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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Katzenmicha:

Sarahs neues Leben

Das Auktionshaus von Amelia Martin

London 1910 Sarah Rosewell ein Mädchen aus armen Verhältnissen,lebt in der Zeit in Soho.Sie träumt von einem schönerem Leben,gerne würde sie ihr unsoziales Elternhaus und der Gewalt des Vaters endfliehen.Sie hat genung von der Gewalt des Vaters und bietet ihm immer wieder die Stirn.Dann lernt Sarah Lady Gwendoline Sudbury kennen,diese erkennt Sarahs Talent und nimmt sie mit zu sich.

Sie gibt Sarah Unterricht und bildet sie zur Expertin für hochwertige Gegnstände aus.Bald schon trägt die Ausbildung Früchte,Sarah spricht neben englisch auch schon bald fließend französisch und italienisch.Sie bekommt eine Anstellung im berümten Aktionshaus Varnham´s.Sie arbeitet sich schnell in eine leitende Position hoch,was einigen ein Dorn im Auge ist…..

Die Autorin Amellia Martin hat einen flüssigen und anschaulichen Schreibstil.Vor meinen Augen baute sich die Geschichte ,und die Charaktere auf.Man merkte den Schmerz,die Armut -die Sorge der Mutter .Es hat Freude gemacht die Charaktere zu begleiten und das Buch zu lesen-4 Sterne.Nun bin ich gespannt wie sich Sarahs Leben weiter endwickelt und ob aus Phil und Sarah doch noch ein Paar werden kann.

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Rezensionen von Meli:

Lange unterdrückte Gefühle und zweite Chancen

Wenn deine Hand mich hält - FORBIDDEN HEARTS von Alisha Rai

Sadia und Jackson waren beste Freunde, aber Jackson wurde eines Verbrechens bezichtigt und verließ die Stadt, seitdem hatten sie keinen Kontakt mehr. Sadia heiratete Jacksons Bruder, der inzwischen gestorben ist, und kümmert sich nun alleine um ihren Sohn Kareem. Als Jackson Jahre später zurückkehrt, kann er sich nicht von Sadia fernhalten, auch wenn sich viel zwischen ihnen verändert hat.

Sadia fühlt schon immer viel Druck von ihrer muslimischen Familie, die genaue Vorstellungen davon hat, was ein erfolgreiches Leben ist. Ihnen gefiel weder die Heirat mit Paul, noch dass Sadia ihr Medizinstudium abgebrochen hat und nun ein Café leitet, das auch besser laufen könnte. Sie hat das Gefühl, in vielerlei Hinsicht versagt zu haben, gibt sich aber viel - manchmal vielleicht zu viel - Mühe, um für ihren Sohn alles perfekt zu machen.

Jackson hat ebenfalls Probleme mit seiner Familie, mit der er seit Jahren kaum Kontakt hatte, nachdem er damals die Stadt verlassen hat. Er hatte schon immer Gefühle für seine beste Freundin Sadia, hat sich aber nicht getraut, auf ihre Mails zu antworten, auch wenn er sie sehr vermisst hat. Er sieht, wie sehr ihr Alltag sie erschöpft und versucht sie zu unterstützen - und das macht er auch wirklich so liebevoll, dass man wirklich mitfiebert und hofft, dass auch Jackson endlich glücklich werden kann.

Die Liebesgeschichte von Sadia und Jackson hat mir gut gefallen; die Entwicklung der Charaktere, ihre unterdrückten Gefühle füreinander und auch ihre Liebe für den kleinen Kareem, den ich wirklich entzückend fand. Man konnte ihre Freundschaft spüren und auch die Anziehung, die beide nicht wirklich zulassen können.

Es fiel mir etwas schwer, der Fehde zwischen den Familien Kane und Chandler, die vermutlich ein großes Thema im ersten Buch der Reihe war, zu folgen. Auch die vielen Charaktere, die alle eine Geschichte haben, haben mich ein bisschen überfordert. Aber ich denke, man bekommt trotzdem alle Informationen mit, die man braucht, um der Handlung gut folgen zu können.

Fazit
In "Wenn deine Hand mich hält" hatte ich zwar ein bisschen Schwierigkeiten mit den ganzen Familienverhältnissen, aber die Liebesgeschichte von Sadia und Jackson fand ich wirklich gelungen. Beide sind sympathisch, man kann ihre Gefühle und Handlungen nachvollziehen und auch ihre Charakterentwicklung konnte mich überzeugen.

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Rezensionen von Katzenmicha:

Toller Abschluss der Salbenmacherin

Die Salbenmacherin und der Fluch des Teufels von Silvia Stolzenburg

Leider ist es nun der letzte Band aus der Reihe der Salbenmacherin Olivera und ihrer Familie.

Olivera wird zu einem Ratsherren gerufen,seine Tochter hat hohes Fieber und Krämpfe.Auch der Medicus weiß keinen Rat mehr um welche Krankheit es sich handeln könnte.Und so bittet er Olivera die Salbenmacherin um Hilfe.

Doch auch Olivera weiß nicht um welche Krankheit es sich handeln könnte.Vor allem scheint die Krankheit Kinder zu befallen.Ein Prister ist sich sicher,das die Kinder vom Teufel besessen sind.Olivera sucht sich Rat in einem Buch ihrer Großmutter-bald schon weiß Olivera was es für eine Krankheit sein könnte,doch für die Tochter des Ratsherren ist es zu spät.Es ensteht das Gerücht das es ein Dämon sein könnte,den immer mehr Nürnberger sind betroffen.Ein Teufelsaustreiber aus Bamberg wird nach Nürnberg geholt um zu helfen.....

Die Autorin Silvia Stolzenberg hat mich mit ihrem Schreibstil nach Nürnberg 141 geführt.An Oliveras Seite erlebte ich nun leider das letzte Abenteuer der Salbenmacherin.Auch dieses Abenteuer war wieder sehr spannend vom Anfang bis Ende des Buches.Die Reihe der Salbenmacherin hat mir super gefallen.Silvia Stolzenberg hat den Charakteren mit ihrem Schreibstil ein spannendes Leben eingehaucht.Sie waren mit Ecken und Kanten ,was sie sehr sympatisch gemacht hat.Leider viel zu schnell war das Buch gelesen-volle 5 Sterne für Olivers die Salbenmacherin.

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Rezensionen von C.P.:

Mitreißend, düster und erneut überzeugend

Der Tod und das dunkle Meer von Stuart Turton

Bereits Stuart Turtons Debut „Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle“ konnte mich total überraschen und begeistern. Deswegen habe ich von „Der Tod und das dunkle Meer“ so wenig wie möglich – außer des Klappentextes – versucht über das Buch zu lesen, um erneut von dem Einfallsreichtum des Autors überrascht zu werden.

Und ich habe jede Seite dieses doch sehr umfangreichen Buches genossen!

Schon das Wenige, was die ersten Sätze des Klappentextes verrieten, riefen in mir Begeisterung hervor: Detektive, der Teufel, die hohe See und ein Zeitalter, das mir nicht so häufig in meinem sonstigen Repertoire an Büchern begegnet. All das versprach eine interessante Mischung zu werden besonders gepaart mit Stuart Turtons Geschick, die vielen Fäden seiner komplexen Handlung lässig in der Hand zu halten und bis auf die letzten Seiten den Leser nach der Aufklärung hungern zu lassen.

Die Charaktere, die dem Leser in diesem Buch begegnen, sind allesamt wirklich toll ausgearbeitet. Ob die Charaktere nun bösartig, grausam, zuvorkommend oder höflich wirken auf den ersten Blick, ein jeder von ihnen präsentiert im Laufe der Handlung Beweggründe, Abgründe und überraschende Wesenszüge. Kein einziger wirkt leblos, flach oder farblos und auch kein einziger ist glatt gebügelt, um dem Leser möglichst gut zu gefallen – bis auf Arent vielleicht, den ich als einen der Hauptcharaktere sehr gerne verfolgte.

Das Setting ist einfach absolut gelungen. Ein Schiff, von dem keiner mehr runterkommt, ist es erst einmal in See gestochen, ist genial für das Schauspiel, welches sich der Autor hat einfallen lassen. Ein Ort, mit vielen Verstecken aber wenig Privatsphäre, an dem sich notgedrungen alle näher kommen und kaum ein Geheimnis lange bewahrt werden kann. Und dennoch passieren immer wieder ungeheuerliche Dinge.
Gepaart mit dem fantastischen Schreibstil des Autors wird eine Atmosphäre erschaffen, die düster und wenig Hoffnung bringend scheint.
Jede kleine Erwähnung, jedes bisschen Information hat eine Bedeutung und geschickt behält der Autor seine Fäden in der Hand und offenbart erst zum Ende hin all die Verstrickungen und Verzweigungen, die sich die gesamte Handlung hinweg sehr zart und langsam offenbarten.

Wie der Autor in seiner Anmerkung am Ende der Handlung schreibt: das Buch lässt sich nicht in Schubladen stecken und ein Genre auferlegen. Es ist eine Mischung aus Detektivroman, mit dem romantisierten Flair der Schiffsfahrt zu Zeiten der Piraten (ohne Piraten und als Leser lernt man schnell, wie ungemütlich das Leben damals gewesen ist), und Schauermärchen; und das ist nur meine eigene Interpretation der Handlung!

Ich habe das Gefühl, viel zu viel zu sagen und viel zu wenig auszudrücken, was ich eigentlich sagen will: Lest dieses verdammte Buch, es wird euch unterhalten!

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Rezensionen von Lerchie:

Ruhiger Krimi

Der Tod und das dunkle Meer von Stuart Turton

In Berlin 1855: Wilhelm von der Heyden wird Zeuge einer Explosion. Das Fenster des Gebäudes gegenüber ist zerstört und eine Frau wurde herausgeschleudert und am Zaun aufgespießt. Schnell will er nachsehen ob noch zu helfen ist. Dabei gerät er selbst bei dem Wachtmeister in Verdacht. Doch der Chef der Kriminalpolizei sieht Potenzial in Wilhelms Beobachtungsgabe und nimmt ihn als Mitarbeiter auf, denn die preußische Polizei braucht solche.

Es ist jedoch Fingerspitzengefühl gefragt, denn die Ermittlungen führen sie in die höchsten Kreise.

Meine Meinung
Dies ist der Debütroman von Ralph Knobelsdorf. Ich muss sagen, er hat mich nicht ganz überzeugt, auch nicht vom Hocker gehauen. Doch von vorn. In der Geschichte war ich schnell drinnen und das Buch ließ sich auch, bedingt durch den unkomplizierten Schreibstil des Autors, der keine Unklarheiten im Text zuließ, sehr gut lesen. Es gab keine Unterbrechung im Lesefluss. In die Protagonisten konnte ich mich ebenfalls gut hineinversetzen. In Wilhelm von der Heyden und seinen Freund Johann Schmidt die sogleich Hilfe leisten wollten und dadurch, durchaus verständlicherweise, in den Fokus der Wachtmeisters gerieten. Von Heyden hatte wirklich eine sehr gute Beobachtungsgabe und ein super Gedächtnis. Und so wurde er eben vorläufiger Mitarbeiter der Kriminalpolizei. Vorläufig deshalb weil die Entscheidung, ob er dabei bleiben würde erst am Ende des Buches fiel. Ich muss sagen, dass es in großen Teilen des Buches etwas langatmig zuging. Die Handlung plätscherte so dahin. Aber es war ja eine andere Zeit der Kriminalistik und interessant war es allemal. Wäre es wirklich langweilig gewesen, hätte ich viel länger zum Lesen des Buches gebraucht und es wohl auch mal unterbrochen. Also obwohl es etwas langatmig erschien hat es mir doch einigermaßen gefallen. Und gegen Ende des Buches wurde es dann auch noch richtig spannend. Auch das Nachwort am Ende des Buches war aufschlussreich und interessant. Der Autor machte darin klar, dass manche Personen in diesem Buch tatsächlich existiert haben, andere dagegen fiktiv sind. Auch die Schauplätze erläutert er. Das ist wiederum etwas, was ich sehr gut finde. Was sich mir nicht erschließt, ist der Titel des Buches. Aber das stört mich eigentlich weniger. Doch unter Berücksichtigung von Allem empfehle ich das Buch doch gerne weiter an Leser, denen ein ruhiger Krimi (zumindest größtenteils) gefällt und vergebe vier von fünf Sternen bzw. acht von zehn Punkten.

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Rezensionen von Tyrolia-Testleser:

Testleserin Marie (17 Jahre, Innsbruck)

Crave von Tracy Wolff

Testleserin Marie (17 Jahre, Innsbruck)

Als Grace' Eltern bei einem Autounfall ums Leben kommen, bleibt der 17-jährigen Schülerin aus San Diego nichts anderes übrig, als zu ihren letzten noch verbliebenen Familienmitgliedern nach Alaska zu ziehen. Ihr Onkel Finn ist dort Direktor eines Internates, und an der Seite ihrer Cousine Macy soll Grace sich schnell einleben.

Doch bereits in ihrer ersten Nacht am Internat gerät Grace in Gefahr und hat ihr Leben nur dem plötzlichen Auftauchen des mysteriösen und allseits gefürchteten Jaxon Vega zu verdanken. Obwohl Grace von allen Seiten vor Jaxon gewarnt wird, kann sie der Anziehung, die sie ihm gegenüber verspürt, nicht widerstehen und auch er hat ein offensichtliches Interesse an ihr. Von da an häufen sich die Unfälle und mysteriösen Begegnungen mit anderen Schülern und bald ist Grace sich sicher, an diesem Internat geht es nicht mit rechten Dingen zu.
Ich muss leider sagen, dass mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugen konnte. Der Schreibstil war mir persönlich etwas zu aufgesetzt jugendlich und die Geschichte war allgemein sehr vorhersehbar - ein typischer, klischeehafter Vampirroman eben. Die Charaktere werden meiner Meinung nach ausnahmslos in bestimmte Rollen gezwängt, was dem Geschehen nicht nur jegliche Authentizität nimmt, sondern auch die Dialoge extrem aufgesetzt erscheinen lässt. Bei einigen dieser Unterhaltungen musste ich das Buch teilweise wirklich kurz aus der Hand legen. Bereits nach der ersten Begegnung hat sich Grace Hals über Kopf in den mysteriösen Bad Boy der Schule verliebt was mir persönlich einfach unglaubwürdig und übereilt vorkommt. Dem Leser wird damit zudem jegliche Chance genommen, Jaxon selbst kennenzulernen und mit Grace mitzufiebern. Hinzu kommt, dass Jaxon wirklich jedes erdenkliche Klischee eines Vampir-Bad-Boys erfüllt. Mit Grace wurde versucht eine starke Protagonistin zu schaffen, was sich aber außer in coolen Sprüchen und Sarkasmus nicht wirklich zeigt. Stattdessen ist sie naiv und lässt sich ständig von Jaxon bevormunden. Ihre Gedanken wiederholen sich außerdem ständig und machen damit die ganze Geschichte extrem langatmig. Alle anderen Charaktere tauchen nur oberflächlich in ihrer Rolle als beispielsweise beste Freundin der Protagonistin auf und haben ansonsten keinerlei weiteren Hintergrund. Außer einer extrem klischeehaften Liebesgeschichte hat das Buch meiner Meinung nach also nicht viel zu bieten. Erst gegen Ende nimmt die eigentliche Geschichte etwas Fahrt auf, was das gesamte Buch für mich aber auch nicht mehr retten konnte.

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Rezensionen von Gluecksklee:

Blieb leider hinter meinen Erwartungen zurück

Der Fahrer Kerner und Oswald von Andreas Winkelmann

Ich war neugierig darauf, die Andreas Winkelmann die im Klappentext umrissene Idee umsetzen würde. Ein Mörder, der seine Opfer mit Hilfe der durch Sie selbst aufgezeichneten Laufstrecken aufspürt... leider blieb die Umsetzung dann doch hinter meinen Erwartungen zurück. Die Geschichte war für mich leider nicht so fesselnd, dass ich Sie nicht aus der Hand legen konnte.

In Teilen hat sich die Handlung sogar gezogen.

Das Cover passt sehr gut zur Grundidee der Geschichte und auch in der Buchhandlung wäre ich darüber zumindest neugierig auf die Handlung geworden.

Zum Ende der Geschichte gelingt es Andreas Winkelmann auch sehr gut, die einzelnen Handlungsfäden zusammenzubringen - allerdings hat mich das leider nicht für die gefühlte "Zähigkeit" des Erzählstrangs bis zum großen Ende entschädigen können.

Insgesamt komme ich daher auf drei Sterne. "Die Karte" ist ein solider Thriller, für mich aber leider nicht "herausragend".

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Rezensionen von begine:

Russland heute

DAFUQ von Kira Jarmysch



Das Hörbuch „Dafuq“ von der russischen Schriftstellerin Kira Jarmysch wird von der Sprecherin Jana Kozewa mit guter Erzählstimme gesprochen.
Kira Jarmysch ist die Pressesprecherin des Kremlkritischer Nawalny.
Dafuq ist ihr Debütroman über das gegenwärtigen Russland.

Die Protagonistin Anja wird wegen Teilnahme an einer Demonstration zu 10 Tagen Arrest verurteilt.

Sie teilt sich die Zelle mit 5 unterschiedlichen Frauen.
Die Schicksale der Frauen sind interessant. Der Arrest wird ziemlich locker erzählt, aber es ist trotzdem nicht so angenehm.

Die Autorin lässt Anjas Erlebnisse ziemlich lebensnah werden.Da sie schon Erfahrungen mit dem russischen Strafrecht hat, nehme ich an, das es in dem Roman ziemlich korrekt ist. Wir erfahren so, wie die Jugend heute denkt.

Der Roman ist beeindruckend durch die angenehme Sprechstimme geht uns die Stimmung nahe.

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Rezensionen von Lesemama:

Der Bethches Hof

Wildtriebe von Ute Mank

Bewertet mit 2.5 Sternen

Zum Buch:
Marlies heiratet in den Bethches Hof ein. Dieser wird von der Hoferbin Lisbeth und ihrem Mann geführt.
Als später noch Joanna, das Enkelkind von Lisbeth, kommt waren es drei Frauen, drei Generationen die aufeinandertreffen.
Lisbeth ganz traditionell, Marlies gefangen in der Emanzipation und zu letzt Joanna, die einen ganz anderen Weg geht.

Meine Meinung:
Ich mag das Cover sehr gerne, das florale. Und ich war unglaublich neugierig auf die Geschichte und bin vielleicht mit falschen Erwartungen an das Buch zum Lesen gekommen.
Kurzum, es konnte mich nicht erreichen. Ich fand es zwar sehr interessant und hatte auch einige Erinnerungen an meine Kindheit, als wir noch sie Milch auf die Hof abholten. Aber alles in allem konnte mich die Geschichte einfach nicht erreichen. Ich empfand es eher wie eine Art Biografie von Lisbeth. Erinnerungen nahtlos aneinander gereiht.
Auch haben mich die deutlich fehlenden Kapitel oder wenigstens Absätze (ich las das eBook) verwirrt, ich wusste dann manchmal nicht von wem gerade die Rede ist, ob Marlies oder Lisbeth.
Irgendwie kam bei mir das ganze nicht so richtig an. Ich hatte mir was anderes erhofft und auch erwartet. Es konnte mich einfach nicht überzeugen, mir fehlte die Geschichte in dem Buch, ich wusste bis zum Ende nicht, worauf es eigentlich hinausläuft.

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Rezensionen von Liliane Schemeth:

Mal etwas anderes

Florance Bell und die Melodie der Maschinen von Steenbergen Carsten

Nicht nur das Cover hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht, auch der Klappentext klang sehr interessant und für mich nach etwas Neuem. Allerdings konnte mich das Buch nicht richtig packen und ich habe mich etwas schwer damit getan.

Der Schreibstil ist gut. Die Szenen wurden detailreich beschrieben und so konnte ich mir die Geschichte bildlich vorstellen.

Der Schreibstil ist gut. Es gab einige französische Wörter, über die man stolpern kann und den Lesefluss etwas ausbremsen. Auch die technischen Beschreibungen sind etwas komplex und daher empfinde als anspruchsvoll für Jugendliche.

Die Protagonistin Florance ist eine mutige junge Frau, die Technik absolut fit ist. Allerdings blieben die anderen Charaktere eher blass und eine wirkliche Beziehung konnte ich zu keiner Figur aufbauen. Daher blieb auch die Sympathie aus und mir fiel es etwas schwer die Geschichte zu verfolgen, da nicht alles aus der Sicht von Florance erzählt wird.

Was mir nicht so gut gefallen hat, sind die vielen Kämpfe die sich aneinanderreihen. Kaum ist einer vorbei, geht der nächste los. Das war mir irgendwann zu viel. Außerdem war die Geschichte schon vorhersehbar.

Mich konnte das Buch leider nicht wirklich packen. Die Idee fand ich sehr interessant aber durch die vielen Kämpfe ging der Lesespaß für mich leider verloren. Auch die Figuren waren ein Punkt der es mir erschwert hat der Geschichte aufmerksam zu folgen, sodass ich ab und an den Faden verloren habe.

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