Kunden em pfehlungen
Rezensionen von brauneye29:
Gute Unterhaltung
Die vier Winde von Kristin Hannah
Zum Inhalt:
In der Weltwirtschaftskrise muss Elsa eine Entscheidung treffen. Kämpft sie um das Land, dass sie so liebt und die Heimat ihrer Familie oder muss sie viele andere Richtung Westen ziehen? Trotz aller Bemühungen bleibt ihr irgendwann keine Wahl mehr und auch sie muss das Wagnis auf sich nehmen.
Wird sie dort glücklich werden können?
Meine Meinung:
Das ist so ein Buch, dass man fast episch nennen kann. Es ist wortgewaltig und greift einerseits historische Fakten auf und verknüpft fiktive Personen und ihre Erlebnisse hinein. Der Schreibstil hat mir dabei besonders gut gefallen. Während das Buch am Anfang vielleicht noch ein wenig vor sich hin plätschert, wird es dann immer intensiver und auch emotionaler. Das Ende hätte ich mir vielleicht ein wenig anders gewünscht, aber grundsätzlich habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt.
Fazit:
Gute Unterhaltung
Rezensionen von buchina:
Ein sehr guter erster Teil, der Lust auf mehr macht
Die Stadt ohne Wind 1 - Arkas Reise von Éléonore Devillepoix
Bei diesem Buch hat mich eindeutig das Cover gefangengenommen. Das Schwarz7weiß Konzept mit den goldfarbenen Details gefällt mir sehr gut. Die Stadt in den Bergen, abgeschottet dazu die einsame Reiterin sagt schon viel über den Roman aus. Das Cover passt perfekt zum Inhalt.
Die Protagonisten sind sehr verschieden.
Da ist zum einen die 13jährige Arka, die ganz neu in die Stadt unter der Kuppel kommt, kein Zuhause und keine Familie mehr. Und zum anderen der Magier Lastyanax, ein junger Mann, der es gesellschaftlich von ganz unten nach ganz oben geschafft hat und dennoch nicht so richtig angekommen ist. Durch Zufall oder auch nicht treffen diese beiden aufeinander und müssen zusammen ein Rätsel lösen und die Stadt vor dem Untergang bewahren.
Der Roman wird hauptsächlich aus den Blickwinkeln der beiden Protagonisten erzählt. Dazu kommen immer wieder Einschübe weiterer Akteure, vor allem Gegenspieler, die nochmal ein anderes Licht auf das Geschehen werfen und es dadurch noch interessanter machen.
Mich hat der Roman sogleich gefangen, das lag zum einen an der starken Protagonistin, die nicht perfekt ist und auch ihre Fehler haben darf, zum anderen der Handlungsort ist besonders: eine Stadt unter einer Kuppel, auf mehreren Ebenen, die sogleich auch die Ebenen des sozialen/gesellschaftlichen Aufstiegs wiederspiegeln. Auch das System der Magier, dass zum einen wie ein langweiliges Beamtentum wirkt, zum anderen wunderbare Magie zeigt, aber auch ein König, dessen Macht alles zerstören kann. Dazu eine Geschichte, die immer wieder neue Wendungen aufzeigt und deshalb spannend bleibt und überrascht. Neben der dramatischen Handlung, gibt es auch immer wieder Passagen zum Lächeln, was vor allem an den Dialogen zwischen Arka und Lastyanax liegt, die einfach vollkommen verschieden sind. Ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil.
Rezensionen von Vicky:
Auf die Ehrlichkeit und auf die Wahrheit.
Stockholmer Geheimnisse von Denise Rudberg
'Der Stockholm-Code - Die zweite Botschaft' ist ein historischer Roman der Autorin Denise Rudberg und bildet den zweiten Teil der Reihe 'Der Stockholm-Code'.
Das Cover ist schön und sehr passend zur damaligen Zeit gewählt. Außerdem passt er ausgezeichnet zur Reihe, der Wiedererkennungswert ist somit auf jeden Fall gegeben.
Unter 'Über das Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte im Schweden des Jahres 1940 holen. Der Roman umfasst einen Prolog, 51 Kapitel sowie einen Epilog. Man darf hier die drei Freundinnen Elisabeth, Signe und Iris, die beim Entschlüsseln der Nachrichten der Deutschen helfen, begleiten. Außerdem hat jede der drei mit ihren ganz eigenen Problemen zu kämpfen.
Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht der drei Freundinnen geschrieben. Das fand ich gut, denn so konnte man jede der drei besser kennen, aber vor allem auch verstehen, lernen! Außerdem bringt es auch Abwechslung in die Geschichte mit rein, der Wechsel gefiel mir persönlich sehr gut. Eigenartig fand ich dass in der zweiten Hälfte nur mehr Signe oder Elisabeth erzählt haben. Von Iris wurde nur mehr bei den anderen gelesen, bzw. etwas erfahren, das fand ich schade.
Sehr ins Herz geschlossen habe ich Dinty, diese Figur ist ein Highlight für sich!
Ich habe (leider) erst beim Rezensieren bemerkt dass es sich hierbei um den zweiten Teil einer Reihe handelt. Wobei es meiner Meinung nach kein Problem war sich trotzdem zurecht zu finden, es hat mein Lesevergnügen in keiner Weiße getrübt. Ich muss mir unbedingt Band eins zulegen, denn die Geschichte ist sehr interessant und ich will wissen was zuvor passiert ist! Den nächsten Teil will ich natürlich auch, schließlich will ich noch viel dringender wissen wie es weiter geht!
Fazit: Das Buch ist eine gelungene Fortsetzung der Reihe. Ich verstehe warum Denise Rudberg in Schweden eine Bestsellerautorin ist.
Rezensionen von Gaby 2707:
Eine sehr emotionale, bewegende Lebensgeschichte
Madame Exupéry und die Sterne des Himmels von Sophie Villard
Vor über 10 Jahren hat die junge Consuelo ihre Heimat Südamerika verlassen um in Spanien und später in Paris zu leben. Hier lernt sie ihren ersten Mann Enrique Gómez Carrillo kennen; sie heiraten und sie mausert sich zu einer anerkannten Malerin, die mit Dalí, Picasso und Miró befreundet ist. Dann stirbt ihr Mann und mit Ende zwanzig kehrt sie zurück nach Buenos Aires.
Hier lernt sie durch einen Freund auf einem Empfang den Schriftsteller / Flieger Antoine des Saint-Exupéry kennen. Nach einem wunderschönen Brief, den er ihr schreibt, geht sie auf Anraten eines Pfarrers die Verlobung mit Saint-Ex bzw. Tonio, wie ihn seine Freunde nennen, ein. Am 22. April 1931 heiraten sie und ein Leben voller Up- und Downs beginnt für die Frau, die diesen Mann liebt, wie keinen anderen.
Ich finde es so toll, hier die Geschichte der beiden Leben von Consuelo und Antoine und ihre Liebe mit all ihren Höhen und Tiefen miterleben zu können. Ich lerne beide immer besser kennen. Er war ihr kleiner Prinz, sie war seine geliebte Rose, seine einzigartige Muse.
Consuelo, die ich hier als eine starke und sehr temperamentvolle junge Frau kennenlerne, habe ich schnell ins Herz geschlossen. Sie tut neben ihrer eigenen künstlerischen Tätigkeit alles, damit sich ihr Mann, egal wo sie gerade leben, wohlfühlt; unterstützt ihn, wo sie kann; steht immer an seiner Seite und ist auf der Suche nach dem richtigen Haus, wo sie ihn dann doch nicht halten kann. Antoine hat einen sehr eigenwilligen, exzentrischen und egoistischen Charakter, der geprägt ist von Rast- und Ruhelosigkeit, von Untreue und Seitensprüngen. Immer wieder nimmt er auch Flugaufträge an. Bis zu seinem letzten Flug im Aufklärungsgeschwader 2/33 von Korsika aus über das Mittelmeer am 31. Juli 1944.
Sophie Villard hat einen sehr angenehmen lebhaften und vor allem bildhafte Schreib- und Erzählstil, der mich gleich in die Geschichte hinein gezogen hat und der, wie ich finde, sehr gut zu Consuelo passt. Basierend auf deren Memoiren schildert die Autorin die Jahre zwischen 1930 und 1944, also bis zum Absturz ihres Mannes Antoine. Vor allem lässt mich die Autorin bei der Entstehung von „Der kleine Prinz“ dabei sein.
Durch kleine Kapitelüberschriften mit Ort und Datum weiß ich immer genau, wo ich mich wann befinde. Auch die immer wieder eingestreuten kleinen Passagen aus dem kleinen Prinz passen sich wunderbar in die Geschichte ein.
Das Nachwort, die Fakten und Fiktion zu diesem Roman, der Verbleib der handelnden Personen und die Literaturliste runden dieses fantastische Buch gekonnt ab.
Ein wunderbares Buch, das mich dank zweier außergewöhnlicher Protagonisten hat durch die Seiten fliegen lassen. Schade, dass diese Reise nun zu Ende ist.
Rezensionen von nanu?!:
Düstere Geheimnisse
Das Tagebuch der Jenna Blue von Julia Adrian
Jenna wohnt zusammen mit ihren zwei Schwestern und dem Vater auf dem heruntergekommenen Hof.
Seit dem Verschwinden der Mutter vor 10 Jahren, ist Jenna quasi alleine. Sie spürt deutlich die Ablehnung der Schwestern, besonders die jüngere Scarlett scheint nur Hass für Jenna zu empfinden. Und der Vater ist seit Mutters Verschwinden sowieso nur noch ein Schatten seiner selbst.
Zum Glück hat Jenna wenigstens ihr Tagebuch, darin kann sie ihre tiefsten Gefühle und Gedanken loswerden. Auch die abgrundtief schlechten.
Das Buch hatte ich in Windeseile durchgelesen, weil ich es so spannend fand.
Dabei war es am Anfang gar nicht so einfach in Jennas Welt den Durchblick zu bekommen.
Jedes Kapitel fängt mit einem Auszug aus ihrem Tagebuch an, und ihre Gedanken klingen oft etwas verworren, sind dunkel und voller Hass. Gleichzeitig wird der Rest der Geschichte aus Jennas Sicht in der Ich-Form erzählt. Und irgendwie passen die Tagebucheinträge und ihre Erzählung nicht wirklich zusammen. Zunächst!
Es dauert bis sich aus der ganzen Chose ein roter Faden herausbildet. Bis dahin folgt man als Leser einfach nur Jenna und hat dabei lauter Fragezeichen im Kopf.
Und immerzu bleibt im Hintergrund die Frage, was damals geschah das die Mutter plötzlich verschwand.
Der Schreibstil ist oft sehr düster, die Autorin schafft es immer wieder eine beklemmende Stimmung heraufzubeschwören. Durch die nächtlichen Aktionen wird es auch manchmal ein bisschen gruselig. Aber ich bin ehrlich, mich kann man auch leicht erschrecken.
Die Schauplätze fand ich toll. Es gibt genau gegenüber von Jennas Zuhause eine alte Villa. Schon über die Mauer zu schauen wird von den Dorfkindern als Mutprobe angesehen. Die Villa hat den Ruf einer Spukvilla, und wer sich auf das Grundstück wagt, soll bald den Tod finden.
Dann gibt es noch ein Bootshaus, wo die Jugend wilde Partys feiert. Auch Jennas Zuhause ist nicht gerade ohne, was dunkle Ecken und Verstecke angeht.
Die Autorin kannte ich bis jetzt noch nicht, ich bin froh dass sich das geändert hat.
Ich empfehle das Buch gerne allen weiter, die dunkle Jugendromane mögen.
Rezensionen von begine:
Hoffnung für die Zukunft
Die vier Winde von Hannah Kristin
Der Roman Die vier Winde“ von der Schriftstellerin Kristin Hannah ist ein ganz besonderes Buch.
Der Roman spielt in den 1930ern.
Seit der Weltwirtschaftskrise geht es den Menschen in Texas immer schlechter. In der Prärie gibt es immer wieder Sandstürme und es gibt keine Nahrung.
Da machen sich zahlreiche Familien auf den Weg nach Kaliforniern.
Da soll es Arbeit geben.
Die Autorin versteht es sehr gut, die Protagonistin Elsa Martinelli als starke Frau aufzubauen. Sie und ihre beiden Kinder machen sich im Track auf den Weg.
Der Roman zeigt die beklemmende dramatische Atmosphäre im Land.
Man bekommt das Leben der Wanderarbeiter direkt mit. Die Leute werden von den Plantagenbesitzern brutal ausgenutzt. Es gibt so wenig Verdienst, das es nicht einmal zum Leben reicht.
Diese Geschichte ist bedrückend, aber leider realistisch. So war es damals und so kommt es auch immer wieder.
Ich habe beim Lesen um die Personen gezittert.
Es ist ein Stück amerikanische Zeitgeschichte.
Rezensionen von Heyn Leserunde, Nico Strahl:
Narzissmus, der in den Wahnsinn führt
Salonfähig von Elias Hirschl
Gefangen von Selbstreflexion und Selbstkontrolle verfällt der Erzähler auf der Suche nach seiner Identität immer mehr dem Wahnsinn.
Träume, Wünsche und Realität sind nicht mehr klar abgrenzbar.
Ein Roman zwischen Krimi und gesellschaftlicher Bestandsaufnahme.
Rezensionen von Gänseblümchen :
Markante Ermittlerin im texanischen Drogenmilieu
Die Tote mit der roten Strähne - Thriller (Betty-Rhyzyk-Serie 1) von Kathleen Kent
Die polnische Polizistin Betty Rhyzyk beginnt bei der texanischen Drogenermittlung und fällt dort mit ihren kräftigen roten Haaren und ihrem starken Charakter auf. Schnell ist sie in den Tiefen der Drogenmafia angekommen und es kommt zu einigen Morden, die sie aufklären soll. Hierbei wird sie unter anderem unterstützt von ihrem sympathischen Kollegen Seth, die anderen Kollegen sind nicht alle so unterstützend und sehen sie als Konkurrentin.
Während sie in ihren Ermittlungen vorankommen und sich die Leichen anhäufen, bekommt Betty plötzlich persönliche „Geschenke“ bzw. Drohungen, wie z.B. die rote Strähne einer Toten. Trotz ihrer Furcht und auch der Sorge um sie durch ihre Lebensgefährtin Jackie, gibt sie nicht auf und geht der Sache auf den Grund.
Das Cover mit dem roten Flügel ist schön gestaltet, hat eine beeindruckende Haptik, welche mich schon unzählige Male über den Bucheinband hat fühlen lassen und passt inhaltlich gut zum Ende der Story. Der Schreibstil ist angenehm und hat mich schnell in Bettys Sichtweise versetzt, teilweise ist er gespickt von einigen derben Ausdrucksweisen, was für mich jedoch zum Drogenmilieu und zur Mafia passt und authentisch ist.
Die Protagonistin Betty ist eine sympathische, starke Persönlichkeit, die ihren Mann steht, es aber als Lesbe zwischen ihren ganzen männlichen Kollegen nicht leicht hat und sich häufig provozierende Sprüche anhören muss. Doch sie ist stark genug diese Provokationen auszuhalten und geht gewissenhaft ihrer Arbeit nach. Meistens ermittelt sie clever und nahm mich als Leser mit auf ihre Gedankengänge. Teilweise geht sie hierbei zu große Risiken ein, vielleicht auch um den Männern und sich etwas zu beweisen, was sie am Ende in ziemliche Schwierigkeiten bringt.
Während ihren gesamten Ermittlungen, versucht sie sich immer wieder an Ratschläge und Sprüche ihres verstorbenen Onkels und Mentor Benny zu erinnern, was ihr manchmal aus der Patsche hilft und andere Male für humorvolle Gedanken sorgt.
Der initial stark aufgebaute Spannungsbogen flacht im Mittelteil kurz leicht ab, während auch einfach mal Recherche zum Fall erforderlich ist, um sich dann im letzten Drittel wieder stark zu steigern und in einer unerwarteten Lösung zu enden. Hierbei zieht sich das Thema rote Haare wie ein roter Faden durch das Buch.
Insgesamt ein spannender Krimi mit außergewöhnlicher Protagonistin, in ungewöhnlicher Atmosphäre des texanischen Drogenmilieus. Am Ende steckt jedoch noch mehr dahinter, was die Story unberechenbar macht und die Spannung erhöht.
Eine Leseempfehlung für Krimifans.
Rezensionen von Laszlo Zoltan:
Satirisches Sittenporträt
Salonfähig von Elias Hirschl
Diese Politsatire über eine erfolgreiche österreichische Partei lebt über viele Seiten von Wiederholungen und wenig Inhalt. Der scharfe Witz reduziert sich wie bei den "Simpsons" aufs Kotzen, Koksen, Stylen und Nachäffen. Nach 250 Seiten hat diese Horrorgeschichte ein Ende. Auch eine Glosse hätte dafür genügt.
Rezensionen von brauneye29:
Etwas schwächer als der erste Teil
Stockholmer Geheimnisse von Denise Rudberg
Zum Inhalt:
Erneut dürfen wir Iris, Elisabeth und Signe begleiten. Sie arbeiten weiter intensiv daran, die verschlüsselten Botschaften der Deutschen zu entschlüsseln. Als heraus kommt, dass scheinbar geheime Informationen an die Deutschen weiter gegeben werden, steht ein furchtbaren Verdacht im Raum.
Meine Meinung:
Der erste Teil hat mir eindeutig besser gefallen als der jetzt gelesene zweite Teil. Wobei auch dieser gut ist, er ist halt nicht ganz so stark wie der erste Teil. Irgendwie hat mich diesmal die Geschichte nicht ganz so gefangen genommen, dennoch habe ich die Frauen gerne noch ein Stück begleitet. Der Schreibstil war gut.
Fazit:
Etwas schwächer als der erste Teil









