Kunden em pfehlungen
Rezensionen von PMelittaM:
Hat mich gut unterhalten
Der Fotograf der Kaiserin - Funke einer neuen Zeit von Tom Sacher
1881 besucht Kalākaua, der letzte hawaiianische König Wien, nur wenig später gibt es einen verheerenden Brand des Ringtheaters, was unter anderem dazu führt, dass man bei Hof darüber nachdenkt, von Gasbeleuchtung auf Strom umzustellen.
In Brünn fällt 1883 eine Tänzerin aus dem Gefolge der Schwester Kalākauas einem Stromschlag zum Opfer.
Wie konnte das passieren? Da Liesel, die Kammerdienerin Sisis sich mit der Toten angefreundet hatte, lässt sie der Fall keine Ruhe.
Liesel und der Hoffotograf Viktor Angerer, letztgenannter eine historische Persönlichkeit, ermitteln hier in ihrem zweiten Fall, wobei man diesen auch lesen kann, ohne, wie ich, den Vorgängerband zu kennen.
Vor allem Liesel hat schnell mein Herz erobert. Sie stammt aus prekären Verhältnissen, kann weder lesen noch schreiben, hat aber eine gute Auffassungsgabe. Sie ist forsch und lässt sich nicht so schnell unterkriegen. Viktor Angerer ist eher schüchtern und bescheiden, seine Fachkenntnisse sind nützlich. Ihn und Liesel verbindet eine besondere Beziehung, die sich möglicherweise im ersten Band entwickelt hat, und die mir gut gefällt.
Wer sich mit der historischen Sisi beschäftigt hat, weiß, dass diese, vor allem auch in späteren Jahren, wenig mit der lieblichen Kaiserin aus den Sissi-Filmen zu tun hat. Dies kann man hier auch sehr gut erleben.
Neben dem hawaiianischen König und seiner Schwester gibt es weitere historische Persönlichkeiten, direkt im Prolog hat mich Ludwig Ganghofer überrascht, dessen Werke ich zum Teil aus dem Bücherschrank meiner Eltern kenne, Erzherzog Ludwig Viktor, Luziwuzi genant, ein Schwager Sisis, hat durchaus interessante Auftritte, Jacob Einstein, ein Onkel des berühmten Alberts, macht sich Sorgen über die möglicherweise fehlende Intelligenz seines Neffen, und dann gibt es noch Jumbo, einen Elefanten des Zirkus Barnum. Vielleicht kann man an dieser Aufzählung schon erkennen, dass im Roman auch der Humor nicht zu kurz kommt.
Erzählt wird bildhaft mit einer zur Zeit und Ort passenden Sprache. Sehr gut hat mir der historische Hintergrund gefallen, den der Autor im lesenswerten Nachwort auch noch einmal aufgreift. Neben diesem gibt es übrigens auch ein Personenverzeichnis mit Kennzeichnung der historischen Persönlichkeiten, das sehr nützlich ist. Trotz des historischen Hintergrunds wirkt der Roman auch sehr aktuell, spätestens als ich von der Gas-Lobby gelesen habe, war das klar. Und, zu guter Letzt, gibt es auch einiges an Spannung. Zwischendurch hatte ich aber auch kurz den Faden verloren und einen Anflug von Verwirrtheit und einem leichten Unlogikgefühl. Das hat am Ende aber nur wenig ausgemacht.
Mich hat der Roman gut unterhalten, ich mochte den historischen Hintergrund und vor allem die Protagonistin, die mir schnell ans Herz gewachsen ist. Der Fall war am Ende gut gelöst, und der Epilog schloss den Roman gelungen ab. Der erste Band wartet nun schon auf mich, ich bin schon gespannt.
Rezensionen von Lori:
Mit Sigi am Puls der Siebziger
Der Plattenspieler unter der Dachschräge von Herbert Dutzler
Gemeinsam mit Sigi geht es in die wilden Siebziger nach Österreich!
Eine aufregende Zeitreise die ich sehr genossen habe, nostalgisch, retro und sehr unterhaltsam!
Sigis Alltag war ereignisreich, die Familiengeschichten, Freunde, Hobbies, Musik, Mädchen und alles womit er seine Tage gefüllt hat, da kam eine Menge zusammen.
Ich war von Anfang an gleich mitten drin und konnte alles hautnah erleben. Es wirkte sehr authentisch und spiegelt die Zeit gut wider. So konnte ich mir ein Bild davon machen und dieses Lebensgefühl etwas nachvollziehen.
Der typisch österreichische Charme, der feine Humor und der regionale Dialekt geben dem Ganzen noch das gewisse Etwas. Die passende Musik habe ich mir zwischendurch beim Lesen öfter mal angemacht, um die Stimmung noch besser einzufangen.
Sigi ist ein sympathischer Charakter, dem ich gerne gefolgt bin. Er ist das gelungen Abbild dieser Zeit und vermittelt das Lebenseinstellung der 70er perfekt.
Rezensionen von Lilli33:
Der Herbst des Lebens
Fünf, sechs, sieben, acht von Ewald Arenz
Der Herbst des Lebens
Mit sechzig hat er noch etliche Jahre seines Berufslebens vor sich, denkt Stepptänzer und Choreograf Anton und fällt aus allen Wolken, als sein Vertrag am heimatlichen Theater nicht verlängert wird. Ausgerechnet seine Tochter Emma erhält seinen Job. Anton ist wütend, verletzt und beleidigt, dabei sollte er doch stolz auf seine Tochter sein.
Immer intensiver beschäftigt sich Anton mit dem Älterwerden, mit seinem gelebten Leben und einem vielleicht verpassten. Denn vor fünfunddreißig Jahren verschwand seine damalige große Liebe von jetzt auf gleich spurlos. Wäre alles anders gekommen, wenn er sein Leben mit Jo geteilt hätte anstatt mit Katja? Anton macht sich auf die Suche nach Jo …
Mit seinem feinen Sinn für die Charaktere konnte Ewald Arenz mich auch bei diesem Roman wieder beeindrucken. Die Beschreibungen und die Dialoge lassen die Figuren vor dem inneren Auge zum Leben erwachen. Besonders die Hauptfiguren erhalten einen unverwechselbaren Charakter. Auch wenn sie nicht hundertprozentig sympathisch sind oder in meinen Augen nicht unbedingt recht haben, kann ich doch ihre Verhaltensweisen und Ansichten gut nachvollziehen. Nur Jos Begründung für ihr Verschwinden konnte mich leider gar nicht abholen.
Das Tanzen und die Theaterwelt spielen in diesem Roman eine bedeutende Rolle. Man muss nicht unbedingt selbst tanzen, um die Lektüre genießen zu können, aber eine gewisse Zuneigung sollte möglichst schon vorhanden sein.
Der Autor gibt uns eine Menge Stoff zum Nachdenken über das Leben, das Altern und die Familie. Sehr vieles, was hier angesprochen wird, ist sehr realitätsnah wie zum Beispiel die Konflikte zwischen Eltern und Kindern. Manche Szenen haben mich unglaublich berührt. Vor allem durch Antons neue Schülerin Aya wird so viel Hoffnung transportiert, dass der Roman, der eher düster beginnt, schließlich versöhnlich enden kann.
„Fünf, sechs, sieben, acht“ ist vielleicht nicht Arenz’ bestes Werk, aber auf jeden Fall sehr lesenswert.
Rezensionen von milky:
Heilung
People in Love von Claire Daverley
Der Roman People in Love von Claire Daverley handelt von Nora und Bren. Beide sind als Nachbarn aufgewachsen und waren unzertrennlich bis sich Bren, fast 18, nach einem Schicksalsschlag auf Reisen in die weite Welt macht und nicht mehr nach Hause zurückkehrt, aber sporadisch mit Nora in Kontakt bleibt.
Nora hingegen bleibt in der Heimat, lebt ihr Leben weiter und lernt Robin kennen. Obwohl sie eigentlich nie heiraten möchte, sagt sie Ja, Ja, Ja! als Robin ihr einen Antrag macht. An ihrer Verlobungsfeier steht plötzlich Bren vor Noras Tür und ihre Gefühlswelt gerät durcheinander.
Die Geschichte wird sowohl aus Noras als auch aus Brens Perspektive erzählt und ab und an aus Robins, was dem Leser einen guten Überblick gibt und die Möglichkeit, eine Verbindung zu den drei Hauptfiguren aufzubauen.
Was erstmal nach einer 08/15 Geschichte klingt, hat so viel mehr zu bieten. Es geht um Heilung, Freundschaft, Verzeihen, Familie und Liebe. In diesem Roman stecken viele Themen, die ich dort erst gar nicht erwartet hätte.
Fazit: aufgrund dieser Überraschung gibt es fünf Sterne, auch wenn Liebesromane eigentlich nicht mein Lieblingsgenre sind.
Rezensionen von Philiene :
Coco ermittelt wieder
Mademoiselle Coco und der Mord im Kleinen Schwarzen von Michelle Marly
Coco Chanel wird zum dritten Mal unfreiwillig zur Detektivin. In ihrem neuesten Fall gerät sie selbst unter Verdacht, eine ihrer Reinigungskräfte wird getötet und in deren Handtasche findet die Polizei Zeichnungen von Cocos neuester Kreation. Hat die junge Frau die Entwürfe geklaut und ist das für Coco ein Mordmotiv?
Wie schon in den Bänden zuvor beginnt Coco Chanel zusammen mit ihrer Freundin Misia in dem Fall zu ermitteln, dabei dringt vor allem Minsa tief in das Leben des Opfers ein und findet immer wieder neue Verdächtige.
So entwickelt sich eine spannende Geschichte. Dazu lernen wir wieder die Welt der Coco Chanel ein bißchen mehr kennen. Dieses Mal geht es um die Entwicklung des Modestücks für das sie bis heute berühmt ist. Das kleine Schwarze.
So entsteht eine spannende und interessante Geschichte rund um die Welt der Mode, es geht um große Gefühle und um die Frage wer könnte Interesse an Cocos Entwürfen und wer ist der Mörder?
Rezensionen von Neobook:
Toll und informativ
National Geographic Kids - Abenteuer einer Wildtierärztin von Gabby Wild
Das Kinderbuch Abenteuer einer Wildtierärztin von der National Geographic Kids-Reihe ist ein tolles und informatives Lexikon.
Das Buch ist in Kontinente eingeteilt. Es werden jeweils einige Wildtiere vorgestellt mit informativen Steckbrief und auf was man als Arzt bei einer Behandlung eventuell achten muss.
Dazwischen kommen immer wieder Geschichten, die Gabby, die Wildtierärztin während ihrer Einsätze erlebt hat. Auch zusätzliche Infos über Geografie oder Kultur bestimmter Länder werden angeführt.
Ganz besonders sind natürlich die sehr schönen und großen Tierbilder hervorzuheben.
Schön sind auch Tips und Infos wie und wo man als Tierarzt arbeiten kann, so als Anregung für die spätere Berufswahl.
Viele kleine Textboxen lockern das Geschriebene auf, sodass man immer wieder durchblättern wird um die Bilder anzusehen und mal mehr mal weniger lesen kann.
Es ist sehr vielfältiges Tierbuch und hat uns sehr gut gefallen!
Rezensionen von Ameland:
Reiseführer mit persönlicher Note
GuideMe Reiseführer Sardinien von Laura Laccone; @our.traveltreats
Die Reiseführer der „Guide Me Reihe“ unterscheiden sich von den Standardwerken, da sie aus der persönlichen Sicht von Bloggern zusammengestellt wurden. In diesem Fall nimmt uns Laura mit auf ihre Herzensinsel Sardinien.
Laura stellt sich zu Beginn nicht nur allgemein vor, sondern ich kenne nun einige ihrer persönlichen Vorlieben.
Dieses Persönliche wird noch durch kleine Skizzen und handschriftlich aussehende Notizen, die man auch überall im Reiseführer wiederfindet, verstärkt.
Nach einer grob gemalten Karte mit der Aufteilung der Insel in vier Gebiete und einer Bucketlist, die noch einige Zeilen für eigene Ergänzungen enthält, gibt es einige wichtige allgemeine Infos wie z. B. zu den Öffnungszeiten, zum Trinkgeld oder wichtigen Telefonnummern etc. Kurze Guides zu Natur, Kultur, Essen, Aktiv und Shopping mit eigenen Bucketlists schließen sich an. Bevor wir in die Insel selbst eintauchen, folgen noch ein Reise-Knigge und einige Wörter Sardisch.
Für jedes der vier Gebiete gibt es zuerst eine Teilkarte, in der die von Laura im Folgenden in Wort und Bild gezeigten Ziele markiert sind. Egal ob Städte, Sehenswertes, Strände, Aktivitäten, Wellness, Shopping oder Essen und Trinken hier ist alles dabei. Das Schöne ist, dass wir so z. B. auf Strände, Wanderwege oder Geschäfte mit einheimischer Handwerkskunst aufmerksam gemacht werden, die noch nicht in jedem anderen Reiseführer zu finden sind. Auch die Hinweise zu Points of View oder besonderen Foto-Spots finde ich gut. Immer wieder sind Seiten eingefügt, die man selbst mit Fotos oder Kommentaren füllen kann.
Am Ende gibt es noch eine Terminübersicht der jährlich stattfindenden Events sowie eine Regionalkarte zum Herausnehmen.
Durch diesen Reiseführer, der in jeden Rucksack passt, habe ich eine mir bisher unbekannte Schönheit im Mittelmeer kennengelernt. Mir war bisher nicht bewusst, dass die Insel neben weißen Stränden mit kristallklarem Wasser noch so viel mehr an Naturschönheiten aber auch Kultur zu bieten hat. Ich kann Lauras Liebe und Faszination verstehen. Mir gefällt das Konzept der Guide Me Reiseführer, die man durch persönliche Ergänzungen, Kommentare und Fotos zu seinen eigenen Travel Books gestalten kann.
Rezensionen von saskia13120:
Cowboyromance mit Stärken und Schwächen
How to Catch a (Fake) Cowboy von Maren Vivien Haase
"How to Catch a (Fake) Cowboy" ist ein Buch, welches mich leider nicht so begeistern konnte wie ich es erhofft habe und mich deshalb mit gemischten Gefühlen zurück lässt.
Was mir sehr gut gefallen hat war das Kleinstadt- und Westernfeeling, welches sich durch das ganze Buch gezogen hat.
Maren Vivien Haase hat es mit ihrem Worlbuilding geschafft, die texanische Landschaft bis in mein Wohnzimmer zu bringen.
Außerdem lernt man über die Geschichte hinweg immer wieder neue tierische Begleiter kennen, welche auch immer wieder für einen Lacher gesorgt haben. Auf den ersten Blick oft absurd sind sie aber doch genau die Komik, die das Buch braucht.
In allem anderen konnte mich das Buch dafür leider nur mäßig begeistern.
Insgesamt ist alles irgendwie ein bisschen "drüber". Das fängt zu Beginn des Buches bereits bei den New Yorkes Szenen an, bevor Riley nach Sundown Ridge reist (ihr Leiblingsgetränk ist z.B. ein Iced Matcha Latte mir Kokosmilch, Lavendelsirup und Vanilla Cold Foam), und zieht sich über ihre Unterkunft in Sundown Ridge und generell auch über einige der Nebenfiguren wie z.B. ihre beste Freundin Bria, die ein absoluter Wirbelwind und an Tatendrang und Spiritualität nicht zu übertreffen ist. Es wird einfach auch mit sehr vielen Klisches gespielt.
Riley als Hauptcharakter konnte mich leider auch nicht überzeugen. Sie soll ehrgeizig, karriereorientiert und eine emanzipierte Powerfrau sein, hat aber immer wieder Situationen, in denen sie Entscheidungen trifft, die sie eher wie ein naives Großstadtpüppchen ohne jeglichen Hauch Lebenserfahrung wirken lassen.
Mit Nate konnte ich mich da schon besser anfreunden. Er ist natürlich nicht ehrlich zu Riley (sonst würde die ganze Handlung ja keinen Sinn ergeben) aber ist trotzdem ein sympathischer und charmanter Typ. Immer wieder zwar auch ziemlich tollpatschig, aber auf eine liebenswürdige Art und Weise.
Punkten kann das Buch dafür mit einigen seiner Nebencharakteren wie Wyatt, Mabel und Tucker. Gerade die Szenen auf der Ranch, bei denen sie immer wieder anwesend waren, haben mir besonders gut gefallen.
Positiv hervorheben möchte ich auch das Ende des Buches, welches weder übertrieben noch erzwungen wirkte wie ich es befürchtet hatte, sondern die Geschichte wirklich gut abgerundet hat.
Insgesamt war "How to Catch a (Fake) Cowboy" deshalb ein Buch mit Stärken und Schwächen für mich, welches bei Fans des Genres aber bestimmt für ganz viel Lesevergnügen sorgen kann.
Rezensionen von Daggy:
Die hilfsbereiten Wasserschweine erleben ein spannendes Abenteuer
Drei Wasserschweine tauchen ab von Matthäus Bär
Drei Wasserschweine und ein Faultierjunges sehen wir auf dem Cover. Sie sind außerhalb des Tierparks unterwegs und erleben ein spannendes Abenteuer.
Dies ist der dritte Band der Serie, aber ich hatte keine Verständnisschwierigkeiten, obwohl ich die anderen Bücher nicht kenne. Ich werde sie aber wahrscheinlich noch mal lesen, weil ich die drei Wasserschweine richtig toll finde.
Emmy, Raul und Tristan sind sehr unterschiedlich Typen. Emmy ist die Clevere, Raul anpackend und Tristan schläft viel und ist etwas behäbiger. Als die Faultiermama in ihrem Gehege auftaucht, sind die drei zunächst erstaunt, aber dann erfahren sie, dass das junge Faultier vermisst wird. Da es zuletzt in einem inzwischen abgeholzten Baum gesehen wurde, vermutet Emmy, es könne mit dem Baum entsorgt worden sein. So machen sich die drei, die gelernt haben die Tür des Geheges zu öffnen, auf zum Wirtschaftshof, denn dort gelangen die Grünabfälle hin. Dummerweise landen die Wasserschweine in einem Auto und so sehen sie endlich das „Mehr“, das außerhalb ihres Tierparks liegt.
Es ist zu schön zu lesen, wie die Wasserschweine vieles mit ihrer Nase entdecken und einordnen. Überhaupt schlüpft Matthäus Bär völlig in die Haut der Tiere, der denkt und entscheidet wie sie. Da ist es nur logisch das von Menschenjungen statt Kindern die Rede ist.
Emmy schafft es immer wieder die Wogen zu glätten, Streit zu schlichten und Zusammenhänge zu erkennen. Gemeinsam mit dem Bieber und zwei Schwänen wird da sogar ein Mann, der keine Rücksicht auf die Natur nimmt, verscheucht.
Ein tolles Buch, in dem Tiere nicht vermenschlicht werden und doch Dinge können, die sie wohl nicht wirklich beherrschen. Und natürlich wissen wir nicht, ob sie empathisch sind und so sozial empfinden wie die drei sympathischen Wasserschweine. Die farbigen Illustrationen sind realistisch und sehr stimmungsvoll. Alles zusammen ein spannender Lesespaß!
Rezensionen von Daggy:
Spannende Nacht in der Schule
Lesen lernen mit Conni: Conni und die Nacht in der Schule von Julia Boehme
Für die Erstleser geht nun auch Conni in die Schule. Zunächst lernen wir einige Mitschüler*innen und die Erwachsenen kennen, die in der Nacht ebenfalls in der Schule dabei sind. Denn Frau Reisig, die Klassenlehrerin schlägt den Kindern vor eine Nacht in der Schule zu schlafen. Conni überlegt, was sie alles mitnimmt, und packt ihre Tasche.
Am Nachmittag geht es zuerst in die Bücherei- Hier lösen die Kinder eine Aufgabe und finden das gesuchte Buch. (Natürlich können wir die Aufgabe ebenfalls lösen.) Dann gehen alle zum Spielen auf den Schulhof und später wird gemeinsam eine Pizza belegt. Doch zwei Jungen spielen den anderen einen Streich.
Auch dieses Buch bleibt dem Muster der Conni-Geschichten treu. Es gibt Kinder, die sich danebenbenehmen, die aber im weiteren Verlauf selbst schwach sind und dann von der Gemeinschaft aufgenommen werden. Aber es fehlt auch nicht an Spannung und am Ende sind alle gute Freunde. Meine Enkelin liebt Conni genau aus diesem Grund.
Das Buch ist mit vielen vertrauten Bildern ausgestattet und neben den Großbuchstaben gibt es noch viel Comic-Sprechblasen. Das wird die kleinen Leserinnen sicher schnell zum Selber-Lesen animieren.











