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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Vicky:

Die Vision der Sünde - Oder: Was es bedeutet, ein Mensch zu sein

Die verschwundenen Studentinnen von Alex Michaelides

'Die verschwundenen Studentinnen' ist ein Thriller des Autors Alex Michaelides.
Das Cover sticht sofort ins Auge, ich finde es interessant gestaltet und es gefällt mir gut.

Unter 'Über dieses Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte rund um die Trauma-Therapeutin Mariana und ihre Nichte am Cambridge College holen.

Die Geschichte umfasst einen Prolog, sechs Teile mit insgesamt 83 Kapiteln sowie einen Epilog.

Hauptsächlich begleiten wir Mariana auf ihrer Suche nach dem Mörder, aber zwischendurch gibt es immer wieder Kapitel aus Sicht des Mörders selbst. Diese Abwechslung finde ich gut gelungen und bringt Abwechslung in die Geschichte. Ich fand die Story spannend und gut überlegt. Ich habe vom Anfang bis zum Ende mit geraten und gerätselt wer der Mörder sein könnte. Bei den Figuren bin ich mir nicht zu 100% sicher, weswegen ich auch einen Stern abziehe. Das Ende bzw. die Auflösung fand ich im ersten Moment zu heftig aber mit etwas mehr Abstand und nachdem ich es sickern lassen konnte fand ich es gut und stimmig.

Enden möchte ich mit einem Zitat aus dem Buch: Angetrunkener Mut ist besser als gar keiner.

Fazit: Ein empfehlenswerter und gelungener Thriller!

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Rezensionen von Bibliomarie:

Ein Highlight

Träume und Kulissen von Alida Bremer


Bibliomariein ein paar Sekunden
Sommer 1936 in Split. In der Stadt brodelt es. Ein Vielvölkergemisch hat sich an der Adria eingefunden. Juden versuchen von hier die Flucht aus Europa. Es wimmelt von revolutionären Splittergruppen. Die einen halten zum Duce, die anderen trauern der Habsburger Monarchie nach und Kommunisten wollen einen Staat nach russischem Vorbild bilden.

Es tummeln sich auch eine Menge deutscher „Filmani“ in der Stadt, die die Adriakulisse für deutsche Filme nutzen.

In dieser aufgeheizten Atmosphäre findet ein Fischer einen gut gekleideten Toten inmitten seiner Netze liegen. Als er bei der Polizei den Fund melden will, wird er gleich wegen Mordes verhaftet. Kommissar Bulat hält nichts von diesen voreiligen Schlüssen, steckt aber inmitten der diversen Machtkämpfe. So sucht er auf seine eigene, stille Art nach dem Täter. Bulats Ermittlungen scheinen sich im Kreis zu bewegen, er geht vielen Spuren nach und endet doch immer ein Sackgasse.

Die Handlung ist in einer Sommerwoche angesiedelt, aber ich hatte beim Lesen das Gefühl, Zeuge einer Zeitenwende zu sein. Die leichte, mediterrane Atmosphäre wandelt sich merklich. Man spürt die instabile politische Lage in Europa und vielleicht schon die ersten Vorahnungen eines neuen Kriegs.

Die Autorin, eine gebürtige Kroatin, ist Literaturwissenschaftlerin und ihr Roman ist die perfekte Mischung aus Landes- und Geschichtskenntnis und einer farbigen, bildreichen Sprache. Man muss schon sehr genau lesen, um alle Zwischentöne des komplexen Kriminalromans zu erfassen und die Vielzahl an Personal erfordert ebenfalls Aufmerksamkeit.

Dabei ist der Krimi – der eigentlich mehr Gesellschaftsroman ist, mit einer mediterranen Leichtigkeit geschrieben und sehr atmosphärisch. Man fühlt sich in die heißen Sommernächte versetzt, kann sich Gerüche und Geräusche geradezu ausmalen.

Ein wirklich ausgezeichneter Roman, der mich überrascht und überzeugt hat.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Mysteriöse Todesfälle

Süßgift von Bernhard Winkler

In dem idylischen Marillenstädtchen gibt es in kurzer Zeit 3 Todesfälle,wie es auf den ersten Blick scheint,ganz normale Todesfälle.Bis die junge Kommissarin Ricarda einen Brief anonym bekommt.Darin behauptet der Briefschreiber ,das ein Gast im Hotel Post vergiftet worden ist.Ricarda läßt das keine Ruhe ,sie beginnt auf eigne Faust zu ermitteln.

Auch teilweise hinter dem Rücken ihres abeitsscheuen Kollegen Gunther.Dem schwerfälligen Gunther missfallen Ricardas Ermittlungen,genau wie seinem Freund dem Bürgermeister.Ricarda wird angewiesen,Rücksicht auf die örtlichen Befindlichkeitenzu nehmen.Und man darf auch nicht die Touristen vergraulen.Aber Ricarda ist hartnäckig und geht jedem Hinweis nach….

Der Autor Bernhard Winkler hat die Charaktere authentisch beschrieben,sein Schreibstil lies alles vor meinem inneren Auge erscheinen.Es ist vom Anfang bis Ende sehr spannend,man konnte das Buch nicht aus der Hand legen-5 Sterne gerne für den Kriminalroman.

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Rezensionen von Vicky:

Große Geister denken gleich - oder: zwei Idioten, ein Gedanke

Rocky Mountain Cats von Virginia Fox

‘Rocky Mountain Cats’ ist der siebenundzwanzigste Teil der Rocky Mountain Reihe der Autorin Vriginia Fox. Es ist unglaublich, dass wir die Figuren im kleinen Städtchen Independence bereits seit dem Jahr 2014 begleiten dürfen :-) Ich habe sie alle (und natürlich auch die Tiere) sehr lieb gewonnen und ins Herz geschlossen! Wer auf der Suche nach einem Roman mit einer guten Mischung aus Liebe, Freundschaft und Spannung ist, ist hier bei dieser Reihe definitiv richtig!

Das Cover ist gut gestaltet und passt ausgezeichnet zu den anderen Bänden der Reihe.

Der Wiedererkennungswert ist hier also definitiv gegeben. Außerdem finde ich es super, dass das Cover immer etwas vom Inhalt aufgreift.

Unter 'Inhalt' kann man sich bereits einen kurzen aber guten Vorgeschmack auf die Geschichte rund um Chiara Leoni, Mark Stiles und dessen Schwester holen. Ich finde es toll dass es mit einer weiteren Leoni Schwester weitergeht! Und Mark Stiles hat mich bereits beim Nachnamen schwach werden lassen :-) *hach* Die Autorin begeistert mich erneut von der ersten Seite an!

Die Planung der Hochzeit ist genial! Die Regel mit dem Krankenhaus oder dem Friedhof finde ich auch super - ich war bestens unterhalten und musste schmunzeln. Wunderbar fand ich es auch auf viele andere alte Bekannte des liebenswürdigen Städtchens zu treffen - Independence ist herrlich! Ein Highlight für mich persönlich sind auch immer wieder 'Miss Daisys Rezepte' - diese sind wieder ganz toll und durften meine Rezeptsammlung erweitern. Die Lauch-Kartoffel-Pfanne musste ich bereits nachkochen *lecker*

Fazit: Es war wie immer eine Freude nach Independence zu reisen :-) Der Schreibstil der Autorin ist ausgezeichnet und die Seiten fliegen nur so dahin, es ist als würde man selbst in dem kleinen Städtchen sein. Ein empfehlenswerter Roman, überhaupt kann ich die gesamte Reihe nur wärmstens empfehlen. Man muss sich meiner Meinung nach auch nicht unbedingt an die Reihenfolge halten, wobei es natürlich nicht verkehrt ist. Ich hoffe nach wie vor auf viele weitere Bände! Denn ich finde das hier ist eine richtige Happy-Mach-Reihe, wenn ich mal schlecht drauf oder gerade nicht so auf der Höhe bin hilft ein kurzer Ausflug nach Independence immer wieder meine Laune zu heben :-)

PS: Was freue ich mich bereits auf Herbst, da geht es mit Rocky Mountain Lynx in Runde 28. Hier dürfen wir uns auf eine weitere Leonie Schwester freuen – auf Aurora bin ich bereits auch sehr gespannt, denn die zwei streiten sich ja bereits durch so einige Bände hindurch.

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Rezensionen von Gänseblümchen :

Spannende Mörderjagd im Kreis der Fitnesscommunity

Die Karte von Andreas Winkelmann

Im 4. Band der Krimireihe Oswald und Kerner von Andreas Winkelmann treibt ein Mörder sein Unwesen, der es auf Joggerinnen abgesehen hat und deren Laufstrecken auf Social Media verfolgt. Auf grausame Weise werden diese umgebracht, was den Spürsinn von den Ermittlern Becca Oswald und Kommissar Kerner herausfordert und spannende Lesestunden beschert.

Andreas Winkelmanns Schreibstil ist flüssig und fesselt von Beginn an. Ich empfand das gesamte Buch sehr spannend und handlungsreich. Aus verschiedenen Sichtweisen, inklusive aus der Sicht des Mörders, erfährt man Informationen, die sich nach und nach zu einem Gesamtbild fügen und am Ende die Lösung der Geschichte ergeben. Man kann sich als Leser gut in die Situationen einfühlen und spürt teilweise die Angst, die zum Beispiel die Opfer haben müssen und taucht in die Psyche des Mörders ein. Einige Morde und Situationen sind sehr grausam dargestellt und lassen einen Schauer über den Rücken laufen.
Ich war während des Lesens stets am Mitraten, konnte viele Wendungen nicht vorhersehen und kam nicht auf die Lösung, wodurch der Spannungsbogen stets erhalten war.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und waren sympathisch, allen voran das Ermittler-Duo. Ich fand es gut, dass eine der Protagonisten eine Rollstuhlfahrerin ist, die ein gutes Team mit Kerner bildet. Dennoch wird auch klar, dass sie auf gewisse Weise benachteiligt ist.
Kombiniert wird der Kriminalfall mit aktuellen Themen, wie der Corona-Pandemie oder der Zurschaustellung in Social Media und die Überwachung mittels Fitnesstracker.

Eine klare Leseempfehlung für Krimi-Fans, die gerne mit sympathischen und hartnäckigen Ermittlern auf Spurensuche gehen.
Ich freue mich bereits auf weitere Bücher der Kerner und Oswald-Reihe und bin gespannt, welche aktuellen Themen Winkelmann in seine nächsten Bücher einfließen lässt.

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Rezensionen von katisch:

Spürbare Aufbruchsstimmung

Stunden des Aufbruchs von Nina Konstantin

Charlotte, unschuldige 19 Jahre alt (zu dieser Zeit noch minderjährig) wird 1951 in Berlin vor vielen Herausforderungen gestellt. Sie lernt die Liebe und ihre Unterschiede kennen, reift zu einer erwachsenen, durchsetzungskräftigen Dame und trifft auf Vera, die schon Hosen trägt und als Besitzerin eines Tanzlokals ihren Mann stehen muss.

Man ist als Leser mitten in einer Geschichte der Nachkriegszeit, die Ruinen der zerbombten Stadt sind allgegenwärtig und auch die Besetzung durch die Alliierten bzw. die Trennung von Ost- und Westberlin wird thematisiert. Hauptthema bleibt aber trotz der geschichtlichen Inputs das Zwischenmenschliche und die Gefühle der beiden Frauen.
Mir hat die Geschichte über die spürbare Aufbruchszeit der 50er Jahre sehr gut gefallen, es ist wunderbar flüssig geschrieben und man kippt gut hinein. Das Ende lässt wohl eine Fortsetzung vom Traum von Vera und Charlotte zu, zumal noch ein paar Fragen bezüglich Veras Vergangenheit im 2. Weltkrieg für mich noch offen sind.
Alles in allem eine klare Leseempfehlung!

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Rezensionen von brauneye29:

Buch mit Botschaft

Leo und Lucy 1: Die Sache mit dem dritten L von Rebecca Elbs

Zum Inhalt:
Leo hätte so gerne das Super-Skateboard, aber dafür müsste er den Vorlesewettbewerb gewinnen und wenn er eins nicht gut kann, dass ist es Vorlesen. Aber er will es unbedingt, weil er dann vielleicht auch die Skater-Meisterschaft gewinnen könnte und seiner Freundin Lucy einen Wunsch erfüllen könnte.

Aber Lucy weiß bestimmt Rat, denn sie weiß immer Rat.
Meine Meinung:
Was mir an diesem Buch so richtig gut gefallen hat, ist dass gleich mehrere Themen verarbeitet werden und zwar als völlig normal, die bei weitem nicht oft Eingang in Bücher für Kinder finden wie z. B., dass ein Kind im Rollstuhl sitzt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und das Buch liest sich flott weg. Auch die vielen Botschaften in Sachen Freundschaft und Mut haben mir gut gefallen. Die Illustrationen passen sehr gut zur Geschichte und sind auch schön gezeichnet. Insgesamt ein gelungenes Buch für Kinder ab ca. 10 Jahren.
Fazit:
Buch mit Botschaft

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Rezensionen von Anna625:

Die Bilanz einer jahrzehntelangen Ehe

Der Brand von Daniela Krien

30 Jahre nach ihrer Hochzeit müssen sich Rahel und Peter der Frage stellen, ob sie sich noch immer lieben. Die Gelegenheit dazu erhalten sie, als ihr geplanter Urlaub in den Bergen kurzfristig abgesagt wird und sie stattdessen einige Wochen im Haus einer guten Bekannten verbringen, die ihren kranken Ehemann zur Reha begleitet.

Während sich Rahel und Peter um den kleinen Hof und die Tiere kümmern, versuchen sie zwischen hektischen Besuchen ihrer beiden Kinder und der entspannenden Zeit in der Natur zu ergründen, was sie heute noch füreinander empfinden und ob diese Gefühle stark genug sind, ihrer Ehe eine Zukunft zu schenken.

Aus der Innensicht Rahels wird der dreiwöchige Aufenthalt auf dem Hof beschrieben. Peter verbringt viel Zeit mit den Tieren, sucht Ruhe in der Natur und fühlt sich mit der Zeit immer wohler hier in dem Haus auf dem Land, wo es so ganz anders ist als in ihrer gemeinsamen Wohnung in Dresden. In Rahel dagegen drängt alles danach, in Erfahrung zu bringen, wie es nach dem Urlaub weitergehen soll - sind ihre und Peters Vorstellungen noch miteinander vereinbar? Als dann Tochter Selma mit ihren beiden kleinen Söhnen zu Besuch kommt und die Ruhe und das vorsichtige Gleichgewicht zerstört, das zu finden sich das Ehepaar gerade bemüht, wird dieses Thema für sie immer wichtiger. Und wie nebenbei beginnt sie sich zu fragen: wie viel haben sie selbst und Selma, die gerade das Zusammenleben mit dem Vater ihrer beiden Kinder anzweifelt, mit ihrer Mutter gemeinsam, die sich nie fest an einen Mann binden konnte?

Nach und nach bemüht Rahel sich, der Probleme ihrer Tochter mehr Beachtung zu schenken, und wird sich dabei auch immer mehr über ihre eigenen Gefühle für Peter klar.

Der Roman setzt nicht darauf, mit sympathischen Protagonisten zu überzeugen. Sowohl Peters und Rahels als auch insbesondere Selmas Verhalten ist nicht immer so, wie man es sich vielleicht wünschen würde - das muss es aber auch gar nicht, denn auf diese Weise gelingt es der Autorin, sehr authentisch wirkende Protagonisten zu schaffen. Und da ist es vollkommen in Ordnung, auch mal in einigen Szenen nur genervt oder ungläubig den Kopf schüttel zu können. Umso mehr haben mich beim Lesen der bildgewaltige, unaufgeregte Schreibstil und die feinfühligen Beschreibungen einer in die Jahre gekommenen Ehe für den Roman eingenommen. Die Hoffnungen und Ängste der Figuren, der Widerstreit der noch immer tiefen Gefühle füreinander einserseits und das Bedürfnis nach Überwindung eines jahrzehntelang einstudierten Alltags andererseits, all das wird in diesem Roman spürbar. Die Atmosphäre balanciert dabei gekonnt zwischen entspanntem Sommerurlaub am See und der bedrückenden Frage danach, ob die Liebe weiterhin Bestand haben kann im Leben von Rahel und Peter.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen; ich mochte die Ruhe darin und die Nachdenklichkeit des Schreibstils, der doch auch eines gewissen Humors nicht entbehrt. Das Buch wird mir sicher noch eine Weile im Gedächtnis bleiben.

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Rezensionen von Hexenaugen:

besonderer Roman

Das Haus auf dem Wasser von Emuna Elon

lappentext:

Emuna Elon erzählt die bewegende Geschichte des israelischen Schriftstellers Joel Bloom, der während einer Lesereise in Amsterdam in einem Holocaust-Museum
plötzlich ein altes Familienfoto entdeckt:
Er erkennt seinen Vater, seine Schwester und seine Mutter. In ihrem Armen hält sie ein Baby, das ihm jedoch kein bisschen ähnlich sieht.

Joel begibt sich sofort auf eine Spurensuche zwischen
Amsterdam und Tel Aviv.
Je tiefer er in die Familienvergangenheit eintaucht, desto dringlicher wird die Frage, die ihn schon lange verfolgt: Wer bin ich?

Meinung:

Yoel Blum, ein berühmter israelischen Schriftsteller, der trotz des Wunsches seiner sterbenden Mutter, niemals nach Amsterdam zurückzukehren, doch dorthin zurückkehrt.
Eine Geschichte in einer Geschichte, ein Roman in einem Roman, die Gegenwart und die Vergangenheit vermischen sich perfekt in den Kapiteln, in den Absätzen.
Der Autorin ist es auf wunderbare Weise gelungen, eine weitere Facette des Holocausts darzustellen, nämlich wie jüdische Kinder versteckt und so vor dem Abtransport in die Lager gerettet wurden.
Auf seiner Suche nach der Wahrheit darüber, wer er ist und was vor all den Jahren wirklich geschah, lernt Yoel Blum sich selbst kennen.
Der Schreibstil ist phänomenal. Die Prosa ist hervorragend und projiziert wunderschöne Bilder mit einem Minimum an Worten.

Fazit:

Dieses Buch ist etwas Besonderes und somit empfehle ich "Das Haus auf dem Wasser" allen Fans historischer Romane.
~*~

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Rezensionen von hexenaugen:

erfüllender Roman

Die Frauen aus der Mulberry Lane von Rosie Clarke

Erfüllender Roman

Klappentext:

1938, Mulberry Lane, London. Maureen Jackson fühlt sich wie eine Gefangene. Drei Jahre zuvor war ihre Welt noch in Ordnung. Sie wollte Rory, den Mann ihrer Träume,
heiraten und mit ihm eine eigene Familie gründen.
Aber seit dem Tod Ihrer Mutter muss sie sich um ihren Vater kümmern, der ihr das Leben zur Hölle macht.

Nun schuftet sie Tag und Nacht in seinem Lebensmittelgeschäft.
Als Rory nach London zurückkehrt und mit ihm seine schwangere Frau, erinnert das Maureen an das Leben, das ihres hätte sein sollen.

Meinung:

Eine wirklich gut geschriebene Kriegssaga, die in einem kleinen Viertel der Hauptstadt spielt und in der es um Familien, Freunde, Geschäfte und Nachbarn geht,
während das Land den Übergang von der Friedenszeit zum Beginn des Zweiten Weltkriegs vollzieht.
Die Autorin hat ihren Figuren sehr schnell Leben eingehaucht, so dass der Leser mit ihnen mitfühlen, und miterleben kann, was auf den Seiten vor sich geht
Das enge Gemeinschaftsgefühl, in dem sich alle gegenseitig helfen, wird in „Die Frauen aus der Mulberry Lane“ gut dargestellt, während wir die verschiedenen Protagonisten mit ihren Nöten, Höhen und
Tiefen durch die Kriegszeit in Londons East End begleiten.
Rosie Clarke schreibt eine fesselnde Geschichte und ich werde auf jeden Fall auf den nächsten Band warten .

Fazit:

Eine wirklich befriedigende und erfüllende Lektüre, die ich genossen habe und sehr empfehlen kann.
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