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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von 19cici95:

Mehr Bauchgefühl als roter Faden: Ein sprunghafter Coup

Die Queen von Mayfair von Alex Hay

Bridgerton meets The Clou – so wird Die Queen von Mayfair beworben und das ist auch absolut zutreffend.
Im tollen viktorianischen Setting folgen wir Quinn dabei, wie sie den größten Coup der letzten Jahre durchführt und sich dabei im Vorbeigehen einen Duke angelt.
Quinn ist dabei als Queen of Fives die Königin einer – nunmehr zugegebenermaßen – zusammenbrechenden Betrügerbande, die in einstigen Zeiten große Spiele nach strengen Regeln spielte, um sich und ihre Mitglieder über Wasser zu halten.

Der Anfang des Buches ist verwirrend. Man steigt direkt vor dem Heist in die Geschichte ein und bekommt erst nach und nach mit, welche Vorbereitungen dafür getroffen wurden. Die Frist mit den fünf Tagen erscheint im Laufe der Geschichte auch immer willkürlicher und führt am Ende natürlich zu einigen Problemen. Der Plan an sich kam mir auch ziemlich an den Haaren herbei gezogen vor. Von der Etablierung einer komplett erfundenen Persönlichkeit bis zu einem Heiratsantrag inkl. Hochzeit in nur fünf Tagen erscheint mir das auch in einem nicht-betrügerischen Setting viel zu ambitioniert. Und hier muss Quinn noch gegen Widrigkeiten bestehen.

Leider bekommen wir auch weder von Quinn noch von den anderen Charakteren viel von ihnen mit. Sie sind das ganze Buch über relativ farblos und besonders Quinns Motivation wird nicht so recht klar. Auch bei der Liebesgeschichte mit dem Duke kommen keinerlei Gefühle der Charaktere rüber.
Aufmerksamen Lesenden wird dagegen schon gleich zu Beginn klar, wer der ominöse Gegenspieler der Queen sein wird. Das hat mich das ganze Buch über verwirrt.
Der Schreibstil ist sehr sprunghaft nicht kohärent, das hat leider meinen Lesespaß etwas getrübt.
In der Nachbemerkung des Autor schreibt er selbst, dass ihm seine Figuren anfangs leblos vorkamen. Leider muss ich dazu sagen, dass das auch in der finalen Fassung nicht vollkommen ausgemerzt wurde.
Weiter schreibt er, dass er diese Geschichte eher nach Gefühl geschrieben hat und das glaube ich ihm sofort. Dafür spricht auf jeden Fall der für mich sprunghafte Schreibstil.

Ich hatte große Erwartungen an das Buch, da es von einem schwulen Autor geschrieben wurde, der über weibliche Macht schreiben möchte. Das gelingt ihm aber leider nur so mittelgut.
Gut gefallen haben mir dagegen der britische Humor, der wirklich sehr gut rübergekommen ist und die ganzen Ort, die auch in Good Omens vorkommen. Ob das nun Zufall oder gewollt ist, lässt sich von mir nicht abschließend beurteilen.
Wer also Lust auf das Setting hat und Heist-Geschichten mag, bekommt hier auf jeden Fall kurzweilige Unterhaltung, die man schnell gelesen und ebenso schnell wieder vergessen hat.

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Rezensionen von barbara.liest:

eine Bereicherung

Light my Fire von Sheila de Liz

Sheila de Liz ist es in "Light my fire" gelungen komplexe und bisher unbekannte Informationen über Sexualität, Lust und den Einfluss der Hormone so zu vermitteln, dass man es auch ohne Medizinstudium versteht und in den Alltag mitnehmen kann.

Das Buch ist in drei Abschnitte - You can't start a fire without the spark, Total Eclipse of the Parts und Sexual Healinggegliedert - und dazwischen erleichtern Illustrationen das Verständnis des Inhalts.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und leicht verständlich.

Inhaltlich erklärt die Autorin wie das weibliche Geschlechtsorgan funktioniert und man erfährt viel über die Anatomie, die Hormone und die Psyche.
Dadurch wurden einige Beschwerden für mich nachvollziehbar und es ist klar - die Sexualität hört nicht in der Mitte des Lebens auf und darf einen wichtigen Platz im Leben jeder Frau einnehmen.

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Rezensionen von milky:

Wo ist Juli?

Weil sie lügt von Caroline Seibt

Weil sie lügt von Caroline Seibt handelt von Anna, einer jungen Frau, deren Schwester Juli spurlos verschwunden ist. Die Polizei geht von einem Mord aus, aber da nie eine Leiche gefunden wurde, forscht Anna weiter und versucht zu verstehen, wer Juli das angetan hat.
Die Geschichte wird aus zwei Sichtweisen, jeweils in der Ich-Perspektive, erzählt: zum einen von Anna und zum anderen von der Polizistin Katharina, die den Fall um Juliane Brunner bearbeitet.

Ich finde es immer klasse, wenn verschiedene (aber nicht zu viele) Perspektiven beschrieben wird. So entsteht mehr Spannung und man besitzt außerdem ein umfassenderes Bild.
Der Schreibstil hat ein ruhiges, flüssiges und sehr angenehmes Lesen ermöglicht und gleichzeitig sehr viel Spannung aufgebaut. Zudem konnte ich eine gute Verbindung zu den beiden Hauptfiguren aufbauen und mich in sie hineinversetzen. Während des Lesens, vor allem am Ende, gab es einige wirklich unvorhersehbare Plot Twists, was genial war.
Einen Punkt Abzug gibt es (leider) nur deshalb, weil sich die Geschichte bei ca. einem Drittel des Buches etwas gezogen hat und nicht wirklich viel passiert ist. Sobald diese Stelle überwunden war, ging es wieder rasant weiter.

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Rezensionen von Pearl:

Freundinnen fürs Leben

Rosen im Asphalt von Felicitas Fuchs

Es geht um die Lebensgeschichte zweier Frauen, ab 1956 bis zu einem Zeitraum von sechzig Jahren. Irmi fehlt es an nichts, da sie aus reichem Hause kommt, nur die Mutterliebe, da ihre Mutter manische depressiv ist. Belinda dagegen wurde von de Mutter verstoßen, sie lies sie einfach im Krankenlaus nach ihrer Geburt zurück.

Sie wächst deswegen im Heim, bei Pflegeeltern und manchmal auch bei ihrer Großmutter auf. Manchmal erscheint sogar ihre Mutter, die als Hure arbeitet und alkoholsüchtig ist und sogar mit dem Messer auf sie zu geht. Danach will LInda nicht mehr von der Mutter wissen. Die beiden Mädchen freunden sich schon in der Schule an und es entwickelt sich eine Freundschaft für Leben.
Fazit:
Der Roman verfolgt über eine lange Zeit das Leben von Irmi und Linda, die aber zum Glück nach einigen Fehlschrägen auch ihr Glück finden. Der Roman ist gut recherchiert man erfährt viel über die politische Lage dieser Zeit, von Attentaten, Mauerfall usw. Auch gut über Köln recherchiert, da die Handlung zwischen Köln und Hamburg hin und her geht. Wie zwei Freuen ihren Weg gehen und auch die unterschiedlichen Lehnsverhältnisse sie nicht auseinander bringen. Ein Roman der einen mitnimmt durch die Zeit.

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Rezensionen von Philiene :

Juwelenraub

Raub in der Wiener Werkstätte von Beate Maly

Endlich ein neuer Fall für Max von Krause. Eine Bande von Einbrechern versetzt Wien in Aufregung, als dann ein Mord geschieht bei dem ein wertvolles Collier verschwindet muss Max alles daran setzen den Täter zu finden.
Wieder einmal gibt es Spuren die in die Wiener Werkstätte führen und damit ist such Lilly wieder Teil der Ermittlungen.

Aber auch privat geht es bei Beiden turbulent zu. Max Mutter versucht weiterhin ihn zu verdoppeln und Lillys Ex Verlobter taucht plötzlich auf.

Ich bin ein großer Fan von Beate Malys historischen Wienktimis. Die schafft es jedes Mal das Flair der Stadt einzufangen und gerade bei den Romanen rund um Lilly und Max zeigt sie auch die dunklen Seiten der Stadt, die großen Unterschiede zwischen Arm und Reich und das Elend in dem viele Menschen leben.

Aber natürlich ist der wichtige Teil hier der Krimi und der ist spannend und überraschend, mit interessanten Einblicken in die damalige Polizeiarbeit.

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Rezensionen von Philiene :

Lebensecht

Wo das Feuerkraut blüht von Ulrika Lagerlöf

Im Leben von Nila und Siv sind zehn Jahre vergangen. Siv versucht ihr Leben mit John und ihrem Sohn Nils zu leben, aber immer wieder wandern ihre Gedanken zu Nila.

In der Gegenwart versucht Eva ihren Job, ihre Beziehung und ihre Mutterrolle unter einen Hut zu bringen. Besonders letzteres gestaltet sich schwierig.

Mutter und Sohn haben eine völlig unterschiedliche Meinung zum Thema Abholzung.

Mir hat in diesem Teil der Teil in der Gegenwart etwas besser gefallen, vor allem Evas Sohn Vilgot fand ich einen starken Charakter. Seine Geschichte hat mir richtig gut gefallen, die erste Liebe, Freundschaft, Naturschutz alles sehr gut beschrieben. In der Vergangenheit waren Sivs Gefühle und ihre Zerrissenheit ein großer Bestandteil der Geschichte, und auch ihr Sohn Nils hat mich berührt.

Das Buch hat für mich wie schon im ersten Teil sehr gut das Leben im Norden wiedergepiegelt und auch die Natur war großartig beschrieben.
Ein einfühlsamen, ruhiger und lebensechter Roman.

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Rezensionen von Philiene :

Wieder einmal großartig

Die Welt in Meran - Schattenflamme von Angela Marina Reinhardt

Ein zweites Mal nimmt Angela Marina Reinhardt uns mit nach Meran. Es sind zwei Jahre vergangen und erneut führt das Schicksal Helen, Jean und Max zur gleichen Zeit an diesen Ort. Jean geht es eigentlich nur um das Wohl seiner kleinen Tochter, Helen doch er trifft wieder auf Helen und seinen einstigen Freund Max.

..

Ich bin immer wieder begeistert wie sehr sich Angela Marina Reinhardt in ihre Figuren hineinversetzen kann, egal ob Sympathie Träger oder eher Unsympathisch, sie schafft es alle mit Leben zu füllen und realistisch darzustellen. Auch die Stadt Meran wurde bildlich geschildert.

Der Roman erzählt die Geschichte der drei jungen Menschen, voll von Gefühlen, Hoffnung und Phlichtgefühlrn. Er erzählt aber auch die Geschichte der anderen Bewohner der Stadt und auch hier ist Einges los.

Vor allem im letzten Teil nimmt der Roman noch einmal richtig Fahrt auf und wird noch einmal sehr spannen j d gleichzeitig sehr bewegend.
Ich bin wieder einmal unheimlich gerne nach Meran gereist und habe vor allen Helene und Jean sehr gerne ein Stück ihres Weges begleitet.

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Rezensionen von askyfullofpages:

Bestimmt der Name meinen Weg?

Die Namen von Florence Knapp

Dieses Buch hat mich ehrlich gesagt sehr überrascht. Meine Erwartungen wurden sogar übertroffen. Die Geschichte fand ich sehr gut, die Erzählung ist trotz der fein gewählten Worte hart. Sie ist hart und wichtig.

Ich habe das Buch abwechselnd gelesen und gehört und kann sagen, dass auch das Hörbuch sehr passend eingesprochen wurde.

Das kann ich auch absolut empfehlen.

Von partnerschaftlicher häuslicher Gewalt war ich leider selbst betroffen und vermutlich hat dieses Buch auch deswegen einen sehr empfindlichen Nerv bei mir getroffen. Oft habe ich mich in diesem Roman wiedergefunden. Es ist hart, aber die Realität ist eben auch hart.

Ich finde es ganz toll, dass sich immer mehr Autor:innen auch an dieses wichtige Thema herantrauen. Nur so kann ein Bewusstsein für diese Problematik geschaffen und Veränderung vorangetrieben werden.

Macht mich mein Name zu dem, was ich bin? Kann ich meinen Lebensweg selbst bestimmen oder ist er durch diese Wahl schon vorbestimmt? Diese Fragen finde ich äußerst interessant und der Roman hat mich ordentlich zum Nachdenken angeregt.

Für mich ist sehr wichtig, dass man vor dem Lesen dieses Buches die Triggerwarnung liest und auch während des Lesens gut auf sich achtet.

Ich kann dieses Buch unter Berücksichtigung der Triggerwarnung allen empfehlen! Es ist hart, intensiv, wichtig und vor allem absolut lesenswert!

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Rezensionen von nessabo:

Otoo überwältigt erneut mit präziser Sprache und immenser Dichte

So, in etwa, ist es geschehen von Sharon Dodua Otoo

Nach „Adas Raum“ ist dies mein zweiter Roman der Autorin und ich komme aus der Begeisterung gar nicht mehr heraus. Dieses schmale Werk könnte dichter nicht sein, während es Unterhaltung und politische Schlagkraft präzise ausbalanciert.

Allein der Aufbau der Geschichte ist fantastisch! Wir kennen das Ende und werfen von da aus einen Blick in die Stunden bevor Amata ihren Chef Brockhaus umbringt.

Doch es wird noch besser! Otoo hat sich für eine raffinierte Erzählstruktur entschieden, welche die Ich-Erzählerin, Kommentare aus dem Off und ergänzende Anhänge höchst unterhaltsam miteinander verbindet.

In vier Kapiteln arbeitet sich Amata auf atemlose Weise zunächst an verschiedenen Dimensionen der Wahrheit entlang, schweift immer mal ab und ist dabei eine spannende sowie vielschichtige Figur. Die Erzählweise ist fast schon nüchtern, was hervorragend zum absoluten Schuldeingeständnis der Protagonistin passt. Ergänzt wird ihr Monolog durch Anmerkungen der Herausgeberin, sodass es sich beim Lesen anfühlte, wie ein Buch im Buch zu lesen.

Absolut grandios wird es dann in den Anhängen, die zum einen ein Nachwort der Herausgeberin sowie die äußerst ausschweifende Audiotranskription des Opfers umfassen. Letztere gibt uns einen SEHR guten Eindruck davon, was Amata während der gemeinsamen Autofahrt ertragen musste - ich habe mich quasi in Rage gelesen! Ob Amatas Konsequenz dann schlussendlich gerechtfertigt scheint, darf dank der geschickten Ergänzungen offen debattiert werden.

Das Werk fasst nicht einmal 150 Seiten und ist entsprechend unfassbar dicht geschrieben. Otoo setzt ihre Worte wie kaum eine andere. Jedes Wort trifft, jeder Satz ist wohlüberlegt. Die Autorin macht einen gesellschaftskritischen Rundumschlag, der seine Wirkung nicht verfehlt, aber überhaupt nicht trocken ist. Kurze Geschichten funktionieren für mich nicht immer, aber hier könnte es besser nicht sein. Ein Roman, der mich atemlos gefesselt und restlos begeistert hat. Definitiv eine Empfehlung, die sicherlich auch von einem wiederholten Lesen profitiert, um die volle Dimension des Geschriebenen erfassen zu können.

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Rezensionen von Anjulia :

Entdecke einen Megastar

Pop-Stars. Alles über Taylor Swift. Vom Gesangs-Talent zum Megastar von Anja Kiel

"Pop-Stars. Alles über Taylor Swift. Vom Gesangs-Talent zum Megastar" von Anja Kiel ist ein sehr schönes Buch über die Sängerin und Songwriterin und eignet sich ideal für junge Swifties ab ca. 7 Jahren. Auf etwa 125 Seiten erfährt man ganz viel Wissenswertes über die Ausnahmekünstlerin, angefangen mit der Leidenschaft für Country-Musik in ihrer Kindheit, ihre ersten Auftritte bis hin zu ihren Alben und natürlich der Eras Tour.

Auch ihr Stil und ihre Liebe zu Katzen sind Thema. Das Buch ist vom Leseanspruch ideal für die zweite und dritte Klasse. Man erhält viele Informationen, die aber durch großflächige Schwarzweißbilder aufgelockert werden. An ein paar Stellen gibt es kurze englische Textzeilen, diese werden dann in Klammern auf Deutsch übersetzt. Ich finde, der Illustrator Timo Grubinger hat Taylor Swift in seinen Zeichnungen sehr gut getroffen. Wer allerdings auf Farbfotos im Buch hofft, wird enttäuscht sein. Am Ende gibt es noch ein kleines Quiz und ein kurzes Lexikon mit Begriffen aus der Musikbranche. Insgesamt hat mir das Buch Taylor auf jeden Fall nähergebracht und ich kann es vor allem für jüngere Fans der Sängerin, egal ob zum Selbstlesen oder zum Vorlesen, weiterempfehlen.

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