Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Vicky:
Zwei Sekunden Mut
'Wild wie der Wind' ist ein Liebesroman der Autorin Julie Birkland. Außerdem bildet der Roman den dritten und somit letzten Teil der Trilogie 'Northern Love'.
Das Cover ist toll gestaltet, ich finde die Aufteilung mit dem verschiedenen Bereichen wirkt sehr modern und ansprechend. Es ist alles in allem sehr stimmig und mIr gefällt es ausgesprochen gut.
Außerdem ist der Wiedererkennungswert der Reihe auf jeden Fall gegeben, denn es wechseln immer nur Motive und Farben, der eigentliche Aufbau des Covers bleibt aber gleich.
Unter 'Über dieses Buch' kann man sich bereits einen Vorgeschmack auf die Geschichte rund um Alva und Joakim holen. Die Geschichte selbst umfasst dreiundzwanzig Kapiteln sowie Alvas Rezept für ihre Zimtschnecken. Der Schreibstil ist angenehm, dadurch kommt man gut und schnell voran. Ich finde die Geschichte gut nachzuvollziehen und stimmig, ich habe sie gerne gelesen und verfolgt was aus den zweien wird.
Ich muss hier noch gestehen dass ich die Reihe bisher nicht kannte, ich habe also mit dem Finale gestartet. Aber die Autorin hat sich wirklich bemüht nicht zu viel von den vorherigen Bänden zu verraten sondern das meiste wage zu halten, ich finde es ist ihr wirklich gut gelungen. Ich für meinen Teil hatte keine Probleme mich zurecht zu finden. Gleichzeitig hat Julie Birkland es aber geschafft mich sehr neugierig auf die anderen zwei Bände der Reihe zu machen, die muss ich mir wohl noch zulegen!
Enden möchte ich mit folgendem Satz, denn er ist so was von wahr: Life begins at the end of your comfort zone.
Fazit: Ein gelungener Liebesroman ♥
Rezensionen von Julia:
Spannender Wiederstand im Hintergrund
Das Buch der verschollenen Namen von Kristin Harmel
1942 muss Eva zusammen mit ihrer Mutter Paris verlassen, nachdem ihr Vater von den Nazis verhaftet wurde. Sie flieht in ein kleines Bergdorf um von dort in die neutrale Schweiz zu gelangen. Vor Ort lernt sie Rémy kennen, einen Wiederstandskämpfer, der ihr Talent für Fälschungsarbeiten erkennt. Anders als geplant bleibt sie länger und beginnt zusammen mit Rémy falsche Dokumente für überwiegend flüchtende Kinder zu erstellen.
Um die Identität der Kinder nach dem Krieg wiederherstellen zu können hält sie diese verschlüsselt in einem Buch fest, dem Buch der verschollenen Namen. Doch die Deutschen kommen immer näher und die Wiederstandskämpfer geraten immer mehr in Gefahr.
Von Anfang an erlebt man Evas Schicksal und fiebert mit ihr mit. Sie kämpft still im Hintergrund des Wiederstandes und ist doch ein wichtiger Teil von diesem. Kerstin Harmel erzählt Evas Geschichte in zwei Zeitebenen, einmal 1942 und 2005, wobei der überwiegende Teil der Geschichte während des Krieges spielt. Die Geschichte handelt von Mut und Vertrauen, aber auch von Verrat und Hilflosigkeit. Eine historisch, tragische Liebesgeschichte, bei der ich einige Tränen verdrückt habe. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.
Rezensionen von Julia:
Sechs Frauen - so unterschiedlich und doch so stark verbunden
Diese Frauen von Ivy Pochoda
Feelia entkommt nur knapp dem Tod. Als Prostituierte stieg sie zu einem vermeintlichen Freier ins Auto. Was damals geschah war keine Einzeltat und dennoch interessiert es niemanden bei der Polizei die Taten aufzuklären. 15 Jahre später wiederholt sich das Muster und noch immer scheint es niemanden zu interessieren.
"Diese Frauen" erzählt die Geschichte von sechs Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und dennoch alle auf irgendeine Art und Weise miteinander verbunden sind. Sie alle leben in einem Viertel Süd-LAs, indem Prostitution auf der Tagesordnung steht. Essie Perry ist neu auf dem Polizeirevier und sieht einen Zusammenhang zwischen der aktuellen Mordserie und den Taten von vor 15 Jahren. Im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen versucht sie die Tat aufzuklären.
Der Fokus des Buches liegt weniger auf den Gewalttaten selbst als vielmehr auf den Geschichten der Frauen. Sie alle sind durch die Morde verbunden. Sie sind Opfer, Zeugen, Hinterbliebene. Und jede hat ihre ganz eigene Geschichte.
Die Spannung baut sich im Laufe des Buches langsam auf, die Geschichten der einzelenen Frauen fesseln. Ein lesenswerter Roman, der in eine Welt entführt, die den meisten wohl fremd ist. Ein Roman, der den Fokus auf die Frauen legt und den Männern nur einige wenige Nebenrollen schenkt.
Rezensionen von Gaby 2707:
Eine sehr poetische Geschichte mit ernstem Hintergrund
Der perfekte Kreis von Benjamin Myers
Das sehr minimalistische Cover mit dem goldenen Kreis hat mich dazu gebracht mich näher mit dem Buch bzw. der Leseprobe zu beschäftigen. Für mich hat sich das absolut gelohnt.
Im Hitzesommer 1989 ziehen fast jeden Abend zwei vom Schicksal gebeutelte Männer los um im Süden von England komplizierte Kornkreise bzw.
perfekt ausgearbeitete geometrische Figuren in die Felder zu plätten. Ivan Robert Calvert und Redbone sind sich sicher, wenn sie den perfekten Kornkreis, den Honigwaben-Doppelhelix, ziehen können, kann ihnen auch alles andere in ihrem Leben gelingen. Während die Presse in England und anderen Teilen der Welt davon ausgeht, es hier mit UFOs oder Außerirdischen zu tun zu haben, gehen die beiden Freunde mit der Natur unter ihren Füßen sehr respekt- und geradezu liebevoll um. Weder die Tiere noch das Korn soll unter ihnen leiden. Ihnen reicht es, dass die Menschen ihre Wahrnehmung wieder auf die Natur richten. Doch dann erleben sie einen Alptraum...
Benjamin Myers schafft es, diese Kornkreise bzw. Figuren beim Lesen Schritt für Schritt vor meinen Augen entstehen zu lassen. Ich fiebere bei jedem Objekt mit, ob es das einzig perfekte werden wird.
Mir sind die beiden Männer, deren vollständige Namen hier nichts zur Sache tun, sehr sympathisch. Wie sie auf die Natur achten. Wie diszipliniert sie ihre sich selbst auferlegten Regeln bei ihrer Arbeit beachten. Wie sie sich selbst in diesen Stunden der Arbeit genug sind. Obwohl ich gar nicht so viel von den beiden ungleichen Freunden erfahre, fühle ich mich mit diesen beiden nicht ganz einfache Typen tief verbunden. Ich hätte mir gewünscht, sie noch etwas persönlicher kennenzulernen zu dürfen.
Der Autor hat einen sehr bildhaften und vor allem poetischen Schreibstil, der voll auf die Natur und ihre Bewohner auf den Feldern gerichtet ist. Ich habe mich zurück gelehnt und die vielen Bilder, die er zeichnet an mir vorbei ziehen lassen. Ich beobachte die Beiden dabei, wie sie andere Menschen und Gruppen, die nachts unterwegs sind, beobachten.
Das Buch ist in 10 Kapitel gegliedert, wobei jedes der Kapitel mit dem Namen des Kornkreises überschrieben ist, der sich hier gerade in der Entstehung befindet.
Mich hat dieses Buch mit seinen beiden außergewöhnlichen Protagonisten und ihren interessanten Blickwinkeln sehr gut unterhalten. Und auch zum Nachdenken gebracht.
Rezensionen von begine:
Ein Genetationenroman
Das Haus der Düfte von Pauline Lambert
Die Schriftstellerin Pauline Lambert führt uns in ihrem Roman „Das Haus der Düfte“ in die Arbeit der Parfümiere ein. Es ist eine Geschichte über mehrere Generationen.
Anouk interessiert sich seit früher Kindheit für Düfte. Sie erweitert sich diese Kunst selber . Ihre Mutter möchte das sie die Familienapotheke übernimmt.
Durch Zufall bemerkt ein Mitglied der Parfümfamielie Girard aus Grasse ihr Talent.
So wird jetzt die Geschichte der Familie Girard abwechselnd mit der Gegenwart zu einer interessanten Geschichte.
Es ist ein Roman der mich mit ihrer breitgefächerten Geschichte gefällt. Da gibt es Freunde, die zu Feinden werden, weil einer nicht in die Zukunft blickt und nicht investiert.
Die Autorin versteht es gut, den Roman leicht und flüssig zu schildern. Wir erfahren die Liebe, die Trauer und die Zukunftsträume.
Der Roman unterhält gut.
Rezensionen von Sally N.:
Ein nettes Read für zwischendurch
Dare to Dream von April Dawson
Bei der Bewertung des 2. Bandes der Dare to Love Reihe tue ich mir etwas schwer. Das Cover ist echt schön und passt gut zum Band 1. Ich fand, wie bereits in dem ersten Band, Story und Setting sehr gut getroffen. Es war keine typische Dreiecksbeziehung, wie ich es vorher gedacht habe. Die Charaktere waren sympathisch und liebenswert.
Die Einblendungen aus der Vergangenheit waren gut gewählt. Sie halfen tatsächlich die Beziehung zwischen Quinn und Jackson zu verstehen.
Der Schreibstil war nicht so meins. Ich fand ihn teilweise banal. Viel zu “erklärerisch”. Am Anfang wurde mein Geschmack nach viel zu oft erwähnt, wie reich und erfolgreich die Beiden sind. Das hatte sich im Laufe der Handlung deutlich verbessert. Aber was mich am meisten störte, dass der Konflikt zwischen Quinn und Jackson im ersten Drittel der Geschichte mit wenigen Sätzen gelöst wurde. Der mittlere Teil, wo sie sich wieder angenäherte hatten, war am besten gelungen. Die Szene (Achtung Spoiler!) mit der Blume erinnerte mich an den Film 40 Tage 40 Nächte mit Josh Harnett. (Ja ich bin alt genug an den Film zu erinnern.)
Das Ende war erneut zu schnell und wirkte zu gewollt.
Was ich noch vermisst habe, waren die anderen Geschwister, sowie Donna, Quinns beste Freundin.
Ich konnte in die Geschichte nicht wirklich eintauchen, jedoch sie lässt sich leicht und locker lesen. Es war ein nettes Read für zwischendurch. Ich freue mich auf Ians Story.
Rezensionen von Sally N.:
Ein Buch voller Lebensweisheit
Die Berge meines Lebens von Sepp Forcher
Sepp Forcher ein wichtigster Repräsentant kitsch- und klischeefreier Volkskultur in Österreich. Seine Radio- und Fernsehsendungen haben Generationen mitverfolgt. Die ganz große Bergliebe hat sein ganzes Leben geprägt. In seinem Buch gibt uns der 90-jährige Forcher Einblicke in seine Abenteuer.
Das Buch ist wie ein Tourentagebuch aufgebaut.
Die Beiträge stehen miteinander weder chronologisch noch inhaltlich in Zusammenhang. Jede Gipfelbesteigung, jede Begegnung hat eine eigene Geschichte.
Doch es geht nicht nur um die Berge und das Bergsteigen. Es ist eine Bereicherung Forchers Geschichten zu hören. Jedes einzelne Wort ist eine pure Lebensweisheit. Ich habe das Buch wahrlich verschlungen und wünschte mir noch eine weitere Erzählung von ihm zu hören.
Er hat mich persönlich auch auf vieles aufmerksam gemacht. Bei meiner nächsten Bergtour versuche ich den Berg bewusster erleben. Er hatte das Glück einer Generation anzugehören, die den größten Teil ihres Lebens ohne Handy oder andere Technik auskommen musste. Damit konnte er auf nur die Natur und auf die Berge konzentrieren. Genau deswegen sind seine Erzählungen so authentisch und prägend. Seine Sprache ist unglaublich vornehm und weise.
Voriges Jahr habe ich eine Sendung mit ihm über seinen Lebensberg, den Großglockner, mitverfolgt, und als ich dieses Buch entdeckte, wusste ich, dass es mich nicht enttäuschen wird. Daher eine ganz große Empfehlung.ch habe ganz viele Stellen markiert, aber die für mich schönste Stelle möchte ich euch nicht vorenthalten.
Wenn die Schönheit der Sprache auch noch so leidet, der Schönheit der Berg und des Bergerlebnisses tut das keinen Abbruch. Extreme Strömungen kommen und gehen. Die Grundwerte bleiben gleich. Das zählt für mich auch zu den Geschenken, die wir im Umgang mit und im Nachdenken über unsere steinernen Symbole, mehr oder weniger verdien, erhalten haben. Unser Leben ist vollgefüllt mit hellen und düsteren Momenten. Die Routen, die aus der Düsternis in den Sonnenschein führen, weisen die verschiedensten Schwierigkeitsgrade auf. Aber sie sind alle begehbar. S.154-155
Rezensionen von Sally N.:
Eine bewegende Geschichte
Ein ganzes Leben lang, 1 Audio-CD von Walsh Rosie
Ich hatte beim Rosie Walsh´ Debütroman große Erwartungen. Der tolle Klappentext und das wunderschöne Cover haben mich damals überzeugt. Doch ich fand ihr Schreibstil zu detailreich. Die Sätze waren lang und kompliziert und die Story konnte mich auch nicht für sich gewinnen.
Diesmal wurde ich nicht enttäuscht.
Ein ganzes Leben lang ist eine sehr gelungene, fesselnde Geschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist erneut sehr bildhaft, aber diesmal verliert sie sich nicht in den Details, und schafft eine angenehme Atmosphäre. Der Einstieg in die Geschichte gelang mir sofort, und den Protagonisten Leo mochte ich auf Anhieb. Mit Emma hatte ich meine Schwierigkeiten. Ihre Persönlichkeit war komplex, die ich im Laufe der Handlung immer mehr verstand.
Die Charaktere fand ich gut ausgearbeitet, obwohl mir Emmas Handlungen nicht immer nachvollziehbar waren. Klar hat sie viel in ihrem Leben vor Leo mitgemacht, doch ihr Verhalten war für mich nicht akzeptabel. Leo hingegen war sehr sympathisch. In jedem seiner Sätze spürte man, wie er Emma liebt und vergöttert.
Die ganze Story war sehr ereignisreich, wobei ein Konflikt auf den nächsten folgte. Die Spannung wurde gekonnt aufgebaut. Alles verständlich, doch nicht leicht vorhersehbar.
Trotz der Tiefe, Perspektiven- und Zeitwechsel ließ sich die Geschichte leicht lesen.
Das Ende fand ich abgehackt. Die Konflikte wurden schnell gelöst, da hätte ich mir etwas mehr gewünscht.
Fazit:
Das Buch übertraf meine Erwartungen, von Grundidee bis zu der Ausführung wurde sie gut umgesetzt. Keine Liebesgeschichte in herkömmliche Sinne, jedoch sehr bewegend.
Rezensionen von Lesemama:
Es dauert
Dein Herz in tausend Worten von Judith Pinnow
Bewertet mit 3.5 Sternen
Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die gewaltigste. Heinrich Heine
Zum Buch:
Vergesse Bücher, ein überheblicher Autor und eine Frau ohne Selbstbewußtsein.
Millie arbeitet als Assistentin in einem Verlag als sie im Raum der Vergessenen Bücher, einem alten Dachboden, ein Manuskript entdeckt welches sie völlig in seinen Bann zieht.
Sehr gefühlvoll, aber leider abgelehnt.
Millie verteilt einzelne Passagen des Romans an Menschen um ihnen zu helfen. Als der gefeierte Autor William Winter eine Passage aus seinem ersten Roman in einem Cafe entdeckt will es wissen wer und was hinter der Verteilung steckt. Hat da jemand seinen Roman gestohlen?
Meine Meinung:
Ich mag das Cover und fand auch den Klappentext unheimlich ansprechend. Wer denkt bei Notting Hill nicht sofort an Julia Robert und Hugh Grand und wahrscheinlich erwartete ich einfach was ähnlich romantisches.
Für mich hat es unheimlich lange gedauert, bis die Story endlich mal an Fahrt aufnahm und dann ging auf einmal alles zack zack.
Eigentlich eine schöne Geschichte, mir fehlte nur die Romantik. Ich wünschte, es wäre mehr auf Millie und Will eingegangen worden.
Trotzdem eine schöne Geschichte, unterhaltsam erzählt und die Idee mit dem retten der Manuskripte ist ganz gut.
Rezensionen von Lesemama:
Mir war es zu philosophisch
Mein Sternzeichen ist der Regenbogen von Rafik Schami
Zum Buch:
Mein Sternzeichen ist der Regenbogen ist eine Sammlung von Kurzgeschichten. Ob in Heidelberg oder Damaskus überall Leben Menschen und überall gibt es Überraschungen.
In sechs Kategorien werden Geschichten erzählt über Geburtstage, Lachen, Reisen, Geheimnis, Tiere und Sehnsucht.
In einem Vorwort von Rafik Schami wird nochmal kurz auf die kulturellen Unterschiede eingegangen.
Meine Meinung:
Normal mag ich ganz gerne mal was anderes lesen, auch mal was ernsteres. Daher war ich schon sehr gespannt auf "Mein Sternzeichen ist der Regenbogen". Aber letztendlich konnte mich das Buch nicht wirklich erreichen. Ich fand zwar die Geschichte ansich schon interessant, was er in seinem Leben alles erlebt hat, erleben musste. Vor allen die Geschichten aus seiner Heimat haben mich sehr berührt, meistens, aber dann wurde es mir zu philosophisch und dadurch zu trocken und fad. Leider konnten mich nur ein sehr kleiner Teil der Geschichten tatsächlich unterhalten.










