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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Sehr schöner historischer Roman

Das Kreuz des Pilgers (ungekürzt) Pilger-Reihe von Petra Schier

Zum Inhalt:
Die Grafentocher Reinhild wird von dem Pilger Palmiro und seinem Begleiter Conlin gerettet als diese von Wegelagerern angegriffen wird. Leider kkam die Hilfe der beiden für den Mann von Reinhild zu spät. Die beiden begleiten Reinhild auf den Weg in die Heimat und bei Reinhild keimen Gefühle für Conlin auf, doch das würde ihr Vater niemals zulassen.

Zudem droht der Reisegruppe Gefahr von ganz anderer Seite.
Meine Meinung:
Ich hatte das Vergnügen dieses Buch als Hörbuch zu genießen und ich habe es sehr genossen. Die Stimme der Sprecherin war sehr gut und sie liest auch gut. Die Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen. Auch wenn ich natürlich nicht wirklich die Verhältnisse im Jahr 1379 kenne, hatte ich durchaus das Gefühl, dass es so sein könnte. Die Protagonisten fand ich durch die Bank total interessant. Ich glaube, dass ich auch noch mal zum Buch greifen muss.
Fazit:
Sehr schöner historischer Roman

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Rezensionen von Gänseblümchen :

Wohlfühlromanze in idyllischer Kleinstadt

Das Kreuz des Pilgers (ungekürzt) Pilger-Reihe von Petra Schier

Die Allgemeinärztin Nora Walsh stammt aus einer Ärztefamilie und benötigt nach der Trennung von ihrem Kollegen und Ex-Freund einen Neuanfang. Dafür zieht sie in die Kleinstadt Moonflower Bay und übernimmt die dortige Allgemeinmediziner-Praxis. In Moonflower Bay macht sie bald die Bekanntschaft mit dem gut aussehenden Jake, der nach dem Tod seines Sohnes zurückgezogen lebt und eher ein Einzelgänger ist.

Schnell sind sich beide sympathisch und es entsteht eine unerklärliche Anziehungskraft zwischen Beiden. Von den übrigen Stadtbewohnern wird Nora freundlich empfangen und gleich ins Herz geschlossen. Nach und nach findet sie dort Freunde und fühlt sich sehr wohl. Die Freundschaft zwischen Nora und Jake entwickelt sich zu einer „Freundschaft Plus“, bis beide erkennen, dass sie doch tiefere Gefühle füreinander hegen, als ursprünglich erwartet.

Das Buch ist der zweite Teil der Moonflower Bay Reihe von Jenny Holiday, es erfordert aber keine Vorkenntnisse und kann auch ohne den ersten Roman gelesen werden.
Das Cover des Romans gefällt mir, da es mit seiner Gestaltung und in den hellen Farben eine schöne romantische Lektüre erwarten lässt. Der Schreibstil von Jenny Holiday besitzt eine Leichtigkeit und ist sehr angenehm, sodass ich den Roman rasch verschlungen habe. Moonflower Bay ist als Ort mit seinen Bewohnern einfach wundervoll beschrieben und man fühlt sich als Leserin dort direkt wohl. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Nora und Jake erzählt.
Nora und Jake haben mir als Protagonisten beide gefallen, waren sympathisch und machten eine tolle Entwicklung. Beide tauen nach und nach auf und beeinflussen sich gegenseitig positiv, wodurch sich deren Leben zum Guten verändert.
Auch die Freunde von Jake und Nora haben mir gefallen und ganz besonders Noras humorvolle Großmutter.
Die Liebesgeschichte ist geprägt von viel Gefühl und prickelnden Momenten, sowie dem alltäglichen Leben in einer beschaulichen Kleinstadt mit wundervollen Personen, die fest zusammen halten und sich gegenseitig unterstützen.

Eine liebenswerte Kleinstadt-Romanze und ein ideales Buch zur Kurzzeiterholung und für Wohlfühlmomente. In idyllischer Atmosphäre taucht man in eine andere Welt, die einen erleben lässt, dass die meisten Probleme sich lösen lassen, wenn man einander hilft.
Eine Leseempfehlung für alle Romantik-Begeisterte, die das kleine Glück mögen und an das Finden der wahren Liebe glauben.

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Rezensionen von Dana:

das Leben lernen, begleitet vom kleinen Tod, 3,5 bis 4 Sterne

Hey, ich bin der kleine Tod ... aber du kannst auch Frida zu mir sagen von Anne Gröger

Samuel hat den Großteil seines bisherigen Lebens im Krankenhaus verbracht. Er musste sich schützen vor allen möglichen Gefahren und Krankheitserregern, denn all das kann ihn so schlimm krank machen, dass er sterben könnte. Als er endlich, nach vielen Therapien, das Krankenhaus verlassen darf, ist er deswegen besonders vorsichtig.

Die Welt entdecken, jetzt, da er es kann? Nein, auf keinen Fall, da lauern überall Gefahren und Keime! Er verzichtet also komplett darauf rauszugehen – alles viel zu gefährlich. Mit anderen Kindern spielen? Nein danke,ebenfalls viel zu gefährlich. Obwohl er es jetzt könnte, verweigert Samuel sich, zu Leben. Bis plötzlich Frida vor ihm steht und er sich notgedrungen darauf einlässt, ihr ein bisschen was zu zeigen. Samuels Ziel ist es, Frida wieder loszuwerden und dass so schnell es geht. Doch Frida hat andere Pläne. Und am Ende müssen beide einsehen, dass manche Planänderung viel schöner ist, als die ursprüngliche Idee.

Nach dem Lesen des Buches war ich etwas zwiegespalten und es fällt mir schwer zu sagen, wie es mir genau gefallen hat. Es gibt wirklich viele tolle Aspekte in dem Buch, es gibt aber auch Dinge, mit denen ich hadere, besonders auch in Hinblick auf das empfohlene Lesealter. Was zum einen daran liegt, dass ich mir nicht sicher bin, wie sehr Kinder mit 10 Jahren schon „um die Ecke denken“, wie viel sie hinein interpretieren und ob es wirklich nötig ist, ihnen immer wieder „Mordfantasien“ unter die Nase zu reiben.

Etwas detaillierter:
Samuel kennt eigentlich nur das Leben im Krankenhaus. Für den Elfjährigen stellt es eine große Herausforderung dar, sich jetzt dem „normalen“ Leben zu stellen, mit all den Gefahren, Unfallrisiken und Keimen. Während seiner Krankheitsgeschichte konnte er sich nämlich wunderbar damit beschäftigen, wobei man statistisch gesehen am häufigsten stirbt oder sich schwer verletzt. Sein Entschluss steht demnach fest: er verlässt einfach das Haus nicht, da kann ihm schon mal weit weniger passieren. Diese Reaktion fand ich nachvollziehbar, schließlich musste er all die Jahre aufpassen, dass ihm nichts passiert, er nicht krank wird, immer wieder um sein Leben kämpfen. Andererseits nutzt er die Chance auf sein neu gewonnenes Leben damit natürlich auch so gar nicht – bis Frida kommt. Frida, die sich als kleiner Tod vorstellt und damit eine Auszubildende des großen Tods ist. Kann man vom Tod lernen, wie leben geht? Man möchte vielleicht denken: nein, wie soll das gehen. Aber durch das ungleiche Gespann, gelingt es tatsächlich Samuel aus seinem Schneckenhaus zu holen – einen Aspekt den ich an sich wirklich mochte. Wodurch er Frida zeigt, wie es ist ein Mensch zu sein, was wichtig ist, woran man denken muss, was die Dinge zu bedeuten haben, die sie fühlt und so weiter, lebt er ganz automatisch mit, überschreitet vorher gesetzte Grenzen, lernt neue Leute kennen und erlebt Sachen, die er bisher nie machen konnte. Wie sie sich gegenseitig anstacheln, teilweise auch aufziehen und miteinander agieren mochte ich. Etwas bitterer Beigeschmack dabei ist allerdings, dass Frida immer wieder überlegt, was sie noch gefährliches machen können, damit sie Samuels Seele möglichst bald mitnehmen kann. Das ist schon makaber. Nun ist es für mich, als erwachsene Leserin, nicht das Problem das zu selektieren und für mich das rauszuziehen, was teilweise nur zwischen den Zeilen steht und eben Frida auch einfach als unerfahren und nicht zwingend böse zu sehen, gelingt das aber auch den jungen Lesern?
Es gibt schon witzige Passagen im Buch, kuriose Erlebnisse, schräge Versuche, die missglückte Situation zu retten und ganz nebenbei gewöhnen die beiden sich so aneinander, dass eine Freundschaft entsteht. Die Erkenntnisse, die Frida zum Thema Freundschaft auf ihre Spickzettel schreibt, mochte ich besonders. Das ist wirklich mitten aus dem Leben gegriffen. Auch wenn der Hintergedanke, wieso sie diese Freundschaft will, eher düster bleibt.

Leben und Tod ist unvereinbar und auch Kinder kommen leider immer wieder damit in Berührung. Sich sein Leben zu „verbieten“, nur um keine Gefahr einzugehen, das ist sicher nicht der richtige Weg. Und Samuel erlebt so viel, was er vorher als zu gefährlich empfand und hat größtenteils dann auch Spaß daran, die Welt zu entdecken. Mit Frida wird es auch wahrlich nie langweilig. Man könnte vielleicht auch im übertragenen Sinne sagen, der Tod steckt in allen Dingen oder kann einen überall erwarten, nicht nur dort, wo man es für wahrscheinlich hält, aber ebenso kann man auch einfach tolle Erfahrungen sammeln, ohne dass dabei etwas passieren muss.

Das Buch ist super schön illustriert. Durch die Bilder wird die Handlung sehr lebendig und ich fühlte mich, als wäre ich stets mit dabei, wenn Samuel und Firda wieder neues erleben, wenn Frida neuen Unsinn anstellt und einfach mal testet, was alles so möglich ist. Für sie ist es das erste Mal auf der Erde, sie kennt also selbst die grundlegenden Dinge nicht, das führt immer wieder auch zu witzigen Situationen und insgesamt wird schon eine gewisse Leichtigkeit im Buch aufrechterhalten, obwohl es ja durchaus ein ernstes Thema ist, das da mitschwingt. Es gibt viele schöne Entwicklungen, besonders der Aspekt der Freundschaft und auch die Änderungen innerhalb der Familie haben mir gut gefallen. Es wird nicht nur Samuels Seite beleuchtet, auch wenn er im Mittelpunkt steht, auch wie seine Eltern sich fühlen, fließt mit ein – ein Punkt, den ich wichtige finde, denn ein krankes Kind zu haben, ist für Eltern eine emotionale Herausforderung, die ihnen auch mental und körperlich oft einiges abverlangt.
Die anderen Personen, die Samuel und Frida kennenlernen, wurden insgesamt nicht so intensiv behandelt. Bei den beiden Pfadfinder-Kids fand ich das schade, weil auch sie ihre Päckchen zu tragen hatten, aber das hätte vermutlich auch einfach den Rahmen gesprengt.

An sich mochte ich auch den Schreibstil und auch die Charaktere an sich haben mir gefallen und waren definitiv mal anders, als man sie sonst oft erlebt. Die Geschichte liest sich sehr flüssig, die Handlung geht schnell voran, es gibt immer wieder Chaos und neue Probleme, aber auch schöne Erkenntnisse und tolle Erlebnisse. Trotzdem ist der Aspekt „wie bringe ich Samuel am besten in Gefahr“ irgendwie schwierig… Aus Fridas Sicht kann man das sicher verstehen, schließlich denkt sie, dann hat sie ihre Aufgabe schneller erfüllt. Auf ihrem Weg, das Leben zu lernen, muss auch sie selbst viel lernen, erkennen und verstehen. Ihren Erkenntnisprozess an sich mochte ich auch. Man könnte ihre Gedanken zu „was ist schön gefährlich“ vielleicht auch auf die Weise interpretieren, dass eben viele Dinge gefährlich sein können, es aber nicht zwingend immer sind, nicht nur weil Frida nicht so eingreifen kann, wie sie gern will, sondern weil vielleicht auch viel Zufall oder Pech nötig wäre. Allerdings denke ich, das sind alles eher Gedanken, die ich mir als Erwachsene mache.

Am Ende bleibt es für mich schwierig, das Buch wirklich einzuschätzen… Sich mit dem Thema Tod, Sterben und Krankheit auseinander zu setzen, finde ich schon wichtig. Das muss natürlich jeder dann auch für sich oder sein Kind beurteilen, ob das passend ist und verarbeitet werden kann. Möglicherweise kann es auch dabei helfen, wenn man als junger Leser selbst von Krankheit betroffen ist bzw. war, wieder mehr Mut zu fassen, das Leben anzugehen und sich nicht zu verstecken, denn es gibt viel zu erleben und vielleicht muss man sich ein Stückweit auch mit dem Tod anfreunden, um das Leben genießen und nutzen zu können.
Fazit

Ein Kinderbuch, das ein eher bedrückendes Thema mit einer gewissen Lockerheit und auch einer ordentlichen Portion Witz kombiniert. Viele der Entwicklungen, besonders die Aspekte rund um Freundschaft, innerhalb der Handlung mochte ich und ich finde es an sich auch gut, dass Krankheit und Tod nicht nur bedrückend und erschlagend dargestellt worden sind, damit auch jüngere Leser einen besseren Zugang zu den Themen finden. Dennoch finde ich den Gedanken, den Frida ja immer wieder einwirft, irgendwie schwierig.

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Rezensionen von Birgit Hedemann:

Dem Universum die Stirn bieten

Wenn die Faust des Universums zuschlägt von Johannes Wimmer

Ich kenne Dr. Johannes Wimmer aus dem Fernsehen. Stets gut gelaunt erklärt er in einfacher Sprache mit einer Prise Humor Medizin für den Laien. Ich mag diesen großen Lausbuben. Umso erschrockener war ich, als ich ihn im letzten Spätsommer in einer Talkshow gesehen habe. Er sah müde, abgekämpft und tottraurig aus.

Der Grund: Seine kleine Tochter Maxi, gerade einmal sechs Monate alt, war unheilbar an einem extrem aggressiven Tumor erkrankt. Es bestand keine Hoffnung auf Genesung.
In diesem Buch erzählt Dr. Johannes Wimmer fast schon minutiös von der Zeit der Diagnose bis zur Beerdigung seiner kleinen Tochter. Von der Zeit, in der die Eltern ahnten, dass etwas mit der Tochter nicht stimmte, die Ärzte aber nichts finden konnten. Von den vielen OPs, nach denen die kleine Maxi im künstlichen Koma lag und sich immer weiter entfernte. Von den vielen schönen Momenten, die die Wimmers für ihre Tochter und sich selbst geschaffen haben.
Die Schreibart erinnert ein wenig an Tagebucheinträge. Dr. Johannes Wimmer würzt seine Erzählungen mit Erinnerungen aus seinem Leben. Obwohl ich den traurigen Ausgang der Geschichte kannte, habe ich beim Lesen so manches Mal geschluckt. Das Buch ist wahrlich keine Kost, aber grundehrlich und der Leser kann die Botschaft mitnehmen, dass man sich vom Universum nicht unterkriegen lassen darf und durchaus gestärkt aus Krisen hervorgehen kann mit Hoffnung am Horizont. Für mich das eindrucksvollste Buch, das ich seit langem gelesen habe. Daher bekommt es natürlich 5 Sterne.

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Rezensionen von brauneye29:

Viel Spannung

Wenn die Faust des Universums zuschlägt von Johannes Wimmer

Zum Inhalt:
In Hussfeld kann mann sich sicher fühlen, den es gibt keinen, der sich nicht an die Regeln hält. Genau hierhin zieht Katharina mit ihrer Tochter Fenja und ist davon überzeugt genau das richtige getan zu haben. Dann verschwindet Fenja spurlos und gleichzeitig geht Katharinas Leben auch den Bach runter.

Was stimmt in diesem Dorf nicht?
Meine Meinung:
Das Buch hat einen ganz schön hohen Spannungsbogen und der hält dich eigentlich such das gesamte Buch über. Ich fand allerdings das Ende irgendwie wie ein bisschen lieblos zu Ende gebracht, als müsse es auf einmal schnell gehen. Es wird mit vielen Klischees gespielt wie dem typischen Blockwart oder der gsr so schlimmen alleinerziehenden Mutter. Das passt aber gut zur Story. Auch der Wechsel zwischen Fenjas Erleben und der übrigen Geschichte hat mir gefallen. Er macht das Buch lebhafter. Der Schreibstil ist auch gut.
Fazit:
Viel Spannung

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Rezensionen von Natalie:

Tiere sind keine Dinge!

Anthologie von Jürgen Zwilling

Es ist das zweite Buch, welches ich von Jürgen Zwilling gelesen habe und auch dieses konnte mich wieder begeistern. Auf knapp 100 Seiten schildert der Autor eindringlich, dass wir gegenüber Tieren Verantwortung tragen. Ein Beispiel (von vielen) ist, dass man sich vor Anschaffung von Haustieren überlegen sollte, was das bedeutet und ob man dafür bereit ist.

Dass immer noch tausende Tiere jährlich herzlos ausgesetzt werden, wird immer noch viel zu wenig Beachtung geschenkt oder als Bagatelle abgetan.

Schnörkellos und authentisch hält der Autor die oft grausamen Handlungen von uns Menschen den Tieren gegenüber fest. Ein solches Buch sollte meiner Meinung nach von so viel mehr Menschen gelesen werden, um auf diese Umstände aufmerksam zu machen und Bewusstsein zu schaffen - Tiere sind keine Dinge! Unbedingt lesen.

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Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:

Verwirrend

Salonfähig von Elias Hirschl

Gleich vorweg - ich habe mir mit diesem Buch schwer getan. Schaffte es nicht, mehr als 2 - 3 Kapitel am Stück zu lesen. Obwohl stilistisch sehr gut, haben mich diese 'marktschreierischen', 'lauten' Beschreibungen der Dinge genervt. Ich brauchte nach ein paar Seiten eine Pause.
Der abstruse Schluss des Buches schaffte es, mich völlig zu verwirren.

Was ist echt? Was wird dem Protagonisten da vorgegaukelt? Und vor allem ... WER ist die erzählende Person des Romanes???
Fazit: kein Roman im herkömmlichen Sinne.

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Rezensionen von Andrée Feyertag:

Ich will deine Blumen gießen!

Salonfähig von Elias Hirschl

Selten so viel geschmunzelt und gelacht. Mit Sprachwitz und guter Beobachtungsgabe die junge Generation der Politiker beschrieben und daraus einen Roman mit Qualität und Überraschungen geschrieben. Wenn es im Sinne des Autors war die Kommunikationstechnik des neurolinguistischen Programmierens darzustellen und zu hinterfragen, so ist es ihm gelungen.

Sehr unterhaltsam.

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Rezensionen von C. P.:

Aussergewöhnliches Märchen vor tragischem Hintergrund

Die Mäusekönigin von Jay Kay

Wieder einmal hat es Jay Kay geschafft, mich zu begeistern. Diesmal geht es um eine ganz besondere Freundschaft. Vietnamesin Nhi ist seit ihrer Geburt von den Folgen des Einsatzes von Agent Orange im Vietnamkrieg gezeichnet, sie kam ohne Beine auf die Welt. Zusätzlich besitzt sie ein aussergewöhnliches Talent: Sie kann Tiere verstehen und mit ihnen kommunizieren.

Ihr bester Freund ist die Maus Bao, welche sie als verlorenen gegangenen Nestling fand und heimlich bei sich aufnahm. Als sie zu ihrer entfernten Familie in ein kleines vietnamesisches Dorf zieht, wächst Nhi über sich hinaus und setzt sich gemeinsam mit Bao für ganz besondere Opfer der Unterdrückung ein. Bis die Situation eskaliert.
Eine wunderschöne Komposition aus einer märchenhaften Erzählung sowie Hintergründen zu Vietnams Geschichte und Politik. Manches ergänzt sich, während manchmal Gegensätze aufeinander treffen, welche die jeweiligen Themen umso drastischer erscheinen lassen. Die Abenteuer von Nhi und Maus Bao, welche wie in einem Märchen gemeinsam stark und stets füreinander da sind, werden somit erzählerisch ergänzt durch interessante Fakten, aber auch durch Erinnerungen daran, was dem Land Vietnam einst angetan wurde. Nach und nach lassen sich Parallelen erkennen, wie jeweils Unschuldigen unnötiges Leid angetan wurde und wird. Hinzu kommt eine fast schon unschuldig wirkende Kulisse, in welcher sich die anstehende Katastrophe Bahn bricht.
Sowohl die Erlebnisse von Nhi und ihren Freunden als auch die vielen interessanten Fakten, mit welchen die Erzählung gespickt ist, haben mich das Buch vor Begeisterung kaum zur Seite legen lassen. So manches Details hat mich dazu verleitet, parallel ein wenig zu recherchieren, wodurch mir das Buch umso mehr naheging. Ein in allen Punkten faszinierendes Abenteuer, märchenhaft und bewegend zugleich und vor einem tragischen Hintergrund platziert.

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Rezensionen von C. P.:

Spannende Variante des Mythos um Jack the Ripper

Der letzte Rabe des Empire von Patrick Hertweck

In seinem neuesten Jugend-Fantasy-Roman entführt der Autor die Leser ins viktorianische London. Es ist 1888 und mehrere Frauen des horizontalen Gewerbes wurden bereits brutal ermordet in den Gassen Londons aufgefunden. Als Straßenjunge Melvin ein Muster darin erkennt befindet sich seine heimliche Liebe Ayleen in tödlicher Gefahr.

Währenddessen bereiten sich zwei verfeindete Parteien auf etwas Großes vor. Wer von ihnen zählt zu den Guten und wer zu den Bösen? Und in welcher Beziehung stehen sie zu den grauenhaften Verbrechen, denen die Frauen zum Opfer fielen?
Ein überaus spannendes Abenteuer, bei welchem man Straßenjunge Melvin und seinen besten Freund Wilkie begleitet. Zwar kommen gleich zu Beginn mehrere Personen vor, welche nach und nach ihre Rollen in der Erzählung einnehmen, doch dauerte es nicht lange, und ich konnte die verschiedenen Personen immer besser zuordnen. Tatsächlich bildete sich aus einem anfänglichen Haufen von Puzzleteilen schnell ein erkennbares Bild, welches mit jedem Detail spannender wurde. Uralte Magie spielt hier eine nicht unwesentliche Rolle, ebenso kommen einige recht aussergewöhnliche Charaktere im Buch vor, welche für so manche Überraschung sorgen. Tatsächlich hängt alles mit der mysteriösen Mordserie um Jack the Ripper zusammen, doch inwiefern, empfand ich als gelungene und spannende Idee.
Stilistisch lässt sich das Buch durch die angenehm kurz gehaltenen Kapitel sehr gut lesen. Die Szenen sind abwechslungsreich gestaltet, so dass man einzelne Handlungsstränge nicht aus den Augen verliert. Die vielen Personen gleich zu Beginn bekamen nach und nach immer mehr Hintergrund, so dass auch diese schnell vertraut wurden.Ein spannendes und rasantes Fantasyabenteuer, welches so manche Überraschung bereit hält.

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