Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R:
Syltkrimi
SYLTKRIMI Sturmgrab von Krinke Rehberg
Klappentext / Inhalt:
Sich von Wut leiten zu lassen, bedeutet, bei Sturm in See zu stechen...
Hauptkommissarin Bente Brodersen ermittelt mit friesischer Sturheit auf Deutschlands nördlichster Insel.
Der Mord an einer jungen Frau in den Dünen vor Hörnum gibt Bente Rätsel auf. Als der Ex-Freund des Opfers kurz danach Selbstmord begeht, scheinen Täter und Motiv festzustehen.
Doch je tiefer Bente und ihr Team in diesen Fall eintauchen, desto verwirrender werden die Fakten. Nach und nach lösen sich ihre Theorien in Luft auf. Erst das Einschreiten der Staatsanwaltschaft Flensburg lenkt die Ermittlungen auf einen undurchsichtigen Korruptionsskandal, in den zahlreiche lokale Politiker verwickelt sind.
Die raue See, der frische Wind und die endlosen Dünen machen SYLT zum idealen Schauplatz der spannenden Küstenkrimis.
Jeder Teil der Syltkrimiserie ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.
Cover:
Das Cover wirkt stürmisch und abenteuerlich. Ein Boot auf See im Sturm ist erkennbar und im Hintergrund ein Leuchtturm. Das Wetter ist stürmisch und geladen und genau diese Stimmung wird hier sehr gut herübergebracht und erweckt so die Neugier. Optisch und von der Gestaltung passt es auch sehr gut zu den anderen Covern der Reihe.
Meinung:
Dies ist bereits der zehnte Band der Syltkrimireihe. Man kann diese aber auch sehr gut unabhängig voneinander lesen, da die Bände in sich geschlossen sind. Mir sind die ersten beiden Bände bekannt und daher kannte ich bereits Bente und ihr Team. Auf ein Wiedersehen mit ihr hatte ich mich schon sehr gefreut.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und locker lesen. In die Charaktere und Handlungen kam ich gut und schnell hinein. Auch die Ermittlungen und die Entwicklungen haben mir gut gefallen. Bente ist wieder klasse und auch der fall ist mitreißend und spannend. Die Atmosphäre kommt sehr gut herüber und nicht mich als Leser mit.
Die einzelnen Abschnitte haben eine gute Länge und lassen sich gut lesen. Ein angenehmer Lesefluss wird hier ermöglicht. Die Kapitelanfänge sind toll gestaltet mit dem kleinen Syltlogo, daher stechen diese Anfände auch sehr gut hervor.
Die Geschichte ist spannend, überraschend und atmosphärisch. Mir hat es sehr gut gefallen und konnte mich unterhalten. Ein toller Krimi, der mich Überzügen konnte und auch das Syltfeeling kam nicht zu kurz.
Fazit:
Spannender Syltkrimi mit überraschenden Entwicklungen und unterhaltsamer Storyline.c
Rezensionen von S.:
Vereinfachte Variante
Der geheime Garten von Calista Brill
Schon in der Originalfassung wurde „The Secret Garden“ von vielen Kindern gern gelesen. 1911 schrieb Frances Hodgson Burnett den Kinder- und Jugendbuch Klassiker. Nun gibt es ihn in einer Neufassung. Wunderschöne Illustrationen von Adelina Lirius und leuchtende Farben faszinieren. Niedliche und phantasievolle Zeichnungen ergänzen die Geschichte um die 10jährige Mary.
Verstört und einsam kommt sie zu ihrem Onkel in England in ein altes Schloss mit einem wunderbaren, aber versteckt liegendem Garten. Was dort geschieht, wen sie trifft und wie sie und ihr Bekannter durch den geheimen Garten ihr Leben verändern, wird in einer kurzen Geschichte in einfachen Worten erzählt. Ein Buch über Freundschaft, Hilfsbereitschaft und den wohltuenden Einfluss der Natur.
Im Vergleich zum Original bedauernswerter Weise von Calista Brill stark gekürzt. Weder der anfänglich schwierige Charakter der verwöhnten Kinder noch die Geheimnisse und Wunder des Gartens werden deutlich. Verschenkte Möglichkeiten.
Rezensionen von Vicky:
Und so nimmt die Sache ihren Lauf
My Sexy Enemy Next Door von Piper Rayne
'My Sexy Enemy next door' ist der erste Band der neuen Alaska-Serie des Autorinnen Duos Piper Rayne. Es gab zur 'Green-Family' Reihe bereits einen 'Sneak Peak', der mich bereits davon überzeugt hat, dass diese Reihe Suchtpotenzial hat!
Das Cover ist typisch Piper Rayne und stach mir daher sofort ins Auge.
Kurz dachte ich es gebe einen neuen Band über die Bailyes – was irgendwie auch nicht so verkehrt ist, aber lest selbst. Ich sage nur Dori is back! Außerdem liebe ich die Ohrringe, ich glaube solche brauche ich auch. ♥
Unter 'Das Buch' kann man sich bereits einen kurzen Vorgeschmack auf die Geschichte rund um Cade Green und die schöne blonde Fremde holen. Nach der Kurzgeschichte über Marla und Hank, war ich bereits sehr gespannt wer von den Kindern den Auftakt mit einem eigenen Band machen darf. Auf 30 Kapitel und einem Epilog dürfen wir uns hier an wunderbaren Figuren und Alaska erfreuen. Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Cade und Presley geschrieben. Außerdem wird jedes Kapitel vom Zitat einer Romanfigur aus dem jeweiligen Abschnitt eingeleitet - das finde ich eine tolle und erfrischende Ergänzung, denn so überlegt man bereits immer zu Anfang was hier passieren könnte und befeuert so immer mein persönliches Kopfkino.
Sunrise Bay, für diejenigen unter uns, die die Kurzgeschichte 'My Twist of Fortune' gelesen haben, bereits der zweite Besuch, für alle anderen der erste. Aber egal, verpassen sollte es definitiv niemand - hierher muss man bei seiner Leserreise unbedingt mal gekommen sein. Großartig, auch wieder nach Lake Starlight zu dürfen und dabei auf ein paar altbekannte Figuren zu treffen.
Fazit: Piper Rayne schlägt wieder zu und liefert uns eine neue Reihe. Zumindest hier im deutschsprachigen Raum ist sie neu, denn ihre treuen englischsprachigen Leser durften bereits einige Bände der Greene-Family genießen und nun erscheinen sie auch endlich nach und nach hier bei uns. Der Auftakt ist vollkommen gelungen. Nun heißt es warten. Wir dürfen uns definitiv auf gute und humorvolle Unterhaltung freuen.
Rezensionen von Emmmbeee:
Hart erkämpfte Freiheit
Die weite Wildnis von Lauren Groff
Ein Mädchen flieht durch die Wildnis vor ihren Verfolgern. Es ist Winter, Nordamerika, 17. Jahrhundert, und als Dienstmagd hat sie die englischen Aussiedler begleitet. Wovor sie flieht und was alles ihr bereits geschehen ist, erfährt die Leserin erst nach und nach in Rückblenden, die sie entsetzen.
Also … ich war ja schon von Lauren Groffs „Matrix“ hellauf begeistert, und auch ihr vorliegender Roman „Die weite Wildnis“ ist ihr sehr gut gelungen, kann es aber meiner Meinung nach nicht mit „Matrix“ aufnehmen. Aus der Distanz betrachtet könnte man dem zustimmen. Es geschieht eigentlich nicht viel, es ist einfach die Beschreibung der Flucht einer jungen Frau, beginnend im eisig kalten Winter, ohne Nahrung und warmer Kleidung.
Dennoch: Die plastische Schilderung geht nahe, man fiebert mit, wenn die Lage gefährlich wird, wenn die junge Frau (denn zu der wurde sie schon als Kind gemacht) fast erfriert, dem Tod nahe, körperlich stark eingeschränkt und krank ist. Wie in „Matrix“ erweist sich die Protagonistin als sehr stark und zäh.
Groff versteht es, Spannung aufzubauen und zu halten. Dabei ist ihr Sprachstil unspektakulär und ruhig, an vielen Stellen der damaligen Zeit angepasst. Sie hat sich wohl auch viel mit Pflanzen und ihren Wirkungen befasst, auch mit den vielen Möglichkeiten, welche die Natur bietet. Die erklärenden Rückblenden mit den Ungeheuerlichkeiten der Vergangenheit steigern sich, bis der Grund dieser Flucht sich auftut.
Das Buch empfehle ich jedem, der sich beim Lesen gern in die Vergangenheit begibt und dort immer neue Seiten aufblättern will.
Rezensionen von linsen_liest:
Sommerlich aber sonst...
22 Bahnen von Caroline Wahl
Ich wollte mir etwas Entspannendes für den Sommer lesen und ich habe mich für diesen Debütroman von Caroline Wahl entschieden – als Buchhändlerin, wollte ich auch wissen worum das Hype in Booktok ging. Ich muss leider sagen, dass ich ziemlich enttäuscht war. Der Roman erzählt die Lebensgeschichte von Tilda, die sich um ihre Alkoholkrank Mutter und ihre Schwester Ida kümmern muss.
Tilda pendelt immer hin und her zwischen Heim bleiben, im Supermarkt arbeiten um ihre Familie finanziell helfen, und nach Berlin zu ziehen um ihre geliebte Mathe Studium weiter zu verfolgen. Schweres Thema, das so viele interessante Gelegenheiten hat eine starke Nachricht zu teilen, aber meine Meinung nach, geschattet bei den verschiede Liebesgeschichten. Ich habe der Figur von Marlene – Tildas „beste Freundin“ so blank und fade gefunden, auch wenn sie die entsprechende perfekte Familie hat. Die Wolkov (arme Wolf… ) Familie, mit ihrem tragischen Schicksal, bringt leider die Erwartete Traurigkeit und Dunkelheit in Viktor nicht. Er war mir einfach langweilig. Ida ist vielleicht der besten Figur diesem Buch – sie entwickelt sich, sie ist lustig, intelligent und ich habe sie mehrmals umarmen wollen.
Ich habe auch probiert die Idee hinter den 22/23 Bahnen zu verstehen, finde es aber ein bisschen schwach. Tilda schwimmt 22 Bahnen, aber 23 oder mehr wenn sie unsicher ist. Viktor schwimmt 23, und Tilda beobachtet ihn jedes Mal. Sie lernen sich am Schwimmbad kennen, und ich schätze deswegen ist der Roman so genannt worden. Ich glaube aber nicht, dass der Roman um Viktor/Tilda geht, sondern um Coming-of-Age, Verantwortungen, Familienkonflikte und Psychische Krankheiten. Viktor ist nicht der der Tilda überzeugt die richtige Entscheidung zu treffen, sondern Ida. Ok, sie schwimmen auch beide zusammen aber die Bahnen sind jetzt nur oberflächlich.
Die Autorin kann aber sehr gut schreiben, die Drehbuch Dialoge haben mir sehr gefallen und die Geschichte war schon erfolgreich zusammen gebaut. Ich habe einen schönen Moment verbracht, aber es fehlt mir etwas den Roman ganz zu genießen.
Rezensionen von linsen_liest:
Einfach toll.
Miez Marple und die Kralle des Bösen von Fabian Navarro
Habt ihr schon einen Katzenkrimi gelesen? Wenn ja, ihr habt schon die höchste Schönheit gefunden. Wenn nicht, dieses Buch ist ihre Zeichen damit anzufangen. In diesem aufmerksamen Roman entdecken wir das Leben von Miez Marple, Katzendetektivin (natürlich), die über den Mörder einem berühmten Katzen-Youtuber ermitteln muss, um ihren zuverlässigen Freund Kater Watsons (!!!) Unschuld zu beweisen.
Wer hat den Youtuber umgebracht? Und warum? Was für Videos mit seinem Kater Florian Silberschweif hatte er dann gemacht? Welche Katzengeheimnisse wolltet er – ohne es zu wissen, da er keine Katzensprache kann – mit der ganzen Welt teilen?
Es war meine Meinung nach einfach grandios. Die kleinen Details, die man kennt, wenn man mit Katzen wohnt, waren meine Lieblingssache. Sofas kratzten und Katzenregeln in der Katzenwelt endlich erklärt, die kleinen Polizeihüte, die „Klappenlose“ Katzen, die verschiedene tierische Wortspiele, die Superkraft der Lady McPointer (könnt ihr raten wozu sie fähig ist??), die Nachrichtvögeln, und alle die kleine Clichés von Krimi Bücher… Don Katzinos Mafia, die mysteriöse Hackerin, eine kurze Zeit im Gefängnis, ein paar Kämpfe und eine spannende Flucht… ich habe gelacht und so viel Spaß gehabt. Die ganze Parallelwelt hat mir einfach überzeugt. Es war humorvoll und sehr gut gemacht. +500 Punkte für die Bubble Tea Laden Folge. Unerwartet. Just brilliant.
Das Einzige, das mich ein bisschen zerstört hat war die zahlreiche Handlungen. Für mich gab es einfach zu viele, auch wenn den Roman gut gebaut ist und alle Fragen geantwortet sind. Aber trotzdem, must read für jeden Katzenliebhaber!
Rezensionen von linsen_liest:
Buchstäblich herzbrechend…
Die Lebenden reparieren von Maylis de Kerangal
Aus der Französisch „Réparer les vivants“, Maylis de Kerangal schenkt uns ein wundervolles, wichtiges Buch. Eine Geschichte von Menschheit für Menschheit. Sie stellt Fragen die trauernde Eltern schnell antworten müssen, ohne sich vorbereiten zu können: wollen wir unserer neunzigjährigen Sohn Herz zur Spende freigeben? Der Roman ist einfach extrem schön geschrieben.
Die Prosa hat mich total verzaubert. Eine echte Reise durch den Ereignissen, mal die Welle, mal ein pochendes Herz, mal Tränen, mal der Verlust und die Traurigkeit einer Familie und wie man davon leben kann. Buchstäblich herzbrechend…
Rezensionen von linsen_liest:
So ein ehrliches Buch!
Barbara stirbt nicht von Alina Bronsky
So ein ehrliches Buch! Ich habe die Hauptfiguren – Barbara und Walter – so sehr in mein Herz willkommen. Walter ist sozusagen ein typischer alte Schule Opa, im Sinn, dass er alle erwartete Genderrolen erfühlt ; er kocht nicht, er hat sein ganzes Leben für seine Familie gearbeitet, er hat keine gute Beziehung zu seinen Kindern, er hilft im Garten, geht mit dem Hund Helmut spazieren und zum Stammtisch aber er weißt überhaupt nicht wo der Staubsauger sich befindet.
Ein Morgen ist die Barbara krank und alles wird für Walter anders sein. Für sie und ihre Gesundheit wird Walter kochen lernen, sauber machen, einkaufen gehen und alles mögliches machen sie wieder fit zu bringen – und glücklich zu machen. Es war extrem berührend dieser Opa zu sehen, wie er seine Frau liebt ohne sie deutlich zu sagen. Mit Kleinigkeiten versteht er, dass er seine Frau immer so schätzt und er fühlt sich dankbar für ihre tägliche Mühe. Das Buch ist auch voll lustig, und ich habe mehrmals stark gelächelt weil Walter mich an mein Opa erinnert hat. Sein Stolz, seine Entdeckung von Facebook, wie er sich mit Barbaras Freundinnen unterhaltet, wie er tollpatschig und ungeschickt mit dem Telefon ist oder wie er immer Recht haben will… Der Roman handelt sich auch mit einem schwierigen Thema, d.h alt werden und sich an diese Veränderung anpassen. Ein echtes Glanzstück!
Rezensionen von linsen_liest:
Ein Stück Träumen
Bevor der Kaffee kalt wird von Toshikazu Kawaguchi
Es ist Sommer, Sie brauchen etwas Erfrischendes zum Trinken und Sie finden zufällig ein kleines Café, das sich in einem schönen dekorierten Keller befindet. Es ist leer und ruhig, nur die Kellnerin wäscht ein paar Tassen ab. Das Café hat einen besonderen Ruf: man kann einmal in die Zeit reisen, entweder in die Zukunft oder in die Vergangenheit, um sich eine neue Chance zu schenken oder vielleicht einer neue Hoffnung zu finden.
Es gibt nur zwei Regeln: die Reise dauert solange der Kaffee noch heiß ist, und die Gegenwart wird sich nicht ändern.
Durch diese Sammlung von vier Geschichten reflektiert man über die Zeit und die Wichtigkeit seiner Entscheidungen. Es ist ein geteilter Moment Philosophie und Selbstanalyse mit lustigen, faszinierenden Figuren.
Rezensionen von Claudia R:
Sommerlektüre
Die kleine Finca am Mittelmeer von Andrea Micus
Klappentext / Inhalt:
MANCHMAL IST ALLES GANZ ANDERS ALS MAN DENKT
Ina arbeitet seit Jahren auf Hochtouren. Sie hat einen verantwortungsvollen Job und einen überraschend gut laufenden Modekanal auf Instagram. In dem Dauerstress bittet ihre Mutter aus dem fernen Valencia sie um Hilfe. Kurzentschlossen steigt Ina ins Flugzeug.
Eigentlich hat sie überhaupt keine Zeit für einen Ausflug in den Süden, aber dann kommt sie unerwartet zur Ruhe und genießt die Sonne, den Strand und das Leben rund um die idyllische Finca. Sie nähert sich ihrer Mutter wieder an und als Ina den Abenteurer Aaron trifft, spürt sie die Liebe plötzlich ganz neu. Aber dann überstürzen sich die Ereignisse und Ina trifft eine Entscheidung, die ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt …
Cover:
Das Cover macht Lust auf Urlaub und verbreitet eine idyllische Stimmung. Von der Optik ist es toll gewählt und auch von der Gestaltung verbreitet es Urlaubsfeeling.
Meinung:
Mittelmeerfeeling, Sonne und Sommerspaß sind hier garantiert. Eine tolle Sommerlektüre für zwischendurch. Leichte lockere Geschichte, die für den Sommer genau das richtige ist und dieses Feeling auch gut herüberbringt.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit Details dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut und locker lesen. Leichte Lektüre für zwischendurch die Urlaubs- und Sommerfeeling sehr gut vermittelt. Orangen, Sommer, Sonne und Mittelmeer macht hier Lust auf einen Ausflug in den Süden. Ina ist eine erfolgreiche junge Frau und trotz Dauerstress verschlägt es sie auf eine idyllische Finca, als ihre Mutter sie um Hilfe bittet. Scheinbar tut dies sein übriges und bringt so einiges ins rollen. Ina ist sympathisch, aber anfangs brauchte ich ein wenig um mich mit Ina anzufreunden. Nach und nach kam ich aber besser in sie hinein. Die Beschreibungen der Hintergründe und der Umgebung hat mir sehr gut gefallen. Man kann sich die Orte und Umgebung sehr gut vorstellen, da es sehr bildlich und gut beschreiben wird. Auch die Atmosphäre kommt gut herüber.
Die Kapitel snd durchaus etwas länger, dafür hat mir aber die Gestaltung mit den kleinen Illustrationen sehr gut gefallen und dies hat es sehr gut abgerundet. Die kleinen Illustrationen an den Kapitelanfängen sind sehr schön und kommen auch gut hervor. Die Kapitelüberschriften sind gut gewählt und verraten dabei nicht zu viel.
Die Geschichte ist schön geschrieben und das Mittelmeerfeeling kommt gut herüber. Auch die Emotionen und das Feeling wird gut vermittelt, manchmal hätte ich mir da aber noch etwas mehr Knistern und tiefere Emotionen gewünscht, aber dies ist ja durchaus auch Gefühls- und Ansichtssache. Ein tolles Sommerroman für Zwischendurch und zum Abschalten. Unterhalten wurde ich hier gut.
Fazit:
Sommer, Sonne, Mittelmeer... leichte Sommerlektüre für Zwischendurch.











