Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Goejos:
Bin ich jemand Anderer?
Die andere Tochter von Dinah Marte Golch
Toni (Antonia) Petzold hat nach einem Berufsunfall, bei einer Entrümpelungsaktion, ihr Augenlicht verloren. Dank einer Transplantation kann sie aber wieder sehen. Nun fasst sie den Entschluss, mehr über die verstorbene Gewebespenderin zu erfahren. Und es gelingt ihr auch, die Mutter zu eruieren und ihr einen Brief zu schreiben.
Über unklare Wege kommt diese an die Adresse von Toni und meldet sich bei ihr. Toni trifft sich mit ihr und ein unbarmherziges Schicksal nimmt seinen Lauf. Nicht nur, dass Toni viel über die Spenderin und ihre Familie erfährt, auch über ihre Eltern tauchen ungesagte Dinge auf, welch Tonis leben sehr verändern sollen. Der Autorin gelingt es hervorragend, immer in zwei Zeitebenen abwechselnd, die Handlung spannend bis zum Schluss zu halten. Auch die Probleme mit Transplantationen auf psychischer und psychischer Ebene werden hervorgehoben. Ein bis zur letzten Zeile lesenswertes Buch.
Rezensionen von v_im_wunderland:
schön gestaltet
ministeps Mein erstes großes Wörterbuch - ab 12 Monate von Hannelore Dierks
Dies ist ein ganz besonderes erstes Wörterbuch für Kleinkinder. Denn es besticht schon allein durch seine Größe. Es hat ein größeres Format als die üblichen Kleinkindbücher und man kann somit dir Bilder besonders gut anschauen und viele Dinge entdecken. Auch die Themen und abgebildeten Gegenstände sind sehr abwechslungsreich und vielfältig.
Die abgebildeten Dinge sind sehr schön dargestellt und man kann alles gut erkennen, es ist sehr kindgerecht gestaltet. Ich finde besonders gut, dass nicht nur Gegenstände abgebildet sind, sondern auch Themen wie die Jahreszeiten behandelt werden. Es ist sehr schön dargestellt, was die unterschiedlichen Jahreszeiten ausmacht. Auch sind zum Beispiel Weihnachten und Ostern abgebildet, so kann man mit den Kleinsten bereits über große Ereignisse im Jahr sprechen. Alles in allem kann ich es jeder Familie mit Kleinkindern empfehlen, die gerade die Welt und die Sprache entdecken.
Rezensionen von Ecinev:
gefährliche Haarfarbe
Die Tote mit der roten Strähne - Thriller (Betty-Rhyzyk-Serie 1) von Kathleen Kent
Die polnisch stämmige Ermittlerin Betty Rhyzyk verschlägt es von New York nach Texas. Dort trifft sie auf Drogenkartelle, fundamentale Sekten und Stalker. Bei ihrem ersten Einsatz als Leiterin einer verdeckten Ermittlung geht alles schief. Unbeteiligte Zivilisten werden getötet, ein Polizist verletzt und der gesuchte Boss eines Drogenkartells entkommt.
Damit hat sie einen schweren Stand bei ihrem Vorgesetzten und muss alles daransetzen den Boss des Drogenkartells zu finden. Während sie den Spuren folgt, macht sich ein anderer Täter auf den Weg um Betty zu folgen. Er macht ihr makabere Geschenke und tut alles ihre Aufmerksamkeit zu erwecken. Damit gerät nicht nur Betty in Gefahr sondern auch ihr Umfeld denn in dem eher konservativen Texas fällt Betty immer wieder auf, sie lebt mit einer Frau zusammen und hat leuchtend rote Haare.
Der Schreibstil ist etwas ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig in der Gegenwartsform. Im ersten Teil lernt man die Protagonisten kennen was einige Längen hat. Erst im weiteren Teil kommt Spannung auf und die Kapitel enden mit etlichen Cliffhangern. Die Spannung bleibt so erhalten und man möchte schnell weiterlesen.
Ein eher ungewöhnlicher Thriller mit einer taffen Ermittlerin die ihren Weg in der von Männern dominierten Polizeiwelt gehen muss.
Rezensionen von Ecinev:
Frida, der kleine Tod
Hey, ich bin der kleine Tod ... aber du kannst auch Frida zu mir sagen von Anne Gröger
Samuel hat ein kaputtes Immunsystem und lange Zeit im Krankenhaus verbracht. Nach einer erfolgreichen Stammzellen Transplantation kann er das Krankenhaus auch ohne seinen Schutzanzug verlassen und ein normales Leben führen. Dabei weiß doch jeder, das draußen die größten Gefahren lauern. Also bleibt er lieber in seinem Zimmer.
Eines Tages erhält er überraschend Besuch von einer kleinen Gestalt mit einer Sense doch als die Gestalt die Kutte ablegt erscheint ein normales Mädchen das sich Frida nennt. Sie ist die Gehilfin des großen Todes und soll lernen wie sich ein normales Leben anfühlt. Und Frida möchte raus, Samuel auf keinen Fall.
Das Leben mit Frida verläuft sehr chaotisch und abenteuerlich doch am Ende erkennt Samuel das er sich auf andere Menschen verlassen kann und er findet neue Freunde.
Kindgerecht wird in diesem Besuch das traurige Thema Tod und Abschied verarbeitet wobei die teilweise morbiden Gedanken von Frida wie sie Samuel am besten holen kann nichts für zarte Gemüter sind. Ansonsten ist der Schreibstil eher lustig und lebendig und bietet ein schönes Leseabenteuer.
Rezensionen von Natalie:
die Mandelli-Saga geht weiter
Das Bauwerk der Sehnsucht von Ladina Bordoli
In Teil 2 der Mandelli-Saga begleiten wir Rosalba in die Schweiz der späten 1970-iger Jahre.
Rosalba konnte bei einem mehrmonatigem Praktikum in der Schweiz bei ihrem Onkel Antonio weitere Erfahrungen als muratrice sammeln. Bald darauf zieht es sie jedoch wieder in die Schweiz - einerseits um weitere Fähigkeiten in Schweizer Bauunternehmen zu erlernen, andererseits gibt es da noch den jungen Architekten Remo, den sie während ihres letzten Praktikums kennenlernte.
Rosalba muss sich einigen schweren Entscheidungen und vor allem dem Gegenwind stellen, der ihr als Ausländerin in der Schweiz entgegen bläst…
Die Geschichte von Rosalba konnte mich total fesseln. Rosalba ist für mich ein sehr gelungener Charakter - mit den Fähigkeiten ihrer Mutter Aurora und dem Dickkopf ihrer Urgroßmutter Camilla eine spannende Kombination, die man aber einfach mögen muss. Schön fand ich es auch, dass Aurora immer wieder in Erscheinung tritt und so auch Kleinigkeiten aus Band 1 Erwähnung finden.
Die Lebensweise der Schweizer in den 1970-iger wird in meinen Augen sehr authentisch dargestellt und auch die Unterschiede zwischen Italien und Schweiz sind gut herausgearbeitet. Vor allem war es aber wieder der steinige Weg, den Rosalba gehen muss, der den Leser fesselt. Die Autorin schafft es, dies mit viel Gefühl und Authentizität zu erzählen. Trotzdem kam auch an einigen Stellen der Humor durch, beispielsweise, wenn Rosalba‘s italienische Emotionen mit ihr durchgingen - fantastico. :)
Dies alles war für mich eine überaus gelungene Kombination und ich habe den Roman innerhalb kürzester Zeit gelesen. Band 2 gefiel mir dabei noch besser als der erste.
Rosalba‘s Werdegang kann auch ohne Band 1 gelesen werden, aber ich empfehle auch diesen vorab zu lesen und Aurora kennenzulernen.
Eine klare Leseempfehlung von mir und ich freu mich schon auf Band 3 der Mandelli-Saga.
Rezensionen von Ecinev:
überraschend spannend
Das Flüstern der Puppen (Thriller) von Gunnar Schwarz
Dies ist das erste Buch das ich von Gunnar Schwarz gelesen habe und es hat mich positiv überrascht.
An ihrem ersten Arbeitstag muss Lena Freyenberg mit ihrem neuen Partner in einem Mordfall ermitteln. Eine junge Frau liegt halb verbrannt in einem Ofen. Der Mörder hat eine Puppe auffällig zurechtgemacht am Tatort zurückgelassen.
Und weitere Morde lassen nicht lange auf sich warten.
In den kurzen Kapiteln die jeweils von einer Person an einem Tag beschrieben sind, kommt man dem Motiv hinter den grausamen Morden langsam näher und errät dank einiger überraschenden Wendungen nicht den wahren Täter.
Der Schreibstil ist fesselnd, der Spannungsbogen sehr hoch so lässt sich das Buch gut und schnell lesen. Auch die Personen werden gut eingeführt, das Verhältnis zwischen Ermittlungsarbeit und privaten Problemen ausgewogen. Ich bin gespannt auf weitere Fälle mit diesem Ermittlerpaar.
Rezensionen von Anna625:
Reise durch ein Leben
Reise durch ein fremdes Land von David Park
Einige Tage kurz vor Weihnachten macht Tom sich auf den Weg quer durch Großbritannien, um seinen Sohn Luke abzuholen, der für sein Studium fortgezogen ist. Da er nun aber krank ist und wetterbedingt auch keine Flüge gehen, nimmt Tom die weite Reise auf sich, damit sein Sohn die Feiertage nicht alleine verbringen muss.
Während er durch die verschneite Landschaft fährt schweifen seine Gedanken immer wieder ab, Leitfaden sind dabei die Bilder, die er im Laufe seines Lebens als Photograph geschossen hat. Sie erinnern ihn an den Anfang seiner Beziehung, an zahlreiche Begegnungen und an seine Kinder Lilly und Luke. Und vor allem auch an seinen ältesten Sohn Daniel, den er vor langer Zeit verloren hat.
Anfangs hat mich das Buch gleich in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist sehr atmosphärisch, die verschneite Landschaft wird gut greifbar, und eine lange, einsame Autofahrt verspricht viel Raum für interessante Gedanken. So war es auch hier, denn während Tom auf dem Weg zu Luke ist, erzählt er nach und nach die gesamte Lebensgeschichte Daniels nach. Erst verhalten, dann immer hypnoider. Beinahe tranceartig scheint er in seinen Erinnerungen, seiner Schuld gefangen, wie auch der Schnee um ihn herum alles abzudämpfen scheint, während Vergangenheit und Gegenwart miteinander verschmelzen.
Die Beschreibung der Landschaft, die unter einer dicken Schneeschicht begraben liegt, vereiste Straßen, die ständige Gefahr, ins Schleudern zu geraten oder auf der weiten Strecke irgendwo versehentlich falsch abzubiegen, während er auf dem Weg zu seinem Sohn ist. Die ganze Metaphorik dahinter erschließt sich erst im Laufe des Buches, denn letztendlich ist die Reise Toms eine Reise durchs Leben, eine einzigartige und zugleich doch eine ganz typische. Wir laufen ständig Gefahr, uns irgendwie zu verlaufen, die falsche Abzweigung zu nehmen, zwischendrin begegnen wir immer wieder Menschen, die unseren Weg prägen - auf Toms Autofahrt vor allem eine ältere Frau und die Fahrerin eines Unfallwagens -, doch den Weg in seiner Ganzheit können nur wir allein bestreiten. Und für Tom ist das nicht nur der Weg zu Luke, den er nach Hause holen will, sondern auch der zu Daniel, den er um Verzeihung bitten möchte, den er auch nach all der Zeit noch nicht loslassen konnte.
Fazit: Ein atmosphärischer, bildgewaltiger und intensiver Roman über Trauer, Schuld und die Macht der Vergangenheit, der mir sehr gut gefallen hat und den ich gerne weiterempfehle!
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin Lea (14 Jahre, Wattens)
Die Göttinnen von Otera (Band 1) - Golden wie Blut von Namina Forna
Testleserin Lea (14 Jahre, Wattens)
Deka muss mit 16 ein Ritual der Reinheit durchführen. Doch ihr Blut ist nicht rot, sondern gold, was bedeutet, dass sie ein Dämon ist, auch Alaki genannt. Doch eine Abgesandte des Kaisers stellt eine Armee von Alakis zusammen. Dort lernt sie zu kämpfen und auch die Gebote infrage zustellen, die sie ein Leben lang unterdrückt haben.
Nun müssen sie in einen Kampf ziehen, doch auf einmal ändert sich alles...
Dieses Buch ist spannend und sehr gut geschrieben dass man es nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Rezensionen von yellowdog:
Prosa wie Poesie
Lieben von Tomas Espedal
Der Roman ist überwiegend in der dritten Person erzählt, doch der Protagonist heißt Ich. Ab und zu fällt der Text auch ins Du.
Es ist eine Methode, um eine gewisse Distanz aufrecht zu erhalten, gleichteitig wird es sehr intensiv.
Streckenweis liest es sich auch wie ein Essay, aber es ist sehr literarisch, also eine Mischung, die beim Leser etwas aufbrechen kann.
Dafür muss man sicher etwas konzentrieren, aber es lohnt sich.
Es wird von alltäglichen Dingen erzählt, aber auch von Lieben und dem Verlust des Gefühls und sehr viel über den Tod. Dem Sterben drängt Ich hin, doch gleichzeitig liebt er das Leben und alles was damit zusammenhängt.
Der Norweger Tomas Espedal ist ein interessanter Schriftsteller.
Die Übersetzung von Lieben erfolgte durch Hinrich Schmidt-Henkel.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin Leah (12 Jahre, Hopfgarten)
Zitronensüß von Jenny Han
Testleserin Leah (12 Jahre, Hopfgarten)
Im Buch Zitronen süß von Jenny Han geht es darum, dass die 12 Jährige Annemarie in die High-School kommt und sich da alles verändert. Ihre Mutter ist Alkoholikerin und ihr Vater ist fast nie zuhause, weil er zu beschäftigt mit der Arbeit ist. Sie hat auch noch eine große Schwester, aber die ist fast immer bei ihrer besten Freundin Margarete.
Die Familie wohnt in einem kleinen Stadtteil abgelegen von der Großstadt. Annemaries bester Freund ist Mark, den sie schon kennt seit sie klein war und er ist immer für sie da. Seine Mutter kocht wundervolles Essen und behandelt Annemarie wie ihre eigene Tochter. Annemaries beste Freundin ist Elaine. Sie kommt aus New York City und ist halb Koreanerin, halb Amerikanerin. Kurz vor den Semesterferien findet ein Schul-tanz statt. Annemarie, die total glücklich darüber war, wollte unbedingt mit Mark gehen, denn sie hatte sich in ihn verliebt. Daraufhin rief sie ihre beste Freundin Elaine an und fragte sie, ob sie weiß ob Mark mit jemanden schon auf den Tanz geht. Elaine erzählte Annemarie, dass Mark schon mit einem anderen Mädchen geht. Sie erzählte ihrer Mutter, dass dieser Schultanz stattfand und die wollte unbedingt mit ihr ein Kleid kaufen gehen. Sie waren in einer Schneiderei angekommen und ihre Mutter hatte sofort tolle Kleider gesehen. Gelangweilt wartete währenddessen Annemarie in der Umkleidekabine, die von diesen Tanz nicht mehr viel hielt. Schnell waren sie wieder aus der Schneiderei heraus, denn keins der Kleider, die ihre Mutter ausgesucht hatte, gefielen ihr, als sie plötzlich…
Mir hat das Buch sehr gefallen, da es sehr nett geschrieben wurde und auch nett zum Lesen ist. Sehr Empfehlenswert.











