Kunden em pfehlungen
Rezensionen von yellowdog:
Prosa wie Poesie
Lieben von Tomas Espedal
Der Roman ist überwiegend in der dritten Person erzählt, doch der Protagonist heißt Ich. Ab und zu fällt der Text auch ins Du.
Es ist eine Methode, um eine gewisse Distanz aufrecht zu erhalten, gleichteitig wird es sehr intensiv.
Streckenweis liest es sich auch wie ein Essay, aber es ist sehr literarisch, also eine Mischung, die beim Leser etwas aufbrechen kann.
Dafür muss man sicher etwas konzentrieren, aber es lohnt sich.
Es wird von alltäglichen Dingen erzählt, aber auch von Lieben und dem Verlust des Gefühls und sehr viel über den Tod. Dem Sterben drängt Ich hin, doch gleichzeitig liebt er das Leben und alles was damit zusammenhängt.
Der Norweger Tomas Espedal ist ein interessanter Schriftsteller.
Die Übersetzung von Lieben erfolgte durch Hinrich Schmidt-Henkel.
Rezensionen von Tyrolia-Testleser:
Testleserin Leah (12 Jahre, Hopfgarten)
Zitronensüß von Jenny Han
Testleserin Leah (12 Jahre, Hopfgarten)
Im Buch Zitronen süß von Jenny Han geht es darum, dass die 12 Jährige Annemarie in die High-School kommt und sich da alles verändert. Ihre Mutter ist Alkoholikerin und ihr Vater ist fast nie zuhause, weil er zu beschäftigt mit der Arbeit ist. Sie hat auch noch eine große Schwester, aber die ist fast immer bei ihrer besten Freundin Margarete.
Die Familie wohnt in einem kleinen Stadtteil abgelegen von der Großstadt. Annemaries bester Freund ist Mark, den sie schon kennt seit sie klein war und er ist immer für sie da. Seine Mutter kocht wundervolles Essen und behandelt Annemarie wie ihre eigene Tochter. Annemaries beste Freundin ist Elaine. Sie kommt aus New York City und ist halb Koreanerin, halb Amerikanerin. Kurz vor den Semesterferien findet ein Schul-tanz statt. Annemarie, die total glücklich darüber war, wollte unbedingt mit Mark gehen, denn sie hatte sich in ihn verliebt. Daraufhin rief sie ihre beste Freundin Elaine an und fragte sie, ob sie weiß ob Mark mit jemanden schon auf den Tanz geht. Elaine erzählte Annemarie, dass Mark schon mit einem anderen Mädchen geht. Sie erzählte ihrer Mutter, dass dieser Schultanz stattfand und die wollte unbedingt mit ihr ein Kleid kaufen gehen. Sie waren in einer Schneiderei angekommen und ihre Mutter hatte sofort tolle Kleider gesehen. Gelangweilt wartete währenddessen Annemarie in der Umkleidekabine, die von diesen Tanz nicht mehr viel hielt. Schnell waren sie wieder aus der Schneiderei heraus, denn keins der Kleider, die ihre Mutter ausgesucht hatte, gefielen ihr, als sie plötzlich…
Mir hat das Buch sehr gefallen, da es sehr nett geschrieben wurde und auch nett zum Lesen ist. Sehr Empfehlenswert.
Rezensionen von manu63:
Leider der letzte Band
Federn über London 4 von Sabine Schulter
Überleben ist der vierte und letzte Band der Federn über London Reihe der Autorin Sabine Schulter. Clear und ihre Freunde sind auf der Suche nach den letzten Teilen des Stabes und diese verlangt einiges von ihnen.
Der letzte Band ist voller Emotionen und es werden nicht alle überleben. Schwere Entscheidungen müssen getroffen werden und einige Charaktere entdecken neue Seiten an sich selber.
Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und die Autorin nimmt die Leser mit in immer neue Welten, die gut beschrieben werden.
Neue Charaktere bringen weitere Spannung ins Spiel und interessante Perspektiven. Das Ende der Geschichte war für mich sehr emotional und traurig, es gibt aber auch gute Ausblicke für die Zukunft. Für mich hat die Autorin damit einen guten Weg für das Ende des Vierteilers gewählt welcher keine Fragen offen lässt. Insgesamt eine Reihe die mich sehr gut unterhalten hat und die mir einige schöne Lesestunden gegeben hat.
Rezensionen von yellowdog:
Eine winterliche Reise zu den Erinnerungen
Reise durch ein fremdes Land von David Park
Der nordirische Schriftsteller David Park weiß, wie man Atmosphäre aufbaut.
Es wird ein winterlicher Roman, wie man ihn selten liest, obwohl es eigentlich viele Bücher mit winterlichen Setting gibt. Aber David Parks Text ist etwas besonderes.
Ein Mann fährt mit seinem Wagen durch die Winterlandschaft Großbritanniens.
Es ist eine lange Fahrt auf vereisten Straßen. Tom will zu Weihnachten seinen Sohn Luke, der studiert, abholen. Dem Sohn geht es nicht gut, er hat Grippe, was seine Mutter sehr besorgt. Tom ist daher öfter mit seiner Familie am telefonieren.
Aber es gehen ihm auch viele Gedanken durch den Kopf. Dazu gehören auch düstere, wie die an seinen ältesten Sohn Daniel, mit dem es viele Probleme gab.
Durch diesen Mix an Erinnerungen, den Telefonaten und gegenwärtigen Ereignissen auf der Fahrt erschafft der Autor ein Gesamtbild der des emotionalen Zustands des Mannes. Das ist sehr geschickt gemacht und für mich wird gerade dadurch ein wirklich lesenswerter Roman.
Rezensionen von manu63:
Vorhersehbar aber dennoch schön
Plätzchen gesucht, Liebe gefunden von Petra Schier
Plätzchen gesucht Liebe gefunden ist ein Band der Weihnachtshund Reihe der Autorin Petra Schier. Wieder geht es zur Familie Sternbach und dieses Mal stehen Ricarda und Frank im Mittelpunkt.
Die Geschichte der beiden ist gewohnt gefällig und nimmt den bekannten Lauf. Obwohl es eigentlich fest steht wie alles endet, fand ich den Weg dahin gut beschrieben.
Die Gedanken der kleinen Pudeldame Naila fand ich frisch und humorvoll. Das sich Frank und Ricarda mit ihren Rücksichtnahmen immer wieder selber im Weg standen ist der Geschichte geschuldet. Alt bekannte Gesichter aus den Vorbänden ergänzen die Handlung gut und lassen mich teilhaben am weiteren Geschick der Charaktere aus den Vorbänden, die ich alle gelesen habe. Aber selbst wer diese Bände nicht kennt, kann der Geschichte gut folgen. Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, der Weihnachtsmann und seine Elfen haben auch wieder ihre Finger im Spiel und einige magische Momente werden eingeflochten.
Rezensionen von melanie82:
Über das Hadern mit den eigenen Lebenszielen
Auszeit von Hannah Lühmann
In „Auszeit“ beschreibt Hannah Lühmann die Ratlosigkeit einer Generation um die 30, in der die Protagonistin ungewollt schwanger wird, ihr Baby abtreibt, seit langer Zeit an ihrer Doktorarbeit schreibt, aber nicht so recht weiß, was sie will, was ihr wichtig ist und wo ihr Leben hinführt. Eine Handlung gibt es kaum, vielmehr eine Beschreibung der Vorgeschichte und schließlich die Schilderung des Aufenthaltes in einem Ferienhaus im Wald mit ihrer Freundin Hanna.
Das hat es aber in sich: Hanna Lühmann schafft es unglaublich gut, die innere Zerrissenheit von Henriette darzustellen und förmlich spürbar zu machen - stets irgendwo zwischen Ratlosigkeit, Selbstzweifel, Selbstmitleid und Verzweiflung. Gerade zu Beginn habe ich etwas gebraucht, um reinzukommen, auch ist es kein Buch, das einen im klassischen Sinne fesselt - nichtsdestotrotz ist es aber eines, das einen zum Nachdenken bringt. Die Exkurse zu Henriettes Dissertationsthema, einer Abhandlung über Werwölfe, waren mir oftmals zu ausführlich, da dies keinen Mehrwert brachte, zudem kam das Ende etwas plötzlich. „Auszeit“ behandelt auf jeden Fall ein wichtiges Thema, die Umsetzung ist sicherlich Geschmacksache.
Rezensionen von Meli:
Vorhersehbar und leicht zu vergessen
Like Gravity von Julie Johnson
Erst wurde ihre Mutter ermordet, und dann wurde Brooklyn auch noch entführt. Damals war sie sechs Jahre alt, aber diese furchtbaren Erinnerungen begleiten sie noch immer und es fällt ihr sehr schwer, sich emotional auf andere Menschen einzulassen. Bis Finn sich in ihr Leben drängt ...
Seit diesem Trauma ist Brooklyn sehr abweisend.
Auch mit ihrem Vater und verschiedenen Pflegeheimen hat sie keine guten Erfahrungen gemacht. Sie hat eine beste Freundin, die eigentlich immer zuerst an sich selbst denkt, Brooklyn dabei in blöde Situationen bringt, mir mit ihrem Verhalten gehörig auf die Nerven ging und nur zwischendurch wirklich mal eine Freundin war. Also verständlich, dass Brooklyn keine neuen Menschen in ihr Leben lassen möchte. Doch Finn lässt da nicht locker und ist irgendwie immer wieder in ihrer Nähe und kümmert sich auch um sie. Ihre Liebesgeschichte konnte mich aber nicht wirklich packen.
Leider fand ich die Geschichte viel zu vorhersehbar. Es gab auch ein paar gute Momente, aber die großen Mysterien, die die Protagonistin nicht durchschauen kann, sind für den Leser von Anfang an so offensichtlich, dass die Spannung verloren geht. Das interessanteste war für mich wohl Brooklyns posttraumatische Belastungsstörung. Trotz all der Kritik fand ich das Buch nicht unbedingt schlecht, aber eben auch in keiner Weise wirklich gut und es war ein Leseerlebnis, das so leicht zu vergessen war, dass es mir schon schwerfiel, eine Rezension zu schreiben.
Fazit
"Like Gravity" bietet eine vorhersehbare Liebesgeschichte, die ein paar gute Momente hat, aber ansonsten nicht besonders spannend ist und auch sehr leicht zu vergessen. Ich fand es nicht unbedingt schlecht, aber empfehlen würde ich es nicht.
Rezensionen von yellowdog:
Ein Kreis in einem Kreis in einem Kreis
Der perfekte Kreis von Benjamin Myers
Benjamin Meryers hatte mit Offene See einen sehr erfolgreichen Roman.
Der perfekte Kreis liest sich ruhiger, geschlossener.
Die Handlung ist in England 1989 angesiedelt.
Zwei Männer, die sehr unterschiedlich sind, und dennoch Freunde.
Redbone und Calvert. Durch ihre vielen Gespräche lernt man sie ein wenig kennen, aber ganz einfach zu begreifen sind sie auch nicht.
Sie haben ihre eigenen Vorstellungen vom Leben.
Wieder sehr dicht und wirklich gut gemacht sind die Landschaftsbeschreibungen, z.B. das trockene, ausgedörrte Land, der aqumarin wolkenlosen Himmel, der leuchtende Raps und die weitläufigen Felder.
Auch in den fast zärtlichen Dialogen gbt es poetische Momente.
Rezensionen von brauneye29:
Tolle Fantasy für junge Leser
Die Geister der Pandora Pickwick von Wolff Christina
Zum Inhalt:
Fanny liebt kaum etwas so sehr, wie den Antiquitätenladen ihrer Tante und wie schön, dass sie die Ferien dort verbringen darf. Doch irgendwas stimmt im Laden nicht. Die Möbel stauben schneller ein als man sie abwischen kann und ihre Tante tut auch noch so, als wäre alles ganz normal.
Fanny hat das Gefühl, dass die Tante ihr etwas verschweigt.
Meine Meinung:
Das war eine richtig schöne Fantasy-Geschichte für junge Leser. Aber auch mir hat die Geschichte richtig gut gefallen. Sie hatte einen schönen Mix aus Fantasie und Familiengeschichte. Sehr schön fand ich schon das Cover, aber auch die Illustrationen im Buch sind total klasse. Ich konnte mich kaum satt sehen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, denn er ist geeignet für jüngere und ältere Leser. Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen.
Fazit:
Tolle Fantasy für junge Leser
Rezensionen von begine:
Reise durch den Schnee
Reise durch ein fremdes Land von David Park
„Reise durch ein fremdes Land“ ist der erste Roman, den ich von dem nordirischen Schriftsteller David Park gelesen habe.
Er schreibt intensiv, detailliert und getragen mit einem beeindruckenden Schreibstil.
Der Protagonist fährt stundenlang kurz vor Weihnachten um seinen Sohn aus der Studentenwg abzuholen.
Wegen dem Schneesturm gibt es keinen Flug und außerdem fühlt er sich krank.
Tom hat viel Zeit über seine Familie nachzudenken. Besonders denkt er viel an seinen ältesten Sohn Daniel. Der war leider ins Drogenmilieu abgerutscht. Als Eltern kann man Tom verstehen, da macht man sich immer Vorwürfe etwas falsch gemacht zu haben. Aber da kann man soviel rätseln, es gibt keine Schuld.
Dadurch macht sich Tom auch auf den Weg, um seinen zweiten Sohn nicht im Stich zu lassen.
Der Autor konnte die Geschichte ernst und ruhig darstellen. Obwohl es nicht unbedingt spannend zugeht, bin ich von der Darstellung gefesselt.
David Park ist ein großer Autor mit sprachlicher Vielfalt.










