch der zweite Teil der Farm der fantastischen Tiere bringt wieder ein fantasievolles und spannendes Abenteuer.
Dass das Aufpassen auf Merlin chaotisch wird, hatte ich mir schon gedacht - doch dass Greife einen Instinkt haben, Edelsteine zu finden, und junge Greife diesen nicht unterdrücken können, bringt die Zwillinge wieder in der Anderwelt in Gefahr.
Der böse Professor Prospero, dessen Sohn Ayax und die fiesen Grimmlinge haben es mal wieder auf das magische Tier abgesehen und die Zwillinge geraten auch in dessen Fänge. Es war wieder eine fesselnde Rettungsaktion, bei dem man mit den Kids mitgefiebert hat, und zum Glück geht alles gut aus.

Die vielen magischen Wesen sind wieder einfach wundervoll gezeichnet und regen die Fantasie an, und auch von dieser Geschichte war ich total verzaubert.
Viele wichtige Themen werden wieder kindgerecht verarbeitet: Familie, Freundschaft, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft.
Viele detailreiche schwarz-weiß Illustrationen, auf denen es viel zu entdecken gibt, untermalen das Gelesene.


Fazit:
Gelungene Fortsetzung und wieder ein fantasievolles und spannendes Abenteuer mit magischen Greifen, dem bösen Professor Prospero und einer aufregenden Rettungsaktion.

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Rezensionen von la_stellina:

Die Sommerlektüre 2021

Erben wollen sie alle von Tessa Hennig

Das Cover gefällt mir sehr gut, allerdings hätte es aufgrund des Handlungsort es Mallorca durchaus etwas heller und farbenfroher gestaltet sein. Tesssa Henning ist mit "Erben wollen sie alle" ein einfühlsamer und humorvoller Mallorca-Roman gelungen. Er handelt von Bianca, die sich im fortgeschrittenen Alter, nun endlich wieder verliebt hat.

In Wolfgang, der um einige Jahre jünger ist als sie. Als ihre Familie Wind davon bekommt, dass Bianca nun ihre Villa auf Mallorca verkaufen will um mit Wolfgang um die Welt zu segeln, sind selbst Biancas Kinder, die sich sonst eher selten bei ihr melden, sofort zur Stelle. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion reisen sie auf die Insel um den neuen Lebensgefährten ihrer Mutter der Heiratsschwindlerei zu überführen. Auch Luisa die Enkeltochter Biancas erlebt auf der Insel das ein oder andere Abenteuer und zu guter Letzt ist nun doch nicht alles so wie es scheint. Gefallen hat mir der angenehm zu lesende Schreibstil Tessa Hennings. Ich war von der ersten bis zur letzten Seite von der Geschichte gefangen. Die Charaktere waren mir durchwegs sympathisch und die Handlung schlüssig. Kurz zusammengefasst, eine lockere, leichte Lektüre für heiße Sommertage und die ideale Einstimmung auf den Sommerurlaub.

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Rezensionen von April1985 :

Wir bauen ein Haus

Meine Schiebebahn-Pappe: Fahr mit auf der Baustelle von Tessa Hennig

Auf dem Bauernhof haben wir schon fleißig mitgearbeitet, jetzt wird ein Haus gebaut!

Auf der Baustelle ist ein weiterer Band der Fahr mit!-Reihe aus dem Thienemann-Esslinger Verlag. Dieses Mal wird im Apfelweg ein Haus gebaut. Vom Aushub übers Planieren gehts zum Fundament um anschließend mit dem Kran die Ziegel aufzubauen.

Meine Tochter hatte einen riesigen Spaß die verschiedenen Baufahrzeuge über die Seiten zu fahren und dabei gespannt der Geschichte gelauscht.

Die bunten Bilder haben ihre Wirkung natürlich auch nicht verfehlt. Wir haben also kurzerhand auch ein Wimmelbildabenteuer gestartet.

Als Mama bin ich von den dicken Pappseiten besonders begeistert. Meine Tochter geht nicht gerade pfleglich mit ihren Büchern um. Ich denke aber, dass dieses hier einiges aushält. Zumindest wirkt es sehr robust.

Von uns gibt's auch für diesen Band der "Fahr mit!"-Reihe eine absolute Empfehlung!

Fazit

Lass uns ein Haus bauen! "Auf der Baustelle" ist ein weiterer toller und lehrreichen Band der "Fahr mit!-Reihe". Schiebeelemente, ein altersgerechter Text und bunte Illustrationen laden zum Staunen ein. Zudem wirkt die Aufmachung aus dicker Pappe sehr robust! Absolute Empfehlung!

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Rezensionen von CanYouSeeMe:

Niemehrzeit

Niemehrzeit von Christian Dittloff

Ich sehe dieses Buch als ein Stück Trauerarbeit, bei dem der Autor mich als Leserin teilhaben lässt. Es ist ein sehr persönliches Buch, gespickt mit Erinnerungen und Anekdoten, aber auch Zweifel und Traurigkeit haben einen berechtigten Platz.

Mit diesem Buch habe ich die nah beieinander verstorbenen Eltern des Autors durch seinen Blick ein klein wenig kennen lernen dürfen, habe über einige Marotten mitgeschmunzelt und die Vergangenheit der Eltern fragmentweise rekapituliert.

Obgleich der durchaus bedrückenden Thematik des Todes zweier für das Leben so zentraler Menschen und den sich daraus ergebenden Folgen für das Leben des Autors habe ich das Buch nicht als zu traurig oder trist wahrgenommen. Es scheint ein zutiefst ehrliches Buch zu sein, dass einen sehr nahen Blick in das Innere des Autors liefert - dafür meinen größten Respekt.

Die Auseinandersetzung mit dem Versterben beider Eltern ist für mich auch seltsam tröstlich, hat eine ganz eigene Leichtigkeit und ist für mich ein sehr gelungenes Abbild von Realität.

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