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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von spozal89:

konnte ich nicht fühlen

Picking Daisies on Sundays von Liana Cincotti

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover wirklich toll finde und ich deswegen auf das Buch aufmerksam geworden bin. Aufgrund der vielen positiven Bewertungen war mir dann klar, dass ich es auch lesen möchte. Leider kann ich mich nicht ganz so euphorisch zeigen, wie manch anderer.
Den Schreibstil fand ich ganz ok, aber irgendwie fand ich ihn stellenweise auch sehr langweilig.

Ich habe daher sehr lange am Buch gesessen, weil mich weder der Schreibstil, noch die Charaktere in den Bann ziehen konnte und ich beim Lesen leider immer wieder abgedriftet bin. Die Storyline ist nichts neues, was ja an sich nichts schlechtes ist, denn bei den meisten Rom-Com Romanen wiederholt sich die Storyline. Aber als Vielleser vergleicht man dann doch leider unterbewusst die Bücher miteinander und zu machen Storys hat man dann einfach mehr Beziehung, als zu anderen. Hier fehlte mir einfach die offene Kommunikaton zwischen den Protagonisten und Daisy war mir einfach zu nett. Sicherlich wird das Buch seine Leser finden, da es per se ja nicht schlecht ist, aber halt jetzt auch nicht der Oberhammer. Daher vergebe ich drei Sterne.

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Rezensionen von ingri:

Mord und Beklemmung am Aussteigerhof

Home Story von Cleo Konrad

Am Steingruberhof versucht eine abgeschottete und eingeschworene Gemeinschaft den Hof möglichst als Selbstversorgerhof zu betreiben. An einem heißen Tag im Sommer wird die Leiche einer Journalistin gefunden, die die Bewohner des Hofes am Vortag bedrängt hat. Rasch fällt der Verdacht auf die abgeschottet lebenden Bewohner.

Eva, eine junge Anwältin aus München kommt zur Hilfe. Das Besondere: sie ist die Tochter von Wilma, der Inhaberin des Steingruberhofs und sie hat diesen vor dreizehn Jahren verlassen und den Kontakt abgebrochen. Doch auch für sie ist es nicht einfach in diese Gemeinschaft einzutauchen. Die Skepsis ihr gegenüber ist groß und sie stößt auf viel Schweigen und auf viele Geheimnisse.

Den Einstieg in das Buch fand ich nicht einfach, ist man doch mit einer großen Anzahl an Personen konfrontiert. Verschiedene Namen, Verwandtschaftsverhältnisse und Vergangenheiten. Ohne das Personenregister und dem Plan vom Hof hätte ich wohl rasch aufgegeben.

Man verfolgt die Geschichte aus wechselnden Perspektiven der Bewohner und auch der Anwältin Eva. Teilweise kommen auch Kapitel in kursiver Schrift hinzu, wobei die Einordnung für den Leser zu Beginn unklar ist – zu welchem Zeitpunkt und welche Person gibt sie wieder. Der Vorteil des Perspektivenwechsels als Erzählinstrument ist definitiv, dass man unterschiedliche Blickwinkel und Gedankenwelten einfangen kann. Teilweise streckte die Form die Erzählung jedoch einfach, wodurch es vor allem in der ersten Hälfte zu einigen Längen kam.

Eva fand ich als Ermittlerin durchwegs passend, kommt sie doch von außen in die Gemeinschaft und hat aber dennoch durch ihre Vergangenheit Bezug zu ihr. Rasch ist sie nicht nur Anwältin, sondern ermittelt auch wirklich, auch wenn sie sich damit so manche Anordnung ihrer Chefin sowie manches Gesetz außer Acht lässt. Man merkt konstant den Konflikt zwischen ihr und ihrer Mutter und ihren eigenen Zwiespalt – ist sie nun Teil der Gemeinschaft oder nicht.

Die Spannung des Romanes ergibt sich vor allem aus der Tatsache, dass sich alles an einem recht abgeschlossenen Ort passiert und man grundsätzlich neben dem Mörder wohnt. Die bedrückende Stimmung der Enge war für mich omnipräsent. Die Dynamik innerhalb der Gruppe trägt die Spannung des Romans und Düsternis des Romans. Vor allem die Spannung und Wendungen in der zweiten Hälfte haben mich gepackt.

Ein durchwegs düsterer und spannungsgeladener Roman durch die psychologische Komponente. Jedoch bleibt Tödlicher Podcast mein Favorit dieser Autorin.

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Rezensionen von ingri:

Cozy-Crime in der Miniaturstadt

Klein aber tot von Jo Fischler

Johannes Jojo Wunder ist Kriminaloberkommissar in der doch beschaulichen Kleinstadt Knuffingen. Doch irgendwie läuft es gerade etwas unrund. Seine Mutter, Restaurantbesitzerin, erhält eine doch eher vernichtende Kritik vom Journalisten Friedrich Frank. Die meisten Kollegen der Dienststelle sind auf Urlaub oder Fortbildung und den neuen Chef hat er noch nicht kennengelernt.

Und gerade jetzt wird der große Kritiker Friedrich Frank ermordet aufgefunden – zu allem Überfluss werden am Auffinde Ort verschiedene Dinge gefunden, die auf seine vernichtenden Kritiken hindeuten. Unter anderem eben auch auf Johannes Mutter und Liora Märklin, Blumenhändlerin und Jojos Schwarm.

Die Idee des Romans fand ich faszinierend, denn der Roman spielt in der fiktiven Stadt Knuffingen die sich in der Miniatur Wunderwelt, einer Touristenattraktion befindet. Schon die Covergestaltung macht dies klar – sind doch Miniaturszenen hier festgehalten. Über weite Teile wird die Geschichte hier, wie ein normaler Krimi erzählt, doch als Leser ist man sich des besonderen Settings natürlich bewusst und ab und an haben auch die Figuren so ihre Momente, in denen sie denken überwacht zu werden.

Die Charaktere sind teilweise doch etwas kauzig und greifen so manche Stereotypen einer Kleinstadt auf. Jedoch wachsen sie einen sehr ans Herz. Man darf sich auf eine Portion Humor und viel Situationskomik freuen – und ich denke so manche Eigenart, wie der immer abwesende Chef könnten vielleicht auch noch bei den Folgebänden auftreten.

Der Schreibstil ist flüssig und grundsätzlich kommt man ohne Längen durch den Roman. So manche Wendung war für mich allerdings absehbar. Dennoch würde ich das Buch als soliden Cozy-Crime bezeichnen. Vor allem Kenner der Miniaturwelt haben sicher besondere Freude damit Knuffingen hier literarisch verarbeitet zu sehen.

Ein sympathisches Cozy-Crime für zwischendurch. Ich freue mich schon auf Fortsetzungen und nehme mir definitiv auch vor das echte Knuffingen zu besuchen.

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Rezensionen von SalMar:

Schillernd wie ein Regenbogen, aber leider auch beschwerlich

The Rainshadow Orphans von Naomi Ishiguro

Das Leben in Rainshadow City sieht sehr unterschiedlich aus, je nachdem welchem Teil der Bevölkerung man angehört. Die Geschwister Toshiko, Jun und Mei gehören weder dem Kreis um die Kaiserin noch der berüchtigten Bande der Lucky Crows an. Vielmehr versuchen sie, aus dem Untergrund für ein wenig mehr Gerechtigkeit zu sorgen und den Menschen im Halbmond, dem Armenviertel vor den Toren der Stadt, zu helfen.

Die Geschichte, die zuallererst aus Sicht von Toshiko erzählt wird, wartet mit ungeheuer vielen bunten Facetten auf. Nicht nur die drei Geschwister sind sehr unterschiedlich, auch die weiteren Figuren, aus deren Perspektive man als Leser die Handlung erlebt, haben sehr verschiedene Hintergründe. So bekommt man einen sehr vielseitigen und abwechslungsreichen Blick auf Rainshadow City und die jüngsten Entwicklungen.
Das macht es einem aber auch nicht immer einfach, der Geschichte zu folgen, denn die Perspektivwechsel passieren doch recht häufig. Dadurch liest es sich leider nicht ganz so flüssig, so dass ich das Gefühl hatte, nie wirklich ganz einzutauchen.
Das ist superschade, denn der Autorin ist vieles richtig gut gelungen: Die Charaktere sind beispielsweise wirklich einzigartig. Auch die ganz besondere Art der Magie, die sie sich in diesem Buch ausgedacht hat, konnte mich sehr begeistern. Außerdem birgt die Geschichte viele Details, die sie zu etwas Besonderem machen.
Trotz diesem großen Potenzial konnte mich das Buch im Großen und Ganzen leider nicht komplett überzeugen und es fiel mir relativ schwer, es zu Ende zu lesen.

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Rezensionen von spozal89:

Es gibt sehr viel zu entdecken

Wieso? Weshalb? Warum? Band 66 - Was Tiere alles bauen von Susanne Gernhäuser

Wir sind einfach sehr große Fans der Wieso, Weshalb, Warum- Bücher und haben schon eine Menge davon zu Hause. Mein Sohn ist mittlerweile aus dem Alter raus, aber mein Neffe passt noch genau in das Alter der Bücher und er hat sich sehr über diese neue Ausgabe gefreut.
Beim neuen Thema der Reihe dreht sich alles rund um die Lebensräume der Tiere bzw.

deren Bauten. Dabei gibt es altbekannte Bauarten wie den Ameisenhügel oder die Vogelnester, aber auch Biberburgen und Flamingonester werden vorgestellt. Sowohl der Lebensraum Wald, als auch das Wasser und die Wüste werden den Kindern nahegebracht. Dabei sind die Texte wieder sehr kurz und knackig gehalten, enthalten aber alle wesentlichen Inhalte die man braucht. Auch wir als Erwachsene können dabei noch was lernen. Das Highlight im Buch sind wie immer die vielen Klappen, die man erkunden kann, sowie die tollen Illustrationen. Für mich ist diese Reihe einfach mit jedem Buch der Hit und die Bücher eignen sich auch immer wieder als ein tolles Geschenk. Daher gibt es von mir 5 von 5 Sternen.

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Rezensionen von ReiShimura:

Die Tiere machen den Unterschied

Wieso? Weshalb? Warum? Band 66 - Was Tiere alles bauen von Susanne Gernhäuser

Die Mrs.-Murphy-Reihe ist zwar bereits etwas älter, wirkt aber noch immer zeitlos und ist definitiv lesenswert. Trotz vieler Gemeinsamkeiten besitzt jeder Band seinen ganz eigenen Reiz.

Rita Mae Browns Charaktere sind einfach zauberhaft. Hierbei meine ich sowohl die zweibeinigen Charaktere als auch die mit vier Beinen.

Denn bei dieser Serie handelt es sich um eine Mischung aus einem Menschen- und einem Tierkrimi. Die Kombination ist durchaus gelungen und hebt sich deutlich von anderen Büchern ab.

Das Tempo des Buches würde ich als eher langsam bezeichnen. Die Autorin nimmt sich wie immer viel Zeit für die Beschreibung der Umgebung und der Charaktere. Zusätzlich kommt in diesem Buch noch einiges an Informationen zum Thema Reitsport hinzu. All diese Informationen verlangsamen das Tempo und machen das Buch an einigen Stellen ein wenig langatmig.

Der Kriminalfall selbst war nicht unbedingt der Beste, den ich je gelesen habe. Dafür fehlte es ein wenig an Spannung und die Auflösung war für mich keine große Überraschung. Der Showdown zum Schluss war wieder einmal ein klein wenig übertrieben, aber sehr liebenswert und unterhaltsam. Dennoch fand ich das Buch in Summe sehr interessant. Wie immer waren die Dialoge zwischen den Tieren das Highlight.

Die Bücher können prinzipiell in beliebiger Reihenfolge gelesen werden, da die Fälle in sich abgeschlossen sind. Jedoch gibt es diverse Nebenhandlungen und Charakterentwicklungen, die sich über die gesamte Reihe ziehen. Daher würde ich Einsteigern in diese Buchserie empfehlen, die Bücher in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen.

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Rezensionen von Claudia H.:

Eine Insel zum Verlieben

Kaffee auf Åland von Sanne Hipp

Worum es geht:
Die Stuttgarterin Maike hat einen Job der sie ernährt, doch glücklich ist sie nicht. Nun muss sie für diesen Job nach Finnland auf Åland. Die Insel Kumlinge hat es Maike sofort angetan. Die Natur und auch die Menschen empfangen Maike mit offenen Armen. Vor allem eine Frau, Alva, hat es Maike ganz besonders angetan, nur scheint dies leider nicht ganz auf Gegenseitigkeit zu beruhen.

Wieder in Stuttgart lässt sie Kumlinge nicht mehr los. Sehnsucht packt sie. Und auch ihr Kater Sir Lion bemerkt ihre Veränderung.

Mein Fazit:
Zunächst habe ich mich sehr darüber gefreut, dass es eine neue Lovestory von Sanne Hipp gibt und diese hat mich richtig gepackt. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, konnte es gar nicht aus der Hand legen. Maike ist mir gleich ans Herz gewachsen. Sie ist nicht so ganz im Reinen mit sich. Ihre innere Unruhe wurde hier sehr gut beschrieben und ich konnte sehr gut mit ihr fühlen. Zudem habe ich gleich Fernweh bekommen. Die Landschaft wurde auch sehr schön beschrieben. Auch die Nebenfiguren wurden sehr liebevoll beschrieben, sodass man gleich Lust auf Åland bekommt. Die Lovestory, die echt süß ist, ist hier jedoch nicht ganz das Hauptmerkmal. Es geht hier eher um eine junge Frau, die zu sich selbst finden muss und sich selber zu wenig zutraut. Maike macht hier eine tolle Entwicklung durch und es war schön, sie dabei zu begleiten. Als die beste Freundin von Maike, Claudi, wünsche ich ihr natürlich alles Gute LOL und Sanne Hipp viel Erfolg mit dem Roman.
Übrigens kommt dieses Lovestory hervorragend ohne spicy Szenen aus. Ich habe nichts vermisst.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für eins der besten Bücher, die von Sanne Hipp gelesen habe und volle 5 Sterne.

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Rezensionen von Lili-Marie:

Bewegende Familiengeheimnisse

Die vergessene Tochter von Soraya Lane

Die vergessene Tochter ist ein spannender, gefühlvoller und emotionaler Roman und der 7. Band einer Reihe. Ich hatte zunächst Bedenken, ob mir Wissen aus den vorherigen Bänden fehlt, da dies mein erstes Buch aus der Reihe und von der Autorin selbst ist. Aber ich bin mehr als positiv überrascht, dass ich mit der Geschichte sehr gut zurecht kam und ich kein Vorwissen brauchte.

Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, mir würde etwas fehlen um alles verstehen zu können. Das Wichtige wurde kurz aber ausreichend erklärt.

Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen in denen jeweils unterschiedliche Liebesgeschichten erzählt werden. Zu Beginn ist klar, die zwei Zeitebenen werden irgendwann zusammenlaufen und diese Frauen miteinander verbinden. Die Abwechselnde Erzählung hat mir sehr gefallen und hat die Spannung auch aufrechterhalten. Je mehr man aus beiden Zeiten erfahren hat, desto mehr Theorien konnte ich selbst zusammenreimen und mitfiebern wie es am Ende wirklich ausgehen könnte. Das hat unheimlich Spaß gemacht.

Soraya Lane hat einen wundervollen, leichten Schreibstil der es mir sehr leicht gemacht hat durch die Seiten zu fliegen. Innerhalb kürzester Zeit habe ich dieses Buch verschlungen. Die Autorin beschreibt Szenen, Setting, Gefühle nicht zu ausschweifend aber auch nicht zu kurz. Das mochte ich sehr gerne.

Nun bin ich gespannt auf die ersten sechs Bände, die schon bereit liegen und gelesen werden wollen.

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Rezensionen von Piet1990:

Ruhiger Krimi mit tollem Ermittler

Ein unglücklicher Tod von Peter Grainger

„Ein unglücklicher Tod“ ist kein Krimi, der mit viel Action oder brutalen Szenen arbeitet. Und genau das fand ich angenehm. Im Mittelpunkt steht DC Smith, ein Ermittler, der eigentlich schon Richtung Ruhestand geschoben werden soll, aber noch lange nicht fertig ist. Als ein 17-jähriger Junge bei einem vermeintlichen Badeunfall stirbt, sieht zunächst alles nach Alkohol, Drogen und jugendlichem Leichtsinn aus.

Doch Smith merkt schnell, dass an der Sache etwas nicht stimmt.

Mir hat besonders gefallen, wie ruhig und gründlich ermittelt wird. Es geht viel um Akten, Gespräche, Beobachtungen und kleine Ungereimtheiten. Das klingt vielleicht unspektakulär, liest sich aber sehr gut und es macht Sinn. DC Smith ist für mich die große Stärke des Buches: eigenwillig, scharfsinnig, manchmal trocken im Humor, aber auch sehr menschlich. Auch das Zusammenspiel mit seinem jungen Kollegen Chris Waters fand ich gelungen, weil sich daraus nach und nach ein interessantes Team entwickelt.

Der Schreibstil ist angenehm, klassisch und unaufgeregt. Man muss allerdings wissen, dass die Spannung eher langsam aufgebaut wird. Wer rasante Thriller erwartet, könnte das Buch zu ruhig finden. Für mich passte dieses Tempo aber gut zur Geschichte.

Fazit:
Ein klassischer, intelligenter Krimi mit einem starken Ermittler und viel altmodischer Ermittlungsarbeit. Nicht reißerisch, sondern ruhig, glaubwürdig und sehr lesenswert. Besonders für alle, die britische Krimis mit Köpfchen mögen.

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Rezensionen von Sternzauber:

Gefühlschaos und Neujustierung

People in Love von Claire Daverley

Das Cover von „People in Love“ von Claire Daverley gefällt mir sehr gut, denn es wirkt frisch, ansprechend und passt sehr gut zur Geschichte.

Diese erzählt von Nora, deren Freund ihr ganz unerwartet einen Heiratsantrag macht. Eigentlich wollte sie nie heiraten, doch nach fast 10 gemeinsamen Jahren mit Insiderwitzen, vielen Gesprächen und einer guten gemeinsamen Zeit, sagt sei Ja.

Aber während der Hochzeitsvorbereitungen taucht plötzlich ihr Jugendfreund Bren auf, den sie seit vielen Jahren nicht mehr gesehen hat und Noras (Gefühls-)Welt gerät ins Wanken…

Claire Daverley erzählt diese Geschichte in einer sehr eindringlichen und fesselnden Weise und besonders begeistert hat mich, dass das Geschehen im Laufe der Handlung regelrecht anfängt zu pulsieren. Es schwelt zunehmend ganz viel unter der Oberfläche und je mehr Details zum Vorschein kommen, desto spannender wird die Handlung. Es gab mehrere Scheidewege, an denen es der Autorin sehr gut gelungen ist, die Weichen für die weitere Geschichte stimmig und mitreißend zu stellen und Wendungen, die mich richtig überrascht haben. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass nicht so sehr die typischen Klischees eines Liebesromans bemüht wurden, sondern die Geschichte für mich etwas Frisches und Authentisches, etwas Lebensnahes hat.

Außerdem lässt sich der Text sehr angenehm und leicht lesen, was die Lektüre ebenfalls positiv bereichert hat. Ich mag die drei Hauptcharaktere sehr und auch die Nebenfiguren sind Claire Daverley gut gelungen. Sie bringen mit ihren eigenen Hintergründen, Besonderheiten und Handlungsweisen noch mehr Farbe ins Geschehen und erweitern zudem den Themenraum. Wichtig ist für mich zudem, dass ich mitfühlen kann und mich die Geschichte emotional erreicht, was der Autorin ebenfalls gelungen ist. Vor allem Noras Gefühlschaos konnte ich gut nachvollziehen, aber auch andere Emotionen waren für mich greifbar und die Zusammenhänge stimmig.

„People in Love“ zeigt viele Facetten dieses besonderen Gefühls (aber auch vieler anderer) und kommt deutlich vielschichtiger daher, als ich dies erwartet hätte. Mir hat das Buch eine anregende und schöne Lesezeit geschenkt, weshalb ich es gerne weiter empfehlen möchte – viel Freude beim Lesen!

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