Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Micki:
Nicht nur toll für Kinder
Idefix und die Unbeugsamen 09 von René Goscinny; Albert Uderzo; Philippe Fenech; Suaëna Airault; Sébastien Viaud; Philippe Clerc; Olivier Serrano; Yves Coulon
Mit „Idefix und die Unbeugsamen“ kehrt der mutige kleine Hund aus dem Asterix-Universum als Held seiner eigenen Abenteuer zurück. Die Geschichten spielen im Jahr 52 vor Christus, als ganz Lutetia von den Römern besetzt ist – bis auf eine kleine Gruppe unbeugsamer Tiere, die sich unter der Führung von Idefix gegen die Besatzer stellt.
Der Comic überzeugt mit drei abwechslungsreichen Geschichten, die durch eine schnelle Handlung und viele lustige Einfälle bestechen. Die Abenteuer sind witzig und humorvoll erzählt und greifen den bekannten Charme der Asterix-Reihe gekonnt auf. Dabei sorgen Idefix, Turbine, Dertutnix und ihre tierischen Freunde immer wieder für amüsante Situationen, in denen die Römer das Nachsehen haben.
Dank der kurzen Texte und der übersichtlichen Gestaltung eignet sich der Band auch für Leseanfänger, die erste Comics selbst entdecken möchten. Gleichzeitig kommen erwachsene Fans von Asterix und Obelix voll auf ihre Kosten, denn der typische Humor, die liebevollen Anspielungen und die vertraute Atmosphäre machen das Lesen zu einem großen Vergnügen.
Ein rundum gelungener Comic, der Jung und Alt gleichermaßen begeistert und mit viel Witz zeigt, dass auch die Kleinsten den Römern ordentlich die Stirn bieten können.
Rezensionen von Lotta:
Sehr lange Einleitung, tolles Worldbuilding, Spannung erst am Ende
The Rainshadow Orphans von Naomi Ishiguro
Eine Inselgruppe bei der eine Insel mit Rainshadow City. Hier darf nur Leben, wer vollwärtiger Bürger ist. Alle anderen Leben vor dem Zaun oder auf den eingenommenen anderen Inseln rund herum. Die Wahlgeschwister Toshiko, Jun und Mei haben es hinter den Zaun geschafft und versuchen irgendwie zu überleben.
Vor dem Zaun und auch in Teilen hinter dem Zaun herrschen die Lucky Crows, wobei eigentlich ja die Kaiserin. Vielleicht auch nicht. Toshiko jedenfalls stielt dem Anführer der Lucky Crows eine Drachenperle und die Dinge nehmen ihren Lauf...
Die Welt wird sehr detailliert aufgebaut. Leider etwas zu detailliert, sodass ich von mindestens einem Drittel Einleitung ausgehen würde. Es passiert gefühlt sehr wenig bis gar nichts. Dadurch ist es mir sehr sehr schwer gefallen am Buch überhaupt dran zu bleiben. Irgendwann sind die Charaktere dann wirklich zu genüge eingeführt, sie sind sich alle mal begegenet und dann geht es plötzlich Schlag auf Schlag und so ist in den letzten 150 bis 200 Seiten auch endlich etwas Spannung aufgekommen.
Bis zum Ende fehlten mir Erklärungen der Drachen und Magie. Ja, es gibt sehr viele Möglichkeiten der Fortsetzung. Doch durch die sehr lange Einleitung und der Spannung, die bis zum Ende aufgehoben wurde, bin ich mir sehr sicher, dass ich keinen weiteren Teil lesen werde. So bewerte ich mit 2 von 5 Sternen.
Rezensionen von Petra:
Eine Alltagsgeschichte
Fehlerhaft und wunderbar von Antoine Laurain
Eine sechs im Diktat ist kein Weltuntergang, aber eine Tatsache gegen die man angehen muss. Und das heißt üben, üben, üben. Im realen Leben hier in Deutschland wäre das so. Im Frankreich wo der Autor lebt, ist es für ihn ein Anlass es dem Kind vor zu machen. So etwas kann nach hinten los gehen.
Die Eltern, eigentlich schon in der Trennung, kümmern sich. Sie erinnern sich, Sprache ist etwas Wunderbares man muss sie nur anwenden.
Nicht nur um etwas zu sagen, sondern mit dem Gesagten auch Unausgesprochenes transportieren.
Wie man sagt ich liebe dich und meint ich kann ohne dich nicht leben, du bis das Größte für mich auf der Welt.
Ich muss zugeben da hat die französische Sprache der unseren viel voraus. Sie hat eine andere Melodie, ein anderes Tempo und auch manchmal die schöneren Formulierungen. Manches klingt auch auf Französisch viel schöner.
Alles das versucht der Autor zu vermitteln, in seiner eigentlich kleinen Alltagsgeschichte. Es ist angekommen, ein kleiner Junge, mit einer schrecklichen Note, wird abgeholt genau da wo er steht. Seine Eltern sehen mehr in diesem Diktat, sie sehen ihr eigenes Leben wir müssen nur hinschauen.
Die Romane des Autors sind eigentlich immer Alltagsgeschichten, diese nur etwas alltäglicher wie die anderen.
Rezensionen von libraryoflaura:
Was, wenn du den Menschen neben dir nie wirklich kanntest?
Mein Mann, der Mörder von Charlotte Barnes
WORUM GEHT ES?
Stell dir vor, der Mann, mit dem du jahrelang Tisch und Bett geteilt hast, sitzt seit fast drei Jahrzehnten als eiskalter Serienmörder hinter Gittern.
Du hast mühsam versucht, dir ein neues Leben aufzubauen, hast deinen Namen geändert und die Vergangenheit tief vergraben.
Doch plötzlich liegt er im Sterben, und bricht sein Schweigen.
Er ist bereit, das Rätsel um die restlichen, nie gefundenen Opfer zu lösen.
Aber er stellt eine einzige, unerbittliche Bedingung: Er spricht ausschließlich mit dir.
Würdest du dich den Dämonen deiner Vergangenheit noch einmal stellen, um den Familien der Opfer Frieden zu bringen, selbst wenn es dein eigenes Leben erneut komplett in Trümmer legt?
WAS MIR GUT GEFIEL:
- Maggie als Figur: Sie ist das Herzstück des Buches, und das vollkommen zu Recht. Eine Frau, die jahrelang eine Schuld trägt, die nicht ihre ist, die ihre Söhne schützen wollte und sich selbst dabei vergessen hat. Mit ihr zu fühlen fällt leicht, ihre Entscheidungen zu verstehen manchmal schwer, und genau das macht sie so fesselnd.
- Die ungewöhnliche Perspektive: Nicht der Täter steht im Mittelpunkt, sondern die, die mit seinen Taten leben muss. Das ist erfrischend anders und stellt Fragen, die lange nachwirken: Wie viel Mitschuld lastet auf jemandem, der nichts wusste?
- Gesellschaftliche Tiefe: Das Buch stellt eine Frage, die weit über die Geschichte hinausgeht, wie Familien von Tätern gesellschaftlich mitbestraft werden, obwohl sie selbst Opfer sind.
WAS MIR WENIGER GUT GEFIEL:
- Kaum klassische Thrillerspannung: Wer actionreiche Wendungen und Nervenkitzel erwartet, könnte enttäuscht werden. Das Buch ist deutlich ruhiger als der Titel vermuten lässt, und ordnet sich eher dem psychologischen Familiendrama zu.
- Zäher Mittelteil: Phasenweise verliert die Geschichte spürbar an Dynamik, da sich Gedankengänge wiederholen und die potenziell intensiven Gespräche im Gefängnis manchmal etwas auf der Stelle treten.
- Edwards Perspektive fehlt: Er bleibt eine merkwürdig blasse Figur. Die Gespräche mit Maggie hätten das Potenzial gehabt, wirklich unter die Haut zu gehen, stattdessen bleibt vieles oberflächlich und die Frage nach dem "Warum" letztlich offen.
FAZIT:
"Mein Mann, der Mörder“ ist kein klassischer Thriller, sondern ein eindringliches Porträt einer Frau, die lernt, mit einer Vergangenheit umzugehen, die sie sich nicht ausgesucht hat.
Wer emotionale Charakterstudien und psychologische Tiefe einem reißerischen Plot vorzieht, ist hier genau richtig.
Rezensionen von Lotta:
Endlich geht es weiter! Hochspannung
Nebelbeute von Benjamin Cors
Es handelt sich um den vierten Fall. Vorwissen ist sicherlich hilfreich!
Mila möchte endlich ihren Albtraum besiegen und Johannes Toblach stellen. Dafür fährt sie in die Berge. Ob es so gut war, dies alleine zu tun? Der Rest der Ermittlungsgruppe bleibt zunächst zu Hause und langweilt sich so ohne Fall.
Bis es bei Mila Schlag auf Schlag geht...
Der Schreibstil ist gewohnt angenehm zu lesen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Schön ist, dass es von dem klassischen Verlauf der Fälle etwas abweicht, da Milas Vergangenheit schon im Vordergrund steht. Überrascht hat mich, dass mein Anfangsverdacht sich leider zum Ende hin bestätigt hat. Doch da es schlüssig war und nicht zu offensichtlich, war es für die Spannung in keinster Weise schlecht.
Insgesamt war ich mit voller Vorfreude an diesen Thriller gegangen. So gerne lese ich die Bücher dieser Ermittlungsgruppe. Ich wurde nicht enttäuscht. So bewerte ich mit 5 von 5 Sternen.
Rezensionen von Ameland:
Wo nur zuerst hin?
52 kleine & große Eskapaden im Ruhrgebiet von Ann Baer
Mein Mann stammt aus dem Ruhrgebiet und wir sind dort noch oft bei der Familie zu Besuch, daher war ich sehr gespannt was mich in diesem Buch erwarten würde. Da wir auch viele Ausflüge machen, war mein nächster Gedanke, hoffentlich ist für uns etwas Neues dabei. Darüber hätte ich mir mal keine Sorgen machen müssen! Ich habe nun nämlich das Problem, welche der uns unbekannten Eskapaden (es sind einige) wir zuerst angehen werden, denn jede ist auf ihre Art reizvoll.
Ann Baer hat sich auf die grünen Oasen und die wunderschöne Natur im Ruhrgebiet konzentriert. Dabei ist es kein Widerspruch, dass auch das ein oder andere Industriedenkmal wie Zeche Zollverein oder das Schiffshebewerk Henrichenburg oder Burgen und Ruinen inbegriffen sind.
Egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder auf dem Wasser hier sollte sich für jeden Geschmack, egal ob groß oder klein etwas finden lassen. Wer keine Lust auf die etwas sportlicheren Aktivitäten hat, kann sich aber auch einfach die Ruhe antun und nach einem Altstadt-Rundgang z. B. am Marktplatz einen Cappuccino trinken und dabei das Treiben beobachten oder bei einem gemütlichen Spaziergang auf einer Bank die Natur genießen.
Gegliedert sind die 52 Eskapaden nach Dauer von wenigen Stunden über Tagesausflug bis hin zu einem Kurzurlaub. Neben der kurzen Beschreibung incl. Einkehrmöglichkeiten sind am Ende jeweils Infos zur Anreise, der besten Zeit, der Dauer und der Ausrüstung. Bei den mehrtägigen Unternehmungen sind natürlich auch Übernachtungsmöglichkeiten angegeben. Weitere Infos können bei den genannten Internetadressen eingeholt werden.
Dieses Buch zeigt deutlich, dass dem Ruhrgebiet der Strukturwandel gelungen ist und es längst nicht mehr der Pott mit der rußgeschwängerten Luft ist. Eine tolle Sammlung an Vorschlägen für alle, die gerne an der frischen Luft sind und denen noch Anregungen für wunderschöne Naturerlebnisse fehlen.
Rezensionen von Anno:
Toll vernetzte Ebenen
Das Geheimnis der Frauen von Sonja Roos
Ehrlich gesagt hatte ich mir die Handlung durch den Vermerk in der Buchbeschreibung ‚es handele sich um ein Dorf ohne Männer ein klein wenig anders vorgestellt. Denn letztendlich war dies dann gar nicht so ausschlaggebend für das Geschehen.
Trotzdem hatte mich die Handlung sehr rasch gepackt, zumal die beiden Zeitstränge der Geschichte sehr gut ineinander greifen und absolut faszinierend geschildert sind.
Man fasst während des Lesens immer wieder Vermutungen und meint hinter das Rätsel gekommen zu sein, nur um kurz darauf vor neuen Geschehnissen zu stehen, die wieder Zweifel sähen. Toll, wirklich toll. Nur gegen Ende löst sich für mein Empfinden dann plötzlich alles etwas zu rasch und zu glatt, wenn auch in sich schlüssig und geschichtlich durchaus passend. Dabei werden aber vor allem in der aktuellen Erzählebene auch einige kleinere Dinge außen vor gelassen und nicht aus erzählt. Lulus eigenes Liebesglück z.B. hätte ich mir anders gewünscht und konnte ich in der tatsächlich Form dann leider nicht so recht fühlen. Es scheint als hätte die Autorin den Druck verspürt nach einem ausführlichen Verlauf nun endlich zum Ende kommen zu müssen. Was schon etwas schade war, nachdem das Buch über weite Teile meine komplette Begeisterung und Aufmerksamkeit für sich beansprucht hatte. Empfehle ich es dennoch? Ja, unbedingt!
Rezensionen von nessabo:
Ein zugängliches Werk, das mich oft fassungslos hinterlassen hat
Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich von Ronen Steinke
Dass unser Justizsystem nur dem Anschein nach alle gleich behandelt, war mir im Groben schon bewusst. Ronen Steinkes Werk hat mir dazu aber noch viel konkretere Missstände vor Augen gehalten und mich damit sehr wütend gemacht.
Steinke schreibt zugänglich und mit sehr vielen praktischen Beispielen, sodass ich keinerlei Probleme hatte, dem Text zu folgen - auch gänzlich ohne juristischen Hintergrund.
Strukturell habe ich mir manchmal etwas mehr Klarheit gewünscht, etwa durch thematisch deutlichere Cluster.
Mit entsprechendem Vorwissen hat mich vieles nicht überrascht und ich war doch so oft sprachlos. Schockiert hat mich z. B. die Benachteiligung durch die richterliche Benennung von Pflichtverteidigern oder Tagessätzen (ohne Vermögen vs. mit Vermögen). Auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse zur richterlichen Einschätzung von Angeklagten in Abhängigkeit von deren Biografie - und damit einhergehend die unterschiedlich harten Strafen - haben mich fassungslos gemacht. Ich war sehr oft richtig wütend angesichts des Klassengefälles und der relativen Machtlosigkeit von weniger privilegierten Menschen. Sei es durch komplizierte Schreiben, die ohne juristische Betreuung kaum verständlich sind oder die lächerlichen Budgets für die Pflichtverteidigung, die deren Arbeit automatisch so erschweren, dass darauf angewiesene Angeklagte weniger gut vertreten werden können.
Steinke fängt das ein wenig auf, indem er Lösungsvorschläge mit einbindet und mich beruhigt es zumindest ein wenig zu wissen, dass es Jurist*innen gibt, die sich für einen Wandel des Systems einsetzen. Ein wirklich wichtiger Beitrag zur öffentlichen Debatte, aber auch überaus frustrierend.
4,5 Sterne
Rezensionen von Gute_Laune:
Carolins Seibt zeigt, wie ein genialer Thriller geht!
Weil sie lügt von Caroline Seibt
Annas 23jährige Schwester Juli ist verschwunden. Schnell wird der Vater verdächtigt, sie ermordet zu haben. Familie Brunner beginnt zu zerbrechen und Anna versucht verzweifelt, für alle, besonders den kleinen Bruder Leon, stark zu sein. Doch sogar die Familie, für die sie babysittet, wendet sich von ihr ab.
Für Anna ist das jedoch aus anderen Gründen nicht akzeptabel.
Die Story wird aus den beiden Perspektiven von Anna und der Ermittlerin Katharina Engels in Ichform erzählt. Das mag ich gern und gibt unterschiedliche Informationen. Man lernt Anna kennen, die ihren inhaftierten Vater vermisst und sich um die depressive Mutter, den kleinen Bruder und sich selbst kümmern muss. Das allein macht schon fassungslos.
Kurt Hofer, ein verurteilter Mörder, bringt die Ermittler auf eine Spur, die den Cold Case wieder aktiviert. Katharina Engels wird von ihren Kollegen Kowalski und Faber nicht als Chefermittlerin anerkannt. Nur Miran ist auf ihrer Seite. Dieses Thema wird sehr stark ausgearbeitet. An sich gut, nur für mich schon wieder arg klischeehaft und zu dick aufgetragen.
Mich beeindruckt, wie Caroline Seibt es geschafft hat, die Story in der Mitte, also ab Teil zwei, regelrecht kippen zu lassen und damit alle bis dahin als sicher geglaubten Fakten lässig vom Tisch zu wischen. Doch damit nicht genug, es gibt eine Wendung nach der anderen. Es gibt immer wieder Spannungsspitzen, Längen dagegen erfreulicher Weise nicht. Mich haben die Wendungen fast schwindelig gemacht. Alles, was bisher logisch schien, war plötzlich völlig anders. Und das in sich stimmig, also auch wieder logisch. Atemberaubend!
Der Showdown ist krass! Motiv, Täter und Zusammenhänge sind absolut überraschend, aber komplett logisch aufgebaut. So seltsam es klingen mag, mir geht es ans Herz und an die Nieren, es macht mich wütend und traurig zugleich. Welche Gefühlsachterbahn! Hier ist Carolin Seibt etwas ganz Besonderes gelungen. Erfrischend anders, erfreulich neuartig, da gebe ich die vollen fünf Sterne. Rebecca Veil und Elke Appelt haben daran ebenfalls ihren Anteil. Sie haben den Text exzellent eingesprochen!
Rezensionen von clematis:
Sei du selbst
Under the Vineyard Sky - Wenn wir endlich echt sind von Lea Zander
June ist enttäuscht, beim Kunstwettbewerb nicht weitergekommen zu sein und sucht Zuflucht bei ihrer Freundin Liv. Deren Bruder Felix wiederum kämpft mit der Last, das väterliche Weingut übernehmen zu müssen, einer generationenlangen Tradition, welcher er sich nicht gewachsen fühlt. Zwei junge Menschen, ein Sommer und der Weg zu sich selbst.
Josephine, lieber June genannt, und Felix sind die gut gezeichneten Hauptfiguren, um die es in dieser liebevoll erzählten Geschichte geht, denn beide haben mit Problemen zu kämpfen, sollen sie doch den Erwartungen ihrer Eltern folgen und einen jeweils vorgezeichneten Weg gehen. Vor der malerischen Kulisse eines Weingutes erwartet und ein Sommer voller Schmerz, aber auch voller Hoffnung, seine eigenen Wünsche und Ziele zu definieren und diesen schrittweise näherzukommen. Während der Anfang eher nüchtern und distanziert anmutet, so entwickelt sich die Handlung in der zweiten Hälfte spürbar emotionaler und lebendiger, sodass man June und Felix, aber auch einige andere Figuren durchaus ins Herz schließen kann. Schöne Erkenntnisse und ein hoffnungsfroher Ausblick runden das Ganze schlussendlich schön ab.
Mit ihrem sehr einfühlsamen und vom Thema her überzeugenden Schreibstil punktet Lea Zander jedenfalls und bekommt daher eine Leseempfehlung!











