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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von brauneye29:

Sehr spannend

Auf den Schwingen des Blutes von Dania Dicken

Zum Inhalt:

Julie und Libby sind nun endlich Kolleginnen. Gleich der erste gemeinsame Fall fordert den beiden alles ab, denn der Mord ist mehr als grausam und schnell wird auch klar, dass es ein Serientäter ist. Aber auch privat hat Libby mit einigen Problemen zu kämpfen.

Meine Meinung:

Endlich wieder ein spannender Fall mit Libby.

Dass jetzt auch Julie noch dazu stößt, hat was. Der Fall war enorm spannend. Wer zart besaitet ist, wird manches in dem Buch als sehr grausam empfinden, aber das gehört bei der Autorin aber auch einfach dazu. Das muss man einfach wissen und wenn man damit kein Problem hat, ist man hier sehr gut aufgehoben. Und der Fall spielt jetzt auch mit einem Thema, dass nicht so oft in der Literatur vorkommt und das macht es nochmal interessanter. Mir gefällt auch, dass das private in den Büchern nie zu kurz kommt. Schließlich sind ja auch Profiler oder Ermittler Menschen und haben ihre Probleme. Libby und Owen stehen da natürlich auch einiges durch, aber das passt für mich auf jeden Fall. Aber wie eigentlich immer, gibt es ein versöhnliches Ende. Wie immer die klare Empfehlung, die Serie komplett zu lesen, sonst fehlen einem wesentlich Informationen. Aber das lohnt sich dann auch.

Fazit:

Sehr spannend

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Rezensionen von Claudia R:

skurril und humorvoll

Auf den Schwingen des Blutes von Dania Dicken

Klappentext / Inhalt:

Wie ein kleiner Ritter auf den Hund kam,
und er all seinen Mut zusammennahm,
wie ein Pups fiese Außerirdische bezwang,
und die Freundschaft des edlen König Arthur und seinem Hund Furz begann.
Das alles wird im Buch beschrieben;
lustig gereimt – ihr werdet es lieben! –
liebevoll illustriert zum Staunen und Lachen,
das verrückteste Abenteuer seit Ritter und Drachen.

Ja, es wird gepupst und es geht drunter und drüber.
Jeder tut´s, aber nur dieses Kinderbilderbuch redet darüber.
Ihr solltet es verschenken, so schreitet zur Tat,
damit euer Sprössling viel zum Kichern hat!
Schnell noch auf den „Jetzt kaufen“-Knopf drücken
und die Kleinen mit diesem pupsenden Furzabenteuer entzücken!

Cover:

Chaotisch, lebendig und voller Abenteuer steckt dieses Cover. Ein kleiner Junge und ein Hund stehen bzw. springen im Vordergrund des Covers um die Wette, während sich im Hintergrund Rittersleute, Außerirdische und Drachen tummeln. Ein sehr buntes und vielfältiges Cover, welches neugierig macht.

Meinung:

Eine lustige und humorvolle Geschichte in Reimform. Spannend, skurril und einfach zum Totlachen.

Der Text ist dem Alter angemessen gewählt und entsprechend groß gestaltet, so dass es sich sowohl zum Vorlesen, aber auch sehr gut zum Selbstlesen, für kleine Leseratten und Leseanfänger eignet.

Die Geschichte ist sehr schön in Reimform gestaltet, jedoch holpern zu Beginn ein wenig manche Reime. Auch ein paar kleinere Rechtschreib-Fehler haben sich eingeschlichen, was aber so nicht weiter schlimm ist.

Die Geschichte selbst ist sehr spannend und humorvoll erzählt und sorgt für richtig gute Unterhaltung. Auch die beiden Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und tragen zur Erheiterung bei.

Toll sind auch die vielen bunten Illustrationen. Teils ein wenig düster, passen sie stets zur Situation und sind Grafik und optisch sehr gut angepasst.

Eine tolle und sehr unterhaltsame Geschichte für Zwischendurch. Unterhaltung pur und tolle Idee. Das Buchformat fand ich jedoch nicht optimal gewählt. Es erinnert er an ein Bastel- oder Malbuch in diesem großen A-4 Blockformat. Ich denke, dass das Standard oder A-5 Format hier besser angekommen wäre und auch etwas handlicher und wertiger gewirkt hätte.

Alles in Allem aber sehr gut gelungen und jede Menge spaß, den man gern weiterempfiehlt .

Fazit:

Außergewöhnliche Charaktere, eine skurrile und humorvolle Geschichte, die gut unterhält und lustig gezeichnet ist.

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Rezensionen von C. P.:

Freiheitskämpfer im alternativen Steampunk-England

Florance Bell und die Melodie der Maschinen von Steenbergen Carsten

England 1820: Der französische Kaiser Napoleon errang zu Beginn des 19. Jahrhunderts den Sieg über England. Unter seiner Regierung verbleiben den Engländern seitdem nur eingeschränkte Rechte, während in den Highlands die Freiheitskämpfer die Befreiung des englischen Königs planen. In dieser Zeit wächst Waisenkind Florance im Haushalt eines englischen Earls auf.

Der französische Chefmechaniker des Erfinders erkannte ihre Begeisterung für Maschinen und bildet sie seit einigen Jahren zu seiner rechten Hand aus. Die einzige Herausforderung neben ihrer Tätigkeit als Mechanikerin sind die Zusammentreffen mit den Kindern des Earls, beide ebenso versnobt wie arrogant. Dies ändert sich, als bei einer Veranstaltung des Hausherren ein Überfall stattfindet und die neueste Erfindung des Kaiserreiches gestohlen wird - in ihr verborgen Florance.
Die Idee des Worldbuilding ist recht interessant mit einer alternativen Zeitlinie und so manchen mechanischen Erfindungen, welche dem Ganzen einen Hauch von Steampunk verleihen. Zunächst lernt man die toughe Florance kennen, welche als Mechanikerin recht geschickt ist, mit den verzogen wirkenden Kindern des Earl, Victoria (14) und Edward (17), doch eher etwas überfordert. Die Steampunkelemente sind verhältnismäßig eingesetzt, ohne übertrieben zu wirken. Auch die Besetzung durch Napoleon und deren Folgen werden zu Beginn deutlich erläutert, u.a. durch vorangehende Zeitungsauschnitte. Entsprechend hatte ich schnell ein Bild dieser alternativen Zeitlinie im Kopf. Das eigentliche Abenteuer mit dem Überfall und der Entführung beginnt erst nach rund 100 Seiten, wobei die Steampunk-Komponente immer mehr in den Hintergrund gerät und das pro und contra der Freiheitskämpfer thematisiert wird. Hierbei machen die drei Jugendlichen eine interessante Charakterentwicklung durch, was sich insbesondere bei den versnobten Kindern des Earl anbietet, wobei ich Victoria leider bis zum Schluss als übertrieben nervig empfand. Auch vermisste ich das Steampunk-Feeling zum Ende hin, da war es doch mehr ein Freiheitskämpfer-Roman mit ein paar motorisierten Geräten, so richtiges Steampunk-Feeling hatte ich da nicht mehr.
Ein spannendes Abenteuer für eine starke Protagonistin, platziert in einer alternativen Steampunk-Zeitline. Das Steampunk-Feeling nimmt im Verlauf des Romans leider ab zugunsten der Abenteuer rund um die Freiheits-Rebellen.

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Rezensionen von *RC*:

Geheimnis der Trauer // Sterben heißt, loslassen können / dürfen

Was bleibt, wenn wir sterben von Louise Brown

Ein ruhiges und einfühlsames Buch, das sich mit dem Lebensende und der damit verbundenen Trauer befasst.

Über den Tod wird nicht gern gesprochen, da er ein dunkles und das letzte Kapitel unseres Lebens ist. Aber jeden trifft es!

Louise Brown, ist keine ‚gelernte‘ Trauerrednerin, sondern sie schöpft aus der Erfahrung als Trauerende - sie hat kurz hintereinander beide Eltern verloren und aus der Erfahrung als Journalistin.

So kann sie sich leicht in die Gefühle der Menschen, die einen nahestehenden Menschen verloren haben, hineinversetzen und so mit den Hinterbliebenen einfühlsame, helfende Gespräche führen.

Das Buch ist in einer wunderbar ruhigen tröstenden aber auch ermunternden Sprache geschrieben. Die Erfahrungen, die Louise Brown beschreibt sind immer kleine Erlebnisse und damit verbundene Gefühle, die einzelne Personen haben. Somit hat das Buch eine sehr persönliche und individuelle Note, die trotz der anonymen Geschichten doch Gestalt annehmen.
Viele Bemerkungen machen einen nachdenklich. Mich hat z.B. berührt, dass „wer trauert, ist oft doppelt einsam“ (S.109), denn schließlich verliert er eine wichtige Person, und gleichzeitig wenden sich andere Bekannte von ihm ab. Aber wer kennt es nicht, das Gefühl, wie verhalte ich mich einer Person gegenüber, der einen lieben Menschen verloren hat. Beim Lesen lernt man etwas über den Umgang mit Trauernden. Reden - so meint Brown - ist immer besser als schweigen. Und es muss nicht immer das „Mein Beileid“ sein, dass wie eine Floskel wirken kann. Brown macht Mut, auch im Gespräch einfach nur kleine Anekdoten, persönliche Eigenheiten des Verstorbenen zu erwähnen, um seine Nähe zu zeigen.
Auch eigene Erfahrungen, wie das Ausmisten der Wohnung (Was hebe ich auf) werden wunderbar beschriebenen, so dass man schon irgendwie darauf vorbereitet wird, dass man selbst einmal mit solch einer Aufgabe konfrontiert wird.
Sie zeigt auch auf, dass die eigene Einstellung zum Sterben ein wichtiger Punkt ist, wie letztendlich unsere Nächsten mit der Trauer umgehen (können).
Brown macht Mut, die eigene Trauer und die der anderen zuzulassen und zu akzeptieren - und zwar als individuelles sehr persönliches Gefühl, über das man sich nicht schämen muss.

In meinen Augen ist dieses „Erfahrungsbuch“, für Menschen, die mit dem Tod eines Mitmenschen konfrontiert sind oder in naher Zukunft davon betroffen sein werden, sehr lesenswert, da es Mut macht, sich mit diesem Lebensabschnitt vertraut zu machen.
Mir hat das Buch gut getan.

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Rezensionen von Manfred Fürst:

Eine Seefahrt ist nicht immer lustig

Der Tod und das dunkle Meer von Stuart Turton

Nach über 600 Seiten Turton stehe ich etwas bedröppelt da. Was war das, was ich gelesen hatte? Ein Kriminalroman, wie es auf dem Cover steht? Turton macht sich dieselben Gedanken wie ich. Er lässt uns die Wahl und lässt uns wählen: Ein traditioneller Krimi, metaphysischer Science-Fiction Roman, moderner Fantasy-Roman oder einfach eine Schauergeschichte.

Ich plädiere für einen historischen Kriminalroman. Angang des 17. Jahrhunderts waren die Holländer mit ihrer Niederländischen Ostindien-Kompanie (VOC) die Herrscher über die ganze Region Indonesiens. Batavia, das heutige Jakarta, war das Hauptquartier der Holländer auf Java. Die Batavia, im Buch Saardam genannt war auch ein sogenannter Ostindienfahrer, der vor Australien sank, wobei die allermeisten Menschen gerettet wurden. Es folgten jedoch Morde an den Überlebenden und ein Machtkampf um die kostbare Fracht. Stuart Turton war von dieser Historie dermaßen beeindruckt, dass er im niederländischen Schifffahrts- und Rijksmuseum für die Geschichte der Seefahrt in Amsterdam tagelang recherchierte und zwei Jahre in den Roman investierte.

1634: Ein Schiff auf dem Weg von Batavia/Indonesien nach Amsterdam. Eine Fahrt, die zehn Monate dauern sollte. Vor dem Auslaufen macht ein Aussätziger im Hafen schrecklichste Prophezeiungen und ein genialer Detektiv, vom Generalgouverneure Jan Haan in Ketten gelegt ist an Bord. Samuel Pipps und sein Freund und Assistent Arent Hayes stehen vor dem Fall ihres Lebens, denn der Teufel ist mit an Bord. Aberglaube, Hexenjagd und Machtgier.

Es wird Seemannsgarn gesponnen und feine Fäden vom Dämon Alter Tom zu allen Verdächtigen. Der schlaue Pipps hat immer für einen guten Rat parat: „Man müsse nach Dingen Ausschau halten, die nicht das sind, aber da sein sollten, oder nach Dingen, die da sind, aber es nicht sein sollten.“

Penibel schildert Turton die Atmosphäre auf dem engen, stinkenden, lärmigen Schiff bis zum Orlop, dem untersten Schiffsdeck - schön gezeichnet auf Seite 610/611: Schwitzende, ungewaschene Matrosen, Musketiere, einfache Passagiere und Honoratioren – schön aufgelistet auf Seite 9.

Dem Leser wird am Ende eine Überraschung geliefert und Turton sei Dank, kein romantisch kitschiges rührseliges Ende. Turton hat keine Sympathie für Fortsetzungen, deshalb ist keine zu erwarten.

Der Tod und das dunkle Meer, überwiegend ein Kammerspiel; für eine Aufführung eignet es sich wahrscheinlich ideal auf einer Seebühne.

Überflüssig bis störend, eine Eigenart des Klett&Cotta ist der EAN Code am Cover.

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Rezensionen von liesmal:

Wunderschöner Jahresbegleiter

Der Tod und das dunkle Meer von Stuart Turton

Ich mag Bücher, die für jede Jahreszeit etwas zu bieten haben. „Ein Buch, vier Jahreszeiten“ ist mir mit seinem tollen Einband und den wunderschönen Abbildungen sofort ins Auge gefallen.
Doch nicht nur das Cover, sondern das gesamte Layout ist besonders liebevoll gestaltet. Egal, welche Seite ich aufschlage, es ist ein Augenschmaus!
Ein ansprechendes Inhaltsverzeichnis – sortiert nach Jahreszeiten - zeigt auf einen Blick alles, was in dem Buch zu finden ist.

Mit einer freundlichen Begrüßung, „Hallo, lieber Frühling/Sommer/Herbst/Winter“, beginnt jeder Abschnitt. Der Begrüßung schließt sich eine „Schöne-Dinge-Liste“ mit tollen Ideen für Unternehmungen und Beschäftigungen in der jeweiligen Jahreszeit an.
Außerdem sind zu finden: Gedichte, Geschichten, Rezeptideen, tolle Bastelangebote und vieles mehr – für mich „Alles, was Spaß macht“. Das Lesebändchen, das ich im Buch gefunden habe, liegt an der Stelle, die ich gern als Beispiel geben möchte für eine der zahlreichen wunderschönen Ideen: „Gute Gedanken im Glas“ laden dazu ein, besondere Momente nicht nur zu genießen, sondern sie „einzuwecken“ und zumindest symbolisch zu konservieren.
Wie das geht? Das ist genau nachzulesen in dem wunderbaren Buch, das ich herzlich gern empfehle.

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Rezensionen von S.:

Schwere Zeiten

Der schwarze Winter von Clara Lindemann

Es ist das Jahr 1946. Rosemarie und Silke sind Flüchtlinge, wollen unbedingt nach Hamburg. In der kriegszerstörten Stadt ist das Leben hart. Nur wer auf dem Schwarzmarkt etwas anbieten kann, kommt durch. Das ist gefährlich, Verhaftungen, Betrug, Diebstahl sind zu erwarten. Als Frau hat man es oft doppelt so schwer.

Elternlose Kinder werden in Kinderheimen misshandelt und zur Prostitution gezwungen. Zum Glück finden die Schwestern Freunde, die ihnen helfen. Schiefhannes ist häufig Retter in der Not. Ungewöhnliche Lösungen sind ein Schritt auf dem Weg in ein besseres Leben. Eine emotionale und packende Schilderung. Leider schleicht sich ein belehrender Unterton ein, das hätte es in dieser Ausführlichkeit nicht gebraucht.
Clara Lindemann entwirft ein glaubhaftes und anschauliches Bild einer kaputten, aber dem Neuen entgegen fiebernden Stadt. Den Bensdorf-Schwestern nimmt man den Hunger aufs Leben, den Willen, ein erfülltes Dasein zu führen, unbedingt ab. So unterschiedlich sie sind, so sympathisch werden sie gezeichnet. Vor allem dürfen sie mutig, couragiert und entschlossen handeln. Das kommt gut an, liest sich spannend. Gut geschrieben ist es auch, ein interessanter historischer Roman aus dem HarperCollins-Verlag.

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Rezensionen von SalMar:

Notting Hill für Buchliebhaber

Dein Herz in tausend Worten. von Judith Pinnow

Man kann gar nicht anders, als bei dem Untertitel dieses Buches an den Film mit Julia Roberts und Hugh Grant zu denken. Das Buch nutzt diese Assoziation aber nicht klammheimlich, sondern ganz offen und erwähnt den Film sogar. Abgesehen von der identischen Location sind die Geschichte und ihre Protagonisten aber ganz andere.

Die äußerst schüchterne Millie arbeitet als Assistentin in einem Verlag, aus dem sie jeden Abend heimlich abgelehnte Manuskripte mit nach Hause nimmt und liest. Eines Tages stößt sie dabei auf eine Geschichte, die sie nicht mehr loslässt. Da sie nicht möchte, dass die wunderbaren Zeilen ungelesen bleiben, verteilt sie Auszüge daraus. Wie es der Zufall jedoch will, gerät einer dieser Zettel an William, den unbekannten Autor des Manuskripts.

Millie und William sind sehr speziell, aber gleichzeitig auch sehr sympathisch – wobei man als Leser Millie doch um einiges besser kennenlernt, bevor die eigentliche Liebesgeschichte dann ihren Anfang nimmt. Ganz besonders mochte ich Millies Bruder und die enge Beziehung der Geschwister zueinander – diese Szenen wirkten immer sehr echt und ungekünstelt.

Insgesamt gefiel mir der Schreibstil der Autorin sehr und fand die Geschichte gerade deswegen so schön, weil die Entwicklungen Zeit und Raum bekamen. Trotz des geringen Seitenumfangs fühlte sich die Geschichte zu keinem Zeitpunkt gehetzt an. Das Setting ist stimmig und diverse sympathische Nebencharaktere bereichern die Geschichte außerdem ungemein – als kitschig empfand ich sie dabei nie.

Wer eine leichte, eher ruhige Liebesgeschichte mit sympathischen Charakteren sucht, der ist hier genau richtig.

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Rezensionen von yellowdog:

Konzentriert erzählt

Morituri von Olga Flor

Morituri ist ein gediegenes Buch, erzählt mit einem kühlen Ton.
Es handelt in Österreich und hat politische Anspielungen sowie satirische Untertöne.

Der Architekt Maximillan sucht privat wie beruflich einen Neuanfang.
Er lässt sich daher auf ein verstörendes Experiment ein.

Der Roman hat kurze, schnell wechselnde Kapitel.

Durch Namensangaben in den Kapitelüberschriften wird man durch das sprachlich dichte Buch geleitet.
Es ist oft nicht einfach, der Handlung zu folgen. Sang und klanglos geht es dann zu Ende.
Irgendwie bleibt man ratlos, was man dann am Schluss mit dem Buch anfangen soll.

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Rezensionen von Lesemama:

Die Heimkehr

Morituri von Olga Flor

Bewertet mit 3,5 Sternen

Zum Buch:
Ev(i)e Abott kehrt nach zehn Jahren in ihre Heimatstadt zurück, dahin, wo sie nie wieder hinwollte. Aber ihre Großtante hat ihr das Mermaid Inn vererbt. Nun ist sie also wieder da, in Moonflower Bay. Und trifft auf Saywer Collins, der dort Polizeichef ist.

Der Saywer, den sie nie wieder sehen wollte. Hat er ihr doch vor zehn Jahren das Herz gebrochen hat. Oder war es am Ende andersrum?

Meine Meinung:
Ich muss gestehen, bei diesem Buch war ich ein absolutes Coveropfer. Verlage, macht so ein Cover und ihr könnt sicher sein, ich will es haben.
Zum Glück hat mich auch die Geschichte sehr gut unterhalten. Es war jetzt zwar keine neue Idee, auch keine große Überraschung, alles sehr vorhersehbar. Aber es war eine schöne Geschichte, auch wenn sie nicht überraschen konnte, so konnte sie mich doch berühren. Die Umgebung ist traumhaft gezeichnet, es an immer wieder gedankliche Rückblicke und romantische Momente. Zwischen Evie und Saywer stimmte die Chemie und ich fand alles sehr unterhaltsam und schön zu lesen. Ein Sommerroman für entspannte Lesestunden und zum Wegträumen sehr gut geeignet.

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