Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Shilo:
Nicht jede Wunde heilt gleich schnell
Weil die Liebe uns berührt von A. D. Wilk
Phoebes Wunsch nach einem Neuanfang steht von Anfang an im Mittelpunkt. Gleichzeitig wird schnell klar, dass auch Jack seine Vergangenheit noch nicht hinter sich gelassen hat. Als sich beide wieder begegnen, entwickelt sich die Geschichte ruhig und ohne Eile.
Jack macht es einem nicht immer leicht. Vieles behält er für sich.
Dadurch bleiben viele Gespräche zwischen ihm und Phoebe spannend, auch wenn gar nicht viel passiert. Beide gehen vorsichtig miteinander um. Mal rücken sie näher zusammen, dann schafft einer von ihnen wieder Abstand. Das passt zu ihrer gemeinsamen Geschichte.
Der Roadtrip bringt frische Eindrücke in die Handlung. Die wechselnden Orte sorgen dafür, dass die Geschichte immer wieder einen anderen Blick bekommt. Dazwischen geht es oft um kleine Momente und um das, was die Figuren beschäftigt. Einige Kapitel hätten etwas kürzer sein können, weil sich manche Gedanken wiederholen. Das bremst den Lesefluss stellenweise etwas aus.
Nach und nach verändert sich etwas zwischen Phoebe und Jack. Nicht plötzlich und nicht ohne Rückschläge. Gerade diese langsame Entwicklung hat für viele glaubwürdige Momente gesorgt.
Für diese Fortsetzung gibt es von mir gute vier Sterne. Nicht jede Szene hat mich gleich stark erreicht, insgesamt hat sich das Buch aber angenehm lesen lassen. Die Geschichte macht neugierig darauf, wie es in Tides-of-Hope-Reihe weitergeht. Auf den dritten Band, der im Dezember 2026 erscheinen soll, wächst die Vorfreude schon jetzt.
Rezensionen von Igela:
Schade, wohl der letzte Fall...
Racheflamme von Tina N. Martin
Auf der Bühne des Stadttheaters wird in einer Badewanne eine tote Frau gefunden. Die Wanne wurde vom Täter mit Säure gefüllt und das Opfer musste qualvoll sterben. Doch das bleibt nicht der einzige, rätselhafte Mord in Boden, der nahe an der schwedischen Grenze zu Finnland, verübt wird.
Eine Frau wird vermisst und weitere Menschen werden tot aufgefunden.
Die Kripo hat alle Hände voll zu tun und das, obwohl sie nur spärlich besetzt sind.
Kommissar Calle Brandt und Tareq Shaheen versuchen Idun Lund, die immer noch ihren Dienst im Archiv absolviert, zurück ins Team zu holen. Sehr zum Leidwesen ihrer Chefin, die Lund ins Archiv zwangsversetzt hatte.
Dieses Buch hat eigentlich alles, was sein muss, um als Thriller durchzugehen. Eine Serie Morde, ein fähiges Ermittlerteam, Ermittlungen und die Frage nach dem Grund dieser Morde. Trotzdem hat mich die Geschichte über weite Teile nicht so ganz fesseln können. Dafür war mir vieles zu langatmig und zu sehr in die Länge gezogen. Es hätte zum Beispiel in den zwischenmenschlichen Belangen im Ermittlerteam gestrafft werden dürfen oder aber in den Beschreibungen der Tatorte.
Dies ist der fünfte und wohl letzte Teil von der bei mir beliebten Ermittlertruppe. Schade, denn ich habe die vielen Facetten der Ermittler sehr gemocht und hätte sehr gerne weitere Fälle von ihnen gelesen.
"Racheflamme" handelt in der Welt des Theaters. So wird zum Beispiel das erste Opfer auf der Bühne, in einer Badewanne mit Säure, aufgefunden. Sehr schnell wird klar, dass die Frau ermordet wurde und der Grund dafür genau dort zu suchen ist: im Rampenlicht.
Tina N. Martin hat mich auch dieses Mal mit ihrem schnörkellosen Schreibstil für sich eingenommen. Wie oben schon erwähnt, hätte jedoch etliches gestrafft werden dürfen. Durch die multiperspektivische Erzählung, es werden immer neue und zahlreiche Figuren in den Mittelpunkt gestellt, ist die Handlung komplex. Es bedingt konzentriertes Lesen und ich musste mir ein Glossar anfertigen, das beim Lesen mitlief. Sehr gefallen haben mir die Briefe des Täters, die in loser Folge eingesetzt sind.
Bedauerlicherweise und für mich auch erstaunlich ist in diesem Band Idun Lund eher eine Figur unter vielen und hat keinen Sonderstatus. Ihren Platz hat ihr Kollege und Liebhaber Tareq Shaheen eingenommen. Er ist leider etwas weniger charismatisch als seine Kollegin. Schade, ich hätte in diesem letzten Fall lieber mehr von ihr gelesen.
Mit der Auflösung, der Identität der mordenden Figur, konnte mich die Autorin komplett überraschen.
Rezensionen von PucKker:
Hier kann jede an den Herd
Taste of Travel: Simple von Ursula Schersch
Ich hatte richtig viel Freude daran, durch Taste of Travel: Simple zu blättern und die vielen unterschiedlichen Rezepte zu entdecken. Die Gerichte sind wirklich einfach gehalten, aber überhaupt nicht langweilig. Besonders gut gefallen haben mir bisher der Bohnendip mit Tortilla-Chips, die knusprigen Bohnen-Tacos und der Kokos-French-Toast.
Letzterer ist mal etwas ganz anderes. Schön finde ich auch die Mischung aus bekannten Klassikern wie Chocolate Chip Cookies, Bratkartoffeln oder Granola und ausgefalleneren Rezepten wie Bánh Xèo, Bohnen-Zitronen-Salat mit Salzzitronen oder sogar Bananen-Pommes. Da ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei.
Insgesamt findet man hier die unterschiedlichsten Länderküchen und Geschmacksrichtungen. Von Frühstück über Hauptgerichte bis hin zu Desserts und sogar Condiments ist alles vertreten. Dadurch eignet sich das Buch nicht nur für den Alltag, sondern auch, wenn man einfach mal etwas Neues ausprobieren möchte.
Ein wirklich gelungenes Kochbuch mit unkomplizierten Rezepten, die Spaß machen und Lust aufs Nachkochen wecken. Ich freue mich schon darauf, noch mehr daraus auszuprobieren.
Rezensionen von Vobabooks:
Bewegende Familiengeschichte
Ferne Heimat Altmontal von Michael Riepl
„Ferne Heimat Altmontal. Das Leben meiner Großmutter zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus“ ist ein Roman von Michael Riepl. Der Autor erzählt in diesem Buch zwei Stränge seiner Familiengeschichte - die Erinnerungen seiner Großmutter im damals und seine eigenen Erlebnisse im Heute. Seine Großmutter Hedwig Krämer ist 1919 im Altmontal geboren, im Kaukasus aufgewachsen, hat in der Ukraine gearbeitet und ist im 2.
Weltkrieg nach Bayern geflüchtet, wo sie später Ärztin wurde. Als Michael Riepl nach seinem Jurastudium zu einer Hilfsorganisation in die Ukraine aufbricht, gibt seine Mutter ihm die geschriebenen Erinnerungen seiner Großmutter.
Das war eine bewegende Familiengeschichte, die ich berührend zu lesen fand. Keine leichte Kost, aber wichtige Themen. Es werden viele historische, kulturelle und politische Fakten eingewoben. Die beiden Ebenen von Früher und Heute fand ich dabei sehr gekonnt verknüpft, es las sich sehr flüssig und interessant.
Rezensionen von Katzenmicha:
Ein wunderschönes Hotel und eine neue tolle Reihe
Die Millionärsvilla am See: Herzenskuss von Lotte R. Wöss
Als Alex Jessi Mittags einläd,hofft sie das sie endlich nach 9 Jahren von ihm einen Heiratsantrag bekommt.Aber statt dessen,serviert er Jessi einfach ab.Für die Erbin des Nobelhotels Golden Crows wo sie beide arbeiten.Alex war schon immer sehr orientiert was zu schaffen.In den Jahren haben Jessi und Alex jeden Pfennig gespart und angelegt.
Nun sieht Alex die Chanche sich die Erbin zu schnappen und macht darauf hin Schluß mit Jessi.Der der berühmte Bandleader Mike Ryder den Jessi als Gästebetreuerin im Nobelhotel Golden Crows wo Alex und Jessi arbeiten,bekommt mit das es Jessi nicht gut geht.Er bietet ihr eine Stelle im exklusives Luxushotel am Attersee ,was Mikes‘ Sohn Moritz leiten wird.Durch die Empfehlung von Mikes Vater bekommt Jessi die Stelle,wobei Moritz glaubt Jessi wäre eine ehemalige Gelibte seines Vaters.Vom ersten Treffen fühlt er sich Jessi hingezogen.Ihr Umgang mit den Gästen und ihre Begeisterungsfähigkeit bringen Jessi Moritz nah.Mit der Zeit beginnt er seine Vorurteile zu hinterfragen.Aber da ist sein Geheimnis ,Moritz behält einen wichtigen Teil seines Lebens für sich…….
Die Autorin Lotte R. Wöss hat einen fließenden und bildhaften Schreibstil.An Jessis Seite habe ich das wunderschöne Hotel enddecken dürfen.Die Geschichte ist spannend und abwechlungsreich.Das Buch bekommt 5 Sterne von mir und ich bin schon sehr auf den nächste Geschichte gespannt.
Rezensionen von rikes_little_library:
Faszinierende Einblicke in die Arbeit einer Wildtierärztin
National Geographic Kids - Abenteuer einer Wildtierärztin von Gabby Wild
Wusstet ihr, dass die Beine von Vogelspinnen nachwachsen, wenn sie entfernt werden?
Dass rote Pandas berüchtigt für ihre Ausbruchskünste sind und schon aus zahlreichen Zoos auf der ganzen Welt ausgebrochen sind?
Oder dass Koalamütter eine besondere Art von Kot produzieren, den sie ihren Jungen zum Fressen geben?
Das alles und noch viel mehr erfahren wir in diesem knapp 190 Seiten umfassenden Sachbuch.
Das Buch ist nach Kontinenten gegliedert und stellt verschiedene Tiere und geographische Besonderheiten vor. Auf mehreren Doppelseiten werden zudem ähnliche Tiere aus der ganzen Welt anhand einer Weltkarte aufgezeigt und miteinander verglichen. Ergänzt wird das tierische Sachwissen durch Einblicke in die Arbeit als Wildtierärztin. Zusätzlich zu kleinen Infohäppchen zu den einzelnen Tiere gibt es Einblicke in besonders aufregende Fälle und in die Arbeit von Tierärzt*innen. Ergänzend gibt es zudem einige Doppelseiten auf denen Kulturen vorgestellt werden, die besondere Beziehungen zu bestimmten Tieren haben, wie beispielsweise die Tlingit, die eine besondere Beziehung zu Wölfen haben.
Besonders schön an dem Buch sind die großformatigen Tierfotos, die für die National Geographic Bücher typisch sind und zu stundenlangem Blättern einladen.
Für Kinder, die sich nach der Lektüre für den Beruf als Tierärzt*innen begeistern können bietet das Buch abschließend auch weiterführende Lesetipps sowie Ideen, wie man sich schon als Kind auf den späteren Berufswunsch vorbereiten kann.
Insgesamt konnte uns das Buch durch die unheimliche Wissensdichte überzeugen und lädt einfach dazu ein es immer wieder an anderer Stelle aufzuschlagen, neue Tierarten zu entdecken oder Dinge über bekannte Tiere zu erfahren, von denen man noch nie gehört hat. Die Abschnitte mit Fachwissen zum Job als Wildtierärztin wecken die Lust auf den Beruf und machen ganz besonders viel Spaß zu lesen. Alles in allem ein wirklich gelungenes Buch!
Rezensionen von Gute_Laune:
Wörter-Partyspiel
Kartenspiel: Sort it - Wer schlecht sortiert, verliert! von Thomas Odenhoven
Kartenspiele sind in der Regel praktisch im Format und leicht zu lernen. Das macht sie ideal zum Mitnehmen. Das ist hier ähnlich, doch muss man noch für jeden Mitspieler je einen Stift und Papier bereitstellen.
Die Anleitung ist gut zu verstehen und obwohl es so simpel ist, macht es Spaß und gute Laune.
Die Kombinationsmöglichkeiten sind irre groß und vielfältig, sodass sich keine Runde der anderen ähnelt. Man lernt seine Mitspieler dabei von einer ganz neuen Seite kennen und es gibt lustige Diskussionen über die Einordnungen bzw. Platzierungen.
Eine Zehn-Plätze-Skala, 100 Begriffe, 10 Merkmale, das ergibt eine schier endlose Menge neuer Kombinationen. Man staunt selbst, wie schwer es ist, einen Begriff an den stimmigsten Platz zu legen. Wie nützlich ist ein Luftballon? Wie häufig kommen Spielzeugautos vor? Oder umgekehrt, wie nützlich ist ein Spielzeugauto und wie häufig kommen Luftballons vor? Man setzt sich mit Begriffen, Merkmalen und Wörtern auf lustige und spielerische Weise auseinander.
Der eine oder andere Begriff dürfte nicht ganz so ideal für Kinder sein, Zusatzmaterial Stifte und Zettel muss man auftreiben und die Skala wäre meiner Meinung nach als eine Art verbundener Kartenstreifen sinnvoller gewesen, aber insgesamt gebe ich vier Sterne, denn die Karten sind stabil, die Box ebenfalls, der Spaßfaktor groß.
Rezensionen von Havers:
Historischer Roman oder Krimi?
Die Queen von Mayfair von Alex Hay
Wir befinden uns im viktorianischen London, ein Setting, das wir bereits aus dem vorherigen Roman des Autors Alex Hay kennen. Dort treffen wir auf Quinn Le Blanc, eine geniale Trickbetrügerin, eher bekannt als die „Queen von Mayfair“, die hier den ganz großen Coup im Visier hat. Der dicke Fisch, den sie zu fangen gedenkt, ist der Duke of Kendal, vermögender Spross einer wohlhabenden Adelsfamilie.
Unterstützt wird sie dabei von Silk, einem Gauner, mit dem sie schon lange zusammenarbeitet. Fünf Tage haben sie Zeit, um ihren wasserdichten Plan, der aus fünf Schritten besteht, durchzuziehen. Aber ganz so einfach, wie gedacht ist es dann doch nicht, haben sie doch den fatalen Fehler begangen und die Gegenseite unterschätzt.
Hay erzählt multiperspektivisch, lässt in alternierenden Kapiteln die Beteiligten zu Wort kommen. Aber leider macht er dennoch den gleichen Fehler, den ich bereits im Vorgänger moniert habe, er konzentriert sich zu sehr auf die Vorbereitungen plus entsprechender Twists, was leider zu Lasten der Charakterentwicklung der Hauptfiguren geht. Das mag ja in Ocean’s Eleven funktionieren, aber „Die Queen von Mayfair“ ist in erster Linie ein historischer Roman, kein Krimi. Aber in den Beschreibungen des viktorianischen London plus seiner adligen Gesellschaft brilliert der studierte Historiker. Diese sind außerordentlich gut gelungen und erzeugen in der Tat die entsprechenden Bilder im Kopf des Lesers.
3,5 von 4, wohlwollend aufgerundet, verbunden mit der Hoffnung, dass die Gewichtung bei seinem nächsten Roman besser klappt.
Rezensionen von Havers:
Historischer Roman oder Krimi?
Die Queen von Mayfair von Alex Hay
Wir befinden uns im viktorianischen London, ein Setting, das wir bereits aus dem vorherigen Roman des Autors Alex Hay kennen. Dort treffen wir auf Quinn Le Blanc, eine geniale Trickbetrügerin, eher bekannt als die „Queen von Mayfair“, die hier den ganz großen Coup im Visier hat. Der dicke Fisch, den sie zu fangen gedenkt, ist der Duke of Kendal, vermögender Spross einer wohlhabenden Adelsfamilie.
Unterstützt wird sie dabei von Silk, einem Gauner, mit dem sie schon lange zusammenarbeitet. Fünf Tage haben sie Zeit, um ihren wasserdichten Plan, der aus fünf Schritten besteht, durchzuziehen. Aber ganz so einfach, wie gedacht ist es dann doch nicht, haben sie doch den fatalen Fehler begangen und die Gegenseite unterschätzt.
Hay erzählt multiperspektivisch, lässt in alternierenden Kapiteln die Beteiligten zu Wort kommen. Aber leider macht er dennoch den gleichen Fehler, den ich bereits im Vorgänger moniert habe, er konzentriert sich zu sehr auf die Vorbereitungen plus entsprechender Twists, was leider zu Lasten der Charakterentwicklung der Hauptfiguren geht. Das mag ja in Ocean’s Eleven funktionieren, aber „Die Queen von Mayfair“ ist in erster Linie ein historischer Roman, kein Krimi. Aber in den Beschreibungen des viktorianischen London plus seiner adligen Gesellschaft brilliert der studierte Historiker. Diese sind außerordentlich gut gelungen und erzeugen in der Tat die entsprechenden Bilder im Kopf des Lesers.
3,5 von 4, wohlwollend aufgerundet, verbunden mit der Hoffnung, dass die Gewichtung bei seinem nächsten Roman besser klappt.
Rezensionen von Havers:
Historischer Roman oder Krimi?
Die Queen von Mayfair von Alex Hay
Wir befinden uns im viktorianischen London, ein Setting, das wir bereits aus dem vorherigen Roman des Autors Alex Hay kennen. Dort treffen wir auf Quinn Le Blanc, eine geniale Trickbetrügerin, eher bekannt als die „Queen von Mayfair“, die hier den ganz großen Coup im Visier hat. Der dicke Fisch, den sie zu fangen gedenkt, ist der Duke of Kendal, vermögender Spross einer wohlhabenden Adelsfamilie.
Unterstützt wird sie dabei von Silk, einem Gauner, mit dem sie schon lange zusammenarbeitet. Fünf Tage haben sie Zeit, um ihren wasserdichten Plan, der aus fünf Schritten besteht, durchzuziehen. Aber ganz so einfach, wie gedacht ist es dann doch nicht, haben sie doch den fatalen Fehler begangen und die Gegenseite unterschätzt.
Hay erzählt multiperspektivisch, lässt in alternierenden Kapiteln die Beteiligten zu Wort kommen. Aber leider macht er dennoch den gleichen Fehler, den ich bereits im Vorgänger moniert habe, er konzentriert sich zu sehr auf die Vorbereitungen plus entsprechender Twists, was leider zu Lasten der Charakterentwicklung der Hauptfiguren geht. Das mag ja in Ocean’s Eleven funktionieren, aber „Die Queen von Mayfair“ ist in erster Linie ein historischer Roman, kein Krimi. Aber in den Beschreibungen des viktorianischen London plus seiner adligen Gesellschaft brilliert der studierte Historiker. Diese sind außerordentlich gut gelungen und erzeugen in der Tat die entsprechenden Bilder im Kopf des Lesers.
3,5 von 4, wohlwollend aufgerundet, verbunden mit der Hoffnung, dass die Gewichtung bei seinem nächsten Roman besser klappt.









