Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Ecinev:
Interzonenzug D-151
Dreieinhalb Stunden von Robert Krause
13 August 1961, der Interzonenzug verlässt München auf der Fahrt nach Berlin. Dann macht ein Gerücht die Runde, es werde eine Mauer gebaut zum Schutz des sozialistischen Teils von Berlin. Im Zug, Menschen die nur noch wenige Haltestellen vor der Grenze 3 ½ Stunden Zeit haben eine Entscheidung zu treffen auszusteigen um im Westen eine neue Zukunft zu beginnen oder in ihre ostdeutsche Heimat zurückzukehren.
Eindrucksvoll wird die Zerissenheit einer Handvoll Menschen, Familien, einem alten Ehepaar, einer Musikband, einer Sportlerin beschrieben. Jeder hat eine Vergangenheit im Osten aber auch Sehnsüchte nach einem freien Leben im Westen. Wie werden sie sich entscheiden?
Der Schreibstil ist lebendig, die beschriebenen Personen werden kurz und knapp vorgestellt mit ihrer Vergangenheit und auch Sehnsüchten. Dazwischen Polizeiberichte aus Berlin wo ein Kommissariat auf der Grenzlinie steht und langsam eingemauert wird.
Interessant ist auch die Schilderung der jungen Lokführerin Edith die sich in Probstzella bereit macht den Zug nach ihrem letzten Halt im Westen nach Berlin zu fahren. Mit dabei Kurt, der eine Dokumentation über eine weibliche Lokführerin machen soll. Auch er hat den Träume und weckt damit Begierlichkeiten in Edith.
Als Westdeutsche ein Jahr nach dem Mauerbau geboren, kannte ich die Hintergründe nicht und nie die Gelegenheit den Ostteil zu besuchen. Ein interessantes Buch deutscher Zeitgeschichte das mir gut gefallen hat.
Rezensionen von Ecinev:
eiskalte Erinnerung
Waldeskälte von Martin Krüger
Die taffe Interpol Leutnant Valeria Ravelli erhält einen Anruf ihres alten Jugendfreundes Elias Mattei aus dem schweizerischen Bergdorf Eigerstal. Aus diesem Dorf stammt auch Valeria die ihre eigene Vergangenheit vor 21 Jahren gerne zurücklassen wollte. Jetzt ist die Nichte von Elias spurlos verschwunden und Valeria willigt ein bei der Suche zu unterstützen.
Vor 21 Jahren verschwanden 2 Schulfreundinnen von Valeria spurlos. Nur Valeria tauchte nach 3 Tagen ohne Erinnerung wieder auf. Bis heute kann sie sich nicht erinnern was damals in der Berghütte geschah. Der damalige Tatverdächtige, ein zurückgebliebener junger Mann ist auch heute wieder die erste Anlaufstelle der Polizei. Doch Valeria ahnt, dass mehr dahinter steckt.
Was sie mit der Ex-Polizistin Chloe Muston und Elias am Ende entdeckt hat mich echt überrascht, damit hätte ich nicht gerechnet und es nicht erwartet.
Die Geschichte ist sehr lebendig beschrieben, der Spannungsbogen rund um die Suche nach der verschwundenen Nora wird hochgehalten. Und doch gibt es einige Längen zu überstehen bis das Buch am Ende richtig Fahrt aufnimmt. Die Auflösung hätte ich so nicht erwartet und erschien mir etwas zu hoch herausgewollt.
Das Cover mit dem Nebel und den Berggipfeln die ein halb verlassenes Bergdorf nur erahnen lassen hat mir gut gefallen.
Rezensionen von yellowdog:
Milch, Mohn, Minze, Marzipan
Schnittbild von Anna Felnhofer
Schnittbild ist ein im Luftschacht-Verlag erschienenes Buch, bestehend aus vier Episoden: Milch, Mohn, Minze, Marzipan.
Die Texte sind leicht rätselhaft. Das ist ihr Reiz.
In der ersten Episode wird von einer zerstörerischen Beziehung zwischen dem 39jährigen Fabjan und seiner ehemaligen Schülerin Lena berichtet.
Dabei stehen die leicht manischen Gedanken des Suizid veranlagten Protagonisten im Vordergrund.
Das Thema suizidale Gefährdung spielt auch in der nächsten Episode eine Rolle, die 1981 angesiedelt ist, dem Jahr in dem John Lennon ermordet wurde. Ein Mädchen hat versucht, sich das Leben zu nehmen und landet in einer Psychiatrie.
Die innere Isoliertheit und Einsamkeit der Figuren fallen auf. Das gilt selbst für Erik in der Episode Minze, dabei hat er Familie. Doch seine Frau ist verschwunden und er bleibt alleine mit den 2 Kindern zurück.
In der letzten Episode Marzipan geht es um einen Vorfall, der bei einer Frau andauernde Schlaflosigkeit auslöst. Dann tauchen auch die Figuren der anderen Episoden kurz wieder auf.
In den Geschichten sind psychologische Themen zentral, denen sich die Autorin Anna Felnhofer widmet. Sie ist klinische Psychologin und daher haben die therapeutischen Ansätze Glaubwürdigkeit.
Schnittbild ist ein komplexer, intensiver Episodenroman, der sich durch die pschologische Note auszeichnet. Diese ist für meinen Geschmack manchmal überbetont und nicht alles lässt sich leicht entschlüsseln, aber insgesamt ist es ein überaus lesenswertes Buch.
Rezensionen von chipie2909:
Ein Dämon, ein Spatz und ein Bär
Der Tod und das dunkle Meer von Stuart Turton
Nachdem ich ein paar Young Adult Bücher gelesen hatte, musste unbedingt etwas ganz anderes her. Und das habe ich mit „Der Tod und das dunkle Meer“ definitiv gefunden. Doch in welches Genre packt man dieses Werk? Ich glaube, da ist sich nicht mal der Autor Stuart Turton ganz sicher, von dem ich übrigens vor dem Roman (denn das ist das einzige, was definitiv zutrifft ;-)) noch nie gehört hatte.
So, aber um was geht es denn nun in „Der Tod und das dunkle Meer“, einer Geschichte, die sich einfach nicht klar kategorisieren lässt?
Der Leser wird in das Jahr 1634 katapultiert, exakt gesagt auf das Schiff Saardam. Schon bevor es in See sticht, wird sie verflucht und die gesamte Bevölkerung des Schiffs wird vom Teufel heimgesucht. Arent Hayes, der an Bord des Schiffes versucht, dieser „Teufelei“ auf den Grund zu gehen, hat es nicht leicht, denn eigentlich ist sein Freund Samuel Pipps das Genie in ihrer Verbundenheit. Doch der sitzt an Bord im Gefängnis, da ihm abscheuliche Taten zur Last gelegt werden und am Ankunftsort Amsterdam wartet die Hinrichtung auf ihn. Hayes tut alles, um herauszufinden, was es mit dem Dämon Alter Tom auf sich hat und gerät dabei in die Fängen von Aberglauben, Hexenjagd und Machtgier. Und was hat eigentlich der Generalgouverneur zu verbergen? Gibt es da etwas, das nicht einmal seine Frau Sara weiß? Hayes begibt sich auf die Jagd nach dem Teufel...
Mein Eindruck vom Buch:
Oh, wo fange ich denn an? Diese Story ist definitiv etwas ganz ungewöhnliches! Allein schon der Schreibstil ist schwer zu fassen: Stuart Turton versteht es, auf eine skurrile, sarkastische und mit schwarzem Humor gespickte Art zu erzählen. Seine Wortwitze ließen mich nicht nur einmal laut auflachen und ebenso hat er ein Talent dafür, den Leser so zu fesseln, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann. Dennoch blitzt auch immer wieder eine gewisse Tiefe auf, die mich zum Nachdenken gebracht hat und wirklich hängen geblieben ist. Turton hat es meisterhaft geschafft, mich immer wieder komplett in die Irre zu führen und ich habe mich ständig gefragt: Gibt es den Dämon wirklich oder ist alles „nur“ ein abgekartetes Spiel? Die Charaktere sind toll gezeichnet und den Hauptprotagonisten wurden authentische Eigenschaften eingehaucht. Bei Arent und Sammy hatte ich ja anfangs immer Sherlock & Watson im Kopf, später dann auch mal Asterix und Obelix, aber letzteres war dann doch schnell wieder vorbei und ich war wieder mehr beim ersten Ermittlerpärchen. Etwas bedrückend (aber dies im positiven Sinne) fand ich, wie treffend Turton die Stellung der Frau in der Gesellschaft dargestellt hat. Es ist in der heutigen Zeit kaum vorstellbar, wie sehr Intelligenz und Talente unterdrückt werden mussten. Wer jetzt aber denkt, dieses Buch ist gespickt von historischen Hintergründen, der irrt. Natürlich spielt der Plot im 17. Jahrhundert, aber im Großen und Ganzen ist diese Info schon alles, was hier als „geschichtlich“ bezeichnet werden kann. Und das war auch vollkommen die Absicht des Autors: eine fiktive fesselnde Geschichte auf dem Ozean.
Fazit:
Mit einem Wort: Mega! Wer mal etwas komplett anderes lesen möchte und ein Werk sucht, das wohl fast alle Genres vereint, der hat hier etwas Perfektes gefunden. Stuart Turton vereint Fiktion mit Fantasy, Thriller, aber auch Liebelei und Tiefgründigkeit wurde immer wieder eingestreut. Dieses Buch lässt sich schwer beschreiben, man muss es einfach lesen ;-) Und ich werde definitiv beobachten, welche Werke von diesem außergewöhnlichen Schriftsteller noch folgen werden.
Rezensionen von ClaudiaWirth@t-online.de:
Ein Dämon, ein Spatz und ein Bär
Der Tod und das dunkle Meer von Stuart Turton
Nachdem ich ein paar Young Adult Bücher gelesen hatte, musste unbedingt etwas ganz anderes her. Und das habe ich mit „Der Tod und das dunkle Meer“ definitiv gefunden. Doch in welches Genre packt man dieses Werk? Ich glaube, da ist sich nicht mal der Autor Stuart Turton ganz sicher, von dem ich übrigens vor dem Roman (denn das ist das einzige, was definitiv zutrifft ;-)) noch nie gehört hatte.
So, aber um was geht es denn nun in „Der Tod und das dunkle Meer“, einer Geschichte, die sich einfach nicht klar kategorisieren lässt?
Der Leser wird in das Jahr 1634 katapultiert, exakt gesagt auf das Schiff Saardam. Schon bevor es in See sticht, wird sie verflucht und die gesamte Bevölkerung des Schiffs wird vom Teufel heimgesucht. Arent Hayes, der an Bord des Schiffes versucht, dieser „Teufelei“ auf den Grund zu gehen, hat es nicht leicht, denn eigentlich ist sein Freund Samuel Pipps das Genie in ihrer Verbundenheit. Doch der sitzt an Bord im Gefängnis, da ihm abscheuliche Taten zur Last gelegt werden und am Ankunftsort Amsterdam wartet die Hinrichtung auf ihn. Hayes tut alles, um herauszufinden, was es mit dem Dämon Alter Tom auf sich hat und gerät dabei in die Fängen von Aberglauben, Hexenjagd und Machtgier. Und was hat eigentlich der Generalgouverneur zu verbergen? Gibt es da etwas, das nicht einmal seine Frau Sara weiß? Hayes begibt sich auf die Jagd nach dem Teufel...
Mein Eindruck vom Buch:
Oh, wo fange ich denn an? Diese Story ist definitiv etwas ganz ungewöhnliches! Allein schon der Schreibstil ist schwer zu fassen: Stuart Turton versteht es, auf eine skurrile, sarkastische und mit schwarzem Humor gespickte Art zu erzählen. Seine Wortwitze ließen mich nicht nur einmal laut auflachen und ebenso hat er ein Talent dafür, den Leser so zu fesseln, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann. Dennoch blitzt auch immer wieder eine gewisse Tiefe auf, die mich zum Nachdenken gebracht hat und wirklich hängen geblieben ist. Turton hat es meisterhaft geschafft, mich immer wieder komplett in die Irre zu führen und ich habe mich ständig gefragt: Gibt es den Dämon wirklich oder ist alles „nur“ ein abgekartetes Spiel? Die Charaktere sind toll gezeichnet und den Hauptprotagonisten wurden authentische Eigenschaften eingehaucht. Bei Arent und Sammy hatte ich ja anfangs immer Sherlock & Watson im Kopf, später dann auch mal Asterix und Obelix, aber letzteres war dann doch schnell wieder vorbei und ich war wieder mehr beim ersten Ermittlerpärchen. Etwas bedrückend (aber dies im positiven Sinne) fand ich, wie treffend Turton die Stellung der Frau in der Gesellschaft dargestellt hat. Es ist in der heutigen Zeit kaum vorstellbar, wie sehr Intelligenz und Talente unterdrückt werden mussten. Wer jetzt aber denkt, dieses Buch ist gespickt von historischen Hintergründen, der irrt. Natürlich spielt der Plot im 17. Jahrhundert, aber im Großen und Ganzen ist diese Info schon alles, was hier als „geschichtlich“ bezeichnet werden kann. Und das war auch vollkommen die Absicht des Autors: eine fiktive fesselnde Geschichte auf dem Ozean.
Fazit:
Mit einem Wort: Mega! Wer mal etwas komplett anderes lesen möchte und ein Werk sucht, das wohl fast alle Genres vereint, der hat hier etwas Perfektes gefunden. Stuart Turton vereint Fiktion mit Fantasy, Thriller, aber auch Liebelei und Tiefgründigkeit wurde immer wieder eingestreut. Dieses Buch lässt sich schwer beschreiben, man muss es einfach lesen ;-) Und ich werde definitiv beobachten, welche Werke von diesem außergewöhnlichen Schriftsteller noch folgen werden.
Rezensionen von nil_liest:
DDR Nachwehen – eine Aufarbeitung
Die Verlassenen - von Matthias Jügler
Dieser schmale Band bring mich ins Schwärmen, denn Matthias Jügler hat einen richtig guten Roman geschrieben. „Die Verlassenen“ ist zwar kein sonderlich einladender Titel und das Sujet der DDR-Aufarbeitung auch nicht innovativ, aber es ist sehr gut umgesetzt und das auf knapp 170 Seiten.
Ein Mosaik, dass sich so nach und nach zusammensetzt zu einem großen Bild.
Der Protagonist des Romans ist Johannes, der zu DDR Zeiten groß wird in Halle an der Saale, ungefähr 1994 mit 13 Jahren wird er bei seiner Oma vom Vater zurückgelassen, wo er doch wohl schon mit 5 Jahren seine Mutter verlor. Als Erwachsener fängt er erst an sich Gedanken zu machen und stößt auf Unerhörtes! Natürlich hatte die Stasi ihre Finger im Spiel.
Dies ist eine literarisierte wahre Geschichte, aber nicht die des Autors, sondern einer anderen Familie, die zu DDR-Zeiten von der Stasi überwacht wurden. Matthias Jügler dürfte sie für seinen Roman verwenden und hat es toll umgesetzt. Dieser wahre Hintergrund macht diesen Roman noch erschütternder. Wobei auch noch mal gesagt werden muss, dass die Stasi-Dokumente im Buch auch reine Fiktion sind.
Großartig ist wie der Ich-Erzähler Johannes modellierte. Zunächst ein zurückhaltendes Kind, was wenig hinterfragt und still ist. Dann die Entwicklungskurve mit der Neugier über die eigene Vergangenheit. Sprachlich wird auch viel vom Autor zwischen den Zeilen transportiert. Vieles bleibt ungesagt und dieses großes Schweigen der Beteiligten wird deutlich. Matthias Jügler hat diese erdrückende Stimmung, die wie eine Glocke über dem Text hängt aus meiner Sicht sehr gut beschrieben.
Eine absolute Leseempfehlung!
Rezensionen von Sago:
Ambitioniert
Rosa Parks - Little People, BIG DREAMS (Deutsche Ausgabe) von Lisbeth Kaiser
Wie ich jetzt gesehen habe, gehört zu diesem Buch noch eine ganze Reihe von Biographien für die kleinen Leser zwischen vier und zehn Jahren, die sich zum Ziel gesetzt haben, große Persönlichkeiten und die von ihnen vollbrachten Leistungen sowie die dahinterstehende positive Weltanschauung begreifbar zu machen.
So war die Geschichte von Rosa Parks auch für mich als Vorlesende recht interessant, hat doch Rosa Parks durch ihre Zivelcourage einen wichtigen Beitrag zu mehr Chancengleichheit gesorgt zu Zeiten starker Ausgrenzung aufgrund der Hautfarbe.
Trotz der schönen Gestaltung muss ich sagen, dass ich bei meinen kleinen Neffen mit Tier-Bilderbüchern oder Büchern, mit denen ihr eigener Alltag aufgrund von Tierfiguren erklärt wird, deutlich mehr punkten kann. Vielleicht kommt das Buch für sie noch etwas zu früh und ist eher etwas für Kinder am Ende des genannten Altersspektrums. Oder die früheren Denkweisen sind für sie einfach so unvollstellbar, dass ihnen zum Glück einfach der Bezug dazu fehlt.
Rezensionen von Claudia R:
Suchbuch ...
Unter Decken verstecken von Lisbeth Kaiser
Klappentext / Inhalt:
Welches Tier versteckt sich hier?
Die Katze wundert sich. Was steckt wohl unter der großen, blauen Decke? Schaut da nicht ein Fuß hervor? Wem der wohl gehört? Eine Seite umblättern und du findest heraus, ob du richtig geraten hast!
Lustiger Ratespaß für die ganze Familie.
In diesem Bilderbuch hat sich auf jeder Seite ein Tier unter der Decke versteckt. Witzige Details geben erste Hinweise auf die Lösung und bieten allerersten Vorlesespaß. Die lustigen Illustrationen laden zum Mitmachen ein und fördern darüber hinaus spielerisch die Sprachentwicklung. Ein interaktives Pappbilderbuch für die ganze Familie!
Cover:
Das Cover zeigt einige Tiere und etwas, das sich unter einer großen blauen Decke versteckt. Wer oder was das wohl sein mag? Das Cover macht neugierig ist ist sehr schön gestaltet.
Meinung:
Ein tolles und sehr lustiges Suchbuch mit vielen kleinen Details. Auf jeder Seite wird ein neues Geheimnis enthüllt. Unter einer blauen Decke ist immer ein anderes Tier versteckt und es macht Spaß zu erraten, was bzw. wer dahinter steckt.
Der Text ist einfach und kurz gehalten. Man kann diesem sehr gut folgen. Ein tolles Ratespaß für Groß und Klein. Ein interaktives Buch, was zum miträtseln und mitentdecken einlädt.
Die Illustrationen sind sehr schön und detailreich gestaltet. Es macht sehr viel Spaß, die Bilder zu betrachten und man kann allerhand darauf entdecken. Nach und nach kommen immer mehr Tiere hinzu und auch die kleinen Details werden immer umfangreicher.
Das Buch besteht auf stabiler und fester Pappe, so dass es auch kleinen Kinderhänden stand hält.
Ein tolles Pappbuch zum mit raten und mit entdecken, für kleine Entdecker ab 2 Jahren.
Niedlich und sehr liebevoll ist dieses Buch gestaltet, mit vielen tollen Details lädt es zum interaktiven Mitmachen ein. Eine wunderschöne Suchgeschichte, die auf einander aufbaut und immer mehr Tiere dazukommen. Auch die vielen kleinen Details machen es sehr interessant.
Fazit:
Ein sehr liebevolles Suchbuch mit tollen Illustrationen und vielen kleinen Details.
Rezensionen von Claudia R:
naturbewusst
Unter Decken verstecken von Lisbeth Kaiser
Klappentext:
Eines Tages kommt das Eichhörnchen in die große Stadt. Neugierig springt es über die Dächer und wandert durch die Straßen, immer auf der Suche nach ein bisschen Grün. Doch die Stadt ist grau und voller Häuser und stinkender Autos. Nur hinter der Steinmauer versteckt sich ein kleiner Park.
Hier leben auch noch andere Tiere und erzählen dem Eichhörnchen von ihrem tristen Leben zwischen lauten Straßen und Beton. Da hat das Eichhörnchen eine Idee!
Cover:
Das Cover begeistert durch seine vielen kleinen Details. Bunt und wunderschön gezeichnet, lädt es zum Anschauen und Entdecken ein. Viele Tiere und Blumen sind auf diesem Cover zu finden.
Meinung:
Ein wundervolles Pappbuch, mit festen stabilen Seiten, das auch für kleine Kinderhände geeignet ist.
Ein Eichhörnchen macht hier auf die Naturprobleme und die wenigen Pflanzen im städtischen Raum aufmerksam. Auf niedliche Art und Weise wird hier die Geschichte eines Eichhörnchens erzählt und wie es den tierischen Bewohnern in der Stadt hilft. Die Geschichte ist altersentsprechend und kindgerecht aufgebaut. Selbst den Kleinsten wird hier schon auf das Achten auf die Natur hingewiesen und gezeigt, wie wichtig es ist auf die Umgebung und Natur acht zu geben.
Die kurzen Abschnitte und Texte sind leicht und gut verständlich. Der Schreibstil ist locker und lässt sich sehr gut lesen und vorlesen. Das Buch eignet sich für Kinder ab 3 Jahren und zeigt diesen bereits wie wichtig Bäume und Pflanzen sind. Es vermittelt das Bewusstsein für die Natur, sowie die Tier- und Pflanzenwelt.
Die bunten Illustrationen veranschaulichen sehr schön die Geschichte und auch die tristen, grauen Straßen geben das Stadtbild sehr gut wieder. Die Bilder sind passend und sehr schön gestaltet und veranschaulichen die Geschichte sehr gut.
Die Idee hinter der Geschichte ist sehr liebevoll und kindgerecht umgesetzt. Die Tiere helfen einander, vertrauen einander und tun etwas für ihre Umwelt. Mir hat dies sehr gut gefallen und die Botschaft dahinter ist sehr gelungen und kindgerecht umgesetzt.
Ein tolles Kinderbuch für die Kleinsten ab 3 Jahren, was bereits das Thema Natur und Umwelt aufgreift und auf sehr liebevolle, unterstützende und kinderechte Weise umsetzt.
Fazit:
Bereits die Kleinsten werden hier auf ihre Umwelt und Natur aufmerksam gemacht. Liebevolle Umsetzung. Kindgerecht.
Rezensionen von Claudia R:
liebevoll und herzerwärmend
Kasi Kauz und die komische Krähe (Kasi Kauz 1) von Oliver Wnuk
Klappentext / Inhalt:
Kasi Kauz und die komische Krähe
Eine komische Krähe ist im Wald aufgetaucht. Sie hat leuchtend bunte Federn und stößt schrille Schreie aus. Die Waldtiere machen sich Sorgen. Susi Wildschwein fürchtet, die Krähe könnte für ihre Familie gefährlich werden. Eichhörnchen Flitz hat Angst um seinen Nussvorrat.
Die Ente Frau Schnatter-Schnabel ist neidisch auf das bunte Gefieder. Und Herr Spatz ist eifersüchtig, weil seine Frau Spatz das fremde Tier so komisch anschmachtet. Ein Glück, dass Kasi Kauz weiß, wie man richtig gut zuhört …
Eine poetische und kindgerechte Geschichte über den Umgang mit der Angst vor dem Fremden, zum Vorlesen ab 5 Jahren. Dieses Kinderbuch von Schauspieler und Autor Oliver Wnuk ist ein Plädoyer für Mut und Neugier. Und für die Offenheit, auf andere zuzugehen.
Cover:
Wunderschön und sehr liebevoll ist dieses Cover gestaltet. Darauf ist ein sehr bunter Vogel und ein etwas zerzauster kleiner Kauz zu sehen. Der Zeichenstil ist sehr weich und warm und optisch ein richtiges Highlight. Auch farblich und optisch ist dieses Cover sehr gut gelungen.
Meinung:
Ein merkwürdiger Vogel taucht im Wald auf und die Tiere verstehen diesen komischen Vogel nicht. Sie sind misstrauisch und wissen nicht, was sie von diesem halten sollen. Kasi Kauz versucht zu vermitteln und sich auf dieses Neue einzulassen.
Eine sehr niedliche, liebevolle und herzerwärmende Geschichte. Die Charaktere sind sehr liebevoll gestaltet und es steckt sehr viel in dieser sehr einzigartigen Geschichte. Poetisch und tiefsinnig, wird hier bereits den Kleinsten wichtige Botschaften, wie Neugier, Mut und Umgang mit Fremden näher gebracht. Es zeigt, das man keine Angst vor Andersartigkeit haben muss und auch der Umgang mit etwas Fremden und Neuen wird hier gezeigt. Ein Buch, das Mut macht und sehr liebevoll an die Themen heranführt.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und gut verständlich. Es liest sich sehr flüssig und locker. Dem Inhalt kann man gut folgen und es eignet sich sehr gut zum Vorlesen, aber auch für etwas erfahrnere kleine Leser, zum Selbstlesen.
Die Schriftgröße ist altersentsprechend gut gewählt. Die einzelnen Textabschnitte haben eine angenehme Länge und die Illustrationen lockern das Ganze sehr gut auf. Man kann dem Geschehen sehr gut folgen und es ist spannend, locker und tiefsinnig geschrieben. Eine sehr herzerwärmende und liebevolle Geschichte, die sehr positiv wichtige Werte vermittelt.
Wunderschöne, weiche und warme bunte Illustrationen veranschaulichen die Geschichte. Die Zeichnungen geben die Charaktere und Figuren sehr gut wieder. Kai Kauz und auch die anderen Tiere werden sehr liebevoll gezeichnet und fast ein wenig zum Leben erweckt. Die Zeichnungen sind sehr gut gelungen und strahlen sehr viel Wärme und Liebe aus. Die Illustrationen sind wunderschön und runden das Ganze sehr gut ab.
Eine sehr liebevolle und wunderschöne Geschichte, die positiv gestaltet ist, wichtige Werte vermittelt und durch herzerwärmende Illustrationen perfekt abgerundet wird.
Fazit:
Eine sehr liebevolle und wunderschöne Geschichte, die positiv gestaltet ist und wichtige Werte vermittelt.









