Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
mystisch-magische Story
Die Geister der Pandora Pickwick von Wolff Christina
Klappentext / Inhalt:
Willkommen im Pandora Antiques! - Geistreiche Raritäten für jede Gelegenheit
Nirgendwo fühlt sich Fanny so wohl wie in dem Antiquitätenladen ihrer Tante Harriet. Wie wunderbar, dass sie die Sommerferien dort verbringen darf! Doch im Laden stimmt etwas nicht. Dinge verschwinden, gerade abgewischte Möbel stauben innerhalb von Sekunden wieder ein, und nachts ist ein Rumpeln und Poltern zu hören.
Harriet tut so, als wäre das alles völlig normal. Doch Fanny ahnt, dass ihre Tante ihr etwas verschweigt - genau wie bei der Frage, wer eigentlich Fannys leibliche Eltern sind …
Cover:
Das Cover ist sehr detailreich und es gibt viel darauf zu entdecken. Der Mittelpunkt ist ein kleines Mädchen welches eine Art Schleier / Zauber umgibt. Es wirkt sehr magisch und fantastisch und ist einfach wunderschön, bunt und detailreich gestaltet. Optisch sehr schön, weckt es das Interesse auf mehr.
Meinung:
Ein tolles Fantasybuch für junge Leser, die in eine magische Welt eintauchen und von Mystik und Magie umgeben werden. Kleine und große Fantasy-Fans werden begeistert sein.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Dieser lässt sich locker und leicht lesen. Ein guter Lesefluss wird auch durch die große Schrift und die kurzen Kapitel ermöglicht.
Die Kapitelanfänge sind sehr schön gestaltet und optisch ein Hingucker. Sie heben sich auf jeden Fall hervor und dadurch sind die Kapitelanfänge gut erkennbar. Toll fand ich auch die zweiseitigen Illustrationen. Zwar gab es nicht allzu viele davon, aber die Illustrationen, die vorhanden sind, sind wirklich wundervoll und sehr detailreich gestaltet. Die großen schwarz-weiß Illustrationen sind wunderschön und runden die Geschichte sehr gut ab. Auch die Ahnengalerie zu Beginn des Buches auf der ersten Innenseite ist eine tolle Idee, da man durch schon mal einen ersten Eindruck der Charaktere erhält.
Fanny darf die Sommerferien bei ihrer Tante Harriet verbringen und freut sich schon darauf. Denn sie hilft ihrer Tante gern in ihrem Laden, Pandora´s Antiques. Doch schnell stellt Fanny fest, dass etwas im laden nicht stimmt und vor sich geht.
Was das ist und was Fanny noch so alles erlebt, das lest am Besten selbst. denn mehr werde ich hier nicht verraten.
Altersgerecht, spannend, magisch mit sympathischen Charakteren, wird man hier sehr gut unterhalten. Gliederung, Länge und Schreibstil passen sehr gut und sind für die Altersgruppe angemessen.
Fanny, Tante Harriet und auch die anderen Charaktere haben mir sehr gefallen. Diese sind gut durchdacht und auch ihre Entwicklungen und Handlungen sind sehr stimmig und nachvollziehbar dargestellt.
Das Buch wird aus der Sicht von Fanny in der erzählenden Perspektive dargestellt. dadurch kann man sich alles sehr gut vorstellen und auch das Drumherum und die Hintergründe werden sehr gut beleuchtet. Der beschreibende und bildliche Erzählstil ermöglicht, dass man sich alles sehr gut vorstellen kann und dadurch auch gut in die Geschehnisse und Handlungen hinein kommt.
Eine Fantasy Geschichte für junge Leser, konnte aber auch mich als Erwachsene begeistern. Ich wurde gut unterhalten und würde mich freuen noch mehr von Fanny & Co zu lesen.
Fazit:
Fantasybuch für junge Leser mit tollen Charakteren und einer spannenden, mystisch-magischen Story.
Rezensionen von rewareni:
Wo bist du?
Wenn die Stille schreit von Roman Klementovic
Tim möchte so schnell als möglich nach Hause zu seiner Frau Natalie da er weiß, dass sie sich schon Sorgen um ihn macht, weil ein gewaltiger Schneesturm über das Land zieht. Es ist kurz vor Mitternacht, als er endlich bei seinem Landhaus ankommt. Obwohl seine Frau auf ihn warten wollte und er noch kurz vor seiner Ankunft mit ihr telefoniert hat, ist im Haus alles finster und von Natalie fehlt jede Spur.
Ungeachtet der Tatsache, dass sich zwei entflohene Mörder in der Gegend befinden beschließt Tim sich auf die Suche nach seiner Frau zu machen.
Der Kurzthriller ,, Wenn die Stille schreit“, ist mit seinen 123 Seiten spannender, als so manch längerer Roman. Der Autor Roman Klementovic schafft es eine geballte Ladung an Spannung und Nervenkitzel auf wenigen Seiten so zu komprimieren, dass man als Leser einfach weiter lesen muss. Seite für Seite wird man in einen Sog hineingezogen, aus dem es scheinbar kein Entrinnen gibt. Man spürt die Nervosität von Tim, wenn er in das leere und finstere Haus hineinkommt und nirgends eine Spur von seiner Frau zu sehen ist. Man schreckt genauso zurück, wenn plötzlich ein unbekanntes Geräusch auftaucht und man fragt sich ebenso entsetzt, wer denn nun die fremden Personen im Nachbarhaus sind, wo eigentlich Tims Nichte und ihr Mann leben sollten. Geschickt legt der Autor Spuren aus, die dann doch ins Leere laufen und vor allem endet die Geschichte nicht so, wie man vielleicht vermuten würde. Man findet nicht nur Spannung in dem Roman, sondern auch eine emotionale und tragische Hintergrundgeschichte, die der Autor wunderbar eingefügt hat. Das ,,Baby Buch“ das locker in jede Handtasche passt ist zwar klein, aber fein. Ein Lesevergnügen für jeden Thriller Fan.
Rezensionen von Claudia R:
fesselnd bis zum Schluss ...
Weißer Sand von Jobst Schlennstedt
Klappentext:
Urlaubsparadies Ostsee? Weit gefehlt!
Hochsommer in der Lübecker Bucht. Kriminalkommissar Birger Andresen ist gerade erst wieder im Dienst, als er und sein Team zu einem Einsatz gerufen werden: Nach einem Überfall am Strand von Scharbeutz wird eine Frau vermisst. Ihr Mann kann sich kaum an Einzelheiten erinnern.
Wenig später wird eine Leiche in der Ostsee gefunden – aber es ist nicht die Vermisste. Nach und nach wird Andresen bewusst, dass ihm die Jagd nach dem Täter mehr abverlangen wird, als ihm lieb ist.
Cover:
Das Cover verbreitet Urlaubsfeeling. Es wirkt sehr beschaulich und idyllisch. Ein Strandkorb am weißen Sandstand am Meer. Seegras und ein wolkenklarer Himmel, einfach traumhaft schön und lädt direkt ein los zu lesen.
Meinung:
Dies ist bereits der 11. Fall mit dem Lübecker Kriminalkommissar Birger Andresen. Aber auch ohne die vorherigen Bände und Fälle zu kennen, kommt man sehr gut in die Handlungen und Geschehnisse hinein, da die Fälle in sich geschlossen sind. Sicherlich ist es von Vorteil, die Charaktere und deren Hintergründe zu kennen, um wirklich jede Andeutung zu verstehen, aber an sich ist es auch ohne Vorkenntnisse möglich.
Ich kenne bereits einige Krimi Bücher des Autors, aber noch nicht diese Reihe um Kriminalkommissar Birger Andresen. Dennoch bin ich gut hinein gestartet. Zwar ist es zu Beginn etwas undurchsichtig, aber dies ist meist bei Kriminalfällen der Fall, denn erst nach und nach werden auch hier die einzelnen Fakten und fragen geklärt und bis zum Schluss bleibt es spannend, denn erst dann fügt sich alles schlüssig zusammen und in den letzen Seiten werden dann auch die letzen Fragen beantwortet.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig, wie ich es bereits von dem Autor kenne. Es lässt sich sehr gut und locker lesen und man kommt aufgrund der lebendigen und fesselnden Schreibweise sehr gut und schnell voran.
Auch wenn es zu Beginn etwas wirr erscheint, so macht dies ja meist einen fesselnden Charakter und Ansatz aus, da man dann ja immer wissen möchte, wie es weiter geht.
Die Kapitel sind gut durchdacht und die Überschriften passend gewählt. Auch die Kapitellänge ist angenehm und lässt sich gut lesen und ermöglicht zudem einen angenehmen Lesefluss.
Die Charaktere haben mir gut gefallen und auch deren Ecken und Kanten. Die Charaktere wirken authentisch und sind gut durchdacht. Auch die Hintergründe und Handlungen sind plausibel und stimmig. Es fügt sich nach und nach immer mehr zusammen. Je mehr man über die Hintergründe und Vergangenheit erfährt, umso stimmiger wird es.
Die örtlichen Beschreibungen fügen sich sehr gut mit ein und geben der Geschichte den regionalen Flair.
Mir hat es gut gefallen und mich gut unterhalten. Ein Krimi, ganz nach meinem Geschmack.
Fazit:
Regionalkrimi mit fesselnden und spannenden Hintergründen, die nach und nach ans Licht kommen.
Rezensionen von manu63:
Interessanter Lebensweg
Frau von Goethe von Beate Rygiert
Frau von Goethe ist ein historischer Roman der Autorin Beate Rygiert in dem sie das Leben von Christine Vulpius an der Seite von Wolfgang von Goethe beleuchtet. Jahrelang lebte Christina unverheiratet mit Goethe zusammen, bis er sie im Jahr 1806 überraschend heiratet.
Die Autorin hat das Leben von Christine gut recherchiert und in eine interessante Geschichte verpackt.
Die Lebensweise der damaligen Zeit wird gut eingefangen und auch die Anfeindungen gegen Christine werden glaubhaft geschildert. Unverbrüchlich hält sie zu Goethe, auch in schwerer Zeit. Das natürliche Wesen von Christine muss Goethe nachhaltig beeindruckt haben und er muss wohl in ihr seinen Ruhepol gesehen haben. Die Geschichte wird flüssig und unvoreingenommen erzählt und lässt Christine in einem guten Licht dastehen. Obwohl sie wohl immer im Schatten von Goethe stand, wird sie hier als starke Frau beschrieben, die so schnell nichts aus der Bahn geworfen hat.
Rezensionen von Bibliomarie:
Salzburger Advent mit Mörderjagd
Salzburger Rippenstich von Katharina Eigner
Als Arzthelferin ist Rosmarie immer mit dem neuesten Wartezimmerklatsch vertraut und was sie da nicht hört, ergänzt ihre Schwiegermutter. So erfährt sie von einem unbekannten Toten mit entstelltem Gesicht. Rosmarie, die sich selbst als begabte „Miss Marple“ sieht und genauso neugierig ist, begibt sich auf Mörderjagd und muss sich schon bald um eine zweite Leiche kümmern.
Sie hat einen Verdacht und je tiefer sie gräbt, umso sicherer ist sie sich, dass sie einen dritten Mord verhindern muss.
Was für ein origineller und frischer Krimi. Ich habe mehrfach lauthals lache müssen, wenn Rosmarie aus der Praxis erzählt und ihre Schlussfolgerungen zum Besten gibt. Unverzichtbar bei ihren Ermittlungen ist ihre gute Freundin und natürlich nutzt sie die Praxis um an Informationen zu kommen, während die Polizei sich eher träge zeigt.
Anfangs dachte ich ja, ich hätte schon lange den Plot enträtselt, aber die Autorin hat mich interessanten Wendungen noch einige spannende Überraschungsmomente eingebaut. Die Figuren sind witzig, besonders bei den Nebenfiguren, die ja immer das Salz in der Suppe sind, hat sich Katharina Eigner viel einfallen lassen und damit sehr zu meinen Vergnügen beigetragen. Lediglich bei Rosmaries Ehemann, ein Macho, wie er eigentlich schon ausgestorben sein sollte, haben sich mir öfters die Haare aufgestellt.
Ein Regionalkrimi mit hohem Unterhaltungswert und ein Debüt, das mich überzeugt hat.
Besonders gelungen fand ich auch das Titelbild, ein kleine Stickerei, die auch Bezug zum Inhalt hat. Das rundet meinen guten Eindruck ab.
Rezensionen von Lesemama:
Es war durchwachsen
Erben wollen sie alle von Tessa Hennig
Zum Buch:
Bianca verbringt ihren Lebensabend auf Mallorca. Kurz vor ihrem fünfundsiebzigsten Geburtstag bekommt ihre Tochter in Deutschland einen Anruf von Biancas Putzfrau. Bianca will alles verkaufen und mir ihrem neuen, jüngeren Freund auf Weltreise gehen. Das Erbe verprassen. Das können die Kinder Anja und Steffen nicht einfach hinnehmen und so fliegen sie kurzerhand mir Kind und Kegel nach Mallorca um dem "Heiratsschwindler" das Handwerk zu legen .
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Meine Meinung:
Ein humorvolles Cover, eine schöne Familiengeschichte. Zumindest erwartete ich die. So ganz konnte es mich aber nicht überzeugen. Teilweise war es sehr vorhersehbar, so hatte ich bei Ernst sehr schnell den Verdacht, der sich am Ende dann auch, zumindest teilweise, bestätigte. Mir ging es auch zu schnell, wir alle ihre Zelte in Deutschland abbrechen wollten um auf der Insel neu anzufangen.
Ganz großartig fand ich den Teil mit Luisa, der Enkeltochter, die noch im Medizinstudium steckte, und Felix, dem Pfeffer auf Mallorca. Wie sie das Thema Alzheimer und Pflege im Allgemeinen aufarbeiteten gefiel mir sehr gut. Nicht so gut gefiel mir der Schriebstil. Ich wusste so manches mal nicht so genau, wer nun eigentlich im Moment der Erzähler ist, das fand ich ein wenig verwirrend. Ich muss allerdings dazusagen, ich las das eBook und da ist die Formatierung oft anders als im Print, vielleicht wäre es da ersichtlicher gewesen.
Im großen und ganzen war es nette Unterhaltung in einer schöner Umgebung, id Rauch gewürdigt wurde. Mein Wunsch ist jetzt eine Villa auf der Insel mir Blick aufs Meer ...
Ich fand das Buch leider nur durchwachsen, es hatte einige Stellen, die fand ich großartig, andere fand ich schrecklich. Aber alles in allem nette Unterhaltung.
Rezensionen von Claudia R:
durchFUCHSt ...
Fuchsland von Katja Frixe
Klappentext:
In Fuchsland ist das Glück zu Hause, finden Juna und ihr bester Freund Ilo. Jeder hier besitzt einen Magieling – einen ganz persönlichen magischen Gegenstand mit einem sehr eigenen Willen. Doch plötzlich taucht ein fremder Junge auf und das beschauliche Leben der Fuchsländer gerät ordentlich aus den Fugen.
Fion wird verdächtigt, den mächtigsten Magieling zerstört und damit alle Magie aus Fuchsland verbannt zu haben. Als dann auch noch die geheimnisvollen Goldfüchse gesichtet werden, sind die Fuchsländer außer sich. Juna ist die Einzige, die zu Fion hält. Um seine Unschuld zu beweisen, begibt sie sich auf eine gefährliche Reise und muss das uralte Geheimnis ihrer Heimat lüften …
Cover:
Das Cover steckt voller Magie und vielen kleinen Details. Es ist wunderschön gestaltet und lädt zum betrachten ein. Man erkennt in sich verwinkelte kleine Häuser und Bauten mit einer großen Uhr an einem Turm und davor ein Mädchen, welches eine wunderschönen orange-goldenen Fuchs anschaut. Dieser umfasst fasst das gesamte Cover. Auch eine Person auf einem fliegenden Teppich ist erkennbar. Das Cover wirkt mystisch und magisch und macht einen wunderschönen Eindruck. Es ist farblich und optisch einfach fantastisch gestaltet.
Meinung:
Eine wunderschöne, herzerwärmende, mystisch und spannende Geschichte, die wichtige Werte und Botschaften vermittelt.
Juna und Ilo wohnen in Fuchsland, einer fiktiven Welt in der das Glück wohnt. Dort gibt er auch Magielinge, das sind persönliche magische Gegenstände, die ihren ganz eigenen Willen haben. Plötzlich taucht ein fremder Junge auf und das Leben der Fuchsländer gerät aus der normalen Ordnung. Womit das alles zusammenhängt und was oder wer dahinter steckt, sei hier noch nicht verraten.
Inhaltlich möchte ich nichts vorweg nehmen und halte mich daher damit zurück um nicht zu Spoilern oder zuviel zu verraten.
Der Schreibstil ist sehr angenehm, bildlich und lebendig. Dieser lässt sich sehr gut, locker und flüssig lesen. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und tragen zu einem guten Lesefluss bei. Die Kapitelanfänge sind sehr schön gestaltet mit einem kleinen Fuchssymbol zu Beginn.
Die Geschichte wird aus Sicht von Juna in der Ich-Perspektive erzählt. So kommt man sehr schnell in die kleine Juna hinein und kann ihre Handlungen und Emotionen sehr gut nachvollziehen.
Das Buch hat einen sehr positiv mitschwingenden Hintergrund. Es wirkt alles sehr leicht und lebensfroh und auch wenn es mal Probleme oder Schwierigkeiten gibt, dann stehen die Charaktere füreinander ein und sind füreinander da. Dadurch werden hier auch sehr wichtige Werte und Botschaften unterschwellig miteingebenden. Freundschaft, Zusammenhalt und füreinander einstehen sind nur einige dieser Botschaften.
Manchmal hätte ich gern noch ein bisschen mehr über die einzelnen Charaktere und auch die Goldfüchse erfahren. Die waren zeitweise etwas wenig präsent, aber ich hoffe sehr auf noch weitere Geschichten der Fuchsländer und das man dann noch mehr erfährt.
Toll fand ich auch die wunderschönen schwarz-weiß Zeichnungen. Diese haben das Ganze perfekt abgerundet. Die wunderschönen skizzenhaften Zeichnungen sind kleine Meisterwerke und wirklich wundervoll gelungen. Diese runden die Geschichte richtig gut ab und passen sehr gut dazu.
Man merkt, dass in dem Buch sehr viel Liebe und Herzblut steckt und sowohl die Geschichte, wie auch die Illustrationen geben dies wieder. Liebevolle Story, mit sympathischen Charakteren und gutdurchdachten Hintergründen machen hier eine magische Kinderbuchgeschichte zu einem kleinen Highlight. Mit hat Fuchsland sehr gut gefallen und mich sehr gut unterhalten. Ich bin sehr auf mehr gespannt.
Fazit:
Eine wunderschöne, herzerwärmende, mystisch und spannende Geschichte, die wichtige Werte und Botschaften vermittelt.
Rezensionen von spozal89:
süße Geschichten für kleine Abenteurer
Anouk, die nachts auf Reisen geht (Anouk 1) von Hendrikje Balsmeyer; Peter Maffay
Ich liebe die Illustrationen von Joëlle Tourlonias, weshalb ich auf dieses Buch aufmerksam wurde. Dabei viel natürlich auch gleich der Name von Peter Maffay auf, wobei das nicht ausschlaggebend war, weshalb wir uns das Buch geholt haben. "Anouk, die nachts auf Reisen geht" fand ich einen sehr spannenden Titel und auch mein Sohn (4,5 Jahre) war gleich interessiert.
Die Bilder sind einfach so schön gezeichnet und passen hervorragend zum Text. Das Buch ist in mehrere Gute-Nacht-Geschichten eingeteilt, sodass man immer eine Geschichte lesen kann. Die Geschichten bauen ein bisschen aufeinander auf, handeln aber immer von was anderem (z.B. Piraten, Indianer, Bauernhof usw.). Die Geschichten sind total nett erzählt und übermitteln auch schöne Werte wie z.B. Hilfsbereitschaft. Aber, und das ist der Grund warum ich einen Stern abziehe, teilweise sind die Texte doch sehr lang und zu belehrend für die Kids. Auch wenn der Gedanke und die Idee hinter dem Buch ganz toll ist, war mir das manchmal zu viel. Vor allem die Bauernhofgeschichte mit dem Tod der Mutter fand ich doch sehr hart formuliert für die Kinder der Zielgruppe. Dennoch hat uns das Buch im ganzen gut gefallen und ich würde es wohl auch weiterverschenken. Daher vier Sterne.
Rezensionen von spozal89:
Nicht das Beste Buch von Anne Hertz
Bis ans Ende aller Fragen von Anne Hertz
Was habe ich mich auf ein neues Buch von Anne Hertz gefreut. Ich war bisher immer ein unglaublicher Fan der Bücher vom Autoren-Duo und auch "Bis ans Ender aller Fragen" fing vielversprechend an.
Der Schreibstil der beiden Schwestern gefällt mir total gut und ist irgendwie so heimelig und wohltuend.
Maxi und auch ihre Nichte mochte ich zu Beginn schon ganz gerne und auch der Klappentext versprach eine humorvolle Geschichte. Aber was so gut anfing, änderte sich im Laufe der Geschichte und ich muss leider sagen, dass das neue Buch in meinen Augen ein wenig aus der Reihe fällt und mich im Ganzen dann nicht vom Hocker gehauen hat. Was zu Anfang witzig und nett war, hat mich zum Mitte der Geschichte nur noch genervt. Was war denn bitte mit Maxi los? Wahnsinn wie nervig, kindisch und eingeschnappt sie war. Ich konnte ihre Entscheidungen nicht nachvollziehen und war dann nur noch genervt von ihr. Auch die Liebesgeschichte, die sich dann angebahnt hat, fand ich leider nicht sehr glaubwürdig und habe kein prickelns zwischen den beiden verspührt. Was ich aber ganz toll fand, waren die kurzen Tagebucheinträge am Ende der Kapitel, die perfekt zu den gelesenen Kapiteln passten und die junge Maxi zeigten. Total witzig, denn meine Tagebucheinträge von früher klangen ähnlich :-D
Die Grundidee und der Anfang waren gut, aber was dann passiert ist? Keine Ahnung...Schweren Herzens kann ich daher nur 3 Sterne vergeben.
Rezensionen von begine:
2 Erzählebenen
Raumfahrer von Lukas Rietzschel
„Raumfahrer“ ist der 2. Roman, den ich von dem Schriftsteller Lukas Rietzschel gelesen habe.
Es ist ein Familienroman der Wendezeit, in Lausitz im Osten Deutschlands. Nach der Wende wird der Ort immer leerer.
Es gibt zwei Zeitebenen. Jan ist der Protagonist nach der Gegenwart und die Brüder Kern in der Nachkriegszeit.
Georg wurde als Georg Baselitz bekannt.
Jan arbeitet in einem Krankenhaus in Kamenz als Hilfskraft. Dieses Krankenhaus wird langsam abgebaut. Jan lebt bei seinem Vater, die Mutter ist tot.
Der Autor lässt diese verschiedenen Zeiten gut miteinander verwebt. Sein Stil gefällt mir und die Perspektivwechsel kann ich gut nachvollziehen. Seine fiktiven Personen sind allerdings etwas verhalten.
Trotzdem mochte ich den Roman gerne lesen.
Das Cover hat Lukas Rietzschel auch selbst gestaltet. Ist passend zum Buch gelungen.











