Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Katzenmicha:
Eine spannende familiengeschichte
Die Meerglas-Schwestern von Eleanor Buchanan
Skara 1930 in der Vergangenheit lebt die junge Iris zusammen mit ihren drei jüngeren Schwestern- Daisy, Rose und Lily auf einem Landsitz an der rauen Küste Schottlands.Nachdem ihr Vater bei einem Börsencrash sein gesamtes Vermögen verloren hat, ist der Landsitz,zunehmend dem Verfall preisgegeben.
Auf Wunsch ihrer verstorbenen Mutter macht sich Iris, auf den Weg nach Ceylon ,um ihren Onkel Ralph ausfindig zu machen.Dieser betreibt dort eine Teeplantage,und schuldet der Familie eine große Summe Geld.Doch der Onkel ist schwer krank und völlig verarmt,und kann ihnen nicht helfen.
In der Gegenwart befindet sich Roz auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Stiefvater Richard.Sie verläßt nach dem Tod der Mutter Australien.In London in einem Antiquitätenhandel entdeckt sie ein geheimnisvolles Bild in seinem Schaufenster was sie magisch anzieht.Bei ihrer Flucht hatte sie nur den Ring iher Mutter mit einem leuchtenden Opal bei sich.Roz bietet dem Antiquitätenhänder Hugo ihre Mitarbeit an.Den der wertvolle Opalring,scheint eine magische Verbindung zu dem besonderen Bild zu haben.Auf den Rat von Hugo begibt sie sich auf Spurensuche nach Schottland…..
Die Autorin Eleanor Buchanan hat enen fließenden und bildhaften Schreibstil.Die Geschichte wird in zwei Zeitzonen erzählt,was es geheimnisvoll und spannend macht.Eine emotionale Familiensaga voller Geheimnisse, starker Frauen und wunderschöner Schauplätze-sehr gerne 5 Sterne.Das Cover hat mich magisch mit den wunderschönen Landsitz angezogen.Der Sonnenuntergang mit den steilen Felsen machte es besonders.Ich freue mich schon auf den nächsten Band der Reihe.
Rezensionen von Bücherwurm78:
Schöne bewegende Familiengeschichte
Die Meerglas-Schwestern von Eleanor Buchanan
Dieses Buch ist der Auftakt zu einer neuen Familiensaga. Nachdem ich solche Geschichte in der Art von Lucinda Riley oder Soraya Lane sehr mag, war ich sehr gespannt, wie dieses Buch wohl sein wird. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Es hat mir richtig gut gefallen. Es spielt auch auf 2 Zeitebenen, einmal in den 1930er Jahren um Iris und im Heute geht es um Roz, eine Nachfahrin von Iris.
Beide Storys um die zwei Frauen haben mir gut gefallen, die Geschichten waren gut umgesetzt im Buch. Es hat sich sehr flüssig gelesen, für mich gab es keine langweiligen Passagen im Text. Ich bin immer neugierig geblieben wie es wohl ausgehen wird. Ich bin schon jetzt gespannt darauf, auch die Geschichten von Iris drei Schwestern zu lesen und freue mich sehr auf die Fortsetzung.
Auch das Cover des Buches ist richtig schön gestaltet, es hat mich direkt angesprochen und so bin ich auch auf das Buch aufmerksam geworden.
Fazit: Klare Leseempfehlung!
Rezensionen von AndilesOnaut:
Wunderschöne Gute-Nacht-Geschichten voller Fantasie und Herz
Gute-Nacht-Geschichten aus dem Siebensternwald von Katharina E. Volk
„Gute-Nacht-Geschichten aus dem Siebensternwald“ hat uns vom ersten Moment an begeistert. Schon beim ersten Durchblättern waren meine Kinder total verliebt in die liebevollen Illustrationen und die wunderschöne Landkarte des Waldes. Besonders die kleinen Häuser, die versteckten Wege und die vielen Details laden direkt zum Entdecken ein.
Die Geschichten selbst sind perfekt zum Vorlesen am Abend geeignet. Jede einzelne hat ihren eigenen kleinen Zauber und vermittelt ganz nebenbei schöne Botschaften über Freundschaft, Mut, Zusammenhalt und Kreativität. Toll fanden wir auch, dass die Kapitel unabhängig voneinander funktionieren. So verpasst niemand etwas, wenn ein Kind früher einschläft.
Besonders begeistert waren meine Kinder von der Geschichte rund um die Geheimhöhle, weil bei uns zuhause selbst ständig Höhlen gebaut werden. Aber auch der fliegende Teppich kam unglaublich gut an und sorgte direkt für viele fantasievolle Ideen. Die Geschichten regen Kinder wirklich dazu an, selbst kreativ zu werden und Neues auszuprobieren.
Sehr schön fanden wir außerdem, wie in vielen Kapiteln der Zusammenhalt im Siebensternwald gezeigt wird. Ob bei gemeinsamen Festen, kleinen Rettungsaktionen oder neuen Freundschaften. Überall merkt man, wie liebevoll die Figuren miteinander umgehen. Gerade die entspannte und herzliche Art der Bewohner hat uns oft zum Schmunzeln gebracht.
Auch die ruhigeren Geschichten, etwa rund ums Einschlafen, Übernachtungen oder Heimweh, konnten unsere Kinder gut nachvollziehen. Dadurch wirken die Figuren nahbar und die Geschichten besonders gemütlich vor dem Schlafengehen.
Für uns ist dieses Buch eine wundervolle Mischung aus Abenteuer, Wärme, Fantasie und wichtigen kleinen Botschaften für Kinder. Wir hatten beim Vorlesen viele schöne gemeinsame Momente und hätten am liebsten direkt noch weitergelesen. Von uns gibt es deshalb ganz klar 5 von 5 Sternen!
Rezensionen von Tara:
Auf den Spuren der Familie Wagner
Die Wagners von Michael Lemster
„Die Wagners: Eine Familie zwischen Musik und Macht“ ist eine interessante und umfassende Familienbiografie des Autors und Kulturwissenschaftler Michael Lemster.
Richard Wagner wird so gut wie jedem ein Begriff sein, da kommen direkt die Assoziationen zu den Bayreuther Festspielen, „Tristan und Isolde“ oder „Der Ring des Nibelungen“.
Aber das war es dann auch schon, zumindest bei mir. So richtig viel wusste ich bisher über den Künstler - der als einer der bedeutendsten und einflussreichsten deutschen Komponisten der Romantik gilt - nicht.
Mit diesem Werk von Michael Lemster hat sich das geändert. Er gibt nicht nur umfangreiche Einblicke in das Leben von Richard Wagner, sondern in das seiner gesamten Familie.
Dabei beschränkt er sich keineswegs nur auf die Musik, sondern betrachtet die Familie im Zusammenhang mit den gesellschaftlichen Gegebenheiten, historischen und politischen Ereignissen.
Der Schreibstil des Autors ist angenehm eingängig zu lesen und es ist ihm gut gelungen, historische Fakten lebendig am Familienleben zu vermitteln. Dabei kommen sie nicht immer gut weg, aber er schreibt auch, dass es eines seiner Anliegen war, alles authentisch und ungeschönt darzustellen.
In dem Buch befinden sich Zeichnungen und Fotos, die den Zeitgeist gekonnt einfangen und die Familie regelrecht zum Leben erwecken.
Abschließend gibt es eine Zeittafel, die von 1770 bis in die Gegenwart reicht und damit nochmals den Einfluss der Familie Wagner bis in die heutige Zeit verdeutlicht.
Wer sich für Künstler, Musik und Familiengeschichten – eingebettet in historische Begebenheiten – interessiert, der liegt mit diesem Buch genau richtig.
Rezensionen von Emmmbeee:
Wiedersehen nach 20 Jahren
Der Sommer, der uns blieb von Greta Herrlicher
Man kann das Gerüst dieses Romans mit folgenden Schlagworten umreißen: drei Kindheits-Freunde, ein Sommer, eine Schuld, Wiedersehen nach zwanzig Jahren, Umgehen mit der Vergangenheit. Natürlich geht es um viel mehr, doch das sollte man selbst erlesen, und das ist auch das Schöne an einer Lektüre.
Schon das legere Narrativ hat es mir angetan. Selbst schwierigste Themen wie der Tod drücken den Ton nicht hinunter, sondern es bleibt ein unaufgeregtes, luftig-leichtes, teils heiteres Erzählen, das mich mit sich genommen hat: sehr lebendig, manchmal fast sprudelnd-erfrischend und durchaus haptisch. Was nach dieser langen Trennung ans Licht gespült wird, gibt der Geschichte Drive, Emotion und Spannung. Dazu der Wechsel zwischen Vergangenheit und spannender Gegenwart, der mich regelrecht gefesselt hat.
Farbig, deutlich, sinnlich werden die Personen gezeichnet, und man weiß gar nicht, wer von den Hauptprotagonisten die meiste Sympathie verdient. Die Schwierigkeiten der Vergangenheitsbewältigung werden dem Leser verständlich vorgelegt. Es ist ja in diesen 20 Jahren so viel geschehen, und jeder der drei Freunde hat sein eigenes Leben bzw. Schicksal hinter sich, von dem die zwei anderen kaum etwas wissen.
Was den Band besonders macht, ist der Farbschnitt und die Illustration im Buchinneren. Das Cover zeigt einen deutlichen Schnitt zwischen Kindheit und Erwachsenenwelt, gefällt mir sehr. Eine Sommerlektüre mit Tiefe, die ich gern weiterempfehlen werde.
Rezensionen von AndilesOnaut:
Coole Ermittlungen im Skatepark
Leserabe 2. Lesestufe - Ein Fall für die Skater-Bande von Christian Friedrich
„Ein Fall für die Skater-Bande“ ist ein abwechslungsreiches Kinderbuch für junge Leser, das Skateboard-Action mit einer spannenden Detektivgeschichte verbindet. Finn, Mia und Kerim verbringen ihre Freizeit am liebsten im Skatepark, bis plötzlich eine geheimnisvolle Gestalt auf einem E-Roller auftaucht und für Ärger sorgt.
Natürlich wollen die Freunde herausfinden, wer dahintersteckt.
Die Geschichte ist leicht verständlich geschrieben und eignet sich sehr gut für Kinder, die gerade sicherer im Lesen werden. Besonders gelungen sind die kurzen Kapitel und die vielen farbigen Illustrationen, die das Lesen angenehm auflockern. Auch die kleinen Rätsel zwischendurch machen Spaß und sorgen dafür, dass man aufmerksam bei der Geschichte bleibt.
Gut gefallen hat mir die Mischung aus Freundschaft, Abenteuer und Spannung. Die Handlung bleibt durchgehend unterhaltsam und bietet einige aufregende Momente. Manche Wendungen sind zwar recht schnell vorhersehbar, trotzdem macht das Miträtseln Freude.
Insgesamt ist das Buch eine schöne Wahl für Kinder, die Skateboards, spannende Geschichten und kleine Detektivfälle mögen. Gerade für Leseanfänger bietet es genau die richtige Mischung aus Text, Bildern und Action.
Rezensionen von Emmmbeee:
Wiedersehen nach 20 Jahren
Der Sommer, der uns blieb von Greta Herrlicher
Man kann das Gerüst dieses Romans mit folgenden Schlagworten umreißen: drei Kindheits-Freunde, ein Sommer, eine Schuld, Wiedersehen nach zwanzig Jahren, Umgehen mit der Vergangenheit. Natürlich geht es um viel mehr, doch das sollte man selbst erlesen, und das ist auch das Schöne an einer Lektüre.
Schon das legere Narrativ hat es mir angetan. Selbst schwierigste Themen wie der Tod drücken den Ton nicht hinunter, sondern es bleibt ein unaufgeregtes, luftig-leichtes, teils heiteres Erzählen, das mich mit sich genommen hat: sehr lebendig, manchmal fast sprudelnd-erfrischend und durchaus haptisch. Was nach dieser langen Trennung ans Licht gespült wird, gibt der Geschichte Drive, Emotion und Spannung. Dazu der Wechsel zwischen Vergangenheit und spannender Gegenwart, der mich regelrecht gefesselt hat.
Farbig, deutlich, sinnlich werden die Personen gezeichnet, und man weiß gar nicht, wer von den Hauptprotagonisten die meiste Sympathie verdient. Die Schwierigkeiten der Vergangenheitsbewältigung werden dem Leser verständlich vorgelegt. Es ist ja in diesen 20 Jahren so viel geschehen, und jeder der drei Freunde hat sein eigenes Leben bzw. Schicksal hinter sich, von dem die zwei anderen kaum etwas wissen.
Was den Band besonders macht, ist der Farbschnitt und die Illustration im Buchinneren. Das Cover zeigt einen deutlichen Schnitt zwischen Kindheit und Erwachsenenwelt, gefällt mir sehr. Eine Sommerlektüre mit Tiefe, die ich gern weiterempfehlen werde.
Rezensionen von lu_rkz:
Zwischen Meer und Geheimnissen
The Sea Spinner von Julie Johnson
„The Sea Spinner“ von Julie Johnson hat mich vor allem durch seine atmosphärische Mischung aus Fantasy, Abenteuer und Romantik begeistert. Die Handlung entwickelt sich spannend und hält immer wieder unerwartete Wendungen bereit, ohne dabei den emotionalen Kern der Geschichte zu verlieren. Besonders gelungen fand ich die Dynamik zwischen den Figuren, die authentisch wirkt und die Geschichte lebendig macht.
Der Schreibstil von Julie Johnson liest sich sehr flüssig und bildhaft. Vor allem die Beschreibungen des Meeres und der magischen Elemente schaffen eine eindrucksvolle Atmosphäre, sodass man schnell in die Welt eintaucht. Gleichzeitig sorgt die emotionale Tiefe der Charaktere dafür, dass ihre Entscheidungen nachvollziehbar bleiben.
Auch optisch ist das Buch ein echtes Highlight. Das Cover wirkt mit seinen maritimen Farben und den feinen Details elegant und geheimnisvoll. Besonders der passende Farbschnitt macht die Ausgabe zu einem Hingucker im Regal und unterstreicht die magische Stimmung der Geschichte perfekt.
Rezensionen von ReiShimura:
Bedrückend, intensiv und lange nachwirkend
Die Namen von Florence Knapp
Wie groß ist der Einfluss unseres Namens auf unseren Lebensweg? Dieser Frage geht Autorin Florence Knapp in diesem Roman auf den Grund. Die Grundidee des Buches hat mich sofort gefesselt und ich war auf die Umsetzung gespannt. Diese war aber deutlich düsterer und bedrückender als erwartet.
Das Cover ist für mich definitiv ein Hingucker und in einer Buchhandlung würde ich sofort danach greifen.
Das Thema des Buches spiegelt sich sehr gut im Coverbild wider. Dennoch es mich auf eine falsche Fährte geführt. Denn aufgrund der hellen und freundlichen Farben und der Ankündigung einer hoffnungsvollen Geschichte, hatte ich mir einen leichteren Roman erwartet.
Bereits nach wenigen Seiten war mir klar, dass der Klappentext ein sehr wichtiges Detail des Buches verschwiegen hat: Häusliche Gewalt. Diese ist nämlich ein zentrales Thema des Buches. Florence Knapp beschreibt diese noch dazu auf eine so eindrucksvolle und bedrückende Art und Weise, dass ich das Buch mehrmals weglegen musste, weil ich es nicht mehr ertragen konnte. Wobei es hier weniger um die detaillierte Beschreibung der Gewalt geht, sondern um die Gefühle die dadurch bei mir ausgelöst wurden.
Der Aufbau des Buches ist sehr clever gemacht. Die Geschichte ist dreigeteilt und in jeder der drei Teile bekommt Coras Sohn einen anderen Namen. Der Verlauf von Bear/Julian/Gordons Leben wird dann in sieben Jahressprüngen erzählt. Es ist interessant zu verfolgen welchen Einfluss der Name auf den Verlauf des Lebens des Jungen hat. Wobei die Namenswahl natürlich auch das Leben seiner Familie beeinflusst und diese sich mitverändert. Alle drei Lebensvarianten waren nachvollziehbar und interessant. Aber auch deprimierend, belastend und aufwühlend. Lange Zeit war ich mir nicht sicher, ob ich diesen Roman überhaupt beenden soll. Im Nachhinein bin ich sehr froh, dass ich mich dazu durchgerungen habe dran zu bleiben.
Florence Knapp hat hier wirklich einen außergewöhnlichen Roman erschaffen. Diese Geschichte wird mich bestimmt noch länger beschäftigen, obwohl mich das Buch nicht so begeistert hat, wie ich es erwartet hätte.
Dieses Buch ist es auf jeden Fall wert gelesen zu werden. Dennoch würde ich sensiblen Personen und vor allem Personen die Schwierigkeiten mit der Darstellung von häuslicher Gewalt haben, von diesem Buch abraten.
Rezensionen von Arambol:
Alles auf Anfang
Im Morgengrauen von Marc Raabe
„Er wollte Frieden. Kein Gerumpel, keine Gefühle, keine Schmerzen. Einfach Dunkelheit.“
Der Kreis schließt sich: Wir sind wieder im Kiosk auf dem Minigolfplatz. Dort, wo alles vor so vielen Jahren angefangen hat.
Eines direkt und ganz deutlich vorweg: Bitte unbedingt zuerst die ersten drei Teile – Der Morgen, Die Dämmerung und Die Nacht – lesen! Ohne Vorkenntnisse aus diesen Büchern ist das furiose Finale Im Morgengrauen kaum vollständig zu verstehen.
Art Mayer und Nele Tschaikowski sind zurück: das ungleiche Ermittlerduo, das mich bereits in den vorherigen Fällen vollkommen überzeugen konnte. Erneut fesselt dieser Thriller mit einer enorm dichten und intensiven Atmosphäre sowie mit unvorhersehbaren Wendungen, die einen bis zur letzten Seite in Atem halten.
Im finalen Teil der Reihe untersuchen die beiden BKA-Ermittler das rätselhafte Verschwinden des Kanzlers Henrik Westphal. Gleichzeitig sorgen Videos einer jungen Frau für einen politischen Skandal. Als dann eine Frauenleiche gefunden wird, erkennen die Ermittler eine Verbindung zwischen den Ereignissen. Für Art wird der Fall zusätzlich äußerst persönlich, da ihn eine gemeinsame Vergangenheit mit der Familie des Kanzlers verbindet.
Wahnsinn: Im vierten Teil werden tatsächlich alle offenen Fäden zusammengeführt und sämtliche Fragen geklärt – ein würdiger Abschluss der Reihe.
Von der ersten bis zur letzten Seite hält Marc Raabe den Spannungsbogen auf höchstem Niveau und sorgt mit den ständigen Perspektivwechseln für eine außergewöhnliche Dynamik. Der Schreibstil liest sich flüssig und direkt; gleichzeitig gelingt es Raabe mit kurzen Kapiteln immer wieder, neue Spannung aufzubauen. Der Thriller überzeugt durch sein hohes Tempo und eine lebendige, mitreißende Erzählweise. Dabei erzählt er von Macht, Geheimnissen und gefährlichen Intrigen.
Art und Nele sind zwei sympathisch gezeichnete Figuren, die mir mit ihren persönlichen Stärken und Schwächen sehr ans Herz gewachsen sind. Als Ermittlerduo wirken sie glaubwürdig, gerade weil beide nicht perfekt sind und auch privat unter enormem Druck stehen. Es fällt leicht, sich mit ihnen zu identifizieren – und leider schwer zu akzeptieren, dass die Reihe mit diesem Band endet.
Im Morgengrauen ist ein echter Pageturner – einmal begonnen, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Wer auf der Suche nach einem hochspannenden und temporeichen Thriller ist, kommt an diesem Buch kaum vorbei.
Absolute Leseempfehlung – und zum vierten und leider letzten Mal vergebe ich die volle Punktzahl: fünf verdiente Sterne für Art und Nele.
„It's been decided how we lose.“









